Surfbrett Vergleich 2017

Dem Ruf der Wellen folgen - der Surfbrett Test

Inhaltsverzeichnis

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    Das Gefühl der Freiheit ist noch einmal ein ganz anderes, wenn es stehend auf einem Surfbrett empfunden wird. Wenn Wind und Wellengang darüber bestimmen, wie geschmeidig das Surfbrett unter den Füßen über das Wasser gleitet. Aller Anfang ist schwer, doch die Herausforderung lohnt sich schon bald, wenn die unsicheren Bewegungen in geübte Körperbalance übergehen. Wichtig ist der Kauf eines passenden Surfbretts, das die eigenen Anforderungen erfüllt.

    1. Die Geschichte des Surfbretts

    Die ersten Menschen, die ein Surfbrett nutzten, um sich über das Wasser zu bewegen, waren die Polynesier. Im 12. Jahrhundert lebten sie als Fischer in Harmonie mit ihrer Umwelt und bauten ihre Kanus zu flachen Brettern um. Durch die eine Bewegung über den Wellengang einfacher, schneller wurde und zudem im Stehen ausgeübt werden konnte. Das Surfen wurde so zum Ritual und stand immer in Verbindung mit der Arbeit und Spiritualität der Inselbewohner. Als der Entdecker James Cook seine Reisen in diese Gebiete bis nach Hawaii lenkte, wurde er auf die Geschicklichkeit der Hawaiianer aufmerksam. Diese befuhren stehend das Meer auf Brettern das Meer. Cook notierte einige Bemerkungen dazu in seinen Unterlagen. Auch Mark Twain und Jack London zeigten sich fasziniert. London ging sogar extra nach Hawaii um das Surfen zu lernen und dann darüber zu schreiben. Als Hawaii schließlich ein Teil von Amerika wurde, setzte sich das Surfen bald als beliebter Freizeitsport durch. Auch für den Rettungseinsatz an Stränden wurden Surfbretter genutzt, bis es schließlich zum Trend wurde. In den Fünfzigern zogen die ersten Surfer an die Strände Kaliforniens, um sich auf den hohen Wellen ganz neu zu erproben. Ihre Surfbretter waren noch von sehr schwerem Gewicht. Der Sport überhaupt eine Herausforderung, sodass das Surfen zum rebellischen Akt und zum Sinnbild der Freiheit wurde. Geprägt wurde die Liebe zum Surfbrett dann hauptsächlich durch die musikalischen Interpretationen der „Beach Boys“ oder durch den Film „Endless Summer“.

    2. Funktionsweise bei einem Surfbrett

    Das Surfbrett hat eine einprägsame Geschichte und war noch vor dem Snowboard oder Skateboard da. Aus einem einfachen Brett, das polynesische Fischer für die Arbeit nutzten, wurde ein aus schwimmfähigerem Material hergestelltes Sportgerät. Das Material des Surfbretts ist größtenteils Hartschaum mit einer Beschichtung aus Fieberglas oder Polyester. Hochwertige Surfbretter weisen daneben einen zusätzlichen Kern auf, der in der Mitte eine mit Helium gefüllte Blase enthält, wodurch das Gewicht des Surfbretts noch einmal reduziert wird, was dann hauptsächlich für Könner und Profis entscheidend ist. Der Auftrieb spielt eine wesentliche Rolle für das Gleiten über Wasser. Um wiederum Stabilität beim Surfbrett zu ermöglichen, findet sich in der Mitte eine Sperrholzplatte, die in erster Linie der Lastverteilung dient.

    3. Einsatz des Surfbretts

    Der Einsteiger wird den Surfbrett Test natürlich erst einmal liegend probieren, um ein Gefühl für den Wellengang und die Bewegungen des Surfbretts zu bekommen. Vom Paddeln aus kann dann der Sprung auf das Brett und das Halten auf dem Surfbrett geübt werden. Beim Surfen unterscheiden sich die Einsatzmöglichkeiten ebenso wie die Surfbretter. Länge und Gewicht müssen an den Surfer selbst angepasst sein, damit das Sportgerät in geeigneter Form genutzt werden kann. Surfen kann sowohl reines Wellenreiten sein, aber auch in Verbindung mit dem Windsurfen und Segeln stehen.

    4. Verschiedene Surfbretter und deren Kaufkriterien

    Länge und Form der Surfbretter unterscheiden sich meistens nach den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Hierbei steht der Einsteiger auf einem anderen Surfbrett als der Fortgeschrittene, der vielleicht mehr Wert auf Geschwindigkeit oder Sprünge legt. Der Kauf sollte also immer an diese Bedingungen angepasst sein, das Surfbrett zum Surfer passen.

    4.1 Surfbretter für Anfänger

    Wichtiger als die eigentliche Länge des Surfbretts ist das Volumen, da dieses in Zusammenhang mit der Wasserverdrängung steht. Gerade Einsteiger greifen daher auf breite Surfbretter zurück, damit der Lernprozess nicht allzu lange dauert. Solche Bretter verzeihen kleinere Missgeschicke oder Fehler eher und erweisen sich auch für die Körperbalance als Hilfe. Das Volumen der Einsteiger-Surfbretter liegt meistens zwischen 100 und 150 Liter. Zusätzlich hat ein Anfängerbrett ein Schwert, durch das die Stabilität beim Kippen des Surfbretts höher ist und so eher das Abtreiben verhindert wird. Das Anpaddeln kann erheblich vereinfacht werden, auch haben Breite, Volumen und Länge einen wesentlichen Einfluss auf die gesamte Tragfähigkeit des Surfbretts.

    4.2 Surfbretter für Fortgeschrittene

    Der Fortgeschrittene Surfer hat hingegen bereits die notwendige Balance und Geschicklichkeit erworben, um sich mühelos auf dem Surfbrett zu halten. Nun wird das Surfbrett dementsprechend an die eigenen Fähigkeiten angepasst, darf schnittiger, schmaler oder leichter werden. Grundsätzlich wird das Surfbrett in seiner Größe in Fuß und Zoll angegeben. Das Volumen wird dementsprechend in Liter gemessen. Surfbretter werden aufgrund ihrer Bauform in Longboards und Shortboards unterteilt. Das Longboard hat eine Länge, die bei 8 Fuß beginnt. Das einfache Malibu ist 9 Fuß lang, etwas dicker und weist eine gerundete Spitze auf. Dieses ist optimal für Einsteiger, kann aber auch weiter von Fortgeschrittenen zum Üben genutzt werden, um das Gleichgewicht besser zu halten. Das Shortboard wiederum ist schwieriger zu handhaben und daher für Fortgeschrittene geeignet. Die Bauformen unterscheiden sich. Es gibt: Mini-Malibu, Evolution Board und Standard Shortboard. Gerade Letztere sind zwischen 6 und 7 Fuß lang und benötigen Erfahrung und Können. Daneben werden Surfbretter für Fortgeschrittene auch nach ihrem Verwendungszweck unterschieden. Solche Kategorien sehen dann so aus:

    BRETTER BESCHREIBUNG
    Speed Bei diesem Modell kommt es besonders auf die zu erreichende Geschwindigkeit an. Die Bretter sind kürzer, sehr schmal und leicht. Daher werden diese meistens von Profis genutzt.
    Freestyle Hier kommt es auf die Beweglichkeit des Surfbretts an. Die Sprung- und Drehfreudigkeit ist wichtig, ebenso das gekonnte Manövrieren. Diese Modelle werden hauptsächlich für spezielle Tricks und Drehungen genutzt, sind daher auch von kleinerem Volumen.
    Wave Der fehlende Antrieb dieser eher kleinen Surfbretter wird durch das Können und den hydrodynamischen Auftrieb während des Surfens ausgeglichen. Für diese Art Surfbrett bedarf es viel Erfahrung und Kenntnisse über Wind- und Wellengang. Diese Modelle haben ein sehr geringes Volumen, dazu eine Bug- und Heckbiegung. Auch die Außenform des Surfbretts ist abgerundet, sodass nicht nur das Wellenreiten selbst möglich ist, sondern ebenso Sprünge und Drehungen.

    Zusammengefasst heißt das für den Surfbrett Vergleich: Einsteiger sollte der Kauf eines Surfbretts, wie im Surfbrett Test gezeigt, gut überlegt sein. Mit der gewonnenen Erfahrung, kann das Surfbrett dann auch gewechselt werden. Der Beginn ist auf so bezeichneten Softboards optimal. Diese verfügen über eine weiche Oberfläche, während die Surfbretter dennoch sehr robust sind. Auch das Material ist entscheidend, sollte bei Anfängern besser aus Fiberglas bestehen. Polyester ist sehr empfindlich und führt schnell zu leichten Beschädigungen und Kratzern. Der Lernerfolg hängt aber nicht nur mit dem Können zusammen, sondern auch mit dem Gewicht des Surfers. Die Regel besagt, dass Surfboard-Anfänger und etwas schwergewichtigere Menschen ein großes und eher breites Surfbrett wählen sollten, um den Einstieg in diese Materie zu erleichtern und die Welle gekonnter anzupaddeln.

    5. Pflege und Reinigung des Surfbretts

    Ob es sich nun um ein robusteres Einsteiger-Modell oder ein Surfbrett für Fortgeschrittene handelt. Die Pflege und Reinigung des eigenen Surfbretts ist das A und O für dessen Langlebigkeit und Fahrtüchtigkeit. Da das Surfboard häufig über den Sand gezogen wird, der Sonne oder dem Salzwasser ausgesetzt ist und auch häufiger auf Stöße und Steine an Land und im Wasser trifft, sollten Verschmutzungen, Salzkristalle und Sand immer mit warmem Wasser abgewaschen werden. Das Surfbrett sollte während der Lagerung senkrecht aufgestellt werden. Um das Material zu pflegen, kann das Surfbrett mit Wachs oder einem speziellen Fett behandelt werden. Wichtig bleibt eine Lagerung an einem trockenen Ort, damit keine Feuchtigkeit in das Surfbrett zieht. Auch eine Tasche kann das Surfbrett vor zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen und zusätzlich den Transport erleichtern.

    6. Alternativen zum Surfbrett

    Wer nicht unbedingt ein Meer in der Nähe hat, kann natürlich auch auf die Alternativen zurückgreifen und das Ganze an Land umsetzen. Dazu gehört das Fahren auf dem Waveboard, wobei die Technik der Körperbalance der auf dem Surfbrett gleicht, oder das Fahren mit dem Snowboard, das als Brett auf ähnliche Weise dann auf Pisten und in Skigebieten zum Einsatz kommt.

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