Sommerreifen Vergleich 2017

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1
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Goodyear. SP Sport Blu Response
Goodyear._SP_Sport_Blu_Response
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Goodyear. SP Sport Blu Response
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0B
Rollgeräusch68 dB
Nasshaftung0A
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
PREISTIPP
2
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Hankook K115 - 205/55 R16 91V
Hankook_K115_-_205/55_R16_91V
Hankook_K115---20555-R16-91V__8808563299105
Hankook K115 - 205/55 R16 91V
Kundenbewertung
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0E
Rollgeräusch69 dB
Nasshaftung0A
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
3
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Goddyear Grip Performance
Goddyear_Grip_Performance
Goddyear_Grip-Performance__5452000655622
Goddyear Grip Performance
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0B
Rollgeräusch68 dB
Nasshaftung0A
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
4
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Continental Contact 5 - 205/55
Continental_Contact_5_-_205/55
Continental_Contact-5---20555__4019238668100
Continental Contact 5 - 205/55
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch71 dB
Nasshaftung0A
Runflatk.A.
ProfilschnittAsymmetrisch
5
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Hankook K425 - 205/55 R16 91H
Hankook_K425_-_205/55_R16_91H
Hankook_K425---20555-R16-91H__8808563320281
Hankook K425 - 205/55 R16 91H
Kundenbewertung
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0B
Rollgeräusch70 dB
Nasshaftung0B
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
6
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Hankook K120 XL - 235/45
Hankook_K120_XL_-_235/45
Hankook_K120-XL---23545__8808563352770
Hankook K120 XL - 235/45
Kundenbewertung
Beliebtheit
Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite235 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch70 dB
Nasshaftung0A
Runflat
ProfilschnittLaufrichtung
7
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PETLAS Velox Sport
PETLAS_Velox_Sport
PETLAS_Velox-Sport__8680830002188
PETLAS Velox Sport
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite225 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch71 dB
Nasshaftung0B
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
8
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Pirelli Cinturato
Pirelli_Cinturato
Pirelli_Cinturato__8019227232899
Pirelli Cinturato
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite205 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch70 dB
Nasshaftung0B
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
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Nexen Tires N'fera SU1
Nexen_Tires_N'fera_SU1
Nexen-Tires_N'fera-SU1__8807622230004
Nexen Tires N'fera SU1
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite225 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch69 dB
Nasshaftung0B
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch
10
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Michelin Energy Saver+
Michelin_Energy_Saver+
Michelin_Energy-Saver+__3528704688807
Michelin Energy Saver+
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Produktspezifikation
Merkmale:
Reifenbreite195 mm
Kraftstoff
Kraftstoffeffizienzklasse: Je besser die Klasse, desto geringer der Kraftstoffverbrauch. A ist am besten, G am schlechtesten.
0C
Rollgeräusch70 dB
Nasshaftung0A
Runflat
ProfilschnittAsymmetrisch

Sicher durch den Sommer rollen - Der Sommerreifen Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, der Winter langsam verschwindet und der Frühling vor der Tür steht, dann ist für viele Zeit, die Reifen am Auto zu wechseln. Die Winterreifen kommen ab und die Sommerreifen wieder drauf. Aber warum ist das Umrüsten auf Sommerreifen eigentlich so wichtig? Und was macht gute Sommerreifen aus? Diese und viele weitere Fragen rund um die runden sonnigen Begleiter wollen wir in unserem Sommerreifen Ratgeber erklären.

    1. Warum Sommerreifen?

    Sobald es draußen wieder wärmer wird und der Sommer nicht mehr lange auf sich warten lässt, heißt es für viele Autofahrer: Reifen wechseln. Aber warum eigentlich? Kann man die Winterreifen nicht einfach dran lassen? Nein, besser nicht. Denn nur Sommerreifen bieten in der heißen Jahreszeit eine höhere Sicherheit beim Fahren. Die Reifen sind nämlich speziell für sommerliche Fahrbahnen konzipiert. Sommerreifen sind im Vergleich zu Winterreifen deutlich härter. Wer im Sommer mit Winterreifen unterwegs ist, muss zudem mit höheren Spritkosten rechnen. Denn Winterreifen brauchen einen höheren Antrieb, wodurch mehr Kraftstoff verbraucht wird. Zudem nutzen sich Winterreifen auf Sommerfahrbahnen um bis zu 20 Prozent schneller ab. Außerdem ist das Risiko im Sommer sehr hoch, die Winterreifen schneller kaputt zu fahren. Hitzeschäden am Reifen können dafür die Ursache sein. Wer sich also für den Einsatz von Sommerreifen entscheidet, hat eigentlich nur Vorteile. Das Fahren mit Sommerreifen verspricht deutlich mehr Sicherheit. Unter anderem beim Bremsweg. Mit Sommerreifen kommt man im Sommer deutlich schneller zum Stehen als mit Winterreifen. Zudem ist der Rollwiderstand bei Sommermodellen deutlich geringer. Das bedeutet nicht nur weniger CO2 Ausstoß und ein positiver Aspekt für die Umwelt, sondern auch mehr Geld in Ihrem Portemonnaie. Denn bei geringerem Rollwiderstand  ist auch der Spritverbrauch geringer.  Ein weiterer Vorteil im Sommerreifen Vergleich ist der Fahrkomfort. Aufgrund ihrer Struktur bieten die Sommermodelle eine bessere Kontrolle des Wagens.

    Vorteile von Sommerreifen
    • deutlich mehr Sicherheit
    • kürzerer Bremsweg
    • Reifen sind für Sommerwetter konzipiert
    • geringerer Kraftstoffverbrauch

    2. Anforderungen an den Sommerreifen

    Damit man auch in der heißen Jahreszeit sicher mit dem Wagen unterwegs ist, müssen alle Modelle aus zahlreichen Sommerreifen Tests gewisse Anforderungen erfüllen. Nur dann dürfen sie auch als Sommerreifen Vergleichssieger betitelt werden.

    2.1 Das Profil

    Wer sicher mit dem Auto unterwegs sein möchte, sollte im Sommerreifen Vergleich auf die Profiltiefe der Reifen achten. Die Straßenverkehrsordnung verlangt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Dies gilt sowohl für Autos als auch für Motorräder. Allerdings raten Reifen- und Verkehrsexperten  dazu, bei Sommerreifen immer auf Modelle mit einer Profiltiefe von drei Millimetern zurückzugreifen. Aber warum ist ein gutes Profil so wichtig? Das hat mehrere Gründe. Zum einen garantiert die richtige Profiltiefe das sichere Fahren. Bei Nässe ist die Kontrolle des Autos sowie die Grifffestigkeit der Räder besser. Zudem wird mit dem richtigen Profil der Bremsweg verkürzt. Deswegen sollte die Profiltiefe vor dem Kauf beachtet werden.

    2.2 Die Gummimischung

    Wie oben schon mal kurz erwähnt, sind die Sommerreifen im Vergleich zu den Wintermodellen immer härter. Das liegt vor allem daran, dass die Sommerreifen bei höheren Temperaturen zum Einsatz kommen und sich das Gummi nicht verändern darf. Winterreifen zum Beispiel sind weicher, weil sie sich dem Straßenuntergrund besser anpassen können. Das ist vor allem dann wichtig, wenn zum Beispiel Schnee auf den Straßen liegt. Dadurch, dass die Winterreifen weicher sind, greifen sie besser in den Schnee. Bei Sommerreifen ist die Härte aber nicht immer gleich. Sie ist abhängig vom Hersteller und vom Reifentyp. Wer herausfinden möchte, wie hoch die Reifenhärte ist, kann dies am Reifen selbst ablesen. Der Begriff “Treatwear” steht vor dieser Zahl. Je höher die Zahl, desto härter der Reifen. Normale Reifen haben meist einen Wert um die 360. Allerdings sollte in vielen Sommerreifen Tests darauf geachtet werden, dass der Wert auch nicht zu hart ist. Zu harte Reifen haften schlechter am Boden und die Kontrolle des Wagens wird schwieriger. Was einen guten Sommerreifen also wirklich ausmacht: die richtige Härte und die optimale Profiltiefe. Das garantiert die Sicherheit und die Kontrolle beim Fahren.

    3. Unterschiedliche Meinungen

    Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was andere unabhängige Portale zum Thema Sommerreifen sagen, haben wir nun das wichtigste für Sie zusammengefasst.

    3.1 Der ADAC hat getestet

    Der ADAC hat einen Sommerreifen Test durchgeführt. In ihrem Test untersuchten die Experten 16 aktuelle Sommerreifen in zwei Größen. Zum einen für kleine Wagen, wie zum Beispiel für den Opel Adam, Peugeot 208 oder den Mazda 2. Zum anderen für größere Wagen wie den Audi A4, den 3er-BMW oder den VW-Golf. Getestet wurden die Modelle in Hinblick auf Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Geräusch sowie das Verhalten auf trockener und nasser Straße. Bei den kleinen Modellen schnitten sieben Reifen mit der Note gut ab. Dabei wurde vor allem ein Reifen der holländischen Firma Vredestein positiv bewertet. Aber auch Modelle der Firmen Continental sowie Dunlop zeigten sich von ihrer besten Seite. Mit der Note befriedigend gingen Modelle der Firmen Michelin und Bridgestone aus dem Test. Grund für die schlechtere Beurteilung waren unter anderem der Verschleiß, der Verbrauch sowie das Verhalten auf trockener und nasser Straße. Unter den 16 Modellen der größeren Reifen schnitt vor allem ein Modell von Continental positiv ab. Aber auch Modelle der Firmen Vredestein und Pirelli konnten bei Nässe überzeugen. Der Sommerreifen Test des ADAC kann als Entscheidungshilfe dienen, um das richtige Reifenmodell für das eigene Fahrzeug zu finden. Auf die Meinung des ADAC ist Verlass. Er ist Deutschlands größter Automobil-Club und testet in regelmäßigen Abständen Produkte, Dienstleistungen und Infrastruktur für Verbraucher.

    3.2 Die Stiftung Warentest

    Auch die Experten der Stiftung Warentest untersuchten im Jahr 2015 insgesamt 35 Sommerreifen in Kooperation mit dem ADAC.  Darunter klassische-und  Eco-Modelle. Getestet wurden 16 Modelle der Größe 185/60 R14 H und 19 Reifen der Größe 205/55 R16 V.  Was den Experten in dem Test sofort auffiel: Die klassischen Reifen schnitten besser ab als die ECO-Modelle. Laut den Experten erreichten die ECO-Modelle zwar auch ein gutes Ergebnis, aber im Vergleich zu den klassischen Modellen ließ sich mit den ECO-Rädern nicht weniger Sprit verbrauchen. In ihrem Test untersuchten die Experten unter anderem das Handling sowie das Bremsen auf nasser Straße. Zusätzlich wurden die Fahrsicherheit, die Lautstärke und die Verschleißfestigkeit untersucht. Was die Experten herausfanden: Bei der Verschleißfestigkeit gab es große Unterschiede. Wenig Verschleiß hatte ein Modell der Firma Michelin. Schlechter hingegen schnitt ein Modell der Firma Kumho ab. Damit es gar nicht erst so weit kommt, dass der Reifen abgefahren wird, raten die Experten: Lieber den Reifen früher austauschen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte laut den Experten zu einem Modell der Firma Continental oder Goodyear greifen. Diese Modelle erziehlten im Test positive Ergebnisse. Wer größere Reifenmodelle benötigt, sollte laut der Stiftung Warentest zu Michelin oder Goodyear greifen.

    Was sind ECO-Reifen? ECO-Reifen sind Reifen, die den Energieverbrauch deutlich senken sollen. Angeblich wird bei diesen Modellen der Kraftstoffverbrauch um bis zu zwei oder drei Prozent minimiert. Die Kosten für diese Modelle sollen laut dem Handelsblatt nicht teurer sein als bei herkömmlichen Modellen.

    5. Kaufkriterien

    Wer sich für neue Pneus entscheidet, sollte vorab den Sommerreifen Vergleich machen und auf einige Kriterien achten.

    • Es muss nicht immer ein ganzer Satz Reifen sein. Wer zum Beispiel nur zwei neue Antriebsräder benötigt, weil diese schneller abgefahren sind, kann sich auch nur zwei Reifen kaufen. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass Radial- und Diagonalreifen nicht vermischt werden. Ein Tipp: Kaufen Sie Reifen von gleichem Hersteller. Denn wenn die Unterschiede zwischen den Reifen zu groß sind, verändert sich das Fahrverhalten.
    • Breite oder schmale Reifen? Wie diverse Sommerreifen Tests zeigen, gibt es schmale und breite Sommerreifen. Beide Formen haben Vor- und Nachteile. Je breiter der Reifen, desto besser ist das Bremsen auf trockener Fahrbahn. Dafür ist das Risiko von Aquaplaning bei breiten Reifen höher. Im Endeffekt ist es eine persönliche Entscheidung. Je nachdem, was man optisch bevorzugt.
    • Schnäppchen machen: Alle Sparfüchse aufgepasst. Wenn Sie auf der Suche nach neuen Sommerreifen sind, dann kaufen Sie diese am besten im Winter.  Dann sind die Modelle günstiger. Dafür muss man dann aber auch mit Modellen aus der letzten Saison zufrieden sein. Die neuesten Modelle kommen immer erst zu Saisonbeginn auf den Markt.
    • Langsam starten: Wer gerade die neuen Reifen auf die Achsen gedreht hat, sollte zunächst langsamer und vorsichtiger fahren. So bekommt man ein Gefühl dafür, wie die neuen Reifen am Boden haften. Zudem müssen neue Reifen immer eingefahren werden. Wenn sie frisch aus der Produktion kommen, fehlt ihnen oft noch der sogenannte Grip.
    • Nasshaftungsklasse: Wer sich für den Kauf neuer Sommer-Pneus entscheidet, sollte auch die Nasshaftungsklasse beachten. Die Klasse gibt an, wie sich die Reifen auf nasser Fahrbahn verhalten beziehungsweise wie gut der Bremsweg ist. Die Nasshaftungsklasse wird immer in Buchstaben angegeben. Sie gehen von A bis G. Der Buchstabe A ist in diesem Fall die beste Klasse, G die schlechteste.

    Radial- und Diagonalreifen: Man unterscheidet zwei Bauweisen der Reifen. Die Radial- und die Diagonalreifen. Die Diagonalreifen wurden laut Wikipedia bis in die 1980er-Jahre eingesetzt. Anschließend wurden sie immer mehr von den Radialreifen, auch Gürtelreifen genannt, verdrängt. Die alten Radialreifen findet man häufig noch an Oldtimern oder älteren Motorrädern. Radialreifen halten deutlich länger als die Vorgängermodelle. Mit dem Buchstaben R werden die Radialreifen gekennzeichnet, mit dem Buchstaben D die Diagonalreifen.

    Die Alternative: Für wen der halbjährige Reifenwechsel nicht infrage kommt, der sollte über die Anschaffung von Ganzjahresreifen nachdenken. Wie es der Name schon verrät, eignen sich diese Reifen für das ganze Jahr. Egal ob nun Sommer oder Winter, die Reifen bleiben drauf. Das hat natürlich den Vorteil, dass man nicht jedes halbe Jahr die Reifen wechseln muss. Allerdings muss man auch sagen, dass die Ganzjahresmodelle nicht mit klassischen Sommer- oder Winterreifen mithalten können. Das stellten auch schon die Experten des ADAC fest. Wer sich dennoch für die Alljahresalternative entscheidet, sollte auf jeden Fall auf die M+S Kennzeichnung achten. Die Abkürzung steht für Matsch und Schnee und sollte eine gewisse Sicherheit, vor allem im Winter, garantieren. Allerdings ersetzten die Ganzjahresreifen nicht die jahresspezifischen Modelle.

    6. Wann sollte ich Sommerreifen aufziehen?

    Eine grobe Faustregel lautet: von O bis O. Das heißt, von Ostern bis Oktober kann man mit Sommerreifen fahren. Wichtiger als diese Faustregel ist jedoch die Temperatur. Oft spricht man davon, dass ab einer Temperatur von sieben Grad Sommerreifen aufgezogen werden können. Dies gilt auch nur als Faustregel, denn manchmal kann es doch noch zu plötzlichen Wetterumbrüchen kommen und die Sommerreifen sind zu früh aufgezogen worden. Wenn es plötzlich noch mal kalt werden sollte und Schnee fällt und Sie dann mit Sommerreifen unterwegs sind, droht ein ordentliches Bußgeld. Also lieber etwas länger mit den Winterreifen fahren um so nicht nur Geld zu sparen, sondern auch um die eigene Sicherheit zu erhöhen.

    6.1 Kurze Anleitung zum Reifenwechsel

    Reifenwechseln ist nicht schwer. Wichtig sind nur die nötigen Hilfsmittel. Ein guter Wagenheber und ein Radkreuzschlüssel. Im ersten Schritt sollten die Radmuttern über Kreuz gelöst, aber noch nicht abgenommen werden. Im zweiten Schritt sollte das Auto mit dem richtigen Wagenheber angehoben werden. Anschließend sollten die Radbolzen entfernt werden, bevor man die Reifen abnehmen kann. Achten Sie darauf, die Reifen richtig zu kennzeichnen, damit Sie später wissen, welches Rad an welche Stelle gehört. Im dritten Schritt können Sie die neuen Reifen montieren und den Radbolzen einsetzten und schon mal leicht anziehen. Schließlich wird der Wagen wieder abgesetzt und im letzten Schritt die Radbolzen wieder richtig festgezogen. Gar nicht so schwer oder?

    Tipps für die Lagerung: Damit die Sommerreifen auch im nächsten Sommer noch voll einsatzfähig sind, kommt es auf die richtige Lagerung der Pneus an. Bevor die Reifen für ein halbes Jahr verschwinden, sollte der Luftdruck noch einmal um etwa 0,5 Bar erhöht werden. Denn auch wenn die Reifen gerade nicht im Einsatz sind, verlieren sie immer etwas Luft. Am besten lagert man die Reifen in der Garage oder dem Keller. Wichtig ist, dass es trocken ist. Im Idealfall sollten die Reifen übereinander gestapelt werden. Es bieten sich aber auch spezielle Wandanbringungen an, um die Reifen aufzuhängen. So sind sie im nächsten Jahr wieder voll einsatzfähig.

    7. Fazit

    Wer im Sommer sicher und bequem im Auto unterwegs sein möchte, sollte auf die richtigen Sommerreifen achten. Diese sparen nicht nur Kraftstoff ein, sondern können den Fahrkomfort auch angenehmer gestalten. Ob es der Sommerreifen Vergleichssieger wird oder nicht, bleibt eine persönliche Entscheidung. Wichtig ist, dass die Reifen die richtige Profiltiefe haben und die richtige Härte besitzen. So steht einer sonnigen Sommerfahrt nichts mehr entgegen. Wer die Reifen gerne selbst wechselt, der sollte sich einen ordentlichen Wagenheber zulegen. So wird der Reifenwechsel sicher. Wer sich allerdings nicht selbst an die Pneus traut, kann die Reifen auch in der Werkstatt wechseln lassen. Meist für wenige Euro. Viele Werkstätten bieten es auch an, die Reifen bis zum nächsten Wechsel zu lagern, falls man zu Hause nicht den nötigen Platz für die runden Begleiter hat.

    Ein weiterer Tipp: Prüfen Sie regelmäßig den Reifendruck an Ihrem Auto. Ist der Reifendruck zum Beispiel zu niedrig, steigen damit wieder die Spritkosten. Zudem verschlechtert ein zu geringer Reifendruck die Nasshaftung. Eine regelmäßige Kontrolle stellt sicher, dass der Reifendruck optimal ist und Sie sicher über die Straßen rollen können. Beachtet man alle Aspekte aus verschiedenen Sommerreifen Tests, kann das nächste sonnige Jahr bald kommen.

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