Skihelm Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Black Canyon Gstaad
Black Canyon Gstaad
Black-Canyon-Gstaad___B00BQ8HQI4
Black Canyon Gstaad
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenS/M/L
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze12
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
2
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Giro G10
GIRO G10
Giro-G10___B008D1NN52
Giro G10
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenS/M/L
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze14
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
PREISTIPP
3
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Ultrasport Race Edition
Ultrasport Race Edition
Ultrasport-Race_Edition__B003WUXN6I
Ultrasport Race Edition
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenM/L/XL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze17
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
4
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Black Canyon Kitzbühel
Black Canyon Kitzbühel
Black-Canyon_Kitzbuehel__B0045U20Z4
Black Canyon Kitzbühel
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenXS/S/M/L/XL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze10
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
5
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Cox Swain Camelot
COX SWAIN CAMELOT
Cox-Swain-Camelot___B001HOXMBC
Cox Swain Camelot
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenS/M/L/XL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze8
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
6
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POC Fornix
POC Fornix
POC-Fornix___B00JRR0COQ
POC Fornix
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenXS/S/M/L/XL/XXL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze6
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
7
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Alpina Grap
ALPINA GRAP
Alpina-Grap___B002NZQ9XW
Alpina Grap
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenM/L/XL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze6
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
8
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Black Canyon Ischgl
Black Canyon Ischgl
Black-Canyon-Ischgl___B00AYE3IS8
Black Canyon Ischgl
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenS/M/L
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze6
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
9
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Uvex P1US
UVEX P1US
Uvex-P1US___B00LJJ80GW
Uvex P1US
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Merkmale:
GrößenXS/S/M/L/XL
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze5
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier
10
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Walser 43519 Kronos
Walser 43519 Kronos
Walser-43519-Kronos___B0031DJ50Y
Walser 43519 Kronos
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Produktspezifiktation
Merkmale:
GrößenM/L
Verstellrad
Klasse
Helme der Klasse A schützen einen größeren Bereich des Kopfes als Helme der Klasse B.
B
Lüftungsschlitze6
Halterung
Extra Skibrillenhalterung
Visier

Schützen, was wichtig ist – Der große Skihelm Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Skihelm auf der Piste ist Pflicht. In einigen Ländern sogar schon offiziell. Auch wenn oft über Pflichten und Verbote gemeckert wird, sind sich bezüglich der Helmpflicht die meisten einig. Ein guter Skihelm gehört zum Fahren dazu. Schließlich lassen sich Stürze nur selten vermeiden. Auch dem umsichtigsten Fahrer kann so etwas passieren. Da ist es von Vorteil, wenn zumindest das größte Unglück vermieden werden kann. Allerdings kann nicht jeder Skihelm immer das gewährleisten, was für zuverlässigen Schutz notwendig ist. Deshalb ist es wichtig, den richtigen Helm für sich auszusuchen. Wie das geht, zeigen wir im Skihelm Test und küren für eine besonders leichte Entscheidung auch einen Skihelm Vergleichssieger.

    1. Warum einen Skihelm tragen?

    Laut einer Statistik sollen sich 85 Prozent der Kopfverletzungen, die sich auf Skipisten ereignen, durch einen Helm vermeiden lassen. In einigen Ländern gilt sogar eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche, in Niederösterreich sogar für alle, unabhängig des Alters. Aber nicht nur in den Orten, wo man zum Helm verpflichtet ist, steigt der Bedarf nach einem ausreichend schützendem Skihelm. Im Gegensatz zu Sportarten wie beispielsweise dem Fahrradfahren trägt der Großteil der Skifahrer freiwillig Helm. Tragische Unfälle von Prominenten wie Michael Schumacher und Dieter Althaus haben Wintersportler sensibilisiert. Mittlerweile finden sich auf Skipisten kaum noch Personen, die keinen Helm tragen. Und wenn, gelten diese auch eher als Ausnahmen. Skihelme können bei einem Sturz nämlich das Risiko, sich eine Schürf- oder Stoßverletzung zuzuziehen, senken. Auch für einen geminderten Aufprall ist gesorgt. Zwar sind Kopfverletzungen passieren nicht so häufig wie die beiden Spitzenplätzen Knie- und Schulterverletzungen. Dafür können sie jedoch am gefährlichsten werden. Zusätzlich entschied das Oberlandesgericht München, dass Menschen, die Opfer eines Skiunfalls werden, für einen Teil der Heilungskosten zur Kasse gebeten werden sollen, falls sie keinen Skihelm trugen. Aber nicht nur man selbst kann einen Unfall verschulden, auch sollte gegenüber anderen Fahrern eine grundsätzliche Vorsicht an den Tag gelegt werden. Zwar gibt es einen allgemeingültigen Verhaltenscodex des internationalen Ski-Verbandes FIS, der ähnlich aufgebaut ist, wie die Verhaltensregeln im Straßenverkehr. Darunter finden sich Punkte wie Rücksicht auf andere Fahrer, Kenntnis des eigenen Könnens sowie Hilfeleistung, falls dann doch etwas schief geht. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass jede Person auf der Skipiste darüber Bescheid weiß. Deshalb bietet ein Skihelm zumindest ansatzweise Schutz vor schwerwiegenden Verletzungen, falls der Skifahrer selbst vielleicht sogar langsam fährt, aber ein unvorsichtiger anderer Sportler in ihn reinrast. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Falles ist in letzter Zeit sogar gestiegen. Skipisten sind immer überfüllter. Insbesondere auf Anfängerpisten tummeln sich eine Vielzahl von Menschen. Das Risiko erhöht sich umso mehr, weil auf Anfängerpisten viele auch eine unsichere Fahrweise haben. Deshalb gilt hier der Spruch: “Gute Skifahrer brauchen einen Helm – schlechte Fahrer umso mehr!”. Ein beliebtes Vorurteil gegenüber Helmen lautet jedoch, sie würden die Sicht des Skifahrers einschränken. Diese Behauptung taucht immer wieder auf, wenn man erfahrene Skifahrer gegen den Vorschlag einer Helmpflicht wettern hört. Doch dieses Argument lässt sich wissenschaftlich falsifizieren, also widerlegen: Gerhard Ruedl, Unfallforscher an der Universität Innsbruck, konnte in einer Studie zu Verletzungen bei Skifahrern den lang verbreiteten Mythos widerlegen. Seine Untersuchung aus dem Jahre 2011 nämlich stellte heraus, dass das Tragen eines Helmes oder einer Mütze für die Reaktionszeit unerheblich sei. Somit wäre das Lieblings-Argument vieler Helmverweigerer entkräftet. Ein wahrer Skihelm Vergleichssieger nämlich sorgt für überhaupt keine Einschränkungen, was Sehen oder Hören anbetrifft. Auch wenn dazu generell gesagt werden muss, dass Skifahrer sich sowieso weniger auf ihr Gehör als auf ihre Sicht verlassen sollten.

    Der “Althaus-Effekt”: Im Januar 2009 prallte der damalige Ministerpräsident Thüringens Dieter Althaus mit einer 41-Jährigen Touristin aus der Slowakei zusammen. Trotz der Tatsache, dass beide gute Skifahrer gewesen sein sollen, ereignete sich der Unfall als Althaus und die Frau sich gegenüberliegende Abhänge hinunterfuhren. Die Frau verstarb nach dem Aufprall noch im Krankenwagen, Althaus erlitt mehrere schwere Verletzungen, überlebte allerdings dank seines Skihelms.

    2. Wo gilt eine Skihelmpflicht?

    Mit gutem Grund gilt in vielen Ländern zumindest für Kinder und Jugendliche eine Helmtragepflicht. Allerdings sind die Regeln nicht überall einheitlich, weshalb sich ein Blick auf die Übersicht im Skihelm Test lohnt. In Deutschland besteht keine Helmpflicht. Allerdings bemühen sich der Deutsche Skiverband sowie der Deutsche Skilehrerverband um die Aufklärung der Skifahrer über die Nützlichkeit eines Skihelms. Nicht in ganz Österreich ist die Skihelmpflicht einheitlich geregelt. Für Jugendliche bis zu 15 Jahren ist die Helmpflicht per Bundesregierung beschlossen, allerdings liegt die Umsetzung bei den Bundesländern selbst. In Niederösterreich besteht generell eine Helmpflicht für alle. Weder in der Schweiz noch in Frankreich besteht eine Helmpflicht. In der Schweiz gibt es allerdings erfolgreiche Aufklärungskampagnen bezüglich des Tragens von Helmen. In Nordamerika besteht keine Helmpflicht. Wer in Polen nicht seinen Skipass verlieren und eine Straße zahlen möchte, sollte darauf achten, dass seine Kinder unter 16 Jahren nicht ohne Helm fahren. Kinder und Jugendliche, die noch nicht das 16. Lebensjahr erreicht haben, sind seit dem Jahre 2012 zum Helm verpflichtet. In Kroatien und Slowenien gilt jeweils eine Helmpflicht für Kinder bis zu 15 Jahren. Italien gilt in Sachen Helmpflicht als Vorbild. Kinder unter 14 Jahren dürfen nicht ohne Helm fahren. Gleichzeitig ist die Polizei für die Pistenrettung und zur Kontrolle der Einhaltung der Helmpflicht vor Ort. Wie in Polen gilt: Wer ohne Helm fährt, kann den Verlust seines Skipasses sowie ein Bußgeld von etwa 200 Euro riskieren. In Schweden besteht keine Helmpflicht, allerdings werden Kinder ohne Helm nicht mit dem Skilift befördert.

    3. Welche Arten von Skihelmen gibt es?

    Nun stellt sich die Frage, welche verschiedenen Arten es von einem Skihelm gibt und worin sich die Modelle unterscheiden.

    3.1 Die Form

    Unterschieden wird von einem Vollschalen-Helm und einem Halbschalen-Helm. Ein Vollschalen-Helm zeichnet sich dadurch aus, dass er beinahe den ganzen Kopf umschließt. Nicht nur die Stirn und der Oberkopf sondern auch die Ohren werden abgedeckt. Das führt zu einer erhöhten Sicherheit, allerdings auch zu Behinderung des Gehörs. Im Skihelm Test allerdings stellte sich heraus, dass die Einschränkung des Gehörs sehr minimal ausfällt. Halbschalen-Helme hingegen schützen nur die Stirn und den Oberkopf, dafür gewährleisten sie allerdings höheren Komfort und beeinträchtigen das Hörvermögen nicht so stark. Damit konnten Halbschalen-Helme im Skihelm Test eindeutig punkten.

    Skihelm Black Canyon

    Skihelm Kitzbühel von Black Canyon

    3.2 Die Art der Herstellung

    Zum einen gibt es den In-Mold-Helm. Bei dieser Art des Helms wird das Innenfutter als flüssige Masse in die harte Oberschale des Helms gespritzt. So ist die Lüftung zwar etwas schlechter, die Helme allerdings besonders leicht und sehr stabil. Diese Helme eignen sich besonders für gemäßigte Skifahrer.

    Insidertipp: Bei In-Mold-Helmen muss darauf geachtet werden, dass das Innenfutter und die Oberschale des Helmes tatsächlich miteinander verschmolzen sind. Bei einigen Modellen, die aus Asien importiert worden sind, kann das Innenfutter unter Umständen auch nur eingeklebt sein. Diese Helme bieten keinen ausreichenden Schutz.

    Hard Shell-Helme, auf Deutsch Hartschalenhelm, bestehen aus einer stabilen Außenschale und einer flexiblen Innenschale. Diese sind ineinander gesteckt und sorgen so dafür, dass Belastungen über den ganzen Helm hinweg abgetragen werden. Auch punktuelle Belastungen können so gemindert werden. Aufgrund der guten Belüftungssysteme, die sich bei solchen Modellen im Skihelm Test finden ließen, sind diese auch im Profisport sehr beliebt. Zusätzlich dazu sind sie, wenn man einen guten Helm im Skihelm Test auswählt, sehr robust und langlebig. Zum anderen werden Hybrid-Helm hergestellt. Wie der Name auch schon sagt, handelt es sich bei einem Hybrid-Helm um eine Mischung aus der In-Mold und der Hard Shell Technik. Von der ersteren wurde dabei die Leichtigkeit für die unteren Teile des Helmes übernommen, von der letzteren das Belüftungssystem.

    4. Wie wird sichergestellt, dass der Skihelm geeigneten Schutz bietet?

    Der Skihelm soll nicht nur schick aussehen und perfekt sitzen, sondern der Funktion des Schutzes dienen. Sicherheitsnormen, das Gewicht, das Material so wie die Größe des Skihelmes sind im Bereich der Sicherheit wichtige Themen.

    4.1 Sicherheitsnormen

    Die in Deutschland bekannteste Sicherheitsnorm für zum Wintersport geeignete Helme nennt sich “Helme für alpine Skiläufer und für Snowboarder” und versteckt sich hinter dem Kürzel C EN 1077:2007. Diese Prüfnorm unterteilt die Helme in zwei Sicherheitsklassen. Die Klasse A schreibt vor, dass die Abdeckung die Oberseite des Kopfes und Ohren bedeckt. Zudem darf bei einem Aufprall aus 1,5 Metern Höhe der Helm nicht mehr als 69 Joule Energie an den Kopf abgeben. Außerdem muss der Helm einen Durchdringschutz aufweisen. Der Helm muss einen Aufprall aus 75 Zentimeter Höhe auf einen spitzen Gegenstand überstehen, ohne durchdrungen zu werden. Bei der Klasse B muss nur die Oberseite des Kopfes bedeckt sein. Bei einem Aufprall aus 1,5 Metern Höhe darf der Helm nicht mehr als 69 Joule Energie an den Kopf abgeben. Bei Fall auf einen spitzen Gegenstand darf der Helm erst bei über 37,5 Zentimetern nachgeben.

    Vorsicht: Die EN 1077 mag vielleicht einen gewissen Schutz versprechen, allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass die Prüfkriterien unter Laborbedingungen getestet wurden. Soll heißen – einige Skifahrer erreichen Geschwindigkeiten um die 60 Kilometer pro Stunde, die Helme der Prüfklasse A wurden allerdings bezüglich ihres Aufprallschutzes nur bei 14 Kilometern die Stunde getestet. Die der Prüfklasse B sogar nur bei 10. In Deutschland nicht allzu häufig anzutreffen ist die amerikanische Prüfnorm, deren Kürzel ASTM F2040 heißt (ausgeschrieben American Society of Testing Materials). Manchmal allerdings stehen beide Prüfnormen auf Helmen. Dies bedeutet dann, dass der ausgesuchte Helm nicht nur der geläufigen deutschen, sondern auch der etwas strengeren amerikanischen Prüfnorm entspricht.

    4.2 Die richtige Größe zählt

    Um wirklich sicher zu gehen, dass der optimale Schutz nicht schon an der falschen Passform scheitert, empfiehlt es sich, einen Skihelm Test vor Ort zu machen. Am besten sollte dies direkt mit einer Skibrille geschehen, falls kein Helm mit Visier gewünscht wird. Denn: Skibrille und Skihelm müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. An der Stirn sollte die Brille ideal an den Helm passen, ohne diesen zu verschieben. Wenn das Sichtfeld weitestgehend unbeeinträchtigt ist, kann es dann eigentlich losgehen Allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass der Helm nicht nur mit der Brille zusammenpasst, sondern auch mit dem eigenen Kopf. Deshalb sollte der Skihelm Vergleich über die Tragbarkeit zusammen mit der Skibrille erst stattfinden, wenn der Helm selbst schon gefunden ist. Prüfkriterien für den Skihelm Test können folgende sein: Vor allem sollte der Helm eng anliegen, allerdings ohne wirklich zu quetschen. Auch nach längerem Tragen darf kein unangenehmes Druckgefühl entstehen. Insbesondere sollten hierbei Menschen mit Brille vorsichtig sein, da die Bügel sich keineswegs zu sehr in den eigenen Kopf oder in den Helm pressen dürfen. Um den Halt des Skihelms zu sichern, bedarf es eines fest anliegenden und längenverstellbaren Kinnriemens. Auch dieser darf nicht einschneiden, sonst können unerwünschte Hautreizungen auftreten. Der Verschluss sollte einfach zu öffnen und zu schließen sein. Um zu prüfen, ob der richtige Helm im Skihelm Vergleich ausgewählt wurde, empfiehlt es sich, das Kinnband offen zu lassen und mit dem aufgesetzten Helm einen Härtetest zu vollziehen: Wenn der Helm auch bei Kopfschütteln in alle Richtungen an seiner Position verharrt und dazu noch ohne zu drücken, ist der persönliche Skihelm Vergleichssieger gefunden.

    4.3 Das Material

    Skihelme im niedrigpreisigen Sektor werden meist aus einer Kombination aus Thermoplaste und Hartschaum hergestellt. Thermoplaste ist ein spezieller Kunststoff, der sich bei bestimmten Temperaturbedingungen besonders gut verformen lässt. So lässt sich die ideale Oberschale eines Skihelms herstellen. Auf die Innenseite wird dann flüssiger Styropor gespritzt, auch Hartschaum genannt. Am häufigsten werden In-Mold- sowie Hybrid-Helme auf diese Weise gefertigt. Aber auch Polycarbonat oder ABS wird sehr häufig für die Oberschale von Skihelmen verwendet. Allerdings entlarvte der Skihelm Vergleich diese Materialien nicht als sehr wetterbeständig. Bei Sonneneinstrahlung tragen sie sich nach und nach ab, weshalb es empfehlenswert ist, seinen Skihelm alle vier Jahre zu wechseln. Wer häufig fährt, wird sogar alle zwei bis drei Jahre in die Tasche greifen müssen. Wer mehr zu investieren bereit ist, kann auch einen hochwertigeren Helm aus Fiberglas kaufen. Hierbei handelt es sich um Glasfasern, die in Epoxidharz getränkt und anschließend zur Oberschale des Fahrradhelms geformt worden sind. Helme dieser Art zeigten sich im Skihelm Test etwas teurer als In-Mold-Helme, konnten dafür allerdings auch mehr Einstecken: Gegen Schläge und Stöße zeigten sich Helme aus Fiberglas im Skihelm Vergleich deutlich unempfindlicher. Profisportler werden besonderes Interesse an Helmen aus Carbon zeigen. Diese sind im Grunde ähnlich wie die Fiberglas-Helme gefertigt. Allerdings sind zusätzlich Kohlenstoff-Fasern mitverarbeitet, die umso härter und beständiger sind. Zusätzlich bleibt der Helm dadurch besonders leicht.

    4.4 Belüftung

    Umgeben von Eis, Schnee und Kälte kann einem kaum zu warm werden – oder? Da Ski– und Snowboardfahrer nicht umsonst als Sportler bezeichnet werden und Sport dafür sorgt, dass man ins Schwitzen kommt, ist es sinnvoll, sich einen Skihelm mit guter Belüftung anzuschaffen. Da eisiger Wind allerdings auch unangenehm werden kann, bestachen manche Modelle im Skihelm Vergleich mit einer verstellbaren Lüftung. Generell gilt aber, dass Halbschalenhelme besser belüftet sind als Vollschalenhelme.

    4.5 Gewicht

    Die wenigsten Ski-Liebhaber wohnen in direkter Nähe einer Skipiste und können es sich so leisten, für wenige Stündchen hinzugehen. Wer einen Ausflug macht, verbringt oft mehrere Stunden, manchmal sogar einen ganzen Tag auf den Brettern. Damit die Action nicht früher vorbei ist als geplant, ist es sinnvoll, ein wichtiges Augenmerk auf das Gewicht des Helmes zu legen. Es ist nicht ganz unerheblich, dass Profisportler einen möglichst leichten Helm wünschen. Auch Otto-Normal-Verbraucher genießt seinen Ausflug viel mehr, wenn der Kopf nicht nach kurzer Zeit schwer wird.

    5. Fazit

    Beim Kauf eines Skihelms gibt es unterschiedliche Faktoren zu beachten. Grob allerdings lässt sich sagen, dass nicht jeder Fahrtyp unbedingt den gleichen, voll ausgestatteten Helm benötigt. So kann für gemäßigte Fahrer ein Halbschalen-Helm aus der Schutzklasse B schon ausreichen und sorgt vielleicht sogar dafür, dass der ein oder andere Geldschein gespart wird. Für sogenannte Free Rider, die Gelände abseits von speziellen Pisten erkunden möchten, aber auch generell für jeden, der gern schnell fährt, eignen sich die Klasse-A-Helme schon besser. Im Endeffekt lässt sich über Skihelme allerdings eines ganz sicher sagen: Es ist besser, einen zu tragen.

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