Rückenprotektor Vergleich 2017

Schützen, was wichtig ist — der Rückenprotektor Vergleich

Inhaltsverzeichnis

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    Rückenschmerzen zählen zu den unangenehmsten Schmerzen, die ein Mensch haben kann. Sie treten selbst im Alltag auf, sei es durch zu schweres Heben oder einfach nur unbequemes Sitzen. Gleichzeitig können Verletzungen am Rücken gravierende Folgen haben. Besonders gefährdet sind hierbei Sportler. Ohne ein geeignetes Modell aus dem Rückenprotektor Vergleich sind viele Sportarten also gar nicht denkbar. Wer Schlimmeres vermeiden will, sollte sich also den Kauf eines passenden Rückenprotektors überlegen. Doch wie kann der persönliche Rückenprotektor Vergleichssieger gefunden werden? Schließlich ist ein solcher Schutz für den Rücken meist ein Gegenstand, der nur selten angeschafft wird. In diesem Fall kann der Rückenprotektor Vergleich Abhilfe schaffen. Mit nützlichen Tipps rund um die Anschaffung kann so für jedermann der perfekte Schutz ausgesucht werden – ganz egal für welche Sportart.

    1. Worum handelt es sich bei einem Rückenprotektor?

    Verletzungen am Rücken können im schlimmsten Fall sehr gefährlich sein. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei Sportarten, die ein hohes Risiko für Stürze in schneller Geschwindigkeit bieten, einen geeigneten Schutz für den Rücken in Erwägung zu ziehen. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Vorrichtung, die einem Rucksack ähnelt: Durch zwei Schlaufen werden die Arme hindurchgefädelt, sodass eine Art „Panzer“ den Rücken bei einem Sturz abfedert. Dieser ist bei vielen Modellen mit einander überlappenden Elementen aus Kunststoff oder Leder besetzt, die optisch an Schuppen erinnern. Auf diese Weise wird die Wirbelsäule beim Fall gestützt und aufgrund der Polsterung auch Prellungen verhindert. Ob sie über oder unter der Jacke getragen werden, entscheidet sich danach, welches Modell es sein soll. Insbesondere im Wintersport oder beim Motorrad fahren sind Rückenprotektoren weit verbreitet. Beim Letzteren müssen die Modelle jedoch unbedingt der europäischen Prüfnorm CE EN 1621-2 entsprechen. Die Protektoren sind allerdings häufig schon in spezieller Motorradbekleidung integriert.

    2. Wofür ist ein Protektor nötig?

    Obwohl Verletzungen im Rücken- und Nackenbereich zu den häufigsten Folgen von Unfällen beim Wintersport zählen, gilt auf vielen Skipisten lediglich nur die Helmpflicht. Dabei können auch Verletzungen der Wirbelsäule schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen. Ein passendes Modell aus dem Rückenprotektor Vergleich kann an dieser Stelle vor der einen oder anderen Verletzung schützen. Seine Hauptaufgabe liegt darin, die Aufprallkräfte bei einem Sturz großflächig auf den ganzen Rücken zu verteilen. So kann der Sturz keine schweren Verletzungen verursachen. Doch auch spitze Gegenstände oder Steine können sich auf diese Weise nicht in den Rücken bohren.

    3. Welche Arten von Rückenprotektoren gibt es?

    Grundsätzlich wird bei Rückenprotektoren für den Outdoor-Sport zwischen zwei Arten unterschieden: Einige Modelle in diversen Rückenprotektor Tests sind Hartschalenprotektoren, andere wiederum bestehen zum größten Teil aus Weichschaum und werden deshalb auch Softprotektoren genannt. Welcher Typ für den potenziellen Käufer der richtige ist, entscheidet sich hauptsächlich nach der Präferenz. Allerdings gibt es für beide Arten von Protektoren einige nennenswerte Vor- und Nachteile, über die im Folgenden berichtet wird. Zunächst hilft es allerdings, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was die beiden Arten hauptsächlich definiert.

    3.1 Softprotektoren

    Softprotektoren bestehen zum größten Teil aus Weichschaum, der sich ideal an die Körperkonturen anpasst. Wahlweise werden diese Protektoren aus Polyurethan (PU) oder Ethylenvinylacetat (EVA) hergestellt. Somit ist ein solcher Protektor besonders ergonomisch und angenehm zu tragen. Viele Modelle in unterschiedlichen Rückenprotektor Tests erinnern optisch an ein Unterhemd, das demzufolge auch unter der Jacke getragen wird. Aufgrund der Tatsache, dass die weichen Modelle sich an den Körper schmiegen, können sie auch nicht verrutschen und somit den Fahrkomfort beim Sport behindern. Neben dem hohen Tragekomfort können Softprotektoren auch mit ihrem geringen Gewicht punkten. Um dieses über die Jahre hinweg noch geringer zu gestalten, haben viele Hersteller mittlerweile Modelle aus sogenannten Sandwichkonstruktionen im Angebot. Das bedeutet, dass innerhalb dieses Protektors Schaumstoffschichten mit unterschiedlichen Dichten übereinander geschichtet werden. Häufig werden Protektoren dieser Art auch In-Mold-Protektoren genannt. Dies rührt daher, dass die dafür verwendeten viskoelastischen Materialien auf die Körpertemperatur des Nutzers reagieren. Somit werden sie weicher und passen sich individuell an die Rückenform an. Allerdings muss gesagt werden, dass Softprotektoren in zahlreichen Rückenprotektor Tests einen geringeren Schutz bieten als ihre Konsorten aus Hartschale. Steine und spitze Gegenstände können bei einem Sturz nicht ausreichend abgefedert werden und bohren sich somit in den Körper. Aus diesem Grund fallen die meisten Modelle in den meisten Rückenprotektor Tests in die erste, niedrigere Schutzklasse Folgende Tabelle listet die Vor- und Nachteile von Softprotektoren noch einmal auf.

    VORTEILE

    • individuelle Anpassung an die Körperkonturen aufgrund der Reaktion mit Körperwärme
    • sehr geringes Gewicht
    • geringe Beeinträchtigung der Bewegung
    • kein Verrutschen

    NACHTEILE

    • geringerer Schutz vor Steinen und spitzen Gegenständen, deshalb nicht für steiniges Gelände geeignet
    • einige Modelle sind weniger atmungsaktiv, weshalb der Fahrer darunter leicht schwitzen kann
    • kann nicht über der Kleidung getragen werden

    3.2 Hartschalenprotektoren

    Die Modelle in verschiedenen Rückenprotektor Tests, die aus Hartschale bestehen, fallen gemeinhin in die zweite und somit höhere Schutzklasse. Optisch erinnern diese Typen häufig an einen Panzer, da sie ähnlich einem Rucksack über der Kleidung getragen werden. Im Normalfall werden für die Herstellung stoßabsorbierende und dämpfende Partien kombiniert. So kann sowohl die Aufschlagkraft des Sturzes abgefedert als auch ein Schutz vor Steinen geboten werden. Aufgrund der geringeren Anpassung an die Körperkonturen kommt die Schlagwirkung des Sturzes bei einem Hartschalenprotektor allerdings stärker zum Tragen als bei einer weichen Variante. Jedoch bieten diese Protektoren auch Schutz vor eventuell herumliegenden Gegenständen, weshalb ihre Schutzleistung effektiver ist. Folgende Tabelle listet die Vor- und Nachteile von Hartschalenprotektoren noch einmal auf.

    VORTEILE

    • Schutz vor Steinen und spitzen Gegenständen
    • weniger schweißtreibend
    • können über der Jacke getragen werden

    NACHTEILE

    • geringerer Tragekomfort
    • weniger flexibel
    • lassen mehr von der Aufprallkraft eines Sturzes zum Träger durch

    4. Worauf muss beim Kauf eines Rückenprotektors geachtet werden?

    Wie beim Skihelm und ähnlicher Bekleidung zum Schutz bei Outdoor-Sport ist es auch bei einem Rückenprotektor sinnvoll, das Modell aus einschlägigen Rückenprotektor Tests anhand einiger Kriterien auszuwählen. Dabei beeinflussen teils Qualitätsmerkmale die Entscheidung, andererseits jedoch auch die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben. Um den Kauf etwas einfacher zu gestalten, werden im Rückenprotektor Vergleich einige Kriterien aufgelistet, auf die es zu achten gilt, um den idealen Rückenprotektor für sich selbst auszusuchen.

    4.1 Das Material

    Ganz egal, ob es nun ein Hartschalen- oder ein Softprotektor werden soll: Das Material sollte in jedem Falle möglichst atmungsaktiv sein. Andernfalls kann es unter dem Protektor schnell sehr warm werden und der Nutzer unangenehm schwitzen. Auch die Bewegungsfreiheit sollte nicht maßgeblich beeinträchtigt werden. Dennoch gilt es zu beachten, dass der Protektor zwar angenehm sitzen muss, allerdings bestenfalls nicht nur über Bestandteile aus Weichschale verfügt. Die meisten Modelle in einigen Rückenprotektor Tests, die der Schutzklasse 2 zugeordnet werden, sind nämlich hartschalig.

    4.2 Die Dämpfun

    Insbesondere für Liebhaber des Motor- und Wintersports ist eine hohe Schlagdämpfung notwendig. Deshalb sollte dringend von Produkten abgesehen werden, die kein Prüfsiegel haben. Eine hohe Dämpfung bieten in der Regel Modelle, die der Schutzklasse 2 zugeordnet sind. Häufig handelt es sich dabei um Exemplare aus Hartschale.

    4.3 Die Lebensdauer

    Hochwertige Produkte haben normalerweise auch eine hohe Lebensdauer. So können sie circa fünf Jahre lang problemlos genutzt werden, ohne ausgewechselt werden zu müssen. Wer allerdings einmal heftig gestürzt ist, sollte möglichst bald darüber nachdenken, sein Modell auszutauschen, da die Schutzleistung beeinträchtigt sein kann. Auch wenn der Protektor von außen noch einwandfrei ist, kann ein Sturz Brüche und Beschädigungen im Inneren zur Folge haben. Deshalb gilt es, den Schutz nach einem Sturz möglichst zeitnah zu erneuern. Wie wählt der Verbraucher die richtige Größe? Outdoor-Sport hat gewiss seine Reize. Bei Nervenkitzel und hohen Geschwindigkeiten denkt da nur selten jemand daran, sich angemessen zu schützen. Dennoch sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Damit diese allerdings auch gewährleistet werden kann, reicht es nicht nur, ein Modell aus hilfreichen Rückenprotektor Tests zu besitzen. Er muss auch richtig sitzen. Doch wie kann dafür gesorgt werden? In jedem Falle sollte der Protektor vom Nacken- bis zum Lendenwirbelbereich reichen. Ob die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, kann bei einem eigenen Test des Sitzes geprüft werden: Beim Anprobieren sollte der Interessent versuchen, sich nach vorn zu beugen. So kann jeder selbst bei einem Rückenprotektor Vergleich das richtige Exemplar aussuchen.

    5. Fazit

    Selbstverständlich kann man die meisten Sportarten auch ohne einen Protektor für den Rücken ausüben. Doch wie sagt man so schön: Sicher ist sicher. Was im Motorsport bereits Pflicht und deshalb auch schon in den meisten Motorradjacken integriert ist, kann auch im Wintersport keine schlechte Idee sein. Schließlich gehören Schulter- und Rückenverletzungen zu den häufigsten Unfallfolgen. Wer also Spaß an seinem Outdoor-Sport haben möchte, ohne sich Gedanken über eventuelle Stürze zu machen, tut gut daran, in ein hochwertiges Modell aus vielen Rückenprotektor Tests zu investieren. Spätestens, wenn man doch einmal hinfällt, kann man sich über den Kauf freuen.

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