Rudergerät Vergleich 2017

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SportPlus SP-MR-008
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SportPlus SP-MR-008
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
150 kg
Schwungmasse8,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
26,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
8
PREISTIPP
2
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Christopeit Lugano
Christopeit_Lugano
Christopeit_Lugano__4044163015606
Christopeit Lugano
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Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmasse6,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
26,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
10
3
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Sportstech RSX500
Sportstech_RX500
Sportstech_RSX500__4250795214069
Sportstech RSX500
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmassek.A.
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
32,5 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
16
4
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Hammer Rower Cobra
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Hammer_Rower-Cobra__4250243115528
Hammer Rower Cobra
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
130 kg
Schwungmassek.A.
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
25,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
12
5
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Skandika Aquarius SF-1040
Skandika_Aquarius_SF-1040
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Skandika Aquarius SF-1040
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmassek.A.
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
42,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
5
6
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Hammer Cobra XTR
Hammer_Cobra_XTR
Hammer_Cobra-XTR__4005251453908
Hammer Cobra XTR
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmasse6,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
55,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
16
7
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Ultrasport 550 Pro
Ultrasport_550_Pro
Ultrasport_550-Pro__4046228055763
Ultrasport 550 Pro
Kundenbewertung
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
129 kg
Schwungmasse6,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
35,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
8
8
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Christopeit Cambridge II
Christopeit_Cambridge_II
Christopeit_Cambridge-II__4044163099033
Christopeit Cambridge II
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmassek.A.
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
18,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
4
9
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Hammer Rower Cobra XT 4538
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Hammer_Rower-Cobra-XT-4538__4005251453809
Hammer Rower Cobra XT 4538
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
120 kg
Schwungmasse6,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
37,0 kg
Pulsmessung
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Widerstand
Widerstands-Stufen
10
10
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Kettler Coach M
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Kettler Coach M
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Merkmale:
Max. Belastbar
Maximale Belastbarkeit des Rudergerätes.
130 kg
Schwungmasse6,0 kg
Gewicht
Gewicht des Gerätes.
43,0 kg
Pulsmessung
Klappbar
Widerstand
Widerstands-Stufen
10

Zug um Zug fitter werden – Rudergeräte im Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Es ist doch jedes Jahr das gleiche: Der Sommer steht viel zu früh vor der Tür. Klar, schönes Wetter können wir alle kaum erwarten. Aber die im Winter angefutterten Pfunde dämpfen die Freude auf die warme Jahreszeit. Denn in Freibad, Park und am Strand möchte man doch bitte sehr eine gute Figur machen. Da hilft nur eines: Abspecken. Und wie? Am besten mit Sport. Besonders effektiv ist der Einsatz eines Rudergerätes. Warum? Das Training mit einem Rudergerät verbrennt viele Kalorien und beansprucht verschiedene Muskelgruppen. Welche das sind und worauf Sie beim Training achten sollten, verraten wir Ihnen im folgenden Rudergerät Ratgeber.

    1. Was ist ein Rudergerät überhaupt?

    Ein Rudergerät, auch Ruderergometer oder Rudermaschine genannt, simuliert das Training, beziehungsweise die Bewegungen in einem richtigen Ruderboot. Allerdings muss man für das Training weder zu einem Fluss noch einem See oder gar ans Meer fahren. Das Training ist bequem zu Hause möglich. Sie vermeiden die Gefahr, ins Wasser zu fallen, sind nicht dem Wetter ausgeliefert und das Gerät wackelt nicht so viel wie ein Ruderboot. Laut Wikipedia kommen Ruderergometer seit Ende der 1970er-Jahre zum Einsatz, um die Leistungsfähigkeit von Sportlern zu testen. Seit Anfang der 80er-Jahre werden sogar Wettkämpfe mit Rudergeräten ausgetragen. Natürlich muss das Gerät irgendwie den Widerstand simulieren, den Wasser beim Rudern bietet. Dafür gibt es Systeme, die auf Luft, Magnetismus oder eben Wasser basieren.

    2. Warum rudern?

    Wer auf einem Heimtrainer sitzt, der tut zwar auch was für seine Ausdauer, aber das Training fordert vergleichsweise wenig Muskelgruppen. Lediglich die Beine sind wirklich in Bewegung. Etwas besser ist es auf Crosstrainern, denn dann kommen zusätzlich die Arme ins Spiel. Noch ganzheitlicher ist das Training mit einem Rudergerät. Laut der Internetseite Fitnessmojo kommen 80 Prozent der Muskulatur zum Einsatz. Neben Armen und Beinen wirkt sich das Training an einem Rudergerät nämlich auch besonders positiv auf die Rückenmuskulatur aus. Gehören auch Sie zu den Schreibtischtätern, die während der Arbeit nur sitzen? Dann sollten Sie auf jeden Fall über den Einsatz eines Rudergerätes nachdenken, um ihre Rückenmuskulatur zu stärken. Denn viele Jobs fördern heutzutage Fehlhaltungen und Rückenschmerzen. Ein Rudergerät wirkt dem entgegen. Nicht nur mit Blick auf die beteiligten Muskelgruppen ist das Training mit einem Ruderergometer ganzheitlich. Es fördert nämlich nicht nur die Ausdauer, den Fettabbau und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Das Training kann sich ebenso positiv auf das Muskelwachstum auswirken. Dafür muss man nur den Widerstand sehr hoch einstellen und die Bewegungen langsam ausführen. Im Gegensatz zum Ausdauertraining müssen Sie hierfür nicht viel Zeit investieren. Drei Sätze bis zum Muskelversagen reichen.

    3. Kriterien beim Kauf eines Rudergerätes

    Wie eben bereits geschrieben, unterscheiden sich Rudergeräte allein schon durch die Art, wie sie Widerstand aufbauen. Darüber hinaus gibt es viele andere Merkmale, in denen sie sich unterscheiden können. Einige davon sollten Sie im Rudergeräte Vergleich berücksichtigen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

    3.1 Ausführung

    Ein wichtiges Merkmal im Rudergerät Test ist die Art des “Ruders”. Am gängigsten sind Modelle mit einem Seilzug. Diesen gibt es in zwei Ausführungen. Entweder hat man ein Seil und somit einen Griff, an dem man ziehen kann. Oder es gibt zwei Seile und somit in der Regel zwei Griffe, was die Koordinationsfähigkeit stärker beansprucht. Oft kann man an Modellen mit zwei Seilen aber auch einen Griff anbringen, sodass man gleichmäßig an beiden Seilen zieht. Echter fühlen sich schon die Modelle mit Auslegerarmen an. Sie sehen auch echter aus. Dann hat der Ruderer wirklich zwei Rudergriffe in der Hand. Der Name der Auslegerarme kommt aber nicht von ungefähr. Denn es handelt sich tatsächlich um Ausleger. Um ausladende Ausleger. Zwar lassen sich diese nach dem Training meistens platzsparend zusammenklappen. Aber während des Trainings ist ein Rudergerät mit Auslegerarmen deutlich breiter als eines mit Seilzug. Das sollten Sie vor allem dann berücksichtigen, wenn Sie wenig Platz zur Verfügung haben. Außerdem erfordern diese Geräte ein höheres Maß an Koordination. Das bedeutet zeitgleich, dass das Fehlerpotenzial höher ist. Mit einem Seilzug kann man weniger falsch machen.

    3.2 Der Widerstand

    Wie erwähnt unterscheiden sich die Modelle im Rudergeräte Test auch in der Art, wie sie den Widerstand aufbauen. Geräte mit Auslegerarmen arbeiten oft mit einem Hydraulikzylinder in jedem Arm. Diese Zylinder erzeugen bei den Bewegungen Gegendruck. Durch den erzeugten Gegendruck ist die Bewegung allerdings nicht richtig flüssig. Besser ist im Rudergerät Vergleich eines der anderen Systeme für den Widerstand. Magnet- oder Wirbelstrombremsen arbeiten beispielsweise mit einem Schwungrad, um den Widerstand zu erzeugen. Eine weitere Möglichkeit ist das Luftwiderstands-System. Dieses funktioniert mit einem Luftrad, das den Widerstand erzeugt. Im Gegensatz zum Magnetsystem ist die Bewegung noch natürlicher und flüssiger. Je schneller man rudert, desto stärker ist der Widerstand den die Luft auf das Rad ausübt. Ein noch besseres Gefühl bringt ein Wasser-Widerstandssystem. Das arbeitet ebenfalls mit einem Rad, dieses pflügt allerdings durch Wasser. Das wirkt noch realistischer, nicht alleine aufgrund des Geräusches während des Trainings. Das Platschen erinnert an richtiges Rudern auf einem Gewässer. Viele Profis sind sich einig, dass ein Rudergerät mit Wasser im Test die Nase vorn hat. Gefolgt wird es von Rudergeräten mit Luftsystem. Dann kommen Magnetsysteme und zum Schluss folgt die Hydraulik.

    3.3 Maße

    Nicht unwichtig im Rudergerät Vergleich sind die Maße der verschiedenen Modelle. Denn schließlich müssen Sie wissen, ob das Trainingsgerät überhaupt bei Ihnen zu Hause Platz findet. Wichtig sind dafür zwei Maße: die für den aufgebauten Zustand und die im zusammengeklapptem. Überlegen Sie sich, wo Sie trainieren wollen und ob das neue Gerät dort Platz hat. Außerdem sollten Sie sich überlegen, wo Sie das Gerät verstauen wollen, wenn Sie nicht gerade sportlich aktiv sind. Glücklicherweise lassen sich die meisten Rudergeräte im Test zusammenklappen. So nehmen sie wenig Platz weg. Eine Ausnahme bilden einige Rudergeräte mit einem Wasser-Widerstandssystem. Diese lassen sich nicht zusammenklappen. Dafür kann man sie einfach kippen und hochkant aufstellen. Dann benötigen sie nur noch eine sehr geringe Stellfläche. So passen sie oft neben Regale oder Schränke und verschwinden dort aus dem Sichtfeld. Hand in Hand mit den Maßen geht übrigens das Gewicht. Naturgemäß bringen gerade Wasser-Rudergeräte einiges auf die Waage. Zum Glück aber erst, wenn man sie aufbaut. Verständlicherweise gehört das Wasser nicht zum Lieferumfang. Das macht sich beim Transport bezahlt. Erst zu Hause kommt Wasser in das Gerät. Das macht einen Transport über verschiedene Etagen hinweg wenig angenehm. Allerdings haben gerade schwere Rudergeräte oft Rollen, mit denen sie sich zumindest innerhalb einer Wohnebene gut bewegen lassen. Generell sorgt ein hohes Gewicht beim Rudergerät dafür, dass man es schlecht transportieren kann. Allerdings hat es einen enormen Vorteil. Denn schwere Geräte stehen fest und sicher auf dem Boden.

    3.4 Nutzergewicht

    Nicht nur das Gewicht des Ruderergometers ist wichtig, sondern auch ein anderes Gewicht. Nämlich das maximale Nutzergewicht. Nicht alle Geräte sind gleich stabil. Gerade wer mithilfe eines Rudergerätes abnehmen möchte, hat mitunter ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften. Dann lohnt ein Blick auf die maximale Belastbarkeit. Es gibt Geräte, mit denen können Personen jenseits der 150 Kilogramm trainieren. Andere haben ein maximales Benutzergewicht von 110 Kilogramm. Das ist für einige Abnehmwillige vielleicht schon zu wenig.

    3.5 Lautstärke

    Zu Hause Sport betreiben hat einige Vorteile. Man muss nicht ins Fitnessstudio oder ist nicht dem Wetter ausgeliefert. Auch kann man in Ruhe dabei fernsehen. Zumindest manchmal. Beim Rudergerät reicht es nicht immer, dieses vor dem Fernseher zu positionieren. Wenn der Ergometer lauter ist als die Lieblingssendung, dann war es das mit dem Filmgenuss. Gerade Rudergeräte, die mit Luftwiderstand arbeiten, können laut werden. Geräte mit Wasserwiderstand sind oft leiser, aber empfindliche Gemüter könnten sich am Wassergeräusch stoßen. Wer es möglichst geräuscharm möchte, der sollte auf ein Gerät mit Magnet-Bremssystem oder Hydraulik setzen.

    3.6 Display

    Das Tolle an Ergometern ist nicht nur, dass man mit ihnen gut seine Ausdauer auf Vordermann bringen und das Herz-Kreislaufsystem stärken kann. Die Leistung lässt sich auch richtig gut beurteilen. Zu diesem Zweck wurden Ruderergometer nämlich eigentlich entwickelt. Und wie lässt sich die Leistung beurteilen und ablesen? Über das Display. Je genauer Sie ihre Fortschritte analysieren und das Training kontrollieren wollen, desto größer sollte das Display sein und desto mehr Werte sollte es anzeigen. Günstige Geräte im Rudergerät Test haben mitunter Displays, die lediglich Platz für das Anzeigen eines Wertes bieten. Voreingestellt ist in der Regel die Zeit. Will man die Anzeige auf Distanz, Kalorienverbrauch oder Ähnliches einstellen, müssen Sie erst umständlich das Display über den Knopf oder die Knöpfe umstellen. Wenn man gerade am Rudern ist, macht das nicht wirklich viel Spaß. Also achten Sie darauf, dass die Anzeige groß ist und viele Werte auf dem Display Platz finden. Die meisten Anzeigen sind übrigens monochrom. Einige wirklich teure Rudergeräte besitzen allerdings auch Farbbildschirme, die sogar berührungsempfindlich sein können. Andere Rudergeräte können hingegen auf ein wirklich großes Display zurückgreifen – einen Computermonitor. Denn einige Modelle lassen sich über ein Kabel an den PC anschließen. An dem kann man die Fortschritte mit der passenden Software noch besser beurteilen und analysieren.

    3.7 Sensoren

    Wer mehr Informationen haben möchte, als nur Distanz, Kalorienverbrauch, Anzahl der geleisteten Schläge und Zeit, der sollte auf ein Rudergerät zurückgreifen, das auch die Herzfrequenz messen kann. Meistens geschieht das über einen Brustgurt, der entweder zum Lieferumfang gehört oder nachgekauft werden muss. Einige Modelle im Rudergerät Vergleich messen den Puls über einen Clip, der am Ohr angebracht wird. Genauer ist aber normalerweise die Abnahme der Werte über den Brustgurt.

    3.8 Der Preis

    Ganz billig sind Rudergeräte nicht. Und wenn doch, dann sollte man sich bewusst sein, dass die Qualität leidet. Die günstigsten Geräte kosten knapp 100 Euro. Allerdings können Sie mühelos weit mehr als das Zehnfache ausgeben. Das ist viel Geld, aber dafür bekommt der Käufer in der Regel auch viel. Hochpreisige Rudergeräte aus dem Rudergeräte Vergleich haben Fitness-Studio-Qualität, sind stabil und ermöglichen einen sauberen und flüssigen Bewegungsablauf. Die Kugellager sind besser, das Material stärker und das Widerstandssystem normalerweise hochwertiger. Wenn Sie also ernsthaft trainieren wollen und vielleicht wirklich Ruderer sind, macht sich ein teures Modell durchaus bezahlt. Falls Sie nur ab und an ein paar Minuten auf dem Rudergerät trainieren, dann könnte aber auch eine günstige Version reichen.

    4. Zubehör für das Rudergerät

    Eigentlich benötigen Sie außer dem Rudergerät selbst kaum noch was, um mit dem Training zu starten – von angenehmer Kleidung, die die Bewegung auch mitmacht, abgesehen. Trotzdem gibt es einige Dinge, deren Anschaffung sinnvoll sein kann.

    4.1 Chlor-Tabletten

    Chlor-Tabletten sorgen dafür, dass das Widerstandssystem ihres Rudergerätes ansehnlich und hygienisch bleibt. Das gilt natürlich nur für die Modelle im Rudergeräte Test, die mit einem Widerstandsystem arbeiten, das mit Wasser funktioniert.

    4.2 Brustgurt und Co.

    Wer sich ein Rudergerät zulegt, das generell Daten wie Puls oder Herzfrequenz anzeigt, der sollte darauf achten, dass der passende Brustgurt oder Sensorclip zum Lieferumfang gehört. Ist das nicht der Fall, dann handelt es sich auf jeden Fall um sehr sinnvollen Zubehör, dass den Nachkauf lohnt. Wenn das Rudergerät keine Puls- oder Herzfrequenzmessung unterstützt, können Sie immer noch eine normale Pulsuhr oder ein passendes Fitnessarmband kaufen.

    4.3 Matte

    Ein Rudergerät ist nicht leicht, vor allem nicht die hochwertigen und hochpreisigen Modelle. Deswegen kann es mitunter den Boden, auf dem es steht, ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Wer das nicht möchte, sollte die Augen nach einer passenden Matte offen halten, die sich unter das Gerät legen lässt. Die darf ruhig ein bisschen größer ausfallen, damit der Trainingsschweiß nicht unbedingt auf den Wohnzimmerteppich tropft. Wer unter sich Nachbarn wohnen hat, der zeigt Nächstenliebe, wenn er eine relativ dicke Unterlegmatte kauft, die die Vibrationen dämpft.

    5. Das richtige Training

    Mit dem Kauf eines Rudergerätes ist es nicht getan. Wer was für seine Gesundheit tun will, der muss regelmäßig und vor allem korrekt trainieren. Wenn Sie sich also ein Ruderergometer anschaffen, dann sollten Sie nach dem Kauf zuerst aufmerksam die Bedienungsanleitung lesen. Das ist nicht nur wichtig, um das Gerät richtig zu montieren. In guten Anleitungen finden sich auch Hinweise zum richtigen Umgang und Training mit dem Gerät, sei es nun der korrekte Bewegungsablauf oder der passende Puls. Falls das nicht der Fall ist, kommen hier ein paar Tipps zum Einsatz.

    5.1 Der richtige Bewegungsablauf

    Wer falsch trainiert, der kann sich Verletzungen zuziehen. Das gilt für nahezu jede Sportart – Schach vielleicht ausgenommen. Deswegen sollten Sie auch auf einem Ruderergometer auf Ihre Haltung und Bewegung achten. Wie diese aussehen sollten, kann Ihnen am besten ein Fachmann verraten. Am sinnvollsten ist es deswegen, sich im Fitnessstudio oder im Ruderverein den richtigen Bewegungsablauf zeigen zu lassen. Dazu gehört auch, dass Sie die Bewegung vormachen und der Fachmann eventuelle Fehlhaltungen korrigiert. Falls Sie niemanden kennen, der sich ihr Training mal genauer ansieht, sollten Sie versuchen, vor dem Spiegel zu trainieren oder ihre Bewegung mit einem Camcorder oder einem Smartphone aufzunehmen. Dann können Sie während des Trainings oder anschließend ihre Bewegungen selbst kontrollieren. Wichtig ist beim Training vor allem, dass Sie mit geradem Rücken und aufrecht sitzend trainieren. Einen Buckel oder ein Hohlkreuz sollten Sie ebenso wie eine zu starke Rücklage vermeiden. Außerdem sollten die Knie beim Training nie ganz gestreckt, sondern auch in der Rückwärtsbewegung leicht gebeugt sein. Auch die Arme sollten Sie nicht ganz durchstrecken – allerdings sollten die Arme gerade und nicht angewinkelt sein. Zusätzlich ist es wichtig, dass Ihre Hände nicht abgeknickt sind, denn das würde die Gelenke belasten. Achten Sie zusätzlich auf fließende Bewegungen und eine gleichmäßige, tiefe Atmung.

    5.2 Der passende Trainingspuls

    Neben der Haltung ist der richtige Puls für ein Training und dessen Erfolg entscheidend. Dabei stellt sich die Frage, was Sie erreichen wollen. Außerdem sollten Sie Ihre maximale Herzfrequenz kennen. Am besten konsultieren Sie vor dem Training einen Arzt, der die maximale Herzfrequenz ermittelt und Ihnen sagt, in welchem Bereich sich Ihre Trainings-Herzfrequenz bewegen sollte. Zur Not geht es allerdings auch zu Hause über Faustformeln. Sicherer ist aber der Weg über einen Mediziner. Die Faustformel zur maximalen Herzfrequenz sieht so aus: Männer multiplizieren ihr Lebensalter mit 0,9 und ziehen diesen Wert von 223 ab. Bei Frauen entfällt ein Rechenschritt. Sie ziehen von 226 ihr Lebensalter ab. Das Ergebnis bietet zumindest einen groben Richtwert. Wollen Sie nun abspecken oder ihre Ausdauer verbessern, sollte sich Ihr Puls zwischen 60 und 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz bewegen. Blutdruck und Immunsystem stärken Sie, wenn Sie anfangs in einem Bereich zwischen 50 und 60 Prozent trainieren. Beim Krafttraining und Muskelaufbau sollte der Trainingspuls zwischen 80 und 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Diese Art des Trainings sollte aber nach fünf Minuten vorbei sein. Gehen Sie es moderater an und wollen Fett verbrennen, dann darf ein Training mit geringer Herzfrequenz ruhig 45 Minuten dauern.

    6. Fazit

    Rudern ist eine tolle Sportart. Fast alle Muskeln des Körpers werden beansprucht und man kann prima Kalorien verbrennen und was für seine Gesundheit tun. Allerdings sind eine korrekte Haltung, der richtige Puls und ein gutes Rudergerät wichtig. Es muss nicht gleich unser Rudergerät Vergleichssieger sein, aber Sie sollten schon ein wenig mehr Geld investieren, um ein ein gutes Rudergerät für sich zu finden, wenn Sie häufig und intensiv trainieren wollen.

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