Pulsuhr Vergleich 2017

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Garmin Vivoactive
Garmin Vivoactiv
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Garmin Vivoactive
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BT: Bluetooth; ANT+: Übertragungsstandard, benötigt weniger Strom
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Garmin Forerunner 920XT
Garmin Forerunner 920XT
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Garmin Forerunner 920XT
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PulsmessungBrustgurt
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Polar M400
Polar M400
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Polar M400
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BT
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Polar FT7
Polar FT7
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Polar FT7
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Mio Alpha 2
Mio Alpha 2
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Mio Alpha 2
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PulsmessungOptischer Sensor
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Sigma PC 25.10
SIGMA PC 25.10
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Sigma PC 25.10
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PulsmessungBrustgurt
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TomTom Runner Cardio
TomTom Runner Cardio
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TomTom Runner Cardio
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PulsmessungOptischer Sensor
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Fitbit SURGE
Fitbit SURGE
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Fitbit SURGE
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PulsmessungHandgelenk
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BT: Bluetooth; ANT+: Übertragungsstandard, benötigt weniger Strom
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Beurer PM 25
Beurer PM 25
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Beurer PM 25
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Mio Fuse Performance
Mio Fuse Performance
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Mio Fuse Performance
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Wasserdicht30 m
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PulsmessungOptischer Sensor
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BT: Bluetooth; ANT+: Übertragungsstandard, benötigt weniger Strom
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Pulsuhren im Vergleich – Schritt für Schritt Richtung Fitness

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Es ist geschafft! Sieg auf der ganzen Linie! Erfolgreich wurde er niedergerungen! Wer? Der innere Schweinehund. Deswegen kann es ja jetzt endlich losgehen mit dem Sport. Cardio im Fitness-Studio wäre ja ganz toll. Oder auch eine Runde Joggen. Doch wie schnell soll ich sein? Wann überanstrenge ich mich? Diese Fragen kann eine Pulsuhr beantworten. Der kleine Pulsmesser für das Handgelenk zeigt an, ob sich der Sportler noch ein bisschen mehr ins Zeug legen kann oder ob er es übertreibt. Das Messgerät informiert darüber, ob gerade effektiv Fett verbrannt wird oder die Ausdauer im Vordergrund steht. Der Pulsuhren Ratgeber zeigt, ob der Pulsuhren Vergleichssieger in jedem Fall die beste Wahl ist, oder ob der Griff zu einer anderen Uhr lohnt. Denn es gibt einiges zu beachten, bei der Vielzahl der Modelle auf dem Markt.

    1. So sieht eine Pulsuhr aus

    Ihren Namen hat die Pulsuhr nicht ohne Grund. Immerhin kommt sie in Form einer Armbanduhr daher. Sie hat ihren Platz am Handgelenk und erlaubt es, schnell und unproblematisch einen Blick auf den eigenen Puls zu werfen. Denn statt der Angabe der Zeit geht es bei der Pulsuhr – natürlich – um den Puls. Das erste Gerät, das den Namen Pulsuhr hätte tragen können, stammt wohl aus dem Jahr 1983. Polar Electro stellte den Uhren ähnlichen Monitor für das Handgelenk vor, der kabellos mit einem Brustgurt kommunizierte. Anfangs war diese Art Pulsmesser für Profisportler und deren Trainer gedacht. Mittlerweile haben viele Hobby-Sportler ihren Puls ständig im Blick. Das liegt an den günstigen Preisen und der einfach zu verstehenden und zu bedienenden Technik. Pulsuhren sind nicht mehr nur was für Profis. Die unterschiedlichen Pulsmesser ermitteln den Puls auch auf unterschiedliche Arten. Generell lassen sich drei unterscheiden.

    1.1 Brustgurt

    Wie beim Ur-Modell von 1983 erfolgt die Messung auch heutzutage meistens über einen Brustgurt. Dabei handelt es sich immer noch um die exakteste Art der Messung. Der Sensor befindet sich vorne am Gurt und misst, der Name lässt es vermuten, den Puls auf der Brust, beziehungsweise knapp unter ihr. Allerdings finden nicht alle Sportler diese Messmethode sonderlich bequem. Sie haben das Gefühl, dass sie der Gurt einschnürt. Allerdings gibt es Alternativen im Pulsuhr Vergleich.

    1.2 Fingersensor

    Sportler, die sich durch den Brustgurt eingeengt fühlen, können auf Pulsuhren zurückgreifen, die auf einen Fingersensor setzen. Diesen empfinden viele Menschen als komfortabler. Ein Lichtsensor ermittelt den Puls durch die Reflektion des Blutes im Sensor. Der Sensor kann auf den Finger gesteckt werden oder sich in einem Handschuh befinden. Von dort schickt er sein Signal an die Pulsuhr. Allerdings gilt diese Messmethode als ungenauer. Selbst einige Handy-Apps erlauben es, so den Puls zu messen.

    1.3 Messung am Handgelenk

    Es gibt eine weitere Methode, die ebenfalls optisch den Puls ermittelt. Dafür benötigt die Pulsuhr noch nicht einmal einen zusätzlichen externen Sensor. Auf der Rückseite der Pulsuhr befinden sich zwei LED-Dioden. Diese sollen durch die Haut leuchten und optisch die Veränderung der Ader feststellen, zu der es durch den Puls kommt. In verschiedenen Pulsuhr Tests ist das die komfortabelste Möglichkeit, den eigenen Puls festzustellen.

    1.4 Was ist überhaupt der Puls?

    Das Wort Puls kommt aus dem Lateinischen. Die Ur-Form “pulsus” bedeutet nichts anderes als “Schlag”. Im medizinischen Sinn handelt es sich um die Bewegung der Gefäßwände, also ihre Ausdehnen und ihr Zusammenziehen. Die Ursache für diese Bewegungen liefert das Herz. Dieses pumpt das Blut nicht konstant durch die Gefäße, sondern rhythmisch. Die Druckwelle, die das Herz dabei auslöst, sorgt für die Bewegung der Gefäße. Die Messung des Pulses lässt somit Rückschlüsse auf die Herzfrequenz zu. Generell kann man den Puls nach seiner Frequenz, Rhythmus und Qualität beurteilen – also wie schnell er ist, in welchen Abständen er messbar ist und ob er härter oder weicher ist. Für die Messung ist übrigens nicht zwingend eine Pulsuhr nötig. Die klassische Messmethode ist die manuelle. Mit der Hand wird eine Arterie ertastet, die sich tunlichst gegen einen Knochen drücken lässt. So merkt man das pulsieren der Arterie unter den Fingerspitzen. Generell kann man den Puls mit allen Fingern messen, nur nicht mit dem Daumen. Da dieser einen eigenen Puls besitzt, kann dieser das Messergebnis verfälschen. Nun werden die Bewegungen pro Minute gezählt. Entweder zählt man eine Minute durch oder misst 20 Sekunden lang und multipliziert den Wert mit drei. Denn normalerweise bezieht sich der Puls auf die Anzahl der Schläge innerhalb einer Minute. So simpel das manuelle Verfahren ist: Nicht immer empfiehlt es sich, den Puls mit den Fingern zu fühlen. Beim Joggen etwa wäre das Verfahren doch etwas zu aufwendig. Der Blick auf die Pulsuhr ist einfacher, geht schneller und erlaubt eine konstante Beobachtung des Pulses und die Konzentration auf den Sport. Der Blutdruck kann mit der Pulsuhr jedoch nicht bestimmt werden. Da ist der Griff zum Blutdruckmessgerät unumgänglich.

    Übrigens: Der Ruhepuls kann stark variieren. Bei Erwachsenen liegt er laut Wikipedia bei etwa 70 Schlägen pro Minute. Senioren haben einen Puls von 90 und Säuglinge bringen es sogar auf 130.

    2. Augen auf beim Pulsuhr-Kauf

    Nicht alle Pulsmesser sind gleich und nicht nur der Pulsuhr Vergleichssieger hebt sich vom restlichen Feld ab. Es gibt verschiedene Faktoren, die beim Kaufentscheid und im Pulsuhr Vergleich wichtig sein können. Dazu gehört zum einen die tadellose Funktion. Aber auch andere Eigenschaften können wichtig sein. Wie trotzt die Pulsuhr der Witterung? Kann sie geortet werden? Was misst sie sonst noch? Diese Faktoren können die Pulsuhr Tests beeinflussen.

    2.1 Guter Empfang

    An erster Stelle ist es natürlich wichtig, dass die Pulsuhr den Puls zuverlässig misst. Das ist eines der schwerwiegendsten Kriterien in einschlägigen Pulsuhr Tests. Geschieht die Messung über einen externen Sensor, ist es aber ebenso wichtig, dass diese Daten reibungslos an den Pulsmesser übermittelt werden. Einige Pulsuhren funken dafür sogar auf einer individuellen Frequenz. Das ist insbesondere dann günstig, wenn der Träger in größeren Gruppen läuft oder im Fitnessstudio trainiert, wo eventuell weitere Pulsuhr Träger sind. Eine individuelle Frequenz sorgt in solchen Fällen dafür, dass sich die Signale der verschiedenen Pulsuhren nicht überlagern und so die Übertragung zwischen Sensor und Uhr stören können.

    2.2 Freundliche Warnung von der Pulsuhr

    Die Geräte im Pulsuhr Vergleich ermitteln alle den Puls – soweit so gut. Praktisch ist es aber, wenn er auch überwacht wird. Viele Pulsuhren erlauben es, eine Ober- und Untergrenze einzustellen. Akkustisch oder visuell warnen sie ihren Träger dann, wenn er die Werte unter- oder überschreitet. So bewegt sich der Sportler immer in dem Pulsbereich, den er festgelegt hat und vermeidet so, zu stark oder zu leicht zu trainieren.

    2.3 Stopp! Die Zeit erfassen…

    Eigentlich ist sie Standard, aber nicht alle Pulsuhren im Pulsuhr Vergleich bieten sie: eine Stoppuhr-Funktion. Pulsuhren sollten neben dem Puls auch die Uhrzeit zeigen können und über eine Stoppuhr verfügen. So kann der Läufer Sekunden genau schauen, ob er sich auf seiner Lieblingsstrecke verbessert hat oder sich mehr ins Zeug legen muss.

    2.4 Auswerten wie die Profis

    Den meisten Hobbysportlern reicht die Kontrolle ihres Pulses während des Trainings. Wer aber ambitionierter zur Sache geht, für den ist vielleicht eine Computer-Schnittstelle interessant. Es gibt Geräte im Pulsuhr Vergleich, die dieses praktische Gimmick haben. Nach dem Training lässt sich die Uhr so an den PC anschließen. Sind die Daten übertragen, können sie mit denen der anderen Trainigseinheiten verglichen werden. So können Sportler bequem die Entwicklung ihrer Leistungskurve verfolgen und entdecken, wann sie zu einem Leistungsabfall neigen und wie sich ihre Fitness entwickelt hat. Die Übertragung erfolgt in der Regel über eine USB-Schnittstelle am PC. Die besten Daten nützen nichts, wenn der Sportler sie nicht erkennt. Dafür muss nicht nur das Display der Pulsuhr groß genug sein. Wer im Freien trainiert und den Jahreszeiten trotzt, der läuft wahrscheinlich auch mal in der Dunkelheit. Dann sollte die Pulsuhr über ein beleuchtetes Display verfügen, auf dem sich der Puls und andere Werte bequem ablesen lassen.

    2.5 Pulsuhren am Satellit – den Weg mit GPS tracken

    Die meisten Handys haben es, warum nicht auch eine Pulsuhr? Wer ein Gerät mit einem GPS-Empfänger kauft, kann seine genaue Wegstrecke nachverfolgen. So lässt sich die eigene Leistung noch besser beurteilen. Denn nicht jeder Läufer dreht seine Runden um den Sportplatz und weiß somit, wie weit er gelaufen ist. Gerade wer sich auf einen Marathon vorbereitet, ist dankbar zu wissen, welche Strecken er schon schafft. Außerdem zeigen Pulsmesser mit GPS-Empfänger die Geschwindigkeit des Läufers an.

    2.6 Schritt für Schritt

    Uhren mit GPS-Empfänger sind was Feines. Aber es geht auch günstiger. Im Pulsuhr Test bestimmen einige Geräte die zurückgelegte Strecke anhand eines Schrittzählers. Ein kleiner Bewegungssensor in der Uhr ermittelt, wie viele Schritte der Träger gemacht hat. Lässt sich die durchschnittliche Schrittmenge einprogrammieren, kann die Uhr anzeigen, welche Strecke der Sportler gelaufen ist. Diese Lösung ist preiswerter als ein GPS-Empfänger und verbraucht weniger Strom. Allerdings ist sie auch ungenauer.

    2.7 Pulsuhr ohne Uhr

    Viele Menschen können oder wollen auf ihr Smartphone nie mehr verzichten. Keine einzige Sekunde lang. Deswegen schleppen sie es auch beim Training mit. Warum also nicht die Pulsuhr durch das Smartphone ersetzen? Mittlerweile gibt es Brustgurte, die ihre erfassten Daten direkt an ein Smartphone senden können. Eine weitere Alternative zur Pulsuhr ist das Fitness Armband. Das bietet ebenfalls unterschiedliche Funktionen, wie Schrittzähler oder GPS. Allerdings können nicht alle den Puls erfassen Da lohnt sich ein genauer Blick.

    Hersteller-Überblick: Es gibt viele verschiedene Hersteller, die sich mit ihren Pulsuhren einen Namen gemacht haben und im Pulsuhr Vergleich Beachtung finden. Unter anderem gibt es Beurer, Ciclosport, Garmin, Oregon, Polar, Sanitas, Sigma, Suunto oder Timex. Aber auch andere Hersteller bieten hochwertige Pulsmesser an.

    3. Warum eine Pulsuhr?

    Pulsuhr Gesundheit Pulsuhr Test Training

    Pulsuhr PC 25.10 von Sigma

    Viele Läufer behaupten, sie benötigten keine Pulsuhr. Schließlich würden sie selbst am besten wissen, wie ihr Herz tickt. Wenn sie sich beim Training noch unterhalten könnten, sei alles in bester Ordnung. Das ist eine schöne Faustregel, aber sie trifft nicht immer zu. Nicht nur Anfängern empfiehlt es sich, ihren Puls im Blick zu haben, auch fortgeschrittene Läufer profitieren von der Kontrolle. Wer sich beim Laufen noch unterhalten kann, hat unter Umständen trotzdem einen viel zu hohen Puls. Um die Leistung nach und nach zu steigern – und vor allem, um sicher zu trainieren – kann es sein, dass der Läufer fast gehen muss, um in einen Pulsbereich zu kommen, der angemessen ist. Auch kann eine Pulsuhr auf Herzrhythmus-Störungen hinweisen. Bleiben diese unerkannt und unbehandelt, können sie im schlimmsten Fall zum Herzstillstand führen. Ohnehin ist der Puls von der Tagesform abhängig. Viele Läufer powern sich aus, ohne es überhaupt zu merken. So kann sich ein langer Lauf, der eigentlich ganz entspannt wirkt, gegen Ende durch totale Erschöpfung und Übelkeit bemerkbar machen – die scheinbar aus dem Nichts kam. Viel wurde über die Bedeutung des richtigen Pulses geschrieben. Aber welcher Wert ist denn der richtige? Was muss die Pulsuhr zeigen, damit ich weiß, dass ich sicher und effektiv trainiere? Das hängt unter anderem von den selbst gesteckten Zielen ab – aber nicht nur. Der Deutsche Turner-Bund (DTB) gibt auf seiner Internetseite Tipps zum richtigen Trainingspuls. Für den spielen der Ruhepuls, das Alter und die Trainingsintensität eine Rolle. Der Ruhepuls sollte laut DTB sofort morgens nach dem Aufwachen ermittelt werden. Für die Berechnung muss zuerst von 220 das Alter in Jahren und der Ruhepuls abgezogen werden. Bei einem 30-Jährigen mit einem Ruhepuls von 80 ergibt das also einen Wert von 110. Dieser Wert wird mit der Trainingsintensität multipliziert. Diese hat zwei Werte, weswegen es nach diesem Rechenschritt auch zwei Ergebnisse gibt. (Welche Werte die Trainigsintensität haben soll, wird gleich geschildert.) Abschließend wird zu beiden Ergebnissen erneut der Ruhepuls addiert. Der Trainingspuls sollte sich immer zwischen den beiden Ergebnissen befinden. Liegt er darunter, ist mehr Anstrengung angesagt. Liegt er drüber, heißt es: Einen Gang runterschalten! Die Werte für die Trainingsintenstität hängen von der Art des Trainings und dem Ziel ab. Unterschieden wird zwischen der…

    • Herz-Gesundheitszone
      Diese Zone empfiehlt sich für Anfänger. In ihr wird das Herz-Kreislaufsystem gestärkt. In der Berechnung wird für die Trainingsintensität 0,5 und 0,6 eingesetzt.
    • Fettverbrennungszone
      In dieser Zone wird die Fitness verbessert und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Wie der Name schon sagt, werden aber in ihr am besten Kalorien verbrannt. Für die Berechnung des Pulses gelten die Werte 0,6 und 0,7.
    • Aerobe Zone
      Wer in der aeroben Zone trainiert verbessert seine Leistung auf lange Sicht. Denn so wird die Ausdauer gesteigert. Für die Berechnung gelten die Werte 0,7 und 0,8.
    • Anaerobe Schwellenzone
      Vorsicht – in diesem Bereich kann der Körper den Sauerstoffbedarf nicht mehr decken! Leistungssportler trainieren kurzfristig in dieser Zone, um ihre Leistung maximal zu steigern. Für die Formel gelten 0,8 und 0,9.
    • Rote Zone
      Diese Zone ist ein absolutes Tabu für alle Freizeitsportler. Die Belastung für den Körper wird zu groß. Sie beginnt mit einem Wert von 0,9.

    Beispiel-Rechnung: Der erwähnte 30-Jährige mit einem Ruhepuls von 80 hat eben mit dem Ausdauersport angefangen. Er will seiner Gesundheit was Gutes tun und ein Training in der Herz-Gesundheitszone absolvieren. Von 220 zieht er also sein Alter und seinen Ruhepuls ab: 220 – 30 – 80. Das macht 110. Diesen Wert multipliziert er mit dem Faktor für das Training in der Gesundheitszone. Das sind zwei Werte. Also 110 x 0,5 und 110 mal 0,6. Die Ergebnisse lauten 55 und 66. Zu diesen Ergebnissen wird jeweils der Ruhepuls addiert. Also 55 + 80 und 66 + 80. Das macht 135 und 146. Der Trainingspuls sollte sich also zwischen 135 und 146 bewegen.

    Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der fragt am besten einen Sportmediziner nach seinem optimalen Trainingspuls. Der Arzt kann mit der sogenannten Spiroergometrie feststellen, wo der optimale Trainingspuls liegt. Dabei wird die Atemluft während einer körperlichen Belastung – etwa beim Fahren auf einem Ergometer – untersucht und die Ergebnisse ausgewertet.

    4. Ein “Ja” zur Pulsuhr

    Viele Sportler belächeln die Pulsuhr. Zu Unrecht. Sie kann nicht nur zu einem effektiveren Training führen, sondern vor allem zu einem gesünderen Training. Viele Sportler schätzen ihre eigene Leistung nämlich falsch ein. Es muss nicht der Pulsuhr Vergleichssieger sein. Auch andere Modelle können die Gesundheit fördern. Allerdings gibt es viele verschiedene Pulsmesser mit vielen verschiedenen Merkmalen. Der Pulsuhr Vergleich zeigt, was welche Uhr kann.

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