Notfallrucksack Vergleich 2017

Notfallrucksack Test - auf alles vorbereitet

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    Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber, was morgen passiert. Bereits am Montag machen sie Pläne für das Wochenende oder recherchieren im Internet Monate im Voraus, wo sie dieses Jahr ihren Urlaub verbringen wollen. Was aber, wenn alles anders kommt als geplant? Was, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, das ihr Leben plötzlich verändert? Das braucht nicht gleich eine weltweite Katastrophe wie aus einem Blockbuster Movie zu sein. Ein Störfall im nahe gelegenen Kraftwerk oder ein Unfall auf der Autobahn reichen aus, sodass sich das gewohnte Leben schnell verändert. In so einem Fall ist es gut, wenn vorgesorgt wurde und ein Notfallrucksack bereit steht.

    1. Was ist ein Notfallrucksack?

    Ein Notfallrucksack gehört zu den von der Bundesregierung empfohlenen persönlichen Vorbereitungen auf eine Katastrophe. Wenn durch ein Ereignis größere Gebiete gleichzeitig betroffen sind, zum Beispiel bei einem Hochwasser oder einer Sturmflut, ist es wahrscheinlich dass nicht allen Betroffenen sofort geholfen werden kann. Deswegen empfiehlt es sich, einen Notfallrucksack bereit zu halten, um die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überstehen. Der Notfallrucksack ist ein fertig gepacktes Gepäckstück, dessen Inhalt für zwei oder drei Tage ausreicht, um den Grundbedarf zu gewährleisten. Im Notfallrucksack Test erfahren Verbraucher mehr darüber.

    2. Warum überhaupt einen Notfallrucksack und keinen Koffer?

    Im Ernstfall ist ein Notfallrucksack praktischer als ein Notfallkoffer. Beim Tragen eines Rucksacks haben Sie die Hände frei. Außerdem lässt sich ein Rucksack leichter tragen als ein Koffer. Da er direkt am Körper getragen wird, kann er nicht so leicht verloren gehen oder gestohlen beziehungsweise vergessen werden. Wie der Notfallrucksack Test zeigt, sollte das Gepäckstück zwar alle nötigen Materialien enthalten, aber andererseits nicht zu schwer sein. Damit es nötigenfalls über längere Zeit getragen werden kann. Die Bundesregierung empfiehlt, pro Familienmitglied einen Notfallrucksack zu packen.

    3. Was gehört in den Notfallrucksack?

    Der Notfallrucksack Vergleich zeigt, das es verschiedene, bereits fertig gepackte Notfallrucksäcke auf dem Markt gibt. Diese sind meist für bestimmte Gruppen von Personen gedacht, darunter zum Beispiel Sportvereine, Forst- und Waldarbeiter, Bauarbeiter, Schulklassen. Der Notfallrucksack Vergleichssieger hängt meist vom Notfall ab. Für den privaten Gebrauch ist es besser, den Notfallrucksack selbst zu packen. In ihrem Ratgeber empfiehlt die Bundesregierung folgenden Inhalt:

    1. Erste-Hilfe-Material
    2. persönliche Medikamente
    3. haltbare Lebensmittel für zwei Tage, staubdicht verpackt
    4. Batterieradio und Taschenlampe
    5. Reservebatterie
    6. Wasserflasche
    7. Schlafdecke, Wärmeschutzdecke
    8. persönliche Hygieneartikel
    9. Handy mit Kamera

    Außerdem sollte für den Notfall eine Dokumententasche mit den wichtigsten Unterlagen verstaut werden, wie beispielsweise Ausweis, Reisepass, Geburtsurkunde oder ähnliche wichtige Familiendokumente. Grundsätzlich ist es besser, lieber zu wenig als zu viel einzupacken. Im Katastrophenfall muss damit gerechnet werden längere Strecken zu Fuß zurückzulegen, weil bei unvorhergesehenen Ereignissen häufig die Verkehrswege gesperrt werden oder unbenutzbar sind. Nach einer Weile macht sich jedes Gramm Gewicht bemerkbar, dass man mit sich herum trägt. Ein gut ausgestatteter Notfallrucksack für einen Erwachsenen kann ungefähr ein Gewicht von fünf Kilogramm haben, für Kinder dem Alter entsprechend weniger.

    4. Wie sollte der Notfallrucksack beschaffen sein?

    Der Rucksack muss auf jeden Fall aus strapazierfähigen, wasserdichten Material bestehen. Dafür wird meist Gewebe verwendet, dass an Lkw-Plane erinnert. Ideal ist es, wenn er in auffälligen Farben gehalten ist. Das erleichtert es den Rettungskräften den Träger des Notfallrucksacks oder das Gepäckstück selbst zu finden, wenn es verloren gehen sollte. Der Notfallrucksack sollte an einem Ort gelagert werden an dem er nicht im Weg steht, im Bedarfsfall jedoch leicht zugänglich ist. Am besten ist eine Aufbewahrung in einem trockenen, kühlen Raum, der frostsicher ist.

    5. Inhalt regelmäßig überprüfen!

    Ob der Notfallrucksack bereits fertig gepackt gekauft wurde oder selbst befüllt wurde, spielt keine Rolle. Der Inhalt muss von Zeit zu Zeit überprüft werden. Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Batterien, Medikamente und sterile Verbände, um nur einige zu nennen, haben ein Verfallsdatum. Der beste Notfallrucksack nützt nichts, wenn der Inhalt abgelaufen und nicht mehr zu gebrauchen ist. Die Kontrolle kann auch gleichzeitig genutzt werden, den Notfallrucksack zu säubern und gründlich zu lüften. Technische Geräte wie Radio und Taschenlampe sollten dabei auf ihre Funktionsfähigkeit gecheckt werden. Experten empfehlen, bei dieser Gelegenheit auch auf Befall mit Schimmelpilzen oder Schädlingen zu achten und gegebenenfalls einen anderen Aufbewahrungsort zu wählen. Kindern macht es viel Spaß, wen der Umgang mit dem Notfallrucksack im Rahmen eines Abenteuerspiels geübt wird.

    6. Gibt es Alternativen?

    Ja, denn nicht jeder möchte einen fertig gepackten Rucksack für Notfälle zu Hause herumstehen haben. Im Ernstfall tut es auch eine Umhängetasche mit dem Erste-Hilfe-Kasten aus dem Auto und vor allem Trinkwasser. Der Mensch kann mehrere Wochen ohne Nahrung überleben, aber höchstens vier Tage ohne Wasser. Wenn man dann noch Ausweis, Taschenmesser und Feuerzeug einsteckt, ist man schon für viele Eventualitäten gerüstet. Schließlich soll ein Notfallrucksack nur dazu dienen, dass man die Zeit bis zum Eintreffen der Hilfe übersteht.

    7. Fazit

    Ein Notfallrucksack ist ein Produkt, von dem man hofft, dass man es niemals benötigen wird. Trotzdem ist es gut, auf plötzliche Ereignisse und Katastrophen vorbereitet zu sein. Ob fertig bestückte oder selbst gepackte Rucksäcke bevorzugt werden, hängt vom Verwendungszweck und den persönlichen Bedürfnissen ab. Der Inhalt muss jedoch von Zeit zu Zeit überprüft werden und abgelaufene oder verbrauchte Artikel ausgetauscht bzw. nachgefüllt werden. Dabei hilft eine Checkliste, die man sich aus dem Internet herunter laden und ausdrucken kann.

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