Nierengurt Vergleich 2017

Geschützt unterwegs – Nierengurt Vergleich

Inhaltsverzeichnis

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    Ohne einen Nierengurt auf ein Motorrad zu steigen, kann mehr als riskant werden. Dabei soll der Nierengurt nicht nur als zusätzlicher Schutz dienen, er soll im Idealfall auch für Wärme sorgen. Dies ist besonders bei Fahrten auf einem Motorrad von entscheidender Bedeutung, denn hier kann aufgrund des Zuges, schnell eine Blasenentzündung entstehen. Dabei gleicht natürlich kein Nierengurt einem anderen.Besonders auf die Verarbeitung kommt es. Viele Nierengurt Tests haben sich mit diesem Hilfsmittel ausführlich auseinandergesetzt.

    1. Die zwei Modelle

    Im Grunde gibt es zwei Modelle von Nierengurten, die es zu unterscheiden gilt. Beide erfüllen ganz spezifische Funktionen, sodass es ein ausführlicher NierengurtVergleich nicht unterlassen darf, auf diese einzugehen.

    1.1 Der Alleskönner

    Diese Art von Nierengurt ist das am häufigsten verwendete Modell. Er wird in der Regel mit einem Klettverschluss befestigt und soll vor allem einen Schutz vor Zug und Kälte bieten. Hierbei lässt sich der Nierengurt so verstellen, dass er für fast jede Person geeignet ist. Allerdings sind seine restlichen Schutzeigenschaften nur bedingt ausgeprägt. Bei Stößen kann er einen Teil der Energie des Aufpralls abfangen, aber leider reicht dies meist nicht aus, um bei schweren Unfällen massive Verletzungen zu vermeiden.

    1.2 Das Modell für den Offroad-Einsatz

    Bei diesem Nierengurt treten genau die Fähigkeiten zutage, die dem Alleskönner fehlen. Er bietet eine gute Polsterung gegen Stöße und liefert eine zusätzliche Stütze für den Rücken, denn wie der Name es bereits verrät, wird dieser Nierengurt vorwiegend in unwegsamen Geländen benutzt. Daher ist er meist auch entsprechend gepolstert, sodass er bei einem Sturz eine erhebliche Menge der Aufprall-Energie abfangen kann. Hierzu werden spezielle Einsätze aus Kunststoff verarbeitet, die diesen Nierengurt etwas steifer machen.

    2. Das ist beim Kauf wichtig

    Ein Nierengurt ist neben Motorradhelm und Motorradhandschuhen unerlässlich, so viel hat der Nierengurt Vergleich schon einmal gezeigt. Aber welche genauen Eigenschaften sind denn nun beim Kauf von Bedeutung? Sicher ist, dass natürlich das Material einigen Belastungen standhalten muss. Was noch erforderlich ist – einschlägige Nierengurt Tests werden es offenbaren.

    2.1 Die Materialeigenschaften

    Ein Nierengurt wurde in früherer Zeit häufig aus Leder gefertigt. Heute hingegen kommen meist Kunststoffe zum Einsatz, wenngleich der Nierengurt aus Leder aber noch nicht vollständig verschwunden ist. Dennoch bieten die synthetischen Fasern einen wesentlich besseren Schutz vor Kälte und Zug, sodass hier Entzündungen vortrefflich vorgebeugt werden. Dabei eignet sich für den Winter besonders gut Neopren, denn es ist nicht nur wasserabweisend, sondern auch absolut winddicht. Im Sommer darf es dann durchaus ein Nierengurt aus durchlässigem Material sein, wobei hier sogar das Leder empfohlen werden kann. Dieses ist besonders atmungsaktiv und sorgt für eine gute Kühlung, wobei gleichzeitig der Schweiß verdunsten kann. Nicht unerwähnt bleiben soll aber, dass der Nierengurt für den Offroad-Einsatz stets aus festerem Material besteht, welches nur geringfügig luftdurchlässig ist. Dies ist vor allem den verbauten Kunststoff-Elementen geschuldet. Da diese aber einen hervorragenden Schutz bieten, kann auf dieses Modell natürlich nicht verzichtet werden.

    2.2 Der perfekte Sitz

    Ein Nierengurt muss natürlich richtig passen, denn er wird ja nun einmal unter der Motorradjacke getragen. Dies bedeutet, dass er weder Drücken noch zu sehr einengen darf. Hier gibt es mittlerweile Modelle, die nicht mehr nur für Männer geeignet sind, auch speziell auf Frauen zugeschnitten wurden. Inwieweit die Anschaffung sinnvoll ist, sei aber dahingestellt, denn im Grunde lässt sich jeder Nierengurt auf die gewünschte Größe einstellen, wie einige Nierengurt Tests zeigen. Allerdings sind die Nierengurte für Frauen so ausgelegt, dass sie sich etwas enger an den Körper schmiegen. Hierdurch ist ein besserer Schutz vor Kälte geboten, da Frauen eher zu einer Blasen- oder Harnwegsentzündung neigen. Dies ist auch der Grund, warum hier die Material-Dicke deutlich größer ausfällt.

    3. Die Pflege

    Da ein Nierengurt unter der Kleidung getragen wird, muss dieser natürlich auch einmal gereinigt werden. Die meisten Modelle können hierzu einfach in die Waschmaschine gegeben werden. Dabei sollte allerdings nur eine 30-Grad-Wäsche erfolgen, da das Material ansonsten Schaden nehmen oder einlaufen könnte. Gerade bei Kunststoff-Fasern besteht dieses Problem im erheblichen Maße. Bei den Offraod-Modellen sollte dabei zuerst das komplette Innenleben entfernt werden. Dieses kann ansonsten verrutschen und den Gurt beschädigen, was im Nachhinein nicht mehr behoben werden kann. Auch Leder muss hin und wieder gepflegt werden. Hier reicht es für gewöhnlich, wenn ein feuchtes Tuch benutzt wird. Allerdings sollte hin und wieder eine entsprechende Ledercreme eingesetzt werden, um das Material geschmeidig zu halten. Somit können Risse verhindert werden und der Gurt bleibt einem lange erhalten.

    4. Fazit

    Verschiedene Nierengurt Tests zeigen genau, worauf es ankommt. Der Nierengurt sollte im Sommer möglichst aus atmungsaktiven Material bestehen, während im Winter Neopren eine gute Lösung darstellt. Zudem sollte er immer die richtige Passform aufweisen, wobei man hier zwischen Modellen für Männer und Frauen wählen kann. In der Regel reicht aber die gewöhnliche Unisex-Variante vollständig aus. Auch sollten Nierengurt Vergleichssieger natürlich hin und wieder gepflegt werden. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass das Innenleben im Vorfeld entfernt wird, wenn der Gurt nicht beschädigt werden soll.

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