Motorradreifen Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Bridgestone Battlax
Bridgestone Battlax
Bridgestone-Battlax___B004X6C2JY
Bridgestone Battlax
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite190 mm
Geschwindigkeitüber 270 km/h
Felgengröße17 Zoll
BauweiseRadialreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit365 kg
2
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Michelin Anakee 2
Michelin 150 70 R17 69V
Michelin-Anakee-2___B004X6DOOQ
Michelin Anakee 2
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite150 mm
Geschwindigkeitbis 240 km/h
Felgengröße17 Zoll
BauweiseRadialreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit325 kg
PREISTIPP
3
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Dunlop Spmax Qualifier
Dunlop Spmax Qualifier
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Dunlop Spmax Qualifier
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite120 mm
Geschwindigkeitüber 270 km/h
Felgengröße17 Zoll
BauweiseRadialreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit236 kg
4
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Michelin Pilot Road 3
Michelin 110/80
Michelin-Pilot-Road-3___B0050J8ZNU
Michelin Pilot Road 3
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite110 mm
Geschwindigkeitüber 270 km/h
Felgengröße18 Zoll
BauweiseRadialreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit236 kg
5
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Continental ContiSportAttack
Continental ContiSportAttack
Continental_ContiSportAttack__B004X6C1XG
Continental ContiSportAttack
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite120 mm
Geschwindigkeitüber 270 km/h
Felgengröße17 Zoll
BauweiseRadialreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit236 kg
6
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Heidenau K60 Scout
Heidenau K60 Scout
Heidenau-K60-Scout___B004X6DU1S
Heidenau K60 Scout
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite150 mm
Geschwindigkeitbis 190 km/h
Felgengröße17 Zoll
BauweiseDiagonal-Gürtelreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit325 kg
7
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Heidenau K62 Snowtex M S
Heidenau K62 Snowtex M S
Heidenau-K62_Snowtex-M-S__B008SOOR2C
Heidenau K62 Snowtex M S
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite130 mm
Geschwindigkeitbis 130 km/h
Felgengröße13 Zoll
BauweiseDiagonalreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit236 kg
8
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Bridgestone Hoop B02
Bridgestone Hoop B02
Bridgestone-Hoop_B02__B004X69VG6
Bridgestone Hoop B02
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite130 mm
Geschwindigkeitbis 120 km/h
Felgengröße13 Zoll
BauweiseDiagonalreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit206 kg
9
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Metzeler MCE 6 Days Extreme
Metzeler MCE 6 Days Extreme
Metzeler-MCE-6-Days_Extreme__B0022XPPRQ
Metzeler MCE 6 Days Extreme
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite110 mm
Geschwindigkeitbis 130 km/h
Felgengröße18 Zoll
BauweiseDiagonalreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit236 kg
10
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Bridgestone ML50
Bridgestone ML50
Bridgestone-ML50___B004X6A62O
Bridgestone ML50
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Breite120 mm
Geschwindigkeitbis 120 km/h
Felgengröße12 Zoll
BauweiseDiagonalreifen
Schlauchlos
Tragfähigkeit195 kg

Rollende Freiheit mit dem passenden Motorradreifen

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Eine lange Wüstenstraße. Bärtige Männer in Lederjacken sitzen auf dicken Hobeln. Haare wehen im Wind. Breite Reifen wühlen sich durch Staub. Plötzlich ein Knall! Eine Maschine gerät ins Schleudern, der Biker stürzt. Der Grund: Ein Reifen ist geplatzt. Der harte Kerl hätte zum Vergleichssieger aus dem Motorradreifen Test greifen sollen. Dann wäre ihm der Unfall vielleicht erspart geblieben. Beim Motorradreifen-Kauf gibt es viel zu beachten. Was genau, darüber informieren wir im Folgenden. Dabei darf der Motorradreifen Vergleich gerne etwas gründlicher sein. Denn ohne Reifen läuft – pardon, fährt – beim Motorrad nichts. Außerdem ist er wichtig für die Sicherheit. Auf endlosen Straßen oder schwierigem Gelände ist der Motorradreifen die Verbindung zwischen der Maschine und dem Boden. Von der Störfreiheit dieser Verbindung hängen nicht nur der Erfolg und eine unbezahlbare Erfahrung ab, sondern auch die eigene Sicherheit. Jede Maschine auf dieser Welt funktioniert nur reibungslos, wenn alle ihre Komponenten synchron und problemlos laufen. Ein starker Motor und ein formvollendeter Rahmen dienen ohne ihre Reifen höchstens als dekorative Staubfänger. Wer sein Motorrad liebt, liebt es ganz. Deshalb sollte beim Erwerb des richtigen Schuhwerks für das Motorrad auf einige Aspekte geachtet werden.

    1. Die Motorradreifen

    Den einen Motorradreifen Vergleichssieger zu finden, ist aufgrund der verschiedenen Ausführungen, Abmessungen und Beanspruchungen nicht einfach. Die wichtigsten Angaben, um den richtigen Motorradreifen zu finden, lassen sich in den Fahrzeugpapieren beziehungsweise der Zulassungsbescheinigung nachlesen. Die Formel im Zulassungsschein kann wie folgt abgelesen werden: Reifenbreite, Profilquerschnitt, Felgendurchmesser, Bauart, Tragfähigkeitsindex und Höchstgeschwindigkeit. Zusätzliche Angaben geben Aufschluss darüber, wie die Montageart ist. Außerdem kann die Bezeichnung M/C für Motorcycle gefunden werden. Im Motorradreifen Test sind die gängigsten Reifenbreiten bei Vorder- und Hinterreifen zwischen 80 und 240 Millimetern angesiedelt. Der Reifenquerschnitt liegt im Segment der Renn- und Sportreifen eher bei circa 55 bis 70 Prozent und bei Straßenreifen zwischen circa 70 bis 80 Prozent. Ein Motorradreifen Vergleich zeigt, dass der Felgendurchmesser bei 17 Zoll liegt.

    1.1 Die Bauarten im Motorradreifen Vergleich

    Bei der Bauart gibt es Diagonal-, Radial- und Diagonalgürtelreifen. Diagonalreifen – in der Reifengrößenkennzeichnung mit einem Bindestrich (-) beschrieben – eignen sich dank ihrer Stabilität für Offroadreifen. Ihr Aufbau setzt sich aus mehreren schräg überkreuzenden Karkassenlagen zusammen. Daraus formiert sich eine Beweglichkeit der Lauffläche, die die Unebenheiten des Geländes ausgleichen kann. Schnelle Fahrten sind mit dieser Bauart nicht zu empfehlen. Radialreifen – gekennzeichnet durch ein R – hingegen sind für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Ihre Karkassenlagen sind radial angeordnet. Die Karkassenlagen, also das Gerüst eines Reifens, werden zusätzlich mit Gürtellagen ausgestattet. Diese Motorradreifen bestechen durch eine gute Bodenhaftung bei trockener und nasser Witterung gleichermaßen. Die Lebensdauer der Radialreifen, auch Gürtelreifen genannt, ist höher als bei Diagonalreifen. Das gesunde Mittel bilden Diagonalgürtelreifen. Als Kennzeichnung dient der Buchstabe B. Mit einem Reifen dieser Kennzeichnung sind Fahrten bei relativ hoher Geschwindigkeit und Stabilität möglich.

    Das Rad neu erfunden: Carl Benz hat die Welt mit seinem Verbrennungsmotor revolutioniert. Doch das Rad hat er nicht neu erfunden. Das übernahm der Amerikaner Charles Goodyear. Er entwickelte dank seiner zum Patent angemeldeten Verfahrensweise der Vulkanisation das Rad neu. Im Jahr 1844 meldete Goodyear seine chemisch-technische Verfahrensweise zur Herstellung von Hartgummi aus Naturkautschuk zum Patent an. Die elastischen Materialeigenschaften von Gummi beruhen auf der Anzahl von Schwefelbrückenverbindungen. Je mehr Schwefel beim Erhitzen oder Vulkanisieren dem Kautschuk zugeführt wird, desto mehr Schwefelbrücken können gebildet werden. Dies erhöht die Härte des Reifens und erlaubt es, den Härtegrad eines Reifens während der Produktion zu steuern. Diese Schwefelbrücken werden mit der Zeit durch Sauerstoff ersetzt und das Material wird porös und brüchig. Ein Fakt, der wenig bekannt ist, ist der, dass Charles Goodyear lediglich der Namenspatron der weltbekannten Reifenmarke ist. Diese war erst nach seinem Tod gegründet worden.

    1.2 Wichtige Indizes und andere Merkmale für den Motorradreifen Test

    Der Trägheitsindex ist ein Erkennungsmerkmal, wie hoch der Motorradreifen belastet werden darf. Die Skala reicht von 19 bis 204. Das bedeutet, dass ein Traglastindex des Wertes 19 bei 77,5 Kilogramm und des Wertes 204 bei 16.000 Kilogramm liegt. Der Rahmen, in dem sich ein Motorradreifen bewegt, liegt circa zwischen 55 (218 Kilogramm) und 75 (387 Kilogramm). Je stärker und schwerer das Motorrad ist, umso höher muss der benötigte Trägheitsindex sein. Für die Beurteilung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird nicht wie beim Trägheitsindex mit einer Zahlenkennzeichnung gearbeitet, sondern mit Buchstaben. Folgende Buchstaben zeigen die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten für Motorradreifen an:

    HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
    B-D 50-65 km
    E-G 70-90 km
    J-L 100-120 km
    M-P 130-150 km
    Q-S 160-180 km
    T-U 190-200 km
    H 210 km
    VR Über 210 km
    V 240 km
    ZR Über 240 km
    W 270 km
    Y 300 km
    (Y) Über 300 km

    Eine wichtige Angabe beim Reifenkauf ist die Montageart. Fast alle montierbaren Reifen sind Tubelessreifen. Tubelessreifen, Kennzeichnung TL, sind schlauchlose Reifen, die innen mit einer abdichtenden Gummischicht überzogen sind. Sie besitzen den Vorteil, dass durch das Fehlen eines Schlauches keine zusätzliche Reibung erzeugt wird. Damit verringert sich eine mögliche Wärmeentwicklung, die die Lebensdauer von Reifen verringern kann. Ein weiterer Pluspunkt ist der, dass die Gefahr eines platzenden Schlauches gebannt ist. Tubetypreifen, als TT gekennzeichnet, sind Schlauchreifen. Diese sind immer noch für Geländeräder mit Speichenfelgen erhältlich. Bei der Montage sollte auf die Bezeichnung „Rear“ und „Front“ geachtet werden. Damit wird unterschieden, dass es sich bei „Rear“ um das Hinterrad und bei „Front“ um das Vorderrad handelt. Im Gegensatz zu Pkw-Reifen weichen fast immer die Vorder- und Hinterradreifen bei Motorradreifen voneinander ab. Zusätzliche Pfeilangaben, in welche Laufrichtung die Räder gerichtet werden sollen, erleichtern die Montage.

    Insidertipp: Der Zulassungsschein ist ein wichtiger Leitfaden beim Erwerb von Motorradreifen. Ohne die angegebenen technischen Details hilft dem Käufer auch kein Motorradreifen Test. Alle relevanten Angaben zu den Reifen sind seitlich an den Reifenwänden eingeprägt.

    2. Welcher Schuh passt dem Motorrad am besten?

    Immer die gleichen Schuhe tragen? Egal ob es schneit oder dreißig Grad im Schatten sind? Nein, das ist keine Option – weder für die eigenen Füße, noch für die Nutzung von Motorradreifen. Eine zuverlässige Anpassung an die verschiedenen Witterungen ist ein Hauptkriterium für die Sicherheit beim Motorradfahren. Im Motorradreifen Vergleich zeigt sich, dass die Motorradreifen in Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen unterteilt werden können. Die nächsttiefere Kategorie, in die sie sich einordnen lassen, sind Rennreifen, Sportreifen, Tourenreifen, Stadtreifen und Offroadreifen. Enduro- oder Crossreifen werden noch zu den Offroadreifen gezählt, wobei die Enduroreifen eher als Mischung zwischen Offroad- und Straßenreifen anzusehen sind. Die Enduros lassen sich noch einmal in zwei weitere Kategorien aufteilen: Reise- und Straßenenduros. Rennreifen bestechen durch ihr Kontaktvermögen, Grip genannt. Sie kleben förmlich auf dem Asphalt und ermöglichen es so, dass eine extreme Kurvenlage erreicht werden kann. Bei Sportreifen ist die Kurvenlage nicht so stark ausgebaut wie bei Rennreifen. Der Grip bei Renn- und Sportreifen ist im Vergleich zu Stadtreifen sehr hoch. Hoch ist im Motorradreifen Test auch der Preis. Die spezielle Gummimischung und die verbundenen Produktionskosten liegen im Motorradreifen Vergleich höher als bei den alltagstauglichen Motorradreifen. Beide Reifentypen brauchen eine längere Phase, um auf Betriebstemperatur zu laufen, dann entwickeln diese konstant hohe Temperaturen. Darunter leidet die Lebensdauer. Die Vorteile der Alltagshelden – zum Beispiel Touren-, Stadt- und Offroadreifen – sind die lange Lebensdauer und das stärker ausgeprägte Profilbild bei den Offroadreifen. Das Profil der Offroadreifen erlaubt auf Fahrten auf auf losem Untergrund. Bei nasser Witterung erfüllen diese Reifen ihre Aufgabe besser als die Sportler. Der Grip ist meistens gut bis durchschnittlich. Der Grund, warum der Grip etwas niedriger liegt als bei den Sportreifen, ist der, dass eine hohe Wärmeentwicklung vermieden werden soll. Andernfalls würde die konstante Wärme die Lebensdauer angreifen.

    Insidertipp: Vor dem Kauf sollte erfasst werden, für welchen Untergrund und welchen Gebrauch die Motorradreifen genutzt werden sollen. Rennreifen und Sportreifen eignen sich nicht für den Alltag. Umgekehrt gilt die gleiche Prämisse für die Straßenreifen. Ein Hybridwesen aus Touren- und Sportreifen könnte ein guter Kompromiss sein.

    3. Sicherheit ist wichtig

    Welche Sicherheitskriterien sollten in einem Motorradreifen Test berücksichtigt werden? Die Antwort hierauf lautet: das äußere Erscheinungsbild, die Profiltiefe und die Einhaltung der technischen Voraussetzungen der Reifen. Daneben sollten die Erwerber auch persönliche Kriterien hinzufügen. Schließlich ist es der Biker, der mit seinem neu erworbenen Modell glücklich werden soll. Vor einer Fahrt sollten die Motorradreifen immer in Augenschein genommen werden. Wie sehen die Reifen aus? Sind Risse oder Dellen erkennbar? Dann ist es nötig, die Reifen auszutauschen. Diese Schäden deuten auf Materialermüdung hin – und somit auf die akute Gefahr, dass der Reifen während der Fahrt platzen könnte. Die vom Gesetz vorgegebene Mindestprofiltiefe von Motorradreifen liegt bei 1,6 Millimetern. Diese Marke sollte nicht unterschritten werden, da sonst die eigene Sicherheit und die aller anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet ist. Bei der Beteiligung an einem Verkehrsunfall und der Feststellung, dass die Mindestprofiltiefe nicht eingehalten wurde, würde dies zum Entzug der Fahrerlaubnis und möglicherweise zu weiteren empfindlichen Strafen führen. Verschiedene Hersteller versehen ihre Reifen mit TWI-Stegen. TWI, Tread Wear Indicator, sind Abnutzungsindikatoren der Hersteller. Genau wie das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln sind TWI das Versprechen der Hersteller, dass das Material bis zu einer bestimmten Marke mindestens hält. Die richtige Montage und die Einhaltung des Luftdrucks erhöhen die Sicherheit während der Fahrt. Ist der Reifendruck zu niedrig, dann erweitert sich die Auflagefläche der Reifen. Der erhöhte Abrieb setzt dann dem Material zu. Zu hoher Luftdruck macht den Reifen empfindlicher bei Stößen. So kann es schneller passirern, dass der Reifen platzt.

    Insidertipp: Stete Kontrolle und Aufmerksamkeit gegenüber den Reifen sind Kontrollaspekte, die im Aufmerksamkeitsbereich der Nutzer liegen müssen. Die Käufer haben in diesem Bereich die absolute Kontrolle, die sie auch ausüben sollten.

    4. In Würde altern

    Obwohl die Preise bei den Reifen im Motorradreifen Test im unteren dreistelligen Bereich liegen und es kaum eine große Spanne zwischen den verschiedenen Herstellern gibt, wünscht sich jeder Erwerber, dass sein Kaufartikel ewig hält. Sollte die Beanspruchung und Nutzung eines Motorrads mäßig sein, kann das dennoch nicht verhindern, dass Reifen regelmäßig gewechselt werden müssen. Trotz geringer Beanspruchung altert das Material durch äußere und innere Einflüsse. Materialermüdung kann durch die richtige Lagerung, das heißt fern von Chemikalien und gestapelt in einem Felgenbaum oder angebracht an einer Wandhalterung, nur verzögert werden. Der Zeitraum, nach dem die Motorradreifen gewechselt werden sollten, liegt bei circa fünf bis sieben Jahren. Fast alle Hersteller machen hierzu spezifische Angaben, die als Kriterium hierfür herangezogen werden können.

    Tipp: Regelmäßiges Auswechseln der Motorradreifen erhöht die persönliche Sicherheit von Motorradfahrern. Überprüft werden sollte die DOT-Nummer auf den Reifen. Die letzten vier Ziffern geben die Herstellungswoche und das Herstellungsjahr an. Die DOT-Zahlenfolge ist wie folgt aufgebaut: DOT xxxx xxxx Herstellungswoche – Herstellungsjahr

    5. Fazit

    Motorradreifen entfalten ihr volles Potenzial, wenn die Käufer sich mit den technischen Details und Voraussetzungen auseinandersetzen. Die gute Nachricht ist, dass es keine schlechten Reifen gibt, wenn die Käufer aufmerksam agieren. Schließlich liegen viele wichtige Sicherheitskriterien im eigenen Handlungsbereich. Somit ist jeder zu einem großen Anteil für seine eigene Sicherheit verantwortlich.