Hoverboard Vergleich 2017

Zurück aus der Zukunft gleiten: Der Hoverboard Test – wenn die Filmfiktion zur Realität wird

Inhaltsverzeichnis

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    1989 war mit dem Fall der Berliner Mauer, dem darauf folgenden Ende der UdSSR und des “Warschauer Pakts“ nicht nur in Sachen Politik und Gesellschaft ereignisreich und zukunftsweisend. Auch aus cineastischer Hinsicht, sollte der zweite Teil eines international sehr erfolgreichen Science-Fction-Films für Aufsehen sorgen. Es wurden für die damalige Zeit undenkbare Gegenstände gezeigt, die heute teilweise selbstverständliche Alltagsprodukte sind. Die gekonnt und geschickt mit mehreren Zeitebenen spielende Filmkomödie “Zurück in die Zukunft II“ des Regisseurs Robert Lee Zemeckis, mit Michael J. Fox als “Marty McFly“ und Christopher Lloyd als “Dr. Emmett Brown“ in den Hauptrollen. Der Film zeigte zum Beispiel Flachbildschirme sowie Bild- und tragbare Telefone als normale Ausrüstung des modernen Menschen im Jahr 2015. Während diese seinerzeit noch als filmische Fiktion angekündigte Entwicklung der Telekommunikation nun schon seit Jahren den vom Publikum erwünschten Standard darstellt. Die Produktion des 1989 ebenso erstaunlichen wie erwünschten Hoverboards hat noch etwas länger auf sich warten lassen.

    1. Das Hoverboard hat es als komplizierter Prototyp in das richtige Leben geschafft

    Dabei ist der Traum vom gänzlich schwerelosen Dahingleiten auf einem Skateboard ohne Rollen und ohne jeglichen Bodenkontakt seit Neuestem im Ansatz durchaus erfüllt. Die Länge der Strecke, die man mit einem solchen Hoverboard in der realen Welt bislang zurücklegen kann, ist aber anders als im Film weitaus kürzer. Außerdem erfordert es auch noch einige eher aufwendige technische und damit natürlich auch recht kostspielige Hilfsmittel. Somit wird der im Sommer 2015 von dem japanischen Autobauer “Lexus“ in einem beeindruckenden Videoclip vorgestellte Prototyp eines Hoverboards namens “Slide“ wohl auch in näherer Zukunft eher nicht als ein für jedermann erschwingliches Massenprodukt in Serie gehen können.
    Der Profiskater Ross McGouran vom Team “Element Europe“ teste das futuristisch anmutenden Hoverboard Slide in einem Skatepark in Barcelona. Daraufhin kommentierte er amüsiert und erstaunt seine letztjährige Erfahrung, dass es ihm vorkam als ob er das Skaten von Grund auf neu lernen müsse. In der Tat wirkt der sonst so gelenkige Profi auf dem nur wenige Zentimeter über dem Boden schwebenden Hoverboard streckenweise eher wie ein unerfahrener Anfänger.

    2. Magnetismus ist das Geheimnis der neuesten Entwicklung

    Das schwebende Board, in dem professionell in Hochglanzoptik produzierten Videoclip von Lexus, sieht auf den ersten Blick aus als ob es von Geisterhand geüfhrt wurde. Hat aber natürlich einen ganz realen, wenn auch technisch wirklich anspruchsvoll umgesetzten Hintergrund. Das Hoverboard Slide benötigt als unabdingbare Voraussetzung für jegliche Fortbewegung einen durchgängig mit Permanentmagneten versehenen Untergrund. Auf diesem das permanent mit flüssigem Stickstoff auf annähernd -200 Grad Celsius heruntergekühlte Hoverboard aus supraleitendem Material dahin gleitet. Das Schweben ist nur direkt auf den Magnetstreifen möglich, sobald man auch nur geringfügig von diesen abweicht, löst sich das durch die Supraleiter aufrechterhaltene Magnetfeld auf. Das Hoverboard bleibt schlagartig stehen bzw. fällt zu Boden, und der Fahrer erleidet einen unter Umständen auch schmerzhaften Sturz. Gut anderthalb Jahre Entwicklungsarbeit und eine ungenannte Summe Geld hat Lexus in Kooperation mit dem Dresdner Leibnizinstitut für Festkörper- und Werkstoffforschung in das Hoverboard Slide investiert. Nach eigenen Angaben soll es aber absehbar nicht in den Handel kommen und somit auch in fernerer Zukunft keine Reisen in eben diese ermöglichen können. Bereits heute für jedermann erhältlich sind aber zahlreiche ganz reale, funktionstüchtige und bezahlbare Varianten des Hoverboards. Diese werden in Fachpublikationen und online auch regelmäßig einem Hoverboard Test oder Hoverboard Vergleich unterzogen.

    3. Das beste Brett schnell mit einem Hoverboard Test finden und kaufen

    Das Hoverboard wird bis heute nicht nur unter “Filmfreaks“, sondern auch bei eher sportlich ambitionierten Zeitgenossen mit dem legendären Schwebebrett aus dem vorher erwähnten Science-Fiction-Film assoziiert. Im Laufe der Jahre hat sich für die real existierenden Arten des Hoverboard hierzulande der Name E-Board, Mini-Segway oder, eher etwas zu lang und umständlich, Self Balancing Board eingebürgert. Anders als das im Film so magisch scheinbar von alleine schwebende Hoverboard verfügt ein E-Board über eine per jeweiliger Fußstellung des Fahrers gesteuerte elektronische Antriebsregelung. Mit dieser die zweirädrige Achse und die beiden kleinen Plattformen für den rechten und linken Fuß reguliert werden. Anders als ein Segway besitzt ein Hoverboard bzw. E-Board keine Lenkstange, sondern wird nur über die Fußstellung und Gewichtsverlagerung des Fahrers gesteuert. Dazu benötigt man zu Beginn durchaus etwas Übung und auch Geschick, im Internet finden sich inzwischen viele Videoclips. Sowohl zwecks besserer Beherrschung des Fahrgeräts als auch solche mit spektakulären Unfällen mit Hoverboards respektive E-Boards. Die ersten E-Boards kamen im Jahr 2014 in China auf den Markt, im Rest der Welt verbreiten sie sich seither vor allem in den USA und in Europa. Wo auch die grundsätzlich wesensverwandten Skateboards schon seit Langem eine stabil gewachsene Popularität besitzen.

    4. Sich vor unliebsamen Überraschungen mit einem Hoverboard Test schützen

    Angesichts der in China weitverbreiteten Produktpiraterie und unzulänglich gehandhabten Patentsicherheit werden dort auch immer wieder schlecht bis mangelhaft verarbeitete und damit unsichere und für den Nutzer gefährliche E-Boards produziert und teilweise auch exportiert. Um also das Risiko potenzieller Unfälle und Verletzungen möglichst vollständig zu minimieren beziehungsweise auszuschließen, sollten sich Interessenten auf jeden Fall vor dem Kauf eines Produkts genauestens informieren. Bei unserem Hoverboard Test werden aktuelle Modelle nach ihren wichtigsten Produkteigenschaften wie beispielsweise Geschwindigkeit, Reichweite, Gewicht und Ladedauer miteinander verglichen. Die zurzeit im stationären Fachhandel oder per Onlineversand verfügbaren E-Boards erreichen momentan Geschwindigkeiten von circa 15 bis 20 Kilometer pro Stunde, erzielen Reichweiten von ungefähr 15 bis 20 Kilometer, wiegen zwischen 10 und 12 Kilogramm und benötigen mindestens eine bis maximal drei Stunden Ladezeit. Mithilfe eines detaillierten Hoverboard Vergleichs lässt sich also relativ schnell das jeweils persönlich passende Modell finden, auch Design und Farbgebung kann man bei einem Hoverboard Vergleich im Internet ausgiebig begutachten.

    5. Wichtige Informationen zu Hoverboards

    In detailierten Produktbeschreibungen werden unter anderem auch Empfehlungen bezüglich des Körpergewichts für die einzelnen E-Boards angegeben. Zusätzlich erfährt man, ob bei der Fertigung des Produkts geltende Umweltstandards eingehalten wurden und ob die verwendeten Akkus samt ihrer Leistung werden ausgiebig und kenntnisreich geschildert sind. Ebenso werden die Boards auf ihre Eignung für unterschiedliche Licht- und Wetterverhältnisse gekennzeichnet. So erfährt man auch viel Nützliches und Wissenswertes über die jeweilige Ausstattung mit Beleuchtungselementen (LED). Selbstverständlich finden in den Produktbeschreibungen auch besondere Extras und Specials der Modelle Erwähnung, wie beispielsweise praktische Fernbedienungen und sinnvolle Diebstahlsicherungen. Nicht zuletzt erfahren zukünftige Boardfahrer auch, ob das favorisierte Modell über das immens wichtige TÜV-Siegel verfügt. Man sollte aus Sicherheitsgründen immer darauf achten, dass ein solches unbedingt vorhanden ist. Das Thema mangelnde oder gar ungenügende Sicherheit ist in vielen Berichten und Zeitungsmeldungen zum Thema Hoverboards bzw. E-Boards nämlich leider bislang noch allzu häufig präsent. Schreckensmeldungen über explodierende Akkus, gebrochene Achsen oder ausfallende Beleuchtung haben viele potenzielle Kunden verschreckt oder sogar vom geplanten Kauf zurücktreten lassen.

    6.Fazit

    Auch bei der Entscheidung für ein zertifiziertes Modell sollten eifrige Brettfahrer stets daran denken, dass man am Anfang ein wenig Eingewöhnungszeit für diese neue Art der Fortbewegung benötigt. Schutzkleidung in Form von Knie- und Ellenbogenschützern und einen Helm sollte auf jeden Fall zur Ausrüstung gehören. Als Übungsgelände für das neue Board eignen sich zum Beispiel gut an den Wochenenden genutzte öffentliche Parkplätze, wichtig ist definitiv die möglichst ebene Beschaffenheit des Bodens ohne Schlaglöcher und störende Steine. Das Aufsteigen sollte man ebenfalls gleich von Beginn an gut üben, hierbei kommt es vor allem auf die möglichst gerade Stellung des Standfußes an. Am besten lässt man sich am Anfang von anderen Fahrern dabei etwas helfen. Analog dazu sollte man auch beim Absteigen darauf achten, dass das Board erst vollständig zum Stillstand gekommen ist.

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