Fitness Armband Vergleich 2017

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Fitbit Charge 2
Fitbit Charge 2
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Fitbit Charge 2
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Garmin vívosmart HR
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doupi Sport Smart
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Xiaomi Mi Band
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Omorc ID101 HR
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Loop POLAR Armband
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Polar Loop
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Sony Mobile SWR10
Sony Mobile SWR10
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Jawbone UP3
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Jawbone UP3
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newgen medicals Armband
newgen medicals
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Personal Trainer im Miniformat – Der Fitness Armband Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Wer gerne auf seinen Körper achtet, wird sich über ein Fitness Armband freuen. Die kleinen Helfer speichern jede körperliche Aktivität. Wie weit man läuft. Wie schnell das Herz schlägt. Wann man aufwachen sollte. Wie viele Kalorien man zu sich nimmt. Allerdings könnte man sich fragen: Wozu das Ganze? Die kompakten Helfer sorgen sich um die Gesundheit des Nutzers. Sie benachrichtigen bei zu schnellem Puls den Träger oder liefern in Ausnahmefällen sogar Informationen über den Sauerstoffgehalt im Blut. Mithilfe all dieser Extra-Informationen können so manche Personen ihre Fitness verbessern, zurückerlangen oder aufbauen. Doch welche Funktionen braucht man wirklich und welche sind nur unnütze Gimmicks, mit denen die Hersteller das Gerät gut vermarkten wollen? Auch wenn die futuristischen Armbänder nach Meinung einiger Personen nur modernisierte Schrittzähler sind – die vielfältigen Aufgaben, die ein Fitness Armband übernehmen kann, sind viel umfangreicher. Jedes einzelne Modell im Fitness Armband Vergleich konnte deutlich mehr Extras und Funktionen vorweisen als ein herkömmlicher Schrittzähler. Allerdings unterscheiden die Geräte sich untereinander. Nicht jedes verfügt zum Beispiel über die Möglichkeit, den Nutzer sanft aufzuwecken. Der große Fitness Armband Ratgeber vergleicht die unterschiedlichen Modelle und kürt zum Schluss einen Fitness Armband Vergleichssieger.

    1. Was ist ein Fitness Armband?

    Spätestens, seitdem Apple seine Smartwatch auf den Markt gebracht hat, sind sogenannte Wearables in aller Munde und an vielen Handgelenken. Denn nicht nur Apple kann tragbare Computer im Miniformat herstellen. Aufgrund des steigenden Interesses an Gesundheit und Körperoptimierung, entwickelte sich der Trend zum sportlichen Armband, dem sich kaum ein Hersteller entziehen mag. Die Fitness Armbänder werden oft auch Activity Tracker genannt. Das ist zwar soweit richtig, aber es gibt auch Activity Tracker, die nicht zwangsläufig am Handgelenk getragen werden müssen. Es gibt auch Modelle, die sich an einem Gürtel oder Schuh befestigen lassen. Aber ob jetzt mit oder ohne Armband: Der Activity Tracker erfasst mithilfe von Sensoren Daten wie die Schlafqualität, die Länge der Laufstrecke oder auch die Herzschlagfrequenz. Das Gerät speichert all diese Informationen und sendet sie an das Smartphone, um dem Nutzer ein gesteigertes Bewusstsein für seinen Körper zu vermitteln und zu helfen, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Die Schnittstelle dabei ist natürlich die App des Herstellers. Diese wertet die Daten aus, erstellt Profile und gibt unter Umständen Tipps, um die Fitness zu verbessern.

    Wearables: Wearables ist die kurze Bezeichnung für Wearable Computing. Früher ein Traum vieler Nerds, sind Geräte dieser Kategorie mittlerweile in mehreren Variationen in der Realität angelangt. Im Grunde bezeichnet der Begriff tragbare Computersysteme, die sich während der Anwendung am Körper tragen lassen. Häufig wird das Beispiel Hörgerät im selben Zuge genannt, da dieses bei der Anwendung diskret ist, den Nutzer aber dennoch seine Technologie nutzen lässt. Angemessenere Beispiele bieten jedoch Smartwatches und Fitness Armbänder, Brillen mit Bildschirm auf der Innenseite der Gläser, aber auch Kleidungsstücke, die sich zum Abspielen von Musik oder zur Kommunikation eignen.

    1.1 Komplett neue Erfindung oder nur aufgemotzter Bekannter?

    Tatsächlich ist das Konzept des Fitness Armbands überhaupt nicht neu, lediglich der vorangegangene Hype um Smartwatches spielte den athletischen Accessoires neue Aufmerksamkeit zu. Schließlich ist die Idee, Dinge wie Kalorienzufuhr oder sportliche Betätigung zu erfassen und auszuwerten nicht neu. Ambitionierte Hobbysportler und Profis machen das bereits seit Jahrzehnten. Allerdings hat der Fortschritt hinsichtlich der genutzten Methoden das Ganze wesentlich einfacher gemacht, als es zum Beispiel zu internetlosen Zeiten war. Einige Sportler kamen schon im Jahre 1981 in den Genuss eines tragbaren Herzfrequenzmessers, aus dem sich die Pulsuhr entwickelte. Dieser konnte sie maßgeblich bei der Verbesserung ihrer Leistungen unterstützen. Nur ein Jahrzehnt später wurden auch Fahrradcomputer bekannt, die schon über die zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit und Dauer informieren konnten. In den 2000er-Jahren rüsteten auch Fitnessstudios maßgeblich auf und versahen Fitnessgeräte mit kleinen, raffinierten Computern, die den Kalorienverbrauch und die Herzfrequenz messen konnten. 2006 kamen Geräte auf den Markt, die zumindest von der Funktion her dem Fitness Armband sehr ähnlich waren. Über spezielle Apparate im Fitnessstudio wurde die Messung der Herzfrequenz auch drahtlos möglich. Zusätzlich dazu reizte ein solcher Activity Tracker mit integrierten Fitnessplänen. Was damals schon nach modernster Technik klang, wurde in letzter Zeit noch mehrfach überboten. Ein Activity Tracker in Verbindung mit einer Smartwatch erreichte genau den Puls der Zeit. Ob Fitbit, Jawbone oder auch Nike – viele Hersteller erkannten das Geschäft mit den smarten Enkeln der Schrittzähler.

    Trivia: Ein besonderes Produkt bietet die Firma Pavlok: Ihr Fitness Armband soll den Nutzer regelrecht erziehen. Wann auch immer der Sport verpasst wird oder ein mal zu oft die Schlummertaste gedrückt wird, reagiert das Armband unverzeihlich – mit einem Stromschlag. Als wäre das nicht gemein genug, teilt der tragbare Drill Sergeant auch noch allen Facebook-Freunden mit, wenn der Träger nicht ins Fitnessstudio geht. Was hart klingt, soll allerdings funktionieren: Erfinder Maneesh Sethi will mit seinem Gerät 13 Kilogramm abgenommen haben.

    1.2 Wofür braucht man ein Fitness Armband?

    Eine Studie der Techniker Krankenkasse namens “Beweg Dich, Deutschland!” hat gezeigt: Bewegung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich aus unserem Alltag verflüchtigt. Die deutsche Durchschnittsperson bewegt sich am Tag ganze 30 Minuten. Nicht mehr. Zwar wird genauso viel von der British Health Foundation empfohlen, allerdings meint die Organisation mit ihrer Empfehlung nicht den Weg zum Kiosk oder zur Toilette, sondern richtigen Sport, der das normale Bewegungspensum ergänzt. Es gibt jedoch unterschiedliche und teilweise auch ganz gute Gründe dafür, weshalb Bewegung schlecht in den Tag einzubauen ist. Mal ist es der Stressfaktor, der einen am Ende des Tages nur noch zum bequemen Sofa treibt, statt zum strammen Workout. Dann fehlt wiederum die Zeit. Dann ist das Bett doch so gemütlich und die Nacht ohnehin viel zu kurz. Andere schieben das Wetter als willkommene Ausrede vor: Es regnet, es schneit oder es ist viel zu schön, um Sport zu machen. Besonders schlimm trifft es die Menschen, die sich bereits zu Leibesübungen gezwungen haben und dann keinerlei Erfolge verbuchen können. Nach solch einem Frust-Erlebnis vergeht schnell der Spaß an dem so häufig propagierten gesunden Lebensstil. Tatsache ist allerdings auch, dass Menschen sich vermutlich deutlich mehr bewegen beziehungsweise generell um ihre Gesundheit kümmern würden, wenn sie jemand dazu an die Hand nähme. Oder eben sogar ans Handgelenk. Eine Studie des American Journal of Preventive Medicine (Amerikanische Zeitschrift für präventive Medizin) sagt aus, dass Activity Tracker insbesondere bei Frauen, die ihre Wechseljahre überstanden haben, helfen können, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Auch einige gesetzliche Krankenkassen sind mittlerweile von den Fitness Trackern überzeugt und zahlen teilweise sogar eine sogenannte Gesundheitsdividende. Diese sollte ursprünglich dafür sorgen, dass Versicherte sich die Anschaffung medizinischer Geräte leisten können. Aber auch Geräte wie eben Fitness Armbänder werden oft unterstützt, da sie von einem medizinischen Standpunkt aus sinnvoll sein können. Herzpatienten zum Beispiel können so schneller alarmiert werden, wenn ihre Herzaktivität nicht dem Normalfall entspricht. Dafür ist es aber notwendig, sich zunächst über die Ergebnisse im Fitness Armband Ratgeber zu informieren, da nicht alle Modelle eine detaillierte Dokumentation der Herzaktivität bieten. Aber es gibt noch zahlreiche weitere Gründe für die Anschaffung eines Fitness Armbands.

    • Gerne ignoriert man, dass die sportlichen Leistungen wieder absacken, wenn man sich zu viele und zu lange Pausen gönnt. Beharrlichkeit ist das Zauberwort. Ein Activity Tracker erinnert auch an schlechten Tagen daran, doch noch Sport zu machen.
    • Ziele zu erreichen funktioniert meist nur, wenn man sie vorher ordnungsgemäß gesetzt hat. Auf einem Schmierzettel werden die großen Zukunftspläne schnell mal vergessen oder gar weggeworfen. Hier zeigt sich ein Activity Tracker als nützliche Hilfe. Werden die in der App gespeicherten Ziele erreicht, wird einem von dem kleinen Assistenten sogar gratuliert. Zum Beispiel mit einem bunten Display, das die Erfolge nochmal zusammenfasst.
    • Gesundheitsvorsorge ist wichtig – und oft wird ihr nicht vernünftig nachgekommen. Wenn keine akuten Beschwerden auftreten, messen nur die wenigsten regelmäßig ihre Herzfrequenz. Da einige der Modelle im Fitness Armband Vergleich 24 Stunden lang getragen werden können und auch sollen, bieten sie so auch eine umfassende Kontrolle der Herzaktivität.
    • Es muss nicht immer der Fitness Armband Vergleichssieger sein. Verschieden Fitness Armband Tests zeigen, dass es auch in günstigeren Preisklassen Geräte gibt, die einen Sport-Einsteiger voll und ganz zufrieden stellen können.
    • Zusammen macht alles mehr Spaß! Viele Activity Tracker erlauben dank ihrer App diverse Formen des Vernetzens mit Freunden. Ob man für alle zusammen eine Wiege-Gruppe festlegt oder der Träger sieht, wie viel die Anderen laufen: Ein bisschen Konkurrenz unterstützt den Abnehm-Erfolg ungemein.

    1.3 Vor- und Nachteile im Überblick

    VORTEILE

    • Ein Fitness Armband kann nachweislich dazu beitragen, den Abnehm-Prozess zu unterstützen.
    • Aufgrund der Verbindung zum Smartphone werden die Daten direkt gespeichert und können jederzeit aufgerufen werden.
    • Dank des Geräts muss selbst nicht darauf geachtet werden, wann man Sport macht, wann man isst und wann man seinen Puls misst. Aufgrund der Regelmäßigkeit kann ein Activity Tracker genauere Aussagen treffen als bei der manuellen Version mit Stift und Zettel.
    • Schlaf wird oft missachtet, wenn es um den Gewichtsverlust geht. Dabei ist er eine sehr wichtige Komponente. Hier kann ebenfalls ein Fitness Armband helfen, dass der Körper den benötigten Schlaf bekommt. Die App erfasst, wann der Nutzer schläft und mahnt, wenn es zu wenig Schlaf ist. Es gibt auch Armbänder mit Vibrationsalarm. Diese können den Nutzer sanft aus dem Schlaf schütteln. Besonders gute Modelle erfassen die Bewegungen des Nutzers am Morgen. Dann wecken sie ihn, wenn er sich ohnehin bewegt und sich anscheinend in keiner Tiefschlafphase befindet.

    NACHTEILE

    • Zwar gibt es günstigere Modelle, diese sind allerdings eher Glücksfunde. Höhere Preise im zweistelligen Bereich sind Standard; die bekanntesten Activity Tracker rücken teilweise sogar in den dreistelligen Bereich.
    • Nicht jedes Gerät ist mit jedem Smartphone kompatibel.  Auch funktionieren die meisten Modelle im Fitness Armband Vergleich nur und ausschließlich mit der dazugehörigen App. Viele haben nicht einmal ein eigenes Display. Ohne Smartphone geht dann also nichts.
    • Theoretisch ist das Gerät eher eine Spielerei der Lifestyle-Kategorie als wirklich ein nützliches Hilfsmittel für Sportler.
    • Wer sich ein solches Gerät nur wegen der Herzfrequenzmessung zulegen möchte, sollte lieber ein Gerät mit Brustgurt kaufen. Die Messung über das Handgelenk erfolgt nämlich oft nur unzuverlässig.

    Trivia: Activity Tracker gibt es auch für die Vierbeiner. Wenn Bello zugelegt hat und es notwendig wird, zu beobachten, wie viel er am Tag so tobt, wird ein spezieller Activity Tracker an das Halsband geschnallt. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass diese Activity Tracker auch GPS beinhalten. So kann man nicht nur sehen, wie viel der Hund sich bewegt, sondern auch wohin.

    2. Welche Funktionen hat so ein Fitness Armband?

    Tatsache ist: Die Fitness Armbänder können eine Menge. Was diese Menge beinhaltet, unterscheidet sich allerdings je nach Hersteller und sogar nach Modell. Eine Übersicht im Fitness Armband Vergleich stellt viele verschiedene Features heraus.

    2.1 Schrittzähler

    Fitness Armband von Polar

    Fitness Armband Loop von Polar

    Der Schrittzähler gehört zu den Basisfunktionen, weshalb in der Regel alle Modelle diese Funktion haben. Anders als bei den meisten herkömmlichen Schrittzählern handelt es sich hierbei allerdings um einen Sensor, der drei Dimensionen ausmessen kann. So soll verhindert werden, dass Erschütterungen beim Autofahren auch als Schritt mitgezählt werden. Übrigens sollte man am Tag nicht weniger als 10.000 Schritte machen. Dieser Richtwert wird auch von den Krankenkassen unterstützt.

    2.2 Distanzmessung

    Grundsätzlich unterteilen sich die Arten, wie die Distanz gemessen werden soll, in die Messung per Schrittlänge und GPS (Global Positioning System). Bei der ersten Messung ist es notwendig, vorher seine Schrittlänge einzugeben um hinterher einen möglichst genauen Messwert zu erhalten. Diese Methode eignet sich sehr gut für Jogger. Wer allerdings seine Distanz messen möchte, ohne Schritte zu machen (beispielsweise beim Fahrrad fahren), sollte sich für ein Fitness Armband mit GPS entscheiden. So wird die Distanz über Satellit gemessen.

    2.3 Herzfrequenz

    Hierbei werden drei Methoden unterschieden: Die Messung mithilfe eines Brustgurtes, die optische Messung des Blutflusses und die Messung durch einen Sensor, auf den ein Finger gelegt wird. Im Fitness Armband Vergleich erwies sich die Messung durch den Brustgurt besonders präzise. Allerdings muss bedacht werden, dass der Brustgurt für repräsentative Ergebnisse den ganzen Tag angelegt bleiben muss. Das kann auf Dauer unbequem werden.

    2.4 Kalorienverbrauch

    Diese Funktion interessiert vermutlich besonders diejenigen, die durch mehr Sport abnehmen möchten. Denn wer am Ende des Tages viele Kalorien verbraucht hat, passt vielleicht auch bald in die seit langem zu enge Hose. Der Kalorienverbrauch wird mithilfe der Körpergröße und des Gewichts errechnet. Je nachdem, welche Distanz oder wie viele Schritte man zurückgelegt hat, ermittelt das Fitness Armband dann den Kalorienverbrauch.

    2.5 Tagesziele und Inaktivität

    Ein besonderes Feature für Faule: Viele Fitness Armbänder erinnern ihre Nutzer daran, wenn diese mal wieder Sport machen sollten. Wenn es am Handgelenk vibriert, weiß man, dass eindeutig genug gefaulenzt wurde. Auch an Tagesziele wird der Müßiggänger erinnert. Diese Ziele setzt man sich bei manchen Apps selbst, bei anderen werden sie vorgegeben. Wenn ein Tagesziel erreicht wird, vibrieren einige Armbänder dankend oder es erscheint ein buntes Display oder ein Smiley.

    2.6 Schlafqualität

    Angeblich soll man morgens fitter sein, wenn man in einer Leichtschlafphase geweckt wird. Da das Gerät auch nachts anbehalten werden soll, kontrollieren, wie bereits erwähnt, einige Modelle im Fitness Armband Vergleich während des Schlafens die Bewegungen. Bei viel Aktivität in der Nacht liegt so die Vermutung nahe, dass eine Leichtschlafphase stattfindet. In einer solchen Phase können manche Geräte den Nutzer dann sanft per Vibration wecken, sodass er sich am Morgen nicht müde fühlt.

    3. Worauf sollte man beim Kauf achten?

    Vor dem Kauf eines Fitness Armbandes müssen einige Punkte beachtet werden. Welche das sind, zeigen wir im nächsten Abschnitt.

    3.1 Smartphone-Kompatibilität

    Es wäre äußerst ärgerlich, wenn man zu Hause feststellt, dass das neue Fitness Armband gar nicht für das eigene Smartphone geeignet ist. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld zu prüfen, ob das gewünschte Gerät überhaupt zum persönlichen Fitness Armband Vergleichssieger werden kann. Insbesondere Windows Phones haben es schwer. Diese unterstützen nämlich nur die wenigsten Modelle. Sowohl Android und Apple haben in der Regel eigentlich gute Karten. Eine Ausnahme bilden allerdings Fitness Armbänder von Samsung, da diese auch explizit nur die Samsung Galaxy Reihe unterstützen, und die iHealth Reihe, die nur mit iOS kompatibel ist.

    3.2 Wasserdichtigkeit

    Angeblich kann man Fitness Armbänder 24 Stunden tragen. Klingt im ersten Moment, als sei Duschen oder Hände waschen mit dem Armband kein Problem. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Nicht alle Geräte im Fitness Armband Vergleich können wirklich als wasserdicht bezeichnet werden. Manche halten bis zu 50 Meter unter Wasser durch, andere hingegen sind lediglich spritzwassergeschützt. Möchte man also noch einen Schritt weiter gehen und das Gerät ebenfalls zum Schwimmen nutzen, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es auch wirklich mit ins Wasser genommen werden kann.

    3.3 Akku-Laufzeit

    Ein Fitness Armband bringt nur vernünftige Ergebnisse zustande, wenn man es den ganzen Tag trägt. Da es allerdings motivieren soll, sich viel zu bewegen und Sport zu machen, ist es selbstverständlich, dass man nicht immer Zeit hat, es neu aufzuladen. Dafür sollte der Akku über eine besonders lange Laufzeit verfügen. Einige Geräte können sogar bis zu 30 Tage tapfer durchhalten, was schonmal ein Punkt wäre, der sie als Fitness Armband Vergleichssieger qualifiziert.

    3.4 Funktionen

    Bei einer derart großen Palette an Dingen, die unterschiedliche Fitness Armbänder so zu bieten haben, ist es ganz nützlich, vorher in sich zu gehen und sich mit dem Fitness Armband Ratgeber zu beschäftigen. Nicht alle Funktionen sind für jeden gleich nützlich. Zusätzlich gibt es bei den einzelnen Modellen häufig noch Leistungsunterschiede. Angenommen die Herzfrequenz-Messung ist für den Käufer die bedeutendste; dann wäre es ratsam, von einem Gerät abzusehen, welches bei genau diesem Punkt im Fitness Armband Vergleich passen muss.

    3.5 Tragekomfort

    Da das Armband auch nachts getragen werden soll, ist zwingend darauf zu achten, dass es auch bequem sitzt. Hierbei sollten keine festen Armspangen vorgezogen werden. Viel besser sind stufenlos verstellbare Bänder, die um das Handgelenk gezogen werden können. Auch ist es von Vorteil, wenn das Armband nicht allzu groß ist.

    4. Fazit

    Personen, die sich bereits in ihren jeweiligen Sport- und Ernährungsrhythmus eingependelt haben, brauchen nicht unbedingt ein Fitness Armband. Es gibt etliche andere Methoden, wie man sich über seine gelaufenen Schritte informieren kann (beispielsweise speziell dafür entwickelte Apps oder gewöhnliche Schrittzähler). Nur für die Messung der jeweiligen Strecke lohnt sich ein doch eher teures Gerät nicht unbedingt. Allerdings könnte ein solches Spielzeug hilfreich für diejenigen sein, die sich anders nicht zum Sport motivieren können. Im Grunde ist ein Fitness Armband nämlich weniger eine Notwendigkeit für Leistungssportler als ein Helfer für Menschen, die sich mit dem Sport eher schwer tun. Durch die Erinnerungen an Tagesziele und daran, dass man sich seit längerer Zeit nicht bewegt hat, kann der Alltag von Sportmuffeln bereichert werden. Wer allerdings sowieso regelmäßig Sport treibt, braucht diese Erinnerung nicht.

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