Fahrradsattel Vergleich 2017

Immer fest im Sattel – Der Fahrradsattel Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein frischer Wind weht. Die Sonne scheint. Keine Wolke steht am Himmel – und trotzdem ist es nicht zu heiß. Perfekte Bedingungen für eine Radtour. Doch besonders nach langen Radtouren mit viel Gepäck im Rucksack  kann es nach einiger Zeit auf dem Fahrrad zu Gesäßschmerzen komme. Diese Schmerzen können jedoch vermieden werden, indem der richtige Fahrradattel genutzt wird. Ein Fahrradsattel sollte auf die Anforderungen des Fahrers abgestimmt sein. Das beinhaltet unter anderem das eigene Körpergewicht und die Beschaffenheit des Beckens. Aber nicht nur eine Abstimmung auf den Körper ist wichtig. Für jedes Fahrrad-Modell gibt es verschiedene Exemplare, die dem Fahrrad-Typ angepasst sind. Der Fahrradsattel Vergleich beschäftigt sich mit den verschiedenen Fahrradsatteltypen. Besonderes Augenmerk wird zudem auf das Zubehör für einen Fahrradsattel gelegt, vor allem die Pflege und die Montage betreffend.

    1. Was gibt es für Modelle im Fahrradsattel Vergleich?

    Meistens ist ein Fahrradsattel auf ein spezielles Fahrrad-modell zugeschnitten. Bei einem Rennrad liegt der Fokus eines Fahrradsattels zum Beispiel auf dem geringem Gewicht des Sattels. Ein Fahrradsattel, der bei einem Rennrad zum Einsatz kommt, ist eher schmal und sehr leicht. So kommt zum Beispiel auch keine Federung zum Einsatz, da dieses hohe Gewicht bedeuten würde. Ein  schmaler, wenig komfortabler Sattel kommt auch bei einigen Mountainbike-Modellen zum Einsatz. Ein Mountainbike ist in der Regel mit einer Gabelfederung und Hinterbaudämpfer  ausgestattet, sodass eine weitere Feder am Fahrradsattel keinen größeren Nutzen hätte. Der schmale, leichte Fahrradsattel ist vor allem auf Stabilität und Gewichtsreduktion beim Farhrrad aus. Dem nahezu konträr gegenüber steht der Fahrradsattel für ein Citybike. In der Umgangssprache ist dies auch unter dem Namen „Hollandrad“ bekannt. Auf diesem Fahrrad sitzt der Fahrer sehr aufrecht. Ein solches Rad wird selten auf Langstrecken eingesetzt. Es ist der Typ Fahrrad, der auf dem Weg in den Supermarkt oder den Park um die Ecke zum Einsatz kommt. Diverse Fahrradsattel Tests zeigen, dass auf diesen Fahrrad-Modellen mit dicker Polsterung zum Einsatz kommen. Diese dickere Polsterung ist dem Hintergrund der aufrechten Sitzhaltung geschuldet. Diese führt dazu, dass die Rückenmuskulatur entspannt wird und das ganze Gewicht auf dem Becken und dem Damm liegt. Eine dicke Polsterung wie bei diesem Fahrradsattel-Modell kann zur Entlastung besagter Stellen führen. Beim manchen Cityrädern hat der Sattel neben der Polsterung auch noch eine Federung, die in der Sattelstütze verbaut ist und Straßenunebenheiten abfängt, bevor der Körper sie überhaupt wahrnimmt. Möchte man eine ausgiebige Fahrrad-Tour eignen sich dafür am besten Trekking- und Tourenräder. Bei diesen nimmt der Fahrer eine etwas gebückte Haltung ein. Ein Fahrradsattel auf einem Trekking- oder Tourenrad zeichnet sich durch die Länge und geringe Polsterung aus. Trotz der Länge ist dieser Fahrradsattel eher schmal gebaut. Die Form der Sattelschale und ihre Flexibilität sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts. Dieses Fahrradsattel-Modell ist vor allem für trainierte Fahrer geeignet, da er am Anfang zu Druckstellen führt und man sich erst an die Körperhaltung gewöhnen muss.

    FAHRRADMODELL FAHRRADSATTEL EIGENSCHAFTEN
    Rennrad/Mountainbike
    • sehr hart
    • schmal
    • leicht
    • stabil
    • unkomfortabel
    Citybike/Hollandrad
    • breit
    • schwer
    • mit Federung
    • stark gepolstert
    • hoher Komfort
    • nur für kurze Strecken geeignet
    Trekking-/Tourenrad
    • lang
    • schmal
    • hart
    • nichts für Untrainierte
    • für Langstrecken perfekt

    2. Welche Auswirkungen kann ein Fahrradsattel auf den Körper haben?

    Der richtige Fahrradsattel ist extrem wichtig für die körperliche Unversehrtheit. Grade bei langen Touren können bei dem falschen Modell unangenehme Verletzungen auftreten. Schwere Verletzungen können beispielsweise am Schambein auftreten. Ein Taubheitsgefühl während der Fahrt ist kein gutes Zeichen und kann zu Nervenschädigungen führen. Ein guter FahrradsattelVergleichssieger ist auch auf die körperlichen Besonderheiten der Geschlechter abgestimmt. Ein Sattel für Frauen sollte stets kürzer sein als der eines Mannes. Bei einem Mann ist darauf zu achten, dass der Dammbereich entlastet wird. Entweder gelingt das durch eine gute Polsterung oder eine Aussparung in diesem Bereich. Verschiedene Fahrradsattel Tests zeigen, dass eine Aussparung im Bereich des Damms das Körpergewicht so verteilt, dass die empfindliche Stelle geschont wird. Am Damm verlaufen wichtige Nerven und eine Verletzung dieses Bereiches ist sehr schmerzhaft, weshalb sie auf jeden Fall vermieden werden sollte.

    3. Welches Zubehör passt zu einem Fahrradsattel?

    Es gibt Fahrradsattel-Zubehör, das nützlich beim Montieren ist oder aber die Funktion eines Sattels noch unterstützt, und natürlich Mittel zu Pflege. Ein Sattel wird meistens mithilfe eines Inbusschlüssels montiert. Da sich die Schrauben je nach Modell unterscheiden können, ist es sinnvoll, ein Set zu erwerben, um auf alles vorbereitet zu sein. Inbusschlüssel wiegen nicht sehr viel, sie können also auf einer Radtour ohne Probleme mitgeführt werden. Um die negativen Auswirkungen einer langen Fahrradtour zu minimieren, ist es sinnvoll, eine spezielle Radlerhose zu tragen. Diese ist an den entscheidenden Stellen gepolstert und unterstützt so die Polsterung eines Fahrradsattels. Zuletzt ist die Pflege entscheidend. Um einen Fahrradsattel möglichst lange benutzen zu können, ist der Einsatz von speziellen Pflegemitteln sinnvoll. Bei einem Ledersattel zum Beispiel eignet sich eine spezielle Lederpflege hervorragend. Durch die gute Pflege wird ein Fahrradsattel sehr lange halten.

    4. Was sollte beim Kauf beachtet werden?

    Bei einigen Fahrradsattel Tests gibt es vor dem Kauf einige Punkte, die in den Fokus rücken sollten. Ein Sattel muss immer stabil sein. Er darf auf keinen Fall wackeln oder gar verrutschen, sonst steigt das Verletzungsrisiko. Die anderen Kaufkriterien hängen davon ab, welches Fahrrad damit bestückt werden soll. Bei einem Citybike ist die Polsterung der Sitzfläche entscheidend. Diese muss dick genug sein, um die Belastung des Beckens auszugleichen. Die Belastung bei einem Citybike ist wesentlich höher als bei einem normalen Fahrrad. Daher sitzt man aufrecht und das gesamte Gewicht verteilt sich auf das Becken. Um das Becken weiter zu entlasten, ist eine Federung von Vorteil. Um also auf Nummer sicher zu gehen, sollte auch darauf geachtet werden, dass der Fahrradsattel mit einer Federung ausgestattet ist. Bei einem Fahrradsattel, der auf ein Rennrad oder Mountainbike abgestimmt ist, sind die Kaufkriterien andere. Ein solcher Sattel sollte nicht viel wiegen, aber trotzdem so stabil sein, dass er auch starke Belastungen durch unebenes Gelände oder hohe Geschwindigkeiten aushält. Ein Fahrradsattel, der auf ein Trekkingrad abgestimmt ist, ist lang, sehr schmal und relativ hart. Bei einigen Modellen ist ein Teil in der Mitte ausgespart, um den Damm zu entlasten. Wichtig bei einem Trekking- oder Tourenmodell ist die gleichmäßige Körpergewichts-Verteilung. Die führt dazu, dass das Körpergewicht auf den Fahrradsattel-Teil des Gesäßes verteilt wird, der zum Sitzen vorgesehen ist und längere Belastungen aushält. Bei allen Modellen ist es wichtig, auf die Verarbeitung und auf das verwendete Material zu achten. Ein Ledersattel oder auch ein Kunstledersattel ist bei richtiger Pflege ein lebenslanger Begleiter. Ein Stoffsattel hingegen ist nicht besonders witterungsbeständig. Auch die Verarbeitung der Sitzschale, die in der die Polsterung des Sattels liegt, ist von großer Bedeutung. Eine flexible Sitzschale sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung und übernimmt gleichzeitig eine dämpfende Funktion.

    5. Fazit

    Eine Fahrradtour kann mit der richtigen Vorbereitung ein wunderschönes Erlebnis sein. Das richtige Fahrrad ist nur die halbe Miete. Auch der richtige Fahrradsattel hat großen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden nach einer anstrengenden Fahrt. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, welches Fahrrad man besitzt, aber auch in welcher körperlichen Verfassung man sich befindet. Bei einer besseren körperlichen Verfassung eignet sich ein Sattel für Trekking- oder Tourenräder. Ist es mit der Fitness nicht so gut bestellt, ist der Citybikesattel mit seiner dicken Polsterung genau die richtige Wahl. Wen es in den Wald zieht, um mit dem Mountainbike etwas abseits der üblichen Wege zu fahren, für den ist ein schmaler, harter, stabiler, aber gleichzeitig leichter Sattel der beste Freund. Wenn der richtige Fahrradsattel montiert ist, gehören wunde Stellen oder auch Taubheitsgefühle der Vergangenheit an.

    Ähnliche Seiten