Fahrraddynamo Vergleich 2017

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Merkmale:
StVZO
Der Fahrraddynamo entspricht den Richtlinien der Straßenverhehrs-Zulassungs-Ordnung.
Montagek.A
MaterialKunststoff
Leistung3 Watt
Spannung6 Volt
Easy-Touch
Fahrraddynamo hat einen Easy-Touch-Auslöser.
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StVZO
Der Fahrraddynamo entspricht den Richtlinien der Straßenverhehrs-Zulassungs-Ordnung.
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Leistung3 Watt
Spannung6 Volt
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Axa HR Traction
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Axa HR Traction
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Der Fahrraddynamo entspricht den Richtlinien der Straßenverhehrs-Zulassungs-Ordnung.
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Spannung6 Volt
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Profex Dynamo
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StVZO
Der Fahrraddynamo entspricht den Richtlinien der Straßenverhehrs-Zulassungs-Ordnung.
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MaterialKunststoff
Leistung3 Watt
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Fahrraddynamo hat einen Easy-Touch-Auslöser.
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Busch & Müller Dymotec 6
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Busch & Müller Dymotec 6
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StVZO
Der Fahrraddynamo entspricht den Richtlinien der Straßenverhehrs-Zulassungs-Ordnung.
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MaterialKunststoff
Leistung3 Watt
Spannung6 Volt
Easy-Touch
Fahrraddynamo hat einen Easy-Touch-Auslöser.

Auch bei Nacht sicher mit dem Fahrrad unterwegs - Der Dynamo Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Fahrrad ist praktisch, egal, ob man in der Freizeit damit unterwegs ist, Besorgungen erledigt oder sportlich aktiv wird. Doch grade in der Nacht ist es wichtig, dass das Fahrrad ausreichend beleuchtet ist, damit man von anderen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen wird, aber auch selbst nicht über Hindernisse auf dem Weg stolpert. Deswegen bietet es sich an, das Fahrrad mit einem Dynamo auszustatten. Doch was muss ein guter Dynamo kennen? Und welche unterschiedlichen Modelle gibt es? Diese und viele Fragen wollen wir im folgenden Ratgeber erklären.

    1. Vorteile und Funktionsweise eines Dynamos

    Bis 2013 war der Dynamo am Fahrrad Pflicht – und das aus gutem Grund. Im Gegensatz zu Leuchten, die mit Akku oder Batterie betrieben werden, kann ein Dynamo nicht ausfallen. Solange man fährt, hat man auch Licht. Dadurch kann man auch nicht vergessen, den Dynamo abzuschalten – bei einer akkubetriebenen Lampe kann das schon mal passieren, und wenn man dann eigentlich losfahren will, ist der Akku leer und man muss erst neu laden.
    Dass ein Dynamo immer Licht erzeugt, liegt an seiner Funktionsweise: Es handelt sich um einen kleinen Wechselstrom-Generator, wie er vielleicht noch aus dem Physikunterricht bekannt ist. Bei einem solchen Generator wird Strom durch die Bewegung eines Permanentmagneten erzeugt, der mit einer Spule Wechselspannung induziert. Mit dieser Spannung kann dann beispielsweise eine Lampe betrieben werden. Die Bewegung des Magneten wird bei einem Fahrrad durch die Bewegung des Rades erzeugt.

    2. Welche Dynamo-Typen gibt es?

    Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie und wo am Fahrrad ein Dynamo angebracht werden kann.

    2.1 Seitenläufer-, Rollen- oder Felgendynamo

    Seitenläufer-, Rollen- oder Felgendynamo sind sich alle sehr ähnlich: Sie nutzen die Bewegung des Rades aus, indem ein Reibrad oder eine Walze an der Rad- oder Felgenflanke anliegt und sich durch die Bewegung dreht. Diese Bewegung kann dann auf den Magneten im Dynamo übertragen werden. Der Seitenläuferdynamo wird am Rahmen oder der Vorderradgabel befestigt und berührt so entweder die Rad- oder die Felgenflanke, während der Rollendynamo mit einer Rollwalze auf der gesamten Lauffläche des Reifens aufliegt. Der Felgendynamo liegt, wie der Name bereits erahnen lässt, für gewöhnlich an der Felge an.
    Alle drei Dynamo-Typen lassen sich schnell montieren und auch einfach abnehmen oder ersetzen. Vor allem früher waren sie deswegen die gängigsten Dynamos und auch heute findet man sie noch bei viele Rädern. Allerdings können sie zum einen Lautstärke erzeugen und erhöhen durch die Reibung an Reifen oder Felge den Kraftaufwand, der beim Fahren nötig ist. In verschiedenen Dynamo Tests wird oft auch kritisiert, dass diese Dynamos einen geringeren Wirkungsgrad als andere Modelle haben und witterungsabhängig sind – bei Schnee oder Nässe funktionieren manche Modelle schlechter und manchmal gar nicht, dabei sind gerade das Momente, in denen man besonders auf Licht angewiesen ist.
    Wer allerdings schnell und selbstständig einen Dynamo anbringen möchte, kann mit einem dieser Typen trotzdem richtig liegen – sollte aber vorher eingehend einen Dynamo Vergleich durchführen, und dabei vor allem auf Eigenschaften wie Geräuschentwicklung, Montage, veränderter Kraftaufwand und Wetterbeständigkeit achten.

    2.2 Nabendynamo

    Ein Nabendynamo wird an der Fahrradnabe angebracht und bezieht die Bewegungsenergie von dort. Daher ist die Anbringung aufwendiger und der Dynamo lässt sich auch nicht so einfach wieder vom Fahrrad entfernen oder ersetzen. Insgesamt sind Nabendynamos teurer als die eben vorgestellten Typen.
    Trotzdem schneiden diese Dynamos in fast jedem Dynamo Test, beispielsweise auch dem, der von der Stiftung Warentest durchgeführt wurde, am besten ab. Das liegt zum einen daran, dass ein Nabendynamo durch die Kapselung an der Nabe störungsfrei und unabhängig von der Witterung funktioniert: Bei den eben vorgestellten Dynamo-Typen entstehen die Probleme bei Regen und Schnee dadurch, dass diese die Reibung zwischen Rad und Rolle beeinträchtigen können. Da eine solche Reibung für den Dynamo an der Nabe nicht notwendig ist, hat das Wetter keinen Einfluss auf die Leistung.
    Zum anderen weißt dieser Dynamo-Typ einen hohen Wirkungsgrad auf und leuchtet sogar schon bei Laufgeschwindigkeit. Dadurch ist das erzeugte Licht sehr stark und wackelt oder flimmert nicht, sondern strahlt gleichmäßig. Einziger Nachteil neben dem Aufwand und den Kosten ist, dass der Dynamo recht schwer ist.

    2.3 Speichendynamo

    Ein Speichendynamo kann an den Speichen des Vorder- oder Hinterrades montiert werden. Die Bewegungsenergie wird dann durch die Kopplung über die Speichen des Rades entnommen und dadurch ist auch dieser Dynamo unabhängig von der Witterung. Im Dynamo Test der Stiftung Warentest schnitten die Speichendynamos allerdings am schlechtesten ab, da ihre Wirkungsgrade deutlich geringer als die der Nabendynamos sind.

    3. Was man beim Kauf noch beachten sollte

    Vor der Entscheidung für einen Dynamo gibt es noch zwei weitere Aspekte zu beachten:

    3.1 StVZO-Zulassung

    Damit der Dynamo nach der Straßenverkehrsordnung zugelassen ist, muss er eine Leistung von mindestens drei Watt und eine Spannung von sechs Volt besitzen.

    3.2 Überspannungsschutz

    Einige Dynamos bieten einen Überspannungsschutz, der verhindert, dass die durch die Bewegung der Reifen produzierte Spannung zu groß für die Lampe ist und es zu Defekten kommt. Vor allem für Nabendynamos ist ein solcher Schutz empfehlenswert, da diese einen größere Wirkungsgrad als andere Dynamo-Typen aufweisen. Sollte der Überspannungsschutz im gewählten Modell nicht gegeben sein, sollte man ihn auf jeden Fall nachrüsten.

    4. Und welcher Dynamo ist nun der Richtige?

    Welcher Dynamo der Richtige für das Fahrrad ist, hängt stark von dessen Verwendung ab. Wenn man mit dem Rad oft auch bei schlechtem Wetter unterwegs ist, ist die Investition in einen Nabendynamo durchaus sinnvoll, denn dieser ist der Dynamo Vergleichssieger schlechthin. Allerdings sind damit auch potenziell höhere Kosten bei einem Defekt verbunden.
    Gelegenheitsfahrer, die einfach in der Freizeit und bei gutem Wetter ein paar Radtouren unternehmen und ihren Dynamo schnell und einfach selbst anbringen möchten, sind mit einem Seitenläuferdynamo oft bereits gut bedient – denn auch hier gibt es einige hochwertige Modelle, die im Dynamo Vergleich gut abschneiden, relativ leise sind und auch ein paar Regenschauer oder schlechte Witterungsbedingungen aushalten.

    5. Fazit

    Egal, für welchen Typ man sich entscheidet, wichtig ist vor allem, dass man darauf achtet, dass der Dynamo stark genug für eine StVZO-Zulassung ist und außerdem einen Überspannungsschutz bietet. Wer auf diese Punkte achtet, kann sich auf die nächste Fahrradtour freuen.

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