Autobatterie Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Exide Premium 900A/EN
Carbon Boost Exide Autobatterie
Exide-Premium_900AEN__B00P8M0A8M
Exide Premium 900A/EN
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 19,0 x 35,3
Gewicht25,0 kg
Kapazität100 Ah
Kälteprüfstrom900 A
TechnologieCarbon
Kontrollleuchte
PREISTIPP
2
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Exide Premium EA640
Exide Premium Autobattterie
Exide-Premium-EA640___B004NVV786
Exide Premium EA640
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 19,0 x 24,2
Gewicht18,0 kg
Kapazität64 Ah
Kälteprüfstrom640 A
TechnologieCarbon
Kontrollleuchte
3
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VARTA Autobatterie E9
Varta Autobatterie
VARTA-Autobatterie_E9__B005XVU8DA
VARTA Autobatterie E9
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 17,5 x 27,8
Gewicht16,0 kg
Kapazität70 Ah
Kälteprüfstrom640 A
TechnologieCalcium/Calcium
Kontrollleuchte
4
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HR HiPower 870A/EN
HR Hi Power Autobatterie
HR-HiPower--870AEN___B00CM9HX0C
HR HiPower 870A/EN
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 17,5 x 35,3
Gewicht23,0 Kg
Kapazität100 Ah
Kälteprüfstrom870 A
TechnologieCalcium/Calcium
Kontrollleuchte
5
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Banner Power Bull P7412
Banner Power Bull Autobatterie
Banner-Power-Bull_P7412__B005JJQ2ZY
Banner Power Bull P7412
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 19,0 x 27,8
Gewicht20,0 kg
Kapazität72 Ah
Kälteprüfstrom680 A
TechnologieCalcium/Calcium
Kontrollleuchte
6
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BSA 790A/EN
BSA Autobatterie
BSA-790AEN___B00YBF3P70
BSA 790A/EN
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm 19,0 x 17,5 x 27,7
Gewicht18,0 kg
Kapazität80 Ah
Kälteprüfstrom750 A
TechnologieCalcium/Silver
Kontrollleuchte
7
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VARTA Blue Dynamic B18
Varta Blue Autobatterie
VARTA-Blue-Dynamic_B18__B002FIAMIA
VARTA Blue Dynamic B18
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 17,5 x 20,7
Gewicht11,3 kg
Kapazität44 Ah
Kälteprüfstrom440 A
TechnologieCalcium/Calcium
Kontrollleuchte
8
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Ective PowerCell EPC60
Ective Power Cell Autobatterie
Ective-PowerCell_EPC60__B00OP8GR64
Ective PowerCell EPC60
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 17,5 x 24,2
Gewicht14,0 kg
Kapazität60 Ah
Kälteprüfstrom510 A
TechnologieCalcium/Calcium
Kontrollleuchte
9
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Langzeit Batterie
Langzeit Autobatterie
Langzeit-Batterie___B00PF3HK00
Langzeit Batterie
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm242 x 175 x 175
Gewicht16,0 kg
Kapazität63 Ah
Kälteprüfstrom580 A
TechnologieCalcium
Kontrollleuchte
10
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Energizer EP70-LB3
Energizer Autobatterie
Energizer-EP70-LB3___B006H3MRGY
Energizer EP70-LB3
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm17,5 x 17,5 x 27,8
Gewicht18,0 kg
Kapazität70 Ah
Kälteprüfstrom640 A
TechnologieCalcium
Kontrollleuchte

Die Autobatterie – das kleine Kraftwerk im Straßenverkehr

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Meistens setzt sich ein Autofahrer erst dann mit seiner Autobatterie auseinander, wenn sie ihren Dienst versagt. Ein solcher Ausfall kommt besonders oft in den kälteren Monaten des Jahres vor. Der gesteigerte Energiebedarf eines Pkw, zum Beispiel durch die Nutzung der Heizung und der Scheinwerfer, trägt zur Kurzlebigkeit der Autobatterie bei. Durch die Veränderung der Komfortansprüche hat sich der Energiebedarf der Pkw erhöht. Mehr Leistung erfordert mehr Energie. Solange keine anderen Alternativen als Energielieferanten zu den Autobatterien erfunden werden, sind die Autofahrer auf dieses kastenförmige Wunderwerk angewiesen. Aufgrund der immensen Bedeutung der Autobatterie sollten Autofahrer nicht erst auf den Erwerb warten, bis die Preise fallen oder die eigene Batterie völlig entladen ist.

    1. Mit der Betriebsanleitung durch den Autobatterie Vergleich

    Für den Erwerb der richtigen Autobatterie ist es unerlässlich, sich die Betriebsanleitung des Pkw durchzulesen. Hier finden sich Angaben, die für die Leistung der zu erwerbenden Batterie dringend benötigt werden. Es reicht nicht mehr aus, sich nur die richtigen Abmessungen der Batterie zu merken und dementsprechend diese zu kaufen. Der gesteigerte Energiebedarf der modernen Autos stellt höhere Anforderungen an die Autobatterien. Viele zusätzliche Funktionen in einem Pkw wie zum Beispiel Navigationssysteme, Spurhaltesysteme und Start-Stopp-Automatik verlangen viel mehr von einer Batterie als noch vor dreißig Jahren. Die modernen Pkw sind unersättliche Stromverwerter, die nach immer höheren Kapazitäten im Leistungsbereich verlangen. Auch der Kauf einer Autobatterie war vor wenigen Jahrzehnten noch leicht: Um die passende Batterie zu finden, konnte der Käufer sich ganz einfach am Vorgängermodell orientieren. Auf den Batterien fand man früher die DIN, die Auskunft über Anschlusspole, Schaltung et cetera gab. Die neue europäische Norm heißt ETN (European Type Number). Sie ist wie folgt aufgebaut und beinhaltet Angaben über die Nennspannung, Kapazität bei zwanzigstündiger Entladung, der Vergabe einer DIN-Nummer, alte DIN und den Kälteprüfstrom: 1./ 2. +3./4./ 5. +6./7. +8. +9.

    • 1. Stelle: 0 – 4 = 6 Volt; 5 – 7 = 12 Volt
    • 2. + 3. Stelle = Kapazität in Amperestunden bei zwanzigstündiger Entladung
    • 4. Stelle = 0, Batterie hatte eine DIN; = 1, Batterie wurde neu angemeldet
    • 5. + 6. Stelle = alte DIN – Nummer
    • 7. + 8. + 9. Stelle = Kälteprüfstrom in Ampere; Wert wird mit 10 multipliziert, zum Beispiel 060 x 10 = 600 Ampere

    Insidertipp: Beim Kauf der Autobatterie nimmt der Käufer am besten immer die Bedienungsanleitung zu Hilfe. Sind die ETN bei verschiedenen Marken im Autobatterie Vergleich, identisch, so können diese ohne Einschränkungen in einem Pkw ausgetauscht werden.

    2. Auch ein Autobatterie Vergleichssieger muss sich an die Vorgabe halten

    Der Sieger in einem Autobatterie Test kann nicht in jedem Fahrzeug gleich benutzt und eingebaut werden. Dieser Punkt muss stets berücksichtigt werden. Zuerst gilt es festzustellen, ob die Batterie dank ihrer ETN mit dem Fahrzeug kompatibel ist. Danach geht es ans Ausmessen. Bis auf Autobatterien für LKW und Mopeds sind die Abmessungen, so haben es fast alle Batterien im direkten Autobatterie Vergleich gezeigt, im Bereich von

    • circa 200 bis 275 Millimetern in der Breite
    • circa 170 bis 175 Millimetern in der Höhe und
    • circa 170 bis 190 Millimetern in der Tiefe zu finden.

    Somit ist es für den Erwerb wichtig zu wissen, welches Raumvolumen die Autobatterie fordern wird. Im Autobatterie Test zeigt sich, dass das Gewicht der getesteten Batterien sich im Bereich von etwa 10 bis 30 Kilogramm bewegt. Ein fester Sitz im Rahmen und ein fachmännischer Einbau der Batterie erhöhen die Sicherheit beim Autofahren und verhindern Materialschäden. Die in Deutschland bevorzugte Bodenleiste ist die B13.

    Tipp: Beim Einbau einer neuen Autobatterie muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Batterie einhundertprozentig sitzt. Die Vorgaben der Bodenleiste (zum Beispiel B13) sollten eingehalten werden. Die Bodenleiste ermöglicht die Befestigung der Batterie. Eine schlecht sitzende Autobatterie stellt einen Mangel bei der TÜV-Untersuchung dar.

    3. Unter Strom

    Die Nennspannung bei Pkw liegt im Autobatterie Test durchweg bei 12 Volt. Batterien für Motorroller haben eine Spannung von sechs bis zwölf Volt und LKW bis 24 Volt. Die Nennspannung gibt an, wie viel Energie nötig ist, damit eine elektrische Ladung innerhalb eines elektrischen Feldes bewegt werden kann. Da die Voltvorgaben bei den Autobatterien fast gar nicht voneinander abweichen, kann im Autobatterie Vergleich ein höheres Augenmaß auf die Nennkapazität beziehungsweise die Kapazität und den Kälteprüfstrom gelegt werden. Die Nennkapazität ist eine Energiemenge, die in Amperestunden (Ah) angegeben wird. Sie zeigt dem Nutzer an, wie viel Strom die Batterie liefern und speichern kann. Je mehr ein Wagen leisten muss, das heißt, je mehr elektrische Geräte bedient werden, desto höher sind die Anforderungen an die Kapazität. Es ergeben sich hierbei Unterschiede zwischen Benzin- und Dieselmotoren. Dieselmotoren brauchen in der Regel höhere Amperestunden als die Benzinmotoren, da der Kraftstoff zum „vorglühen“ gebracht werden muss. Aus diesem Umstand heraus kann folgende weitere Beobachtung aus dem Autobatterie Test gezogen werden: Oberklassewagen besitzen höhere Amperestunden bei Autobatterien als Mittelklasse- oder Kompaktwagen. Im Autobatterie Vergleich beweisen Batterien mit einem hohen Kälteprüfstrom ihre Ausdauer. Der Kälteprüfstrom wird in Ampere (A) gemessen und gibt, wie es der Name vermutet, die Spitze der maximalen Stromzufuhr für 30 Sekunden bei circa -18 Grad Celsius an. Das ist sozusagen ein richtiger Kaltstart. Je höher der Wert ist, desto höher ist die Stromzufuhr. Die Annahme, dass eine hohe Amperezahl durchweg gut ist, ist jedoch falsch. Sollte die Amperevoraussetzung für einen Pkw stark vom bevorzugten Modell der Batterie abweichen, wären technische Probleme vorprogrammiert. Auf dem Markt der Autobatterie Vergleichssieger liegen die gängigen Stromstärke in einem Bereich zwischen ungefähr 200 bis 850 Ampere.

    Insidertipp: Der Leitsatz „Mehr ist immer besser“ sollte nicht unbedingt bei einem Autobatterie Test gelten. Die Einhaltung der technischen Vorgaben eines Pkw bezüglich des Erwerbs einer Autobatterie spart nicht nur Kosten, sondern auch Nerven.

    4. Welche Autobatterie darf es sein?

    Autobatterien als einfache Akkumulatoren ohne technische Finessen oder Variationen zu betrachten, ist ein großer Irrtum. Die Verarbeitung der Materialien und die Ausführungen der verschiedenen Leistungsoptionen weisen auf ein hohes technisches Niveau hin. Um eine gewöhnliche Batterie handelt es sich hierbei nicht. Fachlich richtig sind Autobatterien Akkumulatoren, deren richtige Handhabung und Wartung die Sicherheit der Autofahrer stark beeinflusst.

    4.1 Die Blei-Säure-Batterie

    Ein altgedienter Blei-Säure-Akkumulator wird auch als gewöhnliche Starterbatterie bezeichnet. Die Bezeichnung verdiente sie sich, wie es der Name vermutet, als Energiequelle zum Anlassen eines Wagens. Bei Starterbatterien muss innerhalb kürzester Zeit hohe Leistung aufgebracht werden, um den Wagen anzulassen. Der direkte Autobatterie Vergleich zeigt, dass das Model der Blei-Säure-Batterie die Anforderungen der modernen Wagen nicht ganz erfüllen kann. Die Bedienung des elektrischen Generators, auch Lichtmaschine genannt, der die verschiedenen elektronischen Gerätschaften an Bord eines Pkw bedient, verlangen nach höheren Kapazitäten. Außerdem werden bessere Pufferqualitäten zum Ausgleich der verschiedenen Spannungen im Pkw benötigt.

    4.2 Aufbau einer Autobatterie

    Fast alle Akkumulatoren im Autobatterie Test sind kastenförmige Geräte, die aus einem säurefesten Gehäuse bestehen. Im Inneren befindet sich eine Lösung, genannt Elektrolyt. Als Elektrolyt wird meistens eine 37-prozentige Schwefelsäure verwendet. Die Elektrolytlösung umspült Platten aus Blei beziehungsweise Bleiverbindungen, die abwechselnd mit dem Pluspol und dem Minuspol verbunden sind. Der Plus- und der Minuspol sind außen am Gehäuse angebracht. Diese bestehen meistens aus Blei und lassen sich durch ihre verschiedenen Größen und Farben unterscheiden. Der Pluspol ist mit einem Plussymbol und roter Farbe, der Minuspol mit Minussymbol und schwarz gekennzeichnet. Der Durchmesser ist darüber hinaus beim Pluspol größer als beim Minuspol. Separatoren zwischen den positiven und negativen Bleiplatten verhindern Berührungspunkte und somit einen Kurzschluss. Um zum Beispiel eine Spannung von 12 Volt zu erreichen, müssen Autobatterien eine Reihenschaltung von sechs Zellen beziehungsweise Bleiplatten erreichen. Einige Modelle werden mit mehrkammerigem Auslaufschutz verkauft. Das ist ein guter Zusatzschutz bei diesem Batterietyp, da die verwendeten Säuren ein Risiko darstellen. Des Weiteren ist meistens am Gehäuse ein Gasauslasser angebracht. Bedingt durch die chemischen Prozesse im Innern kann sich Knallgas bilden. Einer der positiven Aspekte von Blei-Akkumulatoren ist, dass diese aufgrund ihres Aufbaus einen geringen Innenwiderstand aufweisen. Dieser geringe Innenwiderstand begünstigt die Starterqualitäten dieses Batterietyps. Daneben punktet die Blei-Säure-Batterie, auch Nassbatterie genannt, dadurch, dass der Fahrer noch selbst einen Teil der Wartung übernehmen kann. Das Nachfüllen von destilliertem Wasser ist aufgrund der inneren chemischen Prozesse in der Batterie unablässig und kann noch ohne das Zutun einer Kfz-Werkstatt erfolgen.

    4.3 Die Materialien der Autobatterie

    Bei den Blei-Akkumulatoren werden meistens drei Varianten in der Materialverwertung aufgeführt. Diese drei verarbeitenden Materialien sind Kalzium (CA+, CA-), Hydrid (Antimon+, CA-) und Low Antimon (Antimon+, Antimon-). In der Statistik und im Autobatterie Vergleich treten die Blei-Akkumulatoren, deren Plattenmaterial aus Kalzium besteht, nicht selten als Autobatterie Vergleichssieger in Erscheinung. Diese werden größtenteils in den Pkw verbaut. Im Autobatterie Test zeigt sich, dass Batterien aus Kalzium einen geringeren Wasserverbrauch haben als Hydrid- und Low-Antimonbatterien. Darüber hinaus ist ihre Selbstentladung geringer. Deswegen werden Kalziumbatterien als wartungsfrei bezeichnet. Die Zyklenfestigkeit der Kalziumbatterie ist jedoch nicht besonders hoch. Unter Zyklenfestigkeit versteht man die Fähigkeit, viele Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Die Zyklenfestigkeit ist ein Indikator für die Langlebigkeit einer Batterie. Auch verträgt die Kalziumbatterie keine hohen Temperaturen.

    4.4 Weitere Akkutypen im Vergleich

    Die mittlerweile sehr beliebte Start-Stopp-Technologie, die dem ökologischen Bewusstsein der neuesten Generation von Autofahrern geschuldet ist, überfordert eine Blei-Säure-Batterie. Diese Technologie verlangt in kürzester Zeit einen hohen Anstieg der Stromzufuhr zum Anlassen des Wagens. Dem drohenden Tinnitus, dem das Abwürgen eines Autos an einer roten Ampel folgen würde, entgeht ein Autofahrer durch den Einbau einer EFB-Start-Stopp-Batterie (Enhanced Flooded Battery) ohne Rekuperationstechnologie oder einer AGM-Start-Stopp-Batterie (Absorbent Glas Mat) mit Rekuperationstechnologie. Rekuperation bezeichnet die Rückgewinnung der Bremsenergie. Der AGM-Akku besitzt ein Glasfaservlies, das mit Schwefelsäure gesättigt ist. Daher leitet sich der Name Absorbent Glas Mat ab. Der Vorteil der AGM-Akkus besteht darin, dass die Lebensdauer aufgrund der geringen Selbstentladung höher ist. Das Sicherheitsrisiko ist im gleichen Maße geringer als bei Kalziumbatterien. Obwohl Schwefelsäure im AGM-Akku vorhanden ist, ist diese Menge gering und das Risiko des Auslaufens ist marginal. Die Rüttelfestigkeit ist damit gewährleistet. Bei Autounfällen ist das ein Vorteil für die persönliche Sicherheit. Der Preis ist aufgrund der höherwertigen Verarbeitung und des komplizierteren Innenlebens im gleichen Verhältnis höher zu gewöhnlichen Autobatterien und EFM-Akkus. Ein Nachteil ist, dass diese Akkus keine hohen Temperaturen vertragen und deshalb etwas versteckt im Wagen verbaut werden müssen. Der EFB-Akku ist eine Nassbatterie und das Bindeglied zwischen einem AGM-Akku und einer Kalziumbatterie. Der Innenwiderstand ist geringer im Vergleich zu Kalziumbatterien, aber etwas höher als bei AGM-Akkus. EFB-Akkus haben einen Polyester-Scrim. Das ist eine Beschichtung, die auf positiven Elektrodenplatten angebracht ist. Der Autobatterie Test weist auf, dass der Auslaufschutz bei diesem Aufbau sehr hoch ist. Der EFB-Akku besitzt eine hohe Zyklenfestigkeit und ist günstiger als AGM-Batterien. Gelbatterien sind Akkumulatoren, deren Elektrolyt aus flüssiger Schwefelsäure mit Kieselsäure gebunden wird. Der Innenwiderstand dieses Batterietyps ist höher als bei Blei-Säure-Akkumulatoren, EFB- und AGM-Akkus. Eine geeignete Starterbatterie ist sie also nicht. Verwendung findet sie trotzdem aufgrund ihrer Eigenschaft, hohe Mengen an Strom abzugeben. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie keine schädlichen Gase freisetzen kann. Ihre Anwendungsbereich befindet sich in elektrischen Fahrzeugen, Wohnmobilen, Wasserfahrzeugen und zum Beispiel Solaranlagen. ihre Lebensdauer ist um ein Vielfaches höher als bei anderen Batterien.

    Insidertipp: Für Kraftfahrzeuge mit älteren Baujahren reichen Blei-Säure-Batterien, da der Umfang ihrer elektronischen Geräte überschaubar ist. Für Wagen mit Start-Stopp-Technologie sind AGM-Akkus und EFB-Akkus geeignet.

    5. Sicherheit im Autobatterie Test und die richtige Wartung

    Autobatterie von Exide

    Autobatterie von Exide

    Blei-Akkumulatoren besitzen Komponenten, die für die Umwelt und die Gesundheit von Kraftwagenfahrern gefährlich sind. Blei beziehungsweise Bleiverbindungen sind hochgiftig und die verwendeten Schwefelsäuren sind stark ätzend. Autobatterien sind somit mit Vorsicht zu genießen und sachgemäß zu verwenden. Da diese als gefährlicher Abfall deklariert sind, dürfen sie nicht im gewöhnlichen Haushaltsmüll entsorgt werden. Bei der Entsorgung sollten die gängigen Regeln für Sondermüll oder gefährlichen Abfall beachtet werden. Die Rückgabe von unversehrten oder beschädigten Batterien sollte bei Werkstoffentsorgern oder Fachhändler erfolgen. Eine der wichtigsten Wartungsmaßnahmen ist die regelmäßige Kontrolle der Autobatterie. Es fehlt zwar eine entsprechende O-O-Regel („Oktober-bis-Ostern-Regel“ für Winterreifen) für die Batterien. Allerdings sollten diese vor dem Wintereinbruch zusammen mit den Reifen überprüft werden. Bei der Kontrolle muss der Autofahrer auf den allgemeinen Ladezustand der Batterie achten. Dieser ist am Hydrometer oder magischen Auge ablesbar. Es gibt drei verschiedene, ablesbare Stufen für die Autobatterie. Die Kennzeichnung der verschiedenen Ladezustände ist meistens gut sichtbar am Gehäuse einer Batterie angebracht. Sollte der Pkw-Fahrer ein Spannungsmessgerät oder einen Säureheber (Aräometer) in seiner Garage liegen haben, kann die Spannung genau gemessen werden. Bei Verwendung eines Spannungsmessgerätes sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Messung nicht direkt nach dem Autofahren erfolgen soll. Die Batterie ist direkt nach einer Autofahrt aufgeladen. Eine Ruhepause von etwa fünf Stunden nach der letzten Autofahrt sollte eingehalten werden. Im Autobatterie Test zeigt sich, dass es empfehlenswert ist, eine Autobatterie bei einer Spannung von 12,40 Volt, also 70 Prozent Ladezustand, aufzuladen. Ladegeräte sind nicht universell für alle Batterietypen ausgerichtet. Diese werden für Blei-Säure-Akkumulatoren, AGM-Akkus und EFB-Akkus unterschieden. Das Aufladen einer Autobatterie sollte nach den Vorgaben in der Betriebsanleitung erfolgen. Einige Arbeitsschritte sind für alle Ladegeräte gleich. Obwohl die meisten Blei-Säure-Batterien als wartungsfrei bezeichnet werden, sollte vor dem Wintereinbruch der Flüssigkeitsstand der Batterie überprüft werden. Als wartungsfrei gelten Akkumulatoren, wenn diese maximal drei Gramm Gesamtwasserverbrauch nach 42 Tagen aufweisen. Wartungsarme Batterien verbrauchen dagegen circa 16 Gramm Wasser im gleichen Zeitraum. Der Flüssigkeitsstand kann entweder über eine Flüssigkeitsanzeige am Gehäuse abgelesen werden oder man muss die Batterie hierzu aufschrauben. Hierfür gibt es am Gehäuse einen extra integrierten Stöpsel. Die Flüssigkeit sollte die Bleiplatten für etwa einen Zentimeter bedecken. Bei vielen Modellen ist auch eine maximale Anzeige zum Auffüllen der Flüssigkeit angegeben. Dann sollte man sich natürlich nach dieser richten. Nachgefüllt werden darf nur mit destilliertem Wasser. Andernfalls kann die Autobatterie Schaden nehmen. Bei wartungsfreien Batterien wird eigentlich gänzlich auf das Nachfüllen verzichtet, da der Gesamtwasserverbrauch gering ist und die Bauweise es dem Autofahrer häufig nicht ermöglicht, Wasser selbst nachzufüllen. Kurze Autofahrten verkürzen die Lebensdauer von Batterien. Durch die kurzen Fahrten können sich diese nicht aufladen. Falls gleichzeitig auch noch die Heizung auf höchster Stufe läuft, ist das Schicksal einer Batterie fast schon besiegelt. Auf kurzen Autofahrten sollte wenigstens, so zeigt es der Autobatterie Test, die ausgedehnte Nutzung von zusätzlichen elektronischen Geräten abgeschaltet werden. Beim Starten zeigt sich das drohende Versagen, indem der Anlasser sich mühsam schleifen lässt. Ein Ladegerät über Nacht anzuschließen, kann in diesem Fall eine Neuanschaffung möglicherweise hinauszögern. Die wöchentliche Samstagstradition, den Wagen mit der Poliermaschine zu säubern, sollte in kleinerem Maße auch die Autobatterie betreffen. Natürlich soll diese nicht vor Reinlichkeit glänzen, aber Anschlüsse, die korrodieren oder verschmutzt sind, gefährden die Funktionalität einer Autobatterie. Die Anschlüsse sollten daher sauber gehalten und regelmäßig mit Polfett eingeschmiert werden. Beschädigte Anschlüsse verhindern das vollständige Aufladen der Batterie oder die richtige Starthilfe für einen liegen gebliebenen Wagen.

    6. Selbst ist der Autofahrer

    Dem Erwerb einer Autobatterie folgt der Einbau. Ob diesen eine Kfz-Werkstatt, man selbst oder ein handwerklich begabter Freund erledigt, muss also rechtzeitig überlegt werden. Für den Fall, dass man es selbst durchführen will, folgen einige Tipps, wie der Einbau gut gelingen kann. Am besten ist es, sich alle notwendigen Werkzeuge wie zum Beispiel Schraubenschlüssel zurechtzulegen. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung ist auch ratsam. Der Motor sollte ausgeschaltet sein und absolut keine elektrischen Geräte an Bord laufen. Dann wird die Motorhaube geöffnet und jede Art von Abdeckung von der Batterie entfernt. Um eine Batterie aus der Halterung zu lösen, wird meistens ein Schraubenschlüssel benötigt. Zuerst wird das Kabel vom Minuspol gelöst – dies ist schwarz eingefärbt –, anschließend das Kabel vom Pluspol. Hierbei sollte der Autofahrer sehr vorsichtig sein. Eine Berührung beider Kabel oder Pole durch den Schraubenschlüssel muss unbedingt verhindert werden. Ein Stromschlag durch so einen Fehler kann gegebenenfalls tödlich enden. Sobald die Batterie von den Kabeln befreit ist, kann sie aus der Halterung genommen werden. Den Einsatz der neuen Batterien folgt den gleichen Schritten, nur eben in umgekehrter Reihenfolge. Das heißt, dass zuerst der Pluspol, dann der Minuspol verbunden werden muss. Nachdem die neue Batterie angebracht ist, sollten beide Pole eingefettet werden. Wie wichtig die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge ist, zeigt sich auch, sobald einem liegen gebliebenen Wagen Starthilfe erteilt werden soll. Es sollten bei zu leistender Starthilfe die Überbrückungskabel verwendet werden, die sich im Lieferumfang des Pkw oder der Autobatterie befinden. Die Überbrückungskabel sind spezielle Kabel, die einer DIN-Norm entsprechen müssen und etwas starrer sind als gewöhnliche Kabel. Die Überbrückungskabel weisen dieselbe Farbgebung auf wie die Pole der Autobatterie. Das bedeutet, dass das Überbrückungskabel, das für den Pluspol verwendet werden soll, rot ist und das für den Minuspol schwarz. Der folgende Ablauf muss bei den Arbeitsschritten unbedingt eingehalten werden:

    • Beide Wagen, die involviert sind, müssen komplett ausgeschaltet sein – inklusive technischer Geräte an Bord. Zwischen beiden Fahrzeugen sollte ein entsprechender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Die Wagen sollen sich nicht berühren.
    • Das rote Überbrückungskabel wird an den Pluspol der entleerten Batterie geklemmt. Anschließend befestigt man das andere Ende des roten Überbrückungskabels am Pluspol der Spenderbatterie.
    • Nun wird das schwarze Überbrückungskabel an den Minuspol der Spenderbatterie angeschlossen. Das andere Ende des schwarzen Überbrückungskabels darf keinesfalls an den Minuspol der leeren Batterie geklemmt werden. Stattdessen wird das Ende an den Motorblock oder an ein unlackiertes Metallteil des Empfängerautos geklemmt. Sonst könnte Funkenbildung eine Explosion durch Knallgas hervorbringen.
    • Zuerst wird das Spenderfahrzeug gestartet, dann das Empfängerauto.
    • Die technischen Geräte des Empfängerautos sollten aufgedreht werden, beispielsweise die Heizung und Gebläse.
    • Nach kurzer Zeit der Aufladung, ein paar Minuten genügen, kann das Spenderauto abgestellt werden.
    • Läuft der Empfängerwagen weiter, können, die Überbrückungskabel in umgekehrter Reihenfolge abgenommen werden. Das heißt, dass das schwarze Kabel zuerst vom Motorblock des Empfängerautos und dann vom Minuspol des Spenderautos gelöst wird. Anschließend wird das rote Überbrückungskabel vom Empfängerauto, dann vom Spenderauto gelöst.
    • Die elektrischen Geräte des Empfängerwagens sollte man nun abstellen und eine etwa dreißigminütige, durchgehende Autofahrt antreten.

    Bei dieser Starthilfe sollte die Polanordnung der Autobatterien bekannt sein. Es gibt fünf verschiedene Polanordnungen, die bei den Batterien auftreten könnten. Bei der Polanordnung 0 liegt der Pluspol vorne rechts und der Minuspol vorne links. Diese Polanordnung ist in Europa die häufigste Polanordnung. Bei Polanordnung 1 sitzt der Pluspol vorne links und der Minuspol vorne rechts. Besitzt der Autofahrer eine Autobatterie mit der Polanordnung 2, so findet sich der Pluspol vorne rechts und der Minuspol hinten links. Falls hinten links der Pluspol und vorne links der Minuspol angebracht sind, dann handelt es sich um die Polanordnung 3. Die letzte Variante der Polanordnung ist Nummer 4. Dabei liegt der Pluspol links vorne und der Minuspol hinten links.

    7. Fazit

    Jeder Autobatterie Test zeigt, dass sich eine konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt. Vor dem Erwerb sollten die Bedienungsanleitungen der Pkw und der Batterien durchgelesen werden. Gute Batterien, die den modernen Ansprüchen eines Pkw genügen, liegen preislich im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich. Sollten Unsicherheiten im Umgang mit der Autobatterie bestehen, ist es ratsam, einen Profi alle Arbeiten an dieser durchführen zu lassen.

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