Schuhcreme Vergleich 2017

Mit unserem Schuhcreme Vergleich durch die nasse Jahreszeit

Inhaltsverzeichnis

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    Der Blick schweift aus dem Fenster. Dunkle Wolken ziehen auf und es sieht stark nach Regen aus. Die neuen Lederschuhe stehen aber schon im Schrank und wollen heute unbedingt getragen werden. Die Gummistiefel sollen es aber heute nicht sein. Ich möchte heute auch optisch punkten. Müssen die Treter noch länger im Schrank verweilen oder kann ich trotz des miesen Wetters meine neuen Schuhe der Welt präsentieren? Mit der richtigen Schuhcreme ist das kein Problem. In unserem Schuhcreme Test werden wir die passende Creme für jeden Schuh finden, damit einem schönen Bummel bei jedem Wetter nichts mehr im Wege steht.

    1. Allgemeines über die Schuhcreme

    Allgemein gesagt ist Schuhcreme ein meist wachshaltiges oder salbenhaltiges Gemisch für die Lederpflege. Sie wird für die Reinigung der Oberfläche und Aufbereitung von Lederschuhen benutzt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Schuhwichse das übliche Pflegemittel für Leder. Dieses etwas unanständig klingende Wort ist der Oberbegriff für wachsartige Putzmittel, welche Oberflächen zum Glänzen bringen. Es wird vermutet, dass der Begriff Wichsen von dem Wort Wachs und dem Vorgang des Einwachsens kommt. Die altertümliche Schuhwichse besteht aus Talg, Harz, Wachs, Öl und Ruß. Sie sorgt für wasserdichtes und glänzendes Leder. Laut Wikipedia wurde im Jahre 1901 vom Chemiker Philipp Adam Schneider die erste industriell herstellbare Schuhcreme der Welt erfunden. Diese enthält im Gegensatz zur Schuhwichse Paraffine, Hartwachse und Terpentin. Umgangssprachlich wird die Schuhcreme auch heute noch Schuhwichse genannt, obwohl sich die Inhaltsstoffe mittlerweile unterscheiden. Die Wirkung ist jedoch dieselbe.

    2. Die Qual der Wahl – Welche Schuhcremes gibt es?

    Steht man vor dem Regal im Supermarkt mit den verschiedenen Verpackungen, stellt sich schnell die Frage: Gibt es da Unterschiede? Warum gibt es Cremes in Dosen und in Tuben? Ist das einfach nur eine andere Verpackung? Wir nehmen das ganze einmal in unserem Schuhcreme Test unter die Lupe. Grob gesagt gibt es zwei verschiedene Arten von Schuhcremes. Die Hartwachscreme und die Emulsionscreme.

    2.1 Hartwachscreme

    Die Konsistenz der Hartwachscreme ist viel härter als die der Emulsionscreme. Aufgrund der Beschaffenheit wird die Hartwachscreme in runden Blechdosen verkauft. Die Creme zieht nicht in das Leder ein sondern sitzt nur darauf auf und sorgt damit für einen schönen Glanz des Schuhs. Der weitaus wichtigere Effekt ist die Imprägnierung. Sie schützt den Schuh vor Wind und Wetter und wappnet den Träger für das nächste Tiefdruckgebiet.

    2.2 Emulsionscreme

    Emulsion! Nie gehört? Wir erklären es! Bei einer Emulsion spricht man von einem Gemisch zweier normalerweise nicht mischbaren Flüssigkeiten. Gutes Beispiel aus dem Alltag wäre die Mayonnaise. Dort werden bei der Herstellung Öl und Zitronensaft mit einer Zugabe von Eigelb zu einer Flüssigkeit zusammengemixt. Emulsionscremes können teils flüssiger Natur sein. Daher werden diese in Tuben verkauft. Bei den Emulsionen wird noch weiter differenziert. Es gibt Wasseremulsionscreme und Mischemulsionscreme. Bei der ersten Emulsion wird als Lösungsmittel Wasser genommen und beim letzteren eine Kombination aus Wasser und organischen Lösungsmitteln. Aufgrund des Wassergehaltes kann Emulsionscreme nicht in Blechdosen verkauft werden, da diese sonst mit der Zeit rosten würden. Beim Auftragen zieht die Emulsionscreme in das Leder ein und sorgt für eine Farbauffrischung und eine Pflege des Leders. Welche der beiden Cremes sollte ich also nehmen? Die Antwort: Beide! Wie unser Schuhcreme Vergleich zeigt, sorgt die Emulsionscreme nur für eine schöne Farbauffrischung des Leders. Wer aber seinen Schuh, gerade bei fiesem Schmuddelwetter, schützen möchte, greift zur Hartwachscreme für die Impregnierung.

    2.3 Zusatzstoffe

    Häufig heben viele Hersteller Zusatzstoffe in ihren Produkten auf der Verpackung hervor. Diese Zusatzstoffe führen jedoch nicht zu einer höheren Putzleistung der Creme. Der Bienenwachs in vielen Hartwachscremes sorgt lediglich für einen angenehmeren Geruch und für eine höhere Elastizität der Wachsschicht. Sie sind als i-Tüpfelchen der Creme recht nützlich, aber nicht lebensnotwendig. Bei Emulsionscremes werden oft zusätzliche Konservierungsmittel hervorgehoben. Diese dienen aber lediglich dazu, dass die Creme nicht schimmelt. Wie auch in unserem Schuhcreme Vergleich zu sehen ist: Wichtig für die Reinigung sind nicht die Zusatzstoffe, sondern die Hauptbestandteile.

    2.4 Verschiedene Farben

    Schuhcreme gibt es in verschiedenen Farben. Sie muss an die eigene Schuhfarbe angepasst werden, da die Schuhe sonst Tupfer bekommen könnten. Es möchten schließlich die wenigsten Leute wie ein Leopard durch die Stadt laufen. Die klassischen Farben, die es im Handel zu erwerben gibt, sind Schwarz und Braun. Desweiteren gibt es noch eine farblose Schuhcreme für andersfarbige Lederschuhe. Die farblose Variante kann grundsätzlich auch für schwarze oder braune Schuhe verwendet werden – allerdings fällt dann der färbende Effekt für die Schuhe weg. Die farblose Variante bietet grundsätzlich keinen Färbeeffekt.

    3. Die richtige Anwendung

    Bevor die Schuhcreme aufgetragen wird, müssen die Schuhe gereinigt werden. Sind diese durch einen vorherigen Spaziergang durch den Wald matschig und dreckig, bringt auch die beste Schuhcreme nichts. Ansonsten wird der Schmutz durch die Creme tief in das Leder eingerieben und man hat den Salat. Da hilft dann auch unser Schuhcreme Vergleichssieger nicht mehr weiter. Zunächst sollte mit einer Bürste und etwas Wasser der Schmutz heruntergebürstet werden. Wichtig ist, dass der Schuh vollständig getrocknet sein muss, bevor der Griff zur Schuhcreme erfolgt. Schuhe putzen ist eine dreckige Angelegenheit. Wer nicht gerade eine Terrasse oder Balkon sein Eigen nennen kann, ist zum Putzen in der Wohnung verdonnert. Da hilft es die “Putzstelle” mit alten Zeitungen oder Plastiktüten auszulegen. Das erspart den Dreck in der Wohnung. Alternativ lassen sich die Schuhe auch in der Badewanne putzen. Da kann der Dreck direkt weggewaschen werden. Nun ist der spannende Moment gekommen: Die Dose oder die Tube wird geöffnet. Sofort steigt einem der typische Geruch in die Nase. Schuld sind die in der Schuhcreme enthaltenen Lösungsmittel. Also: Nicht zu tief einatmen! Nun beginnen wir mit dem Auftragen. Viele fragen sich, welches Werkzeug dazu am Besten ist: Der Lappen oder die Bürste. Für den Otto Normalschuhträger reicht ein Lappen. Für schwer erreichbare Stellen, wo der Lappen nicht mehr gut hinkommt, sind die kleinen Borsten der Bürste vorteilhaft. Es wird ein wenig Schuhcreme aus dem Behälter entnommen und sanft in den Schuh einmassiert. Die Lösungsmittel in der Schuhcreme sorgen für eine zusätzliche Beseitigung des vorhandenen Restschmutzes. Nach dem Verdunsten der Lösungsmittel ziehen die Öle und Fette in das Leder ein und sorgen für ein frisches Aussehen. Bei einer Anwendung mit Hartwachscreme verbleiben noch die stumpf aussehenden Wachse an der Oberfläche. Der letzte Schritt der Pflege ist die Politur der Schuhe. Dazu eignet sich am Besten die Schuhputzbürste. Durch die Reibung der Bürste, und der somit entstehenden Hitze, schmelzen die Wachse auf der Oberfläche des Schuhs und bilden eine glatte und geschlossene Oberfläche. Fällt nun Licht auf den Schuh, reflektiert dieses an der Wachsfläche und die Schuhe hinterlassen einen glänzenden Eindruck – im wahrsten Sinne des Wortes. Die dünne Schicht sorgt außerdem für eine gute Impregnierung.

    4. Fazit

    Wie unser Schuhcreme Test zeigt, gibt es bei der Wahl der richtigen Creme einiges zu beachten. Wer auf eine umfassende Pflege seiner Schuhe nicht verzichten möchte, sollte zu beiden Varianten greifen. Erst dann ist eine gute Impregnierung gegeben und die Schuhe sind auch optisch für den nächsten Spaziergang bei jedem Wetter geeignet. Auch unser Schuhcreme Vergleichssieger bietet diesen Komfort. Die alleinige Benutzung von Emulsionscreme führt jedoch nicht zu einer Impregnierung der Schuhe. Nun heißt es: Schuhe aus dem Schrank geholt, Schuhcreme auftragen und raus an die frische Luft. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Schuhcreme.

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