Rizinusöl Vergleich 2017

Das Wundermittel vom Wunderbaum – der Rizinusöl-Test

Inhaltsverzeichnis

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    Rizinusöl – wer  dieses Wort hört, denkt häufig an ein altbackenes Naturprodukt, das nur ältere Menschen zum Abführen nutzen. Es wird allerdings aus den Namen des sogenannten Wunderbaums gewonnen und macht dessen Namen alle Ehre. Das Naturprodukt lässt sich vielfältig einsetzen – innerlich und äußerlich. Kein Wunder, dass es eine wahre Renaissance erlebt. Wofür ein Rizinusöl Vergleichssieger gut sein kann, verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber.

    1. Was kann Rizinusöl alles?

    Im Rizinusöl Test zeigt sich die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Im privaten Bereich wird Rizinusöl hauptsächlich zur kosmetischen Pflege verwendet. Speziell für Haare hat sich das natürliche Öl als wahres Elixier erwiesen. Das Haupthaar zeigt sich nach einer Öl-Behandlung deutlich geschmeidiger und seidig glänzend. Wird Rizinusöl regelmäßig angewendet, kann es die Haarwurzeln stärken und dadurch Haarausfall vorbeugen sowie das Wachstum der Haare fördern. Der Rizinusöl Test ergab zudem, dass etliche Anwender durch regelmäßige Haarkuren mit Rizinusöl bestätigen: Augenbrauen wie auch Wimpern wachsen kräftiger.

    Tipp: Für eine Haarkur mit Rizinusöl wird das Öl sanft in die Kopfhaare einmassiert und für dreißig Minuten dort belassen. Anschließend mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen. Das Öl kann aber auch der Haut wertvolle Dienste erweisen. Wird Rizinusöl aufgetragen, dringt es relativ schnell in die Haut ein und steigert die Produktion von Collagen. Das Ergebnis: Fältchen werden weniger Die Produkte im Rizinusöln Test können aber noch mehr: Die hochwertigen Inhaltsstoffe des Öls helfen auch bei Narben, Warzen und Altersflecken oder bei Insektenstichen. Auch, wer unter Akne leidet, sollte Rizinusöl eine Chance geben

    Ein weiterer Anwendungsbereich: Hornhaut. Pures Rizinusöl kann bei hartnäckiger Hornhaut an den Füßen helfen, da es die Hornhautschicht aufweicht. Das Öl wird auf die jeweiligen Bereiche direkt aufgetragen und kann über Nacht einziehen. Mittels umwickelter Mullbinde und fixierender Socke kann nichts verrutschen. Die Hornhaut kann danach mit einem Bimsstein wesentlich leichter entfernt werden. Es ist also ein guter Hornhautentferner. Selbst bei Schmerzen, die durch Arthritis ausgelöst werden, kann Rizinusöl helfen. Dafür werden drei Esslöffel Rizinusöl kurz erwärmt, zum Beispiel in einer Kasserole oder kleinen Pfanne. Danach das erwärmte Öl mit einem Tuch auf die schmerzenden Bereiche des Körpers massierend auftragen. Die Körperstellen durch ein trockenes Tuch abdecken und eine Wärmflasche oder ein Heizkissen auflegen. Die Wärmepackung für mindestens dreißig Minuten, aber maximal sechzig Minuten einwirken lassen. Sind die Körperbereiche allerdings akut entzündet, darf diese Behandlung nicht erfolgen. Aber nicht nur äußerlich angewendet kann das Öl helfen. Es hat nämlich auch eine abführende Wirkung. Allerdings sollten sie auch den Rizinusöl Vergleichssieger nicht unbedingt pur zu sich nehmen. Denn das Öl kann zwar viel, aber es schmeckt schlecht. Wer also von der abführenden Wirkung profitieren möchte, sollte lieber zu Rizinusöl-Kapseln greifen Rizinusöl.

    Übrigens: Das Öl findet sich auch oft in der Industrie wieder – speziell in der Textilindustrie. In Russland findet das Öl außerdem bei extrem kalten Temperaturen seinen Einsatz als Gefrierschutz- und Schmiermittel. Des Weiteren wird Rizinusöl als Kosmetika-Zusatz oder Lebensmittelzusatz genutzt. Weitere Verwendung findet das Öl in der Produktion von Fasern, Farben, Lacken und Gummi sowie bei Lederveredelungen.

    2. Nebenwirkungen

    So vielfältig Rizinusöl auch ist und so positiv es wirken kann: Eine Anwendung kann auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Innerlich angewendet gehören Magenverstimmungen zu den möglichen Nebenwirkungen. Auch kann das Öl in einzelnen Fällen Hautreizungen hervorrufen. Auch wer unter einem Reizdarm oder Magengeschwüren leidet, sollte auf die Anwendung besser verzichten. Das gleiche gilt im Falle einer Schwangerschaft. Nicht umsonst ist das Öl Teil des sogenannten Wehencocktails. Es kann Wehen auslösen. Das ist schon lange bekannt. Wie das Öl aber genau wirkt, haben Forscher erst vor  wenigen Jahren herausgefunden.

    3. Wundermittel vom Wunderbaum

    Die Bezeichnung Rizinusöl (englisch: castor oil) geht auf die Rizinuspflanze, dem sogenannten Wunderbaum (Ricinus communis), zurück. Das lateinische Wort “Ricinus” bedeutet übrigens “Zecke”. Seinem lateinischen Namen wird der Wunderbaum insofern gerecht, als dass seine Samen Zecken sehr ähnlich sehen. Die Samen beinhalten übrigens den Wirkstoff Rizin, der hochgiftig ist. Nehmen Erwachsene etwa zwanzig Rizinussamen ein, ist dies tödlich. Bei der Pressung der Samen verbleibt allerdings das Rizin in den Pressrückständen, sodass das Öl ungiftig ist. Rizinusöl blickt übrigens auf eine lange Geschichte zurück. Die Verwendung der Ölpflanze wird bereits im “Papyrus Ebers”, der ältesten medizinischen Niederschrift, erwähnt. Die Samen wurden zudem als Grabbeigabe der alten Ägypter gefunden. Da Rizinusöl brennbar ist, fand es zu damaliger Zeit auch als Lampenöl Verwendung. Die europäische Antike belegt ebenfalls den Einsatz des medizinischen Öls. Der bedeutende Pharmakologe Dioskorides nutzte das Öl bereits zur Körperpflege sowie als Abführmittel. Im 13. Jahrhundert kultivierte der geistliche Albertus Magnus Rizinusbäume. Danach geriet die Rizinuspflanze jedoch in Vergessenheit. Der Wunderbaum tauchte erst wieder in Europa durch westindische Importe zum Ausklang des 18. Jahrhunderts auf und nahm an Bedeutung zu.

    4. Rizinusöl – kalt und heiß gepresst

    Um Rizinusöl zu gewinnen, müssen die Samen ausgepresst werden. Die ungefähr ein bis zwei Zentimeter großen Samen werden geschält, damit das Öl eine höhere Qualität aufweist. Anschließend erfolgt eine Kaltpressung, bei hohem Druck und geringer Temperatur. Das so gewonnene pure Rizinusöl bildet die Grundlage für kosmetische Produkte. Es gibt aber auch noch die Heißpressung. Dann werden die Samen der Rizinuspflanze vor dem Pressvorgang geröstet. Das Öl zeigt danach eine leicht gelbliche Farbnuance und dickflüssige Konsistenz, härtet jedoch nicht aus. Nach Abschluss der Produktion kann das Öl ungefähr sechs bis zu acht Monate aufbewahrt werden, sollte dabei allerdings in lichtundurchlässigen Behältnissen gelagert werden, um die Inhaltsstoffe zu schützen. Besonders UV-Strahlen können die wertvollen Inhaltsstoffe leicht zerstören. Ideal ist deshalb zur Aufbewahrung eine braune Apothekerflasche.

    5. Fazit

    Rizinusöl hat vielleicht ein angestaubtes Image, aber das hat es völlig zu unrecht. Es kann viel mehr, als nur bei Verstopfungen helfen. Gerade äußerlich angewendet, kann es viel bewirken. Es entfernt Falten ebenso wie Hornhaut, pflegt Haare und hilft bei Akne. Natürlich kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, selbst mit dem Rizinusöl Vergleichssieger. Deswegen empfiehlt sich ein Rizinusöl Vergleich. Allerdings treten Nebenwirkungen selten auf – vor allem, wenn man zu einem Bio-Produkt greift. Wer das Wundermittel vom Wunderbaum bislang kaum beachtet hat, sollte es vielleicht mal ausprobieren.

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