Dirndl Vergleich 2017

Mit dem Dirndl modisch angezogen - der Dirndl Test

Inhaltsverzeichnis

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    Nicht erst mit dem Oktoberfest sind Dirndl in der Mode angekommen. Waren die Dirndl noch vor einiger Zeit vorrangig als regionale Volkstrachten bekannt, findet man sie heute auch in anderen Regionen Deutschlands und in vielen verschiedenen Varianten. Die Kleider im Trachtenlook gehören heute eigentlich in jeden Kleiderschrank und lassen sich zu vielen Gelegenheiten tragen. Dirndl ist nicht gleich Dirndl und so sollen die wichtigsten Merkmale und Unterschiede einmal in diesem Dirndl Test verglichen werden.

    1. Geschichte

    Ihren Ursprung haben die Dirndl in der Tracht der Dienstboten aus dem 18. Jahrhundert. Erst später setzte sich das Dirndl auch in der Oberschicht als ländliches Kleid durch. In den Zeiten wirtschaftlicher Not nach dem dem 1. Weltkrieg waren die schlichten Dirndl eine preiswerte Alternative zu den aufwendig gearbeiteten historischen Frauentrachten. Heute wird das Dirndl vor allem im süddeutschen Raum auch als Alltagskleid getragen und gehört zudem bei festlichen Veranstaltungen zum guten Ton. Da man mit einem Dirndl auch so einiges falsch machen kann, soll dieser Dirndl Vergleich bei den wichtigen Dingen weiterhelfen.

    2. Bestandteile

    Zum Dirndl gehören neben dem eigentlichen Rock mit Oberteil auch noch eine weiße Bluse, die Schürze und die richtigen Schuhe. Accessoires im Trachtenlook vervollständigen den Look und machen ihn mit kleiner Tasche, Trachtenhut und passendem Schmuck komplett und werden im Dirndl Test auch beschrieben.

    2.1 Dirndl

    Das eigentliche Dirndl ist ein schwingender Rock mit einem ärmellosen Oberteile. Material, Länge und Muster geben dem Dirndl sein Aussehen und werden mit Bluse und Schürze vervollständigt. Je nach Anlass kann das Dirndl aus Baumwolle, Leinen oder Seide gefertigt sein und auch Mischgewebe sind durchaus möglich und im Alltag auch praktisch. Die ideale Länge sind Midi- oder Maxi-Dirndl, die bis über das Knie oder bis zum Knöchel reichen. Mit einem Mini-Dirndl kann man sicher einmal zum Oktoberfest gehen, bei seriösen Anlässen sind diese jedoch tabu.

    2.2 Schürze

    Kein Dirndl ohne Schürze, denn sie ist das i-Tüpfelchen der Tracht. Sie sollte farblich zum Dirndl passen, muss aber schon lange nicht mehr einfarbig sein. Die Möglichkeiten für die Schürzen sind vielfältig und so kann eine neue Schürze auch ein altes Dirndl aufwerten.

    2.3 Bluse

    Die Bluse ist das A und O beim Dirndl, denn auch das Dekolleté soll ja richtig zur Geltung kommen. Rüschen und Verzierungen rücken alles ins rechte Licht und bilden mit dem Dirndl eine Einheit. Die weißen Blusen bestehen aus Batist oder feiner Baumwolle und reichen bis unter die Brust. Die Ärmel sind entweder kurze Puffärmel oder reichen bis zum Ellenbogen. Aufgewertet werden die Blusen durch Raffungen, Rüschen, Spitze oder Posamentenbändchen und Stickereien am Ausschnitt.

    2.4. Dirndl-BH

    Der richtige BH kann auch aus wenig Oberweite ein atemberaubendes Dekolleté zaubern. Ideal ist ein Balconnet-BH mit verkürztem Mittelsteg und verkürzten Cups. Die nach außen versetzten Träger sind praktisch unter der Bluse nicht zu sehen. Durch die besonders feste und ausgeprägte Polsterung wird die Brust angehoben und etwas zusammengedrückt.

    2.5 Schuhe

    Die idealen Schuhe zum Dirndl sind Trachtenschuhe oder -stiefel. Auch Pumps und Ballerinas können dazu getragen werden. Völlig unpassend dagegen sind Laufschuhe und auch High Heels. Beim Dirndl Vergleich dürfen jedoch auch die typischen Haferlschuhe nicht fehlen.

    2.6 Accessoires

    Wie jedes Outfit wird auch das Dirndl erst mit den passenden Accessoires komplett. Dazu gehören kleine Umhängetaschen und natürlich Schmuck im Alpendesign. Auch das Charivari, eine Trachtenkette, die am Dirndl befestigt wird, gehört dabei genauso dazu wie ein Kropfband oder ein Collier. Edelweiß, Herzen und Geweihe sind typische Schmuckelemente und finden sich auf Taschen und Schmuck wieder. Mit Trachtenjanker und fransenbesetzter Rosenmusterstola ist man dann für kühlere Temperaturen gewappnet.

    3. Das Dirndl in der Mode

    Video eines Dirndl Test

    Alle Modelle in unserem Dirndl Test können Sie täglich tragen. Die Dirndl für den Alltag sind meist aus praktischen einfarbigem oder bedrucktem Baumwollstoff, der relativ pflegeleicht ist. Leinen und Seide dagegen sind Materialien, die mehr Aufwand bei der Pflege benötigen und für besondere Anlässe vorgesehen sind. Die klassischen Trachtendirndl sind farblich sehr natürlich gehalten und mit traditionellen Mustern wie Karos oder Blumen versehen. Heute entwerfen aber auch schon viele Modedesigner Dirndl und machen bei den verwendeten Materialien auch vor Leder nicht Halt. Schon lange jedoch ist auch die Landhausmode modischer Diktatur unterworfen und wechselt klassische Farben wie rot, grün und blau gegen Pastellfarben oder eben auch Baumwolle gegen Spitze und Lack.

    4. Alternativen

    Auch Frauen müssen nicht unbedingt Dirndl als klassische Tracht tragen. Mit Lederhosen und karierter Bluse sehen sie genauso stylish aus. Wer auch sonst ungern Kleider trägt, kann aber auch Trachtenbluse und Janker zur Jeans kombinieren.

    Tipps und Tricks rund um das Dirndl: Mit der gebundenen Schleife der Schürze wird der Status der Trägerin ausgedrückt. Ist die Schleife auf der rechten Seite gebunden, ist die Trägerin bereits in festen Händen. Die Schleife auf der linken Seite bedeutet, die Trägerin ist noch zu haben. Die Schleife vorn bedeutet Jungfrau und die Schleife hinten gebunden heißt, dass die Frau eine Witwe ist.

    5. Fazit

    Mit einem Dirndl ist „Frau“ jederzeit gut angezogen und dazu muss auch niemand eine Figur wie ein Model haben. Von der richtigen Länge bis zu Farbe, Material und Muster ist niemand einer speziellen Mode unterworfen und kann das Dirndl perfekt auf Lieblingsfarben und ideale Länge abstimmen.

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