Champagner Vergleich 2017

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1
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Moët Hennessy Ice Impérial
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Moët Hennessy Ice Impérial
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Inhalt0,75 l
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir
Temperatur
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8°C
PREISTIPP
2
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Heidsieck & Co. Blue Top Brut
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Heidsieck & Co. Blue Top Brut
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
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8°C
3
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Louis Roederer Brut Premier
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Louis Roederer Brut Premier
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
Rebsortekeine Angabe
Temperatur
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9°C
4
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Bouvet Ladubay Brut Rose Excellence
Bouvet_Ladubay_Brut_Rose_Excellence
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Bouvet Ladubay Brut Rose Excellence
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12,5 % Vol
RebsorteCabernet Franc
Temperatur
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5-7°C
5
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Billecart-Salmon Brut Réserve
Billecart-Salmon_Brut_Réserve
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Billecart-Salmon Brut Réserve
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
Trinktemperatur
8°C
6
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Veuve Clicquot Brut Yellow
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Veuve Clicquot Brut Yellow
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Inhalt0,75 l
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
Trinktemperatur
6-8°C
7
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Taittinger Brut Reserve
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Taittinger Brut Reserve
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Inhalt0,75 l
Geschmacktrocken
HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
Trinktemperatur
8°C
8
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Comte d' Aulone Champagne Brut
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Comte d' Aulone Champagne Brut
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HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
Rebsortekeine Angabe
Temperatur
Trinktemperatur
6-8°C
9
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Pommery Brut Royal Magnum
Pommery_Brut_Royal_Magnum
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Pommery Brut Royal Magnum
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Produktspezifikation
Merkmale:
Inhalt1,5 l
Geschmacktrocken
HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
Trinktemperatur
8°C
10
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Ruinart R de Ruinart
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Ruinart R de Ruinart
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Inhalt0,75 l
Geschmacktrocken
HerkunftslandFrankreich
Alkoholgehalt12,5 % Vol
RebsortePinot Noir, Meunier
Temperatur
Trinktemperatur
8°C

Der Champagner – ein Statussymbol der Neuzeit

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Egal, ob man zu Zweit vorm Kamin oder im Kreis seiner Lieben feiert, zu Feierlichkeiten gehören sie einfach dazu – die Schaumweine. Als absolutes Highlight der heutigen Zeit ist dabei der Champagner zu betrachten. Zu jedem Anlass handelt es sich hierbei um ein Symbol für das Hochwertige, Leben und Lifestyle. Kurzum: Will man keine Kosten scheuen, um den Anlass gebührend zu feiern, darf der Champagner nicht fehlen.

    1. Sekt, Champagner oder doch Prosecco?

    Die Auswahl der alkoholischen Getränke ist generell äußerst groß. Neben den Klassikern wie Bier, Spirituosen und Wein sowie diversen Mischgetränken gibt es viele alkoholische Getränke, die als hochwertig gelten und eine Feier besonders aufwerten können. So kann man direkt am Anfang der Feier, wenn die Gäste eintreffen, einen klassischen Empfang einrichten. Doch bereits hier stellt sich die Frage: Sekt, Champagner oder Prosecco? Abgesehen vom Preis und dem Geschmack ist vielen Menschen nicht bewusst, inwiefern sich diese drei Arten von Alkohol eigentlich voneinander unterscheiden. In der Folge ist es natürlich auch nicht ganz klar, worauf man zum Beispiel bei einem Champagner Test achten muss. Die folgenden Informationen sollen hierbei etwas Licht ins Dunkel bringen.

    1.1 Prosecco

    Video eines Champagner Test

    Bei allen Unterscheidungen, die es zwischen den drei Weinsorten gibt, haben doch alle eins gemeinsam: Alle sind Schaumweine. Der Prosecco ist ein Weinerzeugnis aus einer bestimmten Region, in diesem Fall aus den Anbaugebieten nördlich von Venedig. Prosecco gibt es als Perl-, Still- und auch als Schaumwein. In früheren Zeiten beschrieb der Prosecco eine bestimmte Rebart, die Prosecco hieß und auch heute immer noch so heißt.

    1.2 Sekt

    Der allgemein bekannte Sekt ist auch ein Schaumwein, der durch kein einheitlich geregeltes Herstellungsverfahren gewonnen wird. Man kann sagen, dass prinzipiell jeder Schaumwein, der kein Champagner ist, Sekt genannt werden kann.

    1.3 Champagner

    Der Name Champagner ist rechtlich geschützt und darf nicht für jedes Erzeugnis verwendet werden. Er ist ein Schaumwein von höchster Qualität. Dieser wird nach der „Méthode champenoise“ hergestellt und unterliegt den strengst möglichen Qualitätskontrollen im Herstellungsprozess. Die Herstellung wird daher regelmäßig auch von unabhängigen Stellen geprüft. Die Grundlese für den Champagner darf tatsächlich auch nur in der französischen Champagne erfolgen. Dieses Gebiet wurde bereits 1927 bestimmt und umfasst derzeit circa 33 Hektar Anbaufläche, welche auch komplett bewirtschaftet wird. Doch durch die gestiegene Nachfrage wurde unlängst eine Ausweitung des Anbaugebietes um circa 150 Hektar genehmigt. Dadurch, dass die Anbaugebiete zwar in der gleichen Region liegen, der Boden aber nicht homogen ist, entstehen auch verschiedene Sorten von Champagner. Die Herstellung selbst ist allerdings immer gleich gestaltet.

    2. Was einen guten Champagner ausmacht

    DieRebsortekann einiges über den Champagner aussagen. Zudem kommen noch die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die Auflistung zeigt, welche Geschmacksrichtung wie benannt wird. Natürlich spielt auch der Anbau, die Lese und Herstellung mit in den Champagner ein.

    2.1 Die Rebsorten des Champagner

    Man kann festhalten, dass es eigentlich nur drei Rebsorten gibt, aus denen Champagner hergestellt wird. Dabei handelt es sich um zwei rote Rebsorten sowie eine weiße Rebsorte. Die beiden roten Sorten heißen Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Müllerrebe oder Schwarzriesling). Die weiße Rebsorte ist die wohl Bekannteste, der Chardonnay. Die Mischung der einzelnen Rebsorten macht den Geschmack des Champagners aus. Dieser kann trotz des einheitlichen Herstellungsprozesses stark variieren.Grundsätzlich beeinflusst dabei jede Rebsorte den Champagner auf ihre Art. Die Fruchtigkeit des Champagner wird durch die Rebsorte Pinot Meunier beeinflusst. Die besondere Fülle hingegen, die der Champagner entwickelt, stammt von der Rebsorte Pinot Noir. Die weiße Rebsorte, der Chardonnay, hingegen bringt das für den Champagner typische Aroma in die Mischung. Je nach Zusammenstellung der Anteile aus den verschiedenen Rebsorten kommen so die unterschiedlichsten Gaumenerlebnisse zustande. Entsprechend fördert auch ein Champagner Test die unterschiedlichsten Ergebnisse zutage.

    2.2 Die verschiedenen Geschmacksrichtungen im Champagner Vergleich

    Welche Geschmacksrichtung ein Sekt hat, lässt sich anhand der Bezeichnung auf dem Etikett erkennen. Es hat sich auch hier – ähnlich wie bei Wein und Sekt – von lieblich bis trocken verschiedene Abstufungen etabliert. Möchte man hier grob die Grenzen ziehen, gibt es drei trockene, drei halbtrockene und die süße Klassifizierung. Der Unterschied liegt dabei nicht nur im Geschmack selbst, sondern vor allem auch im Zuckeranteil, den der Champagner beinhaltet. Die folgende Übersicht soll aufzeigen, welche Geschmacksrichtungen es gibt, welchen Geschmack diese versprechen und wie viel Zucker bei welcher Bezeichnung enthalten ist.

    BEZEICHNUNG GESCHMACK ZUCKERGEHALT
    Extrem trocken
    (Ultra Brut)
    • extrem trocken
    • keine ausgeprägte Reifung möglich
    • weniger als drei Gramm auf einen Liter
    Extra trocken
    (Extra Brut)
    • ebenfalls sehr trocken
    • zwischen null und sechs Gramm pro Liter
    Trocken
    (Brut)
    • normaler trockener Geschmack, der sich großer Beliebtheit erfreut
    • zwischen null und 15 Gramm pro Liter
    Halbtrocken
    (Extra Sec)
    • vor allem bei hohem Säuregehalt noch recht trocken
    • zwischen 17 und 35 Gramm pro Liter
    Halbtrocken
    (Sec)
    • wird tendenziell eher als süß wahrgenommen
    • zwischen 17 und 35 Gramm pro Liter
    Halbtrocken/süß
    (Demi Sec)
    • halbtrockener Champagner, der gut zum Dessert geeignet ist
    • zwischen 35 und 50 Gramm pro Liter
    Süß
    (Doux)
    • die süßeste, aber nicht sehr häufig vertretene Kategorie
    • über 50 Gramm pro Liter

    2.3 Der Anbau und die Lese

    Beim Anbau der oben genannten Rebsorten für Champagner werden wie erwähnt höchste Qualitätsmaßstäbe angesetzt. Überprüft wird die Einhaltung der Bestimmungen durch Stichproben und Testungen. Schon der Anbau der Reben ist anders als bei anderen Weinen sehr dicht angesetzt. Grob lässt sich sagen, dass die Dichte der Rebstöcke auf sieben- bis achttausend Stöcke pro Hektar bezieht. Zu den Qualitätsbestimmungen zählt allerdings auch die Vorgabe, dass man pro Hektar höchstens 15.500 Kilogramm Trauben ernten darf. Diese Maßnahme ist deswegen so wichtig, da so nur die besten Trauben für die Herstellung genutzt werden.. Die Ernte der Trauben ist nach wie vor Handarbeit. Diese Vorgehensweise hat bereits eine sehr lange Tradition.

    2.4 Die Herstellung

    Nach der Lese wird der Most hergestellt, so wird der gewonnene Fruchtsaft bezeichnet. Auch hier gibt es strenge Vorschriften. Bis 1983 durften aus 150 Kilogramm Trauben circa 102 Liter Most produziert werden. Seit 1983 sind die Regeln noch einmal verschärft worden. Anstelle von 150 Kilogramm Trauben müssen nun 160 Kilogramm zugrunde gelegt werden. Dies hat vor allem etwas damit zu tun, dass eigentlich nur die ersten 82 Liter des Mosts als wirklich qualitativ hochwertig bezeichnet werden können. Diese ersten 82 Liter werden in der Fachsprache Cuvée genannt. In einem Champagner Test wird entsprechend auch nahezu immer nur ein Champagner aus diesen ersten 82 Litern Champagner Vergleichssieger. Das liegt daran, dass der Cuvée als der reinste Champagner gilt, den es gibt.Die übrigen 20 Liter werden durch ihre weitere Pressung qualitativ nicht mehr so hochwertig wie die ersten 82 Liter. Dabei werden nämlich Bitterstoffe freigesetzt, die dann in den Most gelangen. Entsprechend ist die Qualität dieses Mosts im Champagner Test als deutlich geringer einzustufen. Dieser zweite Teil wird entweder als Première oder als Deuxième Taille bezeichnet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der wirklich edle und hochwertige Champagner zu einhundert Prozent aus Cuvée hergestellt wird. Das sollte auch immer bei einem Champagner Test berücksichtigt werden

    3. Qualitätskriterien

    Um sich unter der Herstellung etwas genaueres vorstellen zu können, zeigen wir nun, die wichtigsten Qualitätskriterien im Bereich der Herstellung auf.

    3.1 Die Zusammenstellung

    Als wichtigstes Prinzip nach der Lese ist die Gärung des Mosts zu sehen. Bei der Gärung wandeln sich bestimmte Enzyme in einem chemischen Prozess um. Durch diese Verfahren wird der sogenannte Grundwein für den Champagner hergestellt. Der Grundwein stellt, wie der Name schon verrät, die Grundlage des Champagners dar. Manche Hersteller setzen nach der alkoholischen Gärung noch eine malolaktische Gärung ein. Diese weitere Gärung ist biologischer Natur und baut Säuren im Grundwein ab. Dieses Verfahren wird nur eingesetzt, um den Champagner lieblicher zu machen.Der Grundwein bietet jetzt die Grundlage, um den Champagner zu erzeugen. Man kann sagen, dass circa 80 Prozent aller Champagner aus den verschiedenen Grundweinen unterschiedlicher Jahrgänge zu einer sogenannten Assemblage verschnitten werden. In etwa siebzig Prozent des Champagners bestehen dabei aus der Pressung des aktuellen Jahres. Komplettiert wird der Champagner schließlich mit vorherigen Jahrgängen oder sogenannten Reserveweinen. Diese Champagner kommen dann ohne Jahresangabe auf den Markt. Durch diese Methode ist es den Herstellern möglich, jedes Jahr fast gleich schmeckende Champagnermarken auf den Markt zu bringen. Es ist also tendenziell etwas schwieriger, in einem Champagner Test einen Champagner Vergleichssieger des Jahres zu küren. Schließlich ist es durch die Verfahrensweise nicht üblich, dass sich die Champagner eines Jahrgangs besonders hervortun.

    3.2 Flaschengärung

    Den nächsten Produktionsschritt des Champagners stellt die sogenannte Flaschengärung dar. Bei allen Schaumweinen handelt es sich um zweimal vergorene Weine. Nachdem die erste Gärung und das Mischen erfolgt sind, kommt es zur zweiten Gärung. Bei diesem Verfahren wird dem Wein nun Rohr- oder Rübenzucker und etwas Hefe beigemischt. Durch die Zugabe dieser Komponenten entsteht eine weitere Reaktion – und aus dem Grundwein entsteht der Champagner. Auch für die Zweitgärung gibt es feste Vorschriften. So findet diese üblicherweise im darauffolgenden Jahr zwischen März und Mai statt. Diese zweite Gärung dauert circa drei Wochen. Nach ihrem Abschluss ist der Alkoholgehalt im Champagner um 1,2 Prozent gestiegen.Durch die Hefe kann der Champagner nun für viele Jahre gelagert werden. Außerdem bekommt er sein besonderes Aroma. Vorgeschrieben ist eine Lagerung von mindestens fünfzehn Monaten. Um aber mit höherer Qualität in einem Champagner Vergleich überzeugen zu können, lagern die Hersteller den Champagner meist über drei Jahre. Erst dann bringen sie diesen auf den Markt.

    3.3 Rütteln der Champagnerflaschen

    Der vorletzte Schritt in der Champagnerherstellung baut auf dem Vorherigen auf. Durch das Zugeben der Hefe bei der Flaschengärung stellt sich die Frage, wie die Hefe nun wieder aus dem Champagner gelöst werden kann. Niemand möchte schließlich Champagner mit Hefegeschmack trinken. Das Rütteln der Champagnerflasche stellt im Vergleich zu den anderen Produktionsschritten einen kleinen Bruch mit der Tradition dar. Im Gegensatz zu den meisten anderen Schritten wird dieser nämlich generell maschinell erledigt.Um diesen Produktionsschritt durchführen zu können, werden die Champagnerflaschen zunächst in ein sogenanntes Rüttelpult gestellt. Die Flaschen liegen dann die nächsten 14 Tage fast waagerecht und werden täglich um ein Zehntel gedreht. Dabei werden sie kontinuierlich gerüttelt. In den letzten sieben Tagen – 21 Tage dauert das Verfahren insgesamt – werden die Flaschen immer weiter auf den Kopf gestellt. Am letzten Tag des Vorgangs hat sich schließlich die Hefe im Hals der Flasche gesammelt. Man kann bei einem Champagner Test keinen Unterschied zwischen einer handgeschüttelten einer maschinell geschüttelten Champagnerflasche feststellen. Deswegen schneidet der Champagner trotz der maschinellen Beteiligung in einem Champagner Vergleich nicht schlechter ab.

    Abschlämmen der Hefe:Da sich die Hefe nun im Flaschenhals festgesetzt hat, folgt nun das sogenannte Abschlämmen, auch Degorgieren genannt. Durch die Kühlsole – ein Eisbad – gefriert die Hefe und kann herausgezogen werden.

    3.4 Der letzte Produktionsschritt: die Dosage

    Durch das Entnehmen des gefrorenen Hefepfropfens entsteht in der Flasche ein Flüssigkeitsverlust. Dieser Flüssigkeitsverlust muss selbstverständlich ausgeglichen werden. In der Regel wird dabei eine Zuckerlösung eingesetzt. Die Zusammensetzung dieser Lösung ist jedoch bis heute ein streng gehütetes Geheimnis der Champagnerhersteller. Durch die die Zugabe von Zuckerlösungen wird praktisch der Geschmack des Champagners ausgerichtet. Durch die letzten Zusätze kann man bestimmen, ob der Champagner eher süß oder trocken werden soll. Auch wird durch den letzten Zusatz der entstandene Alkoholverlust ausgeglichen.

    4. Fazit

    Champagner ist ein Premiumprodukt – und diese haben ihren Preis. Dafür gibt es allerdings auch kaum ein alkoholisches Getränk, welches so extremen Kontrollmechanismen unterliegt wie der Champagner. Daher kann man beim Kauf davon ausgehen, ein absolut hochwertiges Produkt zu erhalten, selbst wenn das gewählte Produkt im Champagner Test im Mittelfeld liegt. Grundsätzlich sind diese vielen Bestimmungen für den Nutzer auch von Vorteil, denn praktisch jede Bezeichnung ist fest definiert. Entsprechend darf ein Champagner viele Prädikate – egal, ob es um die Geschmacksrichtung, den Anteil des Mosts oder Ähnliches gibt – auch nur dann ausweisen, wenn diese auch stimmen.

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