Pepper PenGuard 100 im Einzeltest

Pfefferspray Pepper PenGuard 100
Pfefferspray Pepper PenGuard 100

Inhaltsverzeichnis

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    Durch die sexuellen Übergriffe während Silvester in Köln ist das Thema Selbstverteidigung aktueller denn je. Wer keine Zeit hat einen Kurs zur Selbstverteidigung zu belegen, für den gibt es andere Alternativen sich im Notfall zu verteidigen. Dazu gehört beispielsweise Pfefferspray. Auch wir haben diese Übergriffe zum Anlass genommen und unsere Empfehlung – Pepper PenGuard 100 – einmal genauer anzugucken. Aber wir wollen nicht nur über das Aussehen informieren, sondern auch über Handhabung und Wirkung. Daher haben wir den Pepper PenGuard 100 einem Praxistest unterzogen. Aber keine Sorge es ist niemand zu Schaden gekommen, weder Menschen noch Tiere. Wir haben darauf geachtet, dass der Test kein Risiko für Unbeteiligte darstellte.

    Sprühstrahl statt Sprühnebel

    Sprühen mit Pfefferspray

    Der Pepper PenGuard im Einsatz!

    Einige Pfeffersprays sind so konzipiert, dass sie nur ein oder zwei Sprühstöße liefern. Anders ist das beim Pepper PenGuard 100. Auch wenn man denkt, dass die 12 Milliliter Füllung nicht lange hält, wurden wir beim Praxistest eines Besseren belehrt. Eine Füllung reicht für mindestens 13 kräftige Sprühstöße. Dabei ist uns auch die Sprühweite positiv aufgefallen. Die vom Hersteller angegebenen 1,5 bis 2 Meter wurden erreicht. Bevor wir das Pfefferspray ausprobiert haben, haben wir das Äußere genauer betrachtet. Wenn man nicht genauer hinschaut, kann man den Pepper PenGuard 100 mit einem handelsüblichen dicken Filzstift verwechseln. Denn bis auf den Sprühkopf, könnte man denken, dass ein Filzstift zur Selbstverteidigung eingesetzt wird. Um ein versehentliches Lossprühen zu verhindern, ist der Sprühkopf durch eine Kappe geschützt. Damit einem der Pepper PenGuard nicht so leicht aus der Tasche fällt, befindet sich an der Kappe ein Klipp zur Befestigung. Die Kappe sitzt übrigens sicher und fest auf dem PenGuard. Das schützt davor, dass man das Spray versehentlich “scharf” macht und eventuell unkontrolliert sprüht. Aber dieser Schutz könnte auch bei einer hektischen Aktion zu Problemen führen. Doch wenn man die Kappe mit einem Ruck abzieht, sollte es kein Problem darstellen. Damit der Pepper PenGuard 100 legal im Handel oder online zu kaufen ist, ist er als Tierabwehrspray gekennzeichnet. Auch wenn das Spray somit legal zu erwerben ist, darf es nicht unbedacht eingesetzt werden. Denn laut §224 StGB zählt zu gefährlicher Körperverletzung “Körperverletzung durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen” und kann mit einer Freiheitsstrafe von sechs bis zu zehn Jahren bestraft werden. Das gilt auch für den PenGuard.
    Das Spray gehört übrigens zu den Typen der Sprühstrahl-Pfeffersprays. Die anderen Pfefferspray-Typen sind: Sprühnebel, Schaum und Gel. Dadurch, dass das Spray einen Sprühstrahl besitzt, bringt es einige Vorteile mit. Da es sich um einen Strahl handelt, trifft das Pfefferspray konzentrierter auf einen Punkt. Aber beim Pepper PenGuard 100 ist der Strahl breiter als bei anderen Sprühstrahl-Modellen, dies garantiert eine großflächige Wirkung des Pfeffersprays. Das hat unser Praxistest im Freien bewiesen. Der Strahl wird nicht stark vom Wind beeinträchtigt, was dazu führt, dass das Pfefferspray leichter das Ziel trifft. Dadurch ist es besser zum Einsatz im Freien geeignet, als beispielsweise Sprühnebel. Es ist gut dazu geeignet, um sich gegen eine einzelne Person zu wehren. Der Hersteller gibt eine Reichweite zwischen 1,5 und 2 Metern an.

    Mehrmaliger Einsatz

    Sprühkopf nah

    Hier der Sprühkopf in Nahaufnahme.

    Da bei der Produktion spezifische Vorschriften eingehalten wurden, kann man sich auf die Angabe vom Hersteller “Made in Germany” verlassen. Daher befinden sich auf der Hülle des Pepper PenGuard 100 Warnhinweise. Als Hauptwirkstoff enthält der Pepper PenGuard 100 Oleoresin-Capsicum. Dabei handelt es sich um ein Chiliextrakt. Im Vergleich zu anderen Pfeffersprays hat der Pepper PenGuard 100 den höchsten Wirkstoffgehalt auf dem europäischen Markt. Die Schärfe liegt bei einer Scoville-Anzahl von zwei Millionen. Dieser Wert entspricht dem Schärfegrad der schärfsten Chilischote der Welt – Trinidad Morula Skorpion. Die Farbe vom Spray ist ein dunkles Orange. Damit man sich nicht jedes Jahr neues Pfefferspray kaufen muss, ist der Inhalt vom Pepper PenGuard 100 bis zu drei Jahre haltbar. Falls man ihn nicht vorher einsetzen muss.

    Unser Tipp: Die richtige Handhabung beim Einsatz von Pfefferspray ist wichtig, damit ein sicherer Einsatz gewährleistet wird. Es ist nicht ratsam seinen Arm komplett auszustrecken, um auf den Angreifer zu zielen. Dabei kann es leicht passieren, dass Ihnen das Pfefferspray aus der Hand geschlagen wird. Dadurch sind Sie schutzlos und der Angreifer bekommt die Chance, das Pfefferspray in die Hände zu bekommen. Daher ist es vorteilhaft, den Arm anzuwinkeln und nah am Körper anzulehnen. Das unterstützt nicht nur die Stabilität Ihres Armes. Sondern der Angreifer hätte es schwerer, Ihnen das Spray zu entreißen und durch die größere Distanz können Sie länger sprühen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Angreifer abbricht und lieber flüchtet.

    Praktische Größe

    Pepper Pen Guard

    Der Pepper PenGuard 100 hat uns im Einzeltest überzeugt.

    Durch die Form und die Größe lässt sich der Pepper PenGuard 100 einfach in der Hemd- oder Jackentasche verstauen. Dabei nimmt er auch nicht viel Platz weg. Wenn man den Pepper PenGuard 100 in der Hand hält, macht sich das geringe Gewicht von 22 Gramm bemerkbar. Beim Betätigen des Sprühkopfes macht sich dessen geringer Durchmesser bemerkbar. Dadurch, dass man keine große Fläche zum Drücken mit dem Daumen hat, kann es passieren, dass man beim Einsatz in der Hektik abrutscht. Beim Sprühen ist uns auch ein Widerstand beim Drücken aufgefallen, dieser verhindert, dass man versehentlich den Sprühkopf betätigt.

    Fazit

    Wenn Sie draußen im Dunkeln unterwegs sind und den Pepper PenGuard 100 dabei haben, dann sollten sich Angreifer in acht nehmen. Auch wenn der Pepper PenGuard 100 ein unscheinbares Bild abgibt, hat er ordentlich Kraft hinter der Düse. Damit lassen sich Angreifer über eine Distanz von 1,5 Metern problemlos außer Gefecht setzen. Trotz des Widerstandes lässt sich in einer bedrohlichen Situation die Kappe mit einem Ruck abziehen. Durch den breiten Sprühstrahl muss man nicht punktgenau zielen, weil sich auf größere Distanz die Trefferfläche ausweitet. Das geringe Gewicht von 22 Gramm erleichtert eine kontrollierte Armführung. Damit man gut sieht, wo man hinsprüht, hat das Pfefferspray eine orangene Färbung. Die Füllung beträgt zwar nur 12 Milliliter, das reicht aber für mindestens 13 kräftige Sprühstöße. Daher sollte man den Pepper PenGuard 100 nicht unterschätzen. Wenn man den Pepper PenGuard 100 vom Weiten sieht, kann man ihn leicht mit einem dicken Filzstift verwechseln. Nicht nur aufgrund der Form und dem Label, sondern auch wegen der Kappe. Ein weiterer Vorteil an der Kappe des Pepper PenGuards 100 ist der Klipp. Dadurch kann man das Pfefferspray leicht an Gürtel oder Hemdtasche fixieren. Handliche Bauweise, hohe Sprühweite, gute Sprühgenauigkeit, lange Sprühdauer – das sind nur ein paar Gründe, weshalb der Pepper PenGuard 100 unsere Empfehlung unter den Pfeffersprays ist.

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