Möbeltrends – das können die neuen Möbel

Die imm cologne zeigt die Einrichtung der Zukunft

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    Kein Jahr wie jedes andere? Wer 2017 zu etwas Besonderem machen möchte, kann gleich in den eigenen vier Wänden anfangen und beim Frühjahrsputz etwas konsequenter rangehen als gewohnt. Nur Staubtuch und Wischmopp zu schwingen ist dabei nicht genug – warum nicht gleich das neue Jahr mit neuen Möbeln willkommen heißen? Die Internationale Möbelmesse in Köln, kurz imm cologne, hat reichlich Ideen im Gepäck, mit denen sich die eigene Wohnung im Handumdrehen in ein spannendes Stück Leben 2017 verwandelt. Rund 1.200 Unternehmen aus 50 Ländern nutzen nach Angaben der Betreiber die Möbelmesse, um ihre Neuheiten vorzustellen. So warten mehr als 100.000 Möbel und Einrichtungsgegenstände auf die Besucher.
    Wir haben die spannendsten Messeneuheiten unter die Lupe genommen und verraten die Wohntrends fürs neue Jahr.

    Grün, grün, grün sind alle meine Möbel

    Nicht nur Naturliebhaber werden sich über die wichtigste Farbe der kommenden Saison freuen: Es wird grün, versprechen die imm-Trendexperten. In allen Facetten kommt die Farbe in der Inneneinrichtung zum Zuge – vom zarten Mintgrün bis hin zum kräftigen Grasgrün ist alles vertreten. Auch Mischtöne wie Petrol sind nicht nur erlaubt, sondern auch absolut im Trend.

    Individuelle Einrichtung für einen unverwechselbaren Lebensraum

    Adieu sagen die Aussteller zu Möbeln von der Stange. Handarbeit ist angesagt, je individueller, desto besser. Schließlich verbringt man jede Menge Zeit in den eigenen vier Wänden – da wäre es doch eine Schande, wenn man sich in einem 08/15-Bau verschanzen müsste.
    Bislang bewegten sich Möbel-Unikate zwischen unbezahlbaren Designerstücken und nicht vorzeigbaren Eigenkonstruktionen. Dass es auch anders geht, zeigt die imm: Die Möbel des spanischen Textildesigners Cristian Zuzunaga verleihen mit ihrer Pixel-Optik nicht nur jeder Wohnung einen hochmodernen Touch. Durch großflächige Stoffmuster wird jedes Sofa, jedes Kissen zu einem Einzelstück. Der Aufwand ist vergleichsweise gering, aber der Effekt erstaunlich – so bekommt man ein Möbelstück, das sonst garantiert niemand hat.

    Büro oder Wohnraum – oder vielleicht beides?

    Die klassische Aufteilung Wohnen – Arbeiten verschwimmt in modernen Haushalten immer mehr. Homeoffice ist für viele genauso normal geworden wie das Überarbeiten von Arbeitsunterlagen am heimischen Schreibtisch. Auf diese Entwicklung gehen auch die Hersteller von Einrichtungsgegenständen ein. Das fängt bei vielfältig verstellbaren Sitzmöbeln an und hört noch lange nicht auf beim Esstisch, der mit wenigen Griffen in einen Schreibtisch verwandelt werden kann. Beim Spagat zwischen Arbeits- und Wohnwelt hilft auch neue Technik: Per stufenlos regelbarer LED-Beleuchtung kann die Lichtatmosphäre in Sekundenschnelle von hell und lesefreundlich zu warm und wohnlich umgestellt werden. Überhaupt bieten die platzsparenden Leuchtdioden Möbeldesignern viele neue Möglichkeiten, für passendes Licht zu sorgen.

    Kreativer kochen

    DUNSTABZUGSHAUBE

    Viele Dunstabzugshauben besitzen mittlerweile Eigenschaften, die über ihre normale Funktion hinaus gehen

    Kreativität in der Küche ist etwas Schönes – muss aber keineswegs beim Kochen aufhören. Beispielsweise gibt es mittlerweile Dunstabzugshauben, die nicht nur die Luft von Fett und schlechten Gerüchen befreien, sondern mit einer ausgeklügelten Ambient-Light-Funktion eine stimmige Lichtatmosphäre schaffen. Die Kreativität kann man an diesem schmuck beleuchteten Küchenhelfer auslassen: Durch seine Beschichtung dient er nämlich zugleich als Tafel, Malbrett, Skizzenblock, Einkaufszettel – kurz: die Haube lässt sich per Stift individuell beschriften, bekritzeln, verunstalten, ganz, wie es einem gefällt.
    Um dieser kreativen Bühne den passenden Rahmen zu bereiten, reicht auch das schnöde Küchenradio bald nicht mehr aus. Mit dem Fortschreiten der Technik lassen sich ausgefeilte Audio-Systeme nahezu unsichtbar in das Interieur einbetten. Ein Knopfdruck, und in der Küche erschallt Musik aus dem Radio, von der USB-Festplatte, vom Smartphone, aus dem Internet-Stream, oder oder oder…

    Nicht nur smart, sondern auch noch chic

    Ein wichtiger Trend der Elektronikbranche ist das Smart Home: Miteinander vernetzte Geräte im Haus, die das Leben angenehmer machen sollen. Dass dieses Thema auch auf einer internationalen Möbelmesse eine große Rolle spielt, ist keine Überraschung. Doch auf der imm cologne geht es nicht nur um den Einsatz der neuesten Technologie, sondern auch darum, besonders stimmig und stylish ins Wohnzimmer-Gesamtbild einzufügen. Ein spannender Ansatz dafür ist etwa der Sonic Chair, der Sitzmöbel und Lautsprecher in einem ist. Andere Systeme machen es möglich, die vernetzte Elektronik im Haus von einer zentralen Stelle aus zu bedienen – zum Beispiel über ein Display am Backofen. Nicht zuletzt tritt auch die Sprachsteuerung im Haushalt ihren Siegeszug an. Die Verbreitung von Amazons Echo/Alexa und ähnlichen Systemen lässt Verbraucher bald wie selbstverständlich mit Kühlschrank & Co. kommunizieren.

    Fazit

    In Sachen Wohneinrichtung tut sich eine ganze Menge. Wer bislang dachte, ein Billy-Regal in verschiedenen Farben sei das höchste, was die Möbelbranche an Kreativität zu bieten habe, wird auf der imm cologne schnell eines Besseren belehrt. Multifunktionsmöbel, Smart Homes und viele weitere spannende Neuheiten dürften schon bald in viele Wohnungen einziehen und den Lebenskomfort erhöhen – oder zumindest das Wohnen ein kleines bisschen stylisher machen. Der Fortschritt in Sachen Design und Technik sorgt für viele neue Möglichkeiten, die eigenen vier Wände noch individueller zu gestalten.

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