Whiskey Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Bowmore Single Malt
Bowmore_Single_Malt
Bowmore_Single-Malt__5054637357216
Bowmore Single Malt
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt40 %
AromaZitrone, Honig
FarbeGold
PREISTIPP
2
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Connemara Peated Single Malt
Connemara_Peated_Single_Malt
Connemara_Peated-Single-Malt__5099357002305
Connemara Peated Single Malt
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftIrland
Alkoholgehalt40 %
AromaHonig, Malz
FarbeHelles Gold
3
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Talisker Skye Single Malt
Talisker_Skye_Single_Malt
Talisker_Skye-Single-Malt__5000281038094
Talisker Skye Single Malt
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt45,8 %
AromaSchokolade, Pfeffer
FarbeGold
4
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Bulleit Bourbon Whiskey
Bulleit_Bourbon_Whiskey
Bulleit_Bourbon-Whiskey__4250712481475
Bulleit Bourbon Whiskey
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkenverschluss
HerkunftUSA
Alkoholgehalt45 %
AromaVanille, Honig
FarbeGold
5
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Laphroaig Quarter Cask Islay
Laphroaig_Quarter Cask Islay
Laphroaig_Quarter Cask Islay__5010019640161
Laphroaig Quarter Cask Islay
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt48 %
AromaRauchig
FarbeGold
6
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Jameson Select Reserve
Jameson_Select_Reserve
Jameson_Select-Reserve__5011007024000
Jameson Select Reserve
Kundenbewertung
Expertenmeinung
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Merkmale:
Menge0,7 l
Verschlussk.A.
HerkunftIrland
Alkoholgehalt40 %
AromaVanille
FarbeDunkles Gold
7
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The Singleton Tailfire Speyside
The_Singleton_Tailfire_Speyside
The-Singleton_Tailfire-Speyside__5054637253839
The Singleton Tailfire Speyside
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt40 %
AromaKokosnuss, Getreide
FarbeBernstein
8
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Talisker Single Malt
Talisker_Single Malt
Talisker_Single Malt__5000281026947
Talisker Single Malt
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
Verschlussk.A.
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt45,8 %
AromaPfeffer, Rauch, Malz
FarbeGold
9
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Aberlour Highland Single Malt
Aberlour_Highland_Single_Malt
Aberlour_Highland-Single-Malt__4005971387033
Aberlour Highland Single Malt
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
Verschlussk.A.
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt43 %
AromaSherry, Toffee
FarbeBernstein
10
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Talisker Storm
Talisker_Storm
Talisker_Storm__5000281032733
Talisker Storm
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Menge0,7 l
VerschlussKorkverschluss
HerkunftSchottland
Alkoholgehalt45,8 %
AromaHonig, Pfeffer
FarbeGold

Genuss auf höchstem Niveau – Der große Whiskey Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Humphrey Bogart sagte einst: “Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein.”. Whiskey-Connoisseure von heute nehmen sich das noch immer zu Herzen und genehmigen sich gerne mal das eine oder andere Glas. Für die, die noch Experte werden wollen, geben wir in unserem großen Whiskey Test eine kurze Einführung in die Welt des Geschmacks. Zu beachten sind Unterscheidungsmerkmale der Herkunft, Zutaten und Herstellungsart des Whiskeys. Und wie kommen eigentlich die vielen unterschiedlichen Whiskey-Sorten zustande?

    1. Die Anfänge des Whiskeys

    Video eines Whisky Test

    Das Wort Whiskey entstand aus dem Gällischen “uisge beatha” oder dem irischen “uisce beatha”, das wiederum an das lateinische aqua vitae, also “Wasser des Lebens”, angelehnt ist. In England wurde daraus dann mit der Zeit “Whiskey”. Ob der Whiskey ursprünglich aus Schottland oder Irland kommt, da scheiden sich auch heute noch die Geister. Fest steht, dass er zunächst von Mönchen im Kloster gebrannt wurde und so in der Gesellschaft an Beliebtheit gewann. Später verbreiteten sich dann immer mehr private Destillerien, mit denen der Eigengebrauch gedeckt wurde. Als Amerika von Engländern und Iren besiedelt wurde, brachten diese ihren Whiskey mit, der sich schnell auch dort etablierte. Um den teuren Transport zu vermeiden, fing man auch dort bald mit der eigenen Produktion an. So entstand zum Beispiel die noch heute sehr beliebt Variante “Bourbon Whiskey.”

    Übrigens: Die unterschiedlichen Schreibweisen, Whiskey und Whisky, richten sich nach dem Herkunftsland des Getränks. Während sich der Whiskey aus den USA und aus Irland mit einem e schreibt, trinken Schottland und die anderen Herkunftsländer ihren Whisky ohne das e.

    2. Was ist drin im Whiskey?

    Laut dem Portal whiskyfanpage.de wird das Getränk wie folgt definiert: “Whisky darf sich nennen, was aus Wasser und Getreide destilliert wurde, einen Alkoholgehalt von weniger als 94,8 Prozent Vol. hat und mindestens drei Jahre in Fässern mit maximal 185 Gallonen (700,3 Liter) Inhalt in einem Zollspeicher gelagert wurde.” Whiskey kann aus verschiedenen Getreidesorten, wie etwa Gerste, Mais, Weizen, Roggen
    oder Reis, hergestellt werden. Dabei richtete man sich zunächst danach, was lokal am Günstigsten angebaut werden konnte. Vorteilhaft ist aber immer ein hoher Stärkegehalt im Getreide, der in Zucker umgewandelt werden kann und eine optimale Gärung unterstützt. Doch auch das verwendete Wasser nimmt einen bedeutsamen Einfluss auf den späteren Geschmack des Whiskeys, durch seinen individuellen Mineralien- und Torfgehalt sowie seine Härte und die darin enthaltenen Mikroorganismen.

    2.1 Die Destillationsverfahren des Whiskeys

    Im Whiskey Test stellen wir fest, dass es grob unterteilt zwei verschiedene Verfahren der Destillation gibt. Die diskontinuierliche Destillation, also das Pot-Still Verfahren, und die kontinuierliche Destillation, auch Coffee-, Patent- oder Continuous Still Verfahren genannt. Beim Pot-Still Verfahren wird der Whiskey, in zwei bis drei Durchgängen, in Brennblasen aus Kupfer gebrannt. Dazu wird die Maische zum Sieden gebracht und der dadurch gewonnene Alkohol wieder erhitzt und erneut destilliert. Im Gegensatz dazu wird bei der Patent Still-Destillation der Whiskey in einem kontinuierlichen Destillationsverfahren hergestellt. Das ungemalzte Getreide wird mit Wasser unter Dampfdruck gekocht und dabei durch Rührwerke in Bewegung gehalten. Die sehr hohen säulenartigen Destillierapparate produzieren dabei einen Whiskey, der einen weit höheren Alkoholgehalt aufweist. Da die Geräte zwischendurch nicht immer wieder gereinigt werden müssen, ist dieses Verfahren sehr viel zeit- und kostengünstiger.

    2.2 Die Reifung des Whiskeys

    Das Destillat wird nach dem Brennen zum Reifen in Eichenfässer gefüllt. Bevorzugt werden dabei frische ausgebrannte Fässer, aber in manchen Ländern werden auch Fässer, die ehemals für Bourbon benutzt wurden, wiederverwendet. Dies nimmt auch Einfluss auf die Reifezeit des Whiskeys. Frische Fässer geben sehr viel schneller und intensiver ihr Aroma ab, als bereits verwendete Fässer. Während die gesetzliche Reifezeit, je nach Land, bei 2-3 Jahren liegt, geht man davon aus, dass der Whiskey mit längerer Reifezeit aromatischer und damit besser wird. Erfahrende Whiskeytrinker bevorzugen meist Sorten ab einem Alter von etwa 12 Jahren. Diese haben auch in unserem Whiskey Vergleich gute Chancen darauf Whiskey Vergleichssieger zu werden.

    3. Die verschiedenen Whiskey-Sorten

    Unterschieden werden die Sorten nach verschiedenen Kriterien, wie verwendetes Getreide und Destillationsverfahren. Wir möchten im Whiskey Vergleich einen kurzen Überblick geben:

    3.1 Malt Whiskey

    Der Malt Whiskey wird hauptsächlich in Schottland aus gemälzter Gerste in Pot Stills hergestellt. Dazu wird er zweifach oder dreifach destilliert und anschließend in Eichenholzfässern mindestens drei Jahre lang gereift. Auf dem Markt gibt es viele Produkte, die ohne eine Altersangabe erscheinen. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass der Whiskey schon nach der Mindestreifezeit abgefüllt wurde. Für erfahrene Connaisseurs ist eine längere Reifezeit allerdings von höchster Bedeutung. Stammt der Whiskey zudem aus Fässern einer einzigen Brennerei und ist also kein Verschnitt aus mehreren Sorten, wird dies mit dem Zusatz Single (Malt Whiskey), gekennzeichnet. Bekannte Single Malt Whiskey-Sorten sind Glenfiddich oder Talisker aus Schottland,  Connemara oder Bushmills aus Irland und der Yamazaki aus Japan. Stammt der Whiskey aus Schottland nennt er sich zudem Scotch.

    3.2 Grain Whiskey

    Der Grain Whiskey bezeichnet hauptsächlich Whiskeys aus Irland und Schottland. Er kann unterschiedliche Getreidesorten enthalten, wie etwa Weizen, Roggen, Mais oder ungemälzte Gerste. Gebrannt wird er, anders als Single Malt, im Patent-Still-Verfahren, wodurch er einen höheren Alkoholgehalt aufweist. Durch die Mischung gemälzter und ungemälzter Getreidesorten ist er in der Produktion günstiger und schneller als der Single Malt. Bekannte Grain Whiskeys sind etwa Johnnie Walker, Ballantine’s und Chivas Regal.

    3.3 Blended Whiskey

    Blended Whiskey kommt oft aus Irland oder Schottland und ist ein Verschnitt aus verschiedenen Whiskeys. Er kann verschiedene Malt Whiskeys enthalten oder eine Mischung aus Malt und Grain Whiskeys, die aus unterschiedlichen Brennereien stammen. Dadurch soll eine Verbindung unterschiedlichster Geschmäcker entstehen, die das Trinkvergnügen weiter steigert. Qualitativ wird der Blended Whiskey besser eingestuft, je mehr Single Malt er im Verhältnis zum Grain Whiskey enthält.

    3.4 Pot Still Whiskey

    Für diesen Whiskey wird eine Mischung aus ungemälzter und gemälzter Gerste verwendet. Destilliert wird er dreifach in Pure Pot Stills. Zu den bekanntesten reinen Pot Still Whiskeys zählen Green Spot oder Redbreast. Sonst findet man ihn vielen irischen Blends wie Powers Gold Label oder Jameson.

    3.5 Bourbon Whiskey

    Der Bourbon ist ein amerikanischer Whiskey, größtenteils produziert in Kentucky. Hergestellt wird er aus einer Getreidemischung, mindestens 51 Prozent Mais (aber nicht höher als 80 Prozent) und der Rest Roggen, Gerste und/oder Weizen. Die genauen Rezepte mit ihren unterschiedlichen Anteilen, variieren von Brennerei zu Brennerei und werden meist streng gehütet. In der Regel hat Bourbon einen Alkoholgehalt von circa 60 Prozent vor und circa 70 Prozent nach der Reifezeit. Gelagert werden sollte er mindestens zwei Jahre lang. Stammt er außerdem aus nur einer einzigen amerikanischen Brennerei, wird er als Straight Bourbon gekennzeichnet. Die Lagerung des Bourbon darf ausschließlich in amerikanischer Weisseiche erfolgen, die zuvor von innen angekohlt wurde. Auch hier wird die Stärke der Ankohlung von der jeweiligen Brennerei abgestimmt und trägt zu dem individuellen Geschmack wesentlich bei. Die Fässer, die verwendet werden, müssen ungebraucht sein, damit das Holz bei der Lagerung spezielle Aromastoffe an die Flüssigkeit abgibt.

    3.6 Tenessee Whiskey

    Der Tenessee Whiskey zählt zu den Bourbon Whiskeys, mit der Einschränkung, dass er in Tenessee hergestellt werden muss und dort den Lincoln County Process durchläuft. Dieser beschreibt die zusätzliche Filterung durch Aktivkohle, bevor der Whiskey in die Fässer eingelagert wird. Zu den bekanntesten Tennessee Whiskeys zählt Jack Daniels, der zu den meistverkauften Whiskeys der Welt gehört.

    3.7 Rye Whiskey

    Dieser Whiskey besteht zu mindestens 51 Prozent aus Roggen und außerdem aus gemälzter Gerste oder Mais. Sein Geschmack unterscheidet sich in soweit, dass er würziger ist als die meisten anderen Whiskeysorten und deshalb eher selten pur getrunken wird. In Blended Whiskeys taucht er dafür umso häufiger auf. Produziert wird er vor allem in den USA und in Kanada. In Eichenholzfässern wird er für mindestens vier Jahre gelagert und sollte einen Alkoholgehalt von 80 Prozent nicht überschreiten.

    3.8 Corn Whiskey

    Unser letzter Whiskey stammt ebenfalls aus den USA und besteht zu 100 Prozent aus Mais, da dieser dort in großen Massen angebaut wird. Geschmacklich ist er eher etwas zurückhaltender als seine Kollegen und daher auch eher beliebt für Blended Whiskeys.

    4. So trinken Sie den Whiskey richtig

    Haben Sie sich einmal für eine Whiskey-Sorte entschieden, stellen sich noch zwei weitere Fragen:

    4.1 Mit oder ohne Wasser?

    Ob der Whiskey mit oder ohne Wasser getrunken werden sollte, ist auch in Fachkreisen eine hart umstrittene Frage. Zunächst sollte unterschieden werden, ob es sich bei dem Whiskey um Fasstärke handelt, das heißt, ob dem Whiskey vor dem Abfüllen in Flaschen kein Wasser mehr hinzugefügt wurde, um den Alkoholgehalt von vornherein anzupassen. Ist dies nicht der Fall, wurde ihm bereits Wasser zugefügt, um eine Trinkstärke von 40 Prozent bis 46 Prozent zu erreichen. Dann ist der Whiskey in der Regel schon gut zu trinken und die feinen Geschmacksnuancen können sich optimal entwickeln. Handelt es sich um einen Whiskey in Fasstärke mit einem sehr hohen Alkoholgehalt, kann dieser die Geschmacksnerven leicht betäuben, sodass die komplexen Aromen nicht bestmöglich wahrgenommen werden können. Zu diesem Zweck kann, muss aber nicht, ein wenig Wasser hinzugefügt werden. Was Sie aber in jedem Fall tunlichst vermeiden sollten, so cool es im wahrsten Sinne des Wortes auch klingt, ist den Whiskey on the rocks, das heißt auf Eis, zu genießen. Denn die zu niedrige Temperatur tötet jegliche Aromen und nimmt dem Whiskey damit jeden Geschmack. Wer sich doch für das Verdünnen entscheidet, sollte dabei auf die Qualität des Wassers achten. Zu empfehlen ist entweder destilliertes Wasser, was auch von den Brennereien verwendet wird, oder frisches und mineralienarmes Quellwasser, das den Geschmack möglichst nicht verfälscht.

    4.2 Welches Glas?

    Als typisches Whiskeyglas gilt gemeinhin der Tumbler, ein kurzes Trinkglas mit dickem Boden. Das sieht zwar cool aus, lässt die Aromen aber durch die große Öffnung schnell wieder verfliegen. Wer möchte, dass sich die komplexen Geschmacksnoten optimal ausbreiten können, greift besser zu einem Stielglas, mit bauchiger Form und schmaler Öffnung. Diese eignen sich besser für einen Single Malt, während für Bourbon oder Blends eher die Tumbler-Gläser verwendet werden.

    5. Fazit

    Neben einem leckeren Glas Wein, Champagner oder Ouzo kann auch ein Schlug Whiskey für gute Entspannung sorgen. Je nachdem welche Sorte man bevorzugt, kann man zu der passenden Flasche aus dem Whiskey Test greifen. Wer das Getränk vernünftig genießt, wird lange Freude daran haben.

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