Wasserkocher Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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TZS First Austria
Wasserkocher vin TZS First
TZS-First-Austria___B013ULPQLI
TZS First Austria
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialEdelstahl
Leistung2.200 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
2
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WMF Bueno
Wasserkocher WMF Bueno
WMF-Bueno___B008JBWR1W
WMF Bueno
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialEdelstahl
Leistung2.400 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
3
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Jolta Schaefer Retro
WasserkocherJOLTA ® SCHAEFER RETRO
Jolta-Schaefer-Retro___B00W3QSTG6
Jolta Schaefer Retro
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialEdelstahl
Leistung1.800 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
PREISTIPP
4
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Philips HD4646/20
Wasserkocher von Philps
Philips-HD464620___B0019QLTMW
Philips HD4646/20
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialKunststoff
Leistung2.400 Watt
Volumen1,5 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
5
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Arendo Wasserkocher
Wasserkocher von Arendo
Arendo-Wasserkocher___B00GXBSOCG
Arendo Wasserkocher
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialGlas
Leistung2.200 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
6
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Severin WK 3364
Wasserkocher Severin WK 3364
Severin-WK-3364___B005N5RR76
Severin WK 3364
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialEdelstahl
Leistung1.800 Watt
Volumen1,5 l
Kalksiebverdeckt
Heizelement
Abschaltautomatik
7
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Adler Glas-Kocher
Wasserkocher von Adler aus Glas
Adler-Glas-Kocher___B014HIT7MC
Adler Glas-Kocher
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialGlas
Leistung2.000 Watt
Volumen1,8 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
8
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Camry Glas-Wasserkocher
Camry Glas Edelstahl Wasserkocher
Camry_Glas-Wasserkocher__B00YHHO1FW
Camry Glas-Wasserkocher
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialGlas
Leistung2.000 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementverdeckt
Abschaltautomatik
9
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Clatronic WK 3445
Clatronic Wasserkocher
Clatronic-WK-3445___B0089K47UW
Clatronic WK 3445
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialKunststoff
Leistung2.200 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementoffen
Abschaltautomatik
10
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Severin WK 3482
Severin Wasserkocher
Severin-WK-3482___B0019K321Y
Severin WK 3482
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
MaterialKunststoff
Leistung2.200 Watt
Volumen1,7 l
Kalksieb
Heizelementoffen
Abschaltautomatik

Wasser schnell mit dem Wasserkocher erhitzen

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Eine nützliche Erfindung, auf die wohl niemand mehr verzichten möchte, ist der Wasserkocher. Aus deutschen Küchen ist er kaum noch wegzudenken. Zuvor musste Wasser immer umständlich über einen Topf auf dem Herd erhitzt werden. Das war insbesondere für Tee, Kaffee oder Brühe ein sehr großer Aufwand. Ein Wasserkocher gestaltet diesen Vorgang wesentlich einfacher. Und auch wenn Nudeln, Reis oder andere Dinge gekocht werden sollen, die heißes Wasser benötigen – gegenüber dem Herd spart der Kocher nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Energie. Selbst einInduktionskochfeld kann kaum mithalten. Doch wo liegen die Unterschiede, welche Besonderheiten gibt es und worauf sollte man beim Kauf achten? Dies sind die häufigsten Fragen rund um den Kauf eines Wasserkochers. Häufig ist man sich nämlich nicht bewusst, dass die Geräte von Modell zu Modell deutliche Unterschiede aufweisen können. An dieser Stelle soll deshalb ein Überblick über die wesentlichen Qualitätsmerkmale gegeben werden.

    1. Die Materialwahl ist nicht nur eine Frage der Optik

    Wasserkocher entkalken

    Die handelsüblichen Wasserkocher gibt es in zahlreichen Materialvariationen zu kaufen. Die Auswahl reicht von Kunststoff über Edelstahl bis hin zu Geräten aus Glas. Doch sollte man das Material überhaupt bei der Kaufentscheidung berücksichtigen? Ein eindeutiges „Ja“ ist die Antwort auf diese Frage. Jedes Material hat seine eigenen Vor- und Nachteile.
    In verschiedenen Wasserkocher Tests hat sich herausgestellt, dass schlecht verarbeitete Geräte aus Plastik den Geschmack des Wassers negativ beeinflussen können. Gerade am Anfang, wenn der Kocher neu ist, kommt es häufig vor, dass das aufbereitete Wasser bei den ersten Kochvorgängen einen unangenehmen Plastikgeruch annimmt. Das trifft jedoch längst nicht auf alle Kunststoff-Modelle zu. Deshalb macht es durchaus Sinn, über einen Wasserkocher Vergleich zu prüfen, welche Geräte trotz einer Kunststoffverarbeitung gut abgeschnitten haben. Kunststoff hat nämlich einen nicht zu verachtenden Vorteil: Die Geräte sind leichter als die aus Glas oder Edelstahl. Außerdem zerbrechen sie nicht so schnell, selbst wenn sie einmal zu Boden fallen. Wer jedoch auch nach wiederholten Kochvorgängen feststellt, dass der Plastikgeruch nicht verschwindet und dass das Wasser nach wie vor einen befremdlichen Geschmack aufweist, tut gut daran, das Gerät wieder umzutauschen. Schließlich hat der Markt eine Vielzahl an Modellen zu bieten.

    Wasserkocher aus Edelstahl sind aktuell bei Verbrauchern äußerst beliebt. Kein Wunder – Optisch machen sie einiges her. Geräte aus Edelstahl wirken besonders puristisch und elegant. Sie erfüllen nicht nur ihren praktischen Nutzen, sondern stellen darüber hinaus auch einen optischen Höhepunkt dar. Dabei müssen Edelstahlkocher nicht zwingend in dem klassisch-silbrigen Ton gefertigt sein. Verschiedene Hersteller bieten Geräte in vielen Designvariationen an. Edelstahl-Modelle haben jedoch auch einen entscheidenden Nachteil gegenüber Wasserkochern aus Kunststoff: Jeder Fingerabdruck hinterlässt Spuren, die man auf dem Gerät sehen kann. Das führt langfristig oftmals zu Enttäuschungen über das Produkt, auch wenn es ansonsten einen hervorragenden Eindruck macht. Daher sollten Verbraucher darauf achten, einen Edelstahlkocher mit einer matten Materialoberfläche zu wählen. Eine glänzende Oberfläche wirkt in blitzblankem Zustand zwar besonders edel, hat aber den Nachteil, dass man jede Gebrauchsspur sieht und die Pflege nicht so einfach ist. Die Außenwände können durch den Einsatz des falschen Pflegeproduktes oder sogar durch Verwendung eines nicht geeigneten Tuches Kratzer erhalten. Um möglichst lange Freude an seinem Produkt zu haben, sollte man sich als Nutzer an die Gebrauchsanweisung des Herstellers halten. Edelstahlkocher haben neben der schicken Optik noch einen weiteren Vorteil: Durch ihr Material verfügen sie über eine gute Isolation. Die Isolierfähigkeit ist deutlich besser als bei Glas. Das Wasser bleibt somit länger heiß und muss auch nicht so schnell wieder aufgewärmt werden. Das schont auch den Energieverbrauch und kann sich im Laufe eines Jahres durchaus bezahlt machen.

    Wasserkocher aus Glas sind im Vergleich zu Produkten aus Edelstahl oder Kunststoff deutlich schwerer. Sie haben aber den Vorteil, dass von ihnen keine geschmacklichen Veränderungen zu erwarten sind und keine sonstigen Stoffe aus dem Innenmaterial gelöst werden können, wie das bei Geräten aus Plastik der Fall sein kann. Sie isolieren die Wärme aber nicht so effizient wie Edelstahlkocher, wodurch das Wasser schneller wieder abkühlt. Entsprechend ist auch der Energieverbrauch tendenziell etwas höher. Glaskocher sind jedoch elegant und modern. Viele Verbraucher entscheiden sich für den Kauf, weil diese Geräte ein optischer Blickfang sind. Manche Geräte nutzen LED-Licht, um das Material besonders effektiv in Szene zu setzen. Manchmal zeigt sogar ein Farbwechsel den Temperaturanstieg an.
    Wie beschrieben hat jede Produktvariante ihre eigenen Vor- und Nachteile. Aus diesem Grund sollte der Verbraucher sich schon im Vorfeld überlegen, welche Aspekte ihm besonders am Herzen liegen. So lässt sich zumindest eine Vorauswahl treffen, die dabei hilft, der Vielfalt Herr zu werden. Die nachstehende Tabelle fasst zusammen, was auch aus einem typischen Wasserkocher Test hervorgeht. Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien sehen wie folgt aus:

    MATERIAL EIGENSCHAFT
    Kunststoff
    • geringes Gewicht
    • große Produktvielfalt
    • vergleichsweise preiswert
    • robust
    • Pflege hat sich als unkompliziert erwiesen
    • minderwertig verarbeitete Modelle können Schadstoffe beinhalten
    Edelstahl
    • relativ robust
    • Edles Aussehen
    • keine Abgabe von Stoffen aus dem Material
    • Gebrauchsspuren leicht sichtbar
    Glas
    • gesundheitlich unbedenklich
    • ansprechende Designs
    • Wasserstand leicht sichtbar
    • manche Modelle zeigen Wassertemperatur über LED-Farbe an
    • empfindlich gegenüber Stürzen und Stößen

    2. Wichtige Sicherheitsfunktionen

    Wasserkocher sind elektrische Geräte, die mit sehr heißem Wasser arbeiten – grundsätzlich eine gefährliche Kombination. Gute Modelle verfügen deshalb über eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen, damit es nicht zu Kurzschlüssen, Bränden oder ähnlichem Unheil kommt. Wir zählen die wichtigsten Sicherungen auf, die bei einem Wasserkocher Vergleichssieger nicht fehlen dürfen.

    2.1 Die Abschaltautomatik

    Eine wichtige Eigenschaft bei einem Wasserkocher ist die Abschaltautomatik. Dadurch wird der Kochvorgang bei Erreichen von 100 Grad Celsius automatisch beendet. Diese Zusatzfunktion ist mittlerweile recht verbreitet – nur bei sehr preisgünstigen Modellen fehlt sie oft. Ohne Abschaltautomatik kocht das Gerät noch einige Zeit vor sich hin und verbraucht in diesem Zeitraum unnötig Energie. Dies kann hochgerechnet auf ein Jahr einen deutlichen Kostenunterschied ausmachen. Geräte mit Abschaltautomatik sind zwar meist ein wenig teurer, durch den gesparten Strom rechnet sich die Anschaffung aber langfristig.

    2.2 Der Überhitzungsschutz

    Ergänzend zur Abschaltautomatik verfügen manche Geräte zusätzlich über einen Überhitzungsschutz. Dieser greift dann ein, wenn die Abschaltautomatik ausfällt, und sorgt schließlich dafür, dass sich der Wasserkocher beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur abschaltet. Der Überhitzungsschutz ist nicht ganz so verbreitet wie die Abschaltautomatik, kann aber sehr nützlich sein, wenn die erste Sicherung einmal nicht greifen sollte.

    2.3 Die Trockenschutzfunktion

    Ebenfalls wichtig ist eine integrierte Trockenschutzfunktion. Sie sorgt dafür, dass sich der Wasserkocher automatisch abschaltet, wenn sich kein Wasser darin befindet. Dadurch wird ein Überhitzen verhindert. Ohne Trockenschutzfunktion besteht die Gefahr, dass einzelne Bestandteile des Gerätes schmelzen. Im schlimmsten Fall kann der Kocher wegen zu hoher Temperaturen sogar in Brand geraten. Die Trockenschutzfunktion ist somit eine unverzichtbare Eigenschaft, die jeder neu angeschaffte Wasserkocher unbedingt aufweisen sollte.

    2.4 Die Heizspirale

    Das Wasser im Wasserkocher wird über eine Heizspirale erhitzt. Diese befindet sich fast immer am Boden des Wasserbehälters, damit auch kleine Mengen erhitzt werden können. Hochwertige Modelle verwenden eine verdeckte Heizspirale – bei ihnen befindet sich das Heizelement entweder direkt unter einer Metallabdeckung oder ist sogar in eine Heizplatte am Boden verbaut. Das sieht nicht nur besser aus als eine offen liegende Heizspirale – verdeckte Elemente bieten Kalk und Schmutz weniger Angriffsfläche und lassen sich deutlich effektiver reinigen (siehe auch Abschnitt 4.1).

    2.5 Prüfsiegel

    Wer sich vergewissern möchte, dass der gewünschte Wasserkocher über ausreichende Sicherheitsmerkmale verfügt, kann sich an verschiedenen Prüfsiegeln orientieren. Indikatoren hierfür können das bekannte GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) oder auch das TÜV-Siegel sein. Von Geräten, die diese Zeichen nicht enthalten, sollte man lieber die Finger lassen – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen: Oft mangelt es solchen Modellen nämlich am Verbrennungsschutz. Minderwertige Modelle – gerade die aus Glas – können unheimlich viel Hitze über die Außenwand nach außen transportieren. Wer nicht aufpasst, dem drohen schmerzhafte Verbrennungen an den Händen. Geräte, die den verschiedenen Sicherheitsstandards entsprechen, verfügen in aller Regel über eine ausreichende Isolierung. Das schützt nicht nur vor Verletzungen, sondern spart auch Energie, da nur wenig Hitze nach außen abgegeben wird.

    3. Designvielfalt

    Die Hersteller von Wasserkochern geben sich große Mühe, diese zu einem Designstück in der Küche werden zu lassen. Ein schöner Kocher kann tatsächlich ein wahrer Blickfang sein. Besonders beliebt sind nicht nur im Wasserkocher Vergleich solche Modelle, die transparente Außenwände haben und es dem Verbraucher ermöglichen, einen Blick ins Innere zu werfen. Eine bläuliche Färbung gibt diesen Geräten einen zusätzlich modernen Hauch und manchmal lassen sie sogar anhand eines Farbwechsels Rückschlüsse auf die Höhe der Temperatur zu.
    Beliebt sind auch Modelle im Vintage-Look. Hersteller wie zum Beispiel Kitchenaid bieten einige Modelle an, die den Charme vergangener Zeiten wieder aufleben lassen. Das markante Merkmal dieser Modelle ist häufig die Teekessel-Form. Ein dicker rundlicher Henkel über dem eigentlichen Gerät unterstreicht die charmanten Züge des auf “alt” getrimmten Küchenutensils, das dennoch ein hochmodernes Inneres beherbergt. Als nette Hommage an frühere Zeiten haben einige Modelle sogar eine Dampfpfeife: Wie bei einem Pfeifkessel melden sich diese Retro-Kocher mit einem hellen Pfeifen, wenn das Wasser kocht.
    Gelegentlich weisen Wasserkocher auch eine Temperaturanzeige auf, die in die Außenwand eingelassen ist.
    Farblich gibt es zwar eine große Vielfalt, die Verkaufsschlager setzen sich aber meist aus eher dezenten Tönen zusammen. Natürlich passen Silber, Weiß und Schwarz in fast jede Küche, doch auch Freunde ausgefallener Farben vor allem bei Kunststoff-Wasserkochern schnell fündig.

    Allerdings ist nicht nur eine Variation hinsichtlich der Farben möglich. Auch die Formen sind durchaus verschieden. Das klassische Modell hat nach wie vor eine ovale Form, die nach oben hin gerade verläuft. Der Deckel der Geräte lässt sich meistens durch Knopfdruck öffnen. Es hat sich in vielen Wasserkocher Tests als vorteilhaft erwiesen, wenn sich der Deckel weit öffnen lässt. Ein Wasserkocher Vergleich zeigt, dass dies das Einfüllen des Wassers erleichtern kann. Bei einigen Geräten lässt sich der Deckel sogar ganz abnehmen. Gerade bei kleinen Spülbecken mit wenig Platz kann das ein Vorteil sein, da der Deckel dann nicht im Weg ist. Ein spitz zulaufender Ausguss sorgt für ein zielsicheres Ausgießen des Wassers. Selbstverständlich ist dies ein Punkt, der auch dem Thema Sicherheit zuzuordnen ist.
    Ein Punkt, bei dem Design und praktische Handhabung Hand in Hand gehen, ist die Möglichkeit, den Wasserbehälter des Kochers von der Stromversorgung im Gerätefuß zu trennen und aus jeder Richtung auf der Station abstellen zu können. Besonders praktisch sind diese schnurlosen Behälter für Linkshänder, die den Kocher bei starren Befestigungen oft nur von der rechten Seite aus auf der Station abstellen können. Auch Temperaturanzeigen befinden sich durch die auf Rechtshänder ausgerichtete Bauweise auf der Rückseite und sind nicht ohne Weiteres sichtbar. Einige Hersteller bieten jedoch auch speziell für Linkshänder gefertigte Geräte an.
    Die allermeisten Wasserkocher sind heutzutage über einen Sockel an den Strom angeschlossen. Hierbei handelt es sich um eine inzwischen sehr bewährte Bauweise, da der Kocher vom Sockel abgenommen werden kann und damit mobiler ist als ein Wasserkocher mit direkter Kabelverbindung. Zwar gibt es vereinzelt auch batteriebetriebene Geräte, die finden jedoch überwiegend im Campingsortiment Verwendung.

    4. Tipps für die Nutzung

    Viele Tees sollen laut zahlreicher Empfehlungen nicht mit kochendem Wasser, sondern lediglich mit 80 Grad heißem Wasser aufgegossen werden. So können die besonders in grünem Tee enthaltenen Bitterstoffe nicht zu intensiv im Aroma hervortreten. Manche Wasserkocher geben auch einen Signalton von sich, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist oder lassen sich sogar per Temperaturwahl von vornherein auf einen niedrigeren Wert als 100°C einstellen. Man muss also nicht mehr zwingend neben dem Gerät in der Küche stehen, sondern wird durch einen Ton darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Zieltemperatur erreicht ist. Einige Geräte sind darüber hinaus mit einer Warmhaltefunktion ausgestattet, die dafür sorgt, dass die gewünschte Temperatur gehalten wird. So kühlt das Wasser nicht schon nach kurzer Zeit wieder ab, sondern kann auch nach einer Weile immer noch verwendet werden. Auf der anderen Seite verbraucht eine solche Zusatzfunktion auch mehr Strom. Besser geeignet ist für diesen Zweck ein Gerät mit guter Isolierung. Weil kaum Wärme über die Außenwände entweicht, bleibt das aufgekochte Wasser lange heiß genug. Gerade der umweltbewusste und sparsame Verbraucher dürfte sich über solide Isolierung freuen, denn diese kann eine Warmhaltefunktion wenigstens teilweise ersetzen, ohne dass dabei erneut Energie aufgewendet werden muss.

    4.1 Reinigen und Entkalken

    Jeder Wasserkocher muss gereinigt werden. Je nach Lage befinden sich im Leitungswasser mehr oder weniger hohe Konzentrationen an Kalk, die sich zwangsläufig auch mit der Zeit im Inneren absetzen. Wie bei einer Kaffeemaschine muss der Kalk von Zeit zu Zeit entfernt werden. Zum einen geraten sonst Kalkbestandteile ins Trinkwasser, zum anderen greift der Kalk die Heizelemente an und kann auf Dauer sogar dazu führen, dass der Kocher nicht mehr funktioniert. Fast alle Geräte verfügen am Ausguss über ein kleines Sieb, das zumindest einen Großteil des Kalks herausfiltert, der sich im Inneren des Wasserkochers angesammelt hat. Das Entkalken ist glücklicherweise ein recht einfacher Vorgang. Zahlreiche Varianten der Reinigung ermöglichen das Ablösen von Kalk, der sich am Wasserkocher festgesetzt hat. Im Handel sind beispielsweise Tabs erhältlich, die lediglich in das Gerät gegeben werden müssen. Anschließend füllt man Wasser in den Kocher und lässt dieses einmal aufkochen. Während dieses Vorgangs lösen sich die Kalk-Bestandteile mit dem Tab im Wasser auf und das Innere des Kochers ist wieder blitzeblank. Wichtig ist es, das Wasser nach diesem Vorgang vollständig auszuschütten. Danach sollte der Kocher mehrfach mit Wasser ausgespült und frisches Wasser darin erhitzt werden, damit wirklich alle Rückstände von Kalk und Tab verschwunden sind. Nach einigen Durchgängen ist das Gerät wieder bereit, frisches Wasser für den Trinkbedarf aufzuheizen.

    Insidertipp: Neben der eben beschriebenen Methode mit chemischen Reinigern können auch Zitronensaft, Backpulver oder Essigessenz wirkungsvolle Hilfsmittel sein, um den Wasserkocher zu reinigen. Das funktioniert wie der Einsatz eines speziellen Tabs. Der Unterschied besteht eben nur darin, dass diese Zutaten umweltfreundlicher und – bis auf die Verwendung von Essigessenz – weniger gesundheitsschädlich sind.

    Die Intensität der Kalkbildung hängt einerseits von dem örtlich vorhandenen Wasser ab. Andererseits kann man die Kalkbildung dadurch reduzieren, dass nicht warmes, sondern kaltes Wasser in den Wasserkocher eingefüllt wird. Grundsätzlich haben Geräte mit verdeckter Heizspirale oder Heizplatte bessere Karten bei der Reinigung als Kocher mit offen liegender Heizspirale. Sie lassen sich oft ohne großen Aufwand entkalken und reinigen. Zudem bleibt deutlich weniger Restbelag im Gerät zurück – das ist auch aus hygienischer Sicht ein großer Vorteil.

    5. Leistung und Füllmenge

    Wie schnell ein Wasserkocher das Wasser erhitzt, hängt maßgeblich von der Leistung ab. Diese wird in Watt angegeben – Kocher mit einer hohen Wattzahl bringen ihren Inhalt schneller zum Kochen als weniger wattstarke Modelle. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Füllmenge. Auch der leistungsfähigste Wasserkocher braucht umso länger, je mehr Wasser er kochen soll. Grundsätzlich ist man gut beraten, wenn man eben nur so viel Wasser einfüllt, wie man auch benötigt. Dies spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern darüber hinaus auch Stromkosten, die sich auf Dauer bemerkbar machen. Für die einzelne Tasse Tee zwischendurch reicht schon ein Wasserkocher mit 0,5 Liter Füllmenge – für diese Größe reicht bereits eine Leistung um die 1000 Watt aus. Wer größere Mengen Wasser benötigt, findet auf dem Markt auch Modelle mit einem Fassungsvermögen bis zu 2 Litern. Bei diesen Größenordnungen sollte es allerdings schon ein leistungsfähiges Heizelement mit 2000 Watt und mehr sein – ansonsten muss man ganz schön viel Geduld mitbringen.

    6. Fazit

    Ein Wasserkocher gehört mittlerweile zur Standardausstattung in fast jeder Küche – wie Handmixer oder Mikrowelle. Der Kauf ist aber mehr als die Entscheidung für eine bestimmte Form oder eine bestimmte Farbe. Vielmehr sollte man sich zunächst alle anderen Kriterien, insbesondere die Sicherheitsfunktionen, näher ansehen, bevor man sich für das eine oder andere Produkt entscheidet. Ein Wasserkocher kann bei unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen eine Gefahrenquelle in der Küche sein und auch die Gesundheit gefährden. Das sollte Grund genug sein, sich mit dem Thema ausreichend auseinanderzusetzen. Wer keine Enttäuschung erleben will, dem sei ein Wasserkocher Test nahegelegt. Ein Wasserkocher Vergleich im Internet ist schnell gemacht und eröffnet zahlreiche Informationsquellen rund um das Thema.

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