Standmixer Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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WMF 0416280011 Kult pro
Standmixer WMF
WMF-_0416280011-Kult-pro__B00I64WG68
WMF 0416280011 Kult pro
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe44,7 cm
Volumen1,8 l
Leistung1.400 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht4,7 kg
U/min24000
PREISTIPP
2
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Philips HR2096/00
Standmixer Philips
Philips-_HR209600__B008PB2S6U
Philips HR2096/00
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe21,6 cm
Volumen2,0 l
Leistung800 Watt
Klingenanzahl6
Gewicht2,5 kg
U/min21000
3
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AEG PerfectMix 5Series
Standmixer AEG Perfect Mix
AEG-_PerfectMix-5Series__B00VWSKLLW
AEG PerfectMix 5Series
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe22,0 cm
Volumen1,5 l
Leistung700 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht3,4 kg
U/min20000
4
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Klarstein Herakles
Standmixer von Klarstein
Klarstein-_Herakles__B015RK0TNU
Klarstein Herakles
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe39,0 cm
Volumen1,5 l
Leistung1.000 Watt
Klingenanzahl8
Gewicht2,8 kg
U/min21000
5
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TZS First Austria FA-5243
TZS-First-Austria-FA-5243
TZS-First-Austria_FA-5243__B0126DW33U
TZS First Austria FA-5243
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe26,0 cm
Volumen0,6 l
Leistung300 Watt
Klingenanzahl6
Gewicht1,7 kg
U/min28000
6
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Russell Hobbs Essentials
Standmixer Russell 17956
Russell-Hobbs_Essentials__B003F7CPPS
Russell Hobbs Essentials
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe40,0 cm
Volumen1,5 l
Leistung600 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht3,0 kg
U/min2000
7
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AEG PerfectMix SB 2400
Standmixer AEG
AEG-_PerfectMix-SB-2400__B00MHT6LFA
AEG PerfectMix SB 2400
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe40,0 cm
Volumen0,6 l
Leistung300 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht0,8 kg
U/min23000
8
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Mr. Magic Nutrition Mixer
Standmixer Mr. Magic
Mr.-Magic-_Nutrition-Mixer__B00WSSACPU
Mr. Magic Nutrition Mixer
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe36,2 cm
Volumen0,7 l
Leistung700 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht2.8 kg
U/min19000
9
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Russell Hobbs 21350-56
Standmixer Russell Hobbs 21350 -56 Mix
Russell-Hobbs-_21350-56__B00IJOFQBM
Russell Hobbs 21350-56
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe9,7 cm
Volumen0,6 l
Leistung300 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht1,3 kg
U/min2000
10
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Mr. Magic Set - Smoothiemaker
Standmixer Magic Set
Mr.-Magic-_Set---Smoothiemaker__B005SR9O02
Mr. Magic Set - Smoothiemaker
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Höhe33,5 cm
Volumen0,5 l
Leistung400 Watt
Klingenanzahl4
Gewicht1,3 kg
U/min2000

Mit ihnen geht es richtig rund – Standmixer bereichern die Küche

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sie sind in, sie sind lecker und sie sind richtig gesund. Grüne Smoothies! Die lassen sich am besten mit einem Standmixer zubereiten. Aber der kann natürlich noch einiges mehr. Was genau ein Standmixer ist, welche Vorteile er hat, worauf beim Kauf zu achten ist und weitere Tipps bietet ein ausführlicher Standmixer Vergleich.

    1. Standmixer – ein nützlicher Helfer seit 1922

    Standmixer blicken auf eine lange Geschichte zurück. Immerhin gibt es sie seit 1922. Damals erfand Stephen Poplawski den Ur-Ahnen unserer heutigen Geräte. Der polnisch-US-amerikanische Erfinder wollte mit seiner neuen Erfindung Soda-Mischgetränke einfacher herstellen. Weiterentwickelt hat den Standmixer laut Wikipedia schließlich der Erfinder Fred Osius. Er verbesserte 1935 den bekannten Standmixer. Das Ergebnis war den heutigen Geräten sehr ähnlich. Das Prinzip ist damals wie heute das gleiche. Die beiden wichtigsten Teile eines Standmixers sind der Standfuß und der Mix-Behälter. Das ist auch bei den Geräten im Standmixer Test so. Der Standfuß sorgt für den Antrieb. In ihm ist der Motor verbaut, der die Klingen antreibt. Auf den Standfuß kommt der Mix-Behälter. In diesem befinden sich die Klingen. Bei vielen Geräten lassen sich diese herausnehmen, was die Reinigung erleichtert. Zusätzlich gibt es noch einen Deckel, um den Mixer schließen zu können, damit er beim Einsatz nicht die Küche ruiniert.

    2. Wofür eignen sich Standmixer?

    Oh nein, nicht noch ein Küchengerät! Das haben viele gesagt, als sie das erste Mal von einem Standmixer gehört haben. Aber er ist ein nützlicher Küchenhelfer, mit dem sich vieles zaubern lässt. Eine große Popularität erfährt er derzeit, weil er sich wunderbar für die Herstellung der angesagten Green Smoothies eignet. Aber Standmixer können mehr, wie ein Standmixer Vergleich zeigt. Neben Green Smoothies können sie auch ganz normale Smoothies – ohne Gemüse – zubereiten. Das ist ja kein großes Wunder. Aber sie eignen sich generell für die Zubereitung aller möglichen Mischgetränke, sei es mit Milch, Wasser, Buttermilch oder was auch immer. Dabei bekommen sie nicht nur Obst und Co. klein, auch Eiscreme oder Nougat-Brotaufstriche können für einen leckeren Shake in den Mixer wandern. So bringen Standmixer im Handumdrehen leckere Getränke auf den Tisch. Mit gefrorenen Zutaten lässt sich mit Standmixern auch Eis herstellen. Wer braucht dann noch eine Eismaschine? Selbst Brotaufstriche oder Suppen sind möglich. Natürlich lassen sich auch Dipps und Cremes herstellen oder Baby-Brei pürieren. Leckere Rezept-Ideen gibt es weiter unten. Ein Standfuß mit Motor, ein Behälter mit Klinge, ein Deckel, das war’s. Es klingt nicht so, als könnte es bei den verschiedenen Standmixern große Unterschiede geben. Die Modellvielfalt auf dem Markt straft diese Annahme allerdings Lügen. Es gibt viele Faktoren, die beim Standmixer Test eine mehr oder weniger große Rolle spielen können.

    2.1 Behälter

    Ein wichtiges Kriterium im Standmixer Test ist der Behälter. Die gibt es unter anderem aus verschiedenen Materialien. Generell lassen sich Behälter aus Plastik und Glas unterscheiden. Plastikbehälter gibt es allerdings noch mit und ohne BPA. Bei BPA handelt es sich um Bisphenol A. Dieser Weichmacher findet sich oft in Plastik – mit Folgen für die Gesundheit. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärt, es handele sich um einen hormonellen Schadstoff, der schon in sehr geringen Mengen Einfluss auf den menschlichen Hormonhaushalt haben kann. Deswegen ist er in Babyflaschen bereits verboten. Laut dem BfR, dem Bundesinstitut für Risikobewertung hat BPA “eine geringe akute Giftigkeit”, kann aber hormonähnlich wirken. Gerade, wenn mit dem Standmixer auch heiße Speisen, wie etwa Suppen, zubereitet werden sollen, sollte entweder auf einen Glasbehälter oder ein Mixbehälter aus BPA-freiem Plastik geachtet werden. Die bestehen beispielsweise aus Tritan. Die Hitze kann nämlich dafür sorgen, dass das BPA aus dem Plastik an das Lebensmittel abgegeben wird. Generell haben Mix-Behälter aus Plastik einen großen Vorteil gegenüber den Glasbehältern. Fallen sie doch einmal um oder hin, ist die Gefahr, dass sie ernsthaften Schaden nehmen, wesentlich geringer. Dafür nimmt Glas weniger Geruch und Geschmack an und ist weniger anfällig für Verfärbungen. Neben dem Material ist im Standmixer Test auch die Behältergröße relevant. Wo und für wen soll der Standmixer eingesetzt werden? Diese Frage spielt vor dem Kauf eine große Rolle. Handelt es sich um einen Ein-Personen-Haushalt, sollte der Mix-Behälter ebenfalls klein sein. Gerade, wenn nur kleine Mengen gemixt werden sollen, kann es sein, dass es zu wenig für einen großen Behälter ist. Reicht die Masse nicht aus, um die Klingen ordentlich zu bedecken, können diese auch nicht gründlich zerkleinern. Wenn allerdings täglich für die Familie Smoothies zubereitet werden sollen, wäre es mühsam, für jeden immer neu zu mixen. Dann sollte der Mix-Behälter mindestens eine Füllmenge von 1,8 Litern aufweisen – lieber ein bisschen mehr. Ein kleines Gimmick kann die Arbeit mit dem Standmixer übrigens erheblich vereinfachen. Es gibt im Standmixer Vergleich Geräte, bei denen auf dem Mix-Behälter eine Skalierung ist. So kann der Behälter auch als Messbecher benutzt werden und die Dosierung von Zutaten wird einfacher.

    Insidertipp: Es gibt Standmixer, die speziell auf die Herstellung von Smoothies ausgelegt sind. Diese werden oft mit sehr kleinen Mix-Behältern geliefert, dafür aber mit mehreren. Diese lassen sich nämlich gut für den Transport verschließen und mit zur Arbeit, zur Uni, zur Schule oder zum Sport nehmen. So muss der Smoothie nicht in viele kleine Transportflaschen, die vielleicht noch gekauft werden müssten, umgefüllt werden. Allerdings lassen sich natürlich keine großen Mengen in einem Durchgang herstellen, da die Behälter oft ein Fassungsvermögen von etwa 600 Millilitern haben.

    2.2 Die Leistung

    Große Unterschiede gibt es im Standmixer Vergleich im Hinblick auf die Watt-Zahl. Es gibt preiswerte Geräte mit 400 Watt und die sogenannten Hochleistungsmixer, die eine Leistungsaufnahme von über 1000 Watt oder mehreren PS haben. Die Leistungsaufnahme sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, wie viel Energie tatsächlich in Kraft umgesetzt wird, dennoch ist die Watt-Angabe ein guter Richtwert dafür, mit welchen Materialien der Standmixer zurecht kommt. Als Faustregel gilt: Je härter das Material sein soll, desto größer sollte die angegebene Watt-Zahl sein. Gerade billige Mixer mit wenig Watt kommen bei Eis oder Fleisch schnell an ihren Grenzen. Fans von grünen Smoothies schwören zudem auf Hochleistungsgeräte mit vielen Umdrehungen. Es gibt wahre Mix-Monster, die es auf fast 40.000 Umdrehungen in der Minute bringen. Schwächere Exemplare schaffen unter Umständen nur ein Zehntel oder weniger. Es gibt Standmixer, die mit 3000 Umdrehungen in der Minute arbeiten. Die werden kaum Crushed Eis herstellen können. Eine hohe Umdrehungszahl sorgt auf jeden Fall für schön cremige Ergebnisse.

    Viel Power gleich viele Nährstoffe? Wenn ein Mixer mit 40.000 Umdrehungen durch Obst und Gemüse pflügt, schlägt das Herz so manchen Smoothie-Freundes beim Standmixer Test höher. Immerhin soll nur diese gigantischen Leistung dafür sorgen, dass wichtige Nährstoffe freigesetzt werden. Sie brechen Zellstrukturen auf und setzen so Chlorophyll frei. Allerdings gibt es Stimmen, die behaupten, dass hohe Drehzahlen die Oxidation beschleunigen und somit die Nährstoffdichte negativ beeinflussen. Somit gibt es Verfechter von niedrigen und hohen Umdrehungszahlen. Wichtig ist aber immer, den Smoothie langsam zu trinken und etwas im Mund zu behalten. Denn dort fängt die Verdauung an. Der Speichel reagiert mit dem Essen und Enzyme sorgen schon im Mund für die Aufspaltung und machen den Smoothie bekömmlicher und erleichtern dem Körper das Erschließen wertvoller Nährstoffe. Deswegen kann es auch vorteilhaft sein, wenn der Smoothie nicht ganz sämig püriert wurde, sondern noch kleine Stückchen hat. Wenn man auf diesen noch etwas kaut, erhöht es die Speichelproduktion. Aber gerade die cremige Konsistenz ist das, was einen Smoothie auszeichnet. Denn “smooth” ist englisch und lässt sich mit “cremig” übersetzen.

    2.3 Das Reinigen

    Nicht alle Geräte im Standmixer Vergleich lassen sich gleich einfach reinigen. Wenn sich der Mix-Behälter auseinandernehmen lässt, ist bereits viel gewonnen. Dann kann man den Behälter und die Klingen getrennt voneinander säubern. Noch besser ist es, wenn alle Bestandteile spülmaschinenfest sind. Dann reicht es, nach Benutzung einfach alles in die Spülmaschine zu legen und diese ihren Dienst verrichten zu lassen. Ist keine Spülmaschine vorhanden oder der Mix-Behälter nicht spülmaschinenfest, dann kann man zur Reinigung einfach etwas Wasser mit Spülmittel in den Mixer geben und kurz auf höchster Stufe laufen lassen. Anschließend noch mit klarem Wasser ausspülen und der Mixer ist meistens wieder einsatzbereit. Ab und an muss aber auch unter den Dichtungen gereinigt werden.

    2.4 Die Lautstärke

    Standmixer machen Krach, das ist normal, wie der Standmixer Test gezeigt hat. Schließlich arbeitet ein relativ starker Motor daran, etwas zu schreddern. Aber nicht alle Geräte sind gleich laut. Je höher die Leistung, desto höher ist in der Regel auch die Lautstärke, die es zu ertragen gilt. Auch schwächere Geräte können laut werden, wenn es sich um Billigproduktionen handelt und der Hersteller nicht auf die Isolierung geachtet hat. Wer empfindlich auf Lärm reagiert, sollte sich vor dem Kauf über die Lautstärke informieren. Auch gibt es nützliches Zubehör. Der Hersteller Omniblend bietet für seine Mixer eine Geräuschschutzbox an, die die Lautstärke halbieren soll. Ein anderer Hersteller hat eine Matte im Sortiment, die unter den Mixer gelegt wird. Dadurch wird er zwar nicht direkt leiser, aber die Matte mindert Vibrationen, die ebenfalls laut und störend sein können. Denn auch ein Standmixer Vergleichssieger kann mal lauter werden. So ist es eben, wenn man mit viel Kraft arbeitet.

    2.5 Die Bedienelemente

    Wenn ein Standmixer mit mehreren Zehntausenden Umdrehungen in der Minute durch das Essen pflügt, ist dieses schnell Mus. Mitunter zu schnell. Nicht alle wollen immer alles ganz fein und cremig püriert haben. Deswegen sollte sich ein Standmixer genau einstellen lassen. Wenn das nicht stufenlos funktioniert, sollte das Gerät zumindest eine feine Abstufung zulassen. Einige Maschinen im Standmixer Test haben zudem spezielle Programm-Tasten für Eis oder Smoothies. Richtig nützlich ist die sogenannte Puls-Taste. Dann mixt das Gerät nur solange, wie diese gedrückt wird – dafür auf höchster Stufe. Das erlaubt die absolute Kontrolle über die Konsistenz des Essens. Ebenfalls praktisch ist ein Kippschalter, um den Standmixer ganz auszuschalten. Das spart Strom. Ob die Knöpfe denn noch beleuchtet sein müssen, wie es bei einigen Geräten der Fall ist, das ist Geschmackssache. Auch haben einige Standmixer eine digitale Anzeige. Die ist hübsch anzusehen, einen Standmixer Vergleichssieger macht sie allerdings nicht unbedingt aus.

    2.6 Nicht nur mixen, sondern kochen

    Standmixer können mixen. Na klar! Aber einige können mehr. Es gibt Hersteller, die haben Mixer auf den Markt gebracht, die sogar kochen können. Damit ist jetzt nicht der Thermomix von Vorwerk gemeint, der ja laut seinen Anhängern angeblich alles kann. Es gibt Standmixer, die verfügen über Heizelemente und erlauben so die einfache Zubereitung von Suppen. Das spart das lästige Hantieren mit Töpfen und Pürierstäben und die Suppe lässt sich ganz einfach ohne Kelle einschenken. Sie wird direkt aus dem Mixbehälter in den Teller geschüttet. Ein Hersteller verspricht sogar heißen Suppengenuss ganz ohne Heizelement. Vitamix gibt an, dass Suppen mit einigen Modellen nicht heiß gekocht, sondern heiß püriert werden. Der Mixer soll einfach einige Minuten länger laufen als nötig. Die hohe Umdrehungszahl sorgt für Reibungswärme, die dafür sorgt, dass die Zutaten fast kochen.

    2.7 Ein sicherer Stand und die Klinge

    Wenn eine Maschine mit hoher Drehzahl arbeitet, entstehen Schwingungen. Das ist auch bei den Standmixern so. Damit die bei höchster Geschwindigkeit nicht munter über die Arbeitsfläche wandern, haben einige Hersteller ihren Geräten Saugfüße spendiert. Die können für einen sicheren Stand sorgen. Ein hohes Gewicht ist ebenfalls praktisch. Dadurch lässt sich der Mixer nicht so gut transportieren, aber er steht besser und sicherer auf der Arbeitsfläche. Die Klinge ist neben dem Motor das zweite Herzstück eines Standmixers. Sie sollte scharf und robust sein und darf gerne vier Flügel oder mehr für eine gute Wirkung haben. Je mehr Klingen, desto schneller bekommt der Mixer die Lebensmittel klein. Das ist besonders dann wichtig und praktisch, wenn sich die Lebensmittel nicht erwärmen sollen. Gerade Smoothies trinken viele Menschen lieber, wenn sie noch nicht warm sind.

    2.8 Einfaches Nachfüllen

    Nicht alle Rezepte sehen vor, dass alle Zutaten zur selben Zeit im Mixer landen. Manchmal muss man Zutaten schrittweise hinzufügen. Dazu kann man natürlich ganz einfach den Mixer ausschalten, den Deckeln entfernen und dann Obst, Gemüse und Co. nachlegen. Aber es geht auch einfacher. Einige Standmixer haben eine kleine Öffnung im Deckel. Durch diese lässt sich der Mixer bequem weiter füllen, ohne ihn extra ausschalten zu müssen. Das erleichtert die Handhabung. Solche Feinheiten können einen Standmixer Vergleichssieger letzten Endes ausmachen.

    2.9 Der Preis

    Immer, wenn es um Technik geht, variieren Preise besonders stark. Das ist auch bei Standmixern der Fall. Es gibt Ausführungen, die belasten mit etwa 20 Euro den Geldbeutel. Dann gibt es allerdings die Geräte, mit mit fast 1000 Euro für Ebbe in der Kasse sorgen. Allerdings bekommt man für den Preis auch Technik, die sich sehen lassen kann. Die hochpreisigen Maschinen im Standmixer Vergleich sind Hochleistungsmixer, die mit hoher Wattzahl punkten. Ein gutes Zeichen für einen wertigen Standmixer ist eine lange Garantiezeit im Standmixer Test. Schließlich sind gerade Geräte mit starken Motoren auch hohen Kräften ausgesetzt. Die strapazieren das Material. Hersteller können zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung noch eine Garantie anbieten. Bei einigen gilt sie für satte sieben Jahre.

    3. Tipps zum Umgang mit dem Standmixer

    Standmixer sollten einen angestammten Platz auf der Arbeitsfläche haben. Es ist mit ihnen wie mit Küchenmaschinen oder Brotbackautomaten: Aus den Augen, aus dem Sinn. Sind sie erst einmal im Schrank gelandet, denkt man kaum noch an sie. So kommen sie auch kaum noch zum Einsatz – da ist es egal, wie gut sie im Standmixer Test abgeschnitten haben. Es lohnt sich also, diesem Küchenhelfer einen festen Standort zu gönnen. Hat der Standmixer keine hohe Leistung, sollte und muss er für cremige Smoothies ruhig mal ein paar Minuten laufen. Das kann natürlich den Smoothie erwärmen. Ein paar Eiswürfel schaffen Abhilfe. Sie kühlen die Masse wieder runter und machen sie zudem sämiger. Besteht die Gefahr, dass der Geschmack dadurch verwässert, können die Zutaten stattdessen vor dem Mixen angefroren werden. Sicher ist sicher: Hat man sich einen günstigen Mixer zugelegt, kann es eventuell nötig sein, den Deckel beim Mixen festzuhalten. Das sollte bei einem Standmixer Vergleichssieger nicht der Fall sein. Wie bereits erwähnt: Standmixer lassen sich gut reinigen, indem man sie mit Wasser und etwas Spülmittel füllt und anschließend einschaltet. Anschließend sollten sie aber klar ausgespült werden. Ab und an steht aber trotzdem eine gründliche Reinigung an. Gerade Geräte mit herausnehmbarer Klinge müssen beizeiten unter der Dichtung gereinigt werden. Im Laufe der Zeit setzt sich dort nämlich Schmutz fest – vor allem, wenn mit dem Standmixer oft sehr dünnflüssige Smoothies hergestellt werden.

    4. Alternativen

    Standmixer haben viele Vorteile, das hat der Standmixer Test gezeigt. Aber natürlich kommt man in der Küche auch ohne sie zurecht. Schließlich gibt es Alternativen zu dem praktischen Helfer. Allerdings haben auch diese ihre Vor- und Nachteile.

    4.1 Küchenmaschine

    Wer sich einen Standmixer zulegen möchte, aber bereits eine Küchenmaschine hat, der sollte sich diese genauer ansehen. Einige erlauben es, einen Mixer-Aufsatz anzuschließen. Möglich ist das unter anderem bei Modellen von Bosch. Das hat den Vorteil, dass nicht ein weiteres Elektro-Gerät angeschafft werden muss auf der Arbeitsfläche steht und eine Steckdose belegt. Allerdings nimmt natürlich auch ein Mixeraufsatz Platz weg. Preislich bringt die Anschaffung eines Aufsatzes für die Küchenmaschine auch nicht immer das gewünschte Einsparpotenzial. Wie der Standmixer Test zeigt, gibt es diese in allen Preiskategorien. Viele sind sogar günstiger als der passende Mixer-Aufsatz für die Küchenmaschine. Und einen großen Nachteil gibt es: Wer einen Aufsatz für seine Küchenmaschine holt, der ist von deren Leistung abhängig. Nicht alle Küchenmaschinen bringen den Mixer auf die gewünschte Drehzahl. So können zum Beispiel einige Smoothies ziemlich stückig bleiben. Nicht immer kommt es zur gewünschten cremigen Konsistenz, wenn die Leistung nicht stimmt – ein deutliches Minus im Standmixer Test. Standmixer sind eben Spezialisten auf ihrem Gebiet, Küchenmaschinen sind in dem Fall Allrounder.

    4.2 Pürierstab

    Wer wenig Platz in der Küche hat, der greift womöglich zum Prürierstab oder Zauberstab, statt zu einem Gerät aus dem Standmixer Test. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Standmixer. Der Motor treibt eine Klinge an, die das Essen zerkleinert. Der große Vorteil des Pürierstabes ist seine Handlichkeit. Er findet auch in kleinen Küchen einen Platz. Vor allem, wenn der Standmixer auf der Arbeitsfläche nicht unterkommen kann, ist der Pürierstab schneller zur Hand. Je nach Modell kann er es auch von der Leistung her mit einem Standmixer aufnehmen. Allerdings kosten sie auch gutes Geld. Mit Blick auf das Portemonnaie ist die Anschaffung eines Pürierstabes auch nicht unbedingt besser als der Kauf eines Standmixers. Ist das Gefäß zu groß, kann es zudem ziemlich mühselig werden, mit einem Pürierstab auch wirklich alles zu erwischen. In einen Standmixer werden einfach alle Zutaten reingeworfen und das Gerät angeschaltet. Der Rest erledigt sich von alleine. Beim Pürierstab ist Handarbeit angesagt. Auch lässt sich in einen Standmixer nachträglich leichter etwas hinzugeben. Einfach den Deckel öffnen, Zutat rein und fertig. Den Pürierstab kann man meistens nicht einfach in dem Becher oder der Schüssel stehen oder liegen lassen. Da er einen hohen Schwerpunkt hat, besteht die Gefahr, dass der Stab kippt und eventuell noch die Schüssel mit sich reißt. Also muss man ihn erst aus der Schüssel nehmen, aufpassen, dass nichts tropft und irgendwo ablegen, wo er keinen Dreck verursacht. Ziemlich umständlich. Ach ja: Außerdem haben Standmixer einen Deckel. Der schützt vor Spritzern. Der Pürierstab hat meistens keinen Spritzschutz. Wird er nicht vorsichtig eingesetzt, kann der schnell seine Umgebung mit Sprenkeln übersäen. Allerdings kann der Pürierstab eine sehr gute Ergänzung zum Standmixer sein. Gerade, wenn Suppen püriert werden sollen, kann der Stab einfach im Kochtopf eingesetzt werden. Wenn nur ein Standmixer vorhanden ist, muss der Koch die Suppe erst mühsam umfüllen und hoffen, dass der Mixer überhaupt für die ganze Suppe groß genug ist.

    5. Rezepte für den Standmixer

    Grüne Smoothies sind angesagt. Das hat einen guten Grund: Gemüse hat jede Menge Power. Es bietet dem Körper Vitamine und Mineralstoffe und hat im Gegensatz zu Obst viel weniger Kohlenhydrate. Steckt in Obst eine Menge an Fructose, also Fruchtzucker, kann bedenkenloser zu Gemüse gegriffen werden. Außerdem steckt in grünen Smoothies der sekundäre Pflanzenstoff Chlorophyll. Selbst Wissenschaftler bestätigen, dass das grüne Chlorophyll positive Auswirkungen auf den Körper hat. Grüne Smoothies stecken also voll mit Nährstoffen, sind schnell zubereitet und einfach zu verzehren. Kein stundenlanges Kauen auf der Rohkost steht zwischen dem Körper und den Vitaminen. Natürlich sind nicht alle grünen Smoothies zuckerfreie Wohltäter für den Körper. Der mitunter herbe Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Deswegen starten viele Smoothie-Fans mit einer Mischung aus Obst und Gemüse. Die hat zwar Zucker, ist aber natürlich immer noch gesund. Das Obst sorgt dafür, dass man das Gemüse kaum schmeckt. Am Anfang empfiehlt es sich, zwei Teile Obst und ein Teil Gemüse zu nehmen. Nach und nach kann das Verhältnis verändert werden, bis irgendwann vielleicht nur noch Gemüse in den Mixer wandert. Und so könnte ein grüner Smoothie mit Obst und Gemüse aussehen: eine Handvoll Babyspinat, eine Banane, sowie ein Apfel, eine Mango und Wasser oder Eiswürfel nach Belieben. Alle Zutaten müssen gründlich gewaschen werden. Wer einen leistungschwächeren Standmixer hat, müsste den Apfel vor dem Mixen vom Kerngehäuse befreien. Und egal, welchen Mixer man hat: Die Banane und die Mango müssen geschält werden und letztere wandert natürlich ohne Kern in den Mixer. Dann werden Obst und Gemüse auf höchster Stufe püriert. Hat der Mixer Startschwierigkeiten, kann man etwas Wasser hinzugeben. Ist alles verarbeitet, kommt entweder Wasser oder Eis zum Smoothie und er wird solange gemixt und mit Eis oder Wasser gemischt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

    Insidertipp: Babyspinat oder milder Blattsalat eignen sich für den Anfang besonders gut. Das Obst kann munter variiert werden – je nachdem, was gerade im Haus ist. Gut eignen sich etwa Trauben, Pfirsiche, Bananen oder Honigmelonen. Es lohnt sich, einfach ein bisschen zu experimentieren!

    Grüne Smoothies sind gesund, keine Frage. Allerdings sollten sie in Maßen genossen werden. Wer sie wie Wasser trinkt, merkt die gesunden Drinks vielleicht schon bald auf der Hüfte, vor allem, wenn sie mit Obst zubereitet werden. Abnehmen ist zwar mit grünen Smoothies möglich, aber nur dann wirklich umsetzbar, wenn sie eine Mahlzeit ersetzen. Allerdings sollten Smoothies mit viel Obst nicht der Ersatz für das Abendessen sein. Denn abends empfehlen sich zum Abnehmen kohlenhydratarme Mahlzeiten. Obst hat durch seinen Fruchtzucker allerdings relativ viele Kohlenhydrate.
    Neben den leckeren grünen Smoothies können auch andere Köstlichkeiten mit dem Standmixer zubereitet werden. Wer die italienisch Küche liebt, kommt um Pesto nicht herum. Auf warmer Pasta ist Pesto einfach ein Genuss. Auch auf geröstetem Weißbrot schmeckt es hervorragend. Dafür braucht man: 100 Gramm Basilikum, zwei bis vier Knoblauchzehen (es kommt darauf an, was man am nächsten Tag vor hat), vier Esslöffel Pinienkerne, 250 Milliliter Olivenöl, sowie fünf Esslöffel Parmesan und eine Prise Salz. Und so geht es: Basilikum waschen und die Blätter vom Stil zupfen. Anschließend die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne erhitzen, bis sie braun werden (Vorsicht: Fangen sie an, Farbe zu bekommen, werden sie schnell schwarz. Unbedingt am Herd stehen bleiben!). Basilikumblätter und restliche Zutaten in den Mixer geben und auf mittlerer Stufe pürieren. Das Pesto darf keinesfalls zu einer Creme werden. Also: Nicht zu lange mixen!

    6. Soll ich mir wirklich einen Standmixer holen?

    Kochen geht auch ohne Standmixer. Gerade, wenn kein Platz mehr in der Küche ist, sollte die Anschaffung wohl überlegt werden. Allerdings bringt der nützliche Helfer jede Menge Abwechslung in die Küche und kann zu einer gesunden Ernährung beitragen. Gerade grüne Smoothies können gut eine Mahlzeit ersetzen, stecken voller Vitamine und Nährstoffe, machen satt und lassen sich leicht mitnehmen. Allerdings lohnt ein Blick in den Standmixer Test. Gerade bei billigen Geräten scheitert es oft an der Qualität. Es lohnt sich also meistens, etwas mehr Geld zu investieren und dafür einen langlebigen Mixer zu bekommen, der auch härtere Lebensmittel klein bekommt.

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