Spülmaschine Vergleich 2017

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Bosch SMI69U85EU
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Siemens SN45N532EU
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Siemens SN45N532EU
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Bosch SMS50D32EU
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Bosch SMU53L15EU
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Miele G6300 SCi D ED230
Miele G6300 SCi D ED230 EcoLine
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Miele G6300 SCi D ED230
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Bauknecht GSX 158111
Bauknecht GSX 158111
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Bauknecht GSX 158111
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Beko DSN 6634 FX
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Beko DSN 6634 FX
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Siemens SN65M037EU
Siemens SN65M037EU
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Siemens SN65M037EU
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Lautstärke46 dB
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Klarstein Amazonia 90
Klarstein Amazonia 90 Luminance Design
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Klarstein Amazonia 90
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Bomann GSPE 773.1
Bomann GSPE 773.1
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Bomann GSPE 773.1
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Glänzendes Geschirr – Die Spülmaschine im Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Tagtäglich sorgt sie dafür, dass unser Geschirr sauber wird. Die Rede ist von der Spülmaschine. Mittlerweile fehlt sie in fast keinem Haushalt mehr. Das bestätigt auch das statistische Bundesamt. Besaßen im Jahr 2010 noch 65,7 Prozent der deutschen Haushalte einen Geschirrspüler, waren es im Jahr 2015 bereits 69,5 Prozent. Die Spülmaschine ist beliebter als je zuvor. Woran das liegt, was einen Spülmaschine Vergleichssieger ausmacht und wodurch sich ein guter Geschirrspüler auszeichnet, verrät der Spülmaschine Test.

    1. Eine Reise in die Vergangenheit

    Bis 1850 wurde das Geschirr ganz klassisch mit den Händen gereinigt. Mit Spülwasser und einem Lappen schrubbte man, bis alle Flecken und Essensreste von den Tellern und dem Besteck verschwunden waren. Laut Wikipedia erfand erst dann der Amerikaner Joel Houghton die erste Spülmaschine aus Holz. Seine Erfindung war jedoch noch nicht ganz ausgereift, denn der Geschirrspüler funktionierte noch nicht einwandfrei. 15 Jahre später versuchte sich L.A. Alexander ebenfalls an dem modernen Reinigungsgerät. Doch auch sein Modell funktionierte nicht problemlos. Als wahre Pionierin der Spülmaschine gilt die Amerikanerin Josephine Cochrane. Sie erfand 1886 ein Modell, das mit Wasserdruck arbeitete, weshalb sie als eigentliche Erfinderin des Geräts gilt. Daraufhin gründete die Erfinderin eine Firma, die sich auf die Produktion von Geschirrspülern spezialisierte. Zunächst produzierte das Unternehmen nur Modelle, die in Hotels und Restaurants genutzt wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts starteten dann immer mehr Haushaltsfirmen mit der Produktion des Geschirrspülers. Zunächst konnten sich aber nur Adelige und Wohlhabende den teuren Luxus eines solchen Spülers leisten. In den 1920er-Jahren kamen die Geschirrspüler dann auch nach Deutschland. Durch die gute Wirtschaftslage konnte die Spülmaschine massenhaft produziert werden und stand schon bald in allen Haushalten.  Sie war nicht mehr nur den Adeligen vorbehalten, sondern allen. Im Laufe der Zeit veränderte sich nicht nur das Aussehen der Modelle, sondern auch die Funktionsweise. Viele Geräte waren mit Düsen ausgestattet, die nun viel effektiver reinigen konnten. Auch die Reinigungsmittel wurden weiterentwickelt und sorgten für noch mehr Sauberkeit. Wie ein Spülmaschine Vergleich zeigt, haben die heutigen Geschirrspüler mit den ursprünglichen Modellen von Josephine Cochrane nicht mehr viel gemeinsam. Von der Form und Funktion sind die heutigen Geräte nicht mehr mit den älteren zu vergleichen.

    2. So funktioniert der Geschirrspüler

    Kaum einer weiß, was im Inneren einer Spülmaschine passiert, während sie läuft. Dabei braucht eine Spülmaschine nur wenige Schritte, um das Geschirr sauber zu machen. Welche Schritte das sind, wollen wir nun erläutern. Zunächst läuft Wasser in die Spülmaschine. Das Wasser wird mithilfe eines Heizstabs auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Während dieses Vorgangs wird meist auch schon Wasser aus dem Auffangbecken mithilfe einer Pumpe von unten in die Sprüharme geleitet, die dann schon mal die ersten Verkrustungen und losen Dreck lösen. Anschließend öffnet sich die Klappe, in die zuvor der Reinigungstab gegeben wurde. Das Tab fällt in den Reinigungsraum und beginnt sich aufzulösen. Die Pumpe zieht erneut Wasser in die Sprüharme. An den Sprüharmen befinden sich kleine Düsen, die dann das Wasser mit hohem Druck auf das Geschirr abgeben. Dabei dreht sich der Sprüharm. Er besteht meist aus zwei Rotorblättern und erinnert von der Form an einen Ventilator. Das Reinigungswasser landet in einem Auffangbecken und wird während des Vorgangs immer wieder nach oben, in die Sprüharme gepumpt. Dieser Schritt ist beim ganzen Spülvorgang der längste und dauert etwa 45 Minuten. Zumindest dann, wenn man von einem durchschnittlichen Spülvorgang von etwa 150 Minuten ausgeht. Im dritten Schritt wird das komplette Wasser aus dem Reinigungsraum abgepumpt und neues Wasser eingelassen. Dieses wird erhitzt und eine kleine Menge Klarspüler kommt hinzu. Dann wird das Geschirr mit dem Wasser und dem Klarspüler abgespült. Der Klarspüler sorgt dafür, dass auf dem Geschirr keine Wassertropfen zurückbleiben. Im vierten und letzten Schritt wird das Wasser mit dem Klarspüler abgepumpt. Das Geschirr beginnt zu trocknen. Dies dauert meist nicht sehr lange, weil der dünne Wasserfilm auf dem Geschirr durch die hohe Temperatur im Innenraum schnell verdunstet. Es gibt auch Spülmaschinen, die über einen kleinen Lüfter verfügen. So wird das Geschirr noch schneller trocken. Nach wenigen Minuten ist das Geschirr blitzeblank.
    Es gibt viele gute Gründe, warum das Geschirr lieber in einem Geschirrspüler als mit den Händen gereinigt werden sollte. Denn mit der Reinigungshilfe spart man nicht nur viel Zeit, sondern vor allem Wasser und Strom. Eine Maschine verbraucht nur circa die Hälfte des Wassers, das zum normalen Spülen benötigt wird. Zudem wird das Geschirr hygienischer gereinigt als bei dem Handspülgang. Auch für alle Ordnungsfanatiker ist eine Spülmaschine genau das Richtige. So stapelt sich kein schmutziges Geschirr auf der Spüle. Man kann sein dreckiges Geschirr direkt einräumen und ärgert sich nicht über die schmutzigen Teller.

    3. Die Typen

    Wie man in unserem Spülmaschine Test sehen kann, unterscheiden sich die Modelle nicht nur vom Aussehen, sondern auch von ihren Funktionen und ihrer Ausstattung. Dabei lassen sich die Geschirrspüler in verschiedene Typen einteilen. Es gibt die Einbaugeschirrspüler, die frei stehenden Spülmaschinen oder die Unterbaumodelle. Oftmals sind die Geschirrspüler in den Küchenzeilen integriert. Meist handelt es sich dann um Unterbauspülmaschinen oder Einbaugeschirrspüler.

    3.1 Unterbauspülmaschine

    Der Unterbaugeschirrspüler wird meist unter eine freistehende Küchenplatte gestellt. Oft direkt neben der Spüle. Den größten Vorteil, denn dieses Modell bietet: Es passt fast überall hin beziehungsweise kann beinahe überall integriert werden. Seine Oberseite ist jedoch nicht belastbar, weswegen diese Modelle unter Arbeitsplatten geschoben werden müssen.

    3.2 Einbaugeschirrspüler

    Ein Einbaugeschirrspüler kann nicht einfach unter eine frei stehende Arbeitsfläche geschoben werden. In der Regel werden Einbaugeschirrspüler mit einer kompletten Küche mitgeliefert. Das bedeutet, dass das Gerät schon voll in die Küchenzeile integriert ist. Die meisten Modelle bestechen zudem mit einem schönen Design. Die Schaltknöpfe sind nicht sichtbar und befinden sich meist im Inneren. Meist auf der oberen Seite der Klappe.

    3.3 Freistehender Geschirrspüler

    Wie es der Name schon verrät, steht diese Bauart frei im Raum. Somit ist es möglich, die Spülmaschine dorthin zu stellen, wo man möchte. Das geht, weil diese Modelle von allen Seiten verkleidet sind. Zudem bietet ein freistehendes Modell den Vorteil, dass die obere Fläche auch gut als Arbeitsplatte genutzt werden kann. Freistehende Geschirrspüler können zudem einfach an den Anschluss des Spülbeckens angeschlossen werden.
    Für einen Geschirrspüler Vergleich gibt es alle drei Modelle jetzt noch mal im kurzen Überblick:

    MODELL VORTEILE NACHTEILE
    Unterbaugeschirrspüler
    • lässt sich gut in die Küche integrieren
    • lässt sich separat aufstellen
    • keine Arbeitsfläche
    • passen optisch nur selten in eine Einbauküche
    Einbaugeschirrspüler
    • passt optisch perfekt in die Küche
    • ist in die Küchenzeile integriert
    • Bedienknöpfe nur im Innenraum
    • keine Arbeitsfläche
    Freistehender Geschirrspüler
    • viele Aufstellungsmöglichkeiten
    • gute Anschlussmöglichkeiten
    • selten einheitliches Design zum Rest der Küche

    4. Die Programme

    Ganz egal für welches Modell aus dem Spülmaschine Test man sich entscheidet, es gibt Programme, die jedes Modell haben sollte. Je nach Hersteller werden die Programme zwar unterschiedlich benannt, funktionieren aber gleich. Die folgenden Programme sind die wichtigsten. Das Energiesparprogramm, auch Standardprogramm genannt, benötigt relativ lange, um das Geschirr zu reinigen. Bei 40, 45 oder 55 Grad wird das Geschirr gereinigt. Das Programm bietet sich für normal verschmutztes Geschirr an. Über ein Schnellprogramm verfügt jede Spülmaschine. In der Regel dauert das Reinigen etwa 30 bis 40 Minuten. Beim Schnellprogramm wird die Trocknungszeit ausgelassen, um so die Zeit zu sparen. Viele Hersteller bauen Modelle mit dem sogenannten Automatikprogramm. Bei diesem Programm messen Sensoren in der Spülmaschine die Verschmutzungsart. Zudem verfügen diese Modelle über eine Beladungserkennung, die feststellen kann, wie viel Geschirr sich in der Spülmaschine befindet. Das Intensivprogramm spült bei hohen Temperaturen, meist bei 65 bis 75 Grad. Hier werden vor allem stark verschmutzte Teller, Pfannen und Töpfe gespült. Durch die hohe Temperatur löst sich so der Dreck ab. Schonprogramme sind vor allem für empfindliches Geschirr gedacht. Die Reinigungstemperatur liegt bei etwa 40 oder 45 Grad. So wird das Geschirr nicht angegriffen.

    5. Die Energieeffizienzklasse

    Circa sieben Prozent des Stromverbrauchs entstehen laut der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz durch den Geschirrspüler. Gerade deswegen ist es wichtig, in unserem Spülmaschine Test auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Die sparsamsten Geräte haben mittlerweile die Klasse A+++. Deshalb rät die Verbraucherzentrale beim Kauf eines Geschirrspülers auch, auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Zudem raten die Experten, sich ein Modell auszusuchen, das zu dem eigenen Haushalt passt. Bedeutet: Ein Zweipersonenhaushalt braucht keinen Geschirrspüler, der auf Haushalte mit vier Personen ausgelegt ist. Meist reicht laut den Experten ein Modell, welches etwa 45 Zentimeter breit ist. Für größere Haushalte ist die Empfehlung, ein Modell mit 60 Zentimeter breite auszuwählen. Also lieber vorher einen ausführlichen Geschirrspüler Vergleich machen, um sich für das richtige Modell zu entscheiden.

    Tipp: Hersteller sollten eine Garantie auf Wasserschäden geben. Und das ein ganzes Geräteleben lang. So schützt sich der Verbraucher vor möglichen Schäden und den daraus resultierenden Kosten.

    6. Stiftung Warentest

    Auch die Experten der Stiftung Warentest untersuchten Geschirrspüler. Die Tester geben den Hinweis, dass das Energielabel nicht immer etwas  über den eigentlichen Verbrauch einer Maschine aussagt, weshalb man sich als Verbraucher nicht davon blenden lassen sollte. Denn die Experten sagen, dass die Energieeffizienz nur Werte im Sparprogramm angibt. Eine Energieeffizienzklasse A+++ ist somit nur bedingt aussagegekräftig. Dennoch sind GeräteStiftung Warentest Ein weiterer Hinweis der Experten: Nicht unbedingt im Kurzprogramm spülen. So wird das Geschirr zwar schneller sauber, aber das Kurzprogramm benötigt mehr Strom und Wasser als ein Spülgang im Standardprogramm.
    Die Tipps der Experten:

    • Zunächst sollte man laut der Stiftung Warentest überlegen, welchen Typ man gerne in seiner Küche hätte. Schließlich nützt keinem ein frei stehendes Modell, wenn man eine Einbauküche besitzt.
    • Geschirrspüler brauchen für die Reinigung weiches Wasser. Deswegen empfehlen die Experten, Multitaps einsetzten. Diese enthalten Enthärtersalz.  Bei extrem hartem Wasser, also Wasser mit viel Kalk, sollte zusätzlich Klarspüler.
    • Grobe Essenreste auf Tellern sollten vorher in der Biotonne entsorgt werden. Zudem empfehlen die Experten, soviel Geschirr wie möglich in die Maschine zu packen. So spart man Wasser und schont zugleich die Umwelt.

    7. Die Reinigung und Lautstärke

    Mit der richtigen Reinigung blitzt nicht nur das Geschirr, sondern auch die Spülmaschine. Schließlich bringt es nichts, sauberes Geschirr in eine dreckige Spülmaschine zu packen. Deshalb kommen nun ein paar Tipps, wie der Geschirrspüler sauber bleibt. Ganz wichtig ist es, grobe Essensreste schon vorher zu entfernen. Diese können die Maschine nur verstopfen. Allerdings ist es nicht nötig, den Teller vor dem Spülgang unter dem Wasserhahn abzuspülen. Das verbraucht nur unnötig Wasser. Damit die Spülmaschine immer sauber bleibt, ist es wichtig, sie mindestens einmal besser aber zweimal im Monat zu reinigen. Dazu sollte man das Sieb entfernen und am besten im Spülbecken unter dem Wasserhahn reinigen. Mithilfe von Spülmittel kann man Fettablagerungen abputzen. Auch die Spülarme sollten gereinigt werden. Diese lassen sich in der Regel einfach abnehmen. Sie sollten ebenfalls mit Wasser abgespült werden. Um den Innenraum einmal komplett sauber zu kriegen, sollte man einen Spülgang ohne Geschirr durchlaufen lassen. So werden alle Schmutzreste einmal abgespült. Wer es ganz sauber haben möchte, kann im Anschluss noch mit einem Tuch den Türrahmen abwischen und von Fettrückständen befreien. Im Durchschnitt haben Geschirrspüler eine Lautstärke zwischen 40 und 50 Dezibel. Zum Vergleich: Ein Kühlschrank hat eine Lautstärke von etwa 50 Dezibel. Manchmal kann es aber auch sein, dass einem die Spülmaschine plötzlich lauter vorkommt, als zuvor. Das kann einige Ursachen haben. Wenn das Geschirr falsch beziehungsweise schlecht eingeräumt wurde, kann es lauter werden. Das Geschirr blockiert eventuell die Reinigungselemente im Innenraum. So können unschöne Geräusche entstehen. Auch durch zu viel Kalk in der Maschine kann es lauter als sonst werden. Denn je mehr Kalk sich in der Maschine sammelt, desto mehr Kraft braucht sie, um zu reinigen. Auch ein verstopftes Sieb kann zu störenden Geräuschen führen. Oft ist dann ein Gluckern zu hören. Wenn das Sieb jedoch gereinigt wurde, dürfte eigentlich nichts mehr zu hören sein.

    8. Wissenswertes

    Eine gute Spülmaschine funktioniert nur in Kombination mit guten Spülmitteln. 2in1 Tabs, 2in3 Tabs, Pulver oder doch lieber flüssigen Reiniger? Was tue ich bloß in meine Spülmaschine? Diese Frage stellen sich wohl die meisten Verbraucher. Die Auswahl an Produkten ist riesig. Auch hier können die Experten der Stiftung Warentest weiterhelfen. Getestet wurden Multitabs und Gelkissen. Das Ergebnis: Gut abgeschnitten haben Spülmittel ohne Phosphate. Und das ist auch gut so. Denn Phosphate belasten unsere Gewässer. Umso schöner, dass auch Spülmittel ohne die Schadstoffe gute Ergebnisse erzielen konnten. Nicht besonders überzeugen konnten allerdings die Gelkissen. Laut den Experten hinterlassen Gelkissen nach dem Spülgang immer noch Rückstände. Nach vielen Spüldurchgängen mit Gelkissen hinterließen diese sogar leichte Verfärbungen an dem Besteck. Also lieber zu Tabs greifen.

    Insiderwissen: Ab Januar 2017 sind Phosphate in allen Reinigungsmitteln für Geschirrspüler verboten. So die Entscheidung des EU-Parlaments. Der Grund: Phosphate gelangen in das Abwasser und dadurch in Seen und Flüsse. Das fördert die Algenbildung. Sterben diese Algen ab, sinken sie zu Boden, wo sie beginnen zu faulen. Das führt zu einem Sauerstoffmangel im Gewässer, sodass Tiere sterben. Aus Waschmitteln für die Waschmaschine sind die Giftstoffe längst verschwunden.

    So praktisch eine Spülmaschine doch ist, es gibt einige Sachen, die auf keinen Fall in den Geschirrspüler dürfen. Das sind unter anderem Besteck aus Silber oder Kunststoff. Denn durch den Spülgang kann es passieren, dass das Material stumpf wird, abfärbt oder kaputt geht. Vor allem Silberbesteck wird in der Spülmaschine angegriffen. Auch Holz sollte wenn möglich nicht so häufig in die Spülmaschine gepackt werden. Durch das Wasser kann es aufquellen. Dann die Holzbrettchen lieber unter dem Wasserstrahl abspülen. Und wie sieht es mit Töpfen und Pfannen aus? Viele Töpfe uns Pfannen sind beschichtet. Kommen sie nun in einen Geschirrspüler, kann die Beschichtung möglicherweise zerstört werden. Auch hier gilt: Lieber mit der Hand spülen! So bleibt das Geschirr heil.
    Wer hätte nicht gerne brillante glänzende Gläser wie aus der Werbung? Mit ein paar Tricks bekommt jeder sein Geschirr blitzeblank. Gläser und Geschirr werden häufig von Korrosion bedroht. Verfärbungen oder Abnutzungen können die Folge sein. Korrosion entsteht häufig durch kalkhaltiges heißes Wasser. Was dagegen helfen kann? Ein bisschen Essig. Einfach eine kleine Schüssel oder ein Glas mit ein bisschen Essig auffüllen und in die Spülmaschine stellen. Diese dann wie gewohnt anstellen. Der Essig verteilt sich während des Spülgangs und löst Dreck und Verfärbungen. Das Ergebnis: strahlendes glänzendes Geschirr wie aus der Werbung. Um Korrosion vorzubeugen hilft es, die Temperatur niedrig einzustellen. Zudem sollte man nach dem Spülgang die Tür des Geschirrspülers direkt öffnen, sodass die heiße Luft entweichen kann. Wer noch sehr alte Gläser besitzt und über den Kauf von neuen nachdenkt, kann darauf achten, ob die Gläser spülmaschinentauglich sind. In den letzten Jahren hat sich das Glas nämlich verändert. Neue Modelle sind widerstandsfähiger gegenüber Korrosion.

    9. Blick in die Zukunft – Geschirrspüler mit Zeolith-Trocknungssystem

    Nach gut zwei Stunden ist das Geschirr in der Maschine sauber. Wird nun die Klappe geöffnet, stößt einem eine dicke Heißluftwolke entgegen. Auch das Geschirr ist meist nass und nicht ganz trocken. Anders sieht das im Geschirrspüler Vergleich mit einem Gerät mit Zeolith-Trocknungssystem aus. Die neueste Technik auf dem Markt verspricht keine Dampfwolke mehr. Auch das Geschirr ist nach dem Spülvorgang komplett trocken. Doch was verbirgt sich hinter dieser neuen Technik? Bei dem Trocknungssystem wird Zeolith eingesetzt. Das sind kleine weiße Kügelchen, die fast einen halben Liter Wasser speichern und erhitzen können. Am Ende des Spülvorgangs müssen dann keine Heizstäbe mehr angemacht werden, um das Geschirr zu trocken. Ein kleiner Ventilator reicht, um die am Boden liegenden kleinen Kügelchen in Bewegung zu setzten. Sie absorbieren dann das gesamte Wasser auf dem Geschirr und speichern dieses. So wird die Luft im Innenraum der Maschine getrocknet. Das Faszinierende: Wird die Spülmaschine beim nächsten Mal wieder angeschmissen, geben die Kügelchen das gespeicherte Wasser wieder ab. Wer sich für ein Modell mit dieser Technik interessiert, sollte einen Blick in den Spülmaschine Test werfen. Auch wir vergleichen Geräte mit dieser Einstellung.

    10. Fazit

    Eine Spülmaschine gehört mittlerweile in jeden Haushalt – genauso wie ein guter Herd oder Backofen. Wie der Geschirrspüler Test belegt, gibt es ganz viele unterschiedliche Modelle. Hier müssen Sie entscheiden, was ihnen besonders wichtig ist. Sicher ist auf jeden Fall, dass eine Spülmaschine nicht nur Zeit einspart, sondern auch Geld. Denn ein Spülmaschine Vergleichssieger ist deutlich sparsamer, als das Geschirr jedes Mal mit der Hand zu spülen. Kein Wunder also, dass die meisten Deutschen in ihrem Haushalt bereits eine Spülmaschine haben.

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