Saugroboter Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Neato Botvac D85
Saugroboter Neato Botvac D85
Neato-Botvac-D85___B00Y2ERFUI
Neato Botvac D85
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung43 Watt
Gewicht4,1 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
33,5 x 10,0 x 32,1
Volumen0,7 l
Betriebsdauer90 Min.
Fernbedienung
2
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iRobot Roomba 650
Saugroboter iRobot Roomba 650
iRobot-Roomba-650___B008R5ZPL4
iRobot Roomba 650
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung30 Watt
Gewicht3,6 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
33,0 x 9,0 x 33,0
Volumen0,5 l
Betriebsdauer120 Min.
Fernbedienung
PREISTIPP
3
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Severin RB7025
Saugroboter Severin RB7025
Severin-RB7025___B00NHOADIU
Severin RB7025
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung17 Watt
Gewicht1,5 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
28,1 x 7,0 x 28,1
Volumen0,35 l
Betriebsdauer90 Min.
Fernbedienung
4
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Ariete 2712 Briciola
Saugroboter Ariete 2712 Briciola
Ariete-2712-Briciola___B00KFJXO18
Ariete 2712 Briciola
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung25 Watt
Gewicht4,8 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
51,0 x 13,0 x 41,0
Volumen0,5 l
Betriebsdauer90 Min.
Fernbedienung
5
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Philips FC8710/01
Saugroboter Philips FC8710/01
Philips-FC871001___B00U64EE3O
Philips FC8710/01
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung11 Watt
Gewicht1,9 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
47,5 x 12,0 x 44,0
Volumen0,4 l
Betriebsdauer120 Min.
Fernbedienung
6
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Dirt Devil M607
Saugroboter Dirt Devil M607
Dirt-Devil-M607___B00EY7F8N4
Dirt Devil M607
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung17 Watt
Gewicht1,2 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
28,5 x 7,0 x 28,5
Volumen0,27 l
Betriebsdauer60 Min.
Fernbedienung
7
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iRobot Roomba 782
Saugroboter iRobot Roomba 782
iRobot-Roomba-782___B008ZAYZLM
iRobot Roomba 782
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung30 Watt
Gewicht3,8 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
54,6 x 13,2 x 48,4
Volumen0,38 l
Betriebsdauer120 Min.
Fernbedienung
8
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LG Hom-Bot VR6340LV
Saugroboter LG Hom-Bot VR6340LV
LG-Hom-Bot_VR6340LV__B00IG5OWEG
LG Hom-Bot VR6340LV
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung23 Watt
Gewicht3,0 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
44,3 x 16,3 x 54,5
Volumen0,6 l
Betriebsdauer80 Min.
Fernbedienung
9
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Dirt Devil M608
Saugroboter Dirt Devil M608
Dirt-Devil-M608___B00FEXXU0K
Dirt Devil M608
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung11,4 Watt
Gewicht1,8 kg
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
32,0 x 32,0 x 70,0 cm
Volumen0,4 l
Betriebsdauer60 Min.
Fernbedienung

Füße hoch, jetzt wird gesaugt! – Der große Saugroboter Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Als Sisyphosarbeit bezeichnet man Tätigkeiten, bei denen man kurz vor ihrem Ende immer wieder von Neuem anfangen muss. Hergeleitet ist dieser Begriff aus der griechischen Mythologie: Zur Strafe muss Sisyphos auf ewige Zeit einen Felsblock einen Hügel hochschieben, der kurz vor der Spitze immer wieder zurückrutscht. Über den Grund für die Strafe sind die Quellen sich jedoch nicht einig. Ähnlich fühlt sich auch Staubsaugen für viele Menschen an. Frisch nach dem Saugen fängt der Staub erneut an, sich zu sammeln. Ganz besonders lästig können hierbei Tierhaare werden. Wo eben noch glänzendes Laminat sichtbar war, bildet sich ein kuscheliger Flokati, den man eigentlich gar nicht haben möchte. Wofür die Menschheit mit diesem elenden Schicksal bestraft wird, weiß auch niemand so genau. Dank der heutigen Technik kann jedoch aufgeatmet werden: Ob man gemütlich auf der Couch sitzt oder vielleicht auch überhaupt nicht daheim ist – ein Saugroboter kümmert sich ganz von allein um die immer und immer wieder anfallende lästige Hausarbeit. Schließlich ist nicht jeder eine leidenschaftliche Putzfee: In zahlreichen Umfragen zur lästigsten Hausarbeit ist Staubsaugen in der Regel ganz vorne mit dabei. Deshalb kann ein Saugroboter in vielen Haushalten für Freude sorgen. Damit der Spaß mit dem neuen Helferlein jedoch vollends ausgekostet werden kann, müssen beim Kauf einige Dinge beachtet werden. Hilfreiche Informationen und Kaufkriterien gibt’s hier im Saugroboter Vergleich.

    1. Was ist ein Saugroboter?

    Seit Dekaden malt sich die Menschheit ein Leben aus, in denen Roboter lästige Alltagsaufgaben übernehmen. So richtig weit konnte die Technik diesem Wunsch bislang noch nicht nachgehen. Lediglich eines ist seit Ende der 1990er-Jahre kein Traum mehr: Staubsaugen, ohne irgendetwas zu tun. Als erste Form der Serviceroboter im Alltag entfernt der automatische Sauger munter Staub und lässt dem Verbraucher zum Beispiel nach der Arbeit oder am Wochenende etwas mehr Zeit zum entspannen. Vom Aufbau und auch von der Grundidee her ist der Staubsauger mit einem Mähroboter zu vergleichen, der die Funktion eines Rasenmähers übernimmt. Bei der Form handelt es sich meist um einen flachen Zylinder, der eigenständig durch die Wohnung patrouilliert und glatte Böden sauber hält. Teurere Exemplare im Saugroboter Test verfügen sogar über Sensoren, die ihnen bei der Orientierung helfen. Mithilfe von Ultraschall, Infrarot-Licht oder Laser erfassen sie die Entfernung zu einem Hindernis und drehen kurz davor automatisch um. Zusätzlich dazu fahren viele Modelle im Saugroboter Test nach erledigter Arbeit selbstständig zur Ladestation, um neuen Saft zu tanken. Im höheren Preissektor sind sogar Modelle vertreten, die den gesammelten Schmutz in der Ladestation entsorgen. Schlichtere Varianten müssen nach der Nutzung manuell gereinigt werden. Diese verfügen auch nicht über hochentwickelte Orientierungssensoren, sondern über einen einfachen Kollisionssensor: Wenn der Saugroboter auf ein Hindernis stößt, ändert er seine Richtung und saugt fröhlich weiter. Häufig kann man allerdings sogenannte “virtuelle Wände” einrichten, damit der Roboter nicht den Raum verlässt. Auch ist die Betriebsdauer im Normalfall einstellbar. Die Reinigung selbst funktioniert bei den meisten Exemplaren im Saugroboter Vergleich wie ein Teppichreiniger; sie benutzen also rotierende Bürsten unterschiedlichen Ausmaßes oder Gummiwischer. Ein Staubsaugerbeutel ist bei der automatischen Variante nicht üblich: Wenn gesaugt wurde, wird die integrierte Auffangbox einfach im Mülleimer entleert. Das spart zusätzliche Kosten. Allerdings sind wir mit den intelligenten Putzhelfern noch nicht so weit vorangeschritten, wie wir es gerne würden. Eine Akkulaufzeit über 120 Minuten ist im Saugroboter Vergleich eher selten bis gar nicht vorhanden. Deshalb kann eher ein Raum als die ganze Wohnung automatisch gesaugt werden. Auch können viele Modelle im Saugroboter Test an einfachen Hindernissen wie sich auf dem Boden befindenden Kabeln oder höheren Teppichkanten scheitern. Merke also: Der Saugroboter ersetzt (noch) keinen konventionellen Staubsauger. Lediglich um das Saugen mit dem “großen Bruder” etwas hinauszuzögern eignet er sich hervorragend.

    VORTEILE

    • selbstständige Reinigung
    • viele Modelle im Saugroboter Test programmierbar
    • kein Staubsaugerbeutel notwendig
    • nimmt selbst feinsten Staub auf
    • rückenschonend
    • hält die Wohnung länger oberflächlich sauber
    • nicht nur für Privathaushalte nützlich, auch für Büros optimal
    • saugt flache Teppiche aufgrund der rotierenden Bürsten oder Gummiwalzen gründlicher als ein herkömmlicher Staubsauger
    • im Vergleich zu einem normalen Staubsauger deutlich geringere Geräuschbelastung
    • optimal für Menschen mit Hausstauballergie oder Haustieren

    NACHTEILE

    • geringe Akkulaufzeit, reicht häufig nicht für die ganze Wohnung
    • insbesondere günstigere Modelle scheitern häufig schon an zu hohen Teppichkanten
    • Hindernisse wie herumliegende Kabel können die Funktion beeinträchtigen
    • nimmt keine Rücksicht auf leichte Geräte mit herabhängenden Kabeln: Tischlampen zum Beispiel können heruntergezogen werden
    • Modelle ohne Seitenbürsten vernachlässigen häufig Ecken
    • kosten häufig genauso viel oder sogar mehr als ein normaler Staubsauger
    • lange Haare können sich eventuell stark um die Bürsten wickeln, sodass die Reinigung erschwert wird

    1.1 Welche Grundvoraussetzungen braucht der Saugroboter?

    Wie oben bereits genannt, schafft der Saugroboter nicht jedes Hindernis. Da tut sich oft auch nicht viel, ob es ein teures oder ein günstiges Modell aus dem Saugroboter Test ist. Wer sich schonmal gefragt hat, weshalb in der Werbung für Saugroboter vorrangig leere, riesige Räume zu sehen sind, bekommt nun die Antwort: Der Mini-Sauger hinterlässt keine einwandfrei sauberen und gründlich gereinigten Bodenflächen, wenn er an zu viele Möbel oder Ecken stößt. Auch ist der Platz unter den meisten Sofas und Schränken zu niedrig, um den Saugroboter drunterherzujagen. Wer also nicht nur die Mitte des Raums vom Staub befreit haben möchte, sollte von einem Saugroboter absehen – oder die Freiräume unter den Möbeln vorher abmessen und sich für ein entsprechend flaches Gerät im Saugroboter Test entscheiden. Ganz schlimm wird es, wenn nicht nur viele Gegenstände im Raum stehen, sondern auch viele Ecken und Winkel vorhanden sind. Einige Saugroboter bleiben einfach mit einer Fehlermeldung stehen, wenn sie zu oft auf Widerstände stoßen. Das kann den Roboter nämlich ziemlich verwirren: Schlimmstenfalls findet das Gerät nicht zur Ladestation zurück oder bewegt sich nur noch auf der “sicheren Route” und vernachlässigt den Rest des Zimmers. Deshalb sollte vor dem Kauf eines Saugroboters überlegt werden, in welchem Raum er wirklich sinnvoll wäre. Was Bodenbeläge angeht, sind Saugroboter allerdings nicht besonders wählerisch. Ob Laminat, Fliesen oder Teppich: Im Grunde sind keinerlei Böden eine Herausforderung für den kleinen Roboter. Lediglich bei Langflor-Teppichen kann es kritisch werden. Diese bezwingt ein solches Gerät im Saugroboter Test nicht. Doch wann lohnt sich der Kauf? Mit Sicherheit bei größeren, nicht allzu verwinkelte Räume mit viel freier Flächen und ohne Möbel. Optimal ist es, wenn die Möbel zum Boden hin genug Platz für den Saugroboter lassen. Zudem eignet sich das Haushaltsgerät für alle Bodenbeläge außer für Langflor-Teppiche. Gerade in Büros erspart ein Saugroboter das lästige Saugen. Auch wenn aufgrund von Rückenproblemen die Benutzung eines von Hand geführten Staubsaugers zur Qual wird.

    1.2 Welche Alternative gibt es zum Saugroboter?

    Selbstverständlich gibt es neben dem modernen Alltagsroboter auch andere Arten von Staubsaugern. Unter ihnen gilt der Saugroboter jedoch regelrecht als Exot. Der Bodenstaubsauger ist das klassischste Modell. Er wird von Hand geführt und hat unter den Staubsaugern auch die stärkste Saugleistung. Die meisten Modelle dieser Art arbeiten mit Staubsaugerbeuteln, die regelmäßig gewechselt und ergo auch nachgekauft werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Sauger ist, dass die ganze Wohnung einschließlich jeder Ecke zu saugen nicht besonders rückenschonend ist. Für ältere Personen oder Menschen mit Behinderung eignet sich deswegen ein Saugroboter besser. Eine weitere Variante bietet der Handstaubsauger. Dieser lässt sich überall hin mitnehmen und ist nicht kabelgebunden. Viele Menschen nutzen ihn für schwer zugängliche Stellen wie beispielsweise Sofaritzen oder Zimmerecken. Auch, um mal eben Krümel vom Bett oder im Auto zu saugen eignet sich der Handstaubsauger optimal. Ein Nachteil jedoch ist, dass diese Sauger ausschließlich für kleinere Mengen an Schmutz entwickelt worden sind. Deshalb haben sie auch ein sehr geringes Fassungsvermögen. Zwar kein Sauger, aber eine Alternative oder Ergänzung zum Saugroboter ist ein Bodenwischroboter. Diese Geräte sind (noch) nicht allzu weit verbreitet. Bodenwischroboter gelten gemeinhin als Weiterentwicklung des Saugroboters, da sie den Boden saugen und anschließend nass wischen. Dies ist – angesichts der Tatsache, dass Wischen zu den meistgehasstesten Hausarbeiten zählt – ein revolutionärer Schritt auf dem Markt. Einige Hersteller bieten sogar Geräte an, die den Boden nach dem Wischen gleich noch trocknen. Damit auch nur die Flächen gewischt werden, die auch nass werden dürfen (Laminat, Fliesen), verfügen Bodenwischroboter über eine Oberflächenerkennung durch spezielle Sensoren. Diese “erfühlen” zum Beispiel Teppiche und lassen diese trocken.

    2. Worauf sollte man beim Kauf eines Staubsauger-Roboters achten?

    Intelligente Wegberechnung, verschiedene Sensoren und Laser: Die Beschreibung eines Saugroboters liest sich oftmals wie die eines Raumschiffs. Da hat der Laie eigentlich kaum eine andere Möglichkeit, als sich in einem Elektronikgeschäft irgendeinen Saugroboter vom Verkäufer aufschwatzen zu lassen – oder? Im Saugroboter Vergleich konnten wir einige Kaufkriterien ermitteln, die beachtet werden sollten. So kann jeder seinen persönlichen Saugroboter Vergleichssieger finden, ohne dafür nervenaufreibende Ausflüge zu verschiedenen Geschäften in Kauf nehmen zu müssen.

    2.1 Die Größe des Saugroboters

    Um zu verhindern, dass sich unter den Möbeln Wollmäuse tummeln obwohl das Wohnzimmer sauber aussieht, ist dringend auf die Höhe des Saugroboters zu achten. Zwar bieten die meisten Möbel zum Boden hin einen gewissen Freiraum; vor dem Kauf eines Saugroboters sollte dieser jedoch abgemessen werden. Idealerweise wird bei dem Maß zusätzlich etwas draufgerechnet. Auf diese Weise kann man sichergehen, dass das Gerät nicht unter den Möbeln stecken bleibt.

    2.2 Der Auffangbehälter

    Wie bereits erwähnt, arbeiten Saugroboter nicht mit Staubsaugerbeuteln, sondern mit integrierten Auffangbehältern. Diese müssen regelmäßig ausgeleert werden. Damit das Ausleeren des Behälters jedoch nicht selbst zu einer lästigen Hausarbeit wird, sollte auf ein möglichst großes Auffangvolumen Wert gelegt werden. Insbesondere wenn viel Inhalt aufgesogen wird, sollte der Behälter entsprechend groß sein. Das heißt: Wer vergleichsweise große Räume reinigen möchte oder mit Tierhaaren zu kämpfen hat, sollte im Staubsauger Test vorrangig auf die Größe des Auffangbehälters achten. Zusätzlich verfügen einige Modelle im Saugroboter Vergleich über ein praktisches Extra: Beiliegende Pinsel helfen beim Reinigen des Behälters. Auch Schmutz, der an den Rollen des Saugers hängen bleibt, kann mit solchen Pinseln entfernt werden.

    2.3 Verschiedene Saugprogramme

    Die Vorzüge eines Saugroboters kommen erst vollständig zur Geltung, wenn sich auch verschiedene Programme zum Saugen einstellen lassen. Was anfangs etwas langweilig klingt, beweist bei genauerem Hinsehen nur die Fortschrittlichkeit der kleinen Putzhilfen. Bevor man sich einen Saugroboter anschafft, sollte entschieden werden, inwiefern der Roboter überhaupt programmierbar sein soll. Einige Modelle im Saugroboter Test bieten überhaupt keine einstellbaren Programme, während wiederum andere Modelle regelrechte Alleskönner sind. Ein Beispiel für Reinigungsprogramme kann unter Anderem die Bewegung über den Boden sein: Es gibt im Saugroboter Vergleich Modelle, bei denen entschieden werden kann, ob der Boden in rotierenden oder in Zick-Zack-Bewegungen gereinigt werden soll. Auch führen manche Hersteller Geräte, die über ein Intensiv-Reinigungsprogramm verfügen. Dieses ist insbesondere interessant für häufig frequentierte Bereiche. Solche Power-Programme können je nach Gerät voreingestellt werden oder starten bei hartnäckigen Verschmutzungen automatisch. Wer sichergehen möchte, dass der Saugroboter in seiner Abwesenheit nicht – von einem Hindernis zurückgestoßen – in einen anderen Raum hineinputzt, findet ebenfalls das passende Gerät. Im Saugroboter Vergleich bieten einige Modelle die Einstellung “virtueller Wände”. Das bedeutet, dass die zu reinigende Fläche einfach eingegrenzt werden kann. Häufig funktioniert das, indem sogenannte “Leuchttürme” im Raum aufgestellt werden. Für Tierfreunde bieten einige Modelle auch spezielle Tierhaar-Modi.

    HEPA-Filter: Personen, die allergisch auf Hausstaub reagieren, haben besonderes Interesse daran, ihre Wohnung staubfrei zu halten. Da ständig mit dem Bodenstaubsauger durch die Wohnung zu laufen jedoch sehr anstrengend werden kann, ist ein Saugroboter eine hilfreiche Ergänzung. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, dass der Roboter einen HEPA-Filter nutzt. HEPA-Filter sind spezielle Filter, die in Staubsauger eingebaut werden und so feinste Staubpartikel auffangen sollen. Auf diese Weise bleibt die Luft rein und allergische Reaktionen können vermindert werden.

    2.4 Der Akku

    Entscheidend für die Selbstständigkeit des Saugroboters ist der Akku. Dieser muss regelmäßig geladen werden. Anders kann der Saugroboter seine Arbeit nicht verrichten. Bei einigen Geräten im Saugroboter Test ist eine Ladestation mit inbegriffen, was in der Regel bedeutet, dass der Saugroboter auch selbstständig zu dieser zurückkehrt. Dies ist ein sehr hilfreiches Feature, besonders für Menschen, die viel außer Haus sind: Wenn man nach längerer Abwesenheit die Wohnung betritt, ist es besser, den Saugroboter an der Ladestation vorzufinden. Niemand möchte über den kraftlosen Helfer mitten im Raum stolpern. Jedoch sollte bedacht werden, dass das Laden auch einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Deshalb gestalten sich spontane Einsätze manchmal schwierig. Besser ist es, das Modell mithilfe der Reinigungsprogramme auf eine feste Tageszeit einzustellen. Die Akkulaufzeit beträgt bei Saugrobotern maximal 120 Minuten. Darunter kann man sich zunächst wenig vorstellen; noch weniger, wenn bedacht wird, dass die Sauger im Miniformat langsamer arbeiten als ein gewöhnlicher Bodenstaubsauger. Für einen Raum von 20 Quadratmetern benötigen Saugroboter im Schnitt 40 Minuten. Deshalb ist, insbesondere bei großen Räumen, auf eine lange Laufzeit des Akkus zu achten. Ebenfalls ist es wichtig zu erwähnen, dass die in Saugroboter eingebauten Akkus mit der Zeit nachlassen. Dies ist zwar keine Neuigkeit, da das bei anderen Geräten wie zum Beispiel Handys ebenso der Fall ist. Praktisch jedoch ist, wenn der Akku des Roboters ausgewechselt werden kann. So hat man auch länger Freude an dem Gerät. Im Saugroboter Vergleich jedoch zeigt sich, dass das Wechseln des Akkus in der Regel vom Hersteller übernommen werden muss.

    2.5 Saugroboter mit Fernbedienung

    Es soll Tage geben, an denen selbst das Aufstehen, um den Saugroboter anzuschmeißen, schon zu viel ist. In solchen Momenten punkten Saugroboter, die ferngesteuert werden können. Die mitgelieferte Fernbedienung lässt den Nutzer vom Sofa aus das gewünschte Reinigungsprogramm auswählen und den Sauger starten und ausschalten.

    3. Tipps zur Reinigung des Saugroboters

    Wer viel sauber macht, muss auch selbst ab und an gereinigt werden. Dasselbe gilt auch für den Staubsaugerroboter. Die Reinigung eines solchen Geräts unterteilt sich in drei Teile.

    3.1 Reinigung des Staubauffangbehälters und des Filters

    Im Saugroboter Test konnten insbesondere neuere Modelle mit einer nützlichen Eigenschaft punkten: Bei ihnen waren sowohl der Behälter zum Auffangen von Staub als auch der Filter waschbar. Um das Gerät jedoch nicht versehentlich zu beschädigen, ist vor der Reinigung sicher zu stellen, ob dies auch wirklich für das ausgesuchte Modell gilt. Wer seinen Filter reinigen möchte, sollte besonders behutsam vorgehen. Dieser kann gegebenenfalls reißen. Zusätzlich ist es wichtig, auch nach dem Waschen aufzupassen: Die gereinigten Einzelteile sollten vor dem Wiedereinbauen auf jeden Fall vollständig durchgetrocknet sein. Dies ist deshalb von großer Bedeutung, da die Elektronik innerhalb des Saugroboters in der Regel keine Feuchtigkeit verträgt und somit Schaden davontragen kann. Da hilft auch der Saugroboter Vergleichssieger nichts.

    3.2 Reinigung der Bürsten

    Wenn die Bürsten des Saugroboters nicht regelmäßig gereinigt werden, kann dies die Saugleistung beeinträchtigen. Schmutz kann bei hoher Dreckanhäufung nicht mehr ins Innere des Saugers weitergeleitet werden und wird somit nur noch hin und her geschoben. Das macht sich selbstverständlich nicht allzu gut auf dem Parkett und ist auch nicht der Sinn eines Saugroboters. Dabei lassen sich Staubklumpen sehr leicht von den Bürsten entfernen, diese können nämlich einfach mit den Fingern abgezupft werden. Schlimmer hingegen sind Haare. Kurze Haare werden einfach mit eingesogen. Lange Haare hingegen können sich um die Bürsten wickeln und so langfristig die Saugkraft einschränken. Haare können sich prinzipiell bei allen Modellen im Saugroboter Test um die Bürsten wickeln, allerdings ist die Anfälligkeit dafür bei jedem Modell unterschiedlich. Generell gilt: Je kleiner die Bürstenköpfe sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass lange Haare sich um sie herumwickeln. Abhilfe kann man schaffen, indem man die Bürstenköpfe regelmäßig überprüft. Wie bereits erwähnt, liefern einige Hersteller zu ihren Staubsaugern spezielle Bürsten, mit denen auch die Bürstenköpfe gereinigt werden können. Wer diese Tätigkeit jedoch schleifen lässt, wird bei der Reinigung etwas drastischer vorgehen müssen. Dicke Haarklumpen um die Bürsten herum lassen sich nur noch mit der Schere entfernen. So wird durch den Haarwickel durchgeschnitten und das Haar anschließend mit einem Kamm herausgekämmt. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, um die Bürsten selbst nicht zu beschädigen.

    3.3 Reinigung des Gehäuses

    Das Gehäuse des Saugroboters lässt sich im Normalfall mit einem Allzwecktuch oder einem nebelfeuchten Lappen reinigen. Allerdings muss der Verbraucher bei der Reinigung Acht geben, denn die äußeren Bauteile zeigten sich im Saugroboter Test mitunter sehr empfindlich. Neben den bereits erwähnten Bestandteilen eines Saugroboters ist es auch sinnvoll, die Sensoren von Staub zu befreien. So kann dem kleinen Roboter etwas Orientierung wiedergegeben werden.

    3.4 Wissenswertes

    Wer aus Zeitgründen gar nicht staubsaugen kann, ohne die Nachbarn zu belästigen, sollte sich den Kauf eines Staubsaugerroboters überlegen. Diese arbeiten in der Regel sehr geräuschlos, sodass sie auch morgens oder spät abends eingesetzt werden können. Das ist aber meist nicht nötig, da sie alleine die Wohnung auf Vordermann bringen können, während die Besitzer arbeiten sind. Um dem Saugroboter die Arbeit zu erleichtern, sollte der Raum vor dem Einsatz aufgeräumt sein. Herumstehende Dinge wie zum Beispiel Pakete oder Stühle können einfach beiseitegeräumt werden. Davon profitiert nicht nur der Sauger, sondern im Grunde auch der Nutzer. Falls die Wahl auf ein Modell gefallen ist, welches auch selbstständig zur Ladestation zurückfahren kann, muss sichergestellt werden, dass diese auch in Reichweite steht. Auch wenn sie sich sichtbar im Raum vermutlich optisch weniger gut macht: Irgendwo versteckt, wo der Saugroboter sie gar nicht erreichen kann, verliert sie ihre Existenzberechtigung. Wenn das Gerät das erste mal getestet werden soll, empfiehlt es sich, dies auch zu überwachen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel Überlegungen anstellen, ob man manche Möbel nicht vielleicht günstiger verrücken kann. Auch bei Haustieren ist eine vorherige Beobachtung sinnvoll: Schließlich soll Bello den Roboter nicht jagen.

    4. Fazit

    Die Liebe zum Saugroboter ist eine Liebe mit Hindernissen. Hohe Teppichkanten sind für die kleine Putzhilfe häufig ein Mount Everest. Wiederholte Zusammenstöße mit Möbeln oder Wänden können ihn dermaßen verwirren, dass er das Vertrauen in seinen Nutzer verliert und nur noch die als sicher befundenen Wege abfährt. Es lässt sich also zusammenfassen: Ein Saugroboter kann ein etwas komplizierter Mitbewohner werden. Trotz aller Hürden zeigt eine Umfrage der Stiftung Warentest jedoch, dass die meisten Besitzer eines Saugroboters sehr zufrieden mit ihrer Anschaffung sind. Schließlich lassen sich all diese Probleme vermeiden, wenn man ihm das gibt, was er braucht: große, glatte Flächen ohne viele Ecken und Kanten. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, kann ein Saugroboter eine großartige Hilfe im Haushalt darstellen. Zusätzlich sollte jedoch abermals betont werden, dass ein Saugroboter einen gewöhnlichen Bodenstaubsauger nicht ersetzt. Das soll er eigentlich auch gar nicht. Aber: Wer einem Saugroboter ein Zuhause bietet, kann den Bodenstaubsauger etwas öfter unbenutzt lassen und einfach mal eine Runde lang faul sein. Insbesondere Menschen, die eigentlich darauf angewiesen sind, dass rund um die Uhr gesaugt wird, freuen sich über einen solchen Roboter. Darunter fallen Allergiker und Tierhalter. Ein großer, langhaariger Hund zum Beispiel verliert schließlich mehr Haare, als ein einziger Mensch jemals wegsaugen könnte. Vorausgesetzt, dass sein Halter nicht den ganzen Tag zu Hause bleiben und dem Hund hinterhersaugen kann. Wenn also die Anschaffung eines Saugroboters bereits eine beschlossene Sache ist, müssen nur noch einige Kaufkriterien im Auge behalten werden. So steht einer Erleichterung der Putzarbeit, durch einen der ersten Vertreter von Haushaltsrobotern, nichts mehr im Wege.

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