Pizzastein Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Vesuvo Pizzastein Set
Vesuvo Pizzastein Set
Vesuvo-Pizzastein-Set___B004ZY6VPA
Vesuvo Pizzastein Set
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Cordierit
Dicke1,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht3,0 kg
Inkl. Rezepte
PREISTIPP
2
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Relaxdays Pizzastein
Relaxdays_Pizzastein
Relaxdays_Pizzastein__B01AUYFNR0
Relaxdays Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormRund
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Cordierit
Dicke1,0 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht1,3 kg
Inkl. Rezepte
3
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Pimotti Pizzastein
Pizzastein von Pimotti
Pimotti-Pizzastein___B008HAPF28
Pimotti Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke3,0 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht7,0 kg
Inkl. Rezepte
4
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Rommelsbacher Pizza-Set
Rommelsbacher Pizza Set
Rommelsbacher_Pizza-Set__B000WKIOVA
Rommelsbacher Pizza-Set
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke1,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht3,5 kg
Inkl. Rezepte
5
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Cucina di Modena Pizzastein
Cucina di Modena Pizzastein
Cucina-di-Modena_Pizzastein__B00J9JOD3I
Cucina di Modena Pizzastein
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke1,0 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht2,0 kg
Inkl. Rezepte
6
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Gusta Trattoria Pizzastein
Pizzastein von Gusta Trattoria
Gusta-Trattoria_Pizzastein__B0092Q7T02
Gusta Trattoria Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormRund
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke1,2 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht1,7 kg
Inkl. Rezepte
7
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Rösle BBQ Pizzastein
Rösle BBQ Pizzastein
Roesle-BBQ-Pizzastein___B0074JZX2K
Rösle BBQ Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormRund
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke1,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht3,6 kg
Inkl. Rezepte
8
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Stonecrystall Pizzastein
Stonecrystall Pizzastein
Stonecrystall_Pizzastein__B0039S44TI
Stonecrystall Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke2,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht6,0 kg
Inkl. Rezepte
9
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Fornini Pizzastein
Fornini Pizzastein
Fornini-Pizzastein___B00NS0UXEC
Fornini Pizzastein
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Schamotte
Dicke2,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht6,0 kg
Inkl. Rezepte
10
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Culinario Pizzastein
Culinario Pizzastein
Culinario-Pizzastein___B017B9E3KK
Culinario Pizzastein
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
FormViereckig
Material
Schamotte: Feuerfester Quarzstein, der preisgünstig ist. Cordierit: Feuerfester Naturstein, der leichter zu reinigen ist. Keramik: Feuerfester Werkstoff, der sehr leicht ist, aber nur als Pizzasteinersatz gesehen werden kann.
Keramik
Dicke1,5 cm
Inkl. Pizzaheber
Gewicht3,0 kg
Inkl. Rezepte

Professionelle Pizzazubereitung mit dem Pizzastein

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Exportschlager aus Italien und mittlerweile eines der beliebtesten Gerichte weltweit ist die Pizza. Wenn sie professionell zubereitet ist, ist sie frisch, knusprig und trotzdem saftig. Gerade professionelle Pizzerien und italienische Restaurants liefern hier häufig eine unnachahmliche Qualität. Selbstverständlich versuchen auch viele Menschen das Gericht zu Hause ebenfalls zu backen. Doch die Voraussetzungen sind dabei natürlich ganz andere als für den professionellen Pizzabäcker. In der Pizzeria wird die Pizza meist bei 400 bis 500 Grad zubereitet, häufig in Steinöfen, die aus Schamott oder Speckstein gefertigt sind. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen fällt selbstverständlich auch das jeweilige Backergebnis anders aus. Doch auch als Privatperson hat man die Möglichkeit, von der Ausstattung her zum Pizzabäcker aufzuschließen. Dafür wird kein teurer Pizzaofen benötigt. Stattdessen gibt es den sogenannten Pizzastein. Es handelt sich hierbei um eine einfache Unterlage zum Pizzabacken, die im Ofen oder mit einem Grill genutzt werden kann. In der Folge soll aufgezeigt werden, wie der Pizzastein überhaupt funktioniert und welche Vorzüge sich im Pizzastein Vergleich offenbaren. Außerdem sollen unter anderem die unterschiedlichen Materialien und weitere Kriterien für einen Pizzastein näher erläutert werden. Des Weiteren wird die richtige Reinigung näher erläutert und am Rande die Geschichte der Pizza sowie ein einfaches Pizzateigrezept dargestellt. Damit handelt es sich bei diesem Ratgeber um eine hervorragende Ergänzung zu einem objektiven Pizzastein Vergleich. Schließlich sollte man sich nicht nur blind einen Pizzastein Vergleichssieger kaufen, sondern auch eine grobe Vorstellung davon haben, welche Vor- und Nachteile ein bestimmtes Modell zu bieten hat.

    1. Pizzateig leicht selbst gemacht

    Zutaten für zwei Bleche oder drei runde Pizzen: 700 Gramm Mehl, 350 Milliliter lauwarmes Wasser, ein Würfel Frischhefe, Salz, Oregano. Zubereitung: Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben. Anschließend wird in der Mitte eine Mulde geformt. Weiterhin wird die Hefe mit den Fingern zerteilt und zerdrückt. Ziel des Vorganges ist es, möglichst viel Fläche zu generieren, damit der Teig später gut aufgeht. Anschließend werden etwa ein Esslöffel Salz und zwei Esslöffel Oregano hinzugegeben. Zuletzt wird das lauwarme Wasser hinzugegeben und alles für einige Minuten verknetet. Der Teig ist fertig, sobald er nicht mehr an der Hand klebt. Sobald alles miteinander vermengt ist, muss der Teig abgedeckt ziehen. Das kann ohne zusätzliche Hilfe oder mit einer Gärstufe im Backofen geschehen.

    Insidertipp: Wenn keine Gärstufe vorhanden ist, kann der Teig auch bei 32 bis 37 Grad Umluft in den Backofen gestellt werden. Noch besser wird das Ergebnis, wenn der Teig mit einem feuchten Handtuch bedeckt wird.

    Sobald der Teig ein bis zwei Stunden gearbeitet hat, kann er mit einem Nudelholz ausgebreitet und belegt werden. Als Grundlage auf dem Teig sind passierte Tomaten, kleine Tomaten oder Pizzasoßen sowie Käse zu empfehlen. Anschließend kann der Teig nach Belieben belegt werden.

    1.1 Welcher Vorteil ein Pizzastein beim Pizzabacken bietet

    In einer Pizza ist im Teig und in den Zutaten eine Menge Flüssigkeit enthalten. Beim Backen entweicht diese. Wenn die Pizza nun auf einem handelsüblichen Backblech zubereitet wird, gibt es keine Möglichkeit, dass diese abfließt. Ebenso kann das Backblech diese nicht aufnehmen. Somit liegt die Pizza in ihrem eigenen Saft. Entsprechend schwierig ist es, die Pizza im Ofen knusprig zu backen. Mit einem Pizzastein ist es so, dass diese Flüssigkeit vom Stein absorbiert wird und die Pizza knusprig statt weich wird. Außerdem spielt die gleichmäßige hohe Hitzezufuhr eine entscheidende Rolle. Das Backblech besteht aus Metall. Das ist relativ leicht zu erhitzen, gibt seine Hitze aber auch relativ schnell wieder ab. Wenn die Pizza nun gebacken wird, gibt das Backblech seine Hitze an die Pizza ab. Der Ofen kann dieses aber gar nicht so schnell wieder aufheizen, wie das nötig wäre, damit die Pizza perfekt wird. Bei den gängigen Materialien für den Pizzastein – dabei handelt es sich um Schamott und Cordierit – wird die Hitze gespeichert und gleichmäßig abgegeben. Somit findet der Backvorgang mit einem Pizzastein wesentlich homogener statt, als das auf einem regulären Backblech möglich ist. Der Teig wird so knuspriger, bleibt aber dennoch luftig. Entsprechend überzeugend ist das Ergebnis, das viele Modelle in den meisten Pizzastein Tests erzielen können.

    1.2 Die richtige Handhabung in der Praxis

    Um den Pizzastein richtig nutzen zu können, ist es wichtig, nicht nur ein passendes Modell in einem Pizzastein Vergleich ausfindig zu machen. Stattdessen ist es auch elementar, den Pizzastein korrekt zu nutzen. Dafür ist es nötig, die Pizza nicht einfach mitsamt dem Stein in den Ofen zu legen. Stattdessen ist es wichtig, den Pizzastein zunächst im Backofen aufzuheizen. Für die korrekte Funktionsweise des Steins ist das unerlässlich, da er nur so die Energie aufnehmen kann, die notwendig ist, um die Pizza gut zu backen. Aber auch die Zubereitung in einem geschlossenen Grill ,wie zum Beispiel in einem Kugelgrill, ist möglich. Eines der Geheimnisse des Pizzabackens liegt darin, dass die Pizza kurz und intensiv, nicht lang und nachhaltig gebacken wird. So bleibt sie luftig und knusprig zugleich. Wie lange der Aufheizvorgang dauert, ist vor allem davon abhängig, welches Material verwendet wird und wie dick der Pizzastein ist. Hier können im Pizzastein Vergleich erhebliche Unterschiede auftreten. Eine Stunde kann als grobe Richtung jedoch ungefähr genannt werden. Erst wenn der Pizzastein im Ofen bei möglichst hoher Temperatur vollständig aufgeheizt wurde, sollte entsprechend die Pizza auf diesen gelegt werden. Dafür wird kein Backpapier benötigt. Die Pizza kann direkt auf den Stein gelegt werden.

    1.3 Die Materialien für den Pizzastein mit Vor- und Nachteilen im Überblick

    MATERIALIEN VORTEILE NACHTEILE
    Schamotte
    • besteht aus Naturstein, kann beliebig zugeschnitten werden
    • kann in jede Art von Ofen oder Grill gelegt werden
    • es ist preisgünstig
    • es handelt sich um feuerfesten Quarzstein
    • je nach Dicke ist eine sehr lange Phase des Aufwärmens nötig, gerade in Öfen
    Cordierit
    • kommt häufig in der Natur vor
    • durch eine Glasierung der Oberfläche besser zu reinigen als andere Pizzasteine
    • teurer als die Alternativen
    Keramik
    • gilt als moderne Variante des Pizzasteins
    • einfache Reinigung
    • heizt sich sehr schnell auf
    • sehr leicht vom Material her
    • ist eigentlich kein Stein, sondern ein feuerfester Werkstoff
    • kühlt sehr schnell wieder ab
    • ist sehr leicht zerbrechlich
    • kann nur als Pizzasteinersatz gesehen werden

    Das Material im Pizzastein Vergleich ist letztlich entscheidend dafür, wie gut die Pizza nach dem Backen tatsächlich schmeckt. Geschmacklich ist vor allem der Pizzastein aus natürlichen Steinmaterialien zu empfehlen. Das sind vorzugsweise Schamotte und Cordierit, aber auch Speckstein. Speckstein und Schamotte haben dabei den Vorteil, dass sie über relativ große Poren verfügen. Dadurch funktioniert die Flüssigkeitsaufnahme sehr gut. Speckstein ist dabei das klassischste Material, das auch für den Bau von Pizzaöfen verwendet wird. Schamott überzeugt vor allem durch seine Flexibilität. Es ist relativ leicht zu verarbeiten. Deswegen gibt es aus diesem Material die unterschiedlichsten Modelle in verschiedenen Pizzastein Tests. Es ist theoretisch sogar möglich, sich einen solchen Pizzastein speziell nach den eigenen Wünschen zurechtschneiden zu lassen. Allerdings handelt es sich dabei auch nicht unbedingt um ein besonders günstiges Unterfangen. Cordierit hingegen ist ein Material, das sich auch besonders gut glasieren lässt. Nicht alle, aber einige Modelle weisen im Pizzastein Vergleich diese Beschaffenheit auf. Das bietet vor allem den Vorteil, dass der Stein sich nach der Benutzung besonders leicht reinigen lässt. Die großen Poren, die die anderen Materialien aufweisen, besitzt auch das Material Cordierit. Entsprechend ist auch hier eine gute Flüssigkeitsaufnahme gewährleistet. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass das Material nicht ganz billig ist. Eine Alternative zu einem Pizzastein aus Naturstein stellen die Modelle aus Keramik dar. Ein Vorteil von Keramik ist, dass sich das Material sehr schnell aufheizen lässt. Entsprechend kurz fällt die Vorbereitungszeit aus, in der der Pizzastein im Ofen vorgeheizt werden muss. Natursteinmodelle sind grundsätzlich relativ schwer. Zehn Kilogramm sind hierbei keine Seltenheit in den meisten Pizzastein Tests. Keramik ist hingegen ist wesentlich leichter, was die Handhabung erleichtert. Außerdem gestaltet sich die Reinigung sehr einfach. Zusätzlich dazu verändert sich die Oberfläche nicht, was bei Naturstein leider im Laufe der Zeit passieren kann. Allerdings bringt diese Produktvariante auch ein paar Nachteile mit sich. Die Möglichkeit des schnellen Aufheizens sorgt umgekehrt natürlich auch dafür, dass sich der Pizzastein auch schneller wieder abkühlt. Deshalb kann das Ergebnis nicht so gut werden wie bei einem Natursteinmodell. Letzteres gibt die Energie viel konstanter und stabiler an die Pizza weiter. Das wiederum hat zur Folge, dass das Ergebnis nicht so gut wird, wie das vergleichbare Modelle aus Naturstein in vielen Pizzastein Tests schaffen. Entsprechend muss man hier mit ein paar Einbußen leben.

    2. Weitere Kaufkriterien

    Natürlich gibt es außer dem Material auch noch weitere Kriterien, die in einschlägigen Pizzastein Tests von Bedeutung sind. Im Wesentlichen handelt es sich dabei jedoch um die oberflächlichen Eigenschaften des Modells. Damit sind Form, Größe und Gewicht gemeint. Hier sind im Pizzastein Vergleich erhebliche Unterschiede möglich. Insgesamt kommt es hierbei jedoch mehr darauf an, welche eigenen Vorstellungen an den Pizzastein gerichtet sind, weniger darauf, einen Pizzastein Vergleichssieger zu küren. Von der Form her können die Modelle rund oder eckig sein. Je nachdem, welche Art von Pizza man lieber zubereitet, sollte die entsprechende Form gewählt werden. Gerade wenn man für eine ganze Familie backt, kann es von Vorteil sein, lieber einen eckigen Pizzastein zu wählen. Dieser kommt dem klassischen Pizzablech recht nahe, wenn er in der passenden Größe erworben wird. Die Traditionalisten unter den Pizzagenießern und Singles können hingegen tendenziell eher mit der klassischen runden Pizza zufriedengestellt werden. Die Größe des jeweiligen Modells sollte selbstverständlich so gewählt werden, dass der Pizzastein mit dem eigenen Backofen oder Grill auch tatsächlich genutzt werden kann. Das Gewicht hingegen variiert im Pizzastein Vergleich jedoch vor allem danach, aus welchem Material das Modell besteht. Die Pizzasteine aus Naturstein sind grundsätzlich relativ schwer und können bis in den zweistelligen Kilogrammbereich gehen. Leichter ist vor allem Keramik. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, dass es sich nicht im eigentlichen Sinne um einen Pizzastein, sondern eher um einen Pizzasteinersatz handelt. Zuletzt ist auch die Dicke des Pizzasteins entscheidend. Je dicker der Pizzastein gewählt wird, umso besser kann die Pizza darauf gelingen, da umso mehr Energie im Pizzastein gespeichert wird. Dadurch gelingt der Backvorgang wesentlich gleichmäßiger. Allerdings bedeutet das umgekehrt auch, dass das Vorheizen umso länger dauert, je dicker das Modell ausfällt. Entsprechend muss hier genau überlegt werden, wo der beste Kompromiss zwischen einem hervorragenden Ergebnis und dem dazu notwendigen Aufwand liegt.

    Insidertipp: Da Keramik besonders schnell auskühlt, ist es gerade bei diesem Material sehr empfehlenswert, ein eher dickes Modell zu wählen.

    3. Die Geschichte der Pizza in Deutschland und der restlichen Welt

    Bekannt geworden ist die Pizza hier in Deutschland durch italienische Einwanderer, die mit ihren kleinen Pizzerien früher fast in jeder Stadt anzutreffen waren. Doch woher stammt die Pizza eigentlich? Diese Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten, da es nicht genau nachzuverfolgen ist, wo und wie die Pizza entstanden ist. Der Geschichte nach wird die Lahmacun als Vorfahre der uns bekannten Pizza erwähnt. Schon vor Christus soll Lahmacun bei den Assyrern den täglichen Speiseplan bereichert haben. Bei den Etruskern sollen Vorläufer der Focaccia gebacken worden sein, sogenannte Flachbrote. Ob nun Lahmacun, Focaccia, Flammkuchen oder Flachbrot: In allen Jahrhunderten nutzte man die Hitze des Ofens, um das Backgut fertigzustellen. Die Bäcker konnten anhand der Backzeit und Hitze dadurch auch die richtigen Temperaturen für ihre Brote, für die die Feuerstellen erhitzt wurden, feststellen und nutzen. Der erste runde flache Teig, der mit Tomaten, Olivenöl und Kräutern wie Basilikum oder Oregano belegt wurde, tauchte nachweislich Mitte des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal in Italien auf. Ob nun die Pizza Pugliese aus der Region Apulien, die Pitta Inchiusa aus der Region Kalabrien oder die Focaccia aus der Provinz Ligurien der direkte Vorläufer der Pizza war, ist unklar. Eines ist jedoch bis zum heutigen Tage fast gleich geblieben: der Pizzateig, bestehend aus Hefe, Wasser, Olivenöl und Salz. In Deutschland wurde die erste Pizzeria in den frühen 1950er-Jahren eröffnet. Wie so ziemlich bei jedem neuen Gericht wurde es zunächst argwöhnisch beäugt. Nach und nach entwickelte es sich jedoch zu einem der liebsten Gerichte der Deutschen. Der Gang am Wochenende mit der Familie zum Italiener wurde so im Laufe der Jahre gesellschaftsfähig.

    4. Kreativität lohnt sich auch beim Pizzastein

    Grundsätzlich empfiehlt es sich, sich bei einem Pizzastein nicht ausschließlich auf Pizza zu beschränken. Gerade wer kreativ ist und in der Küche gerne Neues ausprobiert, kann damit auch andere Dinge backen. Beispielsweise lassen sich auf dem Pizzastein auch Brote wunderbar zubereiten. Somit braucht man nicht unbedingt einen Brotbackautomaten, sondern lässt den Brotteig auf dem Pizzastein backen. Ähnliches gilt für andere Backwaren gleichermaßen. Die Vorteile, die der Pizzastein bei der Zubereitung von Pizza bietet, lassen sich nämlich auch analog auf alle anderen Backwaren ausdehnen. Gerade wenn das Ergebnis knusprig, aber dennoch saftig und luftig werden soll, bietet sich die Nutzung dieses Hilfsmittels an. Brote, Baguettes, Desserts, Süßgebäck und andere Speisen gelingen somit ebenfalls wesentlich besser als ohne Pizzastein.

    5. Wie sich der Pizzastein richtig reinigen lässt

    Reinigungstipps auf einen Blick:

    • den Pizzastein zeitnah nach jeder Benutzung reinigen
    • für anhaftende Rückstände einen Küchenschaber nutzen
    • mit wenig Wasser arbeiten
    • kein Wasser auf den heißen Pizzastein geben; Bruchgefahr
    • auf chemische Reiniger verzichten, da diese sich im Pizzastein festsetzen können

    Wie schon ausführlich beschrieben wurde, ist der Pizzastein eigentlich dafür gemacht, dass nichts weiter anbrennt und keine Rückstände der Pizza anhaften bleiben. Um jedoch aufzuzeigen, wie anhaftende Reste am besten beseitigt werden können, machten einige Hersteller einen eigenen Pizzastein Test der etwas anderen Art. Sie ließen etwas anbrennen, um dann demonstrieren zu können, wie man einen Pizzastein am besten reinigt. Natürlich kann es tatsächlich vorkommen, dass beispielsweise eine der Zutaten von der Pizza rutscht und so zwischen Pizzastein und Teig landet. So können Rückstände auf dem Pizzastein hängen bleiben. Der größtmögliche Fehler liegt dann allerdings darin, dass man die Rückstände nicht zeitnah wieder beseitigt. So kann es vorkommen, dass sich die Reste der Pizza festsetzen und im Laufe der Zeit quasi in den Pizzastein einbrennen. Das ist natürlich alles andere als appetitlich, weswegen man den Pizzastein nach der Nutzung immer recht zügig reinigen sollte. Das gewährleistet, dass man an seinem Exemplar auch möglichst lange Freude hat. Die Essensreste können nach Abkühlen des Pizzasteines sehr leicht mit einem Küchenschaber entfernt werden. Nach Möglichkeit sollte man immer mit wenig Wasser arbeiten. Auf keinen Fall sollte Wasser auf den noch heißen Stein gegeben werden. Dadurch nimmt man das Risiko in Kauf, dass sich der Pizzastein ausdehnt und im schlimmsten Fall sogar reißen kann. Auch sollte man grundsätzlich auf chemische Reinigungsmittel verzichten. Diese können sich im Pizzastein festsetzen. Wenn er nun das nächste Mal zur Zubereitung von Essen genutzt wird, können sich aus dem Pizzastein die chemischen Dämpfe der Reinigungsmittel lösen und direkt in das Essen gelangen. Entsprechend handelt es sich hierbei um ein hohes gesundheitliches Risiko, das man eingeht, wenn man nicht auf chemische Reiniger verzichtet.

    6. Fazit

    Der Pizzastein ist eine uralte Erfindung, schon seit mehreren Hundert Jahren arbeiten und backen die Menschen mit dem Pizzastein. Die Besonderheit an ihm ist seine Einfachheit und Natürlichkeit. Der Pizzastein braucht nicht viel Pflege und ist auch nach dem Gebrauch wieder schnell und einfach zu reinigen. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen. Grundsätzlich ist es aber immer ein steinähnlicher Untergrund, der generell sehr gut die Wärme beziehungsweise die Hitze speichern kann. Natürlich ist das auch immer vom Material abhängig. Alle Pizzasteine bestehen aus lebensmittelverträglichen Materialien und sind in ihrer Handhabung einfach gehalten. Durch ihren relativ günstigen Preis ermöglichen sie es Verbrauchern auch, einmal einen eigenen Pizzastein Test durchzuführen. So kann man sich selbst davon überzeugen, inwieweit der Pizzastein geeignet ist, eine liebevoll zubereitete Pizza noch etwas leckerer und besonderer zu machen.

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