Olivenöl Vergleich 2017

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Kolympari Michelakis Kolymvari
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Kolympari Michelakis Kolymvari
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Füllmenge5.000 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungKühl,Trocken,Dunkel
RegionKreta
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2
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Jordan Olivenöl Olivenöl Nativ
Jordan_Olivenöl_Olivenöl_Nativ
Jordan-Olivenoel_Olivenoel-Nativ__4260025810053
Jordan Olivenöl Olivenöl Nativ
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Füllmenge5.000 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungKühl,Dunkel
RegionÄgais
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PREISTIPP
3
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Rapunzel Olivenöl Kreta
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Rapunzel_Olivenoel-Kreta__4006040002079
Rapunzel Olivenöl Kreta
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Füllmenge500 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungDunkel
RegionKreta
VerpackungGlasflasche
4
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Frantoi Cutrera Primo DOP
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Frantoi Cutrera Primo DOP
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Füllmenge750 ml
HerkunftslandItalien
Kaltgepresst
LagerungKühl,Dunkel
Region Tonda Iblea
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5
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Ibernaturalle Premium Olivenöl
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Ibernaturalle_Premium-Olivenoel__8414606442775
Ibernaturalle Premium Olivenöl
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Füllmenge500 ml
HerkunftslandSpanien
Kaltgepresst
LagerungKühl
RegionKatalonien
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6
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Aroden Cladium Olivenöl nativ
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Aroden_Cladium-Olivenoel-nativ__8437006273169
Aroden Cladium Olivenöl nativ
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Füllmenge500 ml
HerkunftslandSpanien
Kaltgepresst
Lagerungk.A.
RegionAndalusien
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Terra Creta Kolymvari Olivenöl
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Terra-Creta_Kolymvari-Olivenoel__5200101801727
Terra Creta Kolymvari Olivenöl
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Füllmenge1.000 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungKühl,Dunkel
RegionKreta
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8
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Raptis Family Olivenöl Filotheos
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Raptis Family Olivenöl Filotheos
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Merkmale:
Füllmenge5.000 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungKühl
RegionMessenia
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9
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Agia Triada Extra natives Olivenöl
Agia_Triada_Extra_natives_Olivenöl
Agia-Triada_Extra-natives-Olivenoel__5204783280597
Agia Triada Extra natives Olivenöl
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Füllmenge5.000 ml
HerkunftslandGriechenland
Kaltgepresst
LagerungKühl,Dunkel
RegionKreta
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O de Oliva Extra Virgen Olive Oil
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O-de-Oliva_Extra-Virgen-Olive-Oil__8437007358032
O de Oliva Extra Virgen Olive Oil
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Merkmale:
Füllmenge500 ml
HerkunftslandSpanien
Kaltgepresst
Lagerungk.A.
RegionRegión de Murcia
VerpackungGlasflasche

Das flüssige Gold – Olivenöl im Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ob zum Verfeinern von Salaten, als Dip zu frischem Brot oder als Grundlage zum Braten von Fisch und Fleisch. Olivenöl ist ein Alleskönner. Das wussten auch schon die Menschen in der griechisch-römischen Antike. Auch sie entdeckten die positiven Eigenschaften und den guten Geschmack des Olivenöls für sich. Aber wie wird Olivenöl eigentlich gewonnen, was macht ein qualitativ hochwertiges Öl aus und warum ist es so gesund? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Olivenöl Test.

    1. Die Geschichte des Olivenöls

    Die Geschichte des Olivenöls begann lange in der Vergangenheit. Laut Wikipedia wurde schon im sechsten Jahrhundert vor Christus das Öl gelagert, verzehrt und als Handelsware eingesetzt. Die ersten Olivenbäume standen vermutlich in den Gebieten der Ägäis, Zypern und um Gibraltar herum. Für die Verbreitung des Olivenöls im Mittelmeerraum waren vermutlich die Phönizier zuständig. Sie nutzten das Öl allerdings weniger als Lebensmittel, sondern als Salbe oder zur Beleuchtung. Für den richtigen Anbau des Olivenöls waren die alten Griechen zuständig. Sie pflanzten auf Kreta die ersten Olivenbäume. Dies war in der Zeit um 3500 vor Christus. Auch in Italien, genauer gesagt auf Sizilien wurden Belege für den Anbau von Olivenbäumen gefunden. Der Anbau geht auf die Phönizier zurück. Sie und die Griechen brachten das Öl auch weiter in den Norden sowie nach Spanien. Aber auch die alten Ägypter schätzten das Olivenöl. Bereits 2000 vor Christus war das Öl hier bekannt. Vermutlich wurde es aus Palästina, Syrien und Kreta mitgebracht. Unsere Vorfahren nutzten das Olivenöl nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Kosmetikprodukt. Die positive Wirkung des Öls für die Haut wurde schon früh entdeckt, weshalb es in Seifen zusammen mit Honig verarbeitet wurde. Mit dem Beginn des Frühmittelalters ging die Produktion des Olivenöls zurück. Die Araber, die zu dieser Zeit einen großen Teil des südlichen Mittelmeerraums beherrschten, legten nicht soviel Wert auf den Handel und die Produktion des flüssigen Golds. Die Wiederausbreitung des Olivenöls nahm vor allem im 18. Jahrhundert wieder stark zu. Mittlerweile ist die Produktion von Olivenöl alltäglich.

    1.1 Die Herstellung

    Im Supermarkt oder Feinkostladen stehen viele verschiedene Flaschen gefüllt mit Öl. Doch vermutlich wissen die wenigsten, wie aus den Oliven das feine Öl entsteht. Deswegen möchten wir die Herstellung des Olivenöls nun erläutern. Wie es der Name schon verrät, wird das Öl aus unserem Olivenöl Test aus Oliven gewonnen. Für einen Liter des flüssigen Tropfens braucht es etwas fünf Kilogramm Oliven. Geerntet wird in der Regel im Herbst, wenn die Früchte rot bis violett sind. Der richtige Zeitpunkt der Ernte ist wichtig, denn sie beeinflusst den Geschmack des Olivenöls. Es gibt zwei Arten, die Früchte von den Bäumen zu ernten. Zum einen die manuelle Ernte und zum anderen die mechanische. Die manuelle Methode ist sehr traditionell. Dabei pflücken Erntehelfer die Früchte per Hand vom Baum oder schlagen diese mit Stockschlägen von den Ästen ab. Die Oliven werden in einem Netz, das unterhalb des Baumes gespannt wird, aufgefangen. Die manuelle Methode wird vor allem von kleineren Betrieben bevorzugt. Zwar ist dieses Verfahren sehr zeitintensiv, dafür werden aber auch nur die besten Früchte verarbeitet. Bei der mechanischen Ernte hingegen, werden die Oliven nicht so ordentlich ausgesucht. Bei dieser Ernte kommen sogenannte Rüttelmaschinen zum Einsatz, welche die Oliven von den Bäumen holen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie deutlich schneller geht. So verliert man weniger Zeit von der Ernte bis zur Verarbeitung. Nach der Ernte kommen die Oliven in eine Ölmühle. Hier werden sie gereinigt, zerkleinert und von Blättern befreit. Anschließend gelangen die Früchte in ein Mahlwerk, in dem die Oliven zerkleinert werden. Anschließend werden die zerkleinerten Stücke in einem Knetwerk gerührt. Hier schließen sich dann die Öltropfen zusammen. In einer Zentrifuge wird dann das Öl von Wasser getrennt. Wird das Öl schließlich ungefiltert in Flaschen gefüllt, wird es meist als als naturtrübes Öl bezeichnet.

    1.2 Chargenantrieb

    Ein weiteres Verfahren zur Ölgewinnung ist der sogenannte Chargenantrieb. Dieses Verfahren ist schon sehr alt und hat eine lange Tradition. Bei dem Verfahren werden die Oliven innerhalb der Ölmühle verteilt und dann von einer Walze zerkleinert. Mithilfe eines Mühlsteins werden die Oliven gemahlen. Die Masse, die dabei entsteht, wird zwischen sogenannten Ölkörben eingebettet, die dann übereinander gelagert werden und die Oliven auspressen.

    2. Die Olivenölsorten

    Olivenöl, Natives Olivenöl oder Olivenöl Virgin. Jeder hat bestimmt schon mal einen dieser Begriffe auf einer Olivenölflasche gelesen. Aber was genau bedeuten diese Begriffe eigentlich? Das hat mit dem Herstellungsprozess zu tun. In unserem Olivenöl Vergleich gucken wir uns die Unterschiede zwischen den Sorten einmal genauer an. In Europa wird das Olivenöl in vier verschiedene Sorten unterteilt.

    • Natives Olivenöl oder Olivenöl Extra Virgin: Natives Olivenöl ist das hochwertigste und somit auch das edelste. Das liegt an dem Säuregehalt, der den Wert 0,8 Prozent nicht überschreiten darf. Der Geschmack ist sehr vollmundig, weshalb man diese Sorte auch sehr gut kalt verwenden kann.
    • Olivenöl Virgin: Das Olivenöl Vigin ist im Olivenöl Test auch eine gute Sorte. Es hat einen Säuregehalt bis zwei Prozent. Allerdings findet man diese Sorte selten auf dem deutschen Markt.
    • Olivenöl: Olivenöl ist die gängigste Ölsorte. Es zeichnet sich durch einen neutralen und milden Geschmack aus, weshalb es sich gut zum Braten eignet.
    • Oliventresteröl: Dieses Olivenöl ist das Restöl, das während des Pressvorgangs übrig bleibt. Allerdings fand das Ministerium für Verbraucherschutz laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung krebserregende Kohlenwasserstoffe in Oliventresteröl. Allerdings fand das Ministerium dies schon im Jahr 2001 heraus, weshalb man nicht sagen kann, ob heute produzierte Tresteröle auch noch krebserregend sind.
    SORTE EIGENSCHAFT
    Natives Olivenöl/ Extra Virgin
    • hochwertigstes Öl
    • Säuregehalt unter 0,8 Prozent
    • vollmundiger Geschmack
    Olivenöl Virgin
    • Säuregehalt bis zwei Prozent
    • selten auf dem deutschen Markt
    Olivenöl
    • gängiste Ölsorte
    • neutraler milder Geschmack
    • gut zum Braten
    Olivenöltresteröl
    • aus Restöl gewonnen
    • auf Inhaltsstoffe achten

    3. Die Olivensorten

    Es gibt circa 1000 unterschiedliche Olivensorten, aus denen natürlich nicht immer Olivenöl gepresst wird. Dennoch möchten wir ein paar der verschiedenen Sorten kurz vorstellen. Der größte Unterschied liegt zwischen Tafel- und Öloliven. Die Tafeloliven sind für den Verzehr gedacht und haben einen kleinen Kern. Öl-Oliven sind für die Ölproduktion gedacht. Deswegen werden die Früchte auch so gezüchtet, dass sie einen möglichst hohen Ölgehalt haben. Je länger die Olive reift, desto dunkler wird sie. Grüne Oliven werden also schon sehr früh geerntet, sodass sie nicht dunkler werden können. Jedes Land züchtet andere Olivensorten. In Spanien sind vor allem die Sorten Gordal, Hojiblanca und Manzanilla bekannt. Die Gordal-Oliven werden bei uns auch häufig Jumbo-Oliven genannt. In Italien gibt es ebenfalls eine sehr große Auswahl an Oliven. Hier existieren fast 440 unterschiedliche Sorten. Wie der Olivenöl Vergleich zeigt, liegen die Unterschiede nicht nur im Geschmack, sondern auch im Aussehen und der Größe. Je nach Region gibt es völlig unterschiedliche Oliven. Im nördlichen Italien fühlt sich die Olive Taggiasca wohl, während auf Sizilien eher die Sorten Frantoio oder Leccio geerntet werden. Auch Griechenland züchtet Oliven. Das Land gilt immerhin als Ursprungsland der Frucht. Alleine auf der Insel Kreta gibt es mehr als 20 Millionen Olivenbäume. Welche Sorten die Griechen am meisten mögen? Kalamata, Konservoila oder Koroneiki. Insgesamt gilt: Wer in dem Mittelmeerraum unterwegs ist, kommt um den Verzehr der Oliven nicht herum.
    Oliven wachsen vor allem in warmen Gebieten. Die Öle aus unserem Olivenöl Test stammen hauptsächlich aus südeuropäischen Ländern. Laut der Wochenzeitung “Die Welt” führt Spanien den Weltmarkt für Olivenöl an. Jeder fünfte Liter stammt laut der Zeitung aus spanischen Fabriken. Im Jahr 2013/2014 produzierte das Land mehr als 1,5 Millionen Tonnen Olivenöl. Das macht 49,60 Prozent auf dem Weltmarkt. Auf Platz zwei der Ölproduktion steht Italien, mit immerhin noch 14,53 Prozent und 450 000 Tonnen. Sonstige Länder wie die Türkei, Marokko und Syrien produzieren etwa 25,50 Prozent des Olivenöls weltweit.

    4. Olivenöl ist gut für die Gesundheit

    Olivenöl ist gesund. Daran besteht kein Zweifel. Der Saft ist voller Nährstoffe, die dem Körper und der Gesundheit gut tun. Es beugt Brustkrebs, Diabetes, Herzerkrankungen und sogar Depressionen vor. Wie die Apotheken Umschau schreibt, schützt das Olivenöl zusätzlich vor Oxidationssprozessen und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Das Olivenöl enthält außerdem bis zu 75 Prozent Ölsäure, eine der wichtigsten ungesättigten Fettsäuren. Aber nicht nur für unsere inneren Organe ist Öl ein echtes Hilfsmittel. Auch für die Haut ist es eine gute Pflege. Wie der Olivenöl Test zeigt, ist der Saft voller Vitamin E sowie Antioxidantien. Im Zusammenspiel mit den Fettsäuren verhindert das Öl das schnelle Altern der menschlichen Zellen. Deswegen wird Öl auch in vielen Kosmetikprodukten wie Gesichts- oder Körpercreme eingesetzt. Olivenöl gibt es in vielen verschiedenen Geschmäckern. Dabei hat jede Sorte unterschiedliche Eigenschaften. Deswegen kann man auch nicht sagen, dass ein Olivenöl besser ist als das andere. Auch die Farbe sagt nichts über die Beschaffenheit eines Öls aus. Die Farbe hängt einfach nur von dem Erntezeitpunkt der Oliven ab. Je länger diese gereift ist, desto dunkler wird die Frucht. Deswegen lässt sich anhand der Farbe die Qualität eines Öls nicht feststellen. Woran erkennen Sie im Olivenöl Vergleich also ein gutes Produkt? Wer sich für natives Öl entscheidet, ist auf der richtigen Seite. Die Oliven für das Öl werden im Oktober und November gepflückt. Je frischer das Öl, desto mehr Polyphenole enthält es. Diese beeinflussen den Geschmack des Öls. Je länger Olivenöl lagert, desto milder schmeckt es mit der Zeit, weil sich die Polyphenole verändern.

    4.1 Olivenöl in der Kosmetikindustrie

    Öl hält nicht nur von innen gesund, sondern macht auch von außen schön. Die pflegenden Eigenschaften des Olivenöls haben die Kosmetikfirmen längst für sich entdeckt. Ob Gesichtscreme, Körperlotion oder Haarspülungen. In vielen Produkten ist Olivenöl verarbeitet. Bis es aber in der Kosmetik eingesetzt wurde, dauerte es einige Zeit. Die Verarbeitung von Olivenöl ist nämlich komplizierter als die von Silikon- oder Paraffinölen. Vor allem in der Naturkosmetik wird Olivenöl eingesetzt. Aufgrund des hohen Fettsäureanteils ist es gut für trockene Haut. Zudem unterstützt das Öl die natürliche Hautbarriere. Ein weiterer positiver Effekt des Öls: Es hat eine antioxidative Wirkung. Durch die enthaltenen Polyphenole im Öl werden die Hautzellen vor Radikalen geschützt. Auch als Badezusatz eignet sich Olivenöl besonders gut. Für die perfekte Entspannung bietet sich ein Bad mit einer Tasse Olivenöl und drei Litern Milch an. Wer seine trockene Haut pflegen möchte, sollte sich vor dem Bad mit Olivenöl eincremen. Das Wasser kann mit Buttermilch und Honig verfeinert werden. So wird die Haut noch weicher. Wer ein zu langes Sonnenbad ohne Sonnencreme genossen hat und schließlich einen Sonnenbrand hat, sollte ebenfalls zu Olivenöl greifen. Vermischt mit Joghurt oder Quark wird die Masse auf die verbrannte Stelle gestrichen und nach etwa zehn Minuten vorsichtig mit lauwarmen Wasser abgewaschen. Die Haut wird durch die Mischung entspannt. Auch zum Make- up entfernen eignet sich Olivenöl. Wenn man etwas von der Flüssigkeit auf einem Wattepad tropft und schließlich über das Gesicht geht, wird Make-up gründlich entfernt. Wer schmutzige Hände hat, kann sich ein Peeling aus Olivenöl und Zucker oder Salz anrühren. Erstens pflegt das Peeling die Hände und spendet die nötige Feuchtigkeit, zum Zweiten entfernt das Peeling Schmutzreste. Statt eines Massageöls eignet sich auch hervorragend ein wenig Olivenöl. Nicht nur für die Haut, sondern auch für die Haare ist Olivenöl ein großer Pflegespender. Wer ab und an ein wenig Öl in die Haare massiert, dieses einwirken lässt und es anschließend ausspült, kann sich über schöne glänzende Haare freuen. Das Olivenöl kann mit verschiedenen anderen Lebensmitteln wie Honig oder Ei vermischt und anschließend ins Haar gegeben werden. Wie man in dem Olivenöl Test sehen kann, ist das Öl vielseitig einsetzbar und sorgt auch von außen für die richtige Pflege.

    4.2 Eigenschaften und Anwendung

    Ein Olivenöl Vergleichssieger lässt sich vielseitig einsetzen. Ob zum Braten, Würzen oder Verfeinern von Gerichten.

    • Gutes Öl erkennen: Es gibt eine Menge Ölsorten auf dem Markt. Aber woran erkennt man ein wirklich gutes Produkt? Leider nicht an der Flasche, dem Etikett oder den Angaben zum Herkunftsland. Auch der Preis verrät nicht immer etwas über die Qualität. Sie sollten schauen, ob Sie auf der Flasche eine Angabe über das Erntejahr finden. Wer nämlich zu frischem Öl greift, hat bessere Chancen ein hochwertigeres Produkt zu genießen.
    • Der Geschmack: Auch anhand des Geschmacks lässt sich feststellen, ob das Öl gut oder eher schlecht ist. Die Stiftung Warentest sprach für den Olivenöl Test mit der Projektleiterin Dr. Birgit Rehlender. Ihrer Meinung nach schmeckt gutes Olivenöl kräftig fruchtig. Es darf laut der Expertin aber auch bitter oder scharf schmecken. Hier sollte man sich auf seine Sinne verlassen. Wichtig ist ein ausgewogenes Geschmacksverhältnis.
    • Pesto und Salate: Öl ist ein wahrer Verfeinerer. Ob in einem Salatdressing oder dem Pesto. In vielen Soßen kommt es zum Einsatz und verfeinert eine Vielzahl unserer Gerichte.
    • Anbraten und Frittieren: Auch zum Anbraten und Frittieren eignet sich Öl hervorragend. Egal ob man Gemüse, Fleisch oder Fisch anbraten oder lieber Gemüse oder Fisch frittieren möchte.

    5. Das sagt die Stiftung Warentest und Öko Test

    Auch die Experten der Stiftung Warentest untersuchten 2016 Olivenöl. Das Urteil der Tester war leider erschreckend. Jedes zweite Produkt enthielt nur die Note mangelhaft. Von insgesamt 26 getesteten Produkten schnitten 13 Öle schlecht ab. Eigentlich sollten gute Öle mit ihrem Geschmack überzeugen können. Doch die Stiftung Warentest fand heraus, dass viele Öle ranzig oder modrig schmecken. Auch die angegebene Herkunft stimmt bei einigen der getesteten Öle nicht. Dies konnte die Stiftung Warentest ebenfalls feststellen. Eine weitere erschreckende Feststellung: Einige der getesteten Produkte enthielten Mineralöl, Pestizide sowie Weichmacher. Oft gelangen diese schon beim Anbau in die Oliven.
    Auch die Experten des Öko-Test nahmen verschiedene Ölivenöle unter die Lupe. Getestet wurden 24 Öle, die in den meisten Supermärkten und Discountern gekauft werden können. Getestet wurden die Produkte hinsichtlich ihrer Sensorik, der chemischen Qualität, und der Schadstoffbelastung. Einige der Produkte, die als “nativ extra” gekennzeichnet sind und somit der besten Güteklasse angehören, wurde Qualitätsmängel entdeckt. Nicht nur im Geschmack sondern auch in der Sensorik. Zudem fiel den Testern auf, dass viele der Öle sehr ähnlich schmeckten. Zusätzliche Aromen schmeckte man laut den Experten bei nur vier Marken heraus. Auch die Anzahl an Pestiziden war hoch. Es gab allerdings Hersteller, die auf das Ergebnis des Öko-Tests reagierten und für die Zukunft versprachen, die sensorischen Fehler zu verbessern.

    6. Die teuersten Öle der Welt

    Wenn man denkt, Olivenöl sei teuer, dann haben Sie noch nichts von dem teuersten Öl der Welt gehört. Das teuerste Öl, das es vermutlich zur Zeit auf dem Markt gibt, ist das Kaktusfeigenöl. Für einen Liter des flüssigen Golds zahlt man etwa 600 Euro. Warum das Öl so teuer ist, hat mehrere Gründe. Das kostbare Öl wird in Marokko produziert. Auf Kaktusfeigenplantagen werden die sogenannten Kaktusfrüchte geerntet. Dies geschieht per Hand, ohne Maschinen. Bei heißen Temperaturen um die 40 bis 50 Grad pflücken Erntehelfer die Früchte von den Kakteen. Wichtig für die Produktion des Öls sind nicht die Kaktusfrüchte selbst, sondern die Feigenkerne in ihrem Inneren. Für einen Liter Öl braucht man circa eine Tonne Kaktusfrüchte und 40 bis 50 Kilogramm der Feigenkerne. Das macht das Öl so teuer. Um das Öl zu gewinnen, werden die Kerne erhitzt und ausgequetscht. Schließlich wird das Öl noch mehrere Male gefiltert. In der Kosmetikindustrie stammt das teuerste Öl von dem Agarolz. Dieses kann man nur gewinnen, wenn der Agarbaum von einem Pilz befallen wird. Während der Pilzinfektion schützt sich der Baum mit einer öligen Substanz gegen die Keime und Bakterien. Dieses Öl wird gewonnen und weiter verarbeitet. Es wird in Parfums aber auch als Rächerwerk eingesetzt. Als Badezusatz eignet sich das Öl besonders gut.

    Rezeptidee: Sobald der Sommer angebrochen ist, essen viele lieber leichte Kost wie Suppen und Salate. Wie wäre es mit einem fruchtigen Himbeerdressing zum sommerlichen Feldsalat? Natürlich auch mit Olivenöl. Die Zubereitung ist kinderleicht. Für das Dressing benötigen Sie zwei Esslöffel Himbeeressig, zwei Esslöffel Olivenöl, einen Esslöffel Senf und drei Teelöffel Honig. Zum Abschmecken gehören Salz und Pfeffer natürlich dazu. Schließlich wird alles für das Dressing miteinander verrührt und schon hat man ein fruchtiges Dressing für den Salat.

    7. Fazit

    Olivenöl ist gesund, vielseitig einsetzbar deswegen nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Wie der Olivenöl Test zeigt, gibt es ganz unterschiedliche Sorten des flüssigen Golds. Jeder findet das Produkt, das er bevorzugt. Leider gibt es auch viele nicht so gute Öle auf dem Markt. Wichtig ist deswegen, sich auf seine eigenen Sinne zu verlassen. Riecht oder schmeckt das Öl womöglich komisch, lassen Sie lieber die Finger davon. Unbestritten ist jedoch, dass gutes Öl gesund hält. Es ist voll mit wichtigen Fettsäuren, die unseren Körper unterstützen. Nicht nur von innen, sondern auch von außen. Auch die Kosmetikindustrie hat die Vorteile guten Olivenöls längst entdeckt. Ob in Creme, Lotion oder Spülung. Öl lässt sich überall verarbeiten. Machen Sie vorab immer einen Olivenöl Vergleich. Ganz egal wofür Sie das Produkt letztlich nutzen.

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