Nähmaschine Vergleich 2017

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1
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Brother Little Angel KD 144
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Brother Little Angel KD 144
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme14
Stichbreite5,0 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
4
Zwillingsnadel
Gewicht4,5 kg
PREISTIPP
2
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Blaupunkt Casual 845
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Blaupunkt Casual 845
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme26
Stichbreitek.A.
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadel
Gewicht6,0 kg
3
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Brother XN2500
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Brother XN2500
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme25
Stichbreite5,0 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadelk.A.
Gewicht7,0 kg
4
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Singer 2263 Tradition
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Singer 2263 Tradition
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme23
Stichbreite4,5 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadel
Gewicht6,0 kg
5
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Singer Mercury 8280
Singer_Mercury_8280
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Singer Mercury 8280
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Merkmale:
Nähprogramme7
Stichbreite5,0 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadel
Gewicht6,0 kg
6
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Medion Micromaxx - MD 13343
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Medion Micromaxx - MD 13343
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Merkmale:
Nähprogramme21
Stichbreite4,0 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadel
Gewicht6,5 kg
7
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Toyota ECO26A Allround
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Toyota ECO26A Allround
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme26
Stichbreite5,0 mm
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadelk.A.
Gewicht5,0 kg
8
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AEG 1715 Nähmaschine
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AEG 1715 Nähmaschine
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Merkmale:
Nähprogramme24
Stichbreitek.A.
Stichlänge4,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
1
Zwillingsnadel
Gewicht7,4 kg
9
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Singer 7463 Confidence
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Singer_7463-Confidence__4996856110023
Singer 7463 Confidence
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Nähprogramme30
Stichbreite7,0 mm
Stichlänge7,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
2
Zwillingsnadel
Gewicht7,3 kg
10
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Singer 8763 Curvy
Singer_8763_Curvy_
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Singer 8763 Curvy
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Merkmale:
Nähprogramme30
Stichbreite7,0 mm
Stichlänge7,0 mm
Knopfloch
Knopflochprogramme
2
Zwillingsnadel
Gewicht7,6 kg

Perfekt eingefädelt – Der Nähmaschinen Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein immer beliebter werdendes Hobby ist das Nähen. Früher galt es als altmodisch, doch heute erfreut sich vor allem die junge Generation an diesem Hobby. Viele kennen das Problem beim Einkaufen: Der ausgesuchte Pullover ist nicht mehr in der passenden Größe vorhanden oder er sitzt einfach nicht, wie es sein sollte. Gerade das Nähen bietet hier eine optimale Lösung, um der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und sich individuelle Kleiderstücke auf den Leib zu schneidern. Unabdingbar hierfür ist die Nähmaschine. Es gibt eine große Anzahl von Modellen auf dem Markt und da ist es gar nicht so einfach einen Überblick zu behalten. An dieser Stelle tauchen viele Fragen auf, die den Interessenten beschäftigen: Welche Nähmaschine ist die richtige für mich? Welche Vor-und Nachteile gibt es bei unterschiedlichen Modellen? Worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich der Nähmaschinen Ratgeber. So soll dem Nähmaschinenanfänger ermöglicht werden, den individuellen Nähmaschinen Vergleichssieger zu finden.

    1. Aufbau und Funktion einer Nähmaschine

    Zuallererst wird im nachfolgendem Nähmaschinen Vergleich kurz erläutert, wie eine Nähmaschine aufgebaut ist und wie eine Nähmaschine im Großen und Ganzen funktioniert. Im Nachfolgenden wird sowohl auf Stichlänge und Stofftransport eingegangen, als auch die wichtigsten Grundsticharten kurz erläutert. Der Aufbau jeder Nähmaschine ist gleich. Nur die Anordnungen der unterschiedlichen Funktionen können je nach Hersteller variieren. Mit einem Einstellrad kann die Stichlänge eingestellt werden. Je länger die Stichlänge ist, desto weniger belastbar sind die Nähte, da weniger Kontaktpunkte die vernähten Materialien zusammenhalten. Bei jeder Nähmaschine kann auch die Stichart und in Abhängigkeit dazu auch die Stichbreite eingestellt werden. Diese Einstellung dient dazu, wie weit sich die Nadel beim Nähen von nicht geraden Stichen zur Seite bewegen soll. Mit einem Pedal am Boden wird die Geschwindigkeit gesteuert. Mit etwas Übung kann die Geschwindigkeit sehr präzise bestimmt werden. Über die Garnrolle, die sich in der Regel oben auf der Nähmaschine befindet, wird ein Faden durch Ösen und Kanäle zur Nadel geführt. Mit der Fadenspannung beeinflusst man, wie stark der Faden gespannt ist. Diese Einstellung sollte vor allem in Abhängigkeit vom verwendeten Material angepasst werden. Mit dem sogenannten Handrad wird die Nadel manuell auf und ab bewegt und so ist eine präzise Kontrolle möglich. Die Spule einer Nähmaschine befindet sich unter der Stichplatte und sorgt dafür, dass Oberfaden und Spulfaden beim Stich die Naht bilden. Mit dem Rückwärtshebel kann die Nähmaschine in den Näh-Rückwärtsgang gebracht werden – vor allem bei Vernähen des Anfangs und des Endes einer Naht. Nun stellt sich die Frage, wie überhaupt eine Nähmaschine funktioniert. Allgemein werden beim Nähen ein oder mehrere Fäden miteinander verknüpft. Zuallerst wird der sogenannte Oberfaden mit einer Nadel durch das Gewebe geschoben. Nach dem Durchstich der Nadel übernimmt ein Greifer durch das Nähgut einen Teil des Oberfadens. Durch eine Nadelbewegung, die nach dem unteren Totpunkt der Nadel in Richtung Ausstich erfolgt, wird der Faden von der Nadel gelöst.

    1.2 Stichlänge und Stofftransport

    Alle Nähmaschinen verfügen über einen allein arbeitenden Untertransporteur, der den Nachteil hat, dass nur die untere Stofflage angetrieben wird, während der Nähfuß die obere Stofflage bremst. Es kommt zu unerwünschten Stofflageverschiebungen, die aber durch geschicktes Ziehen der unteren Stofflage während des Nähens ausgeglichen werden können.

    Tipp: Durch einfaches Feststecken mit Nadeln kommt es zu keiner Verschiebung des Stoffes.

    Die sogenannten Overlock- und Überwendlichmaschinen besitzen zwei differenziert einstellbare Untertransporteure, wobei der vordere Transporteur hier das Ziehen der unteren Stofflage übernimmt.

    1.3 Sticharten

    Mit einer Nähmaschine hat man viele Möglichkeiten und auch in Bezug auf die Stichart gibt es eine große Anzahl von verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Im folgenden Nähmaschinen Ratgeber werden die drei wichtigsten Sticharten näher dargestellt. Der Zickzack-Stich kann in Breite und Länge verstellt werden und wird vor allem zum Versäubern von verschiedenen Stoffen genutzt. Außerdem wird dieser Stich auch zum Applizieren und zum Einsetzen von Spitze verwendet. Der Geradstich oder auch Steppstich genannt ist der wichtigste Stich einer Nähmaschine und mit ihm können alle Näharbeiten, ausgenommen das Versäubern, gemacht werden. Mit dem sogenannten Knopflochstich können, wie der Name schon verrät, Knopflöcher für Blusen, Hemden und Wäsche versäubert werden.

    2. Nähmaschinentypen

    Beim Kauf einer neuen Nähmaschine stellt sich zunächst die Frage, welcher Maschinentyp sich am besten eignet. Für spezielle Arbeitsgänge ist eine Vielzahl von Nähmaschinen mit speziellen Funktionen entwickelt worden. Neben der herkömmlichen Nähmaschine kommt vor allem die Overlock-Maschine in die engere Auswahl. Im folgenden Kapitel werden die wichtigsten Unterschiede und Vor-und Nachteile erläutert. Die Overlock-Maschine wird vor allem dafür eingesetzt, um Arbeiten am Stoffrand auszuführen. Das Ergebnis sind exakte Kanten und Nähte. Die Bezeichnung “Overlock” steht für eine Extrafunktion, die das Nähen vereinfacht. Allgemein näht eine Overlock über die Kanten. Es werden drei Arbeitsschritte gleichzeitig erledigt: Stoffe nähen, Nähte versäubern und überflüssige Nahtzugaben entfernen. Neben der Geschwindigkeit ist ein großer Vorteil der Differentialtransport. Das bedeutet, es lassen sich auch schwierige Stoffe sauber verarbeiten. So wird beispielsweise ein unerwünschtes Dehnen von Jersey-Stoffen durch eine entsprechende Einstellung verhindert. Generell muss beachtet werden, dass eine Overlock-Maschine zwar Vorteile bietet, aber keinen vollständigen Ersatz zu einer herkömmlichen Nähmaschine bietet. Weitgehend kann eine gute herkömmliche Nähmaschine alles erledigen, was auch eine Overlock-Nähmaschine kann. Der bedeutendste Unterschied liegt im Komfort. Overlock-Modelle beschleunigen zahlreiche Arbeitsschritte und es kommt zu einer enormen Zeitersparnis. Doch gibt es auch Arbeiten, die mit solch einer Maschine nicht erledigt werden können. Neben dem Nähen von Knopflöchern, Heften und Stopfen ist auch das Annähen von Taschen nicht möglich. Ein weiterer Nachteil ist, dass eine Naht nicht mitten in Stoffen angefertigt werden können. Problematisch ist auch das Nähen von Ecken und Kurven, da anders als bei herkömmlichen Nähmaschinen nicht einfach eine Drehung integriert werden kann. Insbesondere für Anfänger gestaltet sich auch das Einstellen der Fadenspannung bei einer Overlock-Maschine relativ schwer. Bei einer herkömmlichen Nähmaschine müssen nur ein oder zwei Fäden korrekt gespannt sein, im Gegensatz dazu müssen bei einer Overlock-Maschine vier oder fünf Fäden korrekt gespannt sein. Eine zu starke Spannung kann zu Reißen des Fadens führen, aber auch eine zu lockere Einstellung begünstigt ein Auseinanderziehen von Nähten.

    Overlock-Nähmaschine

    VORTEILE

    • hohe Nähgeschwindigkeit
    • Zeitersparnis durch automatisches Versäubern
    • Flache und glatte Nähte
    • Verwendung mehrerer Fäden gleichzeitig

    NACHTEILE

    • teurer
    • nur für Nähte und Kanten
    • schwierige Bedienung
    • kein Annähen von Taschen möglich

    Herkömmliche Nähmaschine

    VORTEILE

    • vielseitiger Einsatzbereich
    • Annähen von Taschen und Bändern möglich
    • Ecken und Kurven sind möglich
    • einfache Bedienung
    • günstiger

    NACHTEILE

    • höherer Zeitaufwand
    • Overlock-Nähte sind nicht möglich

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Overlock-Modelle zwar Vorteile bietet, aber eine herkömmliche Nähmaschine nicht ersetzen kann. Nun stellt sich die Frage, ob sich eine Overlock-Nähmaschine auch wirklich lohnt. Wenn die Zeitersparnis und die Nähgeschwindigkeit ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung darstellen, dann bietet sich ein Kauf einer Overlock-Nähmaschine an, da diese Geräte extrem schnell arbeiten und enorm viel Zeit eingespart werden kann. Auch durch die genauen Einstellungsmöglichkeiten lassen sich schwer zu nähende Stoffe angenehm bearbeiten. Für Personen, die nicht zwei Maschinen kaufen möchten, bietet sich eine Nähmaschine mit einer Zusaktzfunktion Overlockstich an. Hierbei kommt es zu einem gleichzeitigen Zusammennähen und Versäubern. Allerdings kommt es hier nur zu einem simulierten Overlock und Nahtzugaben müssen auch manuell abgeschnitten werden. Letztendlich lohnt es sich nicht für jeden eine teurere Overlock-Maschine zu kaufen. Für Personen, die nicht regelmäßig nähen, wäre es sinnvoller eine normale Nähmaschine zu kaufen. In diesem Fall ist auch die Bedienung einfacher. Grundsätzlich sollte sich jeder potentielle Käufer einer Nähmaschine vor dem Kauf fragen, welche Arbeiten mit dem Gerät erledigt werden sollen.

    3. Worauf ist beim Kauf zu achten?

    Auf dem Markt der Nähmaschinen gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, ist wichtig zu wissen, auf welche Kriterien beim Kauf zu achten sind. Im folgenden Kapitel werden die wichtigsten Funktionen dargestellt, über die eine gute Nähmaschine verfügen sollte. Vorallem der Nähfuß entscheidet darüber, welche Stoffe überhaupt verarbeitet werden können. Wenn dicke und feste Materialien wie Leder oder Jeansstoff bearbeitet werden sollen, sollte sich der Nähfuß entsprechend anheben lassen. Herkömmliche Maschinen verfügen über mindestens drei Sticharten: Zick-Zack-, Knopfloch-und Geradstich. Zusätzlich empfiehlt sich ein Steppstich. Mit diesen Sticharten lassen sich alle grundlegende Arbeiten erledigen. Wichtig ist darauf zu achten, dass Stichlänge und Stichbreite möglichst stufenlos einstellbar sind. Eine gute Nähmaschine sollte über einen programmierbaren Nadelstopp verfügen. Mit dieser Funktion lässt sich einstellen, ob die Nadel über oder im Stoff stehen bleibt. Wenn die Nadel im Stoff stecken bleibt, kann der Stoff wesentlich besser gedreht werden, ohne dabei zu verrutschen. Vor allem Anfänger sollten darauf achten, dass die Nähmaschine die Fadenspannung automatisch anpasst. Aber auch eine manuelle Einstellung der Fadenspannung sollte bei speziellen Verarbeitungstechniken möglich sein. Für den Transport einer Nähmaschine sollte vor allem das Gewicht und ,ob die Maschine über einen Tragegriff verfügt, berücksichtigt werden. Eine Freiarm-Nähmaschine verfügt über einen abnehmbaren Tisch. Diese Funktion bietet sich vor allem an, um schlauchförmige Teile wie Ärmel und Hosenbeine zu nähen. Im Normalfall dient das Pedal dazu, die Geschwindigkeit zu steuern. Bei vielen neuen Modellen gibt es Pedale, mit denen sich auch der Nähfuß heben und senken lässt. Auch gibt es welche, die die Nadelposition ändern oder den Fadenabschneider betätigen. Welche Funktionen letztendlich benötigt werden, hängt vor allem davon ab welche Zwecke die Nähmaschine erfüllen soll. Daher spielen auch die individuellen Präferenzen des Käufers eine zentrale Rolle, welche Kriterien beim Kauf erfüllt werden müssen.

    4. Nähen mit Hand und Nähmaschine im Vergleich

    Videoanleitung um einen Rock selber zu nähen

    Gerade beim Thema Nähen stellt sich die Frage, ob unbedingt eine Nähmaschine von Nöten ist, um kreativ zu sein. Im Allgemeinen kann man sagen, dass für kleinere Arbeiten das Nähen mit der Hand völlig ausreichend ist. Wenn man jedoch individuelle Kleidungstücke nähen will, empfiehlt es sich, über die Anschaffung einer Nähmaschine nachzudenken. Natürlich braucht man für die Bedienung einer Nähmaschine etwas Übung, um auch optimale Ergebnisse zu erzielen. Von Vorteil ist auch zu wissen, welche Stiche für welche Stoffe verwendet werden sollten. Nähmaschinen sind sehr robust und langlebig und daher stellen sie auch eine Investition fürs Leben dar. Daher ist der Kaufpreis einer Nähmaschine meistens hoch und man braucht eine gewisse Zeit, um sich an die technischen Gegebenheiten zu gewöhnen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, für welche Zwecke die Maschine gebraucht wird und ob sich die Investition lohnt.

    5. Tipps und Tricks

    Gerade beim Nähen mit der Nähmaschine gibt es einige Dinge zu beachten, um ein optimales Ergebnis zu erlangen. Viele Hobbynäher geben Tipps um das Nähen so leicht wie möglich zu gestalten. Dies gilt auch für das Nähen einer Naht. Egal, ob Bekleidung oder Bezüge für ein Kopfkissen genäht werden sollen oder die Naht unsichtbar oder sichtbar sein soll, vor allem gerade und schöne Nähte machen das Nähobjekt zum Meisterwerk. Allgemein kann man sagen, dass das Nähen mit der Nähmaschine Übung benötigt. In erster Linie muss erst mal gelernt werden eine konstante und flüssige Geschwindigkeit zu halten. Das ist deshalb so wichtig, weil sich nur bei einer durchgehenden Geschwindigkeit ohne ruckartige Bewegungen gerade Nähte nähen lassen. Vor allem muss man als Anfänger lernen, den Stoff richtig zu lenken. Bei zügiger Geschwindigkeit lassen sich gerade Nähte noch leichter nähen. Zuallererst sollte zur Übung ein langes Stück Stoff genommen werden, der doppelt gelegt wird. Nun beginnt man, eine Naht auf dem Stoff zu nähen. Dabei sollte die Geschwindigkeit variiert werden, um ein besseres Gefühl für die Nähmaschine zu bekommen. Hierbei kann auch das Nähen von eckigen und kurvigen Nähten geübt werden. Es gibt eine Anzahl von Hilfsmittel, die das Nähen einer geraden Naht vereinfachen sollen. Zum einen gibt es die Möglichkeit die Nahtlinie mit beispielsweise Nähkreide auf dem Stoff anzuzeichnen. Andernfalls kann man, wenn der Stoff es zulässt oder von links genäht wird, also die Naht verdeckt ist, einen auswaschbaren Stift für das Anzeichnen verwenden. Eine andere Möglichkeit stellt das Heften dar. Hierbei wird die Naht mit der Hand geheftet, indem mit einem Heftfaden mit großen Stichen die naht vorgenäht wird. Anschließend wird die Naht mit der Nähmaschine gesteppt und der Heftfaden kann mühelos herausgezogen werden. Die letzte Option eine gerade Naht hinzubekommen ist füßchenbreit abzusteppen. Hierbei verwendet man das Nähmaschinenfüßchen als Maßeinheit. Der Stoff sollte so gelegt werden, dass eine Kante des Füßchens genau an der Naht entlang läuft. Das Füßchen kann auch an einem Stoffumbruch oder an der Stoffkante angelegt werden.

    Tipp: Generell sollte beim Nähen darauf geachtet werden, dass der Stoff vor der Bearbeitung mit einem Bügeleisen gebügelt wird, da der Stoff so leichter zu bearbeiten ist.

    6. Fazit

    Gerade für Menschen, die kreativ sind und Spaß haben ihre eigene Kleidung selbst zu gestalten und zu nähen, bietet sich der Kauf einer Nähmaschine an. Die große Anzahl von Herstellern und Modellen macht die Entscheidung nicht einfacher. Der Nähmaschinen Vergleich gibt einen guten Überblick für alle Interessierten, worauf beim Kauf zu achten ist. Allgemein sollte eine gute Nähmaschine über die wichtigsten Sticharten verfügen und je nachdem wofür sie gebraucht wird, darauf geachtet werden, zusätzliche Funktionen zu erhalten, die wichtig für das Vorhaben des Hobbynähers oder Hobbynäherin sind. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Funktionen besonders wichtig sind und wofür die Nähmaschine gebraucht wird. Nur so kann der individuelle Nähmaschinen Vergleichssieger gefunden werden.

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