Matratzen Vergleich 2017

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1
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Badenia Irisette Lotus
Badenia Irisette Lotus
Badenia-Irisette-Lotus___B0026IBH5Q
Badenia Irisette Lotus
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypTonnentaschenfederkern
Mindestgröße80 x 190 cm
Maximalgröße200 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 55
Kernhöhe16,0 cm
Zonen7
PREISTIPP
2
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Arensberger 2412 Kingsize
Arensberger 2412 Kingsize
Arensberger-2412_Kingsize__B00K7YH39K
Arensberger 2412 Kingsize
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypKaltschaum
Mindestgröße80 x 200 cm
Maximalgröße180 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe23,5 cm
Zonen7
3
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Badenia Irisette Vitaflex
Badenia Irisette Vitaflex
Badenia-Irisette_Vitaflex__B0026IBH9W
Badenia Irisette Vitaflex
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypKaltschaum
Mindestgröße80 x 200 cm
Maximalgröße200 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 55
Kernhöhe18,0 cm
Zonen7
4
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Visco-50 Exclusiv-Coolmax
Visco-50 Exclusiv-Coolmax
Visco-50_Exclusiv-Coolmax__B003O5G5RK
Visco-50 Exclusiv-Coolmax
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypVisco-Kaltschaum
Mindestgröße90 x 200 cm
Maximalgröße180 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 50
Kernhöhe17,0 cm
Zonen7
5
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Traumnacht 3890460143
Traumnacht Orthopädische Matratze
Traumnacht_3890460143__B00G96LG8Y
Traumnacht 3890460143
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypKaltschaum
Mindestgröße80 x 200 cm
Maximalgröße180 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe14,0 cm
Zonen7
6
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OrthoMatra KSP-500
OrthoMatra KSP-500
OrthoMatra-KSP-500___B004LAYFGU
OrthoMatra KSP-500
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypKaltschaum
Mindestgröße80 x 200 cm
Maximalgröße180 x 220 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe14,0 cm
Zonen7
7
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Gigapur SuperMaxx
Gigapur SuperMaxx
Gigapur-SuperMaxx___B0030B71I0
Gigapur SuperMaxx
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypSchaummatratze
Mindestgröße90 x 200 cm
Maximalgröße90 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe14,0 cm
Zonen7
8
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Betten-ABC Traumland
Betten-ABC Traumland
Betten-ABC_Traumland__B00DHG2T80
Betten-ABC Traumland
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypTaschenfederkern
Mindestgröße80 x 200 cm
Maximalgröße180 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe16,0 cm
Zonen7
9
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Badenia Trendline BT 100
Badenia Trendline BT 100
Badenia-Trendline-BT_100__B004LRO1DA
Badenia Trendline BT 100
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypSchaummatratze
Mindestgröße90 x 200 cm
Maximalgröße140 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 30
Kernhöhe14,0 cm
Zonen1
10
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MSS Easy Active
MSS Easy Active
MSS-Easy-Active___B004LRO1CQ
MSS Easy Active
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Produktspezifiktation
Merkmale:
TypSchaummatratze
Mindestgröße60 x 120 cm
Maximalgröße160 x 200 cm
Raumgewicht
Das Raumgewicht ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter
RG 25
Kernhöhe11,0 cm
Zonen1

Schlafen wie auf Wolken – Der große Matratzen Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Mehr als ein Drittel seines Lebens verschläft der Mensch im Durchschnitt. So steht es nicht nur bei Wikipedia. Das hat seinen Grund. Im Schlaf können sich Körper und Geist erholen, Regeneratiosprozesse finden statt. Wer wenig schläft, ist oft unkonzentriert, leicht reizbar oder kann andere Symptome zeigen. Deswegen ist neben einem guten Kopfkissen die richtige Matratze wichtig. Mit ihr steht und fällt die Qualität des Schlafes. Wer glaubt, es genüge, Matratzen danach auszusuchen, ob sie weich und bequem sind, irrt jedoch. Die falsche Matratze kann unangenehme Folgen, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, mit sich bringen. Wie Sie die Richtige aus der Vielzahl von Modellen im Matratzen Test finden, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Beim Matratzen Test spielen unterschiedliche Kriterien eine wichtige Rolle, damit sich zu unangenehmem Schlaf nicht auch noch gesundheitliche Risiken gesellen. Ein Blick in den Matratzen Vergleich kann also nicht nur zukünftig für angenehmen Schlaf sorgen – auch die Gesundheit profitiert von einem perfekt auf den Käufer abgestimmten Matratzen Vergleichssieger.

    1. Welche Arten von Matratzen gibt es?

    Latex? Memory Foam? Oder Metallfedern? Welche Matratze darf es sein? Auf dem Markt finden sich mehrere Matratzentypen, die sich noch weiter unterteilen lassen. Dank der unterschiedlichen Typen kann jedermann den passenden Matratzen Vergleichssieger finden. Welche Arten es gibt, haben wir im Folgenden aufgelistet.

    1.1 Federkernmatratzen

    Die Federkernmatratze sehr häufig in deutschen Schlafzimmern anzutreffen. Sie speichert zwar schlecht die Körperwärme, aber da kann eine Heizdecke oder ein Heizkissen Abhilfe schaffen. Dafür sind sie robust und halten gut ihre Form. Federkernmatratzen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die jedoch alle über einen Stahlfederkern verfügen.

    • Bonellfederkern
      Bonellfederkern-Matratzen weisen in ihrem Inneren taillierte Federn auf. Solche Modelle zählen im Matratzen Test zu den kostengünstigsten, da ihre Herstellung die preiswerteste ist. Der Nachteil an Matratzen dieser Bauweise jedoch ist, dass sie im Vergleich zu anderen Federkernmatratzen weniger haltbar sind und aufgrund der geringeren Flexibilität sind diese auch nicht allzu bequem.
    • Taschenfederkern
      Matratzen mit Taschenfederkern sind in den meisten Haushalten, die über eine Federkernmatratze verfügen, vertreten. Hierbei wird die Flexibilität erhöht, da die Federn in spezielle Stofftaschen eingenäht sind. Ein Manko allerdings stellt die Kompatibilität mit verstellbaren Lattenrosten dar – auf diesen Rosten liegen die Taschenfederkernmatratzen nicht richtig auf.
    • Tonnentaschenfederkern
      Die Federn in Tonnentaschenfederkernmatratzen haben eine bauchige Form, wodurch sie besonders flexibel sind. Deshalb bieten Tonnentaschenfederkernmatratzen unter den Federkernmatratzen den höchsten Komfort. Zusätzlich konnten solche Modelle im Matratzen Test durch die Schaumstoffschicht punkten, mit denen die Federn bestückt sind. Dadurch sind sie nämlich besonders bequem und erinnern an Schaumstoffmatratzen, welche sich sehr gut der Körperform anpassen.

    VORTEILE

    • ideal für Menschen, die stark schwitzen: Federkernmatratzen transportieren Feuchtigkeit sehr gut vom Körper weg
    • gutes Klima der Matratze vermindert Schimmel-Risiko
    • angenehmes Modell für Menschen, denen schnell zu warm ist, da die Matratze kühl bleibt
    • moderne Federkernmatratzen sind mit verschiedenen Zonen erhältlich, um die ergonomische Position des Körpers zu unterstützen
    • robust und formgetreu

    NACHTEILE

    • günstigere Modelle (Bonellfederkern) bieten keinen allzu hohen Komfort
    • speichert schlecht die Körperwärme, deshalb möglicherweise unangenehm im Winter
    • passen sich unebenen Unterlagen nicht gut an, deshalb ungeeignet für verstellbare Lattenroste
    • bei qualitativ minderwertigen Modellen können die Federn sich nach einiger Zeit durch die Polsterung fressen und so den Liegekomfort beeinträchtigen

    1.2 Viskoelastische Matratzen

    Viskoelastische Matratzen, auch Visko-Matratzen genannt, sind eine besonders innovative Art im Matratzen Vergleich. Sie gehören vom Typ her zu den Schaumstoffmatratzen, allerdings bestehen sie im Gegensatz zu den Kaltschaummatratzen zu einem gewissen Anteil (teilweise auch vollständig) aus sogenanntem Memory Foam. So bezeichnet man speziell entwickelten Schaumstoff, der bei Wärmeeinwirkung durch die Körpertemperatur etwas einsinkt. Diese Technologie wird beispielsweise auch in Laufschuhen oder Badematten verwendet, um eine ideale Bequemlichkeit zu bieten. Bei den Matratzen im Vergleich konnte der von der Nasa entwickelte Schaumstoff deutlich länger die “eingelegene” Form behalten als Kaltschaummatratzen. Ideal ist eine solche Matratze für Menschen, die sich nur wenig im Schlaf bewegen, da sich so eine gemütliche “Schlafkuhle” bildet.

    VORTEILE

    • passt sich hervorragend an die Körperform, aber auch an den Lattenrost an
    • bildet in der Nacht eine “Schlafkuhle”, die besondere Behaglichkeit verspricht
    • kann Menschen mit Rückenschmerzen entlasten
    • eignet sich gut für Allergiker
    • sehr gute Punktelastizität
    • bei Wohnraumtemperatur absolut geräuschfrei
    • fördert die Blutzirkulation

    NACHTEILE

    • aufgrund der innovativen Technik sehr hoher Preis
    • bei vielen Modellen im Matratzen Test gummiartige Oberfläche
    • leitet schlecht Feuchtigkeit ab
    • die verzögerte Rückstellung zur Ausgangsform kann von Menschen, die sich im Schlaf viel bewegen, als unangenehm empfunden werden
    • nicht geeignet für gern kalt schlafende Personen

    1.3 Kaltschaummatratzen

    Sehr weit verbreitet in deutschen Schlafzimmern verbreitet ist die Kaltschaummatratze. Mit einem solchen Modell kann der Körper gut gestützt werden, während gleichzeitig Wärme isoliert wird. Diesen Komfort ermöglichen unterschiedliche Schaumstoffe, Luftkammern und Belüftungskanäle innerhalb der Matratze. Außerdem besticht diese Art von Matratzen im Test durch ihre relative Pflegeleichtigkeit. Allerdings gilt es, beim Kauf einer Kaltschaummatratze auf bestimmte Kriterien zu achten, da viele minderwertige Modelle auf dem Markt zu finden sind:

    • Es gibt unterschiedliche Härtegrade, weshalb es notwendig ist, den richtigen für sich selbst auszusuchen.
    • Das sogenannten Raumgewichts ist wichtig. Es gibt an, wie dicht die Matratze pro Kubikmeter mit Schaumstoff gefüllt ist. Um eine vorzeitige Bildung von unangenehmen Dellen und Kuhlen zu vermeiden, sollte die Matratze ein hohes Raumgewicht – oft mit RG abgekürzt – aufweisen. Ein Wert von 40 sollte nicht unterschritten werden. Je höher das Raumgewicht, desto besser!
    • Um einen idealen Liegekomfort zu gewährleisten, sollte von einer Matratze, die niedriger ist als 17 Zentimeter, dringend abgesehen werden.
    • Auch der Bezug entscheidet: Bei einer Kaltschaummatratze sollte er der Langlebigkeit halber abnehm- und waschbar sein.

    Zusätzlich empfiehlt es sich, um wirklich lange etwas von seinem Matratzen Vergleichssieger aus Kaltschaum zu haben, die Matratze regelmäßig zu wenden. Schaumstoff ist nämlich anfällig dafür, mit der Zeit stark einzusinken und so unangenehme Kuhlen zu bilden.

    VORTEILE

    • sehr gute Anpassung an Körperkonturen und Lattenrost
    • geräuschfrei
    • bei waschbarem Bezug sehr hoher Hygienestandard im Vergleich zu anderen Matratzen
    • gut transportierbar, da sie gerollt werden kann
    • sehr gute Punktelastizität
    • gute Wärmeisolation

    NACHTEILE

    • häufig große Unterschiede in der Qualität zwischen den Preisklassen, sehr günstige Modelle erfüllen nur selten das Minimum an Raumgewicht
    • muss gewendet werden, da sonst Kuhlen entstehen
    • ungeeignet für leicht schwitzende Personen, da sie sehr gut Wärme isolieren
    • leicht entflammbar, wenn keine feuerhemmende Substanz oder ein schwer entzündlicher Überzug verwendet werden
    • häufig bei Neukauf stechender, chemischer Geruch, der zunächst durch Lüften beseitigt werden muss

    1.4 Normale Schaummatratzen

    Im Matratzen Vergleich gibt es eine dritte Schaummatratzen-Art. Diese gibt sich relativ gewöhnlich. Sie sind lediglich aus Polyurethan verarbeitet und aus einem Stück gefertigt. Dadurch gibt es auch keine unterschiedlichen Liegezonen. Wegen ihrer schlichten Machart sind diese Schaummatratzen ziemlich preiswert.

    1.5 Latexmatratzen

    Latexmatratzen können häufig in Tests der Stiftung Warentest sowie beim Öko-Test gute Noten erzielen. Kein Wunder: Die aus Gummi hergestellten Matratzen, die flüssig in eine Form gegossen und anschließend erhitzt werden, bestechen vor allem durch hervorragende Haltbarkeit. Latexmatratzen kommen im Matratzen Test in synthetischer Form vor sowie Modelle aus Naturlatex. Eine Mischung aus beidem ist ebenfalls möglich. Einige Hersteller bieten auch Matratzen an, die Schichten aus Latex und Schaumstoff vorweisen können. So sollen die guten Eigenschaften beider Arten vereint werden.

    VORTEILE

    • Matratzen aus Latex passen sich sehr gut der Körperform sowie dem Lattenrost an
    • gut geeignet für Allergiker
    • aufgrund optimaler Wärmeregulierung geeignet für Menschen, die frieren, aber auch für diejenigen, die leicht schwitzen
    • sehr gute Punktelastizität
    • entlasten den Rücken
    • sehr lange haltbar

    NACHTEILE

    • bei hohem Raumgewicht sehr schwer
    • geringe Luftzirkulation
    • gute Modelle sind sehr hochpreisig
    • leichter Eigengeruch kann vorkommen, verfliegt allerdings

    2. Welche Matratze ist die richtige für mich?

    Laut der Stiftung Warentest eignet sich das sogenannte HEIA-Verfahren am besten, um die perfekte Matratze zu finden. Der ulkige Name bezeichnet hierbei eine Methode, die von der Stiftung Warentest seit 2012 verwendet wird: Matratzen werden anhand vier verschiedener Körperformen geprüft. Jeder Buchstabe von “HEIA” steht für eine bestimmte Körperform, die sich aus der Körpergröße sowie der Gewichtsverteilung zusammensetzt. Allerdings kommt auch die tatsächliche Schlafposition ins Spiel. Eine Auswahl nach dieser Methode ist deshalb sinnvoll, da nicht jede Matratze wirklich optimal für jede Person ist. Wenn eine Matratze der ultimative Matratzen Vergleichssieger für einen Menschen ist, dessen Typ ein “H” ist, muss sie das nicht zwingend für ein “I” sein. Die verschiedenen Typen lassen sich wie folgt kategorisieren:

    TYP EIGENSCHAFTEN
    H Unter sogenannten H-Typen versteht man eher große Personen, deren Schultern, Brust und Bauch in etwa ähnlich kräftig sind. Das Gesäß nimmt hier weniger Ausmaß an als der Bauch, die Hüfte ist etwas schmaler.
    E Ein E-Typ zeichnet sich durch eine große, aber eher schlanke Statur aus. Die Schultern sind hier breiter als die Hüfte.
    I Das I steht für kleine bis mittelgroße und schlanke Personen. Wie auch bei A-Typen fallen in diese Kategorie häufig Frauen. Die Hüfte ist ähnlich breit wie die Schultern und weder Bauch noch Po sind besonders kräftig.
    A A-Typen definieren sich über eine geringe bis durchschnittliche Körpergröße. Die Schultern sowie die Taille sind schmal, das “Volumen” konzentriert sich eher auf den Po und die Oberschenkel.

    3. Welche Folgen kann eine falsche Matratze haben?

    Wenn der Einfluss der Matratze auf die schlafende Person irrelevant wäre, gäbe es wohl kaum spezielle Methoden, die richtige zu finden, geschweige denn den Matratzen Vergleich. Auch die große Auswahl verschiedener Matratzenarten wäre nicht nötig. Doch was kann passieren, wenn man sich auf dem falschen Modell bettet? Grundsätzlich sollte die Matratze nicht zu weich oder zu hart sein. Folgen beider Eigenschaften können Rückenschmerzen sein. Diese werden dadurch verursacht, dass die Wirbelsäule auf einer zu harten oder zu weichen Matratze nicht optimal gestützt wird. Wenn die Wirbelsäule also über mehrere Stunden hinweg unnatürlich verbogen wird, ist das Leid am Morgen umso größer. Bei einer zu weichen Matratze also, die zulässt, dass der Lendenwirbelbereich zu stark einsinkt, können die Langzeitfolgen stark belastete Bandscheiben, eine Verkrümmung der Wirbelsäule und sogar eine Erschwerung des Nährstoffaustausches sein. Zu harte Matratzen hingegen verhindern ein natürliches Einsinken der Schultern und des Beckens. Dies führt ebenfalls dazu, dass die Wirbelsäule keine ergonomische Haltung einnehmen kann. Die falsche Matratze kann allerdings auch Folgen für unser Schlafverhalten haben. Häufig sind Menschen, die sich im Schlaf viel bewegen, nämlich nicht einfach nur unruhige Schläfer. Das Wenden und Herumwälzen kann auch vom mangelhaften Schlafkomfort herrühren. So können keine ausreichend langen Tiefschlafphasen erreicht werden, sodass das Aufwachen schwerfällt und man sich unausgeschlafen fühlt. Unruhiger Schlaf auf der falschen Matratze kann allerdings auch Stresssymptome verschlimmern: In einer 2009 durchgeführten Studie sollten 59 Männer für vier Wochen anstelle auf ihren eigenen Matratzen auf einem auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Modell verbringen. Bei Beginn sowie Beendigung der Studie wurden die Personen gebeten, einen Fragebogen bezüglich ihres Stressempfindens auszufüllen. Das Resultat der Studie zeigte, dass die Männer nach vier Wochen Schlaf auf besseren Matratzen deutlich weniger Stresssymptome aufwiesen.

    4. Kaufkriterien

    Nicht nur der Matratzentyp spielt für den Kaufentscheid eine wichtige Rolle. Es gibt weitere Kriterien, auf die es sich zu achten lohnt. Auf diese gehen wir nun ein:

    4.1 Die Größe der Matratze

    Selbstverständlich sollte beim Kauf einer Matratze darauf geachtet werden, dass diese auf die eigene Körpergröße abgestimmt ist. Weder die Füße noch der Oberkopf sollten über den Rand der Matratze hinausschauen. Generell gilt: 20 Zentimeter länger als der Käufer bieten einen optimalen Schlafkomfort. Auch das Bettgestell sollte ideal für die Matratze sein, insbesondere, wenn ein Doppelbett mit zwei Matratzen ausgelegt werden soll. Um die störende Matratzenkuhle so unauffällig wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, zwei Matratzen auszusuchen, die weder zu breit noch zu schmal sind. Ein Irrglauben ist, dass der Spalt bei besonders breiten Matratzen kaum spürbar ist. Allerdings können zu breite Matratzen im Matratzen Vergleich bei Bewegungen im Schlaf aus dem Bettrahmen rutschen und die Kuhle somit vergrößern. Zu schmale Matratzen sorgen ebenfalls dafür, dass sich der Spalt zwischen ihnen unangenehm erweitern kann. Abhilfe kann in manchen Fällen ein Füllstück aus Schaumstoff leisten, häufig Liebesbrücke genannt. Diese wird in die Ritze gelegt, um den Spalt zu überbrücken.

    4.2 Der Härtegrad

    Der geeignete Härtegrad der Matratze ist abhängig vom Körpergewicht der Person, die auf ihr schlafen soll. Personen mit geringerem Körpergewicht schlafen in der Regel besser auf weichen Matratzen, Personen mit höherem Körpergewicht besser auf härteren. Im Normalfall wird der Härtegrad von H1 bis H3 angegeben, jedoch sind auch Abstufungen bis H5 auf dem Markt vertreten. Je höher die Zahl, desto härter die Matratze. Allerdings sollte, wie oben beschrieben, auch von einer zu weichen oder zu harten Matratze abgesehen werden. Falls die Möglichkeit besteht, das Modell vor dem Kauf zu testen, sollte diese unbedingt genutzt werden. Nach einigen Nächten lässt sich besser entscheiden, ob bei dem ausgewählten Modell aus dem Matratzen Test der Härtegrad stimmt.

    4.3 Das Raumgewicht

    Dieses Kriterium gilt insbesondere für die Kaltschaummatratzen im Matratzen Vergleich. Diese sollten nämlich keineswegs über ein zu niedriges Raumgewicht verfügen, da darunter sowohl der Schlafkomfort als auch die Langlebigkeit des Modells leidet. Ideal erwiesen sich im Matratzen Vergleich jene Modelle, die mindestens ein Raumgewicht von 40 kg/m³ haben. Bei Latexmatratzen ist dieser Wert aufgrund der höheren Dichte automatisch größer.

    4.4 Die Matratzenhöhe

    Für eine erwachsene Person sollte die Matratzenhöhe nicht weniger als 19 Zentimeter betragen. Alles darunter bietet keine ausreichende Stützung für den Körper und kann somit dazu führen, dass vor allem beim Schlafen auf der Seite die Hüfte und die Schulter bis auf den Lattenrost durchdrücken. Eine zu niedrige Matratze kann außerdem eine Ursache für Rückenschmerzen darstellen. Ältere Menschen sind mit einer besonders hohen Matratze und zusätzlich dazu mit einem besonders hohen Bettgestell besser bedient. Nicht nur werden so die Gelenke und Knochen entlastet, auch erleichtert sich auf diese Weise das Hinlegen und das Aufstehen.

    4.5 Die Zonen

    Häufig hört man von bestimmten Fünf- oder Sieben-Zonen-Matratzen. Im Matratzen Test sind einige solcher Modelle vertreten. Auch Neun-Zonen-Matratzen sind auf dem Markt zu finden. Diese Zonen bezeichnen spezielle Bereiche, die einen idealen Schlafkomfort gewährleisten sollen. Funktionieren soll dies, indem stärker belastete Zonen, wie beispielsweise an der Schulter oder an der Hüfte, einen geringeren Härtegrad aufweisen als die üblichen Bereiche. Daran ist auch etwas Wahres: Mithilfe spezieller Modelle aus dem Matratzen Test, die über mehrere Zonen verfügen, wird die ergonomische Haltung des Körpers beim Schlafen gefördert. So wird das Risiko für Rückenschmerzen minimiert. Wie viele Zonen der Verbraucher allerdings für optimal hält, ist ihm weitestgehend selbst überlassen. Wieder empfiehlt sich bei dieser Entscheidung, einen Matratzen Test durchzuführen.

    4.6 Der Matratzenbezug

    Der ideale Matratzenbezug lässt sich abnehmen und waschen, um einen bestmöglichen Hygienestandard zu gewährleisten. Dies ist jedoch nicht bei allen Matratzen der Fall, weshalb ein abnehmbarer Bezug ein Kriterium im Matratzen Vergleich darstellt. Ein solcher Bezug kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Da reine Baumwolle schnell abnutzt, empfiehlt sich im Matratzen Test ein Bezug, dem auch Polyester oder Polyamid beigemischt sind. So wird die Strapazierfähigkeit gesteigert. Modal, Lyocell oder Tencel eignen sich als Bestandteile insbesondere für Menschen, die stark schwitzen. Durch diese Stoffe kann die Feuchtigkeit besser abgeleitet werden. Jedoch sind die Materialien potenzielle Allergieauslöser, weshalb Allergiker sich bestenfalls für ein Modell aus dem Matratzen Test entscheiden sollten, welches einen Bezug aus reiner Baumwolle hat. Auch Polyester oder Polyamid sind möglich, da sie allergenfrei sind.

    5. Die Geschichte der Matratzen

    Vieles haben wir nun über die Matratze gesagt. Aber wo kommt sie eigentlich her? Matratzen sind für die meisten Menschen derart selbstverständlich, dass sie sich nur selten über sie Gedanken machen. Das Bett samt Lattenrost bekommt mehr Aufmerksamkeit. Dabei waren der Menschheit Matratzen viel früher bekannt als konventionelle Betten. Allein der Begriff “Matratze” blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Sein eigentlicher Ursprung findet sich im Arabischen wieder. So bedeutet das Wort matrah wörtlich übersetzt “Bodenkissen”. Daraus abgeleitet ist die frühitalienische Bezeichnung “materazzo”, welches der heutigen Bezeichnung “Matratze” auch sehr ähnelt. Schon im Altertum bettete man sich auf Vorgängern unserer heutigen Schlafgrundlage. Allerdings war dieses Privileg damals nur den Reichen vorbehalten. Das Bedürfnis, den eigenen Schlaf angenehmer zu gestalten, kannten allerdings schon die Steinzeitmenschen. Ihre Lösung dafür, nicht auf dem harten und kalten Boden schlafen zu müssen, waren gespannte Tierhäute. Diese Methode erinnert zwar nicht besonders an die dicken, weichen Unterlagen, auf denen wir uns heute betten. Sie zeigt jedoch, dass der Wunsch nach einer komfortablen Grundlage zum Schlafen sehr frühe Anfänge hat. Circa 3000 vor Christus fanden sich tatsächlich erste Vorläufer der Matratze; nämlich bei den Ägyptern. Dabei ging es nicht nur um Bequemlichkeit. Zusätzlich wollten sich die Ägypter so besser vor giftigen Tieren schützen. Diese Idee entwickelte sich dann jedoch so lange weiter, bis Matratzen zu einem regelrechten Statussymbol wurden. Edle Materialien und ein vergleichsweise hoher Schlafkomfort waren nur den Reichen vorbehalten. So schliefen Pharaonen bereits auf Matratzen-Vorgängern, die mit Wolle und Pflanzenfasern gefüllt waren. Zu Zeiten der Kreuzzüge, also im 12. und 13. Jahrhundert, waren Matratzen zumindest in der arabischen Welt schon keine Neuheit mehr. Dort entdeckten Kreuzritter diese Idee, sodass der Kulturaustausch schließlich dafür sorgte, dass sie auch in Europa bekannt wurden. Allerdings sollte das gemeine Volk erst mit der industriellen Revolution den Schlafkomfort erfahren, den die Adligen und Reichen schon längst hatten auskosten dürfen. Die Massenproduktion erlaubte zwar keine prunkvollen Verzierungen mehr, wie sie die Betten der Adligen in der Renaissance schmückten, sorgte jedoch für einen humaneren Preis. Zuvor hatte das Volk auf eher weniger luxuriösen Grundlagen genächtigt: Säcke gefüllt mit Naturmaterialien wie Stroh oder Schilf mussten genügen, um sich vor dem kalten, harten Untergrund zu schützen. Auch wenn die Federkernmatratze heutzutage deutlich erschwinglicher ist als ein Wasserbett: Ihre Erfindung folgte erst nach der speziell für an Dekubitus (Wundliegegeschwüre) erkrankte Patienten entwickelten Wassermatratzen. Diese wurde 1833 von einem schottischen Arzt konstruiert. Damals noch hydrostatisches Bett genannt, handelte es sich hierbei um einen mit Wasser gefüllten Kasten, der mithilfe eines Kautschuktuches abgedeckt wurde. 1888 folgte schließlich die Federkernmatratze. Der Schmied Johannes Auping fertigte diese an, indem er geflochtene Eisendrähte in einen Rahmen spannte. Mit dieser Art von Matratzen wurde auch das holländische Königshaus ausgestattet. Mit dem Zweiten Weltkrieg stiegen auch in der bürgerlichen Schicht die Ansprüche an die Schlafunterlage deutlich. Matratzen mit einer Füllung aus Latex oder Polyurethanschaum erschienen nach und nach häufiger auf dem Markt. Heutzutage sind immer noch Matratzen mit solchen Füllungen erhältlich und auch weiterhin sehr beliebt.

    6. Fazit

    Die Wahl einer Matratze sollte von verschiedenen Faktoren abhängen. Diese sind auch wirklich wichtig. Wenn Sie auf der falschen Matratze schlafen, können Sie sowohl Ihr Risiko für Rückenschmerzen als auch für Stresssymptome erhöhen. Um eine hohe Schlafqualität zu erreichen, ist eine geeignete Matratze also unabdingbar. Für jeden Schlaftyp gibt es im Matratzen Vergleich die geeignete Matratze. Ganz egal ob nachts viel geschwitzt, oft die Position gewechselt oder schnell gefroren wird: Im Matratzen Test finden sich zahlreiche Modelle, die durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Eigenschaften für jedes Problem eine Lösung bieten können. Und wer gut schläft, lebt im Endeffekt auch besser.

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