Kamin Vergleich 2017

Immer eine gemütliche Atmosphäre schaffen – Der Kamin Test

Inhaltsverzeichnis

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    Ein loderndes Feuer und angenehme Wärme – das ist es, was ein Kamin bietet und was viele Nutzer so zu schätzen wissen. Der Kamin ist schon seit Jahrhunderten das Mittel zur Beheizung von Unterkünften. Wenngleich diese Methode in der modernen Welt, aufgrund des Vorhandenseins aktueller Heiztechnologien, an Bedeutung verloren hat – gefragt ist er immer noch. Dabei bietet ein Kamin aber nicht nur Wärme, sondern auch ein sehr angenehmes Licht, welches den gesamten Raum in eine eindrucksvolle Stimmung taucht. Doch neben all dem muss ein Kamin natürlich auch gewisse Kriterien erfüllen, damit sich ein Kauf wirklich lohnt. Mit diesen soll sich nun im großen Kamin Test beschäftigt werden, damit das Objekt der Begierde am Ende nicht für Unbehagen sorgt.

    1. Die verschiedenen Unterarten

    Auch wenn der Begriff Kamin im Kamin Test für alle Modelle Verwendung findet, so soll doch zuerst ein Blick auf die verschiedenen Unterarten von Kaminen geworfen werden. Hier sei gleich gesagt, dass sich nicht jedes Modell für jede Räumlichkeit eignet.

    1.1. Der Gas-Kamin

    Besonders beliebt ist heute die Kamin-Version, welche mit Gas betrieben wird. Dieser Kamin wird in der Regel an einen gewöhnlichen Gas-Haus-Anschluss angeschlossen oder mittels einer Gasflasche betrieben. Dabei ist diese Art natürlich sehr komfortabel, denn schließlich muss kein Holz für den Betrieb beschafft werden. Auch bietet die Flamme ein angenehmes Licht und eine hohe Wärmeausbeute.

    1.2. Der Speicher-Kamin

    Der Speicher-Kamin wird mit normalen Holz betrieben. Der Vorteil bei diesem Modell besteht darin, dass er über Kacheln aus Keramik verfügt. Das Material speichert die abgegebene Wärme effektiv, und gibt diese nach und nach an den Raum ab. Dies ist sogar dann noch der Fall, wenn die Flamme im Kamin längt erloschen ist.

    1.3. Die Warmluft-Kamin

    Der Warmluft-Kamin wurde speziell so konstruiert, dass die Luft im Raum direkt um die Brennkammer herum geleitet wird. Hierdurch wird die Hitze an die Kammer abgegeben und dann wieder in den Raum zurückgeführt. Zwar funktioniert dieses System nur so lange, wie das Feuer brennt, allerdings erhitzt er den Raum enorm schnell und sorgt somit besonders an kalten Tagen, für ein behagliches Gefühl.

    1.4. Die Naturstein-Kamin

    Der Kamin aus Naturstein ist die wohl älteste Version, die heute noch gebaut wird. Als Material wird meistens Marmor oder Basalt verwendet, da dieses die Hitze sehr schnell aufnimmt und effektiv an die Raumluft abgibt. Dabei bleibt dieser Effekt auch dann noch bestehen, wenn die Flamme längst erloschen ist. Zudem bietet dieser Kamin auch einen wundervollen Anblick.

    2. Das sollte beim Kauf in jedem Fall beachtet werden

    Wie bereits erwähnt, eignet sich nicht jeder Kamin für jede Räumlichkeit. Es müssen also gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, um eine bestimmte Kamin-Art überhaupt installieren zu können. Im Kamin Test wurde sich explizit mit diesem Problem auseinandergesetzt, denn an erster Stelle bildet dieses, den Grundstein für eine jede Kaufentscheidung.

    2.1. Die richtige Version

    Für einen Holzkamin ist natürlich der richtige Abzugsschacht, auch Esse genannt, entscheidend. Wer einen Neubau plant, sollte daher die entsprechende Esse gleich mit installieren lassen, denn nachträgliche Umbauten kosten eine Menge Geld. Daher ist es meist sehr schwer, einen Kamin mit Holzbetrieb in eine Eigentumswohnung oder gar in ein Miet-Apartment einzubringen. Echtsteinbauten sind hier ohnehin ausgeschlossen, sodass man nur auf kleine Varianten zurückgreifen kann, die frei positioniert werden können. Die Variante mit Gas kann im Grunde in jede Wohnung oder in jedes Haus eingebracht werden, welches bereits über einen solchen Anschluss verfügt. Allerdings muss auch hier geprüft werden, ob überhaupt ein entsprechender Zugang zum Abzugsschacht geschaffen werden kann. Somit ist im Kamin Vergleich schon jetzt ersichtlich, dass es sehr stark von der Art der Wohnsituation abhängt, für welchen Kamin man sich entscheidet.

    2.2. Die Leistung

    Egal, ob es sich um einen Kaminofen oder einen echten Kamin handelt, die Heiz-Leistung sollte in jedem Fall bedacht werden, wenn man mehr möchte, als nur einen Lichtspender. Ein guter Kamin sollte hier zwischen fünf und zehn kW erzeugen können, wobei dies auch stark von der Intensität der Befeuerung abhängt. Natürlich ist dieser Wert auch von der Raumgröße abhängig, sodass unter Umständen auch ein bis zwei kW ausreichend sein können. Wichtig ist dabei, dass das Rohr zur Ableitung der Abgase nicht zu lang ausfallen sollte, denn hierdurch kann eine Menge Leistung verloren gehen. Diese kann dann nur über einen sogenannten Wärmetauscher zurückgewonnen werden, welcher zusätzliche Kosten in der Anschaffung verursacht, später aber zur erheblichen Ersparnissen führen kann. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Kamin möglichst lange Wärme abgibt. Hier ist die Variante mit Keramik-Kacheln eine gute Wahl, welche die Resthitze auch noch nach Stunden im Raum freisetzen kann.

    2.3. Bedienbarkeit

    Der Kamin und seine Funktionsweise sollte sich für jeden schnell erschließen. So sollte sich die Asche leicht entfernen lassen, und auch der Zugang zu den wesentlichen Elementen muss einfach möglich sein. Vor allem bei einem Gas-Kamin sollte stets darauf geachtet werden, dass alle Ventile leicht zu erreichen sind. Bei den Holzvarianten oder den Kaminöfen gilt, dass sich hier der Aschekasten entfernen lassen sollte, ohne das dafür Teile vollständig abgebaut werden müssen. Zudem sollte der Kamin so arbeiten, dass ein Großteil des Materials tatsächlich zu feinster Asche verbrannt wird. Nur dann wird am Ende auch Brennstoff gespart.

    2.4. Die Qualität der Verarbeitung

    Das Material muss natürlich den Belastungen der Hitze standhalten. Im Kamin Test war dies ein wesentliches Kriterium, denn bei einigen Modellen kommt es immer wieder zu Verformungen, da hier das Material der Hitze nachgibt. Auch wurde beobachtet, dass sich der Lack ablöst. Hier kann nur darauf hingewiesen werden, dass ein gutes Modell seinen Preis hat.

    3. Erweiterbarkeit

    Im Kamin Vergleich soll noch auf die Erweiterbarkeit eingegangen werden. Ein guter Kamin sollte sich auch mit dem Heizungssystem verbinden lassen. Dies stellt zwar keine Notwendigkeit dar, macht den Einsatz aber wesentlich effektiver. Auch sollte sich stets der bereits erwähnte Wärmetauscher installieren lassen, welcher aus der Abwärme noch zusätzliche Energie gewinnt. Hierbei können auf lange Sicht Kosten gespart werden, die sich deutlich auf der Nebenkostenabrechnung zeigen werden. Daher sollte bereits beim Bau über solche Features nachgedacht werden.

    4. Fazit

    Am Ende kann nur gesagt werden, dass der richtige Kamin von vielen Faktoren abhängig ist. Zum einen muss dieser sich natürlich in der entsprechenden Lokation unterbringen lassen. Sollte hier nicht die richtige Esse vorhanden, oder aber die Installation als solche nur mit erheblichem Aufwand verbunden sein, sollte von einem Kauf lieber abgesehen werden. Auch sollte ein genauer Blick auf die Leistung geworfen werden, denn diese sollte je nach Raumgröße nicht zu gering ausfallen. Fünf kW sind hier ein guter Mittelwert, wobei aber auch zwei kW ausreichend sein können, wenn der Raum nur über wenige Quadratmeter verfügt. Dies gilt vor allem für Kaminöfen, welche auch in kleineren Wohnungen installiert werden können. Zu bedenken sei auch, dass sich ein Kamin leicht bedienen lassen sollte, sodass von ausgefallenen Konstruktionen – welche optisch durchaus einen guten Eindruck liefern – lieber abgesehen werden sollte. Letztlich sollte auch noch die Restwärme effektiv genutzt werden können. Daher sollte schon von Anfang an darüber nachgedacht werden, ob ein Kamin sich auch mit einem Wärmetauscher oder der Heizungsanlage verbinden lassen sollte. Im Kamin Test erwiesen sich solche Modelle als äußerst effektiv, wenn es darum ging, in der Wohnung ein ausgewogenes Klima zu erzeugen.

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