Induktionskochfeld Vergleich 2017

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AEG HK 634250 X-B
Induktionskochfeld AEG HK 634250 X-B
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AEG HK 634250 X-B
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Breite, Höhe, Länge
51,6 x 57,6 x 5,5
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Bosch PIV675N17E
Induktionskochfeld Bosch PIV675N17E
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Bosch PIV675N17E
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Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
52,7 x 60,6 x 5,5
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AEG HK854400X-B
Induktionskochfeld AEG HK854400X-B
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AEG HK854400X-B
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Breite, Höhe, Länge
76,6 x 51,6 x 5,0
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Domino VIN-3420
Induktionskochfeld Domino VIN-3420
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Domino VIN-3420
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Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
51,0 x 29,0 x 7,5
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CASO Vario Power 3400
Induktionskochfeld CASO Vario Power 3400
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CASO Vario Power 3400
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Breite, Höhe, Länge
35,0 x 57,5 x 6,5
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Induktionskochfeld Ellrona 62065 Comline 3400
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Ellrona 62065 Comline 3400
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Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
35,0 x 57,5 x 6,5
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Ellrona 62015 Ergo 3400
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Ellrona 62015 Ergo 3400
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Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
36,5 x 60,0 x 6,5
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Steba IK 60 E
Induktionskochfeld Steba IK 60
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Steba IK 60 E
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30 x 37 x 6,2
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Sencor SCP 4202GY
Induktionskochfeld Sencor SCP 4202GY
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Sencor SCP 4202GY
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31,0 x 60,0 x 7,1
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Tarrington House DIC 3400
Induktionskochfeld Tarrington House DIC 3400
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Tarrington House DIC 3400
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Maße in cm
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62,0 x 40,0 x 10,0
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Kochen wie in der Zukunft – Induktionskochfelder im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Zugegeben, es klingt immer noch ein bisschen nach Science-Fiction: Nicht der Herd wird heiß, sondern nur der Topf. Ist das Kochen beendet, ist die Herdplatte fast sofort kalt. Und schneller als mit einem normalen Elektroherd geht das Kochen auch noch. Verrückt! Die Rede ist vom Induktionskochfeld. Die sind zwar noch nicht in jeder Küche angekommen, werden aber seit einigen Jahren immer beliebter. Das hat gute Gründe. Welche Unterschiede es zu normalen Kochfeldern gibt, worauf beim Kauf geachtet werden sollte und was ein Induktionskochfeld überhaupt ist, das zeigen wir in unserem Induktionskochfeld Vergleich.

    1. So funktioniert das Induktionskochfeld

    Der Induktionsfeld Vergleichssieger

    Der Induktionsfeld HK634250XB von AEG

    Im Gegensatz zum normalen Herd strahlt das Induktionskochfeld keine Wärme ab, um das Kochgeschirr zu erhitzen. Im Kochfeld befindet sich eine Kupferspule durch die Strom geleitet wird. Dabei entsteht ein elektromagnetisches Feld, das bis zum Boden des Kochtopfes oder der Pfanne reicht. Durch Induktion löst es dort Wirbelströme aus, die den Topf erhitzen. In der Funktion unterscheidet sich das Induktionskochfeld somit stark vom herkömmlichen Herd. Optisch ist es aber kaum bis gar nicht von einem normalen Ceranherd zu unterscheiden, da die Kupferspulen durch eine Glaskeramikplatte abgedeckt sind.

    Übrigens: Bereits seit den 1980er-Jahren haben Hersteller das Induktionskochfeld im Programm. Einer wachsenden Beliebtheit erfreut es sich allerdings erst seit einigen Jahren. Dabei bietet es viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Geräten.

    1.1 Vorteile

    Induktionskochfelder bieten eine Reihe von Vorteilen. Einer der größten Vorteile ist, dass sie das Kochgeschirr viel schneller erwärmen als ein normaler Herd. Der heizt nämlich erst die Herdplatte auf. Die gibt ihre Wärmestrahlung dann erst an den Topf oder die Pfanne ab. Diesen Umweg geht das Induktionskochfeld nicht. Dieses sorgt direkt im Topf für die Hitze. So wird also viel Zeit gespart, die man sonst am Herd stehen würde. Wenn es zum Beispiel darum geht, schnell Wasser zu erhitzen, müssen sich Induktionskochfelder nur knapp einem Wasserkocher geschlagen geben. Wenn es noch schneller gehen soll, haben fast alle Induktionskochfelder im Induktionskochfeld Test eine sogenannte Booster-Funktion. Diese erhitzt große Mengen – wie etwa Eintöpfe für viele Personen – noch schneller. Die Energie wird dann von den anderen Kochfeldern auf ein einzelnes weitergeleitet. Dafür arbeiten die Felder, von denen Energie abgezogen wird, während dieser Zeit natürlich nicht so effektiv. Aber wenn man nur einen großen Topf auf dem Herd stehen hat, ist diese Funktion natürlich ideal. Ein Kochfeld mit Induktion ist also echt fix und kann mit Zusatzfunktionen noch fixer werden. Außerdem klingt, es so, als würde das direkte Erhitzen des Kochgeschirrs dafür sorgen, dass nicht nur Zeit, sondern auch viel Energie gespart wird – immerhin muss nicht erst eine Platte aufgeheizt werden. Das ist allerdings nicht der Fall. Bereits die Experten der Stiftung Warentest haben in ihrem Induktionskochfeld Test gezeigt, dass nicht so viel Energie eingespart wird, wie  man  eigentlich vermuten könnte. Aber: Es wird Energie gespart! Es handelt sich zwar um keine große Ersparnis, aber sie ist vorhanden: Haushalte, in denen wenig gekocht wird, bringen es laut Stiftung Warentest jährlich nur auf eine Ersparnis von fünf Euro. Aber es geht auch anders: Bei Mehrfamilien-Haushalten, in denen täglich frisch gekocht wird, merkt man hingegen eine deutlichere Ersparnis. Beim Erwärmen von Essensresten muss sich im Induktionskochfeld Vergleich auch eine Mikrowelle dem Induktionskochfeld geschlagen geben. Gerade bei Kindern im Haushalt ist ein weiterer Vorteil des Induktionskochfelds sehr wichtig: Der Herd selbst wird nicht heiß. Wird der Topf vom Herd genommen, ist die Glaskeramik-Fläche zwar noch warm, kühlt aber sehr schnell aus und stellt für Kinder keine Gefahr mehr dar. Während des Kochens wird auch nicht die ganze Herdplatte heiß, sondern nur der Teil, auf dem der Topf steht. Bei gängigen Herden kann es vorkommen, dass die Pfannen und Töpfe an einigen Stellen heißer werden als an anderen. Durch die ungleichmäßige Hitzeverteilung wird zum Beispiel Fleisch an einigen Stellen schneller gar, während es an anderen noch roh ist. Ein Induktionskochfeld erhitzt laut Induktionskochfeld Test das Kochgeschirr gleichmäßig. Die meisten Induktionskochfelder im Induktionskochfeld Test werden übrigens nicht über Knöpfe, sondern über eine Touch-Fläche bedient, die auf Berührungen reagiert. Das sieht natürlich schick aus. Der eigentliche Vorteil ist aber ein anderer. Unter Knöpfen kann sich nämlich Dreck ansammeln. Gerade in der Küche ist dieser besonders hartnäckig, da sich meistens noch viel Fett darunter mischt. Das macht die Reinigung mühselig. Erfolgt die Bedienung über ein Touch-Element, reicht es, darüber zu wischen. Fast alle Induktionskochfelder erkennen übrigens, ob sich auf ihnen ein Topf oder eine Pfanne befindet. Das spart Geld. Denn wer das Kochgeschirr vom Herd nimmt und nicht daran denkt, diesen abzuschalten, muss sich keine Sorgen machen. Das Kochfeld schaltet sich nämlich automatisch aus, wenn das Geschirr entfernt wird.

    1.2 Nachteile

    Der Induktionskochfeld Test zeigt: Induktionskochfelder sind sehr praktisch. Aber sie haben nicht nur Vorteile, sondern bringen auch einige Nachteile mit sich. Oft sind sie noch teurer als normale Kochfelder. Allerdings wird der preisliche Unterschied immer geringer. Schwerwiegender ist für viele Menschen wahrscheinlich die Tatsache, dass nicht alle Töpfe und Pfannen auf einem Induktionskochfeld genutzt werden können. Da hilft es auch nicht, den Induktionskochfeld Vergleichssieger zu besitzen: Wenn das Kochgeschirr nicht magnetisierbar ist, dann bleibt das Essen leider kalt. Wer sich also ein Induktionskochfeld anschaffen möchte, sollte vorher einen Blick auf die vorhandenen Töpfe und Pfannen werfen und sich überlegen, was er alles neu anschaffen müsste. Wer in der Vergangenheit hauptsächlich auf Töpfe aus Edelstahl, Kupfer oder Aluminium gesetzt hat, der hat schlechte Karten. Denn diese sind normalerweise nicht magnetisierbar und eignen sich deswegen auch nicht für Induktionskochfelder. Allerdings gibt es spezielle Edelstahl-Töpfe mit einem magnetischem Boden – diese können ohne Probleme genutzt werden. Glück haben diejenigen, die Töpfe aus anderem Material besitzen. Gutes Kochgeschirr aus Stahlemaille oder Gusseisen wird nämlich auch auf einem Induktionskochfeld weiterhin zuverlässig seinen Dienst verrichten. Die meisten Töpfe und Pfannen, die heutzutage in den Geschäften stehen, eignen sich ohnehin für den Einsatz auf einem Induktionskochfeld. In den meisten Fällen weist der Hersteller auch extra darauf hin. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Topf auf einem Induktionskochfeld eingesetzt werden kann, der kann den Magnet-Test machen. Hierfür muss man lediglich einen Magneten an den Topfboden halten. Bleibt er haften, dann kann man den Topf für Induktion benutzen. Neben der Kompatibilität mit Töpfen gibt es aber einen weiteren Nachteil: Die Arbeit mit einem Induktionskochfeld geht schnell. Für manche vielleicht zu schnell. Wer die träge Erwärmung eines normalen Elektroherds gewohnt ist, der muss sich anfangs etwas umstellen. Gerade zu Beginn ist es ungewöhnlich, dass ein Induktionsherd das Essen viel schneller aufheizt. So kann es auch mal anbrennen. Wer das Kochen an einem Gasherd kennt, der muss sich kaum umstellen. Aber: Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der das Essen auf Temperatur kommt, ist ungewohnt. Ungewöhnlich könnte auch ein Brummen sein, das beim Kochen zu hören ist. Durch das elektromagnetische Feld, mit dem das Induktionskochfeld arbeitet, geraten die Töpfe ins Schwingen. Das kann zu Geräuschen führen, die manchen Koch stören könnten.

    2. Welche Arten gibt es?

    Alle Induktionskochfelder arbeiten nach dem selben Prinzip – auch der Induktionskochfeld Vergleichssieger. Trotzdem gibt es natürlich unterschiedliche Ausführungen. Unterschieden werden kann zwischen den Kochfeldern, die eingebaut werden müssen und transportablen Einzel- oder Doppelplatten. Auf diese gehen wir jetzt kurz ein.

    2.1 Kochfeld zum Einbauen

    Wer bereits einen guten Herd mit einem guten Backofen hat oder über eine Einbauküche verfügt, der will sich vielleicht keinen ganz neuen Induktionsherd anschaffen, sondern nur das Kochfeld austauschen. Das wissen natürlich auch die Hersteller und bieten dafür einzelne Kochfelder für den nachträglichen Einbau an. Allerdings sind die alten Regler, die in der Blende verbaut sind, dann meist nutzlos. Beim Einbau gilt es aber vor allem zwei Dinge zu beachten:

    – Das Kochfeld muss passen. Vor dem Kauf sollten also unbedingt die Maße genommen werden.

    – Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte den Fachmann holen. Nur der kann sicher die Herdplatten austauschen. Immerhin ist der Herd an den Starkstrom angeschlossen. An diesen Anschluss dürfen nur Profis.

    2.2 Transportable Kochfelder

    Einfacher in der Handhabung sind im Induktionskochfeld Test transportable Induktionskochfelder. Die müssen nur an die Steckdose angeschlossen werden und sind sofort einsatzbereit. Es gibt Ausführungen mit einem Kochfeld und mit zwei Kochfeldern nebeneinander. Diese Modelle eignen sich für Menschen, die nicht das vorhandene und fest verbaute Kochfeld ersetzen wollen, aber auch für Camper oder Schrebergärtner. Praktisch sind sie auch für Feiern, bei denen oder für die vielleicht mehr gekocht wird. Ein komplettes Weihnachtsmenü sorgt schnell dafür, dass die normalen vier Herdplatten belegt sind und trotzdem noch nicht alles kocht. Dann kann man schnell die zusätzlichen Herdplatten aus dem Schrank holen und das Problem ist gelöst. Natürlich eignen sie sich auf für den Dauereinsatz, aber sie sind ein zusätzliches und vielleicht störendes Element in der Küche.

    3. Alternativen zur Induktion

    Der Induktionskochfeld Test zeigt, dass diese Art des Kochens viele Vorteile bietet. Allerdings gibt es auch andere Herde und Arten, Essen zu kochen. Diese sollen kurz vorgestellt und mit dem Induktionskochfeld verglichen werden.

    3.1 Der klassische Elektroherd

    Er ist ein bisschen aus der Mode gekommen und musste den modernen Ceranherden weichen: der klassische Elektroherd. Der sorgt mit Scheiben aus Gusseisen oder offenen Heizwendeln dafür, dass das Essen warm wird. Solche Kochfelder benötigen viel Zeit, um warm zu werden. Außerdem reagieren sie träge. Sind sie einmal heiß, kühlen sie nur langsam ab. Wenn der Koch also möchte, dass das Essen sofort weniger Hitze bekommt, weil es sonst anbrennen könnte, muss er die Pfanne oder den Topf vom Herd nehmen. Zudem sind diese Herde eine Gefahrenquelle. Vor allem, weil oft nicht angezeigt wird, welche Platten noch heiß sind. Außerdem haben die gusseisernen Scheiben meist eine Wölbung in der Mitte. Dadurch geben sie die Hitze nicht gleichmäßig ab. Ein weiteres Problem stellt die Reinigung dar. Da die einzelnen Elemente aus dem Herd hervorstehen und es kleine Fugen gibt, kann sich Dreck dort leicht ansammeln und festsetzen. Dann lässt er sich schwer entfernen. Im Induktionskochfeld Vergleich ist der klassische Elektroherd keine ernsthafte Alternative.

    3.2 Das Ceranfeld

    Der Ceranherd – oder auch Glaskeramikherd – ist die modische Weiterentwicklung des alten Elektroherds. Bei ihm verbergen sich die einzelnen Kochfelder unter einer durchgehenden Glaskeramikfläche. Wir haben es bereits weiter oben erwähnt: Das sieht nicht nur schön aus. Diese Fläche lässt sich auch leichter Reinigen, denn es gibt keine Erhöhungen oder Vertiefungen. Allerdings hat auch der Ceranherd mit den normalen Nachteilen eines Elektroherdes zu kämpfen. Er erhitzt sich langsam, bleibt lange heiß und stellt eine Gefahrenquelle dar.

    3.3 Der Gasherd

    Mittlerweile sind Gasherde aus vielen Küchen verschwunden. Dabei haben sie einige Vorteile. Sie stellen sehr schnell die Hitze zur Verfügung. Außerdem lassen sie sich schnell regulieren. Der Koch kann sofort reagieren, wenn etwas droht überzukochen oder wenn Essen weniger Hitze braucht. Der Gasherd arbeitet mit einer aus Gas gespeisten Flamme. Wird diese runtergedreht fehlt umgehend die Hitze. Ähnlich schnell reagiert nur das Induktionskochfeld. So gut sich allerdings mit Gas kochen lässt: Es gibt natürlich auch Nachteile. Zum einen verfügen nicht mehr alle Häuser oder Wohnungen über einen Gasanschluss. Außerdem arbeitet der Gasherd mit offenem Feuer, also einer bekannten Gefahrenquelle. Gerade dann, wenn Kinder im Haus sind, kann das zu einem Problem werden. Und letztlich lassen sich Gasherde ähnlich schlecht reinigen wie der herkömmliche Elektroherd. Es gibt zahlreiche Fugen und Ecken, in denen sich Dreck und Schmutz hartnäckig festsetzen kann.

    4. Tipps zum Umgang mit dem Induktionskochfeld

    Beim Umgang mit einem Induktionskochfeld gibt es einige Tipps, welche die Arbeit einfacher gestalten und für die Lebensdauer vorteilhaft sind.

    • Zucker und Milch kann zwar kaum auf der Glaskeramikfläche einbrennen, da sie sehr schnell abkühlt. Ist es aber doch passiert, dann muss die Scheuermilch im Schrank bleiben. Die zerkratzt die Oberfläche nämlich. Für hartnäckigen Schmutz gibt es Ceranfeldschaber.
    • Es liegt einfach am Prinzip des Induktionskochfelds: Beim Einsatz entsteht elektromagnetische Strahlung. Deswegen raten die Experten der Stiftung Warentest Trägern von Herzschrittmachern oder anderer elektronischer Implantate zur Vorsicht. Sie sollten vorher ihren Facharzt fragen, wie empfindlich das Implantat ist, um eventuelle Störungen auszuschließen. Allerdings ist die Strahlung so gering, dass ein Induktionskochfeld in der Regel bedenkenlos eingesetzt werden kann.
    • Wer sich nicht sicher ist, ob ein Topf oder eine Pfanne auf einem
      Induktionsherd eingesetzt werden kann, der kann das ganz einfach herausfinden. Dazu wird lediglich ein Magnet benötigt. Bleibt dieser am Boden des Topfes haften, dann reagiert er auch auf das elektromagnetische Feld des Induktionskochfelds und kann somit auf diesem genutzt werden.
    • Neue Besitzer eines Induktionskochfelds sollte gerade in der ersten Zeit lieber am Herd stehen bleiben und das Essen im Auge behalten. Sie heizen viel schneller als andere Elektroherde. Durch ein wachsames Auge auf das Essen kann verhindert werden, dass es anbrennt.

    5. Schöne neue Induktions-Welt

    Der Induktionskochfeld Test zeigt, dass es viele gute Geräte gibt, die das Kochen mit elekromagnetischen Feldern ermöglichen. Das hat eine Menge Vorteile. Es geht schneller und einfacher, Energie und somit Geld werden gespart und die modernen Herde lassen sich gut reinigen. Wer dann noch ein kleines Kind im Haushalt hat, wird ein Induktionskochfeld lieben, weil es weniger gefährlich für den Nachwuchs ist. Dass einige Töpfe durch das elektromagnetische Feld anfangen zu brummen, das ist ein nahezu winziger Nachteil, der durch die Vorteile aufgehoben wird. Die Überlegung, den alten Herd durch ein Induktionskochfeld aufzurüsten oder durch transportable Platten zu erweitern ist also sinnvoll. Wer sich ohnehin einen neuen Herd zulegen muss und einen Aufpreis zahlen kann, der sollte lieber gleich zur Induktion greifen; dieses Ergebnis steht nach dem Induktionskochfeld Test fest. Die Investition kann sich auf kurz oder lang bezahlt machen – vor allem, wenn viel gekocht wird.

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