Hundefutter Vergleich 2017

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Wolfsblut Dark Forest
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Wolfsblut Dark Forest
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Inhalt15,0 kg
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Adult
Getreidefrei
FuttertypTrockenfutter
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Fett10,0 %
2
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Josera SensiPlus
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Josera SensiPlus
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Inhalt15,0 kg
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Wolfsblut Wild Duck
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Wolfsblut Wild Duck
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Josera Optiness
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Josera Optiness
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Inhalt15,0 kg
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Adult
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RasseAlle Rassen
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PREISTIPP
5
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Bosch 44092 Adult Maxi
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Bosch 44092 Adult Maxi
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Inhalt15,0 kg
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RasseGroße Rassen
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Mera Dog Pure
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Mera Dog Pure
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Bosch My Friend
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Bosch My Friend
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Inhalt20,0 kg
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FuttertypTrockenfutter
RasseAlle Rassen
Fett7,0 %
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Royal Canin 35206 Mini
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Royal Canin 35206 Mini
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Inhalt8,0 kg
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Adult
Getreidefrei
FuttertypTrockenfutter
Rassekleine Rasse
Fett16,0 %
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Royal Canin Maxi Adult
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Royal Canin Maxi Adult
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Adult
Getreidefreik.A
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RasseGroße Rassen
Fett17,0 %
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Belcando Adult Dinner
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Belcando_-Adult-Dinner__4002633550323
Belcando Adult Dinner
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Inhalt15,0 kg
Alter
Empfohlenes Alter
Adult
Getreidefrei
FuttertypTrockenfutter
RasseAlle Rassen
Fett10,5 %

Das Beste für den Besten – Der große Hundefutter Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Neben der Katze ist der Hund das beliebteste Haustier der Welt. Allein in Deutschland lebten im Jahre 2008 rund fünf Millionen Hunde. Diese Verbindung zwischen Hund und Mensch hat sich auch schon über Generationen hinweg bewährt. Sie halten uns aktiv, sind sehr gute Zuhörer und zeigen die ehrlichste Freude der Welt, wenn wir wieder heimkommen. Und weil Hunde uns so viel geben, möchten wir ihnen auch ein schönes Leben bereiten. Egal welchem Hund man ein Zuhause bietet: Ein Hobby, das alle Vierbeiner teilen, ist das Fressen. Dabei sind sie auch relativ selten wählerisch, wenn es nach einigen Hunden ginge, wäre vermutlich jedes Futter eine glatte Eins. Allerdings sollte der Halter darauf achten, dass das Hundefutter die grundlegenden Bedürfnisse was Nährstoffe angeht auch decken kann. Der Nährstoffgehalt des Futters nämlich entscheidet, ob es sich um ein hochqualitatives Futter handelt oder nicht. Mit Nahrung, die ausreichend lebensnotwendige Nährstoffe enthält, können Mangelerscheinungen vorgebeugt werden. Schließlich ist ein gesunder Hund ein glücklicher Hund. Wie behält man jedoch den Überblick, wo es doch so viele verschiedene Hersteller und Sorten gibt? Laut der Stiftung Warentest versorgt nur jedes dritte Trockenfutter den Hund mit ausreichend Nährstoffen. Dabei füttern nur etwa acht Prozent der Hundehalter in Deutschland ihre Hunde mit selbst zubereiteten Mahlzeiten, der Rest greift auf industriell hergestelltes Futter zurück. Der Hundefutter Test kann eine Stütze zum Finden des richtigen Futters darstellen. Mit Hinweisen und Tipps zur Wahl des geeigneten Hundefutters kann so auch für den anspruchsvollsten Halter und Hund der Hundefutter Vergleichssieger gefunden werden. Immerhin verdient der Hund auch die Bezeichnung “bester Freund des Menschen” und somit auch eine gute Versorgung mit allem, was für ihn wichtig ist.

    1. Woraus setzt sich Hundefutter zusammen?

    Wie Hundefutter zusammengesetzt werden darf, wird zumindest was industriell gefertigtes Futter angeht, nicht nach Geschmack entschieden. Grob lässt sich die Zusammensetzung aus anorganischen und organischen Bestandteilen unterscheiden, wobei letztere einen besseren Ruf genießen. Tierische Bestandteile im Futter gelten nämlich als besser verdaulich für den Hund. Allerdings lässt sich dies nur selten anhand der Beschreibung des Futters feststellen. Um zu entscheiden, ob der Hund ein bestimmtes Futter besonders gut verträgt empfiehlt sich ein Hundefutter Test. Was der Hund verdauen kann, gilt nicht für absolut alle Hunde gleichermaßen. Auch rassespezifische Unterschiede können auftreten. Für die Anteile an Makronährstoffen, also Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, gibt es gesetzliche Vorgaben: 26 Prozent Protein, 36 Prozent Kohlenhydrate und 38 Prozent Fett dürfen maximal enthalten sein. Auch weitere Stoffe können dem Futter hinzugefügt werden, um den Status eines Alleinfuttermittels zu erreichen. Darunter finden sich Vitamine und Antioxidanzien.

    2. Was braucht mein Hund?

    Im Grunde entscheidet sich der Hundehalter für das Futter, welches der Hund zum Leben braucht. Das bedeutet, dass der Hund mindestens die Menge an Nährstoffen benötigt, die sein Körper zum problemlosen Funktionieren braucht. In Fachkreisen wird dies auch “Erhaltungsbedarf” genannt, da diese Menge notwendig ist, um die Funktionen des Hundekörpers “zu erhalten”. Der National Research Council hat im Jahre 2006 einen Tabelle mit dem Mindestbedarf der jeweiligen lebensnotwendigen Stoffe veröffentlicht, die vielen der Hersteller im Hundefutter Test als Richtlinie gelten. Allerdings ist darauf zu achten, dass sich diese Angaben auf eine Umgebungstemperatur von 20 Grad Celsius beziehen und spezifische Bedürfnisse wie Schwangerschaft des Tieres oder Krankheit nicht berücksichtigt werden. Wie auch beim Katzenfutter sollte auch beim Hundefutter darauf geachtet werden, dass bestimmte Nährstoffe vorkommen, die der Hund benötigt.

    2.1 Eiweiß

    Eiweiß beziehungsweise Protein zeigte sich im Hundefutter Test als einer der wichtigsten Bestandteile, da Hunde einige lebensnotwendige Aminosäuren nicht selber produzieren können. Aufgrunddessen müssen diese essentiellen Aminosäuren über das Futter zugeführt werden. Das wichtigste ist, wie hoch die Dichte der Aminosäuren in dem jeweiligen Eiweiß ist. Diese muss hierbei im Idealfall den Verhältnissen im Körper des Hundes ähneln. Im Allgemeinen jedoch zeigen sich tierische Proteinquellen im Hundefutter Test öfter in der Lage, diesen Anspruch zu erfüllen. Solche sind zum Beispiel Fleisch, aber auch tierische Nebenerzeugnisse wie Knochenmehl, Innereien, Milch oder Eier. Pflanzliche Proteinquellen können Sojaprodukte oder Bierhefe sein.

    2.2 Kohlenhydrate

    Als zweitwichtigster Energielieferant machen Kohlenhydrate im Hundefutter Vergleich oft den größten Bestandteil des Futters aus. Anders als Katzen nämlich können Hunde Kohlenhydrate gut verwerten. Dies liegt an der Anpassung an die Lebensweise des Menschen während der Domestikation von Hunden – vom blutrünstigen Wolf aus begann hier die Entwicklung zum genügsamen Allesfresser. Kohlenhydrate können sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein. Bei einer zu hohen Aufnahme von Kohlenhydraten kann die überschüssige Menge als Glykogen oder als Fettgewebe gespeichert werden. Zusätzlich unterscheidet man zwischen verdaulichen und unverdaulichen Kohlenhydraten. Erstere gelten als wichtiger Energielieferant und sind häufig in Mais, Hafer oder Weizen zu finden. Unverdauliche Kohlenhydrate werden landläufig auch Ballaststoffe genannt. Sie unterstützen maßgeblich die Verdauung.

    2.3 Fette

    Zu guter Letzt zählen auch Fette zu den Bestandteilen von Hundefutter. Sie sind maßgeblich für die Energiezufuhr und auch der Geschmack des Futters profitiert vom Fettgehalt. Wie auch Proteine und Kohlenhydrate kann der Ursprung der Fette sowohl pflanzlich als auch tierisch sein. Besonders wichtig ist hierbei der Anteil an essentiellen Fettsäuren. Ähnlich wie beim Eiweiß können diese Fettsäuren nicht im Hundekörper hergestellt werden. Deshalb sollten sie in der Nahrung auftauchen.

    3. Welche Arten von Hundefutter gibt es?

    Auf dem Markt werden unterschiedliche Arten von Hundefutter angeboten. Welche das sind, zeigen wir im nächsten Abschnitt.

    3.1 Nassfutter

    Nassfutter fressen Hunde normalerweise am liebsten. Kein Wunder: Aromatisch, saftig und auf dem Produktbild sogar für das menschliche Auge schmackhaft angerichtet. Mit Nassfutter fühlt sich Herrchen oder Frauchen, als gebe man dem Hund das, was er verdient. Nassfutter zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Protein und Fett aus. Wie bereits oben beschrieben, sorgt ein höherer Anteil an Fett für einen intensiveren Geschmack. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die feuchte Kost äußerst gern von den Vierbeinern angenommen wird. Was den Nährstoffhaushalt angeht, sollte beim Nassfutter jedoch unbedingt beachtet werden, dass diese nicht so hoch konzentriert sind wie im Trockenfutter. Deshalb benötigt es größere Mengen an Nassfutter, um den Bedarf des Hundes zu decken. Ein Vorteil des Nassfutters gegenüber den trockenen Sorten allerdings ist, dass dieses aus bis zu 70 Prozent Wasser besteht. Das bedeutet einen positiven Effekt auf den Feuchtigkeitshaushalt des vierbeinigen Mitbewohners. Besonders trinkfaule Hunde können von Nassfutter profitieren. Allerdings hilft Nassfutter aufgrund der niedrigen Kaloriendichte auch, kleinen Pummeln ein wenig beim Abspecken zu helfen. Lecker und kalorienarm: Was viele Menschen sich für ihre eigenen Lebensmittel wünschen, können die nassen Sorten im Hundefutter Vergleich von sich behaupten. Selbstverständlich hat die nasse Kost aber auch Nachteile: Nassfutter verdirbt leicht und fängt aufgrunddessen sehr schnell an, penetrant zu riechen. Insbesondere im Sommer sollte besonders darauf geachtet werden, unberührtes Nassfutter nicht zu lange stehen zu lassen. Auch eine Vergiftung kann in manchen Fällen nicht ausgeschlossen werden.

    VORTEILE

    • kalorienarm, kann Hunden beim Abnehmen helfen
    • meist hochwertigere Bestandteile und höherer Anteil an Fleisch
    • schmeckt Hunden in der Regel besser
    • kann helfen, den Feuchtigkeitshaushalt des Hundes stabil zu halten
    • leicht zu kauen für Hunde mit Zahnproblemen

    NACHTEILE

    • kalorienarm, muss bei normaler Energiezuführ in größeren Mengen gefüttert werden
    • über längere Zeit hinweg kostenintensiv
    • verdirbt leicht
    • schlechter portionierbar, insbesondere für große Hunde
    • intensiverer Geruch als Trockenfutter, kann beim Hund Mundgeruch verursachen

    3.2 Trockenfutter

    Als Trockenfutter bezeichnet man aus Getreide und Fleisch hergestellte Pellets, die einen sehr geringen Wassergehalt haben. Aufgrunddessen ist dieses Futter sehr viel konzentrierter als die Nassfutter Varianten im Test, was eine höhere Energiedichte bedeutet. Allerdings sollte bei einer Fütterung mit Trockenfutter umso mehr darauf geachtet werden, stets frisches Trinkwasser bereitzustellen. Langfristig ist ein gutes Argument für die Fütterung mit Trockenfutter die Tatsache, dass es deutlich länger stehen kann, ohne zu verderben. So muss nicht regelmäßig ein großer Berg Dosen im Haus herumstehen und zusätzlich auch noch im Kühlschrank, wo das Aroma des Hundefutters schlimmstenfalls in die eigenen Lebensmittel wandert. Auch im Napf hat das trockene Futter vorteilhafte Eigenschaften: Es kann länger stehen gelassen werden und der Hund muss sich nicht in Tischmanieren üben. Während aus dem Napf gefallenes Nassfutter eine richtige Putzarbeit darstellt, kann Trockenfutter einfach weggesaugt werden. Ein weiterer Vorteil des Trockenfutters kommt vor allem dem Hund zu Gute: Aufgrund seiner Beschaffenheit werden die Zähne von Bello gut gepflegt. So werden Zähne und Zahnfleisch gestärkt und gleichzeitig sogar Zahnstein reduziert.

    VORTEILE

    • bessere Lagerung
    • weniger geruchsintensiv
    • gut für die Zähne des Hundes
    • kann einfach weggesaugt werden
    • höhere Energiedichte, es muss weniger gefüttert werden
    • kostengünstigere Alternative zu Nassfutter
    • sehr lange Haltbarkeit
    • wird allgemein sehr gut vertragen
    • gut portionierbar

    NACHTEILE

    • meist große Säcke, anstrengend zu schleppen
    • weniger geeignet für Hunde mit Tendenz zum Übergewicht
    • nicht geeignet für Hunde mit Zahnproblemen
    • bei trinkfaulen Hunden und einer ausschließlichen Fütterung mit Trockenfutter schwierig, Wasserhaushalt auszugleichen

    Es wird zurecht eine Fütterung mit beiden Futterarten empfohlen. Je nach Bedarf kann das Nassfutter mit dem Trockenfutter gemischt oder im Wechsel verfüttert werden. Der Mix allerdings kann so manchen Gourmet dazu bringen, auch Trockenfutter zu essen. Schließlich wird der Geschmack Dank des beigemischten Nassfutters verbessert.

    4. Fiffi, der Trendsetter – Wenn es auch mal pflanzlich oder bio sein BARF

    Der “gutes Essen”-Trend geht selbstverständlich nicht an Hundehaltern vorbei. Wenn wir uns verstärkt gesund, ökologisch und immer häufiger pflanzlich ernähren, ist es kein Wunder, dass auch die Hersteller im Hundefutter Vergleich nachziehen und ihre Sorten an die neuen Trends anpassen.

    4.1 BARF

    Auf den ersten Blick können sich die meisten vermutlich nicht viel unter dem Akronym vorstellen. Wer barft, der verfüttert hauptsächlich Rohfleisch an seinen Hund, inspiriert von der Ernährung von Wildhunden. Der Tierhalter kann so die Ernährung seines Hundes optimal auf eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten anpassen, muss allerdings umso penibler darauf achten, der Kost aber auch alle wichtigen Nährstoffe zuzufügen. Ein gebarftes Gericht kann also eine Mischung aus Fleisch, Knochen und Innereien sein, angereichert mit Gemüse und Obst oder auch Futterzusätzen. Eine solche Ernährungsweise soll angeblich besonders gesund und gut verdaulich für den Hund sein. Wer beim Nährstoffhaushalt seines Lieblings sichergehen möchte, kann auch Rohfleisch zusammen mit fertigem Futter anbieten. Das Trocken- oder Nassfutter ist schon mit den wichtigsten Nährstoffen versetzt.

    4.2 Bio und Vegetarisch

    Das Siegel “Bio” versichert auf der Hundefutterpackung ebenso wie auf Lebensmitteln für Menschen, dass nur Produkte verwendet wurden, die zu mindestens 95 Prozent ökologisch angebaut wurden. Auch verspricht das Siegel, dass kein Fleisch aus Massentierhaltung im Hundefutter enthalten ist. Pestizide und Konservierungsstoffe sind ebenso tabu. Demnach schützt ein Hundehalter auch durch seinen Hund die Umwelt, wenn er Bio-Futter füttert. Aber auch was die Qualität angeht, kann das Bio-Label punkten: Viel Fleisch und dann auch noch gutes. Bio-Hundefutter zeigt sich in der Regel sehr hochwertig, allerdings stimmt nicht bei jeder Sorte die Zusammensetzung der Nährstoffe. Dies konnte auch der Hundefutter Vergleich beweisen. Deshalb empfiehlt es sich immer, zusätzlich noch die Nährstoffangaben zu prüfen. Wer in seiner Tierliebe noch weiter gehen möchte, als nur dem Hund qualitativ hochwertiges Futter zu geben, füttert manchmal vegetarisch. Oft erheben sich in dem Falle böse Stimmen: Der Hund sei ein Fleischfresser und werde durch vegetarisches Futter nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Allerdings ist dem hinzuzufügen, dass industriell gefertigtes, pflanzliches Hundefutter im Hundefutter Test gar nicht so schlecht abschneidet, wie vermutet: Da die meisten Hersteller diese Kritik wahrscheinlich vorausgeahnt haben, zeigte der Hundefutter Vergleich, dass versucht wurde, die Nährstoffe optimal an den Hund anzupassen. Lediglich empfiehlt es sich, hinsichtlich der Zusammensetzung bei vegetarischem Futter den Hundefutter Vergleichssieger zu wählen. Allerdings ist der Nährstoffbedarf, wie bereits beschrieben, auch bei gewöhnlichem Hundefutter nicht immer gedeckt. Eine Gefahr besteht nur, wenn das Futter für den Hund selbst angerichtet werden soll. Wer sich nicht genügend informiert, könnte über längere Zeit hinweg für Mangelernährung bei seinem Liebling sorgen. Jedoch ist zusätzlich dazu zu sagen, dass diese Gefahr auch bei BARF besteht, welches die gesündeste Ernährungsweise für Hunde sein soll. Egal für welche Nahrung man sich entscheidet; im Vorfeld sollte sich auf jeden Fall mit den nötigen Nährstoffen auseinandergesetzt werden. Da sind die Unterschiede bei fertig gekauftem Futter allerdings noch vergleichsweise niedrig als bei selbst hergestelltem Futter. Insbesondere diejenigen, die selbst Futter für ihren Hund zubereiten, müssen auf eine korrekte Zusammensetzung achten.

    5. Getreidefrei – muss das sein?

    Auch wenn “glutenfrei” ein mehr oder weniger sinnvoller Trend für Menschen ist, das Label “getreidefrei” spielt im Hundefutter Test eine wichtige Rolle. Viele Hundehalter verzichten auf Getreide im Futter ihres Lieblings, weil sie ihn primär als Fleischfresser einordnen. Deshalb liegt die Sorge nahe, dass eine langfristige Fütterung mit getreidehaltiger Nahrung eventuell Allergien auslösen könnte. Tatsächlich gibt es aber einige Gründe, weshalb Getreide (welches in der Regel in Trockenfutter vorkommt) ab und an verfüttert werden sollte: Getreide in Form von Mais oder Soja ist ein kostengünstiger Füllstoff, der sich besonders für die Hersteller lohnt. Dennoch bedeutet das nicht, dass Getreide in absolut jedem Fall ungesund für den Vierbeiner ist. Natürlich kann eine Allergie gegen Getreideeiweiß vorkommen. Allerdings auch nicht häufiger als eine Allergie auf andere Proteine. Tatsächlich kann es im schlimmsten Fall sogar zu Mangelerscheinungen kommen, wenn gänzlich auf Getreide verzichtet wird. Auch wird häufig angeführt, dass Getreide bei Hunden zu Verdauungsproblemen führen kann, während sich im Normalfall das Gegenteil bewahrheitet: Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde keine reinen Fleischfresser und können Getreide gut verwerten. Da auch die bereits genannten unverdaulichen Kohlenhydrate im Getreide enthalten sind, wird die Verdauung sogar unterstützt. Die häufige Annahme allerdings, dass Getreide den Hund auf Dauer krank machen würde, fußt auf dem Irrglauben, dass Hunde sich in der freien Wildbahn rein karnivor ernähren würden. Allerdings ist der Verdauungstrakt der Hunde allein deshalb schon auf Getreide abgestimmt, da Wölfe ihre Beute auch mit dem pflanzlichen Mageninhalt fressen. Zusätzlich hat sich die Verdauung der Hunde im Zuge der Domestizierung auch an den Menschen angepasst, weshalb sie heutzutage eher zu den Allesfressern zählen. Zwar ist ein hoher Fleischanteil im Futter ebenfalls etwas, worauf man achten sollte, es muss allerdings nicht stringent auf Getreide verzichtet werden. Das Einzige, das man an Getreide in Hundefutter kritisieren könnte, ist, dass Hersteller es nicht aus gesundheitlicher Motivation verwenden. Lediglich aufgrund der geringen Kosten wird es gern verwendet, um an Fleisch zu sparen. Deshalb: Um wirklich gutes Futter auszuwählen, sollte auf einen hohen Eiweißgehalt geachtet werden. Dieser liegt bei Trockenfutter zumeist bei 28 Prozent, bei Dosenfutter sind es oft 45 Prozent. Generell spricht allerdings nichts gegen eine ausgewogene Ernährung, die auch Getreide beinhaltet.

    6. Hundefutter für Allergiker

    So gern der Großteil der Hunde alles essen würden – manche werden auch aufgrund einer Allergie davon abgehalten. Allerdings muss für einen allergischen Hund kein spezielles Futter angemischt werden. Viele Hersteller im Hundefutter Test bieten spezielle Sorten an, die ohne Allergene hergestellt werden. Dabei muss beachtet werden, dass fast jeder Nahrungsbestandteil ein Allergen darstellen kann. Manche Hunde leiden unter vererbten Allergien oder allergiefördernden Krankheiten, aber auch Fütterungsfehler können die Ursache sein. Die häufigsten Verursacher einer Allergie sind laut Experten Eiweiße und Eiweißverbindungen, insbesondere solche aus Rindfleisch und Milchprodukten. Allerdings kommen auch Allergien auf pflanzliche Rohstoffe, beispielsweise Getreide, vor. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Farb- oder Konservierungsstoffe allergieauslösend sein könnten, kommen solche Unverträglichkeiten bei Hunden allerdings selten vor. Sollte eine Allergie auftreten, ist diese im Normalfall nicht heilbar. Das Einzige, was unternommen werden kann, ist eine Meidung der auslösenden Lebensmitteln. Abhilfe können an dieser Stelle hypoallergene Futtermittel bieten. Diese bestehen häufig aus einer möglichst ungewöhnlichen Fleischsorte, sodass Allergien so gut wie ausgeschlossen werden können. Im Hundefutter Test zeigten sich exotische Sorten wie Rentier, Springbock oder sogar Känguru. Hinzu wird dann hypoallergenes Gemüse und wertvolle Öle gemischt.. Beispielsweise kann Leinöl Histamine hemmen und birgt zusätzlich wichtige mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Idealerweise bessern sich die Symptome bereits nach einigen Tagen.

    7. Worauf sollte man beim Kauf von Hundefutter achten?

    Bestimmte Punkte sollten beim Kauf von Hundefutter beachtet werden. Wir zeigen im nächsten Abschnitt, welche das sind.

    7.1 Hoher Eiweißgehalt

    Ein hoher Eiweißgehalt verspricht zumeist hochwertiges Futter. Dies zeigte sich auch im Hundefutter Test. Dabei sollte allerdings nicht nur darauf geachtet werden, dass auch möglichst viel Fleisch enthalten ist. Im Gegenteil: Vermeintliche “Abfallprodukte” wie Leber, Herz und Innereien enthalten, laut Stiftung Warentest, umso mehr wichtige Nährstoffe für den Hund.

    7.2 Kein Zucker

    Zucker ist die einzige Zutat, die ausnahmslos bei allen Hunden gemieden werden sollte. Enthält das Futter nämlich Zucker, ist dies im Hundefutter Test ein Indiz dafür, dass Zutaten von niederer Qualität verwendet wurden. So dient der Zucker nämlich nur dazu, den Geschmack zu steigern, ist aber für den Hund schädlich. Leider wird Zucker in den Produkten vieler bekannter Hundefuttermarken verwendet.

    7.3 Öle

    Im Gegensatz zum Zucker sollte bei Ölen darauf geachtet werden, dass sie im Hundefutter vorkommen. Diese enthalten nämlich wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gesund für den Hund sind und zusätzlich für ein schönes Fell sorgen. Besonders beliebt sind hierbei Fischöl oder Leinöl.

    7.4 Gute Inhaltsstoffe

    Auf Geschmacksverstärker und Konsorten sollte wenn möglich verzichtet werden. Hochqualitative Produkte im Hundefutter Test kommen auch ohne chemische Hilfsmittel aus. Hundefutter, welches Aroma, Konservierungsmittel oder Farbstoffe enthält, sollte gemieden werden.

    7.5 Nebenerzeugnisse

    Im Idealfall verzichten Hersteller gänzlich auf pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse. Da diese allerdings sehr günstig sind, sollte Hundefutter, welches sie enthält, kritisch beäugt werden. Wie bereits gesagt, sind tierische Nebenerzeugnisse nach Meinung der Stiftung Warentest zwar gesund, dennoch sollten sie bestenfalls nur zum Fleisch dazu enthalten sein und nicht den größten Bestandteil ausmachen. Gänzlich gemieden werden sollten jedoch pflanzliche Nebenerzeugnisse, welche im Hundefutter Vergleich auch vertreten waren. Mit dieser Bezeichnung sind nämlich oft für den Hund wirklich nicht vorteilhafte Erzeugnisse wie Bäckereiabfälle gemeint.

    7.6 Das Alter des Hundes

    Selbstverständlich macht es einen Unterschied, welches Futter gekauft werden sollte, wenn der Hund sehr jung oder schon älter ist. Der Bedarf an Nährstoffen, Proteinen und Vitaminen ändert sich schließlich im Laufe der Zeit. Deshalb sollte bei der Wahl des Futters unbedingt auch das Alter des Hundes eine Rolle spielen. Vor allem bei Welpen sollte darauf geachtet werden, dass spezielles Welpenfutter gefüttert wird. Nur durch die richtige Ernährung des Welpens kommt es zu einer gesunden Entwicklung des Skeletts, der Organe und der Muskeln.

    7.7 Mineralstoffe und Vitamine

    Was für uns wichtig ist, ist auch für Hunde wichtig: Unsere Vierbeiner benötigen genau wie wir bestimmte Minderalstoffe und Vitamine, um ihre Körperfunktionen zu erhalten. Diese sollten bestenfalls nicht künstlich zugesetzt, sondern in den natürlichen Zutaten enthalten sein. Insbesondere Kalzium zeigte sich im Hundefutter Test als wichtiger Bestandteil für ein langes und glückliches Hundeleben.

    8. Fazit

    Einen Hund richtig zu füttern, grenzt fast schon an eine Wissenschaft. Zusätzlich dazu streiten sich in sämtlichen Internetforen Anhänger unterschiedlicher Bewegungen und geißeln die jeweils anderen. Doch welche Methode ist die einzig Richtige? Kurz gesagt: Keine. Die gesunde Mischung aus Trockenfutter, Nassfutter und BARF konnte im Hundefutter Test am meisten überzeugen. Auch darf Getreide in der Ernährung des Hundes vorkommen und muss nicht bis aufs Letzte verteufelt werden. Schließlich hat der Hund sich über die Jahre an den Menschen angepasst und teilweise auch seine Ernährungsweise übernommen. Die feuchte Hundeschnauze auf dem Knie während des Essens verschwände, wenn aus dem Hund kein Allesfresser geworden wäre. Deshalb sollte bei der Auswahl des Hundefutters immer wohlwollend an den eigenen Hund gedacht werden: Auch wenn wir das Beste für sie wollen – schmecken muss es. Wenn es den geschmacklichen Ansprüchen des Hundes gerecht wird und gleichzeitig den rationalen Ansprüchen des Halters, handelt es sich um einen Hundefutter Vergleichssieger.

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