Handstaubsauger Vergleich 2017

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1
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Rowenta AC 9258
Rowenta_AC_9258
Rowenta-AC-9258___B00344BEEK
Rowenta AC 9258
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Produktspezifikation
Merkmale:
ReinigungsartTrocken
AkkuLi-Io-Akku
Volumen500 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht1.400 g
Ladezeit6 Std.
PREISTIPP
2
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Black & Decker DV9610ECN
Black_&_Decker_DV9610ECN
Black--Decker-DV9610ECN___B00856JZ1Q
Black & Decker DV9610ECN
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Produktspezifikation
Merkmale:
ReinigungsartTrocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen610 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht1.300 g
Ladezeit18 Std.
3
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Philips ECO Akkusauger
Philips_ECO_Akkusauger
Philips-ECO-Akkusauger___B002EIJVHO
Philips ECO Akkusauger
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ReinigungsartTrocken
AkkuLi-Io-Akku
Volumen500 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht798 g
Ladezeit8 Std.
4
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AEG Eco Li 35
AEG_Eco_Li_35
AEG-Eco-Li-35___B015G8NQA6
AEG Eco Li 35
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ReinigungsartTrocken
AkkuLi-Io-Akku
Volumen500 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht798 g
Ladezeit4 Std.
5
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Philips FC6149/01
Philips_FC6149/01
Philips-FC614901___B008PB2QI0
Philips FC6149/01
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Merkmale:
ReinigungsartTrocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen500 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht1.500 g
Ladezeit18 Std.
6
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Medion 16322
Medion_16322
Medion-16322___B010NY71HM
Medion 16322
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ReinigungsartNass,trocken
AkkuLi-Io-Akku
Volumen400 ml
FilterZyklonfilter
Gewicht998 g
Ladezeit6,5 Std.
7
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Black & Decker NV3620N
Black_&_Decker_NV3620N
Black--Decker-NV3620N___B00C66ZNY4
Black & Decker NV3620N
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Merkmale:
ReinigungsartTrocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen370 ml
FilterAuswaschbarer Filter
Gewicht998 g
Ladezeit14 Std.
8
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Dirt Devil M137 Gator
Dirt_Devil_M137_Gator
Dirt-Devil-M137-Gator___B003JZAQZC
Dirt Devil M137 Gator
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Merkmale:
ReinigungsartTrocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen200 ml
FilterAuswaschbarer Filter
Gewicht1.600 g
Ladezeit14 Std.
9
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Grundig VCH 6130
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Grundig-VCH-6130___B007B06GQ4
Grundig VCH 6130
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Produktspezifikation
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ReinigungsartNass,trocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen500 ml
FilterAuswaschbarer Filter
Gewicht1.200 g
Ladezeit14 Std.
10
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Dirt Devil M 3121
Dirt_Devil_M_3121
Dirt-Devil-M-3121___B002S4B59G
Dirt Devil M 3121
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ReinigungsartTrocken
AkkuNi-Mh-Akku
Volumen300 ml
FilterAuswaschbarer Filter
Gewicht1.100 g
Ladezeit16 Std.

Der Handstaubsauger als moderner Haushaltshelfer

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    In keinem Haushalt darf er fehlen – der Staubsauger. Mit ihm kann man jeden Boden bearbeiten, egal, ob es sich um empfindliches Parkett oder jede Art von Teppichboden handelt. Wichtig sind meist nur die richtigen Bürstenaufsätze. Aber auch lästige Spinnweben an Decken können mit einem Staubsauger leicht entfernt werden. Der Staubsauger entfaltet sein Talent auf großen Flächen, wenn der wöchentliche Haus- oder Wohnungsputz angesagt ist. Aber was ist, wenn zum Beispiel nur Kaffeepulver verschüttet wurde? Ein klassischer Bodensauger kann natürlich jedem Schmutz zu Leibe rücken. Allerdings ist er doch recht sperrig und schwer, weshalb er für derart kleine Einsatzbereiche umständlich aufzubauen wäre. Hier kann ein Handstaubsauger Abhilfe schaffen. Er ist klein, handlich und lässt sich leicht bedienen. Außerdem ist er schnell einsatzbereit. Der Handstaubsauger kann beispielsweise griffbereit an einer Wand angebracht werden und kann mit einem Handgriff den Schmutz beseitigen. Und die Auswahl an verschiedenen Modellen ist sehr umfangreich. So kann der Handstaubsauger sich nicht nur als Zweitgerät eignen, sondern auch so konzipiert sein, dass er in kleinen oder verwinkelten Wohnungen einen echten Mehrwert bietet. Wer sich also einen Handstaubsauger zulegen möchte, sollte auf bestimmte Punkte beim Kauf achten. Dabei kann unser Handstaubsauger Test helfen. Dabei muss nicht unbedingt unser Handstaubsauger Vergleichssieger auch persönlich die richtige Wahl sein. Es gibt so viele verschiedene Modelle und Ausführungen, dass sich jeder Käufer sein Wunschgerät entsprechend seinen Anforderungen aussuchen kann.

    1. Wie funktioniert ein Staubsauger?

    Der Handstaubsauger Vergleichssieger

    Der Handstaubsauger AC 9258 von Rowenta

    Der Handstaubsauger funktioniert nicht anders als der herkömmliche Staubsauger. In einem Gerätekorpus ist ein Motor für das Gebläse eingebaut, welches einen Unterdruck erzeugt. Das Gebläse selbst besteht aus einem ein- oder zweistufigen Radialverdichter. Bei einem Radialverdichter handelt es sich um eine bestimmte Turboverdichterbauart. Beim Radialverdichter sind die Laufschaufeln nämlich so auf die Laufscheibe gesetzt, dass diese eine radiale Strömungsrichtung erzeugen. Das bedeutet, dass der Luftstrom entweder strahlenförmig von einem Mittelpunkt ausgeht oder auf diesen hingezogen wird. Der Dreck und Schmutz wird durch den so erzeugten Luftstrom in das Gehäuse gezogen, wo dann die Luft vom Schmutz gereinigt wird. Die so gereinigte Luft wird durch den Motor geführt, um diesen zu kühlen. Diese Technik ermöglicht es, den Motor möglichst klein zu halten, um so auch transportable Staubsauger herstellen zu können. Für die Einstellung der Saugleistung ist außen am Gerät, sozusagen auf dem Weg zum Motor, ein sogenannter Triacsteller als Phasenanschnittsteuerung eingebaut. Über diesen Triacsteller wird mithilfe eines Stellwiderstandes der Stromflusswinkel beeinflusst und so die Stärke der Saugleistung eingestellt. Der Steller dient gleichzeitig auch als Einschaltstrombegrenzung. Diese Einschaltstrombegrenzung ermöglicht einen langsameren und sanfteren Start des Gerätes. Bei Staubsaugern wird unterschieden zwischen Beutelstaubsaugern und beutellosen Staubsaugern. Zu Letzteren zählen zum Beispiel sogenannte Zyklonstaubsauger oder Staubsauger mit Wasserfilter.

    1.1 Beutelstaubsauger

    Beim Beutelstaubsauger wird die mit Dreck gesättigte Luft direkt in den Staubbeutel geleitet. Dieser besteht entweder aus mehreren Lagen Papierfilter oder aus einem Vliesstoff. Dieser Beutel ist luftdurchlässig und filtert einerseits die Luft und sammelt andererseits den Dreck und Staub. Danach wird die Luft meist noch durch einen weiteren Filter geleitet, der noch feinere Partikel herausfiltert. Zum Schutz des Motors und des Gebläses sitzt davor auch noch ein Grobfilter. Und bevor die Abluft wieder an die Umgebung abgegeben wird, durchströmt die Luft regelmäßig noch einen Mikrofilter, der den Kohleabrieb der Kohlebürsten des Motors herausfiltern soll.

    1.2 Zyklonstaubsauger

    Bei den beutellosen Modellen sollen im Wesentlichen zwei Techniken kurz vorgestellt werden. Die Erste ist die von James Dyson für Staubsauger (weiter-)entwickelte Zyklontechnik, die zweite Technik funktioniert über einen im Staubsauger eingesetzten Wasserfilter. Die Zyklontechnik basiert im Großen und Ganzen auf dem Prinzip des Fliehkraftabscheiders. Das heißt, dass dieser Staubsauger im eingeleiteten Luftstrom einen Wirbel erzeugt. Die dadurch auf die Staubteilchen einwirkende Fliehkraft drückt den Staub nach außen, wodurch er abgeschieden wird. Da für diese Technik kein Staubbeutel mehr erforderlich ist, fällt der sonst entstehende Geruch weg. Weitere Filter sind nicht nötig, wenn die Rotationsgeschwindigkeit entsprechend groß ist. So können die meisten Partikel auch ohne weitere Hilfen abgeschieden werden. Die Staubsauger, die über diese Zyklontechnik verfügen, können in Einfachzyklon- und Multizyklonstaubsauger eingeteilt werden. Beim Einfachzyklonstaubsauger wird der Wirbel erzeugt, indem der Luftstrom seitlich in den kegel- beziehungsweise konusförmigen Behälter geleitet wird. Durch die Fliehkraft werden die Staubpartikel nach außen gedrückt und fallen schließlich nach unten in den Staubbehälter. Die dadurch gesäuberte Luft in der Mitte des Konus wird dagegen nach oben hin abgesaugt. Feinere Staubpartikel werden durch einen zusätzlichen Papierfilter (häufig als Schwebstofffilter bezeichnet) herausgefiltert. Dieser Filter muss allerdings häufiger unter fließendem Wasser gesäubert werden und vollständig austrocknen, bevor er wieder verwendet werden kann. Nur so kann eine hohe Saugkraft des Gerätes erhalten bleiben. Zunächst findet sich auch beim Multizyklonenstaubsauger das Prinzip des Einfachzyklonstaubsaugers wieder: Der Luftstrom wird zum Rotieren gebracht. Hier erfolgt ein erstes Abscheiden gröberer Schmutzpartikel. Danach wird der Luftstrom durch mehrere kleinere Zyklone geleitet. Dadurch wird die Rotationsgeschwindigkeit noch weiter erhöht, um so auch feinere Partikel aus der Luft abzuscheiden. Je mehr kleinere Zyklone ein Gerät aufweist, desto kleinere Schmutzpartikel können aus der Luft entfernt werden. Ein Papierfilter – wie oben bereits beschrieben – ist auch bei diesem Gerät weiterhin erforderlich. Allerdings entfällt die häufige Reinigung des Filters – und damit der Saugkraftverlust.

    1.3 Staubsauger mit Wasserfilter

    Es gibt auch Staubsauger, die mithilfe eines Wasserfilters den Staub aus der Luft lösen und an das Wasser binden. Die Vorteile dieser Staubsauger liegen darin, dass sie auch nassen Schmutz gut aufnehmen können. Ist kein weiterer Filter eingesetzt, tritt auch kein Saugleistungsverlust ein. Ein Nachteil ist allerdings, dass der Behälter mit dem Schmutzwasser immer sofort gereinigt werden muss, um Schimmelbildung zu vermeiden. Diese Staubsauger gibt es mit Separator. In diesem Fall wird die Luft durch einen Motor in Rotation versetzt und durch ein Wasserbad geleitet. Bei den wesentlich günstigeren Geräten ohne Separator wird die Luft durch ein Wasserbad und mehrere Filter geleitet.

    2. Handstaubsauger-Typen

    Es gibt viele Modelle der Handstaubsauger auf dem Markt. So ziemlich jede Wohnungssituation oder Anforderung des Käufers kann so bedient werden. Entsprechend gibt es beispielsweise auch Handstaubsauger für das Auto. Dieser handliche Gefährte für den Autobesitzer bringt meistens auch noch einen Kfz-Adapter für den Zigarettenanzünder mit, sodass jederzeit – eben auch unterwegs – der lästige Dreck aus dem Wagen entfernt werden kann. Und es gibt gute Modelle schon für wenig Geld. Es lohnt sich also, sich über verschiedene Modelle zu informieren. Hilfreich ist hier unser Handstaubsauger Test, der neben einer umfangreichen Prüfung einiger Geräte bestimmter Hersteller auch einen ersten guten Überblick über die wichtigsten Funktionen und technischen Daten liefert. Bei einer so großen Vielzahl von unterschiedlichen Modellen soll hier nur eine grobe Einteilung getroffen werden. Von den hier aufgeführten Typen der Handstaubsauger gibt es natürlich auch verschiedene Kombinationen und feinere Unterteilungen der Typen. Unterschiede sind meist in der Bauart zu finden, aber nicht in der Funktionsweise des Staubsaugers an sich.

    2.1 Handstaubsauger mit oder ohne Staubbeutel

    Die allermeisten Handstaubsauger haben keinen Staubbeutel mehr, sondern verfügen über einen Auffangbehälter. Wer sich einen Handstaubsauger ohne Beutel zulegt, sollte aber darauf achten, dass dieser die Zyklontechnologie nutzt. Diese ist gerade für Allergiker besonders empfehlenswert, da diese Technik eine bessere Filterung feiner Partikel verspricht. Diese würden sonst mit der Abluft an die Umgebung wieder abgegeben werden. Die Funktionsweise der Zyklontechnik wurde bereits weiter oben erläutert.

    2.2 Handstaubsauger mit oder ohne Kabel

    Immer beliebter werden Handstaubsauger ohne Kabel, also solche mit Akku. Während man beim Kauf eines kleinen Staubsaugers mit Kabel auf die Länge des Kabels achten sollte, ist beim Akkustaubsauger natürlich der Akku selbst ein entscheidendes Kriterium für den Kauf. Eine vernünftige Saugleistung und die Betriebsdauer stehen und fallen mit einem vernünftigen Akku. Angaben zum Akku sind in jedem guten Handstaubsauger Test zu finden.

    2.3 Handstaubsauger mit Rohr oder mit Schlauch

    Es werden auch Handstaubsauger mit Rohr angeboten. Der Aufsatz ist über ein längeres Rohr mit dem Gerät selbst verbunden. Dieser handliche Staubsauger ist gerade für diejenigen gut geeignet, die sich nicht gerne bücken möchten, um ein Malheur vom Boden wegzusaugen. Daneben gibt es auch Handstaubsauger mit einem flexiblen Schlauch, wie man ihn vom Bodenstaubsauger kennt. Allerdings ist der Schlauch nicht sehr lang. So stellt das Reinigen einer Sitzgarnitur zwar kein Problem dar, an Zimmerdecken wird man jedoch nicht so einfach mit dem Staubsauger herankommen. Mit beiden Staubsaugertypen lassen sich aber Treppenstufen einfacher als mit dem Bodenstaubsauger reinigen, da man Letzteren hinter sich herziehen muss.

    2.4 Handstaubsauger mit Stiel

    Dieser Handstaubsauger hat schon sehr viel Ähnlichkeit mit einem Besen. Der Bürstenaufsatz ist hier direkt mit einem länglichen Korpus verbunden. Ein solcher Staubsauger ist gut für kleine Wohnungen geeignet, denn er ist platzsparend und handlich. Bei manchen Staubsaugern lässt sich sogar der Stiel einmal umklappen, um den Staubsauger so noch weiter zu verkleinern. Auch mit diesem ist einfaches Hantieren kein Problem. Insbesondere stößt man mit diesem Saugertyp nicht so schnell an Möbel, wie es schnell mit einem herkömmlichen Bodenstaubsauger passieren kann. Durch das Hinterherziehen des Bodenstaubsaugers kann es nämlich schnell zu Macken an Möbeln kommen.

    2.5 2-in-1-Handstaubsauger

    Das 2-in-1-Modell vereint die Eigenschaften des Handstaubsaugers mit Stiel und die des herkömmlichen Akkuhandsaugers in sich. Der Akkuhandsauger ist nämlich am Stielstaubsauger so angebracht, dass er sich leicht abnehmen lässt. Vorausgesetzt, dass ein leistungsstarker Akku eingebaut ist, lässt sich dieses Gerät durchaus als Ersatz für den Bodenstaubsauger nutzen. Zumindest für kleine Wohnungen stellen diese Kombigeräte eine gute Alternative dar. Sie sind ebenso leicht und wendig wie kompakt und platzsparend. Mit einem solchen Modell ist schließlich nicht nur die Bodenreinigung möglich, sondern auch die Reinigung der Möbel und Textilien jeder Art. Aber wichtig ist vor allem, dass ein solches Modell nur etwas mit dem richtigen Akku taugt. Beim Kauf eines entsprechend leistungsstarken Geräts ist man im Handstaubsauger Vergleich mit einem Bodenstaubsauger in etwa in der gleichen Preisklasse oder darüber unterwegs.

    3. Vor- und Nachteile beim Handstaubsauger

    Der Handstaubsauger bringt einige Vorteile für jeden Haushalt mit sich. So ist er optimal für kleine oder enge Wohnungen, zum Beispiel als Stielstaubsauger oder als 2-in-1-Modell. Er kann auch in schwer zugänglichen Ecken zum Einsatz kommen. Dazu ist der Handstaubsauger klein und handlich. Mit seinem geringen Gewicht ist er außerdem recht wendig. Er ist schnell einsatzbereit und bringt für so ein kleines Gerät eine gute Saugleistung. Der handliche Sauger kann platzsparend untergebracht werden. Sein Anschaffungspreis fällt nicht immer, aber häufig gering aus und es entstehen geringe Betriebskosten. Aber der kleine handliche Staubsauger hat im Handstaubsauger Test auch den einen oder anderen Nachteil. Je nach Modell ist der Handstaubsauger mit einem starren Rohr statt eines Schlauches wie beim herkömmlichen Bodenstaubsauger ausgestattet. Er ist in erster Linie für das Absaugen von Bodenbelägen geeignet. Handelt es sich bei dem Modell um einen Handstaubsauger mit Kabel, so besitzt dieser meist keinen automatischen Kabeleinzug. Im Handstaubsauger Vergleich mit einem klassischen Bodenstaubsauger hat der Handstaubsauger einen eher kleinen Aktionsradius, weshalb er sich für größere Wohnungen nicht eignet. Das recht kompakte Gerät birgt zudem den Nachteil, dass der Staubfangbehälter auch dementsprechend kleiner ausfällt. Die meisten Geräte haben einen Auffangbehälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 0,5 Litern. Deshalb muss der Behälter auch häufiger entleert und gereinigt werden. Hier folgt nun eine kurze zusammenfassende Übersicht über die Vor- und Nachteile des Handstaubsaugers:

    VORTEILE

    • optimal für kleine Wohnungen
    • für große Wohnungen als Zweitgerät geeignet
    • für schwer zugängliche Ecken geeignet
    • geringes Gewicht
    • wendig
    • platzsparend unterzubringen
    • schnell einsatzbereit
    • gute Saugleistung
    • geringe Anschaffungskosten
    • geringe Betriebskosten
    • große Auswahl an Modellen: mit oder ohne Kabel, mit oder ohne Beutel, mit Stiel oder ohne, 2-in-1-Modell

    NACHTEILE

    • verfügt oft nur über ein starres Rohr
    • in erster Linie für das Absaugen von Bodenbelägen geeignet
    • bei Saugern mit Kabel ist in der Regel kein automatischer Kabeleinzug vorhanden
    • der Aktionsradius ist kleiner als bei einem herkömmlichen Staubsauger
    • der Staubauffangbehälter ist klein; daher ist eine häufige Entleerung sowie regelmäßige Reinigung erforderlich

    4. Worauf sollte man beim Kauf eines Handstaubsaugers achten?

    Da die Auswahl an guten und günstigen Geräten sehr groß ist und die unterschiedlichsten Modelle auf dem Markt sind, sollte der Käufer sich zunächst einen Überblick verschaffen. Dabei kann unser Handstaubsauger Test eine große Hilfe sein. Dort wird ein fundierter Handstaubsauger Vergleich durchgeführt, der die wichtigsten Kategorien und technischen Vergleiche übersichtlich darstellt.

    4.1 Akku oder Kabel?

    Zunächst muss man sich fragen, ob man ein kabelloses Gerät oder eines mit Kabel haben möchte. Der Vorteil beim Staubsauger mit Kabel ist, dass er tatsächlich immer einsatzbereit ist, solange sich eine Steckdose in der Nähe befindet. Beim Handstaubsauger ohne Kabel muss der Akku geladen sein. Ist dies der Fall, dann ist der Akkusauger für eine Dauer von 20 Minuten und länger leistungsfähig. Das ist vom jeweiligen Modell abhängig. Der Nachteil bei Saugern mit Kabel ist, dass sie meist nicht mit einem automatischen Kabeleinzug ausgestattet sind, wie man ihn vom klassischen Bodenstaubsauger kennt. Auch sollte man beim Kauf auf eine ausreichende Länge des Kabels achten. Wer sich ein kabelloses Gerät anschaffen möchte, der sollte insbesondere auf die Art des Akkus achten. Von der Qualität des Akkus hängt nämlich die mögliche Betriebsdauer wie auch die Saugleistung selbst ganz entscheidend ab. Daher ist die Leistung des Akkus eine wichtige Kategorie in einem Handstaubsauger Test. Es gibt drei Typen von Akkus, die im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen.

    4.2 Nickel-Kadmium-Akku (übliche Abkürzung: Ni-Cd-Akku)

    Geräte mit einem Nickel-Kadmium-Akku werden immer seltener – und das ist auch gut so. Diese Akkus leiden an einer hohen Selbstentladung und sollten nur in einem möglichst entleerten Zustand wieder aufgeladen werden. Sonst kommt es bei diesen Akkus schnell zum Memoryeffekt. Das heißt, dass diese Akkus mit jedem weiteren Aufladen immer schwächer werden. Die Kapazität des Akkus nutzt sich sozusagen ab. Handstaubsauger, die einen solchen Akku besitzen, können nur leichten Dreck aufsaugen und sind zudem nicht besonders langlebig. Geräte mit einem solchen Akku wird man in einem Handstaubsauger Test eher selten finden.

    4.3 Nickel-Metallhydrid-Akku (übliche Abkürzung: Ni-Mh-Akku)

    Besser als der vorgenannte Akkutyp ist der Nickel-Metallhydrid-Akku. Dieser Akku entlädt sich weniger und zeigt auch nicht den für Nickel-Kadmium-Akkus typischen Memoryeffekt. Das macht diesen Akkutyp auch langlebiger und somit leistungsstärker. Der Nickel-Metallhydrid-Akku konkurriert im Handstaubsauger Test mit dem Lithium-Ionen-Akku.

    4.4 Lithium-Ionen-Akku (übliche Abkürzung: Li-Io-Akku)

    In Sachen Akku ist der Lithium-Ionen-Akku absolut hochwertig. Geräte mit einem Lithium-Ionen-Akku schneiden insbesondere im Bereich Leistung in einem Handstaubsauger Test häufig besonders gut ab und stellen nicht selten den Handstaubsauger Vergleichssieger. Der Lithium-Ionen-Akku kann immerhin eine Leistung von bis zu 24 Volt aufbieten. Geräte, welche damit ausgestattet sind, zeichnen sich daher durch hohe Saugkraft und einer langen Betriebszeit bis zu 50 Minuten aus. Sie sind auch im Handstaubsauger Vergleich vom Gewicht her sehr viel leichter.

    Insidertipp: Wer ein richtig leistungsstarkes Gerät sucht, der sollte beim Akku nicht sparen. Dann ist der Lithium-Ionen-Akku ein Muss, da er die optimale Leistung ermöglicht. Man kann sich als Grundregel merken: Je stärker der Akku, umso leistungsstärker ist der Handstaubsauger. Das ermöglicht es ihm, auch schwierige Einsätze meistern. Wer sich den Handstaubsauger beispielsweise als Zweitgerät anschaffen möchte, für den reicht auch ein Gerät mit Nickel-Metallhydrid-Akku aus. Dieser punktet mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Von Geräten mit einem Nickel-Kadmium-Akku sollte man grundsätzlich die Finger lassen.

    4.5 Ladezeit

    Unabhängig vom verbauten Akkutyp kann es mehrere Stunden dauern, den Akku aufzuladen. Üblich sind etwa drei bis vier Stunden Ladezeit, aber auch längere Zeiten sind möglich. Diese Wartezeit muss der Nutzer einplanen, bevor er den Sauger nutzen kann. Die modernen Sauger verfügen zudem über eine automatische Abschaltfunktion, welche ein Überladen des Akkus verhindert. Auch Ladeunterbrechungen dürften einem neueren Akku nicht mehr viel anhaben. Aber auch darauf sollte beim Kauf ein Auge geworfen werden.

    Tipp: Der Handstaubsauger mit Akku sollte am besten nachts geladen werden. So ist er dann tagsüber für jedes Missgeschick einsatzbereit.

    4.6 Saugleistung

    Die Saugleistung ist ein wesentlicher Faktor, der in die Kaufentscheidung mit einfließen sollte. Auch diese Kategorie ist ein wichtiger Bestandteil in einem Handstaubsauger Test. Aber die Saugleistung ist im Wesentlichen abhängig vom verbauten Akku, bei dem die Optionen gerade bereits erläutert wurden. Eine gute Orientierungshilfe ist selbstverständlich immer die Leistung des Handsaugers. Diese beschreibt die Leistung des jeweiligen Modells. Zwischen zehn und 1.500 Watt sind die unterschiedlichsten Modelle vertreten. Grundsätzlich können auch Modelle mit 100 Watt bereits sehr leistungsstark sein. Viel wichtiger ist die gute Konzeption des Modells.

    4.7 Staubauffangbehälter

    Das Fassungsvermögen des Staubauffangbehälters lässt sich ebenso in jedem Handstaubsauger Test finden. Der Staubauffangbehälter fällt zwar in der Regel recht klein aus, was dazu führt, dass der Behälter eben öfter entleert werden muss. Dennoch gibt es hier keine einheitliche Größe. Gängig für die meisten Handstaubsauger sind Auffangbehälter mit einem Volumen von 300 bis 500 Millilitern, eher seltener weisen sie ein Füllvolumen von 1.000 Millilitern aus.

    4.8 Gewicht des Handstaubsaugers

    Gerade bei einem Handstaubsauger ist das Gewicht des Gerätes ganz entscheidend. Daher sind in den meisten Handstaubsauger Test auch Angaben zum Gewicht enthalten. Im Vergleich zu einem Bodenstaubsauger ist der Handstaubsauger wesentlich leichter. Doch muss man mit diesem Gerät länger hantieren, kann auch das leichte Gerät schwer in der Hand liegen. Daher ist es zu empfehlen, auf ein möglichst geringes Gewicht zu achten.

    4.9 Zubehör

    Auch das Zubehör für den kleinen Staubsauger ist nicht ganz unwichtig. Mit dem richtigen Bürstenaufsatz kann die Effizienz wie auch die Saugleistung enorm gesteigert werden. Die Bürste wird entweder durch die Luftströmung oder durch einen eigenen Motor – das ist dann die sogenannte Elektrobürste – betrieben. Daher sollte man beim Kauf eines Handstaubsaugers und im Handstaubsauger Test darauf achten, welche Aufsätze der Hersteller dem Gerät beifügt. Ob diese festmontiert sind und ob das Gerät eventuell auch nachgerüstet werden kann, ist im Hinblick auf die potenzielle Vielseitigkeit ebenso interessant.

    5. Einige Hersteller von Handstaubsaugern

    UNTERNEHMEN GESCHICHTE
    Dyson Bei der britischen Firma Dyson handelt es sich um ein weltweit agierendes Technikunternehmen mit Sitz in Malmesbury. Das Unternehmen wurde 1993 von James Dyson gegründet. Es hat sich in erster Linie auf Staubsauger spezialisiert, welche auf der Zyklontechnik basieren.
    Robert Bosch GmbH Dieses deutsche Unternehmen wurde von Robert Bosch im Jahr 1886 gegründet. Es hat seinen Sitz in Gerlingen bei Stuttgart in Deutschland. Am Unternehmen der BSH Hausgeräte GmbH hat die Robert Bosch GmbH eine Beteiligung von 100 Prozent, nachdem sie im Jahr 2015 die Anteile von Siemens übernommen hat. Die BSH Hausgeräte GmbH vertreibt unter anderem elektrische Hausgeräte der Marke Bosch wie etwa auch Staubsauger. Die BSH Hausgeräte GmbH ist der größte Hersteller von Haushaltsgeräten in Europa und gehört weltweit zu den führenden Unternehmen dieser Branche.
    Miele & Cie. KG Das deutsche Unternehmen wurde 1899 gegründet und hat heute seinen Sitz in Gütersloh, Deutschland. Miele ist bekannt für die Herstellung von Haushaltsgeräten. Seit 1927 produziert Miele auch Staubsauger. Die Produkte von Miele werden weltweit angeboten, entweder über eigene Tochtergesellschaften (in 45 Ländern) oder über unabhängige Importeure (in 50 Ländern).

    Außer Konkurrenz: der Staubsaugerroboter! Ganz ohne körperlichen Einsatz wird der Staubsaugerroboter für den Saugunwilligen tätig. Das Gerät ist dafür konzipiert, Schmutz und Staub selbstständig aufzusaugen. Es ist mit Sensoren ausgestattet, mit denen es die Geometrie der Wohnräume eigenständig vermessen kann. Ein solcher Roboter verfügt zudem über einen Akku, der nach getaner Arbeit wieder in einer Ladestation aufgeladen werden muss. Bei neueren Modellen fährt der Saugroboter bei Bedarf oder nach dem Saugen selbstständig zum Aufladen des Akkus in seine Ladestation. Mittlerweile verfügen manche Saugroboter auch über eine Zeitprogrammierung.

    6. Fazit

    Bei einer so großen Auswahl an verschiedenen Geräten und Modellen hat man schon die Qual der Wahl. Unser Handstaubsauger Test sei deshalb jedem ans Herz gelegt, der eine gute, fundierte Entscheidungshilfe für den Kauf sucht. Dabei muss man nicht unbedingt den Handstaubsauger Vergleichssieger kaufen, um sich ein gutes Gerät ins Haus zu holen. Wie viel man schließlich bezahlen kann, möchte und sollte, hängt auch davon ab, welchem Zweck er dienen soll. Die Frage ist also die, ob der Handsauger als Zweitgerät für das kleine Malheur genutzt werden soll oder ob er tatsächlich den Bodenstaubsauger ganz ersetzen soll. Dies sollte man wohl aber nur dann in Betracht ziehen, wenn es sich um eine kleinere Wohnung handelt. Ein guter Handstaubsauger als Zweitgerät für die Wohnung kann schon für wenig Geld erworben werden. Will man den Handstaubsauger als Ersatz für den herkömmlichen Bodenstaubsauger anschaffen, dann sollte man besser etwas mehr Geld investieren. Letztlich bringt in einem Handstaubsauger Test mit einem Bodenstaubsauger Letzterer die bessere Leistung. Aber die handlichen kleinen Staubsauger sind weiter auf dem Vormarsch – und ihre Technik wird kontinuierlich besser.

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