Flohhalsband Vergleich 2017

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1
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Bayer Seresto Band
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Bayer_Seresto-Band__4007221035961
Bayer Seresto Band
Kundenbewertung
Beliebtheit
Produktspezifikation
Merkmale:
Geeignet fürHunde
Gegen Zecken
Größe70 cm
Wirkungsdauer8 Monate
Weitere Abwehr
Auch geeignet zur Abwehr gegen
Läuse
FarbeGrau
2
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Intervet Scalibor Halsband
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Intervet Scalibor Halsband
Kundenbewertung
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Produktspezifikation
Merkmale:
Geeignet fürHunde
Gegen Zecken
Größe48 cm
Wirkungsdauerk.A
Weitere Abwehr
Auch geeignet zur Abwehr gegen
Sand-/Stechmücken
FarbeGrau
3
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Baltic Secret Bernsteinkette
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Baltic Secret Bernsteinkette
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Produktspezifikation
Merkmale:
Geeignet fürHunde & Katzen
Gegen Zecken
Größe50 - 55 cm
Wirkungsdauerk.A
Weitere Abwehr
Auch geeignet zur Abwehr gegen
Läuse
FarbeBernsteinfarben
PREISTIPP
4
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Beaphar Ungezieferhalsband
Beaphar_Ungezieferhalsband
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Beaphar Ungezieferhalsband
Kundenbewertung
Beliebtheit
Produktspezifikation
Merkmale:
Geeignet fürKatzen
Gegen Zecken
Größe35 cm
Wirkungsdauer5 Monate
Weitere Abwehr
Auch geeignet zur Abwehr gegen
Stechmücken
FarbeWeiß
5
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Beaphar Zecken-Flohband Junior
Beaphar_Zecken-Flohband_Junior
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Beaphar Zecken-Flohband Junior
Kundenbewertung
Beliebtheit
Produktspezifikation
Merkmale:
Geeignet fürHunde
Gegen Zecken
Größe60 cm
Wirkungsdauer8 Monate
Weitere Abwehr
Auch geeignet zur Abwehr gegen
FarbeWeiß

Flohhalsband Vergleich – Parasiten schnell beseitigen

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Flohhalsband soll sowohl Katzen als auch Hunde vor den kleinen Blutsaugern schützen. Noch bevor die ungebetenen Gäste in das Fell des geliebten Haustieres einziehen, sorgt das Flohhalsband dafür, dass diese keine Chance haben. So ist es nicht verwunderlich, dass unzählige Herrchen und Frauchen auf dieses Hilfsmittel schwören. Doch Flohhalsband ist nicht gleich Flohhalsband, und somit muss jeder Käufer schon im Vorfeld entscheiden, für welches der vielen unterschiedlichen Produkte er sich entscheidet. Dabei ist es vor allem wichtig, dass die Wirksamkeit und die Verträglichkeit im Vordergrund stehen. Hier gilt es, genau zu wissen, was zu tun ist.

    1. Flohhalsbänder – Welche Arten gibt es?

    Flohhalsbänder gibt es viele auf dem Markt, doch sind sie nicht alle gleich. Im Grunde können diese Hilfsmittel in zwei verschiedene Oberkategorien eingeteilt werden.

    1.1 Flohhalsbänder auf chemischer Basis

    Sowohl für Katzen als auch für Hunde gibt es Flohhalsbänder auf chemischer Basis. Hier kommen Kontaktgifte wie Fipronil oder Permethrin zum Einsatz. Diese dienen dazu, die Reizweiterleitung des Nervensystems der Schädlinge zu unterbrechen. Diese Wirkstoffe werden dabei über die Haut des Hundes im Organismus verteilt. Schon vor dem ersten Stich werden die Parasiten abgetötet, da alle Nervenaktivität auf der Stelle unterbrochen wird. Diese Art der Halsbänder zeigt natürlich eine enorme Wirkung, denn ein Befall wird konsequent eingedämmt.

    1.2 Flohhalsbänder auf natürlicher Basis

    Flohhalsbänder können heute auch mit natürlichen Inhaltsstoffen erworben werden. Hierbei kommen diverse Naturöle zum Einsatz, wobei einer der am häufigsten verwendeten Wirkstoffe aus den Blüten von Chrysanthemen gewonnen wird. Hierbei handelt es sich um Pyrethrum, welches in seiner Eigenschaft als Antiparasitenmittel ähnlich wie andere Kontaktgifte wirkt. Je nach Stärke des Befalls können hier Produkte mit unterschiedlicher Dosierung gewählt werden. Auch vorbeugende Flohhalsbänder sind auf dieser Basis zum Einsatz zu bringen.

    2. Flohhalsband Test – Kaufkriterien

    Die Entscheidung zwischen den verschiedenen Modellen mag auf den ersten Blick noch leicht fallen. Allerdings existieren weit mehr Kriterien, als die Art des Wirkstoffes, die es zu beachten gilt. Hierbei sollte auch bedacht werden, wie hoch die Gefahr eigentlich ist, dass das eigene Haustier mit Parasiten befallen wird. Sicherlich ist ein Hund oder eine Katze, welche frei auf dem Land herumstreifen kann, stärker gefährdet, als der obligatorische Stubenkater oder der Schoßhund. Hier gilt es also, abzuwägen, ob das Geld wirklich investiert werden muss, wenn es sich nur um eine Prophylaxe handelt. Flohhalsbänder können durchaus mit einem Preis von bis zu 55 Euro zu Buche schlagen.

    2.1 Die Länge entscheidet

    Das jeweilige Flohhalsband sollte natürlich die richtige Länge für den Hund oder die Katze aufweisen. Zwar besteht die Möglichkeit, diese zu verstellen, allerdings existieren viele Versionen in unterschiedlichen Längen, sodass deroptimale Sitz nicht immer gewährleistet ist. Gerade beim Kauf im Internet kann schnell eine Fehleinschätzung auftreten. So ist das Flohhalsband dann entweder zu kurz und somit viel zu eng, oder aber zu lang, sodass die Gefahr besteht, dass es verloren geht. Gegen diesen Umstand hilft natürlich nur vorbeugendes Vermessen des Halsumfangs. Erst wenn die exakten Maße bekannt sind, sollte man sich zum Kauf entscheiden. Alternativ bietet sich dabei immer der Gang in den Tierbedarfshandel an. Hier kann das Halsband dann sofort anprobiert werden.

    2.2 Die unterschiedlichen Gewichtsklassen

    Sollte ein Flohhalsband für den Hund benötigt werden, so sollte dieser im Vorfeld auch gewogen werden, denn die Angabe der Wirkstoffe erfolgt in der Regel nach Gewicht. Modelle, welche für einen Hund unter acht Kilogramm vorgesehen sind, können bei einem schwereren Tier entweder nur unzureichend oder gar nicht wirken. Umgekehrt kann es geschehen, dass bei einem leichteren Hund schnell eine Überdosierung erfolgt, welche dann die Gesundheit des Tieres in Mitleidenschaft zieht. Es ist von immenser Bedeutung, die Angaben auf der Verpackung genau zu befolgen. Sollte der Hersteller hier keine konkreten Informationen liefern, so empfiehlt es sich, diesen zu kontaktieren oder aber einen Tierarzt um Rat zu bitten. Bei Katzen gilt im Grunde das gleiche Prinzip, allerdings wird eine Einteilung nach Gewicht, in der Regel nicht vorgenommen.

    2.3 Das Schließsystem am Flohhalsband

    Das Flohhalsband muss sowohl am Hals der Katze als auch beim Hund perfekt sitzen. Hierzu muss das Schließsystem bei beiden Tieren aber ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Bei Hunden kann in der Regel ein Klettverschluss genügen, wobei darauf geachtet werden sollte, dass dieser sich nicht einfach durch Kratzen mit den Pfoten lösen lässt. Auch existieren Modelle mit einer echten Schließe, wobei diese im Preis meist deutlich höher ausfallen. Bei Katzen empfiehlt es sich, eher auf ein Modell mit Schließe zurückzugreifen. Da Katzen sich eher im Freien bewegen und an unzugänglichen Orten herumstreunen, kann ein Modell mit Klettverschluss schnell verloren gehen. Dabei muss aber unbedingt beachtet werden, dass zwischen Hals und Band ein Abstand von circa zwei Fingern Breite besteht. Im Idealfall finden sich die entsprechenden Angaben auch auf der Verpackung des Flohhalsbandes. Außerdem sollte das Halsband einem etwaigen Hundegeschirr natürlich nicht in die Quere kommen.

    3. Flohhalsband Vergleich – Die Wahl des Wirkstoffes

    Im eigentlichen Sinne handelt es sich beim Wirkstoff ebenfalls um ein Kriterium, welches für den Kauf entscheidend ist. Allerdings soll diesem Thema ein eigener Abschnitt gewidmet werden, denn die Betrachtungen hierzu fallen durchaus umfangreicher aus. Begonnen werden soll daher mit der Frage, ob Chemie sinnvoll ist oder doch eher die Naturmittel bevorzugt werden sollten.

    3.1 Vor- und Nachteile von Chemie und Natur

    Flohhalsbänder auf chemischer Basis haben natürlich ihre Vorteile. Zum einen wirken sie sehr effektiv, gerade dann, wenn bereits ein akuter Befall besteht. Innerhalb weniger Tage ist hier eine Wirkung zu sehen. Zum anderen kann die Anwendung in der Regel relativ kurz gehalten werden, wobei auch im Bereich der Vorsorge eine Wirkzeit von bis zu acht Monaten belegt ist. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass es sich bei den Mitteln um Kontaktgifte handelt. Diese können eine allergische Reaktion hervorrufen, welche dann zu starkem Juckreiz, Ekzemen oder anderen Hautschädigungen führen. Für eine genaue Liste der Nebenwirkungen ist es immer erforderlich, sich den Beipackzettel genaustens durchzulesen. Bei natürlichen Flohhalsbändern besteht dieses Problem in der Regel nicht, wenngleich natürlich auch pflanzliche Öle allergische Reaktionen auslösen können. Allerdings ist die Verträglichkeit bei Weitem besser, als bei den chemischen Wirkstoffen. Bedacht werden sollte aber, dass Flohhalsbänder auf natürlicher Basis in der Regel länger benötigen, um zu wirken. Dies hängt aber stark von der Zusammensetzung der jeweiligen Präparate ab. Hierzu sollte man sich unbedingt die Inhaltsstoffliste zu Gemüte führen oder einen Tierarzt um Rate fragen. Oftmals werden neben den bekannten Stoffen noch weitere Zusätze verwendet, deren Wirkweise nicht unbedingt vorhergesagt werden kann. Bei einer vorbeugenden Behandlung ist grundsätzlich kein Unterschied zwischen der Wirksamkeit chemischer und natürlicher Halsbänder zu beobachten.

    3.2 Anwendungsfälle

    Bei einem akuten Befall durch Parasiten kann in erster Linie die chemische Variante zum Einsatz kommen. Diese schafft schnelle Abhilfe. Nach dem Ende der Behandlung kann zur weiteren Vorbeugung auf ein natürliches Präparat umgestellt werden. Hierbei werden die Wirkstoffe in der Haut langsam ausgetauscht, ohne dass aber eine Unterbrechung des Schutzes erfolgt. Soll lediglich prophylaktisch gehandelt werden, kann vollständig auf Chemie verzichtet werden. Hier kann über längere Zeit auf natürliche Flohhalsbänder zurückgegriffen werden. Die Wirkungsdauer kann dabei sehr stark variieren – je nachdem wie die Präparate im Halsband zusammengesetzt sind. Hier sollte man sich im Zweifelsfall bei einem Tierarzt erkundigen.

    4. Geschichte des Flohhalsbandes

    Das Flohhalsband ist keine all zu neue Erfindung. Verschiedene Wirkstoffe wie Pyrethrum waren bereits in der Antike bekannt und wurden dort als persisches Insektenpulver bezeichnet. Damals kam es nicht nur bei Tieren zum Einsatz, auch Menschen nutzen das Mittel bei einem akuten Befall durch Parasiten. Für eine längere Wirkungsdauer oder zur Verbeugung wurden bereits damals Tücher mit dem Mittel versehen und dann am Körper getragen. In der modernen Welt wurden diese natürlichen Wirkstoffe sehr schnell durch die Chemie abgelöst. Mitte der 1970er-Jahre war ein Großteil der Flohhalsbänder nur auf chemischer Basis aufgebaut. Erst seit Mitte der 1990er-Jahre änderte sich diese Sichtweise wieder, sodass verstärkt Flohhalsbänder mit natürlichen Inhaltsstoffen zum Einsatz kamen. Bis heute hat sich der Markt für diesen Zweig erheblich ausgebaut und erweitert. Aber egal, ob die Inhaltsstoffen natürlich oder chemisch sind: Flohhalsbänder geben den jeweiligen Wirkstoff langsam über das Fell und die Haut des Tieres ab. Sobald es auf die Parasiten trifft, wird die Reizweiterleitung der Neuronen in deren Gehirn blockiert. Das Axon, also der eigentliche Reizleiter der Nervenzelle, kann den elektrischen Impuls nicht mehr verständlich in ein chemisches Signal umwandeln. Hierdurch wird der Floh oder Parasit immobilisiert, was letztlich zum Verenden der Tiere führt.

    5. Fazit

    Wer seinen vierbeinigen Zeitgenossen wirklich liebt, der kümmert sich um dessen Wohlergehen. Dazu gehört nicht nur ein kuscheliges Hundebett, schmackhaftes Hundefutter und leckeres Katzenfutter. Auch Parasiten muss der Halter schnell zu Leibe rücken. Dann hat das Flohhalsband seinen großen Auftritt. Einen konkreten Flohhalsband Vergleichssieger gibt es mit Blick auf die unterschiedlichen Typen zwar nicht – alle Arten haben ihre Vor- und Nachteile – allerdings kann eine konkrete Aussage über den Nutzen getroffen werden. Ein Flohhalsband eignet sich hervorragend zur Verbeugung, wobei hier auf natürliche Präparate zurückgegriffen werden kann. Allerdings sollte man auch den Preis einkalkulieren, denn diese Produkte unterscheiden sich in diesem Faktor kaum von den chemischen Varianten. Bei einer schnellen Behandlung kann in erster Linie die chemische Version Verwendung finden, denn sie wirkt in der Regel viel schneller. Letzten Endes bleibt es aber eine Frage des Bedarfes, ob der Kauf eines Flohhalsbandes Sinn macht oder nicht. Diese Einschätzung kann allerdings nur vom Tierhalter selbst getroffen werden.

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