Espressomaschine Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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DeLonghi EC 680.M Dedica
Espressomaschine von De Longhi
DeLonghi-EC-680.M_Dedica__B00EUWJFB4
DeLonghi EC 680.M Dedica
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.450 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
14,9 x 33,0 x 30,5
Gewicht4,0 kg
Wassertank1,0 l
Dampfdruck15 bar
MaterialMetall
PREISTIPP
2
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Clatronic ES 3584
Clatronic Espressomaschine
Clatronic-ES-3584___B00N1VKUSM
Clatronic ES 3584
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.050 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
18,5 x 29,0 x 21,5
Gewicht3,7 kg
Wassertank1,5 l
Dampfdruck15 bar
MaterialKunststoff
3
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BEEM Germany i-Joy Café
i-Joy BEEM Espressomaschine
BEEM-Germany-i-Joy_Café__B00DM7U8YQ
BEEM Germany i-Joy Café
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.240 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
23,0 x 35,0 x 32,0
Gewicht5,0 kg
Wassertank1,7 l
Dampfdruck15 bar
MaterialMetall & Kunststoff
4
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Krups XP3440 Espresso Calvi
Espressomaschine von Krups
Krups-XP3440_Espresso-Calvi__B00MZ2F3VM
Krups XP3440 Espresso Calvi
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.460 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
14,0 x 31,0 x 29,0
Gewicht4,0 kg
Wassertank1,1 l
Dampfdruck15 bar
Material Kunststoff & Edelstahl
5
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BEEM Germany Espresso
BEEm Espressomaschine
BEEM-Germany_Espresso__B003WGGYT0
BEEM Germany Espresso
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.350 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
34,0 x 30,0 x 21,0
Gewicht4,0 kg
Wassertank1,5 l
Dampfdruck15 bar
MaterialAluminium & Edelstahl
6
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ROMMELSBACHER EKS 2000
Espressomaschine von Rommelsbacher
ROMMELSBACHER_EKS-2000__B0092HV9W0
ROMMELSBACHER EKS 2000
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.275 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
26,0 x 30,0 x 26,0
Gewicht6,0 kg
Wassertank1,5 l
Dampfdruck19 bar
MaterialEdelstahl
7
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Gaggia RI9403/11
Gaggia Espressomaschine
Gaggia-RI940311___B00P2I15ZY
Gaggia RI9403/11
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.300 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
23,0 x 38,0 x 24,0
Gewicht7,0 kg
Wassertank2,1 l
Dampfdruck15 bar
MaterialKunststoff & Stahl
8
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Gastroback Advanced Pro G
Gastroback Espressomaschine
Gastroback-Advanced_Pro-G__B002WNC69Q
Gastroback Advanced Pro G
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.450 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
31,0 x 37,0 x 30,0
Gewicht10,0 kg
Wassertank2,0 l
Dampfdruck17 bar
MaterialEdelstahl
9
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De Longhi EC145
Espressomaschine von De Longhi
De-Longhi-EC145___B000KPQU7M
De Longhi EC145
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.100 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
19,0 x 29,0 x 24,0
Gewicht3,0 kg
Wassertank1,0 l
Dampfdruck15 bar
MaterialKunststoff
10
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Kenwood ES 020 kMix
Espressomaschine von Kenwood
Kenwood-ES-020-kMix___B0036DDGM2
Kenwood ES 020 kMix
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Leistung1.100 Watt
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
17,0 x 37,0 x 29,0
Gewicht7,0 kg
Wassertank1,0 l
Dampfdruck15 bar
MaterialAluminium & Stahl

Italienische Lebensart fürs eigene Zuhause – Espressomaschinen im Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sommer, Sonne und romantische Straßencafés. Der Gedanke an Italien und sein Lebensgefühl macht Lust auf dolce vita und den nächsten Urlaub im Land der guten Weine und des Espressos. Ein Stück Bella Italia kommt mit einer Espressomaschine in die eigene Küche. Aber was genau unterscheidet eigentlich den Espresso von einem gewöhnlichen Kaffee, wie funktionieren Espressomaschinen und wie unterscheiden sich die verschiedenen Geräte voneinander?

    1. Espresso – kurz, schwarz und stark

    Der Espressomaschine Vergleichssieger

    Die Espressomaschine EC 680.M Dedica von DeLonghi

    Was für den Deutschen sein Filterkaffee, ist für den Südeuropäer sein Espresso. Dieses spezielle Kaffeegetränk unterscheidet sich sowohl in der Sorte der verwendeten Kaffeebohnen als auch in der Art der Zubereitung vom herkömmlichen Kaffee, der in hiesigen Gefilden traditionell häufig konsumiert wird. Soll das, was da nachher aus der Espressomaschine strömt originalgetreuer italienischer Espresso sein, so ist, wie ein Espressomaschine Test zeigt, bereits beim Kauf der Kaffeebohnen Obacht geboten: Für einen echten Espresso wird eine Bohnenmischung verwendet, die neben den aromatischen Arabicabohnen auch einen gewissen Anteil der geschmacklich etwas schwereren Robustabohnen enthält. Aber mit der richtigen Bohnenkombination allein ist es noch nicht getan – auch auf die richtige Röstung und den korrekten Mahlgrad der Kaffeebohnen kommt es an. Während Bohnen für normalen Filterkaffee etwa 13 Minuten lang geröstet werden, dauert dieser Vorgang bei Espressobohnen etwa sieben Minuten länger, was den Espressobohnen schließlich den charakteristischen Glanz, die dunkle Färbung und den relativ geringen Anteil an Säure verschafft. Letztlich spielt auch der Mahlgrad der Kaffeebohnen eine ganz maßgebliche Rolle, da er wesentlich feiner sein muss als dies bei normalem gemahlenem Bohnenkaffee der Fall ist. Neben der richtigen Bohnenmischung und der passenden Espressomaschine kommt also auch der Kaffeemühle eine entscheidende Bedeutung zu. Hierzu aber später mehr.

    Die Kaffeebohne ist gar keine Bohne! Anders als es der Begriff vermuten lässt, handelt es sich bei der Kaffee­bohne keineswegs um einen Ver­wan­d­ten der uns aus Salaten oder Gemüse­beilagen bestens bekannten Hülsen­frucht. Die Kaffeebohnen sind vielmehr die Kerne einer Steinfrucht, die unserer Kirsche ähnelt und an kleinen Bäumen oder Sträuchern in der südlichen Hemisphäre der Erde wächst. Das in den Bohnen enthaltene und als Wachmacher geschätzte Koffein dient der Pflanze hierbei eigentlich zur Abwehr von gefräßigen Insekten.

    2. Viele Wege führen zum perfekten Espresso – Der Espressomaschinen Vergleich

    Mithilfe einer Espressomaschine kann der geübte Hobby-Barista einen unverwechselbaren und individuellen Espresso zubereiten. Allerdings ist es hierbei nicht mit dem Einfüllen der Kaffeebohnen und dem Drücken eines Knöpfchens getan. Wie der Espressomaschine Test zeigt, ist die Zubereitung eines perfekten Espressos eine Kunst. Nicht ohne Grund handelt es sich beim „Barista“ um eine Berufsbezeichnung. Die besten Barista messen ihr Können sogar regelmäßig in landes­weiten Wettkämpfen. Aber wie funktioniert eine Espressomaschine überhaupt, welche Typen von Espressomaschinen gibt es und für wen lohnt sich deren Anschaffung? Hier kommt der Espressomaschine Vergleich!

    2.1 Unter Druck arbeitet sie am besten – die Funktionsweise einer Espressomaschine

    Jeder kennt die gluckernden und schlurfenden Geräusche, die eine gewöhnliche Kaffeemaschine von sich gibt, wenn das Wasser in ihr erhitzt wird und dann langsam durch den mit Kaffeepulver gefüllten Filter in die Kanne rinnt. Ganz anders klingt das im Vergleich bei der Espressomaschine, deren Pumpe heißes Wasser mit Druck durch das zusammengestampfte, fein gemahlene Espressomehl in die Espressotasse presst. Dieser grundlegende Unterschied ist auch eine wesentliche Ursache dafür, dass ein Espresso ganz anders schmeckt als ein Filterkaffee. Die Kaffeebohnen enthalten ein komplexes Gemisch verschiedener wasserlöslicher und -unlöslicher Geschmacksstoffe. Beim langsamen Hindurchfließen durch einen Kaffeefilter landet eine ganz andere Stoffmischung in der Tasse als beim Hindurchpressen des heißen Wassers durch gepresstes Kaffeemehl. Gerade wasserunlösliche Stoffe, die kaum im normalen Filterkaffee zu finden sind, landen durch den Wasserdruck im Espresso. Wie der Espressomaschine Test zeigt, sorgt die spezielle Art der Zubereitung darüber hinaus für eine appetitliche Schaumkrone auf dem Kaffee, die sogenannte Crema. Obwohl alle Espressomaschinen nach dem beschriebenen Grundprinzip arbeiten, zeigt der Espressomaschinen Vergleich, dass es hinsichtlich der technischen Ausstattung und der Bedienweise große Unterschiede zwischen den verschiedenen Varianten von Espressomaschinen gibt. Alle gemeinsam haben sie aber, dass das Wasser zügig auf circa 95 Grad erhitzt werden muss. Da das Aufheizen eine gewisse Zeit benötigt, sind Espressomaschinen nach dem Einschalten nicht sofort einsatzbereit.

    Insidertipp: Das Rösten von Kaffeebohnen ist eine alte Handwerkskunst, die mit viel Geduld und Liebe zum Detail ausgeführt wird und durch spezielle Röstverfahren ganz verschiedenartige Geschmacksvarianten hervorbringen kann. Es lohnt sich, im Internet nach nahgelegenen kleinen Kaffeeröstereien zu suchen, um die ganz persönliche Lieblings-Espressomischung zu finden. Gelagert werden Espressobohnen übrigens am besten luftdicht verpackt im Kühlschrank. So können Wärme und UV-Strahlung das Aroma der Bohnen nicht zerstören.

    2.2 Der Espresso als Kunstwerk oder die schnelle Tasse auf Knopfdruck?

    Verschiedene Varianten der Espressozubereitung im Vergleich: Eine schöne Espressomaschine ist ein wahrer Augenschmaus. Insbesondere die klassisch gestalteten Siebträgermaschinen mit ihren metallenen Oberflächen bringen ein ganz besonderes Flair in die heimische Küche. Dennoch sollte man sich beim Kauf einer Espressomaschine nicht zuvorderst vom Aussehen der Maschinen leiten lassen, sondern eher von deren spezifischen Eigenheiten. Unter einer „echten“ Espressomaschine versteht man gemeinhin einen Halbautomaten mit Siebträger. Richtig bedient, lässt sich mit diesen Espressomaschinen ein perfekt auf die eigene Geschmacksempfindung abgestimmter Espresso zubereiten. Allerdings bedarf die Zubereitung ein gewisses Maß an Übung und Geduld. Wer beides nicht aufbringen kann oder möchte, greift besser zum Kaffeevollautomaten oder zur Pad- beziehungsweise Kapselmaschine. Beide arbeiten ebenfalls nach dem Espressoprinzip, das heißt sie pressen Wasser mithilfe einer Pumpe durch das Kaffeemehl. Mehr dazu im folgenden Espressomaschine Vergleich:

    2.3 Die Espressomaschine (Siebträger-Halbautomat)

    Hier ist der Espresso noch echte Handarbeit. Sowohl das Mahlen der Bohnen als auch das Einfüllen und Anpressen des Kaffeemehls werden von Hand erledigt.

    VORTEILE

    • klassisch schönes Design
    • individueller Espresso
    • Mahlgrad und Anpressdruck können verändert werden

    NACHTEILE

    • perfekter Espresso gelingt nur mit Geduld und Übung
    • Zubereitung und Maschinenreinigung relativ zeitaufwändig
    • nicht geeignet, wenn schnell viele Tassen Espresso zubereitet werden sollen

    Halbautomaten eignen sich laut einem Espressomaschine Test für Hobby-Barista, die die italienische Gelassenheit im Blut haben und den perfekten Espresso als Kunstwerk betrachten. Mehr Italien in der Küche geht nicht. Wer jedoch schnell viele Tassen Espresso in gleichbleibender Qualität ausschenken möchte und keine Lust darauf hat, die Espressomaschine nach jedem Brühvorgang zu reinigen, greift besser zum Voll­auto­maten.

    2.4 Der Kaffeevollautomat

    Guter Kaffee auf Knopfdruck – und das innerhalb von Sekunden. Der Vollautomat nimmt dem Kaffeefreund nahezu alle Arbeit ab. Er mahlt, presst und brüht ganz von allein.

    VORTEILE

    • Kaffee einfach und schnell auf Knopfdruck
    • verschiedene Kaffeearten wählbar
    • Reinigungsarbeiten sind nicht nach jedem Brühvorgang nötig

    NACHTEILE

    • meist recht klobig gestaltet
    • Variationsmöglichkeiten geringer als beim Halbautomaten

    Vor der Arbeit einen schnellen Coffee to go, Kaffee für eine Küche voller Freunde – immer dann wenn es schnell gehen soll, ist der Kaffeevollautomat, wie ein Espressomaschine Test zeigt, klar im Vorteil und zaubert neben schmackhaftem Espresso auch andere Kaffeevariationen.

    2.5 Kapsel- und Padmaschinen

    Kapsel oder Pad einlegen, Knopf drücken, fertig. Noch einfacher kann man Espresso und andere Kaffeevariationen nicht zubereiten.

    VORTEILE

    • Bedienung und Reinigung kinderleicht
    • Maschinen kompakt gebaut
    • in Kapseln bleibt das Kaffeepulver lange frisch
    • auch für den Singlehaushalt bestens geeignet

    NACHTEILE

    • kaum manuelle Variationsmöglichkeiten
    • hohes Müllaufkommen bei Kaffeekapseln
    • Kapseln und Pads sind meist teurer als loser Kaffee

    Dass Pad- und Kapselmaschinen seit ihrem Erscheinen einen regelrechten Siegeszug angetreten haben wundert kaum. Der Aufwand bei der Herstellung des Kaffees und bei der Reinigung der Maschine ist minimal, die vorportionierten Pads und Kapseln lassen sich gut lagern und sind in unzähligen Geschmacksvariationen verfügbar.

    3. Selbst ist der Barista – die Siebträgermaschine

    Siebträgermaschinen sind in der Regel Halbautomaten, das bedeutet, dass der Nutzer viele Schritte der Espressozubereitung selbst übernehmen muss. Dies beginnt beim Mahlen der Espressobohnen in einer Espressomühle. Wie der Espressomaschine Test zeigt, ist bei vielen Maschinen diese Mühle nicht integriert und muss separat erworben werden. Hierbei sollte aber nicht zu einer gewöhnlichen Kaffeemühle gegriffen werden, da diese die Bohnen nicht fein genug mahlt. Der edelste Halbautomat kann keinen guten Espresso hervorzaubern, wenn die Kaffeebohnen nicht zuvor in einer Espressomühle fein genug gemahlen wurden. Durch die individuelle Einstellung des Mahlgrades lässt sich auch der Geschmack des Espressos beeinflussen. Das Espressomehl wird direkt von der Mühle in den Siebträger gefüllt, wo es dann noch mit einem Stampfer, in der Fachsprache Tamper, verdichtet wird. Über das perfekte „Tampern“ des gemahlenen Kaffees können sich Barista abendfüllend unterhalten. Im Internet kursieren hierzu zahlreiche Techniken, die einen überragenden Espressogenuss garantieren sollen. Dieser Perfektionismus mag übertrieben erscheinen, aber in der Tat beeinflusst das Anpressen des Pulvers maßgeblich das Aussehen und den Geschmack des Kaffees. Ob es hierfür aber die eine wahre Technik gibt sei dahingestellt. Nach diesem letzten Vorbereitungsschritt muss der Siebträger noch über einen Bajonettverschluss mit der Espressomaschine verbunden werden, bevor endlich das heiße Wasser durch das Espressomehl gepresst werden kann. Als optimaler Druck, den man bei einigen Geräten mittels eines Manometers ablesen kann, gelten hierbei 9 bar. Ist mehr Druck vonnöten, so liegt dies zumeist an zu fein gemahlenem Pulver oder einem zu starken Anpressen im Siebträger. Die Pumpen der meisten Maschinen leisten einen Maximaldruck von 15 bis 19 bar. Ein guter Espresso muss heiß sein (circa 90°C). Damit er das auch eine Weile lang bleibt, wird er aus zuvor angewärmten Tassen getrunken. Das Anwärmen der Tassen erfolgt auf einer speziell dafür vorgesehenen Fläche auf der Oberseite der Espressomaschine.

    4. Ausstattungsmerkmale

    Ebenfalls wichtig zu beachten sind die Ausstattungsmerkmale, sowie sinnvolles Zubehör bei einem Kauf einer Espressomaschine. Ein bisher nicht erwähnter, dennoch bedeutender Bestandteil einer jeden Espressomaschine ist die Dampfdüse. Mit ihrer Hilfe lässt sich der feine Milchschaum erzeugen, der unter anderem bei der Zubereitung von Cappuccino verwendet wird. Um über die Düse Dampf ausströmen zu lassen, muss zuvor in der Maschine ein Überdruck erzeugt werden, wofür höhere Temperaturen notwendig sind, als dies bei der Espressozubereitung der Fall ist. Bei Maschinen, die nur über einen Heizkreis verfügen (Einkreiser), kann nicht sofort nach dem Dampfbezug ein neuer Espresso zubereitet werden, da das Gerät zuerst entlüftet werden und abkühlen muss. Wollen gleichzeitig mehrere Personen einen Cappuccino trinken, ist Geduld gefragt. Wer also häufig größere Mengen Milchschaum zubereiten möchte, ist laut einem Espressomaschine Test mit einer Zweikreis-System-Maschine besser bedient. Wie es die Bezeichnung bereits erahnen lässt, sind in dieser zwei Heizkreise zu finden. Einer dient der Erzeugung von Dampf, der andere der Espressoherstellung. So entfallen die lästigen Wartezeiten für das Abkühlen und Entlüften. Beide Heizkreise befinden sich jedoch gemeinsam in einem Boiler, wobei die unterschiedlichen Wassertemperaturen über einen Wärmetauscher erzeugt werden. Durch dieses Konstruktionsprinzip kann es allerdings bei einer unsachgemäßen Bedienung einer Zweikreismaschine zum Überhitzen kommen. Dieses Problem lässt sich mit einer sogenannten Dualboiler-Espressomaschine umgehen, die über zwei getrennte Boiler für den Brühvorgang und die Dampferzeugung verfügt. Welcher Maschinentyp der richtige ist, hängt im Endeffekt vom Nutzungsverhalten und vom verfügbaren Budget ab. Während empfehlenswerte Einkreiser schon ab circa 300 Euro erhältlich sind, werden für Zweikreiser und Dualboiler-Maschinen deutlich höhere Preise, jenseits der 1000-Euro-Marke aufgerufen. Für Kaffeeliebhaber, die häufig Kaffeegetränke mit aufgeschäumter Milch genießen möchten, dabei aber nicht so tief in die Tasche greifen wollen oder können, stellen Einkreiser-Espressomaschinen mit integriertem Milchtank und –aufschäumer eine Alternative dar.

    Insidertipp: Immer dann, wenn mit Milch gearbeitet wird, ist aus hygienischen Gründen die akkurate Reinigung der betreffenden Maschinenbestandteile von großer Bedeutung!

    4.1 Handhebelmaschinen

    So wie ein Oldtimer die Blicke der Menschen auf der Straße auf sich zieht, so sorgt eine Handhebelmaschine garantiert für neidische Blicke eines jeden Espressoliebhabers. Bei diesem Maschinentyp, dessen Funktionsprinzip sich Achille Gaggia 1947 patentieren ließ, wird der beim Brühvorgang notwendige Druck mittels eines Handhebels manuell erzeugt, wodurch der Barista noch individueller Einfluss auf den Geschmack des Espressos nehmen kann. Handhebelmaschinen sind sowohl als Ein- als auch als Zweikreiser erhältlich und erfreuen sich auch heute noch, nicht zuletzt aufgrund ihres klassischen Designs, großer Beliebtheit.

    4.2 Espressotassen und Tassenwärmer

    Der schmackhafteste Espresso verliert all seinen Reiz, wenn er lauwarm aus einer unansehnlichen Tasse getrunken werden muss. Um dies zu vermeiden, sind Espressotassen in der Regel besonders dickwandig und werden auf einer speziellen Fläche auf der Maschinenoberseite vorgeheizt. Logischerweise hängt die Größe der Heizfläche von der Größe der Espressomaschine ab. Kleine Einkreiser bieten häufig nur Platz.

    4.3 Espressomühle

    Wie ein Espressomaschine Test zeigt, ist der richtige Mahlgrad einer der wesentlichen Faktoren für die Qualität des Espressos. Einfache Kaffeemühlen arbeiten häufig mit simplen Schlagmahlwerken. Da diese die Bohne, wie es der Name bereits erahnen lässt, zerschlagen, ist das Mahlergebnis grob und ungleichmäßig und somit für die Espressoherstellung ungeeignet. Ganz anders funktionieren die Scheiben- und Kegelmahlwerke der Espressomühlen, bei denen die Kaffeebohnen zerrieben werden, wodurch ein gleichmäßiges und feines Mahlergebnis erzielt werden kann.

    4.4 Tamper und Milchkännchen

    Was für den Laien aussieht wie ein Stempel, ist dem Barista mindestens so wichtig wie dem Fußballer seine Fußballschuhe. Der Tamper dient zum Anpressen des Kaffeemehls im Siebeinsatz des Siebträgers. Zu diesem Zweck ist der untere Teil des Tampers kreisrund und besteht aus Metall. Gehalten wird der Tamper mithilfe eines Griffes, der entweder ebenfalls aus Metall oder aber aus einem anderen Material besteht. Die Auswahl an Tampern ist riesig, sodass für jede Baristahand der passende Tamper gefunden werden kann. Ein weiteres unverzichtbares Espresso-Accessoire ist das Milchkännchen, in dem der Milchschaum mit Dampf aus der Dampfdüse erzeugt wird.

    4.5 Entkalker

    Gefäßverkalkung bedroht nicht nur die menschliche Gesundheit. Gerade in Gegenden, in denen besonders hartes, das heißt kalkreiches Wasser aus dem Hahn strömt, stellt die regelmäßige Entkalkung der Espressomaschine quasi deren Lebensversicherung dar. Um das Gerät hierbei nicht zu beschädigen, sollten zuvor unbedingt die diesbezüglichen Anweisungen in der Bedienungsanleitung gelesen werden. Nicht jeder Entkalker ist für jede Espressomaschine geeignet.

    5. Die richtige Espressomaschine finden

    Jeder Espressoliebhaber stellt andere Ansprüche an seinen persönlichen Espressomaschine Vergleichssieger, sodass des einen Favorit den anderen Nutzer nicht wirklich zu überzeugen vermag. Eine Liste mit einigen Herstellern von Espressomaschinen kann helfen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Einige Hersteller von Espressomaschinen im Überblick:

    HERSTELLER GESCHICHTE
    Gaggia Der Firmengründer Giovanni Achille Gaggia gilt als der Erfinder des Kolbensystems, auf dem die heutigen Siebträgermaschinen basieren.
    Rancilio Rancilio – ein Hersteller sowohl von Espressomaschinen als auch von Kaffeevollautomaten – stammt aus Italien. Rancilio produziert auch große Maschinen für Bars und Cafés.
    La Pavoni Auch aus dem Mutterland des Espressos stammend, bietet La Pavoni nicht nur Handhebelmaschinen an, sondern auch Halbautomaten.
    De’Longhi De’Longhi bietet verschiedene Espressomaschinen an. Für den kleinen Geldbeutel lassen sich im Sortiment auch Einsteiger-Siebträger­maschi­nen finden.
    Krups Das Angebot der bekannten deutschen Marke Krups ist im Segment der Siebträgermaschinen unserer Meinung nach nicht riesig, aber trotzdem hat der Hersteller einige Modelle im Angebot.
    Gastroback Erst seit 1989 ist die deutsche Marke Gastroback, die laut eigener Aussage für „Design, hochwertige Materialien, professionelle Funktion, Qualität und Sicherheit“ steht, am Markt.
    BEEM
    ECM Der deutsche Hersteller aus Heidelberg bietet nicht nur Espressomaschinen, sondern auch Espressomühlen an.

    Auch Stiftung Warentest untersuchte Espressomaschinen. Für diesen Test muss man jedoch bis ins Jahr 2005 zurückblicken, denn seitdem geht es bei der Stiftung Warentest meist um Kaffeevollautomaten. Die Experten haben damals die Technik, die Handhabung, die Umwelteigenschaften und die Sicherheit der Geräte getestet. In der Gesamtwertung hat die Stiftung Warentest 2005 die Maschine der Firma Saeco sehr gelobt.

    6. Fazit

    Trotz einer großen Auswahl an Espressomaschinen ist es wahrlich nicht leicht, den Espressomaschine Vergleichssieger zu finden, der perfekt zu den eigenen Ansprüchen passt. Die Auswahl an verschiedenen Herstellern und Ausstattungsmerkmalen stellt den Kunden vor die Qual der Wahl. Ist die Traummaschine dann aber gefunden, so steht der Karriere als Nachwuchs-Barista eigentlich nichts mehr im Wege. Dafür bedarf es aber zuvor einer genauen Analyse der eigenen Bedürfnisse und Trinkgewohnheiten. Unter Umständen kann diese dann auch zu der Erkenntnis führen, dass der einfacheren Bedienung wegen eher die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten oder einer Pad-Maschine sinnvoll ist.

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