Backofen Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
Mehr Infos
Bosch HBG73U150
Bosch HBG73U150
Bosch-HBG73U150___B00EUB4FN8
Bosch HBG73U150
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
59,5 x 59,5 x 54,8
Fassungsvermögen65 l
Heizarten9
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.96 kWh
Antifingerprint
2
Mehr Infos
AEG BP5013021M
AEG BP5013021M
AEG-BP5013021M___B005BM0FGG
AEG BP5013021M
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
56,7 x 59,5 x 59,4
Fassungsvermögen74 l
Heizarten4
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.80 kWh
Antifingerprint
PREISTIPP
3
Mehr Infos
Beko OIM 22301 X
Beko OIM 22301
Beko-OIM-22301-X___B004K6LKPO
Beko OIM 22301 X
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
59,4 x 59,5 x 56,7
Fassungsvermögen65 l
Heizarten5
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.88 kWh
Antifingerprint
4
Mehr Infos
Bosch HBA33B150
Bosch HBA33B150
Bosch-HBA33B150___B00EUB4F0G
Bosch HBA33B150
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
54,8 x 59,5 x 59,5
Fassungsvermögen67 l
Heizarten5
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.89 kWh
Antifingerprint
5
Mehr Infos
AEG BE3003001M
AEG BE3003001M
AEG-BE3003001M___B008JEHMXM
AEG BE3003001M
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
56,7 x 59,4 x 59,5
Fassungsvermögen71 l
Heizarten4
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.99 kWh
Antifingerprint
6
Mehr Infos
Siemens HB23GB540
Siemens HB23GB540
Siemens-HB23GB540___B008B9LM4K
Siemens HB23GB540
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
51,5 x 59,5 x 59,5
Fassungsvermögen62 l
Heizarten5
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.85 kWh
Antifingerprint
7
Mehr Infos
Neff Mega SHM 4542 N
Neff Mega SHM 4542
Neff-Mega-SHM-4542_N__B00BMG6TTW
Neff Mega SHM 4542 N
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
55,0 x 59,5 x 59,5
Fassungsvermögen67 l
Heizarten4
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.89 kWh
Antifingerprint
8
Mehr Infos
Amica EB 13523 E
Amica EB 13523
Amica-EB-13523-E___B00D1V5BIQ
Amica EB 13523 E
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
57,5 x 59,5 x 59,5
Fassungsvermögen66 l
Heizarten3
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.99 kWh
Antifingerprint
9
Mehr Infos
Bauknecht BMCK 7253
Bauknecht BMCK 7253
Bauknecht-BMCK_7253__B00ESZ2VX2
Bauknecht BMCK 7253
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
56,0 x 58,3 x 55,0
Fassungsvermögen60 l
Heizarten5
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.85 kWh
Antifingerprint
10
Mehr Infos
Siemens HB23AB520
Siemens HB23AB520
Siemens-HB23AB520___B001YKGNNS
Siemens HB23AB520
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Tiefe
54,8 x 59,5 x 59,5
Fassungsvermögen67 l
Heizarten4
EnergieklasseA
Energieverbrauch0.89 kWh
Antifingerprint

Richtig backen im Backofen – Der große Backofen Test

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Ohne den Backofen geht nichts. Denn er bietet die Möglichkeit, viele leckere Gerichte zuzubereiten. Ohne einen Backofen wäre zum Beispiel die Herstellung von Aufläufen, Pizzen oder Kuchen nicht möglich. Dieses Gerät ist nahezu unverzichtbar in der Küche. Dabei ist es ganz egal, wie groß oder klein er ist. Ob er alt oder neu ist. Hauptsache ist, dass er die Gerichte aufbackt und die Mahlzeit ofenfrisch auf den Tisch kommt. Was einen guten Backofen ausmacht, worauf man beim Kauf eines neuen achten sollte und welche Vor- und Nachteile er hat, verrät nun der Backofen Test.

    1. Seit wann gibt es eigentlich Backöfen?

    Der Backofen Vergleichssieger

    Der Backofen HBG73U150 von Bosch

    Die Geschichte des Backofens ist sehr lang. Sie geht bis in die Zeit der alten Römer zurück. Schon damals wurden Backöfen eingesetzt, die täglich bis zu 15.000 Menschen mit Brot versorgen konnten. Denn im römischen Reich galt Brot als Hauptnahrungsmittel, weshalb soviel davon produziert werden musste. Ein Steinbackofen diente damals für die Zubereitung von Brot. Dieser war kuppelförmig aufgebaut und funktionierte wie folgt: Zunächst wurde ein Feuer in dem Steinofen angezündet. Anschließend wurde die entstehende heiße Glut entfernt und der unfertige Teig in den Ofen gelegt. Der Stein des Ofens speicherte die Wärme so gut, dass er das Brot ideal gebacken hat. Der Vorteil des Steinbackofens war schon zu damaligen Zeiten die immer konstant bleibende Hitze. So wurde das Brot von allen Seiten schön goldbraun gebacken. Das ist bis heute auch noch so. Die meisten Steinbacköfen funktionieren noch nach dem selben Prinzip. Die Römer waren es nämlich, die den Backofen in weite Teile Europas brachten. Erst im 19. Jahrhundert kamen die ersten Öfen für den familiären Bedarf auf den Markt. Zuvor wurde in der Regel an offenen Feuerstellen gekocht und gebacken. Leider kam es oft zu Bränden, weil die Feuerstellen nicht richtig geschützt waren. Deshalb waren die ersten modernen Backöfen ein echtes Highlight in den heimischen Haushalten. Die Öfen kamen zeitgleich mit den ersten beheizbaren Herdplatten auf den Markt. Meist waren diese mit den Herdplatten verbaut. Im Jahr 1851 kamen die ersten Öfen auf den Markt, die nicht mehr fest vermauert waren, sondern sich auch verschieben ließen.Dies war ein großer Schritt in Richtung Fortschritt, weil die tragbaren Geräte die Küchenarbeiten grundlegend veränderte. Die meisten Öfen liefen am Anfang noch mit Holz, später dann mit Öl. Als dann in immer mehr Städten das Gasnetz ausgebaut wurde, konnten auch endlich die Haushaltsgeräte wie Herd oder Backofen damit angetrieben werden. Elektrisch betriebene Geräte kamen erst in den 1930er-Jahren in die Küchen. Denn erst zu dieser Zeit war das dafür benötigte Stromnetz ausgebaut worden. Die elektrischen Geräte sind auch heute in den meisten Haushalten vorhanden.

    2. Das muss er können

    Ein Backofen, ganz egal ob teuer oder günstig, muss gewisse Funktionen erfüllen. Laut Backofen Test ist es egal, ob er mit oder ohne Herdplatten, mit Ceran-Kochfeldern oder der Induktionstechnik läuft. Im Backofen Vergleich gibt es andere Aspekte, anhand derer sich ein gutes Gerät erkennen lässt.

    2.1 Die Basisfunktionen

    Ob Ober- und Unterhitze oder Um- und Heißluft. Diese Einstellungen müssen an einem Backofen vorhanden sein. Andernfalls taugt er nichts. Schließlich sind laut Backofen Test mehrere Funktionen nötig, um vielfältige Gerichte zubereiten zu können.

    2.2 Ober- und Unterhitze

    Die Einstellung Ober- und Unterhitze ist eigentlich jedem bekannt. Ganz egal ob Kochprofi oder nicht. Aber was bewirkt diese Einstellung beim Backen eigentlich? Ober- und Unterhitze kommt durch die Heizspirale im Innenraum des Backofens zustande. In der Regel wird beides gemeinsam eingeschaltet. Es gibt aber auch Geräte, an denen sich Ober- sowie Unterhitze separat voneinander einstellen lassen. Mit der Einstellung lassen sich Temperaturen von 50 bis 300 Grad programmieren. Meist bietet es sich bei dieser Einstellung an, nur ein Blech oder Gitter in den Backofen zu schieben. Auf diesem können aber mehrere Formen nebeneinander stehen. Der Backofen Test zeigt, dass durch die Hitze das Gericht dann gleichmäßig gebacken wird. Wer möchte, kann das Blech auch gerne auf eine andere Einschubhöhe packen, um so bei dem Backvorgang zu variieren. Seit dem Jahr 2000 wird diese Einstellung auch als konventionelle Heizform bezeichnet.

    2.3 Umluft oder Heißluft

    Bei der Einstellung Umluft wird die heiße Luft innerhalb des Backofens mithilfe eines Ventilators bewegt. Dieser befindet sich in der Regel an der Rückwand des Ofens. Dadurch wird die Luft im Innenraum gleichmäßig verteilt, weshalb man ohne Probleme mehrere Bleche in den Ofen packen kann.Die Luft wird durch die mittige Öffnung eingesaugt und durch seitliche Öffnungen wieder verteilt. So wird die Hitze gleichmäßig verteilt. Einige Backöfen sind auch mit einem Fettfilter ausgestattet. Dieser befindet sich vor dem Ventilator und fängt Fettpartikel, die im Backofen umherfliegen, auf. Das Entnehmen des Filters ist kinderleicht und stellt kein Hindernis dar, wie der Backofen Test bestätigt.

    2.4 Grillbeheizung

    Eine nicht so häufig benutzte Einstellung ist die Grillbeheizung. Diese funktioniert mit der Heizspirale, die sich oben im Backofeninnenraum befindet. Die Heizspirale ist dieselbe, die das auch für die Oberhitze zuständig ist. Dieses kann bis zu 900 Grad heiß werden, was im Innenraum zu einer Temperatur von bis zu 300 Grad führen kann. Diese Einstellung eignet sich ideal für das Zubereiten vonFleischgerichten wie Steaks oder Würstchen.

    EIGENSCHAFTEN
    Ober- und Unterhitze
    • konventionelle Heizform
    • nur ein Blech heizbar
    • Temperaturen von 50 bis 300 Grad
    Umluft/Heißluft
    • gleichmäßige Hitzeverteilung
    • mehrere Bleche heizbar
    • schnelle Wärmeverteilung
    Grillbeheizung
    • sehr heiße Temperaturen einstellbar
    • Ideal für Fleischgerichte

    2.5 Die Kombination

    Erst möchte man das Steak grillen und dann warm halten. Hierfür eignet sich eine Kombination der verschiedenen Einstellungen. Erst wird das Steak mithilfe der Grillbeheizung gegrillt und anschließend mit Umluft warm halten. Das Fleisch bleibt dauerhaft warm und kommt perfekt gegrillt auf den Teller. Die Kombination aus Grillbeheizung und Umluft ist nur eine von vielen Einstellungsmöglichkeiten, die ein guter Backofen haben sollte. In der Regel lassen sich alle Einstellungen miteinander verknüpfen.

    So lässt sich sparen: Ein alter Backofen hat leider einen Nachteil, wie der Backofen Vergleich zeigt. Er verbraucht sehr viel Strom. Modernere Geräte hingegen können echte Stromsparer sein.Die Modelle der Energieeffizienzklasse A+++ sind häufig die Backofen Vergleichssieger. Sie sparen am meisten. Auf dem Markt sind auch noch Restbestände der Energieklasse B oder C zu erwerben. Diese sind günstiger, verbrauchen aber bei der Benutzung mehr Strom.

    2.6 Die Tür

    Die Tür eines Backofens besteht meist aus Glas. Wenn es sich hierbei um eine Einfachverglasung handelt, wird die Tür sehr schnell heiß und man kann sich die Finger verbrennen. Daher kann man beim Backofen Vergleich auf eine Mehrfachverglasung achten. Diese hält die Wärme besser im Ofen. Zudem verhindert eine solche Verglasung, dass man sich die Finger beim Öffnen oder Schließen verbrennt. Eine Kindersicherung kann zudem verhindern, dass die Tür während des Backens geöffnet werden kann und die Kleinen sich womöglich schmerzhaft am heißen Gerät verbrennen.

    2.7 Automatikprogramme

    Erst soll der Lieblingsauflauf bei 200 Grad mithilfe von Ober- und Unterhitze aufgebacken und dann noch mal 10 Minuten bei Umluft warm gehalten werden. So mag man es selbst am liebsten. Gut, dass viele Hersteller mittlerweile Geräte mit Automatikprogrammen anbieten. So lässt sich die Einstellung für den Lieblingsauflauf einfach im Backofen abspeichern. Beim nächsten Mal reicht ein Knopfdruck und der Backofen bereitet den Auflauf genauso wieder zu, wie man es am liebsten mag. Hat man für ein Gericht also erst die richtige Einstellung gefunden, lässt diese sich mithilfe des Automatikprogramms ganz einfach speichern und immer wieder aufrufen. Lediglich die Grundprogramme müssen noch vom Koch ausgeführt werden. Bei einigen Geräten müssen zuvor auch noch Angaben zu dem Gewicht und dem zu garenden Lebensmittel gemacht werden. Um alles andere kümmert sich der Backofen dann von ganz alleine. So kann das Gerät dann die perfekte Garzeit, die Temperatur und die Basisfunktion selbst einstellen. So wird bestimmt nichts mehr anbrennen und der Auflauf, Braten oder Kuchen gelingt immer.

    3. Die Reinigung

    Wer kennt es nicht: Hat man ein leckeres Gericht im Backofen zubereitet, sieht dieser hinterher aus wie ein Schlachtfeld. Da schnappt man sich den Putzlappen und den Reinigungsschaum und versucht mit aller Kraft, der unliebsamen Fettflecken Herr zu werden. Da kann eine Reinigung schon mal eine ganze Stunde dauern. Das geht auch anders, wie der Backofen Test bestätigt: mit Backöfen mit Selbstreinigungsfunktion. Mittlerweile gibt es drei Funktionen auf dem Markt, die wir nun vorstellen.

    3.1 Pyrolyse

    Die erste Methode ist ziemlich wirkungsvoll. Der Backofen erhitzt sich nach dem eigentlichen Backen auf circa 500 Grad, sodass alle Reste verbrennen und nur noch die Asche übrig bleibt. Diese kann dann ganz einfach mithilfe eines Handfegers aus dem Ofen herausgeholt werden. Leider braucht das Gerät für das Erhitzen sehr viel Strom, weshalb man der nächsten Stromrechnung schon mit Angst entgegen sieht.

    3.2 Katalyse

    Da ist die zweite Möglichkeit schon deutlich billiger, wie der Backofen Vergleich zeigt. Denn bei der Katalyse sind die Innenwände des Backofens speziell beschichtet, sodass Fettpartikel einfach von den Wänden aufgesaugt werden. Durch die spezielle Beschichtung, die meist aus Metalloxiden besteht, werden die Partikel in Wasser und Kohlendioxid umgewandelt. Dieser Prozess findet schon während des Backens statt. Hinterher müssen dann nur noch die Türen und der Boden abgewischt werden. Leider tritt dieser Effekt aber erst bei einer Backtemperatur von 200 Grad in Kraft.

    3.3 Hydrolyse

    Die letzte Methode, die ein Backofen zur Selbstreinigung nutzen kann ist die Hydrolyse. Hierbei wird ein Tropfen Spülmittel und ein halber Liter Wasser auf den Boden des Backofens gegeben. Dann wird der Backofen mit der Selbstreinigunshilfe eingeschaltet und das Wasser mit dem Spülmittel verdampft. Anschließend kann man den Innenraum einfach auswischen und der Backofen strahlt wieder. Allerdings ist hier die Einstellung der Selbstreinigungshilfe fast überflüssig, weil man auch ohne diese Funktion das Wasser und Spülmittel verdampfen lassen kann.

    4. Zusätzliche Funktionen

    Backofen ist nicht mehr nur Backofen.Nur backen war gestern. Heute gibt es Geräte, die viel mehr können. Vor allem ein Backofen Vergleichssieger ist mit vielen zusätzlichen Einstellungen aufgerüstet. Backofen und Mikrowelle in einem. Diese Geräte sind mit einer zusätzlichen Mikrowellenfunktion ausgestattet. So werden elektromagnetische Wellen ausgestrahlt, die das Essen erwärmen. Die Leistung beträgt hier meist zwischen 600 bis 1200 Watt. Wenn man nun zum Beispiel den Backofen in Kombination mit der Mirkowellenfunktion benutzt, lassen sich einige Gerichte um bis zu 40 Prozent schneller garen. Der Backofen mit Dampfgarsystem. Für diese Kombination wird zunächst ein fester Anschluss für den Wasserzu- und Ablauf benötigt. Außer die Versorgung findet über eine Wasserschublade statt. Es gibt Modelle, bei denen sich der Dampferzeuger außerhalb des Garraums befindet, und Modelle, bei denen er sich innerhalb des Garraums befindet. Das Dampfgarsystem kann separat oder in Kombination mit den Ofeneinstellungen eingesetzt werden. Hersteller definieren diese Kombination dann immer anders. Einige nennen es Intervall-Dampfgaren, andere sagen Kombi-Dämpfen zu dieser Einstellung. Letztlich ist es aber die Kombination aus Backofen und Dampfgarer. Bei einem Ofen mit zusätzlichem Dampfgarer lässt sich immer zusätzliche Feuchte erzeugen. So werden Kuchen zum Beispiel nicht zu trocken.

    5. Rezeptidee

    Kaufen kann jeder. Wie wäre es denn mal damit, Toast selber zu machen? Das geht ganz einfach und schnell. Das ist weder kompliziert noch ist der Arbeitsaufwand groß. Das braucht man: 100 ml kaltes Wasser, 12 Gramm Hefe, ein Kilogramm Mehl, 20 Gramm Zucker, 20 Gramm Weizen- oder Stärkemehl, 60 Gramm Butter, sowie 15 Gramm Backmalz, 500 ml kalte Milch und 15 Gramm Salz. So geht’s: Einfach das Salz mit der Hefe vermischen und dann für mindestens 30 aber besser 60 Minuten stehen lassen. Dann werden die übrigen Zutaten und der zuvor vorbereitete Hefeansatz mithilfe eines Rührgeräts verknetet. Der Teig wird dann mit Frischhaltefolie umwickelt und für zwei bis drei Stunden zum Aufgehen an die Seite gelegt. Anschließend den Teig in eine Kastenform füllen. Aber Achtung! Die Form nur bis zur Hälfte füllen. Der Teig geht während des Backens nochmal auf. Dann die halbbefüllte Backform mit einem Tuch abdecken und den Teig nochmals etwas aufgehen lassen. Denn Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Kastenform hineinstellen. Dann circa 40 Minuten bei 175 Grad backen lassen und den frischen Toast genießen.

    6. Das sagen andere

    Was Institutionen und andere Testportale zum Thema Backofen sagen, stellen wir kurz in den nächsten Abschnitten vor.

    6.1 Was sagt Stiftung Warentest

    Laut den Experten gehört in jede moderne Küche ein Backofen. Daher testete Stiftung Warentest im Jahr 2012 16 Modelle, die Noten von gut bis ausreichend erzielten. Unter anderem testeten die Experten die Wärmeverteilung, den Hitzegrad sowie die Grillfunktion. Das Urteil: Laut den Testern sind vor allem günstige Einbaumodelle schlecht und wenig komfortabel. Gerade die Wärmeverteilung bei günstigen Modellen ließ zu wünschen übrig. Da war selbst die Einstellung egal. Ob Ober- und Unterhitze oder Umluft. Bei den Backproben gab es hinterher keine Unterschiede und es kam bei jeder Einstellung zu Mängeln. Aber auch teure Markengeräte wurden von der Stiftung Warentest nicht gelobt. Kritisiert wurde von den Experten, dass es Modelle gibt, die nicht in der Lage sind, die eingestellte Wärme zu halten. So gab es Öfen, die über oder unter der gewollten Temperatur lagen. Die Experten sagen, dass eine Differenz von etwas 15 Grad in Ordnung sei. Alles was darüber oder darunter liegt sei nicht mehr akzeptabel. Ebenfalls kritisierten die Experten, dass einige Modelle an Türen, Griffen und Bedienungselementen extrem heiß wurden. Deshalb sollte der Backofen, gerade wenn Kinder im Haushalt leben, lieber auf Augenhöhe eingebaut werden. So wird das Risiko, dass man sich verbrennt, verringert. Was die Experten allerdings lobten, ist die Grillfunktion an den getesteten Geräten. Bei allen Modellen war sie mindestens mit gut bewertet.

    6.2 Das sagt die Verbrauchezentrale NRW

    Auch die Verbraucherzentrale NRW hat verschiedene Backöfen getestet. Jedoch wurden die Geräte zuvor in verschiedene Modelle eingeteilt.

    • Der Standherd
      Der Standherd setzt sich aus Herd und Backofen zusammen. Dieses Modell wird frei aufgestellt und in unterschiedlichen Maßen angeboten. Ob schmal oder eher breiter. Hier findet man das gewünschte Modell. Der Vorteil eines solchen Geräts ist der geringe Preis und die Möglichkeit, ihn flexibel einzusetzen.
    • Der Einbauherd
      Die Kombination aus Herd und Backofen wird in die Küchenzeile eingebaut. Auch hier gibt es viele Preismöglichkeiten von günstig bis teuer. Vor- oder Nachteile wurden von der Verbraucherzentrale an diesem Gerät nicht erläutert.
    • Der Einbaubackofen
      Der Einbaubackofen befindet sich nicht unter dem Küchenherd sondern wird häufig in einen Küchenschrank eingebaut. So kann man das Gerät in beliebiger Höhe einbauen.

    7. Die Hersteller

    Nun nochmal eine Liste mit einigen Herstellern:

    HERSTELLER GESCHICHTE
    AEG AEG produziert sein Backöfen und Elektroherde in Deutschland. Im Jahr 1996 teilte sich der Konzern aufgrund von Verlusten jedoch in mehrere Teile auf. Die Marke AEG besteht aber weiterhin.
    Bauknecht Die Firma Bauknecht hat ihren Sitz in Stuttgart. Gegründet wurde sie bereits kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Sie gehört aber mittlerweile zu der amerikanischen Firma Whirlpool.
    Bosch Bosch ist einer der führenden Elektrokonzerne der Welt. Mit über 250 Standorten und 275 000 Mitarbeitern weltweit gehören Bosch zu der Spitze der Elektrohersteller. Neben Küchengeräten spezialisieren sie sich auch auf Solar- und Kraftfahrzeugtechnik.
    Miele Der Konzern Miele ist seit seiner Gründung in Familienbesitz. Das Unternehmen befindet sich in Gütersloh.
    Siemens Auch das deutsche Unternehmen Siemens pflegt eine lange Tradition von nun mehr als 150 Jahren. Das Unternehmen gehört ebenfalls zu den bekanntesten Elektroriesen der Welt.

    Die kleine Alternative: Gerade wer nur eine sehr kleine Küche hat, ist über jeden Platz dankbar. Wer daher nicht auf einen Backofen verzichten möchte, kann auf einen sogenannten Minibackofen setzen. Auch hier kann man backen, braten oder grillen. Auch die kleinen Geräte verfügen über jede Menge Funktionen, sodass das Zubereiten von Mahlzeiten kein Problem darstellt. Denn zu einem Minibackofen gehören der Temperaturregler, die Kontrollleuchte und ein Timer. Daher bietet sich das Gerät für sehr kleine Wohnungen an. Allerdings darf man die kleine Alternative nicht mit einem klassischen Backofen vergleichen. Denn sein Innenraum ist deutlich kleiner und nicht alle Modelle können gut backen. Die Leistung bei den Mini-Formaten ist natürlich auch nicht so groß wie bei einem regulären Modell.

    8. Fazit

    Wie der Backofen Test belegt, ist ein gutes Gerät zum Backen unumgänglich. Mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten lassen sich Speisen optimal zubereiten. Ein Backofen Vergleichssieger sollte daher in den Haushalten nicht fehlen, in denen viel und gerne gebacken und gekocht wird. Denn ofenfrisch schmeckt es doch am besten.

    Ähnliche Seiten