Fit ins neue Jahr – die besten Trainingsmethoden im Kampf gegen den Winterspeck – Teil 4: Skiken

Der neue Trednsport Skiken
Der neue Trednsport Skiken

Skiken – Das Inlineskaten der Zukunft?

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Silvester ist vorbei und das neue Jahr hat begonnen. Zusammen mit Raclette und Böllerei steht vor allem eines für alle jedes Jahr neu auf dem Programm: die guten Vorsätze. Der mit Abstand beliebteste davon: mehr Sport! Damit das funktioniert und die Weihnachtspfunde purzeln, stellen wir in unserer Serie “Fit ins neue Jahr” fünf Sportarten vor, die vor allem Sportmuffel aus dem Winterschlaf holen sollen.

    Heute: Skiken.

    Skiken – was klingt wie eine neue schwedische Food-Erfindung oder der neuste Instagram-Trend ist in Wirklichkeit eine neue Sportart, bei der die Pfunde nur so purzeln sollen. Skaten + Biken – also Radfahren – so einfach ist das und genauso effektiv. Denn wer sich zum Abspecken schon mal auf Inliner oder einen Crosstrainer geschwungen hat, weiß, wie schnell man da Fett verbrennen kann.

    Was ist Skiken?

    JETZT LOSSKIKEN

    die elegante Mischung aus Ski und Skate – der Skike

    Beim Skiken werden die Füße mit Klettverschlüssen an zwei Schienen befestigt. Am Anfang und am Ende der Schienen sind zwei kleine Luftreifen angebracht. In der Mitte befindet sich die Fußschale, um den Skike an den Fuß zu fixieren. Das ist die Grundausstattung. Als zusätzliches Hilfsmittel sind Stöcke ganz hilfreich.
    Gefahren wird dann ähnlich wie auf Inline-Skates oder beim Eislaufen, schwungvolle Bewegungen, die den Fahrer flott nach vorn bringen.
    Der Vorteil: Man kann die eigenen Schuhe anlassen. Am besten eignen sich zum Beispiel Sportschuhe mit fester Schnürung – damit hat man den besten Halt.

    Skiken ist vor allem ein Ausdauer- und Gesundheitssport – schließlich werden bis zu 90 Prozent der Muskeln trainiert. Das Schöne: jeder kann skiken – vorausgesetzt, die Gesundheit und die Motivation spielen mit. Die Bewegungsabläufe beim Skiken sind ähnlich wie beim Skilanglauf – oft wird Skiken deshalb auch als Sommerskilauf bezeichnet. Zwei Stöcke dienen dazu, Schwung zu holen. Diese stößt man am Boden ab und schon geht es los. Skiken kann man fast immer und überall. Ob auf Asphalt, Waldwegen oder Pflastersteinen. Die Gummireifen passen sich dem Boden an, sodass unebene Gelände für die Rollen kein Problem sind.
    Um über Stock und Stein zu skiken, braucht man allerdings etwas Übung. Falls es doch mal brenzlich wird, greift der integrierte Bremsmechanismus der Schuhe ein. Jedes Paar Schienen sollte diesen Mechanismus haben.
    Dennoch ist es wichtig, sich gut zu schützen. Kommt es doch zu einem Unfall, kann nur gute Schutzkleidung helfen, Verletzungen zu verhindern. Was auf gar keinen Fall fehlen darf: Der Fahrradhelm. Zudem sind Hand,- Ellenbogen- und Knieschoner sehr empfehlenswert.

    Die Modelle

    Es gibt unterschiedliche Schienenarten – die im übrigen auch als Skates bezeichnet werden. Diese unterscheiden sich meist in der Größe, dem Radabstand und der Bereifung. Die verschiedenen Modelle sind für unterschiedliche Strecken entwickelt. Einige Skates eignen sich vor allem für ebenes Gelände und Asphalt. Andere wiederum zeigen ihre Stärken erst richtig, wenn es holprig wird. Mit diesen Modellen geht es dann über felsige Waldstrecken und unebene Wiesen. Wer Skiken lernen möchte, sich alleine aber nicht auf die Schienen traut, kann sich mithilfe eines Trainers auf die Rollen wagen. Die Internetseite skike.com stellt die Kontaktdaten vieler Trainer zur Verfügung. Es gibt Schnupper-, Einsteiger- und Aufbaukurse. In den Kursen werden Techniken- und Sicherheitsfragen geklärt.

    Die Stöcke

    Beim Skiken sind die Schienen das Herzstück – das ist klar. Aber auch die passenden Cross-Ski-Stöcke tragen dazu bei, dass das Fahren richtig Spaß macht. Deswegen ist es wichtig, auf die richtigen Helfer zu setzen. Die meisten Stöcke sind aus Aluminium oder Carbon. Ein guter Stock muss stabil sein. Auch das Gewicht der Stöcke ist wichtig. Sie dürfen nicht zu schwer sein – andernfalls wird der Ausflug schnell zu anstrengend. Stöcke mit einer Schlaufe sind besonders bequem und einfach tragen. Außerdem lassen sie sich mit den Schlaufen besser festhalten. In der Regel sind die Stöcke zwischen 150 und 175 Zentimeter lang. Welcher Stock zu einem passt, kommt auf die Körpergröße an.

    Die Strecken

    Mit den Skates kann man fast überall fahren – ausgenommen sind natürlich Verkehrsstraßen, Autobahnen & Co. Durch die Luftreifen sind die meisten kleineren Hindernisse, wie Stöcke oder Steine, kein Problem. Deshalb sind Ausflüge durch den Wald auch möglich. Falls die Skike-Tour also durch den Forst geht, ist eines vor allem zu beachten: Erlaubt ist es nur, auf festen Wegen zu fahren. Diese Regel gilt für alle Sportler im Wald – Egal, ob man mit dem Mountainbike oder Inlinern unterwegs sind. Fernab der Wege haben die Sportgeräte nichts zu suchen.

    Die ersten Versuche

    Übung macht den Meister – das gilt auch fürs Skiken. Niemand wird über Nacht zum absoluten Profi. Dennoch gibt es ein paar Tricks, damit die Anfänge auf den Rollen besser gelingen. Wichtig ist vor allem der Umgang mit den Stöcken. Viele Einsteiger neigen dazu, die Stöcke so weit wie möglich nach vorne auf den Boden zu setzen, weil sie glauben, so am besten Schwung zu holen. Aber dabei passieren die meisten Unfälle: Die Stöcke gelangen zwischen die Beine und schon liegt man auf der Nase – da ist die Motivation schnell hin.
    Deswegen stechen Profis die Stöcke nie weit nach vorne, sondern immer in die Nähe des Körpers.
    Eine zweite wichtige Regel: Niemals aufrecht fahren. Es ist besser, den Rücken leicht zu beugen. Das schont die Gelenke – vor allem, wenn es über unebenes Gelände geht. Nur dann können die Knie die Stöße und Unebenheiten wirksam abfedern. Die Bewegungen sind ähnlich zum Skilanglauf.

    Fazit

    Skiken ist eine neue Trendsportart, die bestimmt der ganzen Familie Spaß macht. Ein bisschen Übung gehört natürlich dazu, aber sobald man sicher auf den Rollen steht, kann die Fahrt losgehen. Ob über Sportplätze, Wiesen oder durch Wälder – mit der guten Bereifung lassen sich auch anspruchsvolle Strecken meistern.
    Wer sich alleine nicht auf die Rollen traut, kann einen der vielen Anfängerkurse besuchen – schon bald wird man selbst zum Profi. Wir wünschen viel Spaß auf vier Rollen.

    Kommentar schreiben

    Kommentar