Erfrischung aus dem USB-Port – Arctic-Breeze-Ventilator im Einzeltest

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Eigentlich ist Büroarbeit nicht anstrengend – zumindest körperlich. Allerdings kann sie während heißer Sommermonate zur Qual werden. Nicht alle Büros sind klimatisiert. In solchen Fällen ist die Stunde eines Ventilators gekommen. Normale Geräte bringen aber oft ein oder mehrere Probleme mit sich. Oft sind keine Steckdosen frei oder sie befinden sich nicht in der Nähe des Arbeitsplatzes. Außerdem ist ihr Luftstrom sehr breit. Wer vielPapier auf dem Schreibtisch liegen hat, der läuft Gefahr, dass der Ventilator Unordnung schafft, statt zu kühlen. Kleine USB-Ventilatoren sind da die Rettung. Wir haben von Arctic netterweise den Arctic Breeze zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekommen. Das Ergebnis ist eindeutig. Alleine optisch macht der Breeze eine gute Figur. Wir haben uns die Modelle “Blau” und “Deutschland” genauer angesehen. Für alle Fußballfreunde, die mit der deutschen National-Elf wenig anfangen können, gibt es aber noch andere Modelle, etwa die Ländereditionen Frankreich, Spanien und Italien. Auch, wer gar nichts mit Fußball am Hut hat, wird bei den unterschiedlichen Designs fündig. Arctic vertreibt seinen Breeze in vielen Ausführungen. Selbst einen ganz schwarzen oder weißen Ventilator gibt es. Die finden in jedem Büro Platz, ohne optisch aufzufallen.

    Optik gefällt

    Der Arctic-Ventilator sorgt für ordentlich Wind.

    Von den Designs abgesehen ist der Ventilator schnell beschrieben. Der Breeze besitzt ein Kabel, einen großen Standfuß, einen Schwanenhals und ein Rotor mit sieben Flügeln. Soweit zu den Äußerlichkeiten. Gerade bei der Länderedition für Fußballfreunde gilt, was einst Alfred Preißler sagte: “Entscheidend is auf’m Platz!” Wie schneidet der Arctic Breeze also in der Praxis ab? Nimmt man den USB-Ventilator in die Hand, fällt sein Gewicht auf. Das beträgt immerhin 265 Gramm. Diese verteilen sich auf eine Breite von 95 Millimetern, eine Höhe von 186 Millimetern und eine Tiefe von 100 Millimetern. Andere USB-Ventilatoren wiegen zwar weniger, aber die haben dann oft einen gravierenden Nachteil. Sie verrutschen sehr schnell auf dem Schreibtisch. Das kann sogar durch den eigenen Luftstrom passieren, der dann wie ein Antrieb wirkt. Beim Arctic gibt es dieses Problem nicht. Er ist wertig verarbeitet und der Standfuß aus Metall sorgt dafür, dass der USB-Ventilator bombenfest steht. Er wackelt nicht und er kippt nicht. Damit der schwere Standfuß auch auf empfindlichen Oberflächen keine unschönen Spuren hinterlässt, hat Arctic dem Breeze schützende Gummi-Pads spendiert. Da kann nichts zerkratzen.

    Stabile Verarbeitung

    Seitlich beide

    Der Schwanenhals ist sehr flexibel.

    Ähnlich stabil wie der Standfuß  ist auch der Rotor. Es gibt zwar einige USB-Ventilatoren mit weichen Blättern, aber Arctic hat zu stabilem Kunststoff gegriffen. Gerade bei falscher Lagerung neigen die weichen Rotoren nämlich dazu, zu knicken und sich mit der Zeit zu verziehen. Das passiert beim Breeze nicht, selbst wenn man ihn in den Wintermonaten in eine volle Schublade stopft. Gefallen hat uns übrigens auch der Schwanenhals. Der lässt sich schnell verstellen und bleibt in der jeweiligen Position. Er bietet genau die richtige Mischung aus Flexibilität und Stabilität. Außerdem ist der Schwanenhals lang genug, um den Ventilator wirklich flexibel ausrichten zu können. Für  genügend Flexibilität sorgt beim Arctic Breeze auch das USB-Kabel. Das ist ganze 1,8 Meter lang. So kann man den Ventilator immer dahin stellen, wo man ihn braucht. Selbst, wenn der PC unter dem Schreibtisch steht, kann man den Breeze dank des langen Kabels auf dem Tisch platzieren. Das funktioniert mit den USB-Ventilatoren, die den USB-Anschluss direkt am Schwanenhals haben, nicht. Im Gegensatz zu diesen verzichtet der Ventilator von Arctic zum Glück auch auf neckische Spielereien, wie etwa LEDs, die in den Rotorblättern verbaut sind und im Betrieb flackernde Motive bilden. Solche Spielereien lenken mehr ab, als dass sie hübsch sind.

    Stufenlos auf 1.800 Umdrehungen

    Sicherheit wird groß geschrieben, bei Kontakt mit dem Finger, bremst der Ventilator ab.

    Auch ohne Gitter sicher: Bei Kontakt mit dem Finger, bremst der Ventilator ab.

    Auf Spielereien verzichtet der Arctic Breeze – aber nicht auf Power. Zwischen 800 und 1.800 Umdrehungen sorgen für frischen Wind am Schreibtisch. Selbst aus einem Meter Entfernung haben wir auf höchster Stufe noch einen erfrischenden Luftzug verspürt. Für einen USB-Ventilator ist das keineswegs selbstverständlich, viele Konkurrenten können da nicht mithalten. Auch ist es was Besonderes, dass sich die Geschwindigkeit beim Arctic-Ventilator stufenlos einstellen lässt. Einige USB-Ventilatoren lassen sich überhaupt nicht regulieren, die meisten nur mit wenigen Stufen. Übrigens: Auch am Einstellrad wackelt und klappert nichts. Am Breeze ist alles gut verarbeitet. Das merkt man auch an der Lautstärke. Der eigentliche Ventilator ist auf kleiner Einstellung kaum zu hören. Erst ab gut der Hälfte haben wir ein leichtes Surren gehört. Viel lauter wurde der Ventilator auch mit der höchsten Geschwindigkeit nicht. Selbst messen konnten wir die Lautstärke nicht. Die Umgebungsgeräusche waren allesamt lauter als der Ventilator. Die Qualität stimmt beim Breeze, davon haben wir uns überzeugt. Stimmt auch der Preis? Der Hersteller vertreibt den Ventilator für 15,99 Euro auf seiner Homepage, bei Amazon können Kunden sogar noch mehr sparen. Das blaue Modell mit weißem Rotor gibt es dort für knapp zehn Euro. So teuer sind auch Billig-Ventilatoren, an denen alles wackelt, die lauter sind und außerdem erheblich weniger Leistung haben. Also: Auch im Preis überzeugt der Lüfter von Arctic auf ganzer Linie.

    Fazit

    Zu meckern haben wir beim USB-Ventilator aus dem Hause Arctic eigentlich nichts. Lediglich das offene Rotorblatt könnte man bemängeln. Aber ein Problem stellt auch das nicht wirklich dar. Wer versehentlich reingreift, der kommt mit dem Schrecken davon. Es tut nicht weh und der Rotor stoppt sofort. Der Kontakt mit dem rotierenden Ventilator sorgt weder für Schrammen, noch blaue Flecken. Insgesamt kann sich der Ventilator also sehen lassen. Er sorgt für ordentlich Wind, trotz seiner geringen Größe. Dazu ist er flüsterleise und stört nicht beim Arbeiten. Außerdem ist das Gerät hochwertig verarbeitet. Nichts wackelt und alles fühlt sich wertig und stabil an. Das ist für einen USB-Ventilator keine Selbstverständlichkeit! Und bei den vielen Designs findet außerdem jeder das passende Modell. Es  gibt bunte Ausführungen und welche in Länder-Optik. Schick sind sie alle. Arctic verzichtet beim Design auf überflüssige Spielereien und setzt auch hier auf Qualität. Außerdem ist das USB-Kabel großzügig bemessen. Egal wo der nächste USB-Port, ob am Laptop oder am PC, der unter dem Tisch steht: Dank des langen Kabels kann der Ventilator auf jedem Schreibtisch und an jedem Arbeitsplatz für eine Abkühlung sorgen. Dank seiner kompakten Ausmaße nimmt er auch nicht zuviel Platz in Anspruch. Er ist gerade mal 186 Millimeter hoch – in aufrechter Position. Der stabile Schwanenhals sorgt nämlich dafür, dass man den Ventilator beliebig verbiegen kann. So sorgt das hochwertige Gadget in jeder Position für einen kühlen Kopf!

     

     

     

    Die getesteten Produkte wurden uns unentgeltlich von den Herstellern zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an die Tests werden die Produkte verlost oder gespendet.

    Kommentar schreiben

    Kommentar