USB Stick Vergleich 2017

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1
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Poppstar Speedy
USB-Stick Poppstar Speedy
Poppstar-Speedy___B00OYTL7UA
Poppstar Speedy
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Produktspezifiktation
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max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
256 GB
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Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
140 MB/s
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Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
100 MB/s
USB-Anschluss3.0
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2
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SanDisk Ultra
San Disk Ultra Festplatte
SanDisk-Ultra___B00YFI1A66
SanDisk Ultra
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Produktspezifiktation
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max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
256 GB
Lesen
Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
100 MB/s
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Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
40 MB/s
USB-Anschluss3.0
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3
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SanDisk Ultra Fit
USB-Stick SanDisk Ultra Fit
SanDisk-Ultra-Fit___B00YFI1EBC
SanDisk Ultra Fit
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
128 GB
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Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
130 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
40 MB/s
USB-Anschluss3.0
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PREISTIPP
4
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Kingston R30G2 DataTraveler
USB-Stick Kingston R30G2 DataTraveler
Kingston-R30G2_DataTraveler__B00JPZTE76
Kingston R30G2 DataTraveler
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
64 GB
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Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
120 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
45 MB/s
USB-Anschluss3.0
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Transcend JetFlash 700
USB-Stick Transcend JetFlash 700
Transcend-JetFlash_700__B00T78GG4K
Transcend JetFlash 700
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
128 GB
Lesen
Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
90 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
40 MB/s
USB-Anschluss3.0
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Transcend Jetflash 710S
USB-Stick Transcend Jetflash 710S
Transcend-Jetflash_710S__B00LFVIUGY
Transcend Jetflash 710S
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
64 GB
Lesen
Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
90 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
24 MB/s
USB-Anschluss3.0
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7
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Kingston DTSE9G2
USB-Stick Kingston DataTraveler DTSE9G2
Kingston-DTSE9G2___B00U88FV0S
Kingston DTSE9G2
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
128 GB
Lesen
Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
100 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
15 MB/s
USB-Anschluss3.0
Wasserfest
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8
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meZmory Karabiner 'Clip'
USB-Stick meZmory Karabiner -Clip-
meZmory-Karabiner_'Clip'__B00LIRMABG
meZmory Karabiner 'Clip'
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Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
32 GB
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Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
30 MB/s
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Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
14 MB/s
USB-Anschluss2.0
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9
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Intenso Rainbow Line
USB-Stick Intenso Rainbow Line
Intenso-Rainbow-Line___B0081TNDYW
Intenso Rainbow Line
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Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
64 GB
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Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
28 MB/s
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Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
6,5 MB/s
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10
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Tribe Darth Vader
USB-Stick Tribe Darth Vader
Tribe-Darth-Vader___B00KG15CEC
Tribe Darth Vader
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Produktspezifiktation
Merkmale:
max. Speicher
Maximaler Speicher, mit dem das Modell verfügbar ist
16 GB
Lesen
Vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
15 MB/s
Schreiben
Vom Hersteller angegebene Schreibgeschwindigkeit in Megabyte pro Sekunde
8 MB/s
USB-Anschluss2.0
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Passwortschutz
Mitgelieferte Software oder andere Möglichkeit zum Datenschutz vorhanden

Handlicher Helfer – Der USB-Stick

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Er ist klein, kompakt und kabellos. Der USB-Stick. Mittlerweile gehört er zum Computerzubehör genauso selbstverständlich dazu wie die Maus, die Tastatur und der Bildschirm. Kaum eine Aufgabe läuft mehr ohne den kleinen Speicherstick. Obwohl seine kompakte Größe ihn unauffällig erscheinen lässt, überzeugt er doch mit großer Leistung und jeder Menge Speicherplatz. Denn wie bei vielen Dingen im Leben kommt es auf die inneren Werte an. Dies beweist auch der USB-Stick – unter seinem Gehäuse befindet sich ein Speicher, der dafür sorgt, dass auch die größten Dateien gesichert und ganz einfach transportiert werden können. Der USB-Stick erleichtert somit das Leben und ist in modernen Zeiten nicht mehr wegzudenken. Sei es am Arbeitsplatz, am hauseigenen Schreibtisch oder unterwegs. Sogar in der Unterhaltungselektronik ist der praktische Speicherstick mittlerweile zuhause. Viele Modelle sind sogar als Schlüsselanhänger zu haben. Kurzum: Nichts läuft mehr ohne den USB-Stick.

    1. Warum nichts mehr ohne den USB-Stick geht

    1.1 Der Name

    Vorweg ein paar Worte zum Namen: USB ist die Kurzform für Universal Serial Bus. Das bedeutet, es ist eine universelle Schnittstelle, die Daten auf einer Leitung (also seriell) transportiert. Stick ist die englische Bezeichnung für Stab und spielt auf die Form der Datenträger an.

    1.2 Die Entwicklung der USB-Sticks

    Die ersten USB-Sticks kamen im Jahr 2000 auf den Markt. Seitdem haben die handlichen Sticks eine auf den ersten Blick paradoxe Entwicklung durchgemacht: Zum einen werden die USB-Sticks immer kleiner, gleichzeitig aber immer größer. Das ist keine Zauberei, sondern einfach moderne Technik. Während die Abmessungen inzwischen geradezu winzig sind und meist nur noch durch die Abmessungen der Anschlüsse begrenzt werden, hat sich die Speicherkapazität der Sticks enorm erhöht. Die ersten USB-Sticks auf dem Markt fassten acht Megabyte (die Einheiten der Speichergröße erklären wir etwas weiter unten in einer Tabelle). Moderne USB-Sticks haben eine Speicherkapazität bis zu einem Terabyte – der Inhalt der ersten Sticks würde also etwa 128.000-mal auf die neuesten USB-Sticks passen. Modelle mit einer derart großen Speicherkapazität sind allerdings recht teuer. Deutlich preiswerter sind USB-Sticks im Bereich bis 32 Gigabyte zu haben. Diese Speicherkapazität reicht für die meisten Anforderungen immer noch völlig aus. Modelle mit weniger als einem Gigabyte Speicherkapazität werden inzwischen, wenn überhaupt, als Werbegeschenke verteilt – und selbst diese Sticks können beispielsweise eine Musikbibliothek von mehreren hundert Stunden Spielzeit fassen. Um die riesigen Datenmengen in brauchbarer Zeit verarbeiten zu können, hat sich bei neueren USB-Sticks auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit deutlich erhöht. Doch dazu später mehr.

    Speichergrößen:

    • 1 Bit (kleinste Informationseinheit)
    • 1 Byte = 8 Bit
    • 1 Kilobyte (KB) = 1024 Byte
    • 1 Megabyte (MB) = 1024 Kilobyte
    • 1 Gigabyte (GB) = 1024 Megabyte
    • 1 Terabyte (TB) = 1024 Gigabyte

    Achtung: Weil bei der Aufteilung von Speicherplatz ein besonderes Rechensystem zum Einsatz kommt, besteht etwa ein Gigabyte grundsätzlich nicht aus 1000, sondern aus 1024 Megabyte. Bei der Größenangabe für die USB-Sticks rechnen einige Hersteller jedoch mit dem 1000er-Wert. Zum einen kann man auf dieser Basis leichter rechnen, zum anderen werden dadurch die Kapazitätsangaben höher. So hat ein Stick, der nach der 1000er-Rechnung 500 Gigabyte Speicherplatz hat, in Wirklichkeit nur eine Kapazität von 488,25 Gigabyte. Wer wirklich jedes bisschen Platz ausreizen möchte, sollte beim Kauf eines USB-Sticks also darauf achten, ob die Größenangaben in “echten” oder gerundeten Giga- beziehungsweise Terabyte angegeben sind.

    1.3 Der USB Anschluss

    Die USB-Sticks sind die Nachfolger von Disketten, die es bis heute zwar noch gibt, aber immer mehr von den kleinen Speichergeräten verdrängt werden. Während PCs mit Diskettenlaufwerken mittlerweile eher ins Museum gehören, findet man kaum noch einen Computer auf dem Markt, der nicht über mindestens einen USB-Ausgang verfügt. Der Grund dafür ist recht einfach. Im Gegensatz zu vielen anderen Anschlüssen ist USB (wie der Name schon sagt) universell einsetzbar, hat also eine ganze Menge verschiedener Funktionen. Heute gibt es unzählige Peripherie, die sich über USB an einen PC anschließen lässt: Mäuse, Drucker, Scanner, externe Festplatten und Laufwerke, sogar Mini-Lampen, -Ventilatoren oder -Mini-Staubsauger sind mit USB-Anschluss erhältlich – und natürlich die USB-Speichersticks. Mittlerweile hat sich der USB-Anschluss auch einen festen Stellenwert als Stromlieferant erarbeitet. Vor allem Smartphones kommen zum Aufladen oft nicht mehr an die Steckdose, sondern an den USB-Port – denn dieser ist an jedem PC oder Laptop verfügbar. Inzwischen haben auch viele andere elektronische Geräte wie Radios, Fernseher und digitale Bilderrahmen USB-Anschlüsse, an die man Speichersticks koppeln kann. USB-Sticks sind nämlich wesentlich komfortabler als die meisten anderen Speichermedien. Durch ihre geringe Größe lassen sie sich überall hin mitnehmen, sind einfach in der Handhabung und speichern gleichzeitig eine große Menge an Daten. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Fotos, Textdateien, Musik oder sogar Videos in Spielfilmlänge handelt. Sie sind somit winzige Helfer mit einer riesigen Funktionspalette.

    2. Und so funktioniert’s

    Video eines USB Stick Test

    Im Vergleich zu anderen Speichermöglichkeiten wie zum Beispiel einer Festplatte, DVD oder einer Diskette überzeugt der USB-Stick bei gleicher Leistung vor allem durch seine kompakte Größe. Er ist so klein, dass er sich bequem mitnehmen lässt, egal wohin es geht.
    Zudem lässt er sich schnell und problemlos bedienen. Bei PC-Betriebssystemen gehören USB-Treiber schon seit langem zur Grundausstattung. Und auch bei anderen Elektrogeräten mit USB-Anschluss gilt: einstecken und direkt loslegen. Über USB können so Dateien mühelos vom Stick auf den PC und andere Elektrogeräte transferiert oder auf ihnen abgespielt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass bei einem USB-Stick Stecker und Gehäuse miteinander verbunden sind und somit eine Einheit bilden. So wird kein verbindendes Kabel benötigt. Auch dies macht die Anwendung des Sticks so einfach, da unter dem PC oder Laptop kein Kabelsalat mehr entstehen kann. Wie man sieht, ist die Anwendung des Sticks kinderleicht. Man muss keine langen Gebrauchsanweisungen mehr lesen, denn die Bedienung erklärt sich schon von selbst. Die meisten neuen Speichergeräte sind betriebsfertig eingerichtet. Genau deshalb funktioniert die Handhabung völlig problemlos. Steckt man den USB-Stick in eine freie USB- Buchse am PC, erkennt dieser den Speicherstift als sogenannten Wechseldatenträger. Denn der Stick verbindet sich automatisch mit anderen Geräten, ohne lange Wartezeit oder komplizierte Installation.

    3. So ist er aufgebaut

    EDas Innere eines USB-Sticks setzt sich meist aus zwei Teilen zusammen – dem Speicher und dem Kontroller. Der Speicher setzt sich aus einer oder mehreren Speicherzellen zusammen. Diese funktionieren nicht im – Gegensatz zu den meisten Festplatten – mechanisch, sondern elektronisch. So werden Daten dauerhaft gespeichert und verschwinden ganz sicher nicht mehr von dem Gerät, solange man sie nicht selbst entfernt. Der Kontroller ist ein RISC-Prozessor (=Reduced Instruction Set Computer). Das bedeutet, dass er nur einen sehr kleinen Satz an Befehlen erkennt, dafür aber mit einer großen Zahl an Geräten kompatibel ist. So nimmt der Kontroller alle Anfragen vom PC auf und verarbeitet sie. Auf diese Weise leitet der Kontroller etwa die empfangenen Daten an den Speicher des USB-Sticks weiter oder fragt die gewünschten Daten aus dem USB-Speicher ab. Der Datenaustausch von Gerät zu Gerät ist also kein Problem.

    4. Woran erkenne ich einen guten Stick?

    ZUSB-Sticks gibt es in fast jeder Ausführung, vom billigen Plastikteil bis zum hochwertig verarbeiteten Edel-Stick. Trotzdem lässt sich von außen leider nicht erkennen, ob ein USB-Stick gut funktioniert oder nicht. Der folgende Abschnitt liefert einige Kriterien, die zumindest Anhaltspunkte auf die Qualität des Sticks geben können.

    USB Stick von funnyUSBsticks

    USB Stick von funnyUSBsticks

    4.1 Die USB-Version

    Beim Kauf eines USB-Sticks sollte man immer auf die USB-Version achten. Wie anfangs erwähnt, haben die Speichersticks seit ihrer Markteinführung eine enorme Entwicklung durchgemacht und haben heute eine ungleich höhere Speicherkapazität als die ersten Modelle. Um die Riesenmenge an Daten angemessen verarbeiten zu können, wurde der USB-Standard inzwischen mehrfach aufgerüstet. USB-Version 1.0, mit der die ersten Geräte ausgestattet waren, erlaubt eine Datenübertragungsrate von maximal 1,5 Megabyte pro Sekunde. Bei einer geringen Speicherkapazität ist eine solche Lese- und Schreibgeschwindigkeit absolut vertretbar – wir erinnern uns: Die ersten USB-Sticks fassten acht Megabyte. Bei einem halbwegs modernen USB-Stick mit 32 Gigabyte Kapazität würde es mit USB 1.0 aber mehr als sechs Stunden dauern, den kompletten Speicher zu beschreiben. Das ist für den praktischen Gebrauch deutlich zu lange. USB 2.0 mit einer Übertragungsrate von 60 Megabyte pro Sekunde ist heute der verbreitetste Standard. Ein 32-Gigabyte-Stick wird bei dieser Geschwindigkeit in knapp neun Minuten voll. Technisch besonders fortschrittliche USB-Sticks verwenden sogar den USB 3.0 oder 3.1-Standard, die noch einmal zehn- beziehungsweise 20-mal so schnell arbeiten. So werden auch riesige Datenmengen im Nu übertragen.
    Das Gute an den verschiedenen USB-Versionen ist, dass sie abwärtskompatibel sind. Das heißt: USB-3.0-Sticks funktionieren auch mit 2.0- oder sogar 1.0-Anschlüssen. Andersherum lassen sich auch alte USB-1.0-Geräte an moderne 3.0-Ports anschließen. In beiden Fällen wird aber die Datenrate durch den niedrigsten Standard begrenzt – die Lese- und Schreibgeschwindigkeit leidet also deutlich.

    4.2 Ein guter Kontroller

    Für den Kauf eines USB-Sticks bedeutet das konkret, dass auf der Packung mindestens USB 2.0 stehen sollte. Nur so kann man sichergehen, dass das Gerät mit angemessener Geschwindigkeit Daten liest und schreibt. Die eigentliche Geschwindigkeit hängt nämlich von dem Kontroller ab, der in dem Gerät verbaut ist. Dies lässt sich leider mit bloßem Auge nicht erkennen. Aber eines sollte man wissen: Ein guter Kontroller hat im Normalfall auch seinen Preis. Als Regel gilt: Je mehr Speicherkapazität ein USB-Stick hat, desto besser sollte der eingebaute Prozessor sein. Allerdings ergibt sich häufig ein eher unbekanntes Problem auf der Suche nach dem USB-Stick Vergleichssieger: Hersteller verbauen in Sticks des gleichen Modells mitunter unterschiedliche Prozessoren. Denn diese werden meist von Drittherstellern bezogen. Und meist greifen die Hersteller dann auf die günstigsten Alternativen zurück. Je nach Wirtschaftslage kann es sogar passieren, dass in der gleichen Baureihe verschiedene Prozessoren eingebaut sind. Das ist ziemlich ärgerlich, leider ist ein Fehlkauf in dieser Hinsicht nur schwer zu vermeiden. Der Tipp: Kauft man einen USB-Stick im Versandhandel oder dem Internet, hat man die Möglichkeit, ihn innerhalb von zwei Wochen zurückzuschicken. So hat man genug Zeit, um den Stick anzuschließen und auszuprobieren. Ist man zufrieden, behält man ihn. Wenn nicht, schickt man ihn zurück.

    4.3 Bauformen

    Heutzutage gibt es scheinbar unendlich viele Arten von USB-Sticks. Neben Standardgeräten gibt es besonders flache, große und kleine Modelle. Aber auch Sonderformate wie eine Armbanduhr mit USB-Speicher, ein Kugelschreiber oder Taschenmesser mit integriertem Wechseldatenträger oder Sticks mit eingebautem Kartenleser gibt es zu kaufen. |…| Die Möglichkeiten sind also riesig. Herauszufinden, welcher USB-Stick im Vergleich der Beste ist, fällt da oft schwer. Denn es gibt viele Kriterien, in denen sich die kleinen Speichergeräte unterscheiden. Zunächst gibt es Unterschiede in der Geschwindigkeit. Die Schnelligkeit hängt nämlich von den eingebauten Flash Speicherbausteinen ab. Diese sind auch für die Schreibgeschwindigkeit verantwortlich. Bei schnellen Sticks beträgt sie 20 Megabyte pro Sekunde. Wenn die Übertragung zu lange dauert, kann das auch am Rechner liegen. Es gibt Computer, an denen die USB-Buchsen an der Vorderseite des Rechners liegen. Diese arbeiten häufig noch mit alten Standards. Empfehlenswert ist deshalb, den USB-Stick an der Rückseite des Rechners anzuschließen. Die hinteren USB-Anschlüsse haben in der Regel höhere Datenraten, sodass die Übertragung deutlich schneller von der Hand geht.

    4.4 Gehäuse und Verschluss

    Auch beim Gehäuse eines USB-Sticks gibt es einiges zu beachten. Im Idealfall schützt es die innere Technik des kleinen Speichergeräts vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Besonders anfällig für Verschmutzung ist der USB-Anschluss. Deshalb nutzen viele Hersteller einen Dreh- oder Schiebemechanismus oder eine Schutzkappe zum Abnehmen, damit der Anschluss geschützt wird.

    4.5 Sicherheitsfunktionen

    Eine weitere Art von Schutz für den USB-Stick bieten verschiedenste Sicherheitsfunktionen. Diese schützen den Stick nicht vor äußeren Einflüssen, sondern sichern die Daten auf dem Gerät ab. So kann man seinen eigenen USB-Stick mit einem Passwort ausstatten, damit es anderen unmöglich ist, an die Daten zu gelangen. Wer sich besonders absichern möchte, kann auch einen Stick mit eingebautem Fingerabdruckleser kaufen. Das garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit

    5. Weitere Funktionen der kleinen Geräte

    Heutzutage kann der USB-Stick jedoch noch viel mehr als nur Daten zu transportieren und zu speichern. Durch viele Zusatzprogramme lässt er sich nämlich optimieren und erweitern, sodass seine Funktion über die gewohnte Anwendung hinausgeht.
    Wie wäre es zum Beispiel damit, den eigenen PC immer dabei zu haben? Auch das ist heutzutage kein Problem mehr. Mittlerweile kann man sich das Betriebssystem auf dem Stick installieren, inklusive vieler gewohnter Programme und Einstellungen. Mithilfe dieser sogenannten Portable-Software kann das Nutzungsgefühl des eigenen Rechners ganz einfach auf einen andere PC übertragen werden.
    Außerdem kann man mit USB-Sticks den Arbeitsspeicher des Rechners erweitern. Ab Windows 7 gibt es die Ready-Boost-Funktion. Die nutzt USB-Sticks für das Datenmanagement. So werden die Datenpakete schneller verarbeitet als auf einer vergleichsweise langsamen herkömmlichen Festplatte.
    Auch als Sicherheitsvorkehrungen eignen sich die Speichersticks. Wenn der Computer mal völlig streiken sollte, freut man sich wahrscheinlich über ein Notfall-Betriebssystem auf dem USB-Stick mit den wichtigsten Reparatur-Programmen.

    6. Brauche ich Zubehör

    Wenn man mehrere USB-Sticks gleichzeitig benutzt, empfiehlt es sich, einen Verteiler (meist bezeichnet als USB-Hub) am PC anzuschließen. Denn an diesen können mehrere Sticks gleichzeitig angeschlossen werden. Häufig liegen die PC-Buchsen nämlich so eng aneinander, dass es schwer ist, zwei oder mehr USB-Sticks anzuschließen. Ansonsten braucht man für einen USB-Stick kein Zubehör. Auch ein Treiber ist nicht mehr notwendig, solange das Betriebssystem moderner ist als Windows 98. Bei diesem System ist noch ein besonderer Treiber nötig, weil das System den USB-Stick nicht automatisch erkennt. Ist der Treiber jedoch vorhanden, kann der Stick ohne Weiteres genutzt werden

    7. USB-Sticks im Test

    Die neuesten USB-Sticks speichern Unmengen an Daten und sind dennoch recht günstig. Da ist es bei der Auswahl oft schwer, sich zu entscheiden. Doch bei der Qualität gibt es einige Unterschiede. Die Vorzüge von USB 3.0 haben wir bereits weiter oben zusammengefasst. In der Theorie können die 3.0-Modelle Daten zehnmal so schnell verarbeiten wie ihre Vorgängerversionen, doch in der Praxis sieht das oft anders aus. Gerade preiswerte USB-Sticks der dritten Generation sind mitunter auf dem selben Geschwindigkeitsniveau wie Sticks vom Typ 2.0. Aber es geht nicht nur um die Geschwindigkeit. In einem Punkt haben USB-2.0-Sticks die Nase klar vorn: beim Preis. Gerade, wer Modelle mit hoher Speicherkapazität kauft, kann ordentlich sparen, wenn er zu langsameren Sticks greift. Allerdings dauert die Datenübertragung bei großen Mengen noch länger.

    8. USB-Sticks vs. externe Festplatten

    Als Massenspeichergeräte haben USB-Sticks einen verbreiteten Konkurrenten: die externe Festplatte. Beide Lösungen fassen große Datenmengen, sind leicht zu transportieren und über einen USB-Anschluss fast überall einsatzbereit. Dennoch haben die beiden Produktgruppen spezifische Vor- und Nachteile, weshalb sie sich für bestimmte Aufgaben besser oder schlechter eignen als ihr Gegenstück.
    USB-Stick sind wegen ihrer besonders kompakten Bauweise vielseitiger als Festplatten. Sie eignen sich zum Beispiel hervorragend für den Anschluss an ein Autoradio – eine Festplatte wäre dort viel zu unhandlich. Das handliche Format trägt zudem dazu bei, dass USB-Sticks in einer Vielzahl von Designs erhältlich sind. Vom schlicht-funktionalen Datenträger für Büroaufgaben bis zum bunt-verspielten Speicherstick in Form von Autos oder Comicfiguren – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Eine vergleichbare Auswahl sucht man bei Festplatten vergeblich. Ihre Bauform ohne bewegliche Komponenten macht USB-Sticks außerdem recht widerstandsfähig gegenüber Stößen.
    Die Festplatte hat dagegen die Nase vorn, wenn es um schiere Masse geht: Externe Festplatten sind derzeit bis zu einer Speicherkapazität von 16 Terabyte erhältlich. Dagegen sehen sogar die besten USB-Sticks beinahe mickrig aus. Aber auch im Preis-Leistungs-Verhältnis hat die Festplatte meist die besseren Karten. Sticks kosten heruntergerechnet etwa 20 bis 25 Cent pro Gigabyte. Bei Festplatten liegen die Kosten meist bei zehn bis vier Cent. Zudem eignen sich Festplatten deutlich besser zur langfristigen Archivierung von Daten. Durch ihre Arbeitsweise überschreiben USB-Sticks häufig ihren vorhandenen Speicherplatz. Das führt auf Dauer zu höherem Verschleiß – irgendwann macht der Stick schlapp und die Daten sind verloren. Festplatten bieten dagegen deutlich längere Haltbarkeit. Allerdings hört bei Erschütterungen der Spaß schnell auf, da die beweglichen Komponenten der Festplatte sich unkontrolliert bewegen und das Speichermedium zerkratzen können.

    9. Fazit

    Nichts geht mehr ohne ihn. Der USB Stick erleichtert uns mittlerweile den Alltag und ist in Sachen Datentransport in vielen Berichen die Nummer Eins geworden. Durch seine einfache Bedienung und die leichte Handhabung ist er perfekt zu nutzen. Auch das typische Design ist ein großer Vorteil, weil er durch seine Größe in jede Tasche passt. Er wird aber nicht nur dazu genutzt, um Daten von Computern zu speichern, er ist mittlerweile auch ein gern häufiger Begleiter im Auto. Denn viele Musikanlagen haben einen speziellen USB-Anschluss, sodass die gewünschte Musik mithilfe des Sticks jederzeit abrufbar ist. Somit ist er in der modernen Datenwelt nicht mehr wegzudenken und gibt uns ein sicheres Gefühl, wenn wir Bilder, Musik oder Videos speichern wollen. Nochmal zusammengefasst, was das kleine Gerät alles so kann und warum wir ihn unbedingt brauchen. Zum Datenabgleich. Denn so kann man alle Dateien, sei es im Büro oder Zuhause, auf dem gleichen Stand halten. Den eigenen PC immer dabei. Durch die geringen Abmessungen lässt er sich überall hin mitnehmen. Und mit den vielen zusätzlichen Funktionen ist der Zugang zum Internet und auf die eigenen Mails kein Problem mehr. Für das Auto. Viele Autoradios haben USB-Anschlüsse. Dadurch ist die Lieblingsmusik jederzeit dabei. Als Video und Musikquelle. USB Sticks versorgen Media Player, Stereoanlagen, DVD Player und Spielekonsolen mit Bildern, Musik und Videos. Also egal wo man ist, seine persönlichen Muntermacher sind auf dem Stick immer dabei.

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