Router Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
Mehr Infos
Asus RT-AC68U AC1900
Asus RT-AC68U AC1900 Black Diamond
Asus-RT-AC68U_AC1900__B00FL1IFM8
Asus RT-AC68U AC1900
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung1.900 Mbit/s
Frequenzband2,4 & 5,0 GHz
LAN StandartGigabit Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneExtern
Antennenanzahl3
2
Mehr Infos
Asus RT-AC87U
Asus Black Diamond Dual-Band Power WLAN Router
Asus-RT-AC87U___B00NC744BY
Asus RT-AC87U
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung1.700 Mbit/s
Frequenzband2,4 & 5,0 GHz
LAN StandartGigabit Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneExtern
Antennenanzahl4
3
Mehr Infos
AVM FRITZ!Box 7490
AVM FRITZ!Box 7490 WLAN AC + N Router
AVM-FRITZBox-7490___B00EO777DI
AVM FRITZ!Box 7490
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung1.750 Mbit/s
Frequenzband2,4 & 5,0 GHz
LAN StandartGigabit Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl2
PREISTIPP
4
Mehr Infos
Telekom Speedport W724V
Telekom Speedport W724V WLAN-Router
Telekom-Speedport_W724V__B00D1AN56C
Telekom Speedport W724V
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung1.300 Mbit/s
Frequenzband2,4 & 5,0 GHz
LAN StandartGigabit Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl5
5
Mehr Infos
TP-Link TL-WR841N
TP-Link TL-WR841N WLAN Router
TP-Link-TL-WR841N___B001FWYGJS
TP-Link TL-WR841N
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung300 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneExtern
Antennenanzahl2
6
Mehr Infos
D-Link DWR-921/E 4G
D-Link DWR-921 Router
D-Link-DWR-921E-4G___B00BN36NMM
D-Link DWR-921/E 4G
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung150 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneExtern
Antennenanzahl2
7
Mehr Infos
Telekom Speedport Entry
Telekom 40279323 Speedport Entry WLAN Router
Telekom-Speedport_Entry__B00IRHTSPQ
Telekom Speedport Entry
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung300 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port4 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl2
8
Mehr Infos
TP-Link TL-WR710N
TP-Link TL-WR710N WLAN N Nano Pocket AP
TP-Link-TL-WR710N___B00CS2M7OU
TP-Link TL-WR710N
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung150 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port2 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl2
9
Mehr Infos
Apple AirPort Express
Apple Mac AirPort Express Basisstation
Apple-AirPort-Express___B008ATNJ9C
Apple AirPort Express
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung300 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port1 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl2
10
Mehr Infos
TP-Link TL-WR802N
TP-Link TL-WR802N WLAN Nano Router
TP-Link-TL-WR802N___B00XPUIDFQ
TP-Link TL-WR802N
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Datenübertragung300 Mbit/s
Frequenzband2,4 GHz
LAN StandartFast-Ethernet
LAN Port1 x RJ-45
AntenneIntern
Antennenanzahl2

Ein eigenes Netzwerk im Haus – was Router alles können

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Router werden für den heimischen Haushalt immer wichtiger. Klar, mittlerweile versorgen immer mehr Mobilfunkanbieter ihre Kunden mit Daten-Flatrates. Wenn man den richtigen Vertrag erwischt, dann kann man mit ziemlich hoher Geschwindigkteit mit seinem Smartphone surfen. Hat man den passenden Tablet-PC und einen weiteren Vertrag, kann man auch mit diesem im Mobilfunknetz surfen. Aber was ist mit Laptops? Nur wenige haben ein Mobilfunk-Modul. Außerdem sind immer mehr Fernseher internetfähig. Allerdings benötigen sie einen Router, der für sie die Verbindung zum Internet herstellt. Schließlich lassen sich mit Routern WLAN-Netzwerke in den eigenen vier Wänden verwirklichen. Durch diese kann man mit dem Smartphone oder anderen Geräten seinen Drucker, Lautsprecher und noch mehr ansteuern. Worauf beim Router Vergleich geachtet werden sollte, zeigt dieser Ratgeber.

    1. Der Router

    Router sind generell Geräte, die Datenpakete zwischen verschiedenen Rechnernetzen austauschen können. Das erledigen sogannte Backbone-Router im ganz großen Stil und extrem hoher Geschwindigkeit etwa bei Unternehmen oder Border-Router bei Internetdienstanbietern. Die Geräte für den heimischen Gebrauch, die in vielen Router Tests eine Rolle spielen, arbeiten eine Nummer kleiner, aber erledigen die gleiche Aufgabe. Sie vermitteln zwischen dem heimischen Netz aus Endgeräten und den Weiten des Internets und dessen Zusammenschluss aus unzähligen Rechnern. Zum heimischen Netzwerk können alle möglichen Geräte gehören, sofern sie denn netzwerktauglich sind. Aber vorher stellt sich die Frage, wie das Netzwerk hergestellt werden soll.

    Video zu einem Router Test

    1.1 Kabelgebundenes Netzwerk

    Es ist ein bisschen aus der Mode gekommen: das kabelgebundene Netzwerk für den heimischen Gebrauch. In diesem befinden sich die Geräte im sogenannten LAN. Die Abkürzung steht für Local Area Network und bedeutet übersetzt “lokales Netzwerk”. Verbunden werden die Geräte über LAN-Kabel, für die natürlich der passende Anschluss vorhanden sein muss. Der Vorteil der kabelgebundenen Lösung gegenüber WLAN: Die Verbindung ist sehr schnell. Dabei spielt die Kabellänge kaum eine Rolle. Die hohe Geschwindigkeit beim Datentransfer durchs Kabel leidet erst ab einer Länge von 10 oder sogar 20 und mehr Metern. Ein LAN-Netzwerk besitzt einen weiteren großen Vorteil: Es ist sehr sicher. Immer öfter hört man, dass Fremde unbemerkt von der Straße aus ein WLAN gekapert haben. Das kann mit einem LAN nicht passieren. Um dort einzudringen, muss man mit einem Kabel eine Verbindung zum Netzwerk herstellen. Und dafür muss man dann schon in das Haus oder die Wohnung eindringen. Das geschieht selten unbemerkt.

    1.2 Kabelloses Netzwerk

    Das Standard-Netzwerk für die eigenen vier Wände ist das WLAN. Das “W” steht für wireless, also drahtlos. Alle Geräte, die einen eingebauten WLAN-Adapter haben, können schnurlos mit dem Netzwerk verbunden werden. So können die Geräte untereinander und mit dem Internet kommunizieren, ohne einen aufdringlichen Kabelsalat zu verursachen, der sich wie eine hinterlistige Stolperfalle durch die ganze Wohnung legt. Außerdem verfügen wesentlich mehr Geräte über ein WLAN-Modul als über eine LAN-Buchse. Smartphones und Tablets fühlen sich zum Beispiel im WLAN pudelwohl, haben aber keine Chance, im LAN mitzumischen. Die Liste der Geräte, die sich über WLAN verbinden lassen, wird immer länger und liest sich ab und an skurril. Mittlerweile können sogar Personenwaagen oder eine Eier-Aufbewahrungsbox für den Kühlschrank mit WLAN verbunden werden. Letztere erkennt, wenn Eier entnommen oder hineingelegt werden und hält so über das Smartphone den Besitzer auf dem Laufenden, wie viele Eier noch vorhanden sind und seit wann sie im Kühlschrank liegen. Praktisch, wenn man im Supermarkt steht und sich fragt, ob noch genügend Eier im Haus sind. So praktisch das WLAN auch ist: Es ist nicht perfekt. Wer sein Netzwerk nicht gut verschlüsselt, macht es anfällig für Hacker-Angriffe. Außerdem können dicke Wände das Signal schwächen oder sogar gänzlich blockieren. Die Reichweite schwankt je nach Router, kann aber auch erhöht werden (dazu später mehr).

    1.3 Ohne Kabel, aber irgendwie auch mit: DLAN

    Es gibt eine Netzwerk-Art im Router Vergleich, die ebenfalls in Privathaushalten genutzt wird und irgendwie eine Mischform aus WLAN und LAN darstellt: das DLAN. “D” steht in diesem Fall für “direct”. Dieses Netzwerk funktioniert über Adapter mit LAN-Kabeln und Steckdosen. Die Adapter werden in Steckdosen gesteckt. Einer muss mit dem Router verbunden werden und leitet die Datenpakete über die Stromleitung an die anderen Adapter weiter. Diese werden dann wiederum mit LAN-Kabeln an kompatible Endgeräte angeschlossen. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Einer der Vorteile liegt in der relativen Sicherheit eines DLAN-Netzwerkes. Das Signal lässt sich gut verschlüsseln und nicht durch Geräte, die nur über WLAN verfügen, hacken. Außerdem ist die Reichweite hoch. Sie liegt bei 300 Metern. Im Gegensatz zum WLAN können sie nicht durch andere Funksignale gestört werden. Zum LAN grenzen sich DLAN-Netzwerke dadurch ab, dass sie keinen Kabelsalat verursachen. Sie arbeiten zwar mit Kabeln, aber diese müssen nicht im ganzen Haus verlegt werden. Ein großer Nachteil der LAN-Netzwerke findet sich aber auch bei der Arbeit mit einem DLAN: Die Endgeräte müssen einen LAN-Anschluss haben.

    ÜBERTRAGUNGSART EIGENSCHAFTEN
    LAN
    • sehr schnelle Datenübertragung
    • sehr sicheres Netzwerk
    • Endgeräte müssen LAN-Anschluss haben
    • Kabel müssen verlegt werden
    WLAN
    • komfortable Datenübertragung ohne Kabelsalat
    • viele Geräte verfügen über ein WLAN-Modul und lassen sich ins Netzwerk einbinden
    • Verbindung ist unsicherer
    • Signal wird durch Wände geschwächt
    DLAN
    • sichere Datenübertragung
    • kein Kabelsalat
    • hohe Reichweite
    • von Steckdosen abhängig
    • Engeräte müssen LAN-Anschluss haben

    2. Kriterien für den Kauf – Was soll ein Router können?

    Der Router soll ein Netzwerk herstellen – das ist klar. Ob nun über WLAN oder LAN, das ist eine Entscheidung, die nicht unbedingt vor dem Kauf getroffen werden muss. Die meisten Geräte in einigen Router Tests verfügen über ein WLAN-Modul und LAN-Anschlüsse. Sicherheitshalber lohnt aber ein Blick in die Produktbeschreibung, ob wirklich beide Netzwerk-Arten mit dem Router verwirklicht werden können. Verschiedene Router Tests können hilfreich sein. Aber es gibt eine Menge weiterer Merkmale, die im Router Vergleich eine Rolle spielen. Kaum ein Router gleicht dem anderen und der Funktionsumfang kann gewaltig sein.

    Router Black Diamond von Asus

    Router RT-AC68U AC1900 von Asus

    2.1 Mit oder ohne Modem?

    Der Internetzugang erfolgt in den meisten Haushalten über einen DSL-Anschluss. Deswegen stellt sich die Frage, ob der Router über ein eingebautes DSL-Modem verfügt. Wer sich für einen Router ohne DSL-Modem entscheidet, muss keine Einbußen in Kauf nehmen. Problemlos lässt sich der Router an ein Modem anschließen, welches in den Splitter des Telefonanschlusses gesteckt wird. Allerdings hat man dann wieder ein zusätzliches Gerät, welches untergebracht werden muss. Außerdem verursacht ein Modem natürlich extra Kosten. Router mit eingebautem Modem kosten zwar normalerweise mehr als die Modelle ohne Modem. Aber nicht immer ist der Aufpreis derart hoch, dass man dafür auch ein externes Modem kaufen könnte. Ein Router Vergleich hilft dabei, das günstigste Modell zu finden.

    2.2 Auf die DSL-Variante kommt es an

    Die Abkürzung DSL steht für “Digital Subscriber Line”. Das bedeutet übersetzt “Digitaler Teilnehmeranschluss”. Laut Telekom können weit mehr als 90 Prozent der Haushalte mit den digitalen Signalen versorgt werden. Mittlerweile gibt es mehrere DSL-Varianten, wie etwa ADSL oder VDSL. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in der Geschwindigkeit, mit der sie Daten übertragen. ADSL überträgt Daten mit acht Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zum Internetnutzer ins Haus (Downstream). Will dieser selbst etwas ins Internet übertragen oder stellen, dann spricht man vom Upstream. Dieser erfolgt bei ADSL mit 1 Mbit/s. Schneller ist natürlich schon ADSL2+. Im Downstream sind 25 Mbit/s möglich, im Upstream sind es 3,5 Mbit/s. VDSL bringt es auf theoretische 210 Mbit/s – in beiden Richtungen. Wie hoch die Bandbreite wirklich ist, hängt natürlich von dem Signal ab, welches der Telekommunikationsabieter an den Hausanschluss liefert. Ein Router sollte diesen Standard natürlich unterstützen. Ab und an verbessern Kommunikationsanbieter die Bandbreite und ändern den Standard. Damit sollte der eigene Router zurechtkommen. Je mehr DSL-Varianten er unterstützt, desto besser ist es in der Regel.

    2.3 WLAN ist nicht gleich WLAN

    Neben dem DSL-Signal ist auch die Geschwindigkeit des eigenen Netzwerkes wichtig. Die darf ruhig über der Geschwindigkeit von DSL liegen. Immerhin tauschen die Geräte, die zu einem Netzwerk gehören, auch untereinander Daten aus. Wenn Videos oder ähnliches von einem Computer auf eine Netzwerk-Festplatte übertragen werden und dann noch der Fernseher über WLAN einen Film aus dem Internet empfängt, dann entwickelt sich ein langsames WLAN-Netz zum Flaschenhals der Datenübertragung. Es gilt: Je schneller, desto besser. Deswegen ist die Geschwindigkeit auch in einschlägigen Router Tests wichtig. Bis vor einigen Jahren hatten WLAN-Router eine Übertragungsrate von 300 Mbit/s. Mittlerweile gibt es Router, die ac-WLAN unterstützen. Das heißt, um ganz genau zu sein, 802.11ac, wird aber der Einfachheit halber ac-WLAN genannt. Es ermöglicht Funkübertragungsraten von 1300 Mbit/s. Ein Router, der schnelles ac-WLAN unterstützt, punktet in verschiedenen Router Tests.

    Übrigens: 802.11ac klingt reichlich kompliziert. Bei 802.11 handelt es sich um eine Normenfamilie, die zu den 802-Normen gehört. Die heißen so, weil sie im Februar 1980 definiert wurden. Die 80 bezieht sich also auf das Jahr und die zwei auf den zweiten Monat des Jahres, den Februar.

    2.4 Die richtige Frequenz

    Router funken auf einer bestimmten Frequenz. Meistens handelt es sich um die 2,4-Gigahertz-Frequenz. Das kann aber zu Problemen führen. Gerade in Ballungsgebieten kann es vorkommen, dass sich mehrere WLAN-Netze überlagern. Wenn alle auf der gleichen Frequenz funken, kann es zu Störungen kommen, die das Signal beeinträchtigen. Deswegen können einige Geräte in diversen Router Tests auch zusätzlich auf der 5-Gigahertz-Frequenz funken. Diese hat zwar keine so große Reichweite, ist aber viel weniger anfällig gegen Störungen durch andere Netze.

    2.5 Schnurlos telefonieren ohne Basisstation

    Einige Router können sogar Telefone ersetzen – zumindest die Basisstation. Normalerweise benötigen Mobilteile nämlich die Basisstation, um über diese ihre Funksignale ins Telefonnetz zu schicken. Diese Basisstationen mussten entweder an Router oder über Splitter an die Telefonsteckdose angeschlossen werden. Jetzt gibt es allerdings Router, die als Basisstation fungieren. Sie lassen sich mit schnurlosen DECT-Telefonen verbinden. Natürlich benötigen die Telefone noch eine Ladestation. Diese muss aber nicht unbedingt in der Nähe der Telefonsteckdose aufgestellt werden. So ist man unabhängig, was den Platz des Telefons angeht. So kann ein Gerät in unterschiedlichen Router Tests Punkte sammeln.

    2.6 Viele Anschlüsse

    Router sind zum Netzwerken da. Deswegen sollten sie auch viele Anschlüsse haben. Neben einem oder mehreren LAN-Anschluss gibt es eine Reihe weiterer Ports, die ein Gerät haben sollte. Wer noch eine alte ISDN-Telefonanlage oder zumindest ISDN-Telefone hat, sollte darauf achten, dass diese mit dem neuen Router kompatibel sind – zumindest wenn man die alten Telefone weiterhin benutzen möchte. Sinnvoll sind auch USB-Anschlüsse. Je neuer diese sind, desto besser ist es in der Regel – zumindest wenn große Datenmengen über die Ports übertragen werden. USB-2.0-Anschlüsse reichen für vieles aus, USB-3.0-Ports wären in einzelnen Router Tests aber besser. Über die Ports lassen sich zum Beispiel Drucker anschließen, die keinen LAN-Anschluss haben und auch kein WLAN-Modul. So lässt sich der Drucker im heimischen Netzwerk über den Router von mehreren PCs oder Smartphones ansteuern. In diesem Fall reicht ein langsamer USB-Standard. Wird allerdings eine Festplatte als Speicher für das ganze Netzwerk angeschlossen, ist ein schneller USB-3.0-Anschluss sinnvoll. So lassen sich schnell große Datenmengen, wie etwa Urlaubsvideos archivieren. Die Festplatte dient somit als Netzspeicher. Router, die Festplatten (oder auch USB-Speichersticks) verwalten können, werden als NAS-Router bezeichnet. Sie verfügen über sogenannte USB-Host-Anschlüsse.

    Aber vorsicht: Nur, weil USB-Anschlüsse vorhanden sind, heißt es nicht, dass der Router automatisch mit externen Festplatten und Druckern arbeiten kann. Es gibt einige Hersteller, die in wenigen Modellen USB-Ports verbaut haben, diese aber nur für Update-Zwecke genutzt werden.

    2.7 Aussehen

    Der Router Preis Leistung Sieger

    Der Router Speedport W724V von Telekom

    Bei den technischen Möglichkeiten, die ein Router bietet, scheint es fast schon Makulatur zu sein. Trotzdem ist es wichtig. Das Aussehen. Nicht alle haben einen Platz für den Router, wo dieser nicht sichtbar ist. Deswegen kann es wichtig sein, dass er sich harmonisch in die Wohnung oder das Haus einfügt. Es gibt Modelle, die sind in einem ganz schlichten Weiß gehalten und selbst die Status-Lämpchen sind kaum sichtbar und das Gehäuse dezent gestaltet. Dann gibt es wiederum Ausführungen, die sehen nach einem typischen Router aus. Sie haben ein paar blinkende Lichter, sind meist zweifarbig gestaltet, weder besonders auffällig, aber auch nicht besonders unauffällig. Am anderen Ende der Auffälligkeits-Skala stehen die Router, die wie Techno-Feuerschaben, Mini-Roboter oder Metall-Aliens aussehen. Sie sind mit Antennen übersät, haben grelle Farben und sind mit vielen Ecken und scharfen Kanten nahezu aggressiv designt. In zahlreichen Router Tests spielt das kaum eine Rolle, aber den Kaufentscheid kann das Aussehen eines Routers schon beeinflussen. Es lohnt sich in einigen Fällen auch, darauf zu achten, ob eine Wandmontage möglich ist oder das Gerät einen Standfuß für das sichere Aufstellen hat. Wer schon weiß, wo der Router positioniert werden soll, kann auf solche Kriterien achten.

    2.8 Stromverbrauch

    Wenn der Router nicht gerade so programmiert ist, dass er sich für einige Stunden am Tag oder in der Nacht ausschaltet, dann frisst er 24 Stunden am Tag Strom. Das kann auf Dauer ins Geld gehen. Deswegen lohnt bei den meisten Router Tests ein Blick auf den Stromverbrauch. Es gibt Router auf dem Markt, deren Stromverbrauch im Betrieb bei nur zwei Watt liegt, dann gibt es Geräte die weit über zehn Watt verschlingen. Die meisten benötigen etwa acht Watt. Mit dem richtigen Router lassen sich so 20 Euro jährlich an Stromkosten sparen. Das schont dank niedriger CO2-Emissionen auch die Umwelt.

    Gäste im eigenen WLAN: Wer öfter Gäste hat, der kennt die Frage: “Kann ich mal dein WLAN-Passwort haben?” Nicht jeder verrät gerne sein Passwort oder möchte, dass der Besuch auf das komplette heimische Netzwerk inklusive möglicher Datenspeicher zugreifen kann. Einige Router bieten deswegen eine besondere Funktion an. Sie können ein Gästenetzwerk aufbauen. In diesem hat der Besuch lediglich Internet-Zugang, kann aber nicht auf das Netzwerk zugreifen. Einige ältere Router, die kein Gästenetzwerk anbieten, können eventuell durch ein Firmware-Update aufgerüstet werden. Die Firmware ist die Software, die fest auf dem Router installiert ist. Es lohnt sich also, zu überprüfen, ob es eine neue Werks-Software für den eigenen Router gibt.

    2.9 Kindersicherung und Handhabung

    Wer Kinder mit internetfähigen Endgeräten (etwa Smartphones) hat, der sollte im Router Vergleich darauf achten, dass das Gerät eine Kindersicherung hat. Durch diese lassen sich in den Router-Einstellungen bestimmte Internet-Seiten blockieren. Außerdem lassen sich Zugangszeiten für die Endgeräte festlegen. So wird verhindert, dass Kinder den ganzen Tag über im Internet surfen. Sinnvoll wäre zum Beispiel ein Zeitfenster von zwei Stunden am Nachmittag, direkt nach dem Erledigen der Hausaufgaben. Auch spezielle Anwendungen wie etwa Online-Spiele lassen sich mit einer Kindersicherung blockieren. Was nützt die beste Ausstattung, wenn sie nicht genutzt werden kann? Im Router Vergleich ist also nicht nur eine breite Palette an Funktionen und Anschlüssen wichtig. Gerade diejenigen, die nicht sonderlich technikaffin sind, sollten auf leicht verständliche Handbücher und ein gut strukturiertes Menü achten. Auch der Router Vergleichssieger ist lediglich ein Durchschnitts-Router, wenn man seine Möglichkeiten nicht ausschöpfen kann.

    3. Tipps zum sicheren WLAN

    Wer illegal Musik aus dem Internet herunterlädt, der kann ordentlich zur Kasse gebeten werden. Das weiß jeder. Aber was ist, wenn einen Rechnung ins Haus flattert, obwohl man selbst unschuldig ist? Dann hat man Pech gehabt. Denn verantwortlich ist derjenige, dem das WLAN, welches für den Download genutzt wurde, gehört – zumindest, wenn das Netzwerk ungesichert war. Alleine deswegen lohnt es sich, sein WLAN zu schützen. Dazu gehören verschiedene Punkte.

    • Wichtig ist ein gutes Passwort. Beliebt sind Namen, Geburtstage oder Zeichenreihenfolgen wie “12456789” oder ähnliches. Diese Passwörter sind aber nicht nur beliebt, sondern auch ziemlich unsicher. Ein sicheres Passwort besteht aus einer Mischung aus Zahlen und Buchstaben, zu denen sich auch gerne Sonderzeichen gesellen dürfen. Auch ein Wechsel zwischen Groß- und Kleinschreibung ist sinnvoll. Je komplizierter das Passwort aussieht, desto besser ist es.
    • Auch die Verschlüsselung, mit welcher der Router arbeitet, spielt eine große Rolle. Die Standards WEP und WPA sind veraltet und dementsprechend unsicher. Der Router sollte auf WPA2 eingestellt sein. Das Problem könnte sein, dass nicht alle Geräte im heimischen Netzwerk diesen Standard unterstützen. Diese sollten dann vielleicht lieber mit einem LAN-Kabel an den Router angeschlossen werden, um trotzdem WPA2 nutzen zu können.
    • Es kann sein, dass Router-Hersteller nach einiger Zeit neue Sicherheitslücken bemerken. Diese schließen sie dann mit einer neuen Firmware-Software. Ein automatisches Firmware-Update führen aber nur sehr wenige Router durch. Deswegen sollte man etwa dreimal jährlich überprüfen, ob es eine neue Firmware für den eigenen Router gibt.

    4. Gute Gründe für einen neuen Router

    Wer den Standard-Tarif für Internet und Telefonie bei einem Anbieter gebucht hat, bekommt oft auch nur einen Standard-Router. Mit dem kann man ins Internet, zu viel mehr taugen sie oft nicht. Deswegen lohnt ein Blick in den aktuellen Router Vergleich, ob es nicht Modelle gibt, die den eigenen Ansprüchen stärker entsprechen. Wer Kinder hat, möchte vielleicht eine Kindersicherung, wer viele Gäste hat, die Möglichkeit, ein Gastnetzwerk einzurichten. Und wer zentral für alle PCs im Haus Daten archivieren möchte, braucht einen NAS-Router. Router können eben mehr, als nur eine Verbindung mit dem Internet zur Verfügung zu stellen.

    Ähnliche Seiten