Quadrocopter Vergleich 2017

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1
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DJI Phantom 3 Standard
Drohne DJI Phantom 3
DJI-Phantom-3_Standard__B013J39S0M
DJI Phantom 3 Standard
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
35,0 x 19,0 x 35,0
Gewicht1.216 g
Videokamera
Flugzeit25 Min.
Ladezeit60 Min.
Reichweite1.000 m
2
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DJI Phantom 2
Drohne DJI Phantom 2
DJI-Phantom-2___B00HUTYBTA
DJI Phantom 2
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
29,0 x 18,0 x 29,0
Gewicht1.030 g
Videokamera
Flugzeit25 Min.
Ladezeit60 Min.
Reichweite1.000 m
PREISTIPP
3
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Walkera QR X350
Drohne Walkera QR X350
Walkera-QR-X350___B00J57FNK6
Walkera QR X350
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
28,9 x 18,0 x 28,9
Gewicht800 g
Videokamera
Flugzeit12 Min.
Ladezeit60 Min.
Reichweite500 m
4
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UDI U842 Lark FPV
Drohne UDI U842 Lark FPV
UDI-U842-Lark-FPV___B0126NOJL4
UDI U842 Lark FPV
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
48,6 x 12,2 x 48,6
Gewicht349 g
Videokamera
Flugzeit7 Min.
Ladezeit40 Min.
Reichweite100 m
5
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s-idee S183C
Drohne s-idee S183C
s-idee-S183C___B00I2PJMFY
s-idee S183C
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
33,0 x 6,0 x 33,0
Gewicht100 g
Videokamera
Flugzeit8 Min.
Ladezeit90 Min.
Reichweite300 m
6
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Rayline R806-CF
Drohne Rayline R806-CF
Rayline-R806-CF___B00T2TI8KE
Rayline R806-CF
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
29,8 x 6,5 x 29,8
Gewicht110 g
Videokamera
Flugzeit10 Min.
Ladezeit60 Min.
Reichweite100 m
7
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Syma X5C Explorer
Drohne Syma X5C EXPLORER
Syma-X5C-Explorer___B00NJ1P75K
Syma X5C Explorer
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
31,0 x 8,0 x 31,0
Gewicht92 g
Videokamera
Flugzeit12 Min.
Ladezeit60 Min.
Reichweite80 m
8
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H107 D Hubsan X4
Drohne H107 D Hubsan X4
H107-D-Hubsan-X4___B00GO96PF0
H107 D Hubsan X4
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
6,0 x 3,0 x 6,0
Gewicht32 g
Videokamera
Flugzeit8 Min.
Ladezeit30 Min.
Reichweite100 m
9
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Carrera Micro Quadrocopter
Drohne Carrera Micro Quadrocopter
Carrera-Micro_Quadrocopter__B00JA1HBDO
Carrera Micro Quadrocopter
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,0 x 4,0 x 7,0
Gewicht9 g
Videokamera
Flugzeit5 Min.
Ladezeit25 Min.
Reichweite50 m
10
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Blade Nano QX
Drohne Blade Nano QX
Blade-Nano-QX___B00SNEJA92
Blade Nano QX
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
14,0 x 3,0 x 14,0
Gewicht18 g
Videokamera
Flugzeit6 Min.
Ladezeit30 Min.
Reichweite10 m

Viermal cooler als ein Hubschrauber – der Quadrocopter

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Hubschrauber sind schon ziemlich cool. Die können nicht nur fliegen, sondern auch noch senkrecht starten oder auf der Stelle schweben. Und was ist noch cooler als ein Hubschrauber? Richtig, ein Quadrocopter. Denn der hat nicht nur einen Rotor, sondern gleich vier. Und mit denen macht das Fliegen richtig Spaß. Deswegen begeistern sich immer mehr Menschen für einen ferngesteuerten Quadrocopter. Allerdings lohnt ein Vergleich. Denn das vermeintliche Spielzeug gibt es in vielen verschiedenen Größen und für verschiedene Zwecke. Nicht alle eignen sich zum Spielen.

    1. Das ist ein Quadrocopter

    Video eines Quadrocopter Test

    Das Wort Quadrocopter ( auch Quadrokopter oder Quadcopter) leitet sich aus dem Lateinischen ab. “Quadrum” bedeutet “Viereck” und “pteron” bedeutet “Flügel”. Die Flügel oder Propeller eines Quadrokopters sind alle auf einer Ebene angeordnet und nach unten ausgerichtet. Auftrieb, Neigung und Vortrieb werden durch verschiedene Geschwindigkeiten der einzelnen Propeller erzeugt und gesteuert. Durch seine Propeller gehört der Quadrokopter zwar eigentlich zu den Hubschraubern, aber das klassische Modell mit einem Rotor funktioniert etwas anders. Diese benötigen für Richtungsänderungen zum Beispiel ein Ruder – und ohne kleinen Heckrotor läuft bei ihnen gar nichts. Außerdem müssen die Rotorblätter angesteuert und verstellt werden können – das geschieht mit einer sogenannten Taumelscheibe. Streng genommen sind Quadrocopter näher an den Ursprüngen des Hubschraubers als die Version mit einem Propeller, an die wir in der Regel denken. Das liegt daran, dass Hubschrauber mit einem Propeller zu Beginn unpopulär waren. Die meisten Erfinder experimentierten mit mehreren Rotoren. Die Taumelscheibe existierten zwar in der Theorie seit 1910, aber kaum einer konnte sich ihren Praxiseinsatz vorstellen. So war der Oehmichen No. 2 – laut Wikipedia der erste zuverlässig funktionierende manntragende Senkrechtstarter – ein Quadrocopter. Der Luftfahrtpionier Étienne Oehmichen hat ihn konstruiert. Der Oehmichen No. 2 erhob sich erstmals 1922 in die Lüfte, schaffte mehr als 1000 Flüge und konnte sich bis zu 14 Minuten in der Luft halten. Durch Weiterentwicklung der Technik, wie etwa die Taumelscheibe, verloren Erfinder das Prinzip des Quadrocopters aus den Augen und der normale Hubschrauber entwickelte sich immer weiter. So kam es, dass keine personentragenden Quadrocopter eingesetzt werden. Allerdings erfreuen sich die ferngesteuerten Exemplare einer immer weiter steigenden Beliebtheit. Mittlerweile werden sogar wieder Quadrocopter für die Beförderung von Personen entwickelt. Da Quadrocopter aber bislang unbemannt durch die Gegend fliegen, werden sie oft einfach nur Drohne genannt. Bei Drohnen handelt es sich nämlich um ein unbemanntes Luftfahrzeug.

    2. Diese Arten gibt es

    Den Quadrocopter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Welche das sind, zeigen wir im nächsten Abschnitt

    2.1 Mini- und Spaßdrohnen

    Am günstigsten im Quadrocopter Vergleich sind die Mini- und Spaßdrohnen. Die sollen nicht viel können, außer, sich fernsteuern zu lassen. Ein Mini-Quadrocopter ist wirklich mini. Er ist meistens so groß wie eine Hand, kann aber noch viel kleiner sein. Durch ihre geringe Größe lassen sie sich sogar in der Wohnung fliegen, ohne gleich die ganze Einrichtung zu zerstören – die Steuerung ist ganz einfach. Allerdings scheitert es dafür oft am Außen-Einsatz. Nicht alle Minidrohnen kommen mit Wind zurecht oder haben eine Reichweite, die groß genug für den Freiluft-Flug ist. Schnell reißt die Funkverbindung ab und das Gerät stürzt durch den Kontrollverlust ab. Auch die Flugzeit ist, bedingt durch den kleinen Akku, oft sehr kurz. Deswegen gibt es für den Außeneinsatz eine Reihe von größeren Drohnen. Die können natürlich durch die Luft fliegen, erlauben aber oft zusätzlich spannende Manöver wie Rollen oder Loopings.

    2.2 Fotodrohnen für die Freizeit

    Die nächste Quadrocopter-Art ist weniger auf spannende Flugmanöver oder den Einsatz in der Wohnung ausgelegt. Es handelt sich um Foto- oder Kameradrohnen. Sie müssen in verschiedenen Quadrocopter Tests nicht durch Wendigkeit und Geschwindigkeit punkten. Sie haben dafür eine Kamera an Bord. So lassen sich mal Urlaubsfotos der ganz besonderen Art verwirklichen oder schicke Aufnahmen vom eigenen Haus anfertigen. Richtigen Profis reicht die Qualität der Aufnahmen oft nicht, aber dafür sind diese Geräte preislich noch erschwinglich. Allerdings schlagen sie trotzdem locker mit dreistelligen Beträgen zu Buche. Oft lassen sich solche Drohnen mit dem eigenen Smartphone steuern und übertragen das Bild der Bord-Kamera auf das Handy-Display. Fotodrohnen liefern oft auch Videos, aber nicht immer stimmt die Qualität. Ein unabhängiger Quadrocopter Test zeigt, was die Kamera der Drohne wirklich leistet.

    2.3 Profi-Drohnen

    Profi-Drohnen stehen preislich am oberen Ende der offenen Drohenskala. Diese Quadrocopter müssen eine ordentliche Leistung bringen. Denn sie sind nicht für den Einsatz mit einer kleinen Kompaktkamera konstruiert. Sie können mit einer digitalen Spiegelreflex (auch DSLR genannt) bestückt werden. Mit dem passenden Objektiv wiegt die ganz schnell mal ein ganzes Kilo. Und das muss der Quadrocopter zuverlässig und sicher durch die Luft tragen – denn ein Absturz wäre in dem Fall richtig teuer.

    2.4 Racing-Drohnen

    Es gibt einen vierten Drohnentyp, der quasi eine Mischform aller anderen ist. Es geht um Spaß, sie haben eine Kamera (die allerdings keine hochauflösenden Profiaufnahmen liefern muss) und sind ziemlich teuer. Die Rede ist von Racing-Drohen. Diese werden auch FPV-Drohnen genannt. FPV ist die Abkürzung für First Person View. Das steht für “Blick aus der ersten Person” oder “Sicht aus der Ich-Perspektive”. Diese Quadrocopter liefern ein Kamera-Bild, das dem Piloten vorgaukelt, er säße an Bord. Die Kamera filmt immer genau das, was vor dem Quadrocopter liegt. Für ein richtiges Pilotengefühl gibt es dazu Brillen, die das komplette Sichtfeld des Piloten bedecken und die Außenwelt so abschirmen. Die in der Brille eingebauten Monitore liefern das Bild aus der Bord-Kamera. Richtig beliebt sind diese Drohnen mit der passenden Brille für spannende Wettrennen durch Hindernis-Parcours. Mitterweile werden mit diesen Quadrocoptern sogar Meisterschaften ausgetragen. Wer bei diesen aber was auf sich hält, wird niemals mit einer Drohne von der Stange antreten. Entweder gehen die Piloten mit kompletten Eigenkonstruktionen oder guten Bausätzen an den Start. Wer handwerklich gesehen allerdings zwei linke Hände hat, der bekommt einen FPV-Quadrocopter auch fix und fertig zusammengebaut.

    2.5 Hexacopter und Octocopter

    Sie gehören nicht zu den Quadrocoptern, haben aber ähnliche Flugeigenschaften: Hexacopter und Octocopter. Diese sind allerdings nicht so weit verbreitet, was wohl am Preis liegt. Diese Drohnen liegen zwar noch besser in der Luft, kosten aber auch mehr.

    VORTEILE NACHTEILE
    Mini- und Spaßdrohnen
    • günstige Möglichkeit, Quadrokopter kennenzulernen
    • einfach in der Handhabung, wenig zu beachten
    • Mini-Drohnen können in der Wohnung fliegen
    • bieten nicht so viele Möglichkeiten wie andere Modelle
    • oft nicht für den Einsatz draußen geeignet
    Fotodrohnen für die Freizeit
    • haben eine Kamera
    • relativ preiswert
    • teurer als Mini-Drohnen
    • Kamera nicht so gut wie bei Profidrohnen
    Profi-Drohnen
    • sehr gute Flugeigenschaften
    • Möglichkeit, professionelle Fotoausrüstung anzubringen
    • sehr teuer
    • oft extra Genehmigung möglich
    Racing-Drohnen
    • hohe Geschwindigkeit und hoher Spaßfaktor bei Wettbewerben
    • sehr teuer
    • oft nur als Bausatz erhältlich
    Hexacopter und Octocopter
    • noch bessere Flugeigenschaften
    • teurer als Quadrokopter

    3. Welche Faktoren sollten den Kaufentscheid beeinflussen?

    Es gibt verschiedene Faktoren, die den Kaufentscheid beeinflussen können und auf die es sich zu achten lohnt. Zu diesen gehören:

    3.1 Das Gewicht

    Quadrocopter von DJI

    Quadrocopter Phantom von DJI

    Wie schwer ist der Quadrocopter? Natürlich wiegt eine Profi-Drohne mehr als ein Mini-Quadrocopter, der in der eigenen Wohnung seine Runden dreht. Aber auch bei den verschiedenen Quadrocopter-Arten gibt es Gewichtsunterschiede. Ist beispielsweise die Profidrohne schwer, liegt sie sicherer in der Luft. Allerdings belastet das hohe Gewicht den Akku und es verkürzt die Flugzeit. Außerdem lassen sich leichte Drohnen besser transportieren. Wer beeindruckende Aufnahmen im Gebirge machen möchte und eine mehrstündige Wanderung vor sich hat, der freut sich über jedes Gramm, das er nicht mitschleppen muss.

    3.2 Die Flugdauer

    Je länger der Quadrocopter fliegt, desto länger hat der Pilot Spaß. Die Flugdauer hängt natürlich von mehreren Faktoren ab, etwa Gewicht, Akkukapazität und Motorleistung. Einige Quadrocopter Tests geben Aufschluss über die Flugzeit.

    3.3 Die Maße

    Neben den Maßen des fertig montierten Gerätes sind vor allem die Packmaße der Drohne wichtig. Das gilt natürlich nur, wenn sie sich für den Transport zerlegen lässt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn sie oft transportiert werden soll, aber nicht alles mit dem Auto erreicht werden kann.

    3.4 Die Kamera

    Hat der Quadrocopter eine Kamera an Bord, spielt ihre Qualität eine große Rolle. Wie hoch löst sie auf? Sind Fotos und Videos möglich? Wie viele Fotos oder wie viel Minuten Film lassen sich speichern? Welche Iso-Werte hat sie? Welche Brennweite und Blende hat das Objektiv? Das sind Fragen, die vor dem Kauf beantwortet werden sollten.

    3.5 Der Aufbau

    Nicht alle Quadrocopter werden bereits fertig aufgebaut geliefert. Einige Modelle werden als Bausatz vertrieben. Wer sich für technisch wenig versiert hält, sollte solche Quadrocopter-Bausätze lieber meiden.

    3.6 GPS

    Es gibt Drohnen, die ein GPS-Modul besitzen. Das eignet sich zum Beispiel dafür, den Quadrocopter auf eine bestimmte, mit Wegpunkten markierte Route zu schicken. Auch kann so ein Modul für eine Coming-Home-Funktion nützlich sein. Hat der Pilot sein Gerät aus den Augen verloren, muss er nur einen Knopf drücken und die Drohne kehrt automatisch zu ihm zurück.

    4. Wie sieht die Gesetzeslage aus?

    Eine Rechtsberatung wollen und können wir an dieser Stelle in unserem Quadrocopter Ratgeber nicht liefern. Allerdings können wir Tipps geben und erklären, wie Verbraucherschützer den Einsatz von Quadrocoptern und anderen privaten Kameradrohnen sehen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist auf ihrer Internetseite darauf hin, dass für Modelle, die weniger als fünf Kilogramm wiegen, keine besondere Nutzungserlaubnis notwendig ist. Trotzdem gilt es auch bei deren Einsatz einiges zu beachten: Beim Fliegen dürfen sie sich nicht außerhalb der Sichtweite befinden. Das bedeutet in der Regel, dass sie sich nicht mehr als 300 Meter vom Piloten entfernen darf. Wenn es nur steil nach oben gehen soll, dann ist bereits bei 100 Metern Schluss. Außerdem gibt es noch einen Mindestabstand zu Flughäfen und Ähnlichem. Da gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Kilometern. Abgesehen davon ist es ratsam, sich über den Versicherungsschutz Gedanken zu machen. Stürzt eine Drohne ab, ist schnell Schaden angerichtet. Sie kann Autos, Häuser oder sogar Menschen treffen. Fatal kann auch bereits eine Windböe sein, welche den Quadrocopter gegen eine Stromleitung weht oder für andere Schäden sorgt. Denn für alle Schäden, welche die Drohne anrichtet, haftet meist der Halter. Oft reicht eine normale Haftpflichtversicherung dann nicht aus, da diese solche Fälle nicht abdeckt. Es gibt spezielle Versicherungen für Modellflieger, sei es als Zusatzpolice oder als eigene Versicherung. Einige Modellflugverbände bieten solche Versicherungen sogar durch die Mitgliedschaft an oder vermitteln auf Nachfrage.
    Wer mit seinem Quadrocopter Fotos machen möchte, sollte das Persönlichkeitsrecht berücksichtigen. Es gilt immer noch das Recht am eigenen Bild. Wenn eine Person auf einem Foto oder einem Film erkennbar ist, darf diese jede Form der Veröffentlichung (auch im Internet) oder auch Weitergabe untersagen. Wer Fotos und Videos von Personen veröffentlicht, kann sich unter Umständen auf eine teure Abmahnung gefasst machen. Vor Veröffentlichung oder Weitergabe sollten alle erkennbaren Personen ihr Einverständnis geben – am besten schriftlich! Noch besser ist es, vor dem Einsatz der Kamera um Erlaubnis zu bitten. Es gibt übrigens eine Aufstiegsgenehmigung, die – unabhängig vom Gewicht – immer für das gewerbliche Fliegen nötig ist. Der gewerbliche Einsatz beginnt nicht erst dann, wenn mit Aufnahmen Geld verdient werden soll. Auch wer Veranstaltungen aufnimmt oder Material für gewerbliche Zwecke zur Verfügung stellt, benötigt diese Genehmigung. Vor dem Start sollte man also sicherheitshalber bei der Verbraucherzentrale, einem spezialisiertes Anwalt oder einem Modellflieger-Verein um Rat einholen. Diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr und die gesetzliche Lage kann sich jederzeit ändern.

    5. Fazit

    Der Kauf eines Quadrocopters wirft im Vorfeld viele Fragen auf und der Einsatz scheint ebenfalls nicht ganz unproblematisch zu sein. Der Quadrocopter Vergleich kann beim Kauf helfen, sich für das richtige Modell – vielleicht den Quadrocopter Vergleichssieger – zu entscheiden. Beim Flug ist aber vor allem eines wichtig und wer das beherzigt macht schon vieles richtig: Rücksicht auf Mitmenschen und verantwortungsvolles Fliegen sind das Allerwichtigste. Und wer sich für eine Mini-Drohne für die Wohnung entscheidet, der muss sich ohnehin keine Sorgen machen.

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