Laserdrucker Vergleich 2017

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Brother HL-L8250CDN
Brother HL-L8250CDN
Brother_HL-L8250CDN__B00JGKB5L8
Brother HL-L8250CDN
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm41,0 x 31,3 x 48,6
Auflösung2.400 x 600 dpi
Geschwindigkeit28 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenFarbe, SW
2
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Kyocera Ecosys P2135dn
Kyocera Ecosys P2135dn
Kyocera-Ecosys_P2135dn__B00HV889CA
Kyocera Ecosys P2135dn
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Merkmale:
Maße in cm37,5 x 26,7 x 39,3
Auflösung1.200 x 1.200 dpi
Geschwindigkeit35 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenSW
3
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HP LaserJet Pro MFP M277dw
HP LaserJet Pro MFP M277dw
HP-LaserJet-Pro-MFP_M277dw__B00TON9V2C
HP LaserJet Pro MFP M277dw
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm42,0 x 32,2 x 41,8
Auflösung600 x 600 dpi
Geschwindigkeit18 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenFarbe, SW
PREISTIPP
4
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Brother HL-3152CDW
Brother HL-3152CDW
Brother-HL-3152CDW___B00NUBGH08
Brother HL-3152CDW
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm41,0 x 24,0 x 46,5
Auflösung2.400 x 600 dpi
Geschwindigkeit18 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenFarbe, SW
5
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Dell C1760nw
Dell C1760nw
Dell-C1760nw___B00A9E486O
Dell C1760nw
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Merkmale:
Maße in cm39,4 x 22,5 x 30,0
Auflösung600 x 600 dpi
Geschwindigkeit15 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenFarbe, SW
6
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HP LaserJet Pro M127fw
HP LaserJet Pro M127fw
HP-LaserJet-Pro_M127fw__B00GJEKL4G
HP LaserJet Pro M127fw
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm42,1 x 30,9 x 36,5
Auflösung600 x 600 dpi
Geschwindigkeit20 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenSW
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Brother HL-L2340DW
Brother HL-L2340DW
Brother-HL-L2340DW___B00LUH8UHC
Brother HL-L2340DW
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Merkmale:
Maße in cm35,6 x 18,3 x 36,0
Auflösung2.400 x 600 dpi
Geschwindigkeit26 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenSW
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Samsung Xpress C410W
Samsung Xpress C410W
Samsung-Xpress_C410W__B00DSL0Z76
Samsung Xpress C410W
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm38,2 x 21,1 x 30,9
Auflösung2.400 x 600 dpi
Geschwindigkeit18 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
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HP LaserJet Pro P1102w
HP LaserJet Pro P1102w
HP-LaserJet-Pro_P1102w__B007UNCMJ2
HP LaserJet Pro P1102w
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm34,9 x 19,6 x 23,8
Auflösung600 x 600 dpi
Geschwindigkeit18 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
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DruckartenFarbe, SW
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Ricoh SP 112
Ricoh SP 112
Ricoh-SP-112___B00JLNLHIQ
Ricoh SP 112
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Maße in cm40,2 x 11,9 x 36,9
Auflösung1.200 x 600 dpi
Geschwindigkeit16 Seiten/min
Duplexeinheit
Drucker kann vollautomatisch Blätter beidseitig bedrucken.
WLAN
DruckartenSW

Der richtige Laserdrucker für jedes Büro

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Die weite Verbreitung des Computers macht es schon seit einigen Jahren möglich, die unterschiedlichsten digitalen Dokumente auszustellen. Damit diese nicht nur in digitaler Form vorliegen, sondern auch ausgegeben werden können, sind passende Endgeräte wichtig. Im Bereich der Drucker haben sich seit jeher entsprechende Tintenstrahldrucker verbreitet, die auch heute noch sehr häufig genutzt werden. Gerade für den Bereich der Bürotätigkeiten hat sich in den letzten Jahren jedoch eine Alternative entwickelt, die diverse Vorteile, aber auch einige Nachteile gegenüber den Tintenstrahldruckern zu bieten hat: der Laserdrucker. Um diesen soll es speziell in dem folgenden Ratgeber gehen. Es wird auf relevante Fragen zum Laserdrucker eingegangen, zum Beispiel welche Vorteile er bietet, für wen er besonders zu empfehlen ist und auf welche Kriterien beim Kauf geachtet werden sollte. So können Kunden sich selbst ein Bild davon machen, wie sie den Weg zum individuell besten Modell – also quasi dem eigenen Laserdrucker Vergleichssieger – am zuverlässigsten finden.

    1. Das breite Feld der Drucker

    Der Laserdrucker Vergleichssieger

    Der Laserdrucker HL-L8250CDN von Brother

    Vor allem müssen sich Laserdrucker mit dem Tintenstrahldrucker messen. Im direkten Vergleich hat sich ein sehr dogmatisches Bild für die Käufer entwickelt. Bisher galt, dass der Tintenstrahldrucker besonders günstig in der Anschaffung, dafür aber besonders teuer beim Nachkaufen der Patronen sei. Umgekehrt galt für Laserdrucker die Grundregel, dass diese im Einkauf sehr teuer, dafür aber in den Folgekosten wesentlich günstiger seien. So einfach ist das jedoch nicht mehr abzutun. Tendenziell stimmt diese Einschätzung natürlich noch. Allerdings haben sich mittlerweile vor allem auch die Laserdrucker in eine Preisregion bewegt, die sehr überschaubar ist. Vollständig ausgestattete All-in-One-Geräte mit einer guten Leistung und Laserdruck sind teilweise schon in einem Bereich um etwa 200 Euro erhältlich. Allerdings ist auch nicht gesagt, dass die Folgekosten in jedem Laserdrucker Vergleich äußerst günstig ausfallen. Auch in dieser Hinsicht gibt es in Bezug auf die Kosten der Druckertoner nämlich Ausnahmen. Umgekehrt ist es auch nicht mehr so, dass jeder Tintenstrahldrucker im Bereich der Folgekosten ein katastrophales Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Stattdessen nähern sich auch hier die Preise an. Natürlich lässt sich auch hierbei keine pauschale Aussage treffen. Die Folgekosten entscheiden sich in der Regel von Modell zu Modell. So bleibt die eingangs geäußerte Prämisse zwar grob erhalten, allerdings kommt es in der Tat jeweils auf das individuelle Modell an, ob sich diese auch wirklich bestätigt. Diese Entwicklungen verdeutlichen allein schon anhand dieses einzelnen Punktes, wie undurchschaubar der Druckermarkt in dieser Hinsicht ohne eine Orientierungshilfe ist. Deshalb ist es ungemein wichtig, sich vorher in einem guten Laserdrucker Test genau darüber zu informieren, welche Modelle zum Laserdrucker Vergleichssieger taugen und welche besser nicht angeschafft werden sollten.

    2. Auf welche Kriterien im Laserdrucker Vergleich zu achten ist

    Im Folgenden stellt sich völlig zurecht die Frage, auf welche Kriterien denn nun besonders genau geschaut werden sollten und welche Punkte eher zu vernachlässigen sind. Allgemeine Aussagen sind in diesem Bereich natürlich schwierig zu treffen, da auch immer ein gewisser Zusammenhang zwischen der Wichtigkeit einzelner Funktionen und dem eigenen Nutzungsverhalten besteht. Deshalb wird in der Folge zunächst aufgezeigt, bei welchen Kriterien Unterschiede auftreten können und für wen diese Punkte besonders wichtig sind.

    2.1 Der Preis des Laserdruckers

    Der Preis wurde als Kriterium bereits angesprochen. Auch wenn die grundsätzliche Ausgangslage, dass ein Laserdrucker in der Anschaffung teuer und in den Folgekosten günstig ist, etwas an Gültigkeit eingebüßt hat, bedeutet das jedoch noch nicht, dass sie völlig außer Kraft gesetzt ist. Tendenziell ist es nach wie vor so, dass der Laserdrucker einen etwas höheren Kaufpreis verlangt als ein Tintenstrahldrucker. Allerdings darf der Anschaffungspreis keinesfalls als einziges Kriterium herangezogen werden. Je nach notwendigen Folgekosten kann sich eine etwas höhere Investition schnell lohnen. Dazu sollte auch der ungefähre Preis pro Kopie hinzugezogen werden. Normalerweise ist dieser auch in vielen Laserdrucker Tests zu finden. Wenn man nun die ungefähre Nutzung in Form einer geschätzten Kopienanzahl festlegt und diese mit den jeweiligen Preisen pro Kopie multipliziert, erhält man eine wesentlich realistischere Zahl, was der Drucker den Nutzer tatsächlich kostet. Entsprechend ist der Preis bei einigen Laserdrucker Tests eine Größe, die immer nur in Zusammenhang mit den Preisen pro Kopie betrachtet werden darf.

    2.2 Wie viele Funktionen sollen es beim Laserdrucker sein?

    Grundsätzlich hängt der Preis der Anschaffung im Laserdrucker Vergleich vor allem auch davon ab, wie groß der Funktionsumfang sein soll. Gerade bei einem Laserdrucker geht es dabei nicht nur um Bonusfunktionen, sondern im Wesentlichen um Basisfunktionen. Der allgemeine Begriff für Geräte mit mehreren Funktionen lautet Multifunktionsgerät oder All-in-one-Drucker. Dabei gibt es 3-in-1- und 4-in-1-Geräte. Die Zahlen beschreiben dabei die Anzahl der Basisfunktionen. 3-in-1-Geräte haben neben der Druckfunktion auch einen Scanner integriert. Dieser ermöglicht es, Dokumente zu digitalisieren. Außerdem ermöglicht es die Kombination aus Drucker und Scanner auch, Dokumente zu kopieren. Bei den 4-in-1-Geräten ist zusätzlich zu diesen Funktionen auch das Faxen mit dem Gerät möglich. Somit kann ein Laserdrucker mit mehreren Funktionen unter Umständen nicht nur drucken, sondern auch scannen, kopieren und faxen. Wer sich nun fragt, wie hoch die Qualität dieser einzelnen Funktionen in den meisten Laserdrucker Tests abschneidet, könnte überrascht sein. Diese ist im direkten Vergleich zu Einzelgeräten, die jeweils nur eine Funktion ausführen können, relativ gut. Zwar ist es tatsächlich so, dass die spezialisierteren Einzelgeräte qualitativ noch etwas hochwertiger arbeiten können. Jedoch ist die Qualität der einzelnen Funktionen eines Multifunktionsdruckers in der Regel trotzdem hoch und nicht so weit von den Bestleistungen entfernt. Zusätzlich dazu bieten Multifunktionsgeräte auch weitere Vorteile. Beispielsweise sind sie platzsparend, günstiger als der Kauf aller Einzelgeräte und insgesamt auch stromsparender als die Kombination aus Einzelgeräten. Selbstverständlich spielen auch der Anschluss und die Konfiguration nur eines Gerätes in der Bedienung eine entscheidende Rolle. Wer also mehrere der oben genannten möglichen Funktionen regelmäßig nutzt, ist tendenziell mit einem Multifunktionsgerät besser beraten als mit dem Kauf der unterschiedlichen Einzelgeräte. Allerdings ist in dieser Hinsicht zu berücksichtigen, dass alle diese Funktionen nur dann sinnvoll sind, wenn man sie auch benutzt. Es bringt schließlich nichts, einen Laserdrucker Vergleichssieger mit den unterschiedlichsten Funktionen zu kaufen, die dann aber gar nicht genutzt werden. Dann ist es sinnvoller, eine vom Funktionsumfang überschaubare Variante zu kaufen, die aber auch deutlich günstiger ist.

    Einzelgerät

    VORTEILE

    • qualitativ leicht besser
    • günstiger, falls nur eine einzelne Funktion benötigt wird

    NACHTEILE

    • mehrere Geräte nehmen mehr Platz ein
    • mehrere Geräte benötigen mehr Strom
    • mehrere Geräte benötigen auch mehr Anschlüsse und jeweils eine eigene Konfiguration
    • höherer Anschaffungspreis bei mehreren Geräten

    Multifunktionsgerät

    VORTEILE

    • alle Funktionen in einem Gerät
    • qualitativ kaum schwächer als Einzelgeräte
    • weniger Kabelsalat und nur eine einzige Konfiguration
    • platz- und stromsparend

    NACHTEILE

    • normalerweise größer und schwerer als ein Einzelgerät
    • teurer in der Anschaffung, wenn nur eine Funktion tatsächlich benötigt wird

    Anhand der oben stehenden Tabelle lässt sich bereits erkennen, dass sich ein Multifunktionsgerät im Vergleich zu einem Einzelgerät in vielen Fällen lohnen kann. Das ist eigentlich immer dann der Fall, wenn auch tatsächlich mehrere Funktionen des Multifunktionsgerätes benötigt werden. Die zahlreichen Vorteile überwiegen die kleineren Nachteile, die beim Multifunktionsgerät vorhanden sind. Es gibt eigentlich nur zwei triftige Gründe, ein Einzelgerät einem Multifunktionsdrucker vorzuziehen. Der erste mögliche Grund kann darin liegen, dass nur ein Drucker oder nur ein Scanner benötigt wird. In diesem Fall ist man preislich mit dem Einzelgerät besser bedient und hat gegebenenfalls qualitativ eine noch etwas bessere Leistung. Der zweite mögliche Grund liegt darin, dass die, eventuell in zahlreichen Laserdrucker Tests festgestellte etwas bessere, Qualität eines Einzelgerätes tatsächlich auch unbedingt benötigt oder gewünscht wird. In allen anderen Fällen ist der Multifunktionsdrucker eigentlich immer zu bevorzugen.

    2.3 Konnektivität ist auch beim Laserdrucker das Zauberwort

    Gerade bei einem Laserdrucker wird die Konnektivität immer wichtiger. Mittlerweile nutzen die meisten Haushalte und Büros die unterschiedlichsten Endgeräte. Neben PC und Laptop sind das auch Smartphones, Tablet PCs und ähnliche Geräte. Da wäre es doch schön, wenn die mobilen Endgeräte per W-LAN eine Verbindung zum Drucker aufbauen können. So kann über die unterschiedlichsten Endgeräte leicht auf den Laserdrucker zugegriffen werden. Für die immer vielseitiger werdenden interaktiven Nutzungsmöglichkeiten der heutigen technischen Geräte ist ein solcher Anschluss auf jeden Fall zu empfehlen. Wenn der Drucker nicht in das W-LAN einzubinden ist, aber trotzdem mit mehreren Computern genutzt werden soll – beispielsweise im Büro – dann kann es dennoch wichtig sein, dass der Laserdrucker per Schnittstelle in das Netzwerk integriert werden kann. Diese Möglichkeit bietet nicht jeder Drucker in unterschiedlichen Laserdrucker Tests. Entsprechend gilt es, auf dieses Kriterium gesondert zu achten, wenn es gewünscht wird. Soll das Gerät hingegen tatsächlich nur mit einem einzigen PC oder Laptop genutzt werden, kann auch ein Laserdrucker genügen, der nur per USB-Kabel angeschlossen werden kann. Allerdings sollte man im Hinblick darauf, dass es sich bei einem Laserdrucker eher um eine Investition für die nächsten Jahre handelt, darüber nachdenken, ob nicht doch eine vielseitigere Einbindungsmöglichkeit für die Zukunft besser ist.

    2.4 Weitere Zusatzfunktionen

    Video eines Laserdrucker Test

    Eine weitere Funktion, die relativ sinnvoll sein kann, ist eine integrierte Duplexeinheit. Diese ermöglicht es, das Papier auch beidseitig zu bedrucken. So lässt sich möglicherweise eine Menge Geld sparen. Diese Funktion ist vor allem für Büros und Nutzer mit einem generell sehr hohen Druckaufkommen interessant. Wer dann nämlich regelmäßig beidseitig druckt, spart die Hälfte an Druckerpapier. Auf lange Sicht schont das nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Natur. Weiterhin wird bei der Duplexfunktion zwischen der automatischen und dem manuellen Duplexfunktion unterschieden. Während beim ersteren direkt beim Drucken auf beiden Seiten gleichzeitig gedruckt wird, werden beim manuellen Verfahren zuerst alle Vorderseiten gedruckt. Dann wird der Benutzer vom Drucker dazu aufgefordert die Vorderseiten wieder ins Papierfach einzulegen, damit er auch die Rückseiten bedrucken kann. Das automatische Duplexverfahren bietet daher einen deutlich höheren Komfort. Weiterhin ist auch die Frage beim Laserdrucker Vergleich wichtig, wofür genau der Drucker verwendet werden soll. Werden hauptsächlich Textdokumente gedruckt, kann es ausreichen, einen Laserdrucker zu kaufen, der nur schwarz-weiß druckt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Monochromdrucker. Der Vorteil kann hierbei darin liegen, dass sowohl die Anschaffung als auch die Folgekosten weitaus günstiger ausfallen können als bei einem Laserdrucker, der auch in Farbe druckt. Wer also ausschließlich einen Laserdrucker benötigt, der in Schwarz und Graustufen druckt, kann mit einem solchen Gerät durchaus perfekt bedient sein. In diesem Fall werden auch nur schwarze Tonerkartuschen benötigt. Werden jedoch mit dem Drucker auch Bilder, Präsentationen, Grafiken oder Ähnliches ausgegeben, kommt man nicht umhin, sich in diversen Laserdrucker Tests ein Modell zu suchen, das auch einen qualitativ hochwertigen Farbdruck liefert. Dafür sind die benötigten Toner dann aber auch etwas breiter gefächert. Bei einem normalen Laserdrucker sind in diesem Fall vier Tonerkartuschen integriert. Diese lassen sich in die Farben Schwarz, Gelb, Cyan und Magenta unterteilen. Wichtig ist auch, dass über die Software des Druckers jederzeit der Füllstand des Toners angezeigt wird. So hat der Nutzer jederzeit den Überblick darüber, wann ein neuer Toner benötigt wird und wie viel Kapazität aktuell noch vorhanden ist.

    3. Laserdrucker versus Tintenstrahldrucker

    Wie bereits eingangs erwähnt, ist vor allem der Tintenstrahldrucker der große Konkurrent für den Laserdrucker. Kein Drucker ist in Privathaushalten so weit verbreitet wie er. In der Industrie sieht es in dieser Hinsicht etwas anders aus. Die meisten mittelgroßen bis großen Unternehmen und Institutionen arbeiten mittlerweile wegen eines moderaten bis hohen Druckbedarfs mit einem Laserdrucker oder sogar mehreren Modellen. Das liegt nicht nur daran, dass Laserdrucker leicht bis deutlich günstiger in den Folgekosten sein können. Auch die Geschwindigkeit beim Drucken ist wesentlich schneller als sie ein Tintenstrahldrucker bieten könnte. In einschlägigen Laserdrucker Tests werden darüber hinaus noch weitere Vorteile deutlich, die der Laserdrucker gegenüber dem Tintenstrahldrucker vorzuweisen hat. Einerseits betrifft das die Druckqualität. Gerade für die gewerbliche Tätigkeit, bei der es schwerpunktmäßig um den Textdruck geht, ist der Laserdrucker seinem Konkurrenten deutlich voraus. Das liegt daran, dass er feiner arbeiten kann als der Tintenstrahldrucker. Entsprechend wird das Druckergebnis gerade bei Texten deutlich schärfer und präziser. Im Bereich des Fotodrucks hat der Tintenstrahldrucker hingegen die Nase vorne. Bei Bildern haben Lasergeräte nämlich tendenziell das Problem, dass sich ein feines Pixelnetz über das Bild legt. Deshalb wirkt es nicht ganz so natürlich und brillant wie das Ergebnis, das ein Tintenstrahldrucker hier liefert. Dafür ist der Druck mit dem Laserdrucker wesentlich beständiger.

    Tipp: Wer die Beständigkeit des Drucks testen möchte, kann über diesen einfach etwas Wasser geben. Bei einem Tintenstrahldrucker verläuft das Bild häufig, bei einem Laserdrucker hingegen nicht.

    Doch auch wer den Drucker nicht derart häufig nutzt, wie das in einem Großraumbüro der Fall ist, hat Vorteile, wenn er auf einen Laserdrucker zurückgreift. Tintenstrahldrucker haben nämlich bei seltener Nutzung ein ganz eigenes Problem: Die Patrone kann eintrocknen. Entsprechend kann es bei seltener Nutzung passieren, dass trotz eines geringen Verbrauchs gemessen an der Nutzung vergleichsweise häufig neue Patronen gekauft werden müssen – dabei schmilzt der Preisvorteil bei der Anschaffung unglaublich schnell dahin. Dieses Problem haben Nutzer eines Laserdruckers mit dem integrierten Toner nicht. Dieser kann nicht eintrocknen, was diese Druckerart auch für Nutzer hervorragend eignet, die nur selten drucken. Die folgende Tabelle zeigt die Vor-und Nachteile eines Tintenstrahldruckers und die eines Laserdruckers.

    Tintenstrahldrucker

    VORTEILE

    • tendenziell günstiger in der Anschaffung
    • höhere Farbbrillanz bei Fotodruck
    • meistens leichter und kleiner als ein Laserdruckermodell

    NACHTEILE

    • kann im Textdruck von der Präzision nicht mit dem Laserdrucker mithalten
    • tendenziell teurer in den Folgekosten
    • Ausdrucke können wesentlich leichter verlaufen
    • langsamer als der Laserdrucker
    • Tintenpatrone kann eintrocknen, wenn das Gerät längere Zeit nicht genutzt wird

    Laserdrucker

    VORTEILE

    • Toner kann nicht eintrocknen
    • arbeitet präziser und ist damit gerade beim Textdruck wesentlich schärfer
    • arbeitet schneller
    • tendenziell günstiger in den Folgekosten
    • produziert Ausdrucke mit höherer Beständigkeit

    NACHTEILE

    • tendenziell teurer in der Anschaffung
    • Farbausdrucke sind nicht so brillant wie die Ausdrucke der Tintenstrahldrucker
    • bei Fotodruck entsteht der Eindruck eines leichten Pixelnetzes auf dem Bild
    • meistens größer und schwerer als ein Tintenstrahlmodell

    Was die Stiftung Warentest dazu sagt: Auf den ersten Blick wird bereits deutlich, dass der Laserdrucker grundsätzlich etwas eher zu empfehlen ist als der Tintenstrahldrucker. Es gibt mehr Vorteile, weniger Nachteile und spricht größere Zielgruppen an. Dieser Eindruck täuscht nicht, denn es ist so, dass im Laserdrucker Test viele Vorteile zutage treten, die ein Tintenstrahldrucker nicht unbedingt leisten kann. Auch die Stiftung Warentest hat diesen Eindruck bereits bestätigt. Im Oktober 2014 testete sie acht Laserdrucker, darunter vier Monochromdrucker und vier Farbkombigeräte. Dieser Laserdrucker Test untermauerte im Wesentlichen die oben genannten Vor- und Nachteile der jeweiligen Druckerarten. Entsprechend kam auch die Stiftung Warentest hierbei zu dem Schluss, dass ein Laserdrucker für viele Menschen als empfehlenswert einzustufen ist. Das betrifft sowohl die Nutzung in Büros als auch in Privathaushalten.

    4. Pflegetipps für den Laserdrucker

    Natürlich wünschen sich Nutzer eines Druckers, dass ihr Gerät möglichst lange möglichst hochwertige Arbeit verrichtet. Regelmäßige Pflege kann hierbei äußerst hilfreich sein, denn so werden Verschmutzungen vermieden beziehungsweise zumindest beseitigt. Dabei genügt es in der Regel, die entsprechenden Wartungsschritte alle paar Monate durchzuführen. So lässt sich zur besseren Erreichbarkeit in der Regel die Tonerkassette oder die Trommeleinheit aus dem Drucker nehmen. Damit kann der ganze Lauf, den das Druckpapier beim Drucken durchquert, mit einem Tuch von Tonerstaub und Tonerresten gesäubert werden. Darüber hinaus sollten, wenn das Druckerpapier nach einem Druckvorgang nicht vollständig wieder aus dem Drucker kommt, eventuell verbliebene Papierreste immer sofort aus dem Drucker entfernt werden. Außerdem ist es wichtig, niemals zur Säuberung oder Beseitigung von Rückständen spitze Gegenstände zu verwenden. Einerseits kann so der Drucker beschädigt werden, andererseits besteht jedoch – gerade, wenn das Gerät noch unter Strom steht – die Gefahr, dass man selbst einem Stromschlag ausgesetzt wird. Zusätzlich dazu sollte man auch etwas Vorsicht mit den Materialien walten lassen, die man in den Drucker gibt. So lassen sich beispielsweise grundsätzlich auch Etiketten mit einem Laserdrucker ausgeben. Allerdings ist es nicht ganz ohne Risiko, wenn angefangene Etikettenbögen zum Druck eingelegt werden. Im schlimmsten Fall können diese im Drucker hängen bleiben oder es können sich sogar einzelne Etiketten lösen und im Drucker verbleiben. Damit handelt es sich um ein Risiko, bei dem der Drucker mehr als nur einen marginalen Schaden erleidet. Noch gefährlicher kann es werden, wenn Briefumschläge mit integrierten Sichtfenstern, also folienähnlichen Stoffen, in den Drucker gegeben werden. Beim Drucken mit einem Laserdrucker entstehen nämlich hohe Temperaturen. Diese können die einfachen Kunststofffenster sehr leicht zum Schmelzen bringen. Dadurch kann der Laserdrucker sogar komplett zerstört werden. Deshalb ist hierbei besondere Vorsicht geboten.

    Tipp: Es sollten nur Grundlagen verwendet werden, die auch explizit für die Nutzung mit einem Laserdrucker geeignet sind. Andernfalls riskiert man Schäden am Drucker.

    5. Die Hersteller im Profil

    Der Markt für Drucker ist unglaublich groß und dadurch auch unüberschaubar. Entsprechend schwierig ist es, den passenden Hersteller zu finden. Einige Unternehmen sind jedoch auch in diesem Bereich relativ breit vertreten. In den folgenden Abschnitten soll entsprechend ein kleiner Überblick darüber gegeben werden, welche Namen Käufern in einem Laserdrucker Vergleich sehr wahrscheinlich begegnen werden.

    HERSTELLER GESCHICHTE
    Brother Brother ist ein japanisches Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitern, welches seinen Sitz in Nagoya hat. Im Jahr 1908 hat das Unternehmen als Werkstatt für Nähmaschinen begonnen. Im Bereich der Nähsysteme ist Brother auch tatsächlich heute noch aktiv. Mittlerweile handelt es sich jedoch ebenso um einen der weltweit größten und renommierttesten Hersteller, wenn es um Drucker, Scanner und Multifunktionsgeräte geht.
    Samsung Die Samsung Group ist ein weltweit agierender Konzern, der in den unterschiedlichsten Produktbereichen – vorwiegend technischer Natur – zu den führenden Herstellern zählt. Gemessen am Umsatz handelt es sich dabei um einen der größten Konzerne, die es überhaupt auf der Welt gibt. Gerade dadurch, dass Samsung auch im Bereich der Smartphones, Fernseher, PCs und anderer Endgeräte aktiv ist, sind besonders Nutzer von anderen Geräten aus diesem Hause dort auch mit dem Laserdrucker gut aufgehoben. Schließlich ist Samsung besonders bekannt dafür, eine gute Vernetzung seiner Endgeräte untereinander zu ermöglichen.
    HP HP steht für Hewlett Packard und bezeichnet ein US-amerikanisches Unternehmen, das sehr aktiv im Bereich der Computer, Laptops und ähnlicher Endgeräte ist. Darüber hinaus wird vor allem der IT-Markt im Bereich der Hardware, aber auch der Software von HP beliefert. Selbstverständlich zählen auch Drucker zum vielseitigen Sortiment des Fachunternehmens.
    Canon Auch bei Canon handelt es sich um ein japanisches Großunternehmen. Das Hauptgeschäft von Canon liegt im Bereich der Kameras und Fototechnik. Entsprechend nahe liegt jedoch auch der Zusammenhang zu entsprechenden Ausgabetechnologien, die für den Druck digitaler Bilder ebenfalls äußerst relevant sind. Deshalb reiht sich auch Canon in die weltweit sehr bekannten Unternehmen aus dem Bereich der Druckerproduktion ein.

    Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um die einzigen bekannten Unternehmen, die Drucker fertigen. Dieser Liste könnten beispielsweise auch Unternehmen wie Ricoh, Epson oder Dell und noch viele weitere hinzugefügt werden. Daher kann das Kriterium der Marke zwar ein erster Anhaltspunkt für die Qualität sein, niemals jedoch einen ausgiebigen Laserdrucker Vergleich ersetzen.

    6. Wie man den richtigen Laserdrucker für sich findet

    Die Frage, wie denn nun das passende Modell aus dem Bereich der Laserdrucker gefunden werden kann, ist keinesfalls leicht zu beantworten. Ein Laserdrucker Vergleich allein reicht hierfür nicht aus. Ein guter Ansatz wäre es, einen breit aufgestellten, qualitativ hochwertigen Laserdrucker Test in die eigene Kaufentscheidung mit einzubeziehen. So lassen sich viele Kriterien qualitativer Natur – zum Beispiel die Druckqualität, die Folgekosten, die Bedienbarkeit et cetera – bereits vor dem Kauf objektiv einschätzen. Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, wenn man einen Laserdrucker Vergleich durchführt, auch genau zu überlegen, was ein passendes Modell können muss. Wichtige Fragen betreffen zunächst vor allem den Funktionsumfang. Soll der Drucker nur drucken oder auch scannen, kopieren und gegebenenfalls faxen können? Genügt es, wenn er schwarz-weiß druckt, oder wird auch der Farbdruck benötigt? Sollen Funktionen wie die Einbindungsmöglichkeit in das W-LAN oder eine Duplexeinheit für beidseitigen Duck vorhanden sein? Das sind die ersten Fragen, die jeder Nutzer für sich beantworten muss. So wird nämlich der sehr breite Markt der Drucker sehr schnell deutlich eingegrenzt und die eventuell geeigneten Modelle werden auf eine überschaubare Zahl reduziert. Diese Kriterien sind auch in praktisch jedem Laserdrucker Test und der Produktbeschreibung selbst gut erläutert. In der Folge kann variabel anhand anderer Kriterien dann der eigene Laserdrucker Vergleichssieger gewählt werden. Die Modelle unterscheiden sich hierbei noch in einigen anderen Punkten. Das betrifft beispielsweise die Geschwindigkeit und Qualität beim Drucken, Bedienbarkeit, Installation – und natürlich auch den Preis. Je nachdem, welche dieser Kriterien eine gewichtigere Rolle spielen, sollten sie selbstverständlich bei der Wahl mit unterschiedlicher Wichtigkeit einbezogen werden. So steht der Wahl des passenden Laserdruckers kaum noch etwas im Wege.

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