Heimkino Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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LG BH9430PW
Heimkino LG BH9430
LG-BH9430PW___B00CEAJRR6
LG BH9430PW
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat9.1
WLAN
Leistung1.460 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Aktiv
PREISTIPP
2
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Philips HTB3520G/12
Heimkino Philips HTB3520G-12
Philips-HTB3520G12___B00JURMBZG
Philips HTB3520G/12
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung1.000 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
3
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Sony BDV-E4100
Heimkino Sony BDV-E4100
Sony-BDV-E4100___B00CGFWF50
Sony BDV-E4100
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung1.000 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
4
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Samsung HT-J5500
Heimkino Samsung HT-J 5500
Samsung-HT-J5500___B00U2XLVK8
Samsung HT-J5500
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung1.000 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
5
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Samsung HT-J4530
Heimkino Samsung HT-J4530
Samsung-HT-J4530___B00VX2SR40
Samsung HT-J4530
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung500 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
6
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Samsung HT-J4500
Heimkino Samsung HT-J4500
Samsung-HT-J4500___B00U2XLX9M
Samsung HT-J4500
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung500 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
7
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Sony BDV-E2100
Heimkino Sony BDV-E2100
Sony-BDV-E2100___B00BG6YQLQ
Sony BDV-E2100
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung1.000 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
8
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Samsung HT-H4500R
Samsung HT-H4500R
Samsung-HT-H4500R___B00IWZIWGE
Samsung HT-H4500R
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Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung500 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
9
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Philips HTD3510/12
Heimkino Philips HTD351012
Philips-HTD351012___B00BBUUDQO
Philips HTD3510/12
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat5.1
WLAN
Leistung300 Watt
PlayerDVD
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Passiv
10
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LG BH7240C
Heimkino LG BH7240C
LG-BH7240C___B00J38YWXQ
LG BH7240C
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Tonformat2.1
WLAN
Leistung600 Watt
PlayerBlu-Ray
3D
Subwoofer-Typ
Aktive Subwoofer verfügen über einen eingebauten Verstärker.
Aktiv

Ein eigenes Heimkino und der Kinobesuch wird überflüssig

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Wer einmal bei Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern im Heimkino einen Film gesehen hat, möchte selbst diesen Luxus in den eigenen vier Wänden haben. Einsteiger können mit dem riesigen Angebot auf dem Markt überfordert sein. Den nötigen Überblick kann ein Heimkino Vergleich bieten.

    1. Historie des Heimkinos

    Der Film gilt neben dem Internet als Medium der heutigen Zeit. Um das Kinoerlebnis im eigenen Haus zu erfahren, wurden laut Wikipedia schon in den 1930er-Jahren Heimkinosysteme in den Wohnzimmern der gutbetuchten Gesellschaft eingebaut. Ab den 1960er-Jahren wurde das Heimkino noch populärer. Nicht nur die Leute, die das nötige Kleingeld hatten, wollten die Filme im eigenen Wohnzimmer ansehen, sondern auch die restliche Öffentlichkeit. Die moderne Technik mit Raumklang und großen farbigen Bildern hatte in den 1970er-Jahren ihren Durchbruch. Die Einführung des Surround-Sounds in den 1980er-Jahren und dem ersten Mehrkanal-5.1-Ton 1994 weckte in vielen Deutschen die Lust auf ein eigenes Heimkino. Die Digitalisierung war der letzte bahnbrechende Schritt in der Entwicklung von Film und Heimkinotechnik. Der Projektor in den früheren Heimkinos zeigte Filmbilder in schneller Abfolge, die das Gehirn verarbeitete und verschmelzen ließ. Neben neuen intelligenteren Lösungen der Filmindustrie sind auch die Heimkinos heutzutage auf einen hohen technischen Stand. Verständlich ist, dass durch den Fortschritt der Technik der Preis geringer wurde. Ein Heimkino Vergleich dient bei der großen Auswahl als Entscheidungshilfe und kann mit dem Heimkino Vergleichssieger eine brauchbare Empfehlung aussprechen.

    2. Kaufkriterien für das Heimkino

    Um ein wirkliches Kino-Feeling zu bekommen, benötigt man die richtige Ausstattung. Auf einem Fernseher oder einer Leinwand sollte der Film in 3D oder HD angeschaut werden. 3D stellt einen Körper räumlich dar. Das ist mithilfe einer 3D-Brille auf dem Fernseher möglich. Der Surround-Sound unterstützt die räumliche Darstellung und lässt den Zuschauer alles hautnah miterleben. Früher war es teuer, das nötige Equipment für ein Heimkinosystem zu kaufen. Doch heutzutage sind die Heimkinos in sämtlichen Preisklassen auf dem Markt zu finden. Für jedes Budget ist was dabei. Nicht nur die technischen Daten, auch das Verhältnis von Preis und Leistung kann ein wichtiger Faktor bei einem Heimkino Vergleich sein. In vielen Heimkino Tests werden ein Heimkino Vergleichssieger und ein Preis-Leistungs-Sieger gekürt. Neben dem finanziellen Aspekt sollte abgeklärt werden, wie groß das Zimmer, die Wohnung oder das Haus ist. Und ob überhaupt die Möglichkeit besteht, ein Heimkinosystem unterzubringen. Die Anzahl der nötigen Anschlüsse und zusätzlichen Extras, die sich als sinnvoll herausstellen können, sollten vor dem Kauf ermittelt werden. Hierbei kann ein Heimkino Vergleich den nötigen Überblick schaffen.

    Insidertipp: Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte vor dem Kauf auf die Mitlieferung von 3D-Brillen geachtet werden. Meist sind diese nicht im Preis mit inbegriffen. Nicht, dass das Heimkino kostspieliger wird.

    2.1 Eigenschaften eines Heimkinos

    Heimkino von Philips

    HTB3550G/12 5.1 Heimkino von Philips

    Die Anforderungen an ein Heimkinosystem sind heutzutage klar definiert: Das System sollte 3D-fähig sein sowie DVDs und Blu-rays abspielen können. Formate wie Dolby Digital, DTS Dolby TrueHD oder DTS-HD können vom Heimkino wiedergegeben werden. Die Verbindung mit WLAN, kabellosen Rücklautsprecher oder ein USB-Anschluss sowie einen Anschluss für das Smartphone können dem Käufer einen Mehrwert bieten. Die Möglichkeit zu streamen, um auf Spotify und andere Dienste zurückgreifen zu können, vergrößert nicht nur das Filmsortiment, sondern auch die Musiksammlung. Ob das favorisierte System die Eigenschaft zu streamen aufweist, kann in einem Heimkino Vergleich überprüft werden. Anschlussmöglichkeiten für ältere Technik wie Plattenspieler oder CD-Player sind ebenfalls beliebte Merkmale. Die Steuerung über eine App auf dem Smartphone oder Tablet ist wohl die bequemste Art das Heimkinosystem zu bedienen. Vor dem Kauf eines Heimkinos sollte ein Heimkino Test als Entscheidungshilfe zu Rate gezogen werden. Dabei werden die unterschiedlichen Komponenten eines Heimkinos unter die Lupe genommen. Neben dem Bedienkomfort sind Ausstattungen, möglicher Sound und die zusätzlichen Features ausschlaggebend. Die meisten Käufer entscheiden jedoch nach dem Preis.

    2.2 Die klangvolle Untermalung

    Für einen hervorragenden Klang benötigt es ein Surroundsystem. Surround-Sound kann nur gegeben sein, wenn im Raum genügend Lautsprecher platziert sind. Welches Soundsystem in das eigene Wohnzimmer passt und den Film zum echten Erlebnis macht, kann in den meisten Heimkino Tests kontrolliert werden. Bei 5.1 Lautsprechern hat jede einzelne Box ihre Aufgabe. Ein Surroundsound-System mit fünf Boxen gewährleistet einen erstklassigen Klang. Die Systeme geben die Soundeffekte entsprechend der vorhandenen digitalen Daten wieder, die auf dem Film gespeichert sind. Neben einer Centerbox sind in einem 5.1 Soundsystem zwei Frontlautsprecher, ein Subwoofer und zwei Rücklautsprecher enthalten. Der Audio-/Video-Receiver nimmt die HDMI-Signale des Films auf und gibt diese Tonsignale an die Lautsprecher weiter. Gerade der Subwoofer spielt eine wichtige Rolle bei den Soundeffekten. Dieser sorgt für die Tieftöne, die Gänsehaut verursachen. Neben den Lautsprechern ist ein Audio-/Video-Receiver, der die Tonformate einzeln auf die vorhandenen Boxen verteilt, zwingend notwendig für einen echten Surround-Sound. Um einen Fehlkauf zu verhindern, sollten vor dem Kauf die Erwartungen an das Surroundsystem klar definiert sein. Wenn der Klang eines Fernsehers ausreicht, sollte bei dem Surround-Sound eingespart werden. Die größte und bestmögliche Anlage muss in diesem Fall nicht unbedingt gekauft werden. Hier ist ein günstiges System mit einer soliden Klangqualität die bessere Lösung. Allerdings ist anzumerken, dass die Kunden keine Höchstleistungen von ihrem System erwarten können. Der Klang ist im Vergleich zu teureren und besser ausgestatten Systemen deutlich minderwertiger. Die Erfahrenen unter den Verbrauchern stellen hohe Anforderungen an die einzelnen Komponenten des Surroundsystems. Das hat natürlich seinen Preis. Letztendlich entscheidet jeder für sich selbst, ob es das teure oder doch das preiswerte Soundsystem wird. Die einfachen Lösungen reichen für Einsteiger meist aus. Zahlreich Heimkino Tests bieten Informationen zu den Surroundsystemen.

    Insidertipp: Sollte das 5.1 Soundsystem für den ein oder anderen doch nicht ausreichen, gibt es mittlerweile Anlagen mit noch mehr Komponenten (6.1 oder 7.1 Soundsysteme). Diese Soundsysteme unterstützen neue unkomprimierte Standards wie Dolby TrueHD. Der Heimkino Vergleich dient zur direkten Übersicht und kann dem Verbraucher das langwierige Vergleichen ersparen.

    2.3 Der Beamer

    Um das echte Kinoerlebnis im eigenen Wohnzimmer zu erleben, kann neben den Fernseher, auch auf eine Leinwand und einen Beamer zurückgegriffen werden. Beamer werden in zwei unterschiedlichen Varianten auf dem Markt angeboten: der DLP-Beamer (Digital Light Processing) und der LCD-Beamer. LCD steht für Liquid Crystal Display. In diversen Heimkino Tests sind keine erkennbaren Unterschieden aufgefallen. Außerdem ist es ratsam bei Beamern nach der Lebensdauer der Lampe zu fragen. Ist diese nicht allzu lang, sollten wenigstens die Kosten für eine Ersatzlampe sich als niedrig herausstellen. Sonst kann es teuer werden.

    2.4 Es geht auch kabellos!

    Neben den gängigen Heimkinos, die durch Kabel miteinander verbunden sind, gibt es nun auch wireless (kabellose) Heimkinosysteme. Wichtig zu beachten ist, dass das Heimkinosystem, das mit digitalem Funk arbeitet, nicht andere Netzwerke beeinflusst. Abhilfe kann hier ein Transponder schaffen, der zwischen verschiedenen Frequenzen schaltet. So entstehen keine Störungen und Überlagerungen der Funknetze. Eine Stromquelle ist trotz kabelloser Lösung nötig, um den Funkempfänger, der das digitale Signal an das Heimkino weitergibt, anschließen zu können. Außerdem benötigt man ein Kabel, das vom Funkempfänger zu den Frontlautsprechern geht. Ganz kabellos ist die Variante leider doch nicht. Die Rücklautsprecher sind jedoch komplett kabellos. Neben diesen gibt es auch ein wireless Subwoofer. Dieser steht meist aus Platzgründen in der hintersten Ecke des Raumes. Ein meterlanges Kabel würde nur stören. Dank des nicht vorhandenen Kabels lässt sich der Subwoofer nun in jedes Wohnzimmer integrieren. Die Vorteile eines kabellosen Heimkinosystems liegen klar auf der Hand: endlich keine Kabel mehr, die hinter den Möbel versteckt werden müssen. Gebraucht werden bei der wireless Variante nur genügend Steckdosen. Die kabellose Alternative ist meist bei den Rücklautsprechern und dem Subwoofer sinnvoll. Das kabellose Heimkino hat den Nachteil, dass die Systeme störanfälliger für elektromagnetische Wellen sind. Beispielsweise ein schnurloses Telefon kann das ausgeklügelte System beeinflussen.

    3. Wissenswertes vor dem Kauf eines Heimkinos

    Vor dem Kauf können diese Informationen als Orientierung dienen: Blu-Ray-Player sind heutzutage kompatibel mit dem hauseigenen WLAN und haben direkten Zugriff auf soziale Netzwerke. Neben Apps können auch auf zahlreiche Online-Mediatheken wie Netflix, Maxdome und dergleichen zurückgriffen werden. So erhält man eine große Filmauswahl. Wenn das eigene Sofa belegt ist, kann der Inhalt auch auf das Tablet oder Smartphone gestreamt werden. Ob der favorisierte Blu-Ray-Player diese Eigenschaften aufweist, kann in einschlägigen Heimkino Tests überprüft werden. LAN-Anschlüsse sind heutzutage üblich, um eine Verbindung zum Netzwerk herstellen zu können. So kann über das Internet Filme geschaut werden. Die Qualität des Originalfilmes wird meist durch veränderte Einstellungen am Heimkinosystem verbessert. Kontrast, Format, Farbe und Ton können manuell eingestellt werden. Die Optimierung der Farben und Akustik perfektionieren den Filmgenuss. Beliebt sind Fernseher mit einer UHD-Auflösung, die ein gestochen scharfes Bild gewährleisten. Für die richtige Beleuchtung kann ebenfalls gesorgt werden. Durch beispielsweise Ambilight werden vom Fernseher passende Lichter auf die Wand gestrahlt. Dies ist nur ein Highlight in einigen Heimkino Tests. Zu beachten ist, dass bei All-In-One Soundsystemen der Audio-/Video-Receiver und Blu-ray-Player in einem Gerät sind. Heimkinos können auf Blu-ray-Player oder DVD-Player, gern aber auch auf die Play Station 3 und 4, Xbox oder andere Spielekonsolen spezialisiert sein. Letztere gelten ebenfalls als qualitative Abspielgeräte. Hierfür muss nicht extra ein neues Gerät gekauft werden. Steht doch der Kauf eines neuen Abspielgerätes im Raum kann ein Heimkino Vergleich die besten Produkte auf einen Blick zeigen. Marken, die Audio-/Video-Receivern herstellen, sind unter anderen Marantz, Denon und Pioneer. LG, Samsung, Sony, und Philips bieten neben anderen Unternehmen komplette Heimkinosysteme. Boxen werden von Marken wie Teufel, Wharfedale, Magnat und Harman Kardon angeboten. Heute ist es dank des technischen Fortschritts möglich, günstige Heimkinosysteme zu kaufen. Der Heimkino Vergleichssieger, der letztendlich die Anforderungen am besten erfüllt, wird in unterschiedlichen Heimkino Tests gekürt.

    4. Der Traum vom Heimkino

    Um den perfekten Kinoabend bei sich zu Hause zu gestalten, muss der Heimkinoraum am bestmöglichen optimiert werden. Mit einem kleinen Budget und ohne teuer bezahlte Handwerkskunst können die eigenen vier Wände zum Heimkino werden. Logisch ist jedoch, dass bei mehr verfügbaren Geld, ein professionelleres Equipment gekauft werden kann. Welches Heimkinosystem für welches Budget erhältlich ist, kann in einem Heimkino Vergleich überprüft werden. Die technischen Mittel, die gebraucht werden, wurden zuvor umfassend beschrieben: ein Surroundsystem mit Lautsprechern und Subwoofer, ein Audio-/Video-Receiver, Fernseher oder Leinwand, sowie Beamer oder Projektor und ein Abspielgerät. Doch was ist, wenn Probleme wie schlechter Klang oder ein mit Licht durchflutetes Zimmer das gemütliche Filmeschauen gefährden? Bei einer schlechten Raumakustik hilft selbst ein gutes Surroundsystem nicht mehr. Auch der Lichteinfall auf die angebrachte Leinwand kann das Kinoerlebnis im eigenen Reich trüben. Bei diesen Erschwernissen muss Abhilfe geschaffen werden.

    4.1 Abdunkeln ist das A und O

    Ob im Keller oder Wohnzimmer für das perfekte Heimkino ist eine große Leinwand, eine angenehme Raumakustik und die richtige Verdunkelung essentiell. Letztere ist dringend notwendig, damit der Spalt zwischen den Rollos nicht zur Tortur wird. Die Wände können zur Lichtabsorption schwarz gestrichen oder tapeziert werden. Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass das Schwarz nur schwer zu entfernen ist. Gerade in Mietwohnungen ist davon abzuraten. Eine Alternative zur Farbe wäre da ein dunkler Stoff wie Molton. Dieser ist fast lichtundurchlässig und nimmt das gesamte Licht, aufgrund seiner rauen Oberfläche, auf. Neben Schwarz ist Molton in blau oder rot erhältlich. Molton sollte in einer Grammatur (Stärke) von 300-340 g/m² gekauft werden. Dieser wird entweder direkt an die Wand getackert oder auf eine Konstruktion gespannt und an die Wand angebracht. Weißholzplatten dienen beispielsweise als geeignetes Material für die Konstruktion. Der Rahmen kann direkt an die Wand oder mit Haken angebracht werden. Ein Vorteil hierbei ist, dass hinter dem Rahmenkonstrukt die Kabel versteckt werden können.

    Insidertipp: Die Tackernadeln nach dem Bespannen in der Farbe des Molton anmalen. So werden sie unsichtbar. Sollten die Schrauben zum Vorschein kommen, können diese mit Lack überpinselt werden.

    Um das Wohnzimmer nur kurzzeitig für einen Film in ein Heimkino zu verwandeln, kann das Molton mit Ösen, Haken oder Vorhangsschienen an der Wand befestigt werden. Nicht der gesamte Raum muss abgedunkelt werden. Meist reicht es die Decke, Rückwand und den seitlichen Bereich der Leinwand mit Molton zu verkleiden. In Kinos gibt es meist lichtdichte Türen und keine Fenster. Im eigenen Wohnzimmer ist das schwer zu realisieren. Rollos und blickdichte Vorhänge können da helfen. Die Vorhänge können ebenfalls aus Molton sein. Wenn nicht der gesamte Raum abgedunkelt werden kann, ist ein besonders lichtstarker Beamer eine sinnvolle Anschaffung.

    4.2 Die Akustik

    Die Akustik zu optimieren, ist mit die kostenaufwendigste Aufgabe. Allerdings ist sie das wichtigste Kriterium für ein echtes Kinogefühl. Die Beschaffenheit der Räume, des Bodens und des Mobiliars beeinflussen die Raumakustik. Die Nachhallzeit ist der Faktor, der den guten Klang bestimmt. Eine kurze Nachhallzeit ist erstrebenswert. Absorber als Hilfmittel sind effizient, jedoch teuer. Absorber werden aus einem speziellen Schaumstoff hergestellt und nehmen den unerwünschten Nachhall auf. Außerdem dienen sie zum Schallschutz. Durch die verschiedenen Ausführungen der Absorber ist ein professioneller Sound erreichbar.

    Tipp: Bevor jedoch ein teurer Absorber gekauft wird, kann auch das Umstellen der Lautsprechern und dem Subwoofer helfen. Die Position ist ausschlaggebend für die richtige Akustik. Dem Heimkino steht nichts mehr im Wege!

    Selbst die eigenen Möbel können gut als Absorber dienen. Neben Polstermöbeln, Teppichen und Vorhängen helfen auch gefüllte Regale und Schränke. Natürlich kommt es dabei beispielsweise auf die Dicke des Vorhangsstoffs an. Teppich als Bodenbelag macht das Kinoerlebnis nicht nur gemütlicher, sondern absorbiert gleichzeitig Schall. Wenn dieser in einer dunklen Farbe gewählt wird, kann gleichzeitig die Verdunkelung gefördert werden. Außerdem tragen Teppiche und Molton zum Brandschutz bei, da sie schwer entflammbar sind. Hier können Verbraucher aufatmen.

    4.3 Die Leinwand

    Ein richtiges Kinogefühl entsteht im eignen Heimkino bei einer großen Leinwand. Natürlich ist es auch möglich über einen Fernseher zu schauen. Zwei Arten von Leinwänden sind auf dem Markt zu finden: die fest installierte Rahmenleinwand und die abrollbare Rollleinwand. Beide Varianten können selbst gebaut werden. Als Leinwandtuch kann Baumwollstoff oder gerne auch Molton genommen werden. Vorteil der Rollleinwand ist natürlich, dass sie bei Nichtgebrauch einfach eingerollt werden kann. Allerdings können sich beim Aufrollen Falten bilden. Beschwerer am unteren Ende der Leinwand, zum Beispiel Bleikügelchen, können Abhilfe schaffen. Eine Alternative zur Rollleinwand wäre eine hochklappbare Rahmenleinwand, die mit einem Haken unter der Decke befestigt wird. Bei einem Kinoabend kann diese dann einfach von der Decke herunter geklappt werden. Festzuhalten ist, dass selbst ein guter Beamer kein hervorragendes Bild bei einer welligen Leinwand abbilden kann.

    4.4 Viel Arbeit, aber ein tolles Ergebnis

    Das eigene Heimkino nimmt letztendlich viel Arbeit in Anspruch. Doch jede Stunde Arbeit lohnt sich. Das richtige Equipment wird durch einen Heimkino Test perfekt ausgesucht. Gerade mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich der Traum vom Heimkino einfach verwirklichen.

    Kleine Hingucker wie beispielsweise Kino-Sessel verschönern das Heimkino. Die alte Bestuhlung von neu renovierten Kinos landet meist auf den Müll. Hier ist es möglich für wenig Geld die Kinosessel abzugreifen.

    5. Fazit

    Das eigene Heimkino bietet einem spektakuläre Bilder in höchster Auflösung und realistischen Farben, die die Filme zu einem Highlight in den eigenen vier Wänden machen. Das ist nicht nur mit einem gewissen Budget möglich. Auch mit einem kleinen Geldbeutel kann man sich sein eigenes Heimkino leisten. Wie schon erwähnt, gehört zu einem leistungsstarken Heimkinosystem ein Audio-/Video-Receiver, ein 5.1 Surroundsystem, ein Abspielgerät wie beispielsweise ein DVD-Player und ein TV-Gerät oder Beamer und Leinwand. Der Heimkino Vergleich bietet einen Mehrwert für den Verbraucher. Er verliert so nicht die Übersicht und hat alle wichtigen Aspekte im Blick. Der Heimkino Vergleichssieger kann eine gute Wahl sein und dem Käufer treue Dienste leisten. So wird aus dem Wohnzimmer ein eigenes Heimkino. Natürlich sind neben gemütlichen Sitzmöglichkeiten auch kalte Getränke, Popkorn und eine große Auswahl an Filmen ein Muss für den perfekten Abend. Der Besuch im Kino wird mit dem eigenen Heimkino überflüssig.

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