Externe Festplatte Vergleich 2017

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1
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Western Digital Elements Portable 1TB
Western_Digital_Elements_Portable_1TB
Western-Digital_Elements-Portable-1TB__718037780566
Western Digital Elements Portable 1TB
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität1.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht130 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
8,1 x 1,5 x 11, 2
Formfaktor2,5 Zoll
LED
PREISTIPP
2
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Toshiba Canvio Basics 1TB
Toshiba_Canvio_Basics_1TB
Toshiba_Canvio-Basics-1TB__5054484652212
Toshiba Canvio Basics 1TB
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität1.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht231 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,9 x 1,5 x 11,9
Formfaktor2,5 Zoll
LED
3
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Intenso Memory Case 1TB
Intenso_Memory_Case_1TB
Intenso_Memory-Case-1TB__5054484389699
Intenso Memory Case 1TB
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität1.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht163 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,8 x 1,4 x 12,7
Formfaktor2,5 Zoll
LED
4
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Samsung M3 Portable 2TB
Samsung_M3_Portable_2TB
Samsung_M3-Portable-2TB__7636490046728
Samsung M3 Portable 2TB
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität2.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht168 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
8,2 x 1,8 x 11,2
Formfaktor2,5 Zoll
LED
5
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Intenso Memory Center 5TB
Intenso_Memory_Center_5TB
Intenso_Memory-Center-5TB__4034303022427
Intenso Memory Center 5TB
Kundenbewertung
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität5.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht649 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
12,0 x 3,5 x 18,9
Formfaktor3,5 Zoll
LED
6
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Western Digital Elements Portable 3TB
Western_Digital_Elements_Portable_3TB
Western-Digital_Elements-Portable-3TB__718037837642
Western Digital Elements Portable 3TB
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität3.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht236 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
8,2 x 2,1 x 11,1
Formfaktor2,5 Zoll
LED
7
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Seagate Backup + Slim Portable
Seagate_Backup_+_Slim_Portable
Seagate_Backup-+-Slim-Portable__7636490051654
Seagate Backup + Slim Portable
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität2.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht159 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
7,6 x 1,2 x 11,4
Formfaktor5400 U/min
LED
8
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Seagate Expansion Desktop 5TB
Seagate_Expansion_Desktop_5TB_
Seagate_Expansion-Desktop-5TB-__723856189346
Seagate Expansion Desktop 5TB
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität5.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht948 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
12,0 x 3,7 x 17, 6
Formfaktor3,5 Zoll
LED
9
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CnMemory Core 160GB
CnMemory__Core_160GB
CnMemory_-Core-160GB__4260281263853
CnMemory Core 160GB
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Merkmale:
Kapazität160 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 2.0
Gewichtk.A.
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
11,9 x 3,0 x 19,0
Formfaktor2,5 Zoll
LED
10
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TTranscend StoreJet 1TB
TTranscend_StoreJet_1TB
TTranscend_StoreJet-1TB__617297058241
TTranscend StoreJet 1TB
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Kapazität1.000 GB
Schnittstelle
USB 3.0 ist auch mit USB 2.0 kompatibel.
USB 3.0
Gewicht218 g
Maße in cm
Breite, Höhe, Länge
8,3 x 2,0 x 13,0
Formfaktor2,5 Zoll
LED

Wichtige Daten immer dabei – Der große externe Festplatte Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Wenn man seinen Desktop PC oder Laptop häufig benutzt, entsteht schnell das Problem einer überfüllten Festplatte. Dann stellt sich die Frage: Was wird als erstes gelöscht? Die Antwort ist einfach – Nix. Wie das gehen soll? Ganz einfach, die Lösung ist eine externe Festplatte. Genau wie der Arbeitsspeicher oder die Grafikkarte, werden Festplatten leistungsstärker – seien es interne oder externe. In den Anfängen war man stolz, wenn man überhaupt eine externe Festplatte besaß. Heutzutage geht es nur noch um die Größe der verfügbaren Speicherkapazität. Die Zeiten, in denen es um Megabyte ging, sind vorbei. Mittlerweile liegt die Standardgröße einer externen Festplatten bei dreistelligen Gigabyte-Zahlen und beginnt teilweise schon bei Terabyte. Auch wenn es das wichtigste Kaufkriterium für eine externe Festplatte sein sollte, haben wir in unserem externe Festplatte Vergleich andere Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Größe ist zwar das wichtigste Kriterium, aber es gibt auch andere Einflussfaktoren. Darüber informieren wir in diesem Ratgeber. Eine gute externe Festplatte zeichnet auch Anschlussart, Übertragungsgeschwindigkeit, Gehäuseart, Stromversorgung und Lese- und Schreibgeschwindigkeit aus. Das Beste Modell wurde in unserem externe Festplatte Vergleich als externe Festplatte Vergleichssieger ausgezeichnet. Aber genug um den heißen Brei geredet, jetzt geht es ans Eingemachte.

    1. Geschichte der Festplatte

    Video eines externe Festplatte Test

    In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Geschichte der externen Festplatte. Erfunden wurde die Festplatte bei der Firma IBM in Armonk (USA), im Jahr 1956. Das erste Modell trug den Namen IBM 305. Wie viele technische Hilfsmittel kam die Anfrage für die Entwicklung vom Militär, genauer gesagt von der US Air Force. Es handelte sich um ein Modell mit einem Durchmesser von 61 Zentimetern und einer Kapazität von fünf Megabyte. Wenn man sich heutige Festplatten anschaut, ist es schwer sich vorzustellen, dass die erste Festplatte die Größe von zwei Kühlschränken hatte. Die Größe und verwendetes Material schlugen sich im Gewicht nieder. Es betrug ungefähr eine Tonne. Die Weiterentwicklung dieser Festplatte war 1962 fertig, der größte Unterschied lag in der Speicherkapazität. Diese wurde versechsfacht und betrug 30 Megabyte. Die nächste Stufe wurde 1973 erklommen. Die Speicherkapazität blieb zwar unverändert, dafür wurden die Maße und das Gewicht erheblich reduziert. Das führte dazu, dass die ersten Festplatten in Büros verwendet werden konnten. Die Firma Seagate produzierte 1979 das erste Modell im bekannten 5,25-Zoll-Format. Aber auch bei diesem Gerät wurde vorrangig die räumliche Größe reduziert, die Kapazität war immer noch niedrig. IBM hat im Jahr 1996 die Speicherkapazität deutlich erhöht und dabei die Gigabyte-Grenze geknackt. Um 2000 herum stieg die Kapazität auf über 180 Gigabyte. Da die aktuellen Modelle schon platzsparend sind, ändert sich bei den aktuellen Weiterentwicklungen nur die Speicherkapazität. Diese steigt dafür rapide an und der Preis steigt, glücklicherweise, nicht im gleichen Maße. Die neuste technische Innovation im Bereich der Festplatte ist die SSD-Technik. SSD steht für Solid State Drive, auf deutsch etwa Festkörperlaufwerk. Diese ist deutlich Schneller. Der Unterschied in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind deutlich bemerkbar, wenn man einen PC mit einer SSD-Festplatte benutzt. Über die Unterschiede zu einer normalen Festplatte werden wir in einem späteren Abschnitt informieren.

    2. Grundwissen für einen externe Festplatten Vergleich

    Damit wir nicht direkt zu tief in die Materie eindringen, geht es in diesem Abschnitt um den Aufbau und die Funktionsweise einer Festplatte. Ganz einfach ausgedrückt kann man sagen, dass eine externe Festplatte aus einem Gehäuse, verbaute Scheiben im Inneren und den nötigen Anschlüssen besteht. Aber um die Technik, die dahinter steckt, besser zu verstehen, müssen wir schon ein wenig genauer werden. Beim Gehäuse und den Anschlüssen gibt es nicht viel zu erklären. Meist handelt es sich um ein quadratisches oder rechteckiges Gehäuse aus Plastik in dem Lücken für Stecker, die nötigen Anschlüsse, gelassen wurde. Aber viel wichtiger ist die Funktion der verbauten Festplatte. Es ist nicht mit einem Satz erklärt, wie sie arbeitet und aufgebaut ist.

    2.1 Aufbau

    Es gibt fünf verschiedene Größen: 5,25-Zoll, 3,5-Zoll, 2,5-Zoll und 1,8-Zoll. 5,25-Zoll-Modelle. 3,5-Zoll Festplatten sind in Desktop-PCs verbaut. 2,5-Zoll-Festplatten werden in Laptops oder neueren externen Festplatten eingesetzt. 1,8-Zoll-Festplatten werden für kleinere portable Geräte verwendet, wie beispielsweise bei externen SSD-Festplatten. An einer Seite des Gehäuses befinden sich die Anschlüsse. Hierbei gibt es auch unterschiedliche Ausführungen. Die Anzahl der Anschlüsse ist abhängig von der Stromversorgung der externen Festplatte. Es gibt Modelle, bei denen muss sie über einen separaten Anschluss, anhand eines Netzsteckers, mit Strom versorgt werden. Dann hat das Gehäuse zwei Anschlussöffnungen – Datentransfer und Stromversorgung. Wenn die Stromversorgung aber über den USB-Anschluss läuft, benötigt die externe Festplatte nur einen Anschluss für Datentransfer und Stromversorgung. Die meisten Festplatten verfügen über USB-2.0 oder USB-3.0-Technik. Dadurch werden sie per USB mit Strom versorgt. Modelle mit einer älteren USB-2.0-Version oder einer Speicherkapazität mit vier Terabyte benötigen ein Netzteil. Als nächstes betrachten wir das Innenleben einer Festplatte. Das “Herz” der Festplatte ist nochmals mit einem staubdichten Gehäuse geschützt. Zwischen diesem Gehäuse und dem äußeren Gehäuse befindet sich ein Schockabsorber. Dieser ist dafür da, damit die Festplatte auch mal eine Erschütterung aushält. Auf dem Boden des inneren Gehäuses befindet sich eine Platine mit der Steuerelektronik für die Festplatte. Von dieser Elektronik erhält die Festplatte alle Befehle. Bei diesen handelt es sich um Speicherung, Löschung oder Verschiebung von Daten. Auf dieser Platine befindet sich der Hauptteil der externen Festplatte. Dieser besteht aus mehreren, aufeinander liegenden magnetischen Scheiben. In der Mitte dieser Scheiben befindet sich eine Drehachse, wodurch die zu beschreibenden Platten gedreht werden. Daher kommt auch immer das Surren, wenn die Festplatte schwer arbeitet. An der Innenseite der Seitenwände befindet sich der Schwingarm. An der Spitze dieses Armes befinden sich, abhängig von der Zahl der Scheiben, die Lese- und Schreibköpfe. Dabei ist ein Kopf fürs Lesen zuständig und einer fürs Schreiben. Betrieben wird der Schwingarm durch einen Schrittmotor. Die Befehle zum Lesen oder Schreiben erhält der Schwingarm vom Festplatten-Controller. Nun kommt noch der Deckel des äußeren Gehäuses drauf und wir sind mit dem Aufbau fertig.

    2.2 Funktion

    Wie im vorherigen Teil erwähnt, sind magnetische Scheiben in einer Festplatte verbaut. Aus diesem Grund findet jede Aufgabe der Festplatte auf magnetischer Basis statt. Daher befinden sich die Scheiben die ganze Zeit in Bewegung, wenn die Festplatte aktiv ist. Dadurch ist dauerhaft ein magnetisches Feld im Inneren der Festplatte aufgebaut. Wenn Daten gelesen oder geschrieben werden, wird ein Spannungsimpuls an den jeweiligen Lese- oder Schreibkopf gesendet. Dabei ändert dieser, die Magnetisierung der Oberfläche der magnetischen Scheiben. Da sich das alles sehr theoretisch anhört, versuchen wir es anhand eines Beispiels besser zu erklären. Nehmen wir mal an, Sie wollen eine Datei speichern. Den Befehl erhält die Festplatte über die Steuerplatine. Dieser wird vom Festplatten-Controller aufgenommen. Als nächstes leitet der Controller diesen Befehl an den Schwingarm weiter. Dieser richtet nun den Schreibkopf auf die zu beschreibende Stelle der Scheibe aus. Um die korrekte Stelle auf der Scheibe zu finden, benötigt der Schreibkopf die nötigen Informationen. Dafür wird der Befehl in die notwendigen Informationen, vom Controller, übersetzt. Wenn sich dann die richtige Position auf der Scheibe am Schreibkopf vorbei dreht, reagiert der Schreibkopf und ändert die Magnetisierung der Oberfläche an dieser Stelle. Das gleiche Prinzip gilt auch beim Lesen, nur dass dabei der Lesekopf aktiv ist. Beim Verschieben von Daten arbeiten beide Köpfe. Zuerst wird die Datei vom Lesekopf erfasst und anschließend vom Schreibkopf an der neuen Stelle platziert.

    3. Leistungsmerkmale

    Nach dem Thema über die Funktionsweise geht es in diesem Abschnitt um interessantere Informationen. Um den passenden externe Festplatte Vergleichssieger zu küren, helfen die angegebenen Leistungsmerkmale. In unserem externe Festplatten Vergleich haben wir verschiedene Kriterien für die Auswertung verwendet. Damit Sie die wichtigsten Informationen schnell aufnehmen können, haben wir nicht alle Kriterien im externe Festplatten Vergleich aufgelistet. Zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen gehören Speicherkapazität, Drehzahl, Datenübertragungsart und -geschwindigkeit.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Externe Festplatte von Western Digital

    3.1 Speicherkapazität

    Das wichtigste Leistungsmerkmal der externen Festplatte ist die maximale zu speichernde Datenmenge. Wenn man sich die älteren Modelle anguckt, war man stolz, wenn die externe Festplatte eine Kapazität von 150 Gigabyte hatte. Heutzutage ist es eher schwierig ein Fabrikat mit weniger als 250 Gigabyte zu finden. Die Speicherkapazität von externen Festplatten kann grob in fünf Ausführungen aufgeteilt werden: bis 250 Gigabyte, 250 bis 500 Gigabyte, 500 Gigabyte bis ein Terabyte, ein Terabyte bis zwei Terabyte und ab zwei Terabyte. Ein Terabyte entspricht 1.000 Gigabyte.

    Bytegrößen:

    • 8 Bit = 1 Byte
    • 1.000 Byte = 1 Kilobyte
    • 1.000 Kilobyte = 1 Megabyte
    • 1.000 Megabyte = 1 Gigabyte
    • 1.000 Gigabyte = 1 Terabyte

    Ähnlich wie die Speicherkapazität, hat sich der Preis stark bewegt. Allerdings in die gegenüber liegende Richtung. Der Preis einer externen Festplatte mit doppelter Größe ist nicht automatisch doppelt so teuer. Diese Entwicklung erkennt man am Preis pro Gigabyte.

    Preisentwicklung: Im Jahre 2003 kostete ein Gigabyte 1,25 Euro. Bis zum Jahr 2010 ist der Preis auf 5,9 Cent pro Gigabyte gesunken. Im Jahr 2011 ist der Preis auf 13,3 Cent angestiegen. Der Grund dafür war ein Erdbeben in China und Hochwasser in Thailand. Da ein großer Anteil von Festplattenherstellern oder Zuliefern ihren Sitz in diesen Ländern haben und durch die Katastrophen die Produktion negativ beeinflusst wurde, stieg der Preis für externe Festplatten stark an. Seit 2012 sinkt der Preis aber wieder und liegt mittlerweile bei 4,6 Cent pro Gigabyte. Weil der Preis nicht stark von der Größe beeinflusst wird, kann man mal zu einem Modell mit einer höheren Speicherkapazität greifen.

    3.2 Drehzahl

    Die Drehzahl gibt an, wie oft in der Minute sich die Scheiben in der externen Festplatte drehen. Dabei ist zu beachten, dass eine hohe Drehzahl besser ist. Denn davon hängt auch die Schreib- und Lesegeschwindigkeit einer externen Festplatte ab. Wenn sich die Scheibe schnell dreht, kommt die zu beschreibende Stelle öfters am Schreibkopf vorbei und kann schneller bearbeitet werden. Genau so ist es beim Kopieren von Dateien, da ist die Lese- sowie Schreibgeschwindigkeit schneller.

    3.3 Datenübertragung

    Die Art und Geschwindigkeiten der Datenübertragung sind voneinander abhängig. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird auch manchmal Bandbreite genannt. Es gibt es zwei verschiedene Arten der Datenübertragung: Firewire und USB. Im privaten Bereich wird eher USB eingesetzt, Firewire vor allem in der Video- und Tontechnik. Die Übertragungsrate bei Firewire erkennt man anhand der Bezeichnung. Es gibt S100, S200, S400, S800, S1600 und S3200. Die Zahl hinter dem S ist auch gleichzeitig die Übertragungsrate. Das heißt, bei S100 liegt die Übertragungsrate bei 100 Megabit pro Sekunde. Bei USB gibt es drei Versionen. 1, 2 und 3. Hier ist die Übertragungsrate aber nicht anhand der Bezeichnung abzulesen. USB 1.0 hat noch zwei Unterteilungen, Low- und Full-Speed. Low-Speed kommt auf eine Rate von 1,5 Megabit pro Sekunde, Full-Speed liegt bei 12 Megabit pro Sekunde. USB 2.0 überträgt mit einer Bandbreite von 480 Megabit pro Sekunde. Die höchste Übertragungsrate schafft USB 3.0 mit 5000 Megabit beziehungsweise 625 Megabyte, pro Sekunde. Wer einen Computer mit USB 2.0-Anschluss besitzt und glaubt, dass eine externe Festplatte mit USB 3.0 die Daten mit fünf Megabyte pro Sekunde überträgt, liegt leider falsch. Da es sich um zwei verschiedene Versionen handelt, kann auch nur maximal mit der Bandbreite der niedrigeren Version übertragen werden.

    4. SSD gegen HDD

    Wie bereits in einem vorherigen Abschnitt steht SSD für Solid State Drive. HDD steht für Hard Disk Drive, besser bekannt als Festplatte. Aufgrund der höheren Leistung läuft die SSD-Festplatte der HDD-Festplatte den Rang ab. Daher werden beide Technologien in den meisten externe Festplatte Tests berücksichtigt. Bevor aber auf die jeweiligen Vor- und Nachteile eingegangen wird, geht es im nächsten Abschnitt um die Grundlagen der SSD-Festplatte.
    Anders als bei einer HDD-Festplatte werden die Daten nicht magnetisch gespeichert, sondern es handelt sich um einen Flash-Speicher. Hierbei werden Informationen in Form von elektrischen Ladungen auf einem Halbleiter gespeichert. Es gibt keine rotierenden Scheiben mehr, sondern es spielt sich alles auf einer großen Platine ab. Deswegen ist diese Variante einer Festplatte lautlos. Zusätzlich ist sie stoßunempfindlicher. Durch die verbauten Flash-Speicher ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit beträchtlich gestiegen. Es muss nicht mehr gewartet werden, bis die Scheibe eine Umdrehung absolviert hat. Die hohen Entwicklungs- und Produktionskosten schlagen sich im Preis nieder. Aus diesem Grund sind SSD-Festplatten mit einer hohen Speicherkapazität noch sehr teuer in der Anschaffung. Hier noch mal eine Übersicht mit Vorteilen der jeweiligen Technik.

    SSD-FESTPLATTE HDD-FESTPLATTE

    MERKMALE

    • höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit
    • lautlos
    • geringeres Gewicht
    • stoßunempfindlicher
    • geringerer Stromverbrauch
    • geringerer Preis
    • geringere Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines schwerwiegenden Fehlers
    • unbegrenzt häufig überschreibbar

    5. Extras und Zubehör

    Da es verschiedene Anbieter von externen Festplatten gibt, haben diese auch verschiedene Extras ihren Modellen verbaut. Manche davon sind nicht für jeden Benutzer relevant. Aber um einen externe Festplatte Vergleichssieger zu bestimmen, fließen auch die Extras in die Wertung unseres externe Festplatte Vergleichs ein. Dabei kann es sich um Ausstattungsextras oder unterschiedliche Designs handeln. Bei dem Aussehen einer externen Festplatte gibt es kaum Grenzen. Egal ob bei Form oder Farbe. Dabei kann man rechteckige oder sogar runde Modelle kaufen. Mittlerweile gibt es Anbieter, die sehr ausgefallene Gehäuse für externe Festplatten produzieren. Diese sehen dann beispielsweise aus wie ein großes Eis am Stiel. Eines der ausgefallensten Modelle, ist ein 1:18-Maßstabgetreues Modell eines Delorean aus dem Film “Zurück in die Zukunft”. Bei externen Festplatten gibt es Modelle, die neben Strom- und USB-Anschluss über weitere Verbindungsmöglichkeiten verfügen. Dabei geht es von Kartenlesegeräten über Audio- und Videobuchsen bis hin zu WLAN-Schnittstellen. Ein Kartenlesegerät ist hilfreich, wenn der angeschlossene PC keines verbaut hat. Vor allem für Hobbyfotografen ist dies eine nützliche Erweiterung. Wenn man seine Festplatte an ein 5.1-Soundsystem anschließt, kann man über die Audiobuchse die Musik direkt abspielen. Manche Modelle von externen Festplatten, egal ob über WLAN oder Ethernetanschluss, kann man im heimischen Netzwerk einbinden. Dann ist sie ein fester Bestandteil und bekommt eine eigene IP. Wenn Sie nun unterwegs sind und einem Freund ein Lied, das auf der externen Festplatte gespeichert ist, vorspielen wollen, ist es ganz einfach. Sie können über das Internet mithilfe der IP auf die externe Festplatte zugreifen, ohne sie direkt dabei zu haben. Dafür müssen lediglich Router und Festplatte an sein. Wie für viele technische Geräte gibt es auch für externe Festplatten Zubehör, das den Umgang erleichtert und zusätzliche Funktionen bietet. Um seine externe Festplatte beim Transport vor Beschädigungen zu schützen, gibt es hilfreiches Zubehör. Es gibt Schutzrahmen oder ganze Hüllen aus Silikon, diese sind auch in verschiedenen Farben erhältlich. Wem dies nicht ausreicht, für den gibt es Tragetaschen die einen größeren Schutz durch eingenähte Polsterung bieten. Wie bereits erwähnt, gibt es externe Festplatten, die über zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten verfügen. Wenn man aber auf dieses Extra verzichtet hat, können diese meist durch Zubehör nachgerüstet werden. Es gibt beispielsweise einen WLAN-Adapter, welchen man über USB mit der externen Festplatte verbindet. Anschließend kann mit verschiedenen Geräten im heimischen Netzwerk darauf zugegriffen werden. Falls man über mehrere Festplatten verfügt, aber alle USB-Anschlüsse am PC belegt sind, gibt es einen USB-Hub. Dieser funktioniert ähnlich wie eine Mehrfachsteckdose, nur halt mit USB-Schnittstellen.

    6. Sicherheit für Anwender

    Damit die interne Festplatte des PCs nicht zu voll wird, kann man in regelmäßigen Abständen die Datensicherung durchführen. Dabei gibt es zwei Varianten. Entweder man führt diese manuell durch oder benutzt ein Programm. Wenn es sich nicht um eine zu große Menge an Daten dreht, kann man diese ohne großen Zeitaufwand auf die externe Festplatte übertragen. Zur Reduktion des Arbeitsaufwandes und der benötigten Zeit gibt es allerdings Programme. Bei diesen Programmen hat man zwei Möglichkeiten der Sicherung: Systemsicherung und Datensicherung. Bei der Datensicherung werden die gespeicherten Dateien der verbauten Festplatte übertragen. Bei einer Systemsicherung werden auch das Betriebssystem und alle vorgenommenen Einstellungen auf der externen Festplatte gespeichert. Wenn man regelmäßig eine Sicherung durchführen möchte, kann einem ein Programm diese Arbeit auch abnehmen. Es gibt verschiedene Einstellungen für regelmäßige Sicherungen. Dazu gehört der Umfang der Sicherung, an welchem Tag diese durchgeführt werden soll und die Uhrzeit kann festgelegt werden. Das ist hilfreich, wenn man nicht während der Benutzung von der Sicherung gestört werden möchte und diese lieber in der Nacht durchgeführt werden soll. Allerdings muss dafür der PC angestellt werden. Wenn nun alle wichtigen Dateien auf der externen Festplatte gespeichert sind, möchte man nicht unbedingt, dass jeder Zugriff darauf hat. Normalerweise kann man die externe Festplatte an einen PC anschließen und sieht jede Datei. Um das zu verhindern, gibt es Verschlüsselungen. Einfach erklärt kann man sagen, dass die Daten in einem Tresor abgelegt werden und Sie den einzigen Schlüssel zum Öffnen besitzen. Ohne den Schlüssel kann man den Tresor nicht normal öffnen, man kann ihn höchstens aufbrechen, indem man ihn hackt.

    7. Fazit

    Auch wenn wir in unserem externe Festplatte Vergleich eine Empfehlung ausgesprochen haben. Muss der externe Festplatte Vergleichssieger nicht automatisch das beste Modell für Sie sein. Es gibt für jeden Zweck eine passende Wahl, es hängt stark von den Wünschen des Anwenders ab. Am wichtigsten ist es, dass Budget einzuhalten. Wenn man dafür keine Grenze festgelegt hat, kann es schnell teuer werden. Dabei kann der Preis sogar am fünfstelligen Eurobereich kratzen. Die erste Entscheidung wird bei der Größe des Gehäuses getroffen. Wenn dies nicht wichtig ist, kann man auf eine 3,5-Zoll große externe Festplatte zurückgreifen, ansonsten hat man die Wahl zwischen 2,5-Zoll und 1,8-Zoll. Wird großer Wert auf die Schreib- beziehungsweise Lesegeschwindigkeit gelegt, greift man eher auf eine externe Festplatte mit SSD-Technologie zurück. Sollte das gewünschte Modell jedoch über einen großen Speicher verfügen aber nicht zu teuer sein, ist eine magnetische Festplatte zu empfehlen. Meist beginnen die “gewöhnlichen” Speichergrößen bereits bei 500 Gigabyte. Für eine schnelle Datenübertragung zwischen interner und externer Festplatte muss man die USB-Version beachten. USB 3.0 ist mehr als zehnfach so schnell wie USB 2.0. Dann muss genau differenzieren, wofür man seine externe Festplatte benutzt. Das sind alles Kriterien, die Einfluss auf den persönlichen externe Festplatte Vergleichssieger haben. Falls später Funktionen wichtig sind, die man vorher nicht als nötig empfand, können diese meist durch Zubehör aufgerüstet werden. Meistens gibt es für mehrere Modelle passendes Equipment. Dazu gehören Schutzhüllen und -taschen, Ersatzkabel, WLAN-Adapter oder USB-Hubs. Wer es etwas extravaganter möchte, kann ein besonderes Gehäuse kaufen. Aber das hat keinen Einfluss auf die Leistung und sollte keine große Rolle beim Kauf spielen. Nun sollte der richtigen Wahl des passenden Modells, mit Hilfe unseres externe Festplatte Ratgebers, kein Stein mehr im Weg liegen.

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