eBook Reader Vergleich 2017

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1
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Amazon Kindle Paperwhite
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
117 x 169 x 9,1
Akkulaufzeit6 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht205g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
2
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Amazon Kindle Oasis
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Amazon Kindle Oasis
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
122 x 143 x 8,5
Akkulaufzeit8 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht131 g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
PREISTIPP
3
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Amazon Kindle Voyage
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Amazon Kindle Voyage
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
115 x 162 x 7,6
Akkulaufzeit6 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht180g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
4
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Kobo Aura N236
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Kobo Aura N236
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
159 x 113 x 8,5
Akkulaufzeit1440 Stunden
PDF-Skalierung
Gewicht180 g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
5
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Sony PRS-T1RC
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Sony PRS-T1RC
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
110 x 173 x 8,9
Akkulaufzeit4 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht168 g
Wiedergabe
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6
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Tolino Vision 2
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Tolino_Vision-2__793518091256
Tolino Vision 2
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
114 x 163 x 8,1
Akkulaufzeit7 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht174 g
Wiedergabe
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7
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TrekStor EBook Reader
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TrekStor EBook Reader
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße7 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
126,5 x 175 x 13
Akkulaufzeit8 Std.
PDF-Skalierung
Gewicht275 g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
8
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Archos E-Reader
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Archos_E-Reader__690590520080
Archos E-Reader
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße9 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
160 x 232 x 10
Akkulaufzeit10 Std.
PDF-Skalierung
Gewicht430 g
Wiedergabe
Musikwiedergabe
9
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Pocketbook 630 Sense
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Pocketbook_630-Sense__7640152093104
Pocketbook 630 Sense
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
109,9 x 151,4 x 7,5
Akkulaufzeit8 Wochen
PDF-Skalierung
Gewicht154 g
Wiedergabe
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10
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Kobo N204-KBO-N
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Kobo N204-KBO-N
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Produktspezifikation
Merkmale:
Displaygröße6,7 Zoll
Maße in mm
Breite x Höhe x Länge
128 x 175 x 11
Akkulaufzeit30 Stunden
PDF-Skalierung
Gewicht240 g
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Die Bibliothek für die Hosentasche – eBook Reader im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Bücher haben Charme. Das Rascheln der Seiten, die schicken Einbände und der ganz eigene Geruch. Kein Wunder, dass Bücher viele Freunde haben. Wer aber mal einem Bücherfreund beim Umzug geholfen hat, wird sie verfluchen. Denn Bücher sind auch schwer, nehmen Platz weg und sind wahre Staubmagneten. Wer gerne liest und auf Papier verzichten kann, der sollte zum eBook Reader greifen. Diese kleinen Geräte bieten Speicherplatz für viele hundert Bücher und sind handlicher als ein Taschenbuch. Im Gegensatz zum Smartphone müssen sie nicht jede Nacht an die Steckdose, sondern bieten wochenlangen Lesespaß, bevor sie neue Energie benötigen. Aber worauf sollten Sie achten, wenn Sie sich einen eBook Reader zulegen wollen? Wir haben alle wichtigen Kriterien in unserem eBook Reader Ratgeber zusammengefasst.

    1. Was ist ein eBook Reader eigentlich?

    E-Book Reader gibt es nun schon seit vielen Jahren und sie werden zunehmend beliebter. Richtig bekannt wurden sie allerdings erst durch Amazon. Das Unternehmen stellte 2007 seinen eigenen eBook Reader vor – den Kindle. Seitdem feiern die elektronischen Lesegeräte einen wahren Siegeszug. Kein Wunder. Sie sind von den Maßen her ähnlich groß wie ein Taschenbuch, aber viel flacher. Die Front ist meistens 170 mal 115 Millimeter groß und somit sogar etwas kleiner als die Papiervariante. Vor allem aber sind sie viel flacher. Es gibt kaum ein Gerät im eBook Reader Vergleich, das dicker als einen Zentimeter ist. Taschenbücher sind meistens mindestens doppelt so dick. Schinken wie “Die Säulen der Erde” bringen es locker auf mehrere Zentimeter. Trotz der kompakten Ausmaße bieten die kleinen Geräte reichlich Platz für Lesestoff. Die Bücher finden sich nämlich in digitalisierter Form im Speicher des Lesegeräts. Der bietet normalerweise Platz für mehrere Tausend Bücher. So kann ein eBook Reader vor allem im Urlaub punkten oder einfach unterwegs. Denn wer nur noch ein paar Seiten zu lesen hat, aber das Buch erst beenden möchte, bevor er ein neues beginnt, der schleppt zwei Bücher mit sich rum. Dieses Problem gibt es bei eBook Readern nicht. Wer mag, kann seine komplette Haus-Bibliothek auf dem handlichen Gerät durch die Gegend tragen. Gefüttert werden eBook Reader übrigens mit eBooks. Diese gibt es in verschiedenen Formaten und von verschiedenen Anbietern. Dazu später mehr. Damit man die Bücher überhaupt lesen kann, haben die Geräte natürlich Displays verbaut. Mittlerweile handelt es sich fast immer um Touchscreens, wie bei Smartphones oder Tablet PCs. Diese Displays verbrauchen normalerweise sehr wenig Energie. Somit reicht eine Ladung des verbauten Akkus locker für mehrere Wochen. Die eBook Reader der verschiedenen Hersteller und der verschiedenen Generationen haben zwar einiges gemeinsam, aber natürlich gibt es viele Unterschiede. Vor einem Kauf sollten Sie sich deswegen überlegen, was Sie von ihrem eBook Reader erwarten und was das Gerät leisten soll. Die wichtigsten Kriterien finden Sie in unserem übersichtlichen eBook Reader Vergleich in Tabellenform. Was sich dahinter verbirgt und welche Unterschiede es sonst noch gibt, verraten wir im folgenden Kapitel.

    2. Kaufkriterien im eBook Reader Vergleich

    Sei es der Speicher, die lesbaren eBook-Formate, die Bedienung oder die Art des Displays – eBook Reader ist nicht gleich eBook Reader. Zwischen den einzelnen Geräten liegen mitunter Welten.

    2.1 Display-Art

    Video eines Ebook Reader Test

    Es gibt sie noch, aber nur vereinzelt: eBook Reader, die ein Farbdisplay haben. Diese stehen aber bei eBook-Kennern nicht gerade hoch im Kurs. Sie bringen ein relativ hohes Gewicht mit sich und wer viel am Bildschirm liest, der weiß, dass herkömmliche Farbdisplays die Augen ermüden. Sie können flackern und die Hintergrundbeleuchtung ist auf Dauer unangenehm. Außerdem spiegeln die LCD-Displays von Tablets und Telefonen. Sobald Sonne scheint, lässt sich der Bildschirm schlechter erkennen. Deswegen sind in den meisten eBook-Readern nur noch Displays mit sogenanntem elektronischem Papier verbaut. Dieses ist sparsam und bietet ein Lesegefühl, welches an das von richtigem Papier heranreicht. Das gute Lesegefühl kommt daher, dass elektronisches Papier nicht von sich selbst leuchtet, wie etwa ein LCD-Bildschirm. Sie reflektieren lediglich vorhandenes Licht – genau wie eine Buchseite. Licht fällt auf den Bildschirm und wird von diesem reflektiert. Das menschliche Auge empfängt einen Teil der reflektierten Strahlen und kann diese im Gehirn zu einem Bild umsetzen. Dabei arbeiten die meisten eBook Reader mit der sogenannten Elektrophorese. Laut Wikipedia hat diese Technologie ihren Ursprung in den 1990er-Jahren. In dem “Papier” befinden sich Mikrokapseln, in denen sich wiederum weiße und schwarze Partikel mit unterschiedlicher elektrischer Ladung befinden. Elektroden im Display erzeugen Spannung und holen entweder die weißen oder schwarzen Partikel an die Oberfläche der Mikrokapsel, wo sie dann sichtbar sind. Dieser Vorgang ist aber relativ langsam. Deswegen lassen sich auf elektronischem Papier keine Filme schauen.

    Übrigens: Elektronisches Papier gibt es nicht nur in eBook Readern. Es gibt auch erste Telefone oder Smartwatches, die auf diese Technik setzen.

    Es gibt zwei Arten von elektronischem Papier: E-Ink Pearl und E-Ink Carta. Bei der E-Ink-Carta-Technik handelt es sich um den Nachfolger der Pearl-Technik. Ein Carta-Display ist in den meisten Fällen kontrastreicher, wie auch die Experten von allesebook.de bestätigen. Außerdem ist der Reflexionsgrad besser. Das bedeutet, dass ein E-Ink-Carta-Display mehr Licht reflektiert als ein E-Ink-Pearl-Display. Das macht sich besonders bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar. Ein Pearl-Display “schluckt” mehr Licht als der Nachfolger “Carta”. Und ist ohnehin wenig Licht vorhanden, kommt natürlich noch weniger Licht beim menschlichen Auge an. Somit wird das Lesen schwieriger.

    2.2 Display-Auflösung

    Lange Zeit war die Auflösung der E-Ink-Displays das große Manko. LCD-Displays wie in Smartphones oder Tablets lösten einfach höher auf. Die Pixeldichte war (und ist natürlich immer noch) bei einigen Modellen so hoch, dass das menschliche Auge einzelne Pixel gar nicht wahrnehmen kann. Apple nennt seine hochauflösenden Displays “Retina-Display”. Das iPad Air 2 hat zum Beispiel eine Pixeldichte von 264 ppi. Diesen Wert erreichen aktuelle eBook Reader mittlerweile auch – und zwar locker. Auch Reader mit 300 ppi sind keine Seltenheit mehr. Somit bleibt eine hohe Auflösung nicht mehr den farbigen LCD-Displays vorbehalten. Auch elektronisches Papier wird immer “schärfer”. Aber nicht alle Displays lösen gleich auf. Zwar lässt sich auch mit einem 167-ppi-Display super lesen. Wer aber ein noch besseres “Wie ein echtes Buch”-Gefühl haben möchte, der sollte zu Geräten mit 300 ppi greifen.

    Übrigens: ppi steht für “pixel per inch”. Es handelt sich um eine Maßeinheit für Punktdichte. Übersetzt heißt es “Pixel pro Zoll”.

    2.3 Displaygröße

    Es gibt ein weiteres Kriterium in den meisten eBook Reader Tests, das sich mit dem Display beschäftigt: die Display-Größe. Als Standardgröße hat sich eine Diagonale von sechs Zoll durchgesetzt. Das sind 15,24 Zentimeter. Da um das Display herum auch noch ein Rahmen ist, kommen die kleinen Geräte etwa auf Taschenbuchgröße. Für viele Lesefreunde ist das Ideal. Das Display bildet zwar nicht soviel ab wie eine Taschenbuchseite, aber dafür liegen eBook Reader gut in der Hand. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man in der Bahn oder an der Haltestelle steht und nur mit einer Hand lesen möchte. Das ist mit durchschnittlichen Readern gut möglich. Es gibt aber auch Modelle, die haben eine größere Diagonale, etwa acht Zoll. Das entspricht 20,32 Zentimetern. Auch Reader mit einer noch größeren Diagonale sind erhältlich. Wer hauptsächlich zu Hause liest und sein Lesegerät nicht schnell in einer Tasche verstauen muss, kann sich die Anschaffung eines größeren Readers überlegen. Man muss seltener umblättern. Auch Dokumente und Grafiken profitieren von einem großzügigen Platzangebot. In unserem eBook Reader Vergleich finden sich aber hauptsächlich Sechs-Zoll-Modelle wieder, da diese am verbreitetsten sind. In erster Linie ist es Geschmackssache, wie groß das Display sein soll. Deswegen wirkt sich dieses Kriterium kaum darauf aus, ob ein Gerät eBook Reader Vergleichssieger wird.

    2.4 Beleuchtung

    Auf einen eBook Reader passen viele Bücher. Damit punktet er im Vergleich zum Taschenbuch. Allerdings haben die meisten Geräte mittlerweile einen weiteren gewichtigen Vorteil: Sie sind beleuchtet. Im Gegensatz zu normalen Displays, wie etwa LCD, handelt es sich aber nicht um eine Hintergrundbeleuchtung. Im Rahmen der Reader sind kleine LED-Lämpchen verbaut, die seitlich das Display beleuchten. Diese indirekte Beleuchtung ist angenehmer als eine Hintergrundbeleuchtung und trägt dazu bei, dass es sich auf einem eBook Reader immer noch wie auf Papier lesen lässt. Allerdings lohnt sich ein eBook Reader Vergleich. Denn nicht immer ist die Qualität der Beleuchtung identisch. Oft lässt sie sich erst zu Hause beurteilen. Selbst bei verschiedenen Readern einer Modell-Linie kann es zu starken Schwankungen kommen. Eine schlechte Qualität der Beleuchtung macht sich dadurch bemerkbar, dass das Display nicht gleichmäßig ausgeleuchtet ist, sondern dunklere und hellere Bereiche hat. Hält sich dieses Manko in Grenzen, ist es vielleicht nicht weiter störend. Wenn der Kontrast allerdings zu stark ist, ist der Lesegenuss stark getrübt. Also: Wenn sie zu einem Gerät mit Beleuchtung greifen, machen sie zu Hause einen eigenen eBook Reader Test. Überzeugt Sie die Leistung der Beleuchtung nicht, dann machen sie am besten von Ihrem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch.

    2.5 Helligkeitssensor

    5.1 Soundsystem Logitech

    eBook Reader von Kindle

    Beleuchtete eBook Reader sind was Feines. Im Bett, wenn der Partner schläft, kann man auf eine störende Lampe verzichten. Und wer sich gemütlich in seine Leseecke gekuschelt hat, muss auch nicht aufstehen, um das Licht anzumachen, wenn die Sonne gerade untergeht. Allerdings muss die Beleuchtung nicht immer gleich stark sein. Im grellen Sonnenlicht muss die Beleuchtung stärker sein, um noch alle Kontraste darzustellen. Wenn es stockdunkel ist, reicht eine schwächere Beleuchtung des eBook Readers aus, da er sonst zu grell wäre. Wer also während des Sonnenuntergangs liest, der darf ständig nachjustieren. Eigentlich. Ein Helligkeitssensor nimmt dem Leser diese Arbeit nämlich ab.

    2.6 eBook Reader mit Touchscreen

    Eigentlich hat ihn jeder eBook Reader: einen Touchscreen. Generell ist es schwer in eBook Reader Tests ein Gerät ohne finden. Warum auch? Touchscreens sind praktisch. Klar, die wichtigste Funktion eines eBook Readers – vom Darstellen des Textes mal abgesehen – ist das Blättern. Das würde auch mit Tasten ganz komfortabel funktionieren. Allerdings können eBook Reader mehr. Wer eine bestimmte Stelle in einem Buch sucht oder das Wörterbuch nutzen möchte, der ist mit einem Touchscreen besser bedient. Mit einem Tipp auf den Bildschirm lässt sich besser navigieren als über Steuertasten am Bildschirmrand. Richtig bezahlt macht sich ein Touchscreen vor allen Dingen dann, wenn man im Internet surfen möchte. Das ist zwar nicht gerade die Glanzdisziplin der eBook Reader, aber eigentlich verfügen alle Geräte über einen installierten Browser, mit dem man zumindest mal schnell was im Internet nachschlagen kann. Außerdem lassen sich via Touchscreen Einstellungen schneller und intuitiver ändern, wie etwa die Schriftgröße oder die Helligkeit. Den Vorteilen zum Trotz – einen Nachteil haben Touchscreens: Man muss aufpassen, wie man den Reader anfasst, damit man nicht versehentlich weiterblättert, ein Menü-Fenster aufruft, Text markiert oder Ähnliches macht. Gerade wenn man frisch vom herkömmlichen Buch kommt, kann es ungewohnt sein, die “Seite” nicht mehr normal anfassen zu dürfen. Wer auf einen Touchscreen verzichten möchte, muss im Zweifelsfall auf einen älteren eBook Reader zurückgreifen. In zahlreichen eBook Reader Tests sind Geräte ohne Touchscreen die absolute Ausnahme.

    2.7 Blättern mit richtigen Tasten

    Es gibt sie noch: die eBook Reader mit Blättertasten. Früher, als es noch keine eBook Reader mit Touchscreens gab, hatten alle Reader Blättertasten. Denn irgendwie musste man ja blättern können. Aber auch jetzt haben sie noch nicht ausgedient. Viele Leser mögen das haptische Feedback, das der Druck auf eine richtige Taste hervorruft. Denn Bücherlesen hat für viele Menschen immer noch was Sinnliches. Es geht um den Geruch der Bücher, das Rascheln des Papieres und das Gefühl der Seiten beim Umblättern. Das alles kann ein eBook Reader nicht simulieren. Aber ein richtiger Druck auf eine richtige Taste ist für viele neue eBook-Nutzer immer noch netter und gewohnter als ein leichtes Berühren des Displays. Außerdem funktionieren Tasten auch mit normalen Handschuhen.

    Übrigens: Wer im Winter mit Handschuhen am Bahnsteig steht, in seinem Reader blättern möchte, aber lediglich einen Touchscreen hat, der kann sich Touchscreen Handschuhe anschaffen.

    2.8 Interner Speicher

    Ebook Reader arbeiten mit Dateien. Je nachdem, welchen eBook Reader Sie sich zulegen, benötigen Sie bestimmte Dateien. Die meisten Geräte arbeiten mit dem sogenannten Epub-Format. Beim Kindle von Amazon sind es hingegen AZW-Dateien. Sie sind zwar unterschiedlich, aber eines haben sie gemeinsam: Sie sind nicht wirklich groß. Der Wälzer “Die Buddenbrooks” von Thomas Mann kommt auf 2,9 Megabyte als Kindle-Datei. Als Epub-Datei ist sie sogar nur etwa 800 Kilobyte groß. Goethes Faust benötigt sogar nur 425 Kilobyte (Kindle) oder etwa 100 Kilobyte (Epub). Aber was heißt das jetzt? Ganz einfach: Auf einen eBook Reader passen wirklich viele Bücher. Die Geräte im eBook Reader Vergleich haben meistens zwei, vier oder acht Gigagbyte Speicherkapazität. Veranschlagt man nun etwa einen halben Megabyte Dateigröße für ein durchschnittliches Buch, passen etwa 4000 Bücher auf einen Reader mit zwei Gigabyte Speicher. Das sollte der durchschnittlichen Leseratte reichen. Deswegen ist die Speichergröße auch nicht das wichtigste Kriterium in einem eBook Reader Vergleich.

    2.9 Erweiterbarer Speicher

    Wie eben erwähnt, ist der Speicher eines eBook Readers nicht wirklich wichtig. Trotzdem lassen sich einige Geräte mit einer Speicherkarte erweitern. Das klingt zuerst unlogisch, denn der interner Speicher bietet in der Regel für weit mehr als 1000 Bücher Platz. Warum sollte man ihn dann erweitern wollen? Das liegt daran, dass einige Hersteller ihren Geräten Zusatzfunktionen spendieren. Es gibt zum Beispiel eBook Reader, die Audio-Dateien (etwa MP3) abspielen können. So kann man mit seinem Reader Musik hören oder einem Hörbuch lauschen. Das funktioniert entweder über integrierte Lautsprecher oder Funkkopfhörer, je nachdem, welche Möglichkeit das Gerät bietet. Eine Audio-Funktion kann zwar für einige Nutzer ganz nett sein, allerdings reicht dann der interne Speicher oft nicht mehr aus. Gerade, wer seine Musiksammlung unterwegs dabei haben möchte benötigt viele Gigabyte. Dann ist es besser, wenn sich der Speicher erweitern lässt.

    2.10 Wassergeschützte eBook Reader

    Mit einem guten Buch in der Badewanne sitzen oder am Strand liegen und lesen. Das klingt schön. Viele schrecken aber davor zurück, ihren eBook Reader Wasser oder Sand auszusetzen. Fällt das Gerät in die Wanne, kann man davon ausgehen, dass es hinüber ist. Auch Sandkörner, die ins Innere des Readers gelangen, können ganz schnell für den Exitus sorgen. Deswegen gibt es jetzt wassergeschützte beziehungsweise wasserfeste eBook Reader. Wenn diese in die Badewanne fallen, muss man sich keine Sorgen machen. Wind und Wetter trotzen sie natürlich mit Leichtigkeit.

    2.11 WLAN und 3G

    WLAN-fähig sind eigentlich alle eBook Reader. Die Zeiten, dass sie nur über ein Kabel mit neuem Lesestoff versorgt werden konnten, sind lange vorbei. Bücher lassen sich ganz einfach im heimischen WLAN übertragen. Wer allerdings viel unterwegs ist und jederzeit neue Bücher auf seinen Reader laden möchte, der sollte über ein Modell nachdenken, das neben WLAN auch auf das Mobilfunknetz zugreifen kann. Bei Amazon gibt es eigentlich alle eBook Reader gegen Aufpreis als 3G-Variante. 3G ist zwar nicht der schnellste Mobilfunkstandard, aber für ein elektronisches Buch reicht er aus. Nötig ist dieses Feature nicht unbedingt, aber für den ein oder anderen mit Sicherheit ganz nett. Hier lohnt sich eventuell ein eBook Reader Vergleich.

    2.12 Store-Anbindung

    Wie kommen digitale Bücher eigentlich auf den eBook Reader, beziehungsweise in seinen Speicher? Die einfachste Möglichkeit ist ein integrierter Shop. Viele Hersteller binden in ihre Geräte einen Shop ein. So ist es nicht verwunderlich, dass Kunden über einen Kindle Bücher direkt bei Amazon herunterladen können. Die 3G-Variante des Kindles erlaubt deswegen auch überall kostenlosen Zugriff auf den Buch-Shop. Ein weiteres Beispiel für einen eBook Reader mit angebundenem Shop ist der Tolino. Auch er bietet die Möglichkeit, direkt über das Gerät online nach neuem Lesefutter zu suchen. Partner-Shops sind etwa Thalia, Weltbild oder Hugendubel. Der Kobo wiederum hat einen eigenen Shop. Auch gibt es gänzlich ungebundene Reader. Welcher Shop im jeweiligen Gerät implementiert ist, spielt in zahlreichen eBook Reader Tests aber keine Rolle.

    2.13 Gewicht

    Wer ein Buch liest, nimmt sich normalerweise mehr als nur fünf Minuten Zeit. Ein spannendes Buch kann stundenlang fesseln. Und je länger man einen eBook Reader in der Hand hält, desto stärker merkt man sein Gewicht. Auf Dauer können sogar ein paar Gramm mehr stören. Kein Wunder, dass das Gewicht ein wichtiges Kriterium in vielen eBook Reader Tests ist. Es kann zudem stark schwanken. Einige Modelle wiegen etwa 150 Gramm, andere nähern sich den 300 Gramm. Falls Sie viel im Bett lesen und den Reader hoch halten müssen, sollten Sie auf ein geringes Gewicht achten.

    2.14 Text to speech

    Wer sich einen eBook Reader zulegt, will in erster Linie selbst lesen. Allerdings haben einige Ausführungen im eBook Reader Vergleich ein nettes Extra: die Text-to-speech-Funktion. Die “übersetzt” schriftlichen Text in gesprochene Sprache. Der Reader kann seinem Nutzer also ein Ebook vorlesen. Für eine kurze Autofahrt ist das ein schickes Gimmick.

    3. Warum überhaupt ein eBook Reader?

    Für viele sind eBook Reader eine überflüssige Spielerei. Viele wollen sie hingegen nicht mehr missen. Wer gerne und viel liest, oft mit Bus und Bahn unterwegs ist, schon öfter beim Reisen dank seiner Bücher Übergepäck hatte oder seinen schlafenden Partner im Bett nicht mit der Leselampe stören möchte, der ist mit einem Gerät aus unserem eBook Reader Vergleich gut bedient. Sie sind handlich und schnell verstaut, lassen sich normalerweise super mit einer Hand bedienen, fassen ganze Bibliotheken und sind meistens beleuchtet. Natürlich bieten sie nicht das sensorische Erlebnis eines echten Buches aus Papier. Aber sie haben andere Vorzüge. Bei einem Umzug passen die Bücher auf den eBook Reader, statt viele Kisten zu füllen. Wer in der vollen Bahn steht und sich festhalten muss, kann locker einhändig lesen. Einige Modelle lassen sich auch super in der Badewanne nutzen. Papier wird über den Wasserschwaden wellig. Wasserfeste Reader können sogar in die Wanne fallen. Beleuchtete Reader lassen sich auch im Dunkeln lesen, ohne eine zusätzliche Lichtquelle zu nutzen. Wer eine Lesebrille benötigt, kann auf diese oft verzichten, wenn er die Schriftgröße im eBook Reader einstellt. Die Urlaubslektüre wiegt plötzlich nur noch 150 Gramm. Es gibt viele Vorteile der neuen Lesegeräte. Deswegen lohnt sich ein genauer Blick in unseren eBook Reader Vergleich. Selbst im Vergleich mit Tablet-PCs bieten eBook Reader nette Vorteile. Sie besitzen zwar in den seltensten Fällen ein Farb-Display. Dafür ist die elektronische Tinte viel besser bei Sonneneinstrahlung ablesbar und der Akku hält mehrere Wochen durch. Eigenschaften auf einen Blick

    EBOOK READER BUCH TABLET

    VORTEILE

    • Akku hält länger als bei Smartphone oder Tablet
    • lässt sich gut bei Sonneneinstrahlung lesen
    • bietet Platz für Tausende von Büchern
    • Schriftgröße lässt sich anpassen
    • geringes Gewicht
    • einzigartiges Lesegefühl
    • benötigt keinen Strom
    • Farbige Bilder lassen sich einbinden
    • keine Probleme bei Sonneneinstrahlung
    • Farbdisplay
    • kann Videos und Fotos darstellen
    • Schriftgröße lässt sich anpassen
    • Platz für viele Bücher

    NACHTEILE

    • benötigt Strom
    • Formate sind nicht alle kompatibel
    • die meisten Geräte haben kein Farbdisplay
    • keine Videos möglich
    • schwer
    • Schriftgröße ist fix
    • zeigt natürlich ebenfalls keine Videos
    • Probleme bei Sonneneinstrahlung
    • benötigt viel Strom
    • meist schwerer als eBook Reader
    • meist teurer als eBook Reader

    4. Der Preis

    Mit Blick auf den Preis müssen Sie beim eBook Reader zwei Dinge beachten: den Geräte- und den Bücherpreis. Geräte gibt es schon für etwa 50 bis 70 Euro. Allerdings handelt es sich dann um einfache Exemplare, die oft ohne Beleuchtung auskommen müssen. Gute Geräte mit Beleuchtung gibt es ab ungefähr 100 Euro, wobei Preise natürlich schwanken. Außerdem gibt es Flagschiffe ab 150 Euro, mit exzellenter Auflösung, größeren Displays oder weiteren Extras. Überlegen Sie, was Sie ausgeben wollen. Es muss nicht immer unser eBook Reader Vergleichssieger sein. Vielleicht reicht Ihnen ein Gerät mit weniger Leistung. Neben dem eigentlichen Gerätepreis kosten natürlich auch Bücher Geld. Ob man diese bei Amazon, Thalia, der Mayerschen oder irgendeinem anderen Anbieter kauft, ist mit Blick auf den Preis eigentlich egal. Das liegt an der Buchpreisbindung. Auch kleinere Online-Shops haben eBooks im Sortiment und bieten den gleichen Preis wie Bücher-Riesen. Und dieser Preis ist meistens günstiger als derjenige für die gebundene Ausgabe. Die Ersparnis liegt bei günstigen Büchern oft bei einem Euro. Bei teureren Büchern kann die Ersparnis aber auch fünf Euro betragen. Allerdings müssen digitale Bücher nicht immer Geld kosten. Es gibt auch kostenlose Angebote im Internet, wie etwa das Projekt Gutenberg. Dort gibt es Literatur-Klassiker, für die das Urheberrecht nicht mehr gilt. Wer gerne alte Schinken verschlingt, ist dort gut aufgehoben. Außerdem bieten viele neue Autoren ihr erstes Buch – zumindest für kurze Zeit – kostenlos zum Download an, um bekannt zu werden. Eine weitere günstige Möglichkeit, an Lesestoff zu kommen, ist die sogenannte Onleihe. Immer mehr Büchereien bieten den Verleih von eBooks an. Allerdings muss der eigene Reader das auch unterstützen.

    Bücher konvertieren: Wie bereits erwähnt, gibt es nicht ein eBook-Datei-Format für alle eBook Reader. Auch die Geräte in verschiedenen eBook Reader Tests arbeiten mit unterschiedlichen Formaten. Aber was ist, wenn ich ein digitales eBook als ePub kaufe und es später auf einem Kindle lesen möchte? Kein Problem, dafür gibt es kostenlose Software, wie etwa Calibre. Damit lässt sich zum einen die eigene digitale Bibliothek auf dem heimischen PC verwalten. Zum anderen kann sie munter Formate konvertiere, ganz egal ob AZW, AZW3, AZW4, DOCX, Epub, Mobi, PDF, TXT oder viele mehr. Gerade dann, wenn man sich einen neuen eBook Reader mit anderen unterstützen Formaten zulegt, kann eine Software wie Calibre die Rettung sein.

    5. Fazit

    Nein, ein richtiges Buch aus Papier, das können eBook Reader nicht ersetzen. Sie rascheln nicht, sie riechen nicht nach Papier und sie fühlen sich anders an. Viele schreckt das ab und sie bleiben beim Buch aus Papier. Andere wiederum nutzen eBook Reader zusätzlich, gerade dann, wenn sie unterwegs sind. Und dann gibt es diejenigen, die sich gar keine Bücher aus Papier mehr zulegen und vollkommen den Vorzügen der eBook Reader erlegen sind. Dabei muss es keineswegs der eBook Reader Vergleichssieger sein. Kein Wunder, denn Vorzüge gibt es, wie geschildert, einige. Allerdings gibt es auch viele Punkte, die vor dem Kauf eines Lesegerätes zu berücksichtigen sind. Ein Blick in unseren eBook Reader Vergleich hilft Ihnen hoffentlich bei der Entscheidung.

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