Camcorder Vergleich 2017

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1
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Panasonic HC-V777EG-K
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Panasonic_HC-V777EG-K-__5025232808038
Panasonic HC-V777EG-K
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Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom20-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel29,5 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
PREISTIPP
2
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Sony HDR-CX240E
Sony_HDR-CX240E
Sony_HDR-CX240E__4905524969412
Sony HDR-CX240E
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom27-fach
Display
Größe des Displays
2,7 Zoll
Weitwinkel29,8 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
3
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Sony HDR-PJ410
Sony_HDR-PJ410
Sony_HDR-PJ410__4548736000605
Sony HDR-PJ410
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom30-fach
Display
Größe des Displays
2,7 Zoll
Weitwinkel26,8 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
4
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Canon Legria HF R706
Canon_Legria_HF_R706_
Canon_Legria-HF-R706-__4549292060751
Canon Legria HF R706
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Merkmale:
Optischer Zoom32-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel38,5 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
5
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Panasonic HC-V380EG-K
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Panasonic_HC-V380EG-K-__5025232836826
Panasonic HC-V380EG-K
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Merkmale:
Optischer Zoom50-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel28,0 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
6
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Panasonic HC-V180EG-K
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Panasonic_HC-V180EG-K-__5025232836772
Panasonic HC-V180EG-K
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Merkmale:
Optischer Zoom50-fach
Display
Größe des Displays
2,7 Zoll
Weitwinkel28,0 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
7
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Sony FDR-AX53
Sony_FDR-AX53_
Sony_FDR-AX53-__4548736021310
Sony FDR-AX53
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Merkmale:
Optischer Zoom20-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel26,8 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
8
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Panasonic HC-W580EG-K
Panasonic_HC-W580EG-K
Panasonic_HC-W580EG-K__5025232836871
Panasonic HC-W580EG-K
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom50-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel28,0 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
9
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Canon Legria HF R606
Canon_Legria_HF_R606
Canon_Legria-HF-R606__4549292034905
Canon Legria HF R606
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom32-fach
Display
Größe des Displays
3,0 Zoll
Weitwinkel32,5 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN
10
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Canon Legria HF R78
Canon_Legria_HF_R78_
Canon_Legria-HF-R78-__4549292060690
Canon Legria HF R78
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Redaktionelle Einschätzung
Merkmale:
Optischer Zoom10-fach
Display
Größe des Displays
3,5 Zoll
Weitwinkel30,4 mm
Touchscreen
Tochscreen Display
Stabilisator
Bildstabilisator
WLAN

Die Lieblingsmomente auf Film festhalten – Der große Camcorder Vergleich

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Sie wollen in den wohlverdienten Urlaub fahren, vielleicht sogar in die Flitterwochen. Dies sollen unvergessliche Wochen werden. Da wäre es doch gut, wenn Sie alle schönen Momente festhalten können. Dann können Sie Ihren Urlaub noch genießen, wenn er schon längst wieder vorbei ist. Sie haben natürlich Ihr Smartphone mit dabei. Dieses bietet aber nicht so ein gutes Handling und es ist recht umständlich damit zu filmen. Für den Schnappschuss zwischendurch reicht dies sicherlich vollkommen aus, aber für den Urlaub soll es doch schon etwas Besonderes sein. Da bietet sich ein Camcorder an. Wir wollen, dass Sie mit unserem Camcorder Ratgeber Ihren persönlichen Camcorder Vergleichssieger finden.

    1. Der Camcorder

    Was ist ein Camcorder? Ist dieser jetzt für das Fotografieren oder für das Filmen geeignet? Vorneweg gesagt: Er kann beides. Jedoch ist er in erster Linie für das Filmen gedacht. Dass die Fotoqualität nicht an richtige Kameras herankommt, liegt daran, dass das Gerät dafür nicht in erster Linie gedacht ist. Das Wort Camcorder setzt sich aus den beiden Wörtern “Kamera” und “Rekorder” zusammen. Diese Wörter bezeichnen die beiden Eigenschaften des Camcorder. Umgangssprachlich werden Camcorder auch noch oft als Kameras bezeichnet, wobei mit Kameras eher die Geräte zum Fotografieren gemeint sind. Dieser Begriff stammt noch von früher. Damals wurden Filmkameras einfach nur Kameras genannt und Kameras zum Fotografieren Fotoapparate.

    Video eines Camcorder Test

    Die ersten Camcorder mussten mit einem Kabel an einen tragbaren Videorekorder angeschlossen werden. Diese waren früher noch sehr groß und schwer und mussten daher auf dem Rücken getragen werden. Die allerersten Camcorder, die ohne externen Rekorder auskamen, wurden im Jahre 1983 auf den Markt gebracht. Diese spielten das aufgezeichnete Material auf Betamax-Kassetten auf. Nach und nach folgten Weiterentwicklungen der Kassetten und es sind Formate wie Video-8, VHS-C und DV entwickelt worden. Der Nachteil dieser Kassetten war, dass sie meist einen geringen Speicherplatz besaßen. Nach maximal zwei Stunden war dann oft Schicht im Schacht und es musste eine neue Kassette eingelegt werden. Diese nahmen viel Platz weg, und wenn man gerade im Urlaub eine Menge an Material aufgenommen wollte, mussten dementsprechend viele Kassetten mitgeschleppt werden. Ein weiterer Nachteil war die Übertragung auf den heimischen Desktop-PC oder Laptop. Da die Übertragungsgeschwindigkeit per USB damals noch nicht ausreichte, wurde das Gerät über ein sogenanntes Firewire-Kabel angeschlossen. Dieser Anschluss ist speziell für die Audio- und Videotechnik entwickelt worden. In Kombination mit einem Video-Schnittprogramm wurde der Film dann auf den PC überspielt. Leider musste dabei die Kassette von Anfang bis Ende durchlaufen. Der Film wurde quasi in Echtzeit übertragen. Für zwei Stunden Film benötigte man eine Übertragungszeit von zwei Stunden. Die heutigen Camcorder besitzen mittlerweile Speicherkarten, wie SD-Karten oder microSD-Karten. Dort werden die Filmdateien digital abgespeichert und können auf den Computer kopiert werden. Und dies deutlich schneller als bei den damaligen Kassetten.

    2. Unterschiedliche Modelle

    Es gibt viele verschiedene Ausführungen von Camcordern, die wir im Camcorder Vergleich vorstellen. Wer vor den Regalen im Laden steht, oder im Internet auf Shopping-Tour geht, wird mit vielen Begriffen bombardiert. Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen, dass es bei Camcordern doch viele Unterschiede geben kann.

    2.1 Der Standard-Camcorder

    Ältere Modelle werden auch oft als SD-Camcorder bezeichnet. Diese sind die Vorgänger der heutigen Camcorder. Meist mit einer Speicherkarte ausgestattet, nimmt er Videos in Standard-Qualität auf. Dieser Camcorder ist quasi das Urmodell aller in den meisten Camcorder Tests vorkommenden Variationen. Diese Arten von Camcordern sind mit einer Standardlinse ausgestattet, die einen großen Bereich erfassen. Für Leute, die noch mehr Fläche abdecken wollen, können noch externe Weitwinkellinsen für manche Modelle erwerben. Mit diesen kann ein größerer Winkel erzielt werden, den das Gerät einfängt. Standard-Camcorder haben eine Bildrate von 25 Frames. Die Bildrate ist die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde abgelichtet werden. Aus diesen Einzelbildern macht das menschliche Auge einen bewegten Film. 25 Frames pro Sekunde ist übrigens das Maximum, welches das menschliche Auge wahrnehmen kann. Wenn die Framerate sinkt, nimmt das Auge dies wahr und wir spüren ein Ruckeln des Filmes. Früher war es so, dass man durch einen optischen Sucher schauen musste, um zu sehen, welchen Bereich die Kamera gerade aufnimmt. Heutzutage haben alle Camcorder einen ausklappbaren Bildschirm an der Seite. Mithilfe eines kleinen Displays kann der abgefilmte Bereich gesehen werden, ohne dass das Auge im Sucher des Camcorder hängt. Mithilfe des Bildschirms wird auch das Menü des Gerätes gesteuert. Dies geschah entweder mithilfe von Bedienungstasten oder mithilfe eines Joysticks, der neben dem Bildschirm angebracht ist. Neuere Modelle sind mit einem Touchscreen ausgestattet, der für eine optimale Bedienbarkeit sorgt.

    VORTEILE

    • simpler Camcorder
    • geringer Preis

    NACHTEILE

    • geringe Bildqualität
    • 25 Frames pro Sekunde
    • heutzutage kaum noch zu finden

    2.2. Der HD-Camcorder

    Mittlerweile sind die meisten Camcorder mit HD-Funktionalität ausgestattet. Manche bieten einen Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Diese werden als HD-Ready-Camcorder bezeichnet. Für Leute, die in Ihrer Freizeit gerne den einen oder anderen Moment festhalten möchten, ist diese Auflösung sicherlich ausreichend. Für Leute, die eher Wert auf Details und kristallklare Aufnahmen legen, denen sei zu den Full-HD-Camcordern mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln geraten. Diese können schon mit einer Framerate von 50 Frames pro Sekunde aufnehmen. Das kann vom menschlichen Auge zwar nicht wahrgenommen werden, trotzdem werden die Bewegungen als unnatürlich glatt empfunden. Manche Kinofilme werden mit 48 Frames pro Sekunde gezeigt, was die Zuschauermeinungen gespalten hat. Manche fanden es schön, dass die Bilder so flüssig liefen und manche fanden die Bewegungen unnatürlich. Der große Vorteil von Camcordern mit einer Bildrate von 50 Frames pro Sekunde ist, dass Slow-Motion-Aufnahmen aufgrund der doppelten Bildanzahl deutlich flüssiger rüberkommen als bei nur 25 Frames pro Sekunde.

    VORTEILE

    • Modelle mit HD-Ready (1.280 x 720 Pixel) und Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel)-Qualität
    • Modelle schaffen 50 Frames pro Sekunde
    • ideal für Slow-Motion-Aufnahmen
    • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

    NACHTEILE

    • HD fähiger Fernseher zur Darstellung nötig
    • eher für Fortgeschrittene geeignet

    2.3 Der Ultra-HD-Camcorder

    Manche Camcorder werden als Ultra-HD-Camcorder bezeichnet. Diese Camcorder sind eher für den Profi-Bereich oder für sehr ambitionierte Hobbyfilmer gedacht. Sie werden auch oft als 4K-Camcorder bezeichnet und besitzen eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln. Aufgrund der hohen Qualität des aufgezeichneten Filmes sind diese Camcorder recht teuer und nicht unbedingt für jemanden zu empfehlen, der wenig Geld hat und seine ersten Schritte im Bereich des Filmens mit einem Camcorder macht.

    VORTEILE

    • schafft eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln
    • ideal für Profi-Filmer
    • viele Einstellungsmöglichkeiten

    NACHTEILE

    • recht teuer in der Anschaffung

    2.4 3D-Camcorder

    Es gibt auch Camcorder, die das Material in 3D aufzeichnen. Im Gegensatz zum normalen Camcorder mit nur einer Linse, besitzt der 3D-Rekorder zwei Linsen. Mit der linken Linse wird das Bild für das linke Auge aufgenommen und mit der rechten Linse das Bild für das rechte Auge. Allerdings ist es mit der reinen Aufnahme noch nicht getan, um den Film in 3D genießen zu können. Der Camcorder bietet hierfür nur die Grundlage. Diesen kann man an den Fernseher anschließen, aber der Fernseher muss in der Lage sein, 3D-Material anzuzeigen. Oder man nutzt einen entsprechenden 3D-fähigen Beamer mit den passenden Brillen. Wer seinen 3D-Film für die Ewigkeit festhalten will, benötigt ein entsprechendes Videobearbeitungsprogramm, welches mit 3D-Material umgehen kann und einen Blu-Ray-Brenner mit 3D-Funktionalität, sowie einen passenden Blu-Ray-Player um für immer etwas davon zu haben.

    VORTEILE

    • sind mit zwei Linsen ausgestattet
    • kann Filme in 3D aufnehmen

    NACHTEILE

    • 3D-fähiger Fernseher zur Wiedergabe nötig
    • 3D-fähiges Brennprogramm und Blu-Ray-Brenner zum Brennen nötig

    2.5 Action-Camcorder

    Action-Camcorder oder Action-Cams, wie diese neue Art der Camcorder umgangssprachlich genannt werden, erfreuen sich immer wachsende Beliebtheit. Gerade im Sportsektor sind diese kaum noch wegzudenken. Sie sind oft klein, kompakt und sehr robust. Sie werden meist dazu benutzt, um auch bei sehr schnellen Bewegungen ein ruckelfreies Bild festhalten zu können. Daher werden sie meist auf Helme geschnallt, damit zum Beispiel ein Snowboarder seine Abfahrt festhalten kann. Aber auch auf Fahrradhelme oder Fahrradlenker kann der Camcorder montiert werden, um die nächste Downhill-Fahrt filmisch zu dokumentieren. Im Gegensatz zu den Standard-Camcordern, die meistens nicht wasserdicht sind, punkten Action-Cams mit Ihrer Wasserdichtigkeit. Und wenn sie es doch nicht sind, kommen sie meistens mit einer wasserfesten Schutzhülle daher. Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie auch oft in Verbindung mit einer Kamerastange zum Schnorcheln oder Tauchen verwendet. Durch ihren extragroßen Weitwinkel können sie eine ganze Menge aufs Bild bekommen. Der Nachteil davon ist aber, dass sich durch das nun sehr breite aufgenommene Bild ein Fish-Eye-Effekt bilden kann, da die Weitwinkellinsen dieser Cams meistrens Fish-Eye-Linsen sind. Auf diesen wirkt das aufgenommene Video etwas verzerrt. Leider sind bei Action-Cams standardmäßig meistens keine Bildschirme verbaut. Dies ist jedoch dank des großen Weitwinkels kein Problem. Dort muss man keine Sorge haben, dass etwas vom Gefilmten später nicht auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem können externe Bildschirme dazugekauft werden.Die Action-Cam ist eine sehr gute Alternative zu einer Unterwasserkamera. So kann der nächste Malediven-Urlaub kommen und das nächste Riff erkundet werden. Diese Modelle sind jedoch nicht im Camcorder Vergleich berücksichtigt, da wir sie noch einmal extra in einem Action-Cam vergleichen aufgeführt haben.

    VORTEILE

    • können schnelle Aufnahmen ohne Ruckeln aufnehmen
    • sind wasserdicht oder kommen mit einer wasserdichten Hülle daher
    • ideal für Sportler
    • gute Bildqualität
    • großer Weitwinkel

    NACHTEILE

    • recht teuer in der Anschaffung
    • schlechter Ton

    Wie die Tabellen in unserem Camcorder Vergleich zeigt, gibt es verschiedene Camcorder für verschiedene Zwecke. Die Einsteiger sind gut mit einem HD-Camcorder beraten, da dieser eine gute Auflösung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Den Fortgeschrittenen unter den Filmern ist das nicht genug. Diese werden eher zum Ultra-HD-Camcorder tendieren, der eine tolle und kristallklare Bildqualität liefert. Dieser ist jedoch für den Otto-Normal-Filmer zu teuer. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es seine Filme mit einem 3D-Camcorder festzuhalten. Jedoch ist hier noch weiteres Equipment wie zum Beispiel ein 3D-Fernseher von Nöten, um den Film dann auch genießen zu können. Sportliche Filmer, die ihre Sporterlebnisse oder Tauchgänge festhalten wollen, greifen zum Action-Camcorder, der möglichst ruckelfrei und in guter Qualität das Geschehene festhält.

    3. Kaufberatung

    Die Vielzahl an Camcordern ist groß. Dort den passenden Camcorder Vergleichssieger herauszufinden ist nicht einfach. Unser Camcorder Ratgeber soll Ihnen daher helfen, sich im Dschungel der Begriffe zurechtzufinden. Worauf muss bei einem guten Camcorder geachtet werden und was muss der Camcorder alles können? Das beschreiben wir im folgenden Kapitel.

    3.1 Der Bildstabilisator

    Gute Camcorder benötigen einen guten Bildstabilisator. Was ist das eigentlich genau? Der Bildstabilisator ist der Gegner von hektischen Bewegungen. Nicht jeder filmt aus der Hand so ruhig wie mit einem Stativ. Man muss den Camcorder einfach nur aufs Stativ befestigen und kann das Geschehnis filmen. Meistens liegt die Kamera mithilfe der Handschlaufe in der Hand und es wird drauf losgefilmt. Nicht jeder Filmer hat dabei eine ruhige Hand und beim Laufen kann das Gerät auch schon mal recht stark hin und her wackeln. Damit der aufgenommene Film jetzt nicht zu einer Ruckelorgie verkommt, gibt es den Bildstabilisator. Er arbeitet gegen die störenden Wackler im Film, analysiert diese und berechnet das Bild neu. So werden bei einem sehr guten Bildstabilisator fast alle unerwünschten Bewegungen entfernt. Damit können auch hektische Menschen mit zittrigen Händen tolle Aufnahmen machen. Daher ist ein guter Bildstabilisator ein wichtiges, wenn nicht sogar eins der wichtigsten Merkmale, die ein guter Camcorder besitzen muss. Dies ist also ein großer Pluspunkt in vielen Camcorder Tests.

    5.1 Soundsystem Logitech

    Camcorder von Panasonic

    3.2 Der Zoom

    Ein vernünftiger Camcorder sollte mit einem Zoom ausgestattet sein. Dennoch gibt es bei den verschiedenen Zoom-Möglichkeiten gravierende Unterschiede. Dabei ist nicht immer der Zoomfaktor entscheidend. Größer gleich besser gilt hier nur bedingt. Bei den Zoom-Arten unterscheidet man zwischen optischem Zoom und digitalem Zoom. Bei ersterem wird das Bild auf mechanische Weise vergrößert. Daher wird der optische Zoom auch oft als mechanischer Zoom bezeichnet. Beim digitalen Zoom wird mithilfe eines Prozessors das jeweilige Bild vergrößert. Es wird also nur digital vergrößert und nicht wirklich “näher geholt”. Darunter leidet jedoch die Bildqualität. Manche kennen das von der Bildbearbeitung. Wenn am PC in ein Bild gezoomt wird, erscheint es immer pixeliger, als es in Wirklichkeit ist. Daher sind Camcorder mit einem hohen optischen Zoom immer den Geräten mit einem hohen digitalen Zoom vorzuziehen. Modelle, die ausschließlich einen digitalen Zoom besitzen, sollten beim Kauf nicht in Betracht gezogen werden. Modelle mit einem hohen optischen Zoom können im Camcorder Vergleich besonders punkten.

    3.3 Die Bildqualität

    Ein wichtiger Punkt in den meisten Camcorder Tests ist die Bildqualität. Was nützt mir ein toller Zoom und ein guter Bildstabilisator, wenn die Grundlage schlecht ist. Ein Merkmal für die Bildqualität ist die Auflösung. Je höher die Auflösung, also je mehr Pixel ein Camcorder besitzt, desto schärfer wird auch letztendlich das Bild. Der heutige Full-HD-Standard liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Dies reicht für den ambitionierten Filmer völlig aus. Fortgeschrittene Filmer greifen hier zur 4K-Technologie mit 4.096 x 2.160 Pixeln. Wichtig ist bei der Bildqualität auch immer das jeweilige Format, in dem der Film aufgezeichnet wird. Standardmäßig ist dies das AVCHD-Format. Dieses steht für Advanced Video Codec High Definition und kann mittlerweile von allen Camcordern benutzt werden. Es steht für eine hohe Videoqualität. Ein weiteres Videoformat, in dem viele Geräte aufnehmen ist das MP4-Format (beziehungsweise MPEG4-Format). Diese besitzt aufgrund des verwendeten Codecs eine nicht ganz so hohe Qualität wie das AVCHD-Format. Dafür sind die aufgenommenen Filmdateien nicht so groß und nehmen nicht so viel Platz auf der Speicherkarte weg. Wer gerne Filme auf Youtube hochlädt, sollte zum MP4-Format zurückgreifen, da die Qualität hierfür völlig ausreichend ist. Anders sieht es bei Urlaubsfilmen aus. Da sollte es schon die maximale Qualität mit AVCHD sein, um diese auch auf dem großen Fernseher genießen zu können. Jedoch können nicht alle Schnittprogramme mit dem Dateiformat .mts umgehen, was AVCHD erzeugt, sodass

    3.4 Das Mikrofon

    Auch das Mikrofon spielt in verschiedenen Camcorder Test eine wichtige Rolle. Meistens ist das Mikrofon fest im Gerät verbaut. Es ist wichtig, sich im Vorfeld schon zu informieren, ob das Mikrofon eine gute Leistung liefert. Bei einem Mono-Mikrofon ist diese schlechter als bei einem Stereo-Mikrofon. Die Qualität des Mikrofons ist bei vielen Modellen jedoch recht schlecht, wie auch die Stiftung Warentest herausgefunden hat. Der Ton klingt oft sehr dumpf, es rauscht und was besonders schlimm ist: Man hört es, wenn das Gerät zoomt. Das liegt daran, dass das Mikrofon recht nah an der Linse verbaut ist, die sich beim optischen Zoom bewegt. Dieses Geräusch wird vom Mikrofon aufgenommen. Um dem Abhilfe zu schaffen, sollte man auf ein Modell achten, an den ein externes Mikrofon angeschlossen werden kann. So wird die Aufnahmequalität deutlich gesteigert und auch das störende Surren des Zooms wird nicht mehr zu hören sein.

    Tipp gegen den Wind: Wer viel bei stürmischen Wetter oder am Meer filmt, wird sich am Ende oft geärgert haben. Der witzige aufgenommene Kommentar ist aufgrund des Windes nicht zu hören. Mikrofone sind sehr empfindlich in puncto Wind und alles was gehört wird, ist ein Rauschen. Abhilfe schafft hier ein sogenannter Muff. Jeder kennt diese puscheligen Aufsätze für Mikrofone, die die Tonmänner im Fernsehen auf ihre Mikrofone gestülpt haben. Diese absorbieren den Wind und lassen den gesprochenen Ton hindurch. Solche Muffs gibt es auch für die kleinen externen Mikrofone des Camcorders. So steht einem schönen Drehtag am Meer mit einem Gerät aus dem Camcorder Vergleich nichts mehr im Wege.

    3.5 Der Akku

    Alle Camcorder werden mithilfe eines Akkus mit Strom versorgt. Hierbei ist im Vorfeld darauf zu achten, dass dieser eine hohe Laufzeit besitzt, damit mitten in einer schönen Szenerie nicht der Saft ausgeht. Dieser muss natürlich auch im Vorfeld komplett aufgeladen werden. Daher ist neben einem Gerät mit einer hohen Akkulaufzeit auch die Anschaffung eines Ersatzakkus von Vorteil. Gerade wer den ganzen Tag lang filmen möchte, kommt um die Anschaffung eines zweiten Akkus nicht umher.

    3.6 Wollen Sie nachts filmen?

    Wer gerne bei völliger Dunkelheit filmen möchte, der wird mit einem normalen Gerät nur einen schwarzen Bildschirm sehen. Es gibt aber auch die tollen Nachtaufnahmen, die oft bei Tierdokumentationen im Fernsehen gezeigt werden. Diese besitzen meist ein grünliches Bild und zeigen die ganze Szenerie trotz starker Dunkelheit. Das Zauberwort lautet Infrarot. Modelle, die eine Infrarotfunktion besitzen, können ebenfalls Nachtaufnahmen aufzeichnen, indem sie mit dem Infrarot-Scheinwerfer die Szenerie beleuchten und dadurch das grünliche Bild entstehen lassen. Ein nettes Extra im Camcorder Vergleich für Leute, die sich gerne in der Nacht auf die Lauer legen möchten. Wo wir gerade von schwachem Licht gesprochen haben. Viele Camcorder gehen bei unzureichenden Lichtverhältnissen in die Knie. Das Bild fängt an zu rauschen und wird krisselig. Je schlechter hierbei die Qualität des Camcorders ist, desto stärker wird meist das Bildrauschen. Für dieses Problem bieten manche Modelle eine künstliche Aufhellung des Bildes an, was das Rauschen etwas bekämpft. Wer gerade bei schlechten Lichtverhältnissen auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte über ein externes LED-Licht nachdenken, welches auf manche Camcorder montiert werden kann. Damit gehören lichtschwache Aufnahmen der Vergangenheit an.

    4. Ein guter Schutz

    Ein guter Schutz ist ein wichtiger Punkt in zahlreichen Camcorder Tests. Wer lange etwas von seinem Camcorder haben möchte, dem sei es angeraten, sich eine passende Kameratasche zu besorgen. Diese hat nicht nur den Vorteil, dass das Gerät dort sicher und behütet transportiert werden kann. In die Tasche passt auch noch allerlei Zusatzequipment hinein. Dies können zusätzliche Speicherkarten, Akkus, Fernbedienung et cetera sein. Außerdem ist das Gerät vor Staub und Schmutz geschützt. Dies ist ein gutes Stichwort. Halten Sie Ihren Camcorder immer sauber. Für die Säuberung der Linse gibt es spezielle Mikrofasertücher. Außerdem sollte mit einem Blasebalg immer kleine Staubkörner, die sich an der Linse festsetzen können, weggepustet werden. Diese können, wenn sie in die Linse geraten, Schäden in der Mechanik verursachen. Die Linse ist meistens mit einer Schutzklappe geschützt, die sich beim Einschalten des Gerätes öffnet. Bei manchen Modellen muss diese von Hand geöffnet werden. Dabei ist es wichtig diese immer geschlossen zu halten, wenn der Camcorder nicht benutzt wird. Wer sein Display vor Kratzern schützen möchte, der kann dies auch tun. Es gibt extra für Kameradisplays spezielle aufklebbare Folien. So ist der Bildschirm optimal vor äußeren Einflüssen geschützt.

    5. Sinnvolles Zubehör

    Neben einer Kameratasche gibt es noch weiteres sinnvolles Zubehör, welches man sich anschaffen kann. Zum einen wäre da das Stativ. Dieses kann ganz einfach unter den Camcorder geschraubt werden, da alle Kameras und Camcorder einen genormten Anschluss für Stative besitzen. Gerade für Momente, in denen man eine ruhige Hand benötigt, wie zum Beispiel beim Zoomen ist das Stativ eine gute Wahl. Ebenso für Momente, in denen das Gerät nicht die ganze Zeit in der Hand liegen soll, wie bei einem Sonnenuntergang, ist das Stativ eine gute Unterstützung. Ist man alleine unterwegs und will Aufnahmen von sich selbst machen, dann ist die Kombination aus einem Stativ und der Fernbedienung des Gerätes eine sinnvolle Möglichkeit. Zumal eine Fernbedienung heutzutage fast jedem Camcorder beiliegt. Um in einem Urlaub möglichst viel filmen zu können, sollten Sie sich Speicherkarten anschaffen. Dabei sollten Sie auf einen Speicherplatz von mindestens 32 GB zurückgreifen. Je nach gewähltem Format kann diese auch schon mal recht schnell voll sein. Zumindest, wenn Sie Ihre Filme im AVCHD-Format aufnehmen. Da die meisten Modelle, wenn überhaupt, nur einen kleinen internen Speicher besitzen, ist der Erwerb von mehreren Speicherkarten sicher nicht verkehrt – zumal diese auch nicht soviel kosten.

    WLAN oder NFC – ideal als Babyphone: Es gibt mittlerweile viele Modelle, die mit einer WLAN- oder NFC-Konnektivität ausgestattet sind. NFC steht hierbei für Near-Field-Communication. Legt man zum Beispiel ein NFC-fähiges Smartphone auf das Gerät, wird eine Verbindung hergestellt. Eine weitere drahtlose Verbindung wird via WLAN hergestellt. Mittlerweile hat jeder Hersteller eine App entwickelt, die auf das jeweilige Camcorder-Modell zugreifen kann. Mit dieser kann das Gerät wie mit einer Fernbedienung gesteuert werden. Des Weiteren können Videodateien auf das Smartphone übertragen und dort direkt bearbeitet werden. Aufgrund der Tatsache, dass auf dem Smartphone Bild und Ton in Echtzeit abgespielt werden, können diese Camcorder auch als Überwachungskamera oder Babyphone eingesetzt werden. Für letztere Funktion wird bei diesen Modellen auch teilweise geworben. Eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit, die wir im Camcorder Vergleich aufzeigen.

    6. Fazit

    Wie diverse Camcorder Tests zeigen, gibt es bei Camcordern eine Vielzahl von Fakten, auf die geachtet werden muss. Zum einen muss das jeweilige Modell für die passenden Bedürfnisse ausgewählt werden. Soll es ein Gerät für den Einsteiger oder doch lieber den Könner sein? Beim Hobby Filmen kann man schnell Blut lecken. Daher sollten sich Leute mit genügend Geld überlegen direkt ein Modell für Fortgeschrittene zu holen, da diese sich sonst im schlimmsten Fall zwei Kameras holen müssen. Die Einsteigerkameras bieten im Gegensatz zum Ultra-HD-Camcorder weniger Funktionen. Es ist wichtig sich die genauen Daten und Spezifikationen des ausgewählten Gerätes anzuschauen. Dabei hilft es sich, die Punkte aus der Kaufberatung unseres Camcorder Vergleich als Vorlage zu nehmen. Haben Sie auch ein Stativ und genug Speicherkarten, sowie einen Ersatzakku zusammen? Sehr gut. Dann werden Sie mit Sicherheit Ihren persönlichen Camcorder Vergleichssieger finden und mit diesem dann unvergessliche Urlaubserinnerungen festhalten können.

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