3D Drucker Vergleich 2017

EMPFEHLUNG
1
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Flashforge Dreamer
Flashforge Dreamer
Flashforge-Dreamer___B00XHNE9JK
Flashforge Dreamer
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
48,5 x 33,5 x 40,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
230 x 150 x 150
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB
Geschwindigkeit200 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac, Linux
2
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XYZ Printing da Vinci 2.0
YXZ Printing da Vinci 2.0
XYZ-Printing-da-Vinci_2.0__B00QODNKOU
XYZ Printing da Vinci 2.0
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
46,8 x 55,8 x 51,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
150 x 200 x 200
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB
Geschwindigkeit150 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac
3
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FreeSculpt EX1-Plus
FreeSculpt EX1-Plus
FreeSculpt-EX1-Plus___B00E3P59W2
FreeSculpt EX1-Plus
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
53,0 x 59,0 x 48,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
225 x 145 x 150
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB
Geschwindigkeit120 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac
PREISTIPP
4
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Wanhao Duplicator i3
Wanhao Duplicator i3
Wanhao-Duplicator-i3___B017EU3PF0
Wanhao Duplicator i3
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
41,0 x 72,0 x 15,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
200 x 200 x 180
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit100 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows
5
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Velleman Vertex K8400
Vellemann Vertex K8400
Velleman-Vertex_K8400__B00Q3ERGLI
Velleman Vertex K8400
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
38,0 x 39,5 x 36,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
180 x 200 x 190
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit120 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows
6
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XYZ Printing da Vinci 1.0
XYZ Printing da Vinci 1.0
XYZ-Printing-da-Vinci_1.0__B00H7VEU0G
XYZ Printing da Vinci 1.0
Kundenbewertung
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Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
46,8 x 51,0 x 55,8
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
200 x 200 x 200
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit150 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac
7
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Flashforge creator pro
Flashforge creator pro
Flashforge-creator-pro___B00LC6NVXO
Flashforge creator pro
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
59,8 x 55,2 x 46,4
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
227 x 148 x 150
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit100 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac, Linux
8
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Win-Tinten 3D Drucker
Win-Tinten 3D Drucker
Win-Tinten-3D-Drucker___B00ENZOLS0
Win-Tinten 3D Drucker
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
47,0 x 43,0 x 38,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
150 x 225 x 150
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit150 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac, Linux
9
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PP3DP UP! Mini
PP3DP UP! Mini
PP3DP-UP-Mini___B00E5OQIKS
PP3DP UP! Mini
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
24,0 x 34,0 x 35,5
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
120 x 120 x 120
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB
Geschwindigkeit150 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac
10
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WER Mostfun Metal Frame
WER Mostfun Metal Frame
WER-Mostfun-Metal_Frame__B018K4HBK4
WER Mostfun Metal Frame
Kundenbewertung
Expertenmeinung
Produktspezifiktation
Merkmale:
Größe in cm
Breite, Höhe, Länge
27,0 x 27,0 x 31,0
Druckbereich in mm
Maximale Seitenverhältnisse des zu druckenden Körpers
135 x 130 x 110
Display
Anschluss
Ein 3D Drucker mit Kartenlesegerät muss nicht an einem PC angeschlossen sein
USB, Kartenleser
Geschwindigkeit100 mm/s
Kompatibilität
Auf welchem Betriebsystem die mitgelieferte Software läuft
Windows, Mac, Linux

Früher Zukunftsmusik, mittlerweile gängige Helfer – der 3D Drucker

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Genau wie selbst fahrende Autos konnte man sich vor ein paar Jahren nicht vorstellen, dass man mithilfe eines Druckers ein 3D-Modell herstellen kann. Aber wie die heutige Technologie beweist, ist es möglich und wird immer erschwinglicher. Zwar wird der 3D-Druck mehr in der Industrie als im privaten Haushalt eingesetzt, aber durch die Forschung auf diesem Gebiet werden 3D Drucker womöglich bald genauso verbreitet sein wie Laser- oder Tintenstrahldrucker. Um auf dem neusten Stand und besser mit der Technologie vertraut zu sein, befasst sich dieser 3D Drucker Vergleich mit der recht neuen Produktgruppe. Darin werden interessante Bereiche von der Geschichte, über die Grundlagen der heutigen Technik bis hin zu möglichen Anwendungsgebieten geschildert. Am Ende finden wir den 3D Drucker Vergleichssieger.

    1. Die Geschichte der Drucker

    Unser Vergleichssieger der 3D Drucker

    Der 3D Drucker von Flashforge®

    Die ursprüngliche Technik aus der alle Drucker entstanden sind, ist der Buchdruck. In der Mitte des 15. Jahrhunderts hat der Mainzer Johannes Gutenberg den Buchdruck erfunden. Dabei werden als erstes Buchstaben – aus Metall gefertigte Lettern – passend aneinandergereiht, und mit Tinte bestrichen. Im nächsten Schritt werden, mithilfe einer Presse, die Lettern auf Papier gepresst. Das erste gedruckte Buch ist heute unter dem Namen Gutenberg-Bibel bekannt.
    Die ersten im Bürobetrieb genutzten Drucker wurden in den 1980er-Jahren veröffentlicht und eingeführt. Dabei handelte es sich um den Nadeldrucker. Bei dieser Technik werden die Buchstaben nicht komplett auf das Papier gedruckt, sondern von einer Nadel Punkt für Punkt auf das Papier gestochen. Die nächste Weiterentwicklung des Druckers war der Kugelkopfdrucker. Das System ist ähnlich wie bei einer Schreibmaschine: Sämtliche benötigte Zeichen befinden sich auf dem Kugelkopf, woher sich der Name Kugelkopfdrucker ableitet. Beim Druck wird der Kugelkopf auf ein Farbband gedrückt und das gewählte Zeichen erscheint auf dem Papier.
    Die aktuellen Vorgänger von 3D Drucker und heutigen Standards sind Tintenstrahl- und Laserdrucker. Am Anfang war der Tintenstrahldrucker weit verbreitet, aber da die Kosten eines Laserdruckers nicht mehr viel höher sind, läuft er dem Tintenstrahldrucker allmählich den Rang ab. Die Druckgeschwindigkeit eines Laserdruckers ist mehr als doppelt so hoch wie bei einem Tintenstrahldrucker.
    Die nächste und bislang neueste Technologiestufe ist der 3D Druck (oder kurz 3dp, vom englischen 3D printing). Die Grundlage wurde vom Amerikaner Chuck Hull im Jahr 1983 entdeckt. Das dazugehörige Patent hat er 1986 angemeldet. Da er vom Erfolg seiner Erfindung überzeugt war, gründete er das Unternehmen 3D-Systems, das bis heute besteht. Durchsetzen konnte sich die Produktgruppe jedoch erst deutlich später – kommerzielle Modelle auch für den privaten Gebrauch kamen erst im neuen Jahrtausend auf den Markt.

    2. 3D Drucker – was genau ist das?

    Anders als bei herkömmlichen Druckern werden weder Text noch Bild auf ein Blatt gedruckt, sondern mithilfe geeigneter Werkstoffe wie Kunststoff – sogenannte Filamente – oder Metall ein dreidimensionaler Körper produziert. Mit der jeweils auf den 3D Drucker angepasste Software wird eine digitale Vorlage erstellt, welche dann aus dem Filament gedruckt wird. Bei der Darstellung der digitalen Vorlage sind fast keine Grenzen gesetzt. Man kann das Aussehen – vom Modellauto bis hin zur Körperprothese – detailgetreu in der Software einstellen. Wie ein Roboter in der Industrie führt der 3D Drucker die Vorgabe aus und erstellt Schicht für Schicht ein Abbild der eingegebenen Vorlage.

    3. Druckverfahren

    Die vier häufigsten Druckverfahren im 3D Druck sind Fused Deposition Modeling (FDM), Stereolithographie (SLA), Selektives Lasersintern (SLS) und Laminated Object Manufacturing (LOM). Diese werden wir in unserem 3D Drucker Vergleich einmal genauer unter die Lupe nehmen.

    3.1 Fused Deposition Modeling (FOM)

    Im privaten Haushalt wird hauptsächlich das Druckverfahren Fused Deposition Modeling benutzt, was so viel bedeutet wie Schmelzschichtung. Hauptsächlich wird mit einem Material gearbeitet, welches einem Kunststoffdraht ähnelt, das so genannte Filament. Zu Beginn dieses Verfahrens wird das Material, so hoch erhitzt, dass es schmilzt. Anschließend wird das verflüssigte Material durch eine Düse gepresst und folgt mit der Software festgelegten Bahnen. Dieser Vorgang wird Schicht für Schicht wiederholt. Wenn sich das Filament abgekühlt hat, wird es hart und man erhält ein 3D-Modell, das der Vorlage aus der Software entspricht. 3D Drucker, die nach diesem Prinzip arbeiten, erfreuen sich in unserem 3D Drucker Vergleich großer Beliebtheit.

    3.2 Stereolithographie (SLA)

    Die Stereolithographie ist erste Technik des 3D Drucks. Diese wurde von Chuck Hull erfunden. Zur Anwendung kommt sie hauptsächlich in der Produktentwicklung zur Erstellung von Prototypen, im Maschinenbau und in der Medizin. Die Materialkosten sind bei diesem Verfahren am höchsten, denn als Filament wird kostspieliges UV-Harz verwendet, das durch ultraviolette Strahlung gehärtet wird. Zu Beginn des Drucks benötigt man ein Becken, das mit flüssigem Photopolymer gefüllt ist und an dessen Unterseite ein bewegliches Druckbett positioniert ist. Das Besondere bei diesem Verfahren ist, dass das flüssige Photopolymer nach einer gewissen Belichtungszeit hart wird. Als erstes wird mithilfe eines vom Computer gesteuerten Lasers der Boden des 3D-Modells ausgehärtet, damit das Modell am Druckbett befestigt ist. Im nächsten Schritt wird die zweite Schicht des 3D-Modells produziert. Um diese Schicht zu bearbeiten, bewegt sich das Druckbett nach unten, damit sich an der Oberfläche neue Flüssigkeit befindet. Da der Laser immer auf einen festen Punkt zielt, bewegt sich das Druckbett der digitalen Vorgabe entsprechend, um die gewünschte Form zu produzieren. Dieser Schritt wird solange wiederholt, bis das 3D-Modell der Vorlage entspricht. Damit alles vollständig aushärtet, wird das Modell meist noch in einer Belichtungskammer nachbelichtet.

    High Heels aus dem 3D-Drucker

    3.3 Selektives Lasersintern (SLS)

    Das Selektive Lasersintern wird häufig zur Produktion von Bauteilen genutzt, die bei der konventionellen Produktion sehr umständlich herzustellen sind. Vom Verfahren her ähnelt das SLS der Stereolithographie. Der größte Unterschied ist allerdings, dass nicht mithilfe eines flüssigen Stoffes gearbeitet wird, sondern mit einem Material in Pulverform. Dabei kann es sich um Formsand, Kunststoff-, Metall- oder Keramikpulver handeln. Anders als bei der Stereolithographie wird mit einem Laser gearbeitet, der das Pulver erhitzt. Als erstes wird das zu verarbeitende Pulver komplett auf der Arbeitsfläche verteilt. Im nächsten Schritt wird die erste Schicht des 3D-Modells hergestellt. Dabei wird das Pulver durch den Laser so stark erhitzt, dass sich ein fester Stoff bildet. Als nächstes wird die Arbeitsfläche abgesenkt und eine neue Schicht des Pulvers wird aufgetragen und wieder mit dem Laser erhitzt, bis es sich verfestigt. Dieser Ablauf wird so lange wiederholt, bis das gewünschte 3D-Modell hergestellt ist.

    3.4 Laminated Object Manufacturing

    Laminated Object Manufacturing wird meist zur Herstellung von Bauteilen eingesetzt. Bei dem verwendeten Material handelt es sich um Papier oder Folien aus Kunststoff oder Aluminium. Zu Beginn dieses Verfahrens wird das Material schichtweise aufgetragen, um einen Würfel mit der benötigten Größe als Grundlage zu erstellen. Als nächstes wird der Würfel der digitalen Vorlage entsprechend zugeschnitten. Dafür kann ein Messer, Heißdraht oder Laser genutzt werden. Da am Ende des Zuschneidens noch der Rahmen des Würfels vorhanden ist, muss man diesen an den entsprechenden Stellen per Hand entfernen. Wenn das 3D-Modell fertig gestellt ist, wird es mit Klarlack oder Epoxidharz gegen Feuchtigkeit versiegelt.

    3.5 Anwendungsgebiete in der Industrie (LOM)

    Weil Unternehmen über ein höheres Budget verfügen als Privatpersonen, sind 3D Drucker in der Industrie schon weiter verbreitet als in privaten Haushalten. Dabei gibt es verschiedenste Anwendungsgebiete: in der Luft- und Raumfahrtindustrie und Automobilindustrie, der Human- und Tiermedizin bis hin zum Militär und der Filmindustrie. In der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie Automobilindustrie wird ein 3D Drucker hauptsächlich für zwei Bereiche eingesetzt. Zur Herstellung von Modellen, derer Prototypen oder von Spezialwerkzeugen, welche als Einzelstücke benötigt werden. Eine zukunftsweisende Möglichkeit in der Medizin ist die Herstellung von Prothesen. Mit einem 3D Drucker können auf den menschlichen oder tierischen Patienten gezielt angepasste Prothesen hergestellt werden. In der Zahnmedizin können 3D Drucker die Produktion von Zahnkronen vereinfachen. In der Filmindustrie werden 3D Drucker genutzt, um Requisiten und Modelle zu produzieren – zum Beispiel ein Modellauto, welches in einem Actionfilm explodieren soll. Seit einigen Jahren werden allerdings auch 3D Drucker veröffentlicht, die für den Privatgebrauch geeignet und erschwinglich sind. Für den privaten Haushalt lassen sich sehr gut kleinere Dekoartikel drucken, wenn einem die im Handel angebotenen Stücke nicht gefallen oder man seine Kreativität ausleben möchte. Außerdem kann man praktische Hilfsmittel wie Handyschalen drucken. Zusätzlich ist es möglich, eigenen Schmuck herstellen, den man durch den Einsatz verschiedenfarbiger Materialien seinem Geschmack entsprechend anpassen kann. Wegen der vergleichsweise niedrigen Kosten sind mit PLA-Filamenten arbeitende 3D Drucker sehr beliebt. PLA steht für Polylactide, dabei handelt es sich um Polymere, die aus chemisch aneinanderhängenden Milchsäuremolekülen bestehen. Beim Militär hat der Einsatz von 3D Druckern positive und negative Aspekte. Einerseits lassen sich benötigte Ersatzteile sehr gut herstellen, welche ansonsten einen langen und teils schwierigen Transport erfordern. Andererseits kann man auch funktionsfähige Waffen produzieren, was gegebenenfalls Einzug in den privaten Haushalt finden kann, wenn man an eine digitale Vorlage dafür gelangt.

    Wer produziert 3D Drucker? Von den Standarddruckern kennt man die Hersteller, seien es HP, Samsung oder Canon. Aber keiner dieser Hersteller produziert oder vertreibt 3D Drucker, daher tauchen sie auch nicht in vielen 3D Drucker Tests auf. Da es sich um eine ausgefeilte Technik handelt, gibt es Unternehmen, die sich auf die Herstellung von 3D Druckern spezialisiert haben. Da es diese Technologie seit einer Weile gibt, existieren schon viele Firmen, die 3D Drucker herstellen. Dazu zählen Stratasys und EnvisionTEC aus den USA, RepRap aus Großbritannien, Ultimaker aus den Niederlanden, pp3dp und Tiertime aus China, Printrbot aus den USA und das bereits erwähnte von Chuck Hull gegründete Unternehmen 3D-Systems in den USA.

    4. Kaufkriterien vor der Anschaffung

    Da es sich bei einem 3D Drucker um eine kostspielige Anschaffung handelt, sollte man angesprochene Kriterien in einigen 3D Drucker Tests und 3D Drucker Vergleich beachten, um genau zu wissen, welche für einen persönlich wichtig sind, da dies nicht jeder vor einem Kauf berücksichtigt. Der nachfolgende Abschnitt soll eine Kaufentscheidung erleichtern.

    4.1 Kosten

    Da es sich beim 3D-Druck um eine recht neue Technologie handelt ist der Preis entsprechend hoch. Wenn man sich für den privaten Gebrauch einen 3D Drucker anschaffen möchte, bewegt sich der Preis zwischen 250 und ungefähr 4000 Euro. Geräte in dieser Preisspanne verfügen aber nicht über die Möglichkeiten wie in der Industrie eingesetzte Geräte. Da in der Industrie wesentlich detaillierter und zuverlässiger als im privaten Haushalt gearbeitet wird, sind die Preise eines 3D Druckers dort entsprechend höher. Weil die benötigten 3D Drucker genau auf das herzustellende Produkt abgestimmt sind, gibt es keine wirkliche Grenze nach oben und der Preis kann schnell in die Millionen gehen. Der Stromverbrauch bei einem 3D Drucker für den Privathaushalt ähnelt dem eines Laserdruckers. Während der Aufheizphase vor dem Beginn eines Drucks verbraucht der 3D Drucker 200 Watt. Beim eigentlichen Druckvorgang liegt der Stromverbrauch allerdings nur noch bei ungefähr 80 bis 90 Watt. Klassische Stromfresser sind 3D Drucker also nicht. Preisunterschiede beim 3D-Druck ergeben sich aber auch durch die verwendeten Filamente. Filamente aus Polylactiden (PLA) sind zwar besonders preisgünstig, können sich aber beim Aushärten leicht verformen (so genanntes warping). Weniger anfällig für warping und ebenfalls preiswert sind Filamente aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS). Diese sind aufgrund ihres höheren Schmelzpunktes allerdings schwerer zu verarbeiten als PLA-Filamente.

    4.2 Welche Schnittstellen zur Datenübertragung vom PC gibt es?

    Es gibt drei verschiedene Ausführungen der Datenübertragung, die bei enschlägigen 3D Drucker Tests unter die Lupe genommen wurden. Es gibt die Anschlussmöglichkeit mit einem USB-Kabel, dann gibt es die Möglichkeit der Nutzung einer SD-Speicherkarte und die Verbindung per WLAN. Alle drei Varianten haben Vor- und Nachteile. Bei einer Verbindung vom Desktop-PC per USB-Kabel gibt es keinen Datenverlust – das garantiert eine bessere Druckqualität. Der Nachteil ist, dass der 3D Drucker in der Nähe des PCs stehen muss. Während verschiedenen 3D Drucker Tests wurde festgestellt, dass man zwar weiterhin am PC arbeiten kann, aber dem Lärm des Druckers ausgesetzt ist. Bei der Nutzung einer SD-Speicherkarte kann man dem Lärm ausweichen, indem der Drucker im Keller oder der Garage steht und selbstständig druckt, ohne dass man die ganze Zeit dabei ist. Ein Nachteil ist, dass man während des Druckens keinen Einfluss mehr auf den Drucker nehmen kann. Genau wie bei der Nutzung einer SD-Speicherkarte gibt es beim WLAN den Vorteil der Lärmreduzierung. Zusätzlich ist der Computer die ganze Zeit mit dem Drucker verbunden und kann kabellos Aufträge aufgeben oder Änderungen vornehmen. Dabei kann es aber passieren, dass die Kommunikation mit dem Drucker unterbrochen wird, etwa wenn der Router ausfällt oder das Netzwerk Probleme bereitet. Dies sind wichtige Punkte in den meisten 3D Drucker Test.

    4.3 Wie lange dauert ein Druck?

    Die Dauer eines Drucks hängt natürlich von der Druckqualität und der Größe des Entwurfes ab. Bei einem 3D Drucker Vergleich wurde unter gleichen Bedingungen ein kleines Testobjekt gedruckt. Bei dem Ergebnis kamen Zeiten von 30 Minuten bis zu 2,5 Stunden zustande – je nach verwendetem Drucker. Ein wichtiges Kriterium in zahlreichen 3D Drucker Test.

    5. Die Materialien

    Handyhülle und Co. aus dem 3D-Drucker

    Beim privaten Nutzen eines 3D Druckers werden hauptsächlich fünf verschiedene Materialien benutzt, welche in der Fachsprache Filamente heißen. Es gibt ABS-Filament, Laybrick, Laywood, PLA-Filament und Polyamid. ABS-Filament setzt sich aus Acrylnitril, Butadien und Styrol zusammen. Die Vorteile bei ABS-Filament sind die leichte Nachbearbeitung und das geringe Gewicht des Druckergebnisses. Ein großer Nachteil ist der geruchsintensive Druck, weil ABS-Filament auf einer Erdöl-Basis beruht. Die Kosten für eine Rolle ABS-Filament beginnen bei einem Preis von 10 Euro und sind abhängig von der Farbe und Durchmesser des Drahtes. Laybrick besteht aus einer Verbindung von mineralischen Anteilen und Co-Polymeran, welche Sandstein ähnelt. Dieses Filament ist gut für Architekturmodelle> geeignet, weil es sich leicht nachbearbeiten lässt und man das Modell farblich gestalten kann. Dort beginnen die Kosten bei 20 Euro und orientieren sich an der Beschaffenheit des Materials. Das Filament Laywood besteht aus einer Verbindung von Holzspänen, wie der Name zum Teil erahnen lässt, und Co-Polymeran. Der Vorteil dieses Filamentes ist, dass es sich wie Holz nachbearbeiten lässt. Laywood kostet etwas so viel wie Laybrick. Das letzte Filament im Vergleich ist Polyamid, besser unter dem Namen Nylon bekannt. Polyamid ist geruchsneutral und und die fertig gedruckten Modelle sind hitzebeständig. Polyamid ist allerdings das teuerste der Filamente, es kostet ab 30 Euro pro Rolle. Neben den verschiedenen Arten der verwendeten Filamente unterschieden sich die Druckverfahren der Hersteller zum Teil im Durchmesser der Filamente. Während beispielsweise 3D Drucker von RepRap oder Printrbot einen Durchmesser von 1,75mm nutzen, greifen Modelle von Ultimaker auf 2,85mm-Filamente zurück. Die Druckqualität unterscheidet sich durch die verschiedenen Filament-Durchmesser nicht – allerdings sind die verschiedenen Werkstoff-Durchmesser nicht mit den jeweils anderen Geräten kompatibel.

    6. Welche gesundheitlichen Risiken gibt es?

    Bei fast jeder neuen Technik sind zuerst alle von den Anwendungsmöglichkeiten begeistert und es entsteht eine Euphorie. Nachdem sich diese gelegt hat, finden auch die Kritiker allmählich Gehör. Da es sich beim 3D Druck um eine recht frische Technologie handelt, sind mögliche gesundheitliche Schäden durch Drucker und Filamente noch nicht komplett erforscht. Vor Kurzem haben Forscher aus Frankreich und den USA dieses Thema untersucht. Dabei ist herausgekommen, dass bei der Produktion eines 3D-Modells ultrafeine Partikel freigesetzt werden. Die freigesetzte Menge bewegt sich zwischen 20 Milliarden und 200 Milliarden ultrafeiner Partikel pro Minute. Bisher sind die Folgen noch nicht genau erforscht. Es ist lediglich bekannt, dass die Partikel Asthma auslösen können, wenn sich eine große Menge in der Lunge absetzt. Um diesen Schäden vorzubeugen, sollte man im privaten Gebrauch darauf achten, nur in gut gelüfteten Räumen zu drucken.

    7. Fazit

    Der hohe Preis schreckt viele Leute ab, sich jetzt schon einen 3D Drucker zuzulegen. Die Vergangenheit zeigt auch, dass neue Technologie schnell im Preis fallen kann. Wer sich dennoch schon jetzt für die Anschaffung entscheidet, sollte aber lieber tiefer in die Tasche greifen. Denn die bisherigen 3D Drucker Testberichte zeigten, dass günstige Drucker in der Regel qualitativ schlechte Drucke liefern. Wer einen 3D Drucker mit einer zufriedenstellenden Druckqualität möchte, sollte Kosten ab 500 Euro einplanen. Ein weiteres Kriterium ist die Bedienung des Druckers. Anders als bei herkömmlichen Tintenstrahl- oder Laserdruckern wird bei einem 3D Drucker für die Vorlage eine spezielle Software benötigt. Die Anschaffung eines 3D Druckers ist daher eher für Nutzer mit fortgeschrittenen Software-Kenntnissen empfehlenswert, damit der Spaß nicht schnell in Frust umschwenkt. Die Druckvorlagen gibt es teilweise vom Hersteller zum gelieferten Gerät mit dazu, auf passenden Internetseiten und -foren zum Download. Wenn man etwas nach seinen eigenen Vorstellungen drucken möchte, muss man die Vorlage allerdings selbst erstellen. Mit diesen Vorgaben und dem passenden 3D Drucker Vergleichssieger kann dem Erstellen begonnen werden.

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