Babyliss 2736E im Einzeltest

BaByliss 2736E
BaByliss 2736E

Die perfekte Föhnfrisur für zu Hause?

Inhaltsverzeichnis

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    Glänzende, voluminöse und weiche Haare – so sieht die Frisur eigentlich nur frisch nach dem Friseurbesuch aus. Denn im Alltag hängt die Haarpracht meist schlaff herunter. Doch Warmluftbürsten sollen dieses Problem im wahrsten Sinne des Wortes „wegblasen“. Wir haben die bekanntesten Warmluftbürsten anhand markanter Merkmale verglichen und die Babyliss 2736E ist als Empfehlung hervorgegangen. Jetzt wird es Zeit, das Ergebnis auch in der Praxis zu bestätigen.

    Erster Eindruck

    Die Babyliss 2736E wird in einer schicken Tasche geliefert, die das Herz einer ordnungsliebenden Frau höher schlagen lässt. Die Warmluftbürste selbst wird mit vier verschiedenen Aufsätzen geliefert. Zum einen die rotierende Bürste, mit welcher sich tolles Volumen zaubern lassen soll. Zum anderen gibt es die Rundbürste mit einem Durchmesser von 20 Millimetern. Mit der lässt sich der Haar-Pony besonders easy stylen. Der Glättaufsatz und die Zentrierbürste sind ebenfalls Teil der schicken Ausstattung. Das Wechseln der verschiedenen Aufsätze ist einfach und ging uns im Test schnell von der Hand. Auch das Design hat uns gefallen. Es überzeugt durch seine lila glänzende Farbe und wirkt hochwertig. Selbst die Haptik stimmt. Die Warmluftbürste liegt gut in der Hand und die Borsten fühlen sich erstklassig an.

    Die ersten Testversuche

    Babyliss 2736E

    Der Babyliss 2736E in Benutzung.

    Der erste Eindruck ist gut. Bestätigt er sich während der Anwendung? Zunächst der Versuch mit dem Föhnaufsatz. Also den Stecker in die Steckdose und den Knopf nach oben schieben, damit die Bürste anspringt. Man bemerkt das typische Föhngeräusch und die Warmluftbürste erhitzt sich, allerdings ist die Temperatur angenehm und nicht zu heiß. Man verwendet sie wie einen Föhn bei handtuchtrockenen Haaren. Die Warmluftbürste besitzt einmal eine Temperaturleiste und zum anderen zwei Pfeiltasten mit der man die berüchtigte Rotation auslösen kann. Die Rotation setzt sich in Bewegung, indem man die Knöpfe mit dem Pfeil nach links oder rechts bewegt. Man bestimmt damit die Richtung, in die sich der Föhn bewegen soll – links für leichte Wellen, rechts für Volumen. Leichter gesagt als getan: denn seine Haare festhalten und gleichzeitig die Richtung aus dem Augenwinkel bestimmen, verlangt schon ein gewisses Koordinationstalent. Doch nach einiger Zeit geht die Bedienung leicht von der Hand. Nach circa 20 Minuten sind die Haare trocken – selbst bei einer langen Mähne. Aber der doch lange Zeitaufwand ist uns aufgefallen: Ein gewöhnlicher Föhn trocknet die Haare schneller – allerdings auch mit einem anderen Ergebnis.

    Das Haargefühl

    So schnell wie ein Föhn ist die Babyliss also nicht. Dafür kann man mit ihrer Hilfe wunderbar mehr Volumen in die Haare zaubern und sie sind außerdem deutlich weicher und glänzender als gewöhnlich. Ob dies auf die Keramikbeschichtung oder die von Babyliss beworbene Ionen-Technik zurückzuführen ist, sei hier dahin gestellt. Fest steht aber, dass das Ergebnis stimmt – und das ist für uns das Wichtigste. Da dieses Ergebnis aber nur mit ausreichend Hitze erreicht werden kann, strapaziert die Bedienung die Haare auffällig. Ein Hitzeschutzmittel, welches vorher in die handtuchtrockenen Haare gegeben wird, kann nach unserer Erfahrung helfen. Trotzdem sollte man nicht jeden Tag zur Babyliss greifen, um Glanz und Volumen zu erlangen. So wird Trockenheit und Spliss vermieden. Die Kaltluftfunktion erfüllt ihren Zweck und lässt das Styling länger halten.

    Platzersparnis und Zeitersparnis

    Gut gefallen hat uns, dass die Babyliss sämtliche Aufsätze mitbringt. So kann man seine Haare glatt, voluminös und wellig stylen – je nach Vorliebe. Das Problem, dass man tausende Produkte auf einem kleinen Regal verstauen muss, wäre damit wohl gelöst. Denn man spart sich theoretisch das Glätteisen, den Föhn und eventuell sogar den Lockenstab. In der Praxis sieht das allerdings anders aus, denn unserer Meinung nach ist ein Glätteisen oder ein Lockenstab doch noch eine andere Hausnummer. Vergleicht man beispielsweise den Glätteaufsatz mit einem richtigen Glätteisen, lässt sich definitiv ein unterschiedliches Ergebnis feststellen. Mit dem Glätteisen lässt sich präziser das Finish bestimmen, wohingegen sich mit der Warmluftbürste nur ein bestimmter Grad von Glätte erreichen lässt. Zusätzlich hat die Rundbürste einen Durchmesser von 22 Millimetern, der ein oder andere wünscht sich für seine Rundbürste gegebenenfalls einen größeren oder kleineren Umfang, um größere oder kleinere Wellen zu zaubern.

    Die Bedienung

    Die Handhabung der Warmluftbürste ist, wie bereits erwähnt, zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und es bedarf einiger Übung, um wirklich schnell zu stylen. Man kann sich aber gut selber helfen: Es gibt zahlreiche Youtube-Styling-Anleitungen, mit denen man schnell das richtige Gespür für die Warmluftbürste bekommt. Ein großer Pluspunkt liegt aber sicherlich in der rotierenden Bürste. Denn durch die Rotation spart man sich den Einsatz eines Föhns und einer Rundbürste. Wer das Styling mit einer Rundbürste schon versucht hat, der weiß, wie oft sich die Bürste in den Haaren verfängt. Das Problem wird eindeutig durch die Babyliss „weggeblasen”.

    Tipp: Da die Warmluftbürste mit einem hohen Zeitaufwand von zwanzig Minuten kein Begleiter für eine Frau im hektischen Alltag sein kann, empfehlen wir, die Haare vorher zunächst halbtrocken mit einem normalen Föhn vorzubereiten. Im Anschluss kann dann die Warmluftbürste verwendet werden und man erzielt das selbe glänzende und weiche Finish.

    Fazit

    Die Babyliss 2736E erspart Frau die Masse an Stylinggeräten aber kann von dem Ergebnis nicht mit den einzelnen Stylinggeräten mithalten. Dies gilt vor allem für Glätteisen, welches den Glätteaufsatz in den Schatten stellt. Die rotierende Bürste ist allerdings ein großer Vorteil, weil die Bedienung einfacher ist als das Hantieren mit Fön und Rundbürste. Zusätzlich sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Warmluftbürste wie alle Styling-Tools, die mit Hitze arbeiten, die Haare strapaziert. Deshalb raten wir von einer täglichen Anwendung ohne Hitzeschutz ab. Die Warmluftbürste ist daher zwar ein Alleskönner, aber spezialisierte Geräte können in einzelnen Disziplinen mehr überzeugen. Wer allerdings wenig Platz hat und auf die Perfektion eines Glätteisens verzichten kann, der ist mit der Babyliss gut beraten. Für einen Alleskönner liefert sie nämlich anständige Ergebnisse ab. Vor allem, wer glänzende, weiche und gepflegte Haare haben will, kommt dem „Frisch vom Friseur“-Gefühl um einiges näher.

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