Immer ein offenes Ohr für Ihr Baby haben – das Audioline Baby Care 7 im Test

Audioline Babycare Babyphone
Audioline Babycare Babyphone

Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    Auch wenn wir unsere Babys über alles lieben, sind wir nicht immer 24 Stunden am Tag bei Ihnen. Wenn das Kind in seinem Bettchen schläft und Sie gerade nicht im selben Zimmer sind, ist eine Überwachung via Babyphone eine gute Möglichkeit um Ihnen und dem Kind zusätzliche Sicherheit zu bieten. Mit diesem Gerät können Sie nämlich hören, wenn Ihr kleiner Spross quengelt oder schreit. Sie können in diesem Fall direkt zum Kind und so wird das Szenario vermieden, dass das Kind bitterlich weint und dies keiner hört und kommt um ihn zu trösten. Wir haben uns mit dem Baby Care 7 von Audioline einmal unseren Preis-Leistungs-Sieger im Bereich Babyphone angeschaut und diesen getestet. Was das Gerät so alles zu bieten hat, können Sie im folgenden Text nachlesen.

    Kleine Box mit viel Inhalt

    Komplett Babyfon

    Das Audioline Baby Care 7 Set im Einzeltest.

    Wir öffnen den kleinen und kompakten Karton und werfen einmal einen Blick auf den Inhalt. Im Karton befinden sich der Sender und der Empfänger. Man spricht zwar immer von einem Babyphone, aber trotzdem besteht es aus zwei Geräten. Der Sender wird neben das Kinderbettchen gestellt, während der Empfänger immer bei den Eltern bleiben muss. Letzterer kann entweder aufgestellt oder mittels praktischem Gürtelclip direkt am Gürtel befestigt werden. Somit ist auf jeden Fall gewährleistet, dass das Gerät immer bei den Eltern ist und diese das Kind hören, wenn es schreit. Beide Geräte sind aus Kunststoff gefertigt. Durch diesen sind die Geräte recht leicht ohne, dass sie billig wirken. Trotzdem stehen sie sicher und fallen nicht beim nächsten Windhauch direkt um. Die Farbe ist in einem zarten, grünen Farbton gehalten und die Geräte haben auf der Oberseite einen bogenförmigen Henkel. Beim Sender ist dieser durchsichtig. Dieser Bogen hat noch eine Besonderheit auf die wir später in unserem Test eingehen werden. Des Weiteren befinden sich zwei Netzteile sowie ein Akku-Pack im Karton. Das Akku-Pack besteht aus zwei AAA-Akkus, die unter einer Folie liegen. Das Akku-Pack  wird in den Empfänger eingesetzt und über eine Steckverbindung im Inneren mit diesem verkabelt. Aufgrund der Steckverbindung kann das Gerät auch nicht mit normalen Batterien verwendet werden. Das ist sehr schade, da dies noch deutlich mehr Komfort gebracht hätte. So muss man das Gerät wieder am Strom aufladen anstatt einfach neue Akkus einzulegen. Praktisch wäre auch eine Ladeschale gewesen, in die man den Empfänger zum Laden einfach hineinstellt. So hat man zum Laden ständig das Kabelwirrwarr des Netzteils. Mittels Netzteil kann der Akku des Empfängers geladen werden. Vor der ersten Benutzung sollte dieser 13 Stunden geladen werden. Sie können den Ladestand zum einen auf dem Display nachsehen, zum anderen gibt es noch eine LED den Ladestatus anzeigt. Sie können das Gerät auch gänzlich ohne Akku im Netzbetrieb verwenden. Da das Gerät aber immer da sein sollte, wo Sie sich gerade aufhalten, sollten Sie das Gerät im Akkubetrieb verwenden. Der Sender hingegen kann nur im Netzbetrieb betrieben werden. Dies ist auch gut so, da sich das Gerät meist immer an der gleichen Stelle neben dem Kinderbett befindet und nicht herumgetragen wird. Würde das Gerät nun mit Akku betrieben werden, könnte die Gefahr bestehen, dass der Akku unbemerkt zur Neige geht. Wenn Ihr Kind nun schreit, können Sie es dann nicht hören.

    Bedienung, die einfach zu verstehen ist

    Handhabung

    Immer dabei – das Babyphone mit Halterung.

    Beide Geräte sind mit einfach beschrifteten Knöpfen ausgestattet. Widmen wir uns zunächst dem Empfänger. Dieser ist mit einem beleuchteten Display ausgestattet. Er besitzt einen An/Aus-Schalter, der jeweils circa zwei Sekunden gedrückt werden muss um das Gerät ein- beziehungsweise auszuschalten. Des Weiteren befindet sich auf dem Empfänger ein Knopf mit dem Sie ins Menü kommen, ein Bestätigungsknopf sowie Pfeiltasten, mit denen Sie durchs Menü navigieren oder die Lautstärke regeln können. An der Seite des Gerätes befindet sich Knopf für die Gegensprechanlage. Wenn Sie diesen gedrückt halten, können Sie mit Ihrem Kind sprechen. Der Empfänger wird dann kurzzeitig zum Sender umfunktioniert. Diese Funktion ist sehr praktisch, wenn Sie hören, dass Ihr Kind etwas knötterig ist. So können Sie Ihr Kind schon mal mit sanfter Stimme beruhigen, wenn Sie auf dem Weg zu ihm sind. Vielleicht beruhigt es sich dadurch auch schon etwas. Manche Eltern berichten, dass diese Funktion Ihren Kindern Angst macht, da sie zwar die Stimme hören können, die Eltern aber nicht sehen. Dies muss jeder für sein Kind ausprobieren. Schauen wir uns nun einmal die Knöpfe des Senders an. Dieser hat ebenfalls einen An/Aus-Schalter und zwei Schalter für die Einstellung der Lautstärke. Im Gegensatz zum Empfänger, besitzt der Sender kein Display. Dafür kommt er aber mit zwei weiteren Knöpfen daher. Zum einen wäre da der Knopf für das Nachtlicht. Drücken Sie diesen, fängt der kleine Bogen über dem Sender an, sanft zu leuchten. Es ist jetzt kein Ersatz für eine Lampe. Dafür ist das Licht nicht hell genug, aber das soll es auch gar nicht sein. Es ist eher ein Orientierungspunkt im Dunkeln und für diesen Zweck ist das Licht absolut ausreichend. Falls Ihr Kind sich im Dunkeln gruselt, ist das sehr praktisch, sodass man nicht noch extra eine Nachtleuchte kaufen muss. Eine weitere tolle Funktion verbirgt sich hinter dem Knopf mit dem Funksymbol. Wenn Sie diesen drücken, ertönt am Empfänger ein Warnton. Dieser piept solange, bis ein beliebiger Knopf am Empfänger gedrückt wird, oder der Funkknopf am Sender ein zweites Mal betätigt wird. Diese Funktion ist praktisch, wenn Sie den Empfänger einmal verbummelt haben sollten. Auf weitere Funktionen wie einen Monitor, auf dem Sie Ihr Kind sehen können, sowie eine Option zum Abspielen von Einschlafliedern wurde hier verzichtet. Das ist in dieser Preisklasse auch nicht zu verlangen. Es ist auch viel persönlicher, wenn Sie Ihrem Kind ein schönes Schlaflied vorsingen.

    Display und Einstellungsmöglichkeiten

    Display Babyphone

    Hier das Babyphone in Nahansicht.

    Auf dem Empfängergerät befindet sich ein beleuchtetes Display. Über dem Display befindet sich eine Leiste mit mehreren LEDs. Macht das Baby nun Geräusche, hören Sie dies einerseits und können dies anhand der LEDs auch sehen. Je lauter das Baby ist, desto mehr LEDs blinken auf. Die Farbskala leuchtet von grün, über gelb bis hin zu rot. Ist der Ausschlag im roten Bereich, sollten Sie dringend einmal nach Ihrem Kind schauen. Über den Empfänger können alle Einstellungen für beide Geräte vorgenommen werden. Kommen wir nun zu den einzelnen Menüpunkten. Zum einen können Sie die Sensibilität des Mikrofons einstellen. Diese reicht von Stufe eins (geringe Empfindlichkeit) bis hin zu Stufe fünf (hohe Empfindlichkeit). Wohnen Sie nah an einer Straße, treten viele Nebengeräusch auf. Daher sollten Sie die Empfindlichkeit dann nicht ganz so hoch stellen, da das Gerät sonst bei jedem vorbeifahrenden Auto ausschlagen würde. Des Weiteren können Sie ein Signal anschalten, welches sehr praktisch ist, wenn Sie den Empfänger auf Lautlos stellen. Wenn der Ton aus ist können Sie eine Geräuschentwicklung nur anhand der LEDs sehen. Außerdem ist auf dem Display ein durchgestrichenes Lautsprechersymbol zu erkennen. Haben Sie die Funktion Tonsignal aktiviert, ertönt ein kurzer Ton, wenn die Empfindlichkeitsschwelle überschritten wird. Im Display sehen Sie einen runden Kreis in der Mitte, wenn diese Funktion aktiviert ist. Die Funktion des Nachtlichts haben wir ja schon im vorherigen Abschnitt erklärt. Da das Kind ja aber nicht den Knopf drücken kann, wenn es das Nachtlicht benötigt, gibt es beim Baby Care 7 die Funktion des automatischen Nachtlichts. Diese Funktion wird im Menü unter Nachtlicht aktiviert oder ausgeschaltet. Wenn Ihr Kind nun schreit und die eingestellte Pegelgrenze wird überschritten, dann schaltet sich das Nachtlicht am Sender automatisch ein. Dies trägt zur Beruhigung des Kindes bei. Schläft das Kind nun wieder ein und das Gerät vernimmt einige Minuten kein Geschrei, schaltet sich das Nachtlicht auch wieder automatisch aus. Ist diese Funktion aktiviert, sehen Sie im Display das Symbol einer Lampe.

    Die Überwachung kann beginnen

    Straße dicker Pfeil

    Im Härtetest konnte die Übertragung standhalten.

    Nun wollen wir einmal testen, was das Gerät so leisten kann. Auf dem Karton ist angegeben, dass das Signal im Innenbereich bis zu 50 Meter weit übertragen werden kann, im Außenbereich 300 Meter. Zuerst schalten wir den Empfänger an. Auf dem Display steht “Suche” und die Empfangsanzeige blinkt. Anhand der Empfangsanzeige können wir auch erkennen, falls wir den Sender außer Reichweite aufgestellt haben. Wir schalten den Sender ein. Nach nur wenigen Sekunden ist die Verbindung aufgebaut und auf dem Display steht “Verbunden”. Die Empfangsanzeige blinkt nun nicht mehr, sondern leuchtet dauerhaft. Da der Sender mit einer VOX-Steuerung versehen ist, sendet dieser nur, wenn eine gewisse Lautstärkeschwelle überschritten wird. VOX steht für Voice Operated eXchange. Mit dieser Technologie wird verhindert, dass der Sender dauerhaft überträgt, was zu einem ständigen Rauschen führen würde. Wir haben für unseren Test den Sender einmal in ein anderen Raum gestellt und den Empfänger bei uns stehen gelassen. Die Mikrofonempfindlichkeit des Senders haben wir auf die mittlere Stufe drei gestellt. Nun haben wir einen Tester instruiert einmal unser Kind zu spielen. Zuerst war Stille und das Gerät zeigte auch nichts an. Dann fingen die ersten Geräusche an. Alles war gut über den Empfänger zu verstehen. Auch die Gegensprechfunktion hat gut funktioniert, sodass unsere Stimme, die wir über das Elterngerät gesendet haben, am Babygerät klar und deutlich ankam. Die Entfernung zwischen den beiden Räumen beträgt circa zehn Meter. Auf der geringsten Empfindlichkeitsstufe 1 konnten wir Nebengeräusche nicht mehr hören, die Gespräche aber weiterhin. Jetzt testen wir wie weit wir uns vom Sender entfernen können. Die Bewegung innerhalb des Gebäudes macht dem Empfang nichts aus. Der Hersteller verspricht Empfang  innerhalb von 50 Metern. Auch eine Etagen tiefer, hören wir immer noch die Geräusche, die der Sender aufnimmt. Für einen Altbau mit mehreren dicken Wänden ist das sehr gut. Nun wollen wir das ganze einmal auf die Spitze treiben und verlassen das Gebäude. Vielleicht will man ja auch mal draußen im Garten sitzen während das Baby im Inneren schläft. Wir verlassen das Haus, gehen die Straße hinunter, bis zur nächsten Kreuzung, welche circa 90 Meter vom Sender entfernt ist. Auch hier haben wir noch eine Verbindung und können hören, was sich vor dem Sender abspielt. Unsere Stimme ist immer noch, wenn auch etwas rauschender, zu verstehen. Als wir über die Kreuzung hinübergehen, zeigt das Gerät noch an, dass wir verbunden sind, aber wir hören nichts mehr. Auch Sprachnachrichten gehen nun nicht mehr hinaus. Als wir ein paar Schritte zurückgehen, sind die Geräusche vom Sender wieder da. Auch wenn die angegebene Entfernung vom Hersteller mit 300 Meter im Außenbereich nicht erreicht wird, ist die Reichweite des Signals beachtlich. Immerhin lagen zwischen Sender und Empfänger noch mehrere Wände, was das Signal sicherlich beeinträchtigt hat. Aber wer stellt den Sender und Empfänger auch gleichzeitig im Freien auf. Wir sind auf jeden Fall zufrieden und können uns über die Reichweite des Signals nicht beschweren.

    Fazit

    Wir können das Audioline Baby Care 7 jedem ans Herz legen, der noch auf der Suche nach einem passenden Babyphone ist. Das Gerät punktet durch eine sehr einfache Bedienung und vielen nützlichen Funktionen. Da wäre unter anderem das automatische Nachtlicht, welches anfängt zu leuchten, wenn das Kind schreit und sich bei Beruhigung wieder ausschaltet. Das Elterngerät kann dank des Akkus aufgeladen und mittels praktischen Clip am Gürtel befestigt werden. So ist es immer da, wo auch die Eltern sind. Die Reichweite kann sich ebenfalls sehen lassen. Auch noch 90 Meter weiter konnte das Elterngerät Signale vom Sender empfangen. Ideal, wenn die Eltern draußen im Garten sitzen möchten und das Kind im Haus schläft. Unser Preis-Leistungs-Sieger liegt mit knapp über 30 Euro im unteren Preissegment. Hier bekommt man für wenig Geld ein tolles Produkt geboten. So können Sie Ihr Kind beruhigt in seinem Zimmer lassen und sich zurückziehen. Das Baby Care 7 von Audioline schlägt rechtzeitig Alarm und sorgt für eine gute Überwachung. Uns hat das Gerät auf jeden Fall überzeugt.

     

     

     

    Die getesteten Produkte wurden uns unentgeltlich von den Herstellern zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an die Tests werden die Produkte verlost oder gespendet.

    Kommentar schreiben

    Kommentar